Reflexionen von Fidel »

BLUTGIER (II)

BLUTGIER (II)

Das Imperium findet sich nicht damit ab, der alleinige Verlierer auf dem am 7.März in Santo Domingo stattgefundenen Treffen der Gruppe von Rio zu sein. Es möchte erneut die blutige Intrige anzetteln. Es ist nicht schwer, das zu beweisen.

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BLUTGIER (I)

BLUTGIER (I)

Das Imperium findet sich nicht damit ab, der alleinige Verlierer auf
dem am 7.März in Santo Domingo stattgefundenen Treffen der Gruppe von
Rio zu sein. Es möchte erneut die blutige Intrige anzetteln. Es ist
nicht schwer, das zu beweisen.

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IMMER BERGAUF

IMMER BERGAUF

Die Schüler des Sekundarschulwesens haben sich versammelt: anlässlich ihres 11. Kongresses. Als ich ihnen zuhörte, war ich ehrlich stolz auf sie und spürte verständlichen Neid. Was für ein Privileg in ihrem fruchtbaren Alter! Heute, da das Universitätsstudium stark verbreitet ist, ist auch eine andere, noch wichtigere Aktivität massiv verbreitet: die Ideenschlacht vor der Immatrikulation an den Universitäten.

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DER BESUCH VON HUGO CHÁVEZ

DER BESUCH VON HUGO CHÁVEZ

Raúl hatte ihn eingeladen. Er sagte, er wolle nicht bei mir vorbeikommen, um mir nicht den Grippevirus zu übertragen. Ein reiner Vorwand, um sich nicht der Folter meiner üblichen Fragen auszusetzen. Wozu sonst nehme ich wohl Vitamin C? Ich ließ es ihm ausrichten. Werden jetzt etwa sämtliche Staatsoberhäupter, die auf dem herzlichen und gelungenen Abschlusstreffen der Gruppe von Río anwesend waren, an Grippe erkranken?

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DER ALLEINIGE VERLIERER

DER ALLEINIGE VERLIERER

Es kam zu einem Knock-out in der Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Ohne eine Minute einzubüßen konnten wir das Match über Telesur verfolgen. Fast alle lateinamerikanischen Präsidenten der Gruppe von Río waren dort versammelt. Correa, der Präsident von Ecuador, hatte es am Vortag bekannt gegeben. In einer Reflexion wagte ich, die Bedeutung dieses Treffens zu unterstreichen. Es fand nicht in der OAS statt. Die Hauptsache dabei war, dass die Diplomaten der Vereinigten Staaten nicht anwesend waren. Trotz der tiefen ideologischen und taktischen Verschiedenheiten haben alle auf die eine oder andere Art sich ausgezeichnet und Qualitäten gezeigt, die sie in bedeutende Funktionen innerhalb des Staates geführt haben.

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DER INTERNATIONALE STRAFGERICHTSHOF

DER INTERNATIONALE STRAFGERICHTSHOF

La Hojilla, ein Programm von Venezolana de Televisión, hat es übernommen, monatelang bis zum gestrigen 5. März Angaben und Sätze auszuwählen, die mit Präzision den imperialistischen Plan aufdecken, mit Chávez das zu tun, was sie mit Milosevi? nach dem völkermörderischen Krieg von Kosovo getan haben: ihn vor den Internationalen Strafgerichtshof zu stellen.

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RAFAEL CORREA

RAFAEL CORREA

Ich kann mich an seinen Besuch erinnern, es war  einige Monate vor der Wahlkampagne, bei der er sich als Präsidentschaftskandidat für Ecuador aufstellen lassen wollte. Er war Wirtschaftsminister der Regierung von Alfredo Palacio gewesen, einem Chirurgen mit beruflichem Prestige, der uns ebenfalls als Vizepräsident besucht hatte, bevor er das Präsidentenamt übernahm, und zwar aufgrund von unvorhersehbaren Situationen, die in Ecuador entstanden waren. Dieser war  für ein Programm von Augenoperationen empfänglich gewesen, die wir ihm als eine Art der Zusammenarbeit angeboten hatten. Es bestanden gute Beziehungen zwischen beiden Regierungen.

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DIE CHRISTEN OHNE BIBELN

DIE CHRISTEN OHNE BIBELN

Die kubanischen Ärzte und anderen Fachleute des Gesundheitswesens stellen eine außerordentliche Kraft dar. Kein Land verfügt über etwas Gleichwertiges. Ebenso wie die internationalistischen Soldaten unserer Insel haben sie sich im Kampf ausgebildet. Ihre Missionen im Ausland halten sich an strenge ethische Normen. Sie leisten ihre Dienste gratis oder gegen Bezahlung, je nach den Umständen des Empfängerlandes. Sie sind nicht exportfähig.

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ER HAT UNS ZU FRÜH VERLASSEN

ER HAT UNS ZU FRÜH VERLASSEN

Sergio hat uns verlassen. Vor einigen Minuten habe ich im Fernsehen die Nachrichten über die Feuerbestattung seiner Leiche gehört. Er war viel jünger als ich. Wenn wir über eine bessere Gesundheitserziehung verfügen würden, hätte er uns vielleicht nicht so früh verlassen. Ich habe von ihm gelernt, als ich die schönen Gebirge im Zentrum der Insel besuchte. Ich bewunderte seine Prinzipien. Ich bin sicher, dass es ihm nicht gefallen hätte, dass seine Asche auf dem Friedhof der Hauptstadt ruhen würde. Hoffentlich entscheiden seine Familienangehörigen oder diejenigen, die dazu berechtigt sind, diese in einem Wald des Escambray-Gebirges zu bestatten, wo ein Baum zusammen mit der Erinnerung an ihn wachsen kann. Mit aufrichtiger Ehrlichkeit werde ich jede Entscheidung akzeptieren.

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ICH HOFFE, MICH NICHT SCHÄMEN ZU MÜSSEN

ICH HOFFE, MICH NICHT SCHÄMEN ZU MÜSSEN

Diese Zeilen werden morgen, am 29. Februar, veröffentlicht werden. Demnächst wartet eine Menge Aufgaben auf uns. Am Montag, dem 3., beginnt das 10. Internationale Treffen der Wirtschaftswissenschaftler über Globalisierung und Entwicklungsprobleme, an denen ich immer teilgenommen und bei denen ich verschiedene Standpunkte zum Ausdruck gebracht habe. Aufgrund der jetzigen internationalen Geschehnisse wird dieses sicherlich durch die Anwesenheit anerkannter Ökonomen, darunter einige Nobelpreisträger und zwei herausragende Staatschefs, von großer Tragweite sein.