Reflexionen von Fidel »

ER HAT UNS ZU FRÜH VERLASSEN

ER HAT UNS ZU FRÜH VERLASSEN

Sergio hat uns verlassen. Vor einigen Minuten habe ich im Fernsehen die Nachrichten über die Feuerbestattung seiner Leiche gehört. Er war viel jünger als ich. Wenn wir über eine bessere Gesundheitserziehung verfügen würden, hätte er uns vielleicht nicht so früh verlassen. Ich habe von ihm gelernt, als ich die schönen Gebirge im Zentrum der Insel besuchte. Ich bewunderte seine Prinzipien. Ich bin sicher, dass es ihm nicht gefallen hätte, dass seine Asche auf dem Friedhof der Hauptstadt ruhen würde. Hoffentlich entscheiden seine Familienangehörigen oder diejenigen, die dazu berechtigt sind, diese in einem Wald des Escambray-Gebirges zu bestatten, wo ein Baum zusammen mit der Erinnerung an ihn wachsen kann. Mit aufrichtiger Ehrlichkeit werde ich jede Entscheidung akzeptieren.

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ICH HOFFE, MICH NICHT SCHÄMEN ZU MÜSSEN

ICH HOFFE, MICH NICHT SCHÄMEN ZU MÜSSEN

Diese Zeilen werden morgen, am 29. Februar, veröffentlicht werden. Demnächst wartet eine Menge Aufgaben auf uns. Am Montag, dem 3., beginnt das 10. Internationale Treffen der Wirtschaftswissenschaftler über Globalisierung und Entwicklungsprobleme, an denen ich immer teilgenommen und bei denen ich verschiedene Standpunkte zum Ausdruck gebracht habe. Aufgrund der jetzigen internationalen Geschehnisse wird dieses sicherlich durch die Anwesenheit anerkannter Ökonomen, darunter einige Nobelpreisträger und zwei herausragende Staatschefs, von großer Tragweite sein.

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WER MÖCHTE SCHON MITGLIED IN JENER MÜLLDEPONIE WERDEN?

WER MÖCHTE SCHON MITGLIED IN JENER MÜLLDEPONIE WERDEN?

Als ich heute eine Internet-Agenturmeldung mit dem in La Jornada von Georgina Saldierna unter dem Titel ?Insulza schließt aus, dass Kuba sofort wieder in der OAS aufgenommen wird” veröffentlichten Artikel las, bekam ich zufällig mit, dass es die OAS gibt. Niemand erinnerte sich an sie. Man braucht nur den vorsintflutlichen Charakter des Arguments anzuschauen.

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ZU DEM, WAS ICH AM DIENSTAG, DEM 19., GESCHRIEBEN HABE

ZU DEM, WAS ICH AM DIENSTAG, DEM 19., GESCHRIEBEN HABE

An jenem Dienstag gab es keine frischen internationalen Nachrichten.
Meine bescheidene Botschaft an das Volk vom Montag, dem 18. Februar,
konnte ohne Schwierigkeiten weit reichend an die Öffentlichkeit
dringen.  Ab 11 Uhr vormittags begann ich konkrete Nachrichten zu
erhalten. Die vorangegangene Nacht hatte ich so gut wie nie zuvor
geschlafen. Ich hatte ein ruhiges Gewissen und hatte mir selbst einen
Urlaub versprochen.  Die angespannten Tage in Erwartung des 24. Februar
haben bei mir Erschöpfung hinterlassen.

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DER REPUBLIKANISCHE PRÄSIDENTSCHAFTSKANDIDAT (fünfter und letzter Teil)

DER REPUBLIKANISCHE PRÄSIDENTSCHAFTSKANDIDAT (fünfter und letzter Teil)

Vor mehr als zwei Wochen, d.h. am 27. Januar 2008, hat die elektronische Publikation Tom Dispatch einen Artikel wiedergegeben, der von Germán Leyens für Rebelión übersetzt wurde: Die Schuldenkrise ist die größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten, von Chalmers Johnson. Dieser US-amerikanische Autor wurde nicht mit einem vorherigen Nobelpreis geehrt, wie z.B. Joseph Stiglitz, angesehener und anerkannter Wirtschaftswissenschaftler und Schriftsteller, oder Milton Friedman selbst, der den Neoliberalismus inspiriert hat, der viele Länder, einschließlich die Vereinigten Staaten, auf jenen katastrophalen Weg geleitet hat.

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DER REPUBLIKANISCHE PRÄSIDENTSCHAFTSKANDIDAT (Vierter Teil)

DER REPUBLIKANISCHE PRÄSIDENTSCHAFTSKANDIDAT (Vierter Teil)

Als ich McCain bei der vorangegangenen Reflexion fragte, was er über die Fünf Patrioten denkt, dann deswegen, weil ich berücksichtigt habe, was er auf Seite 206 des von ihm und seinem Assistenten Mark Salter bearbeiteten Buches Faith of My Fathers veröffentlicht hat:

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DER REPUBLIKANISCHE PRÄSIDENTSCHAFTSKANDIDAT (Dritter Teil)

DER REPUBLIKANISCHE PRÄSIDENTSCHAFTSKANDIDAT (Dritter Teil)

Dort wohnen die erbittersten Feinde der Kubanischen Revolution und haben sich mit ihren Familien niedergelassen, diejenigen, welche die Batista-Anhänger, die großen Grund- und Hausbesitzer und Millionäre waren, die unser Volk tyrannisiert und ausgeplündert haben. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat sie nach ihrem Gutdünken ausgenutzt, um Invasoren und Terroristen zu organisieren, die über fast 50 Jahre unser Land mit Blut befleckt haben. Zu diesem Menschenstrom kamen anschließend illegale Emigranten, das Cuban Adjustment Act und die brutale, dem Volk von Kuba auferlegte Blockade.

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DER REPUBLIKANISCHE PRÄSIDENTSCHAFTSKANDIDAT (Zweiter Teil)

 DER REPUBLIKANISCHE PRÄSIDENTSCHAFTSKANDIDAT (Zweiter Teil)

Eines der Kuba-feindlichsten Presseorgane der Vereinigten Staaten mit Geschäftssitz in der Florida, gibt die Tatsachen wie folgt wieder:

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DER PRÄSIDENTSCHAFTSKANDIDAT DER REPUBLIKANER (Erster Teil)

DER PRÄSIDENTSCHAFTSKANDIDAT DER REPUBLIKANER (Erster Teil)

Am bereits berühmten Superdienstag, einem Wochentag, an dem zahlreiche Bundesstaaten den von ihnen bevorzugten  Präsidentschaftskandidaten der Vereinigten Staaten aus einer Gruppe von Anwärtern auswählten, könnte John McCain einer der möglichen Nachfolge-Kandidaten von George W. Bush sein. Aufgrund seines im Vorfeld entworfenen Helden-Image und seines Bündnisses mit starken Herausforderern wie dem ehemaligen Oberbürgermeister von New York Rudy Giuliani, hatten ihm andere Anwärter schon gern ihre Unterstützung überlassen. Die intensive Propaganda von in seinem Land  bedeutenden sozialen, wirtschaftlichen und politischen Faktoren und die Art seines Auftretens verwandelten ihn in den Kandidaten mit den größten Möglichkeiten. Nur die republikanischen Rechtsextremen, vertreten von Mitt Romney und Mike Huckabee, die mit einigen unwesentlichen von McCain gemachten Zugeständnissen nicht einverstanden waren, leisteten ihm am 5. Februar noch Widerstand. Anschließend legte Romney seine Anwartschaft ebenfalls zugunsten McCains nieder. Huckabee hält sie aufrecht.

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LULA (Vierter und letzter Teil)

LULA (Vierter und letzter Teil)

Ich will die Geduld der Leser nicht missbrauchen, noch die außergewöhnliche Gelegenheit, die mir Lula bei unserer Begegnung zum Gedankenaustausch bot. Daher versichere ich, dass dieser der vierte und letzte Teil über seinen Besuch sein wird.