Reflexionen von Fidel »

DIE ZWEI KOREAS (Teil II)

DIE ZWEI KOREAS (Teil II)

Am 19. Oktober 1950 überquerten mehr als 400 000 freiwillige
chinesische Kämpfer auf Anweisung von Mao Zedong den Fluss Yalu und
lieferten den sich auf die chinesische Grenze zubewegenden Truppen der
Vereinigten Staaten eine Schlacht. Die US-Einheiten, die von der
energischen Aktion jenes von ihnen unterschätzten Landes überrascht
wurden, sahen sich unter dem Ansturm der kombinierten Kräfte der
Chinesen und Nordkoreaner gezwungen, sich bis in die Nähe der Südküste
zurückzuziehen.  Stalin, der übervorsichtig war, leistete eine viel
geringere Kooperation als die von Mao erwartete, trotzdem sie wertvoll
war. Diese bestand aus MiG-15-Flugzeugen mit sowjetischen Piloten an
einer begrenzten Front von 98 Kilometern, welche in der Anfangsphase
die Bodentruppen bei ihrem kühnen Voranschreiten unterstützten.
Pjöngjang wurde zurückerobert und Seoul wurde erneut besetzt, indem dem
ununterbrochenen Angriff der mächtigsten je vorhandenen
US-Luftstreitkräfte getrotzt wurde.

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Die Strategie von Machiavelli

Die Strategie von Machiavelli

Raul hat sehr gut daran getan, würdevolles Schweigen bezüglich der in
Iswestija am vergangenen 21. Juli veröffentlichten Erklärungen über die
eventuelle Installierung von Stützpunkten für die russischen
strategischen Bomber in unserem Land zu bewahren.  Die Nachricht wurde
ausgehend von in Russland aufgestellten Hypothesen gebracht, die
aufgrund der Versteifung der Yankees auf die Idee, Radare und
Abschussrampen für den Atomschild in unmittelbarer Nähe der Grenze zu
jener großen Macht einzurichten, auftauchten. 

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DIE ZWEI KOREAS TEIL I

DIE ZWEI KOREAS TEIL I

Die koreanische Nation mit ihrer eigenen, sie von ihren chinesischen und japanischen Nachbarn unterscheidenden Kultur, besteht seit dreitausend Jahren. Das sind typische Merkmale der Gesellschaften jener asiatischen Region, einschließlich der chinesischen, der vietnamesischen und anderer. Nichts dergleichen kann man in den westlichen Kulturen beobachten, von denen einige seit weniger als 250 Jahren bestehen.

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DIE BILDUNG IN KUBA

DIE BILDUNG IN KUBA

Es wird der Eindruck vermittelt, als ob unser Land dasjenige ist, das auf der Welt die meisten Probleme im Bildungswesen aufweist. Alle erhaltenen Agenturmeldungen berichten über viele und schwierige Herausforderungen: ein Defizit von über 8000 Lehrern,  Unhöflichkeit und schlechte Angewohnheiten der Schüler bzw. Studenten, ungenügende Vorbereitung; kurz und gut, Probleme jeder Art. 

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DIE AUFRICHTIGKEIT UND DER MUT, UM BESCHEIDEN ZU SEIN

DIE AUFRICHTIGKEIT UND DER MUT, UM BESCHEIDEN ZU SEIN

Jedes Werk mit einer bestimmten autobiographischen Nuance zwingt mich dazu, Zweifel bezüglich jenen vor mehr als einem halben Jahrhundert von mir getroffenen Entscheidungen zu klären. Hierbei beziehe ich mich auf die subtilen Details, da man das Wesentliche niemals vergessen wird. Dies trifft auf das zu, was ich 1948 getan habe, das heißt vor sechzig Jahren.

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DIE BASEBALL-OLYMPIAMANNSCHAFT

DIE BASEBALL-OLYMPIAMANNSCHAFT

Entrüstung ertönte von den Fanatikern wegen der harten Niederlage am Sonntag. Das sagt alles: Fa-na-ti-ker!

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DIE MACHTLOSIGKEIT DER MÄCHTIGEN

 DIE MACHTLOSIGKEIT DER MÄCHTIGEN

Der Gipfel der Staatschefs der acht größten Industrienationen der Erde fand am 7., 8. und 9. Juli in einer gebirgigen Gegend am Toyako-See statt, der im Krater eines Vulkans nördlich der Hokkaido-Insel im Norden des japanischen Archipels entstanden ist.  Man konnte wohl keinen anderen Ort als diesen finden, der noch weiter abgelegen und so weitab vom Lärm der Welt ist.

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DIE RAST

DIE RAST

Am gestrigen Dienstag hatte ich eine Menge Agenturmeldungen über das
Treffen der industriell am weitesten entwickelten Länder. Dieses
Material werde ich für ein anderes Mal zurücklegen, wenn es bis dahin
nicht schon überholt ist. Ich habe beschlossen auszuruhen und mich mit
Gabo und Mercedes Barcha, seiner Frau, zu treffen, die bis zum 11. in
Kuba zu Besuch weilen. Wie sehr habe ich den Wunsch gehegt, anlässlich
von 50 Jahren aufrichtiger Freundschaft einen Austausch zur Erinnerung
an diese Zeit zu führen!

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DER RÖMISCHE FRIEDEN

DER RÖMISCHE FRIEDEN

Die von mir verwendeten Angaben wurden vor allem den Erklärungen des
Botschafters der Vereinigten Staaten in Kolumbien, William Brownfield,
der Presse und dem Fernsehen jenes Landes, der internationalen Presse
und anderen Quellen entnommen. Der verschwenderische Aufwand an 
angewandter Technologie  und finanziellen Mitteln ist beeindruckend.

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DIE REALE GESCHICHTE UND DIE HERAUSFORDERUNG FÜR DIE KUBANISCHEN JOURNALISTEN

DIE REALE GESCHICHTE UND DIE HERAUSFORDERUNG FÜR DIE KUBANISCHEN JOURNALISTEN

Vor sieben Tagen sprach ich über einen der Großen der Geschichte,
Salvador Allende, dessen die Welt anlässlich des einhundertsten
Jahrestages seiner Geburt mit viel Emotion und Achtung gedachte. Im
Gegenteil dazu hat niemand sich des 24. Oktober 1891 erinnert, an dem ?
18 Jahre vor unserem bewunderten chilenischen Bruder ? der
dominikanische  Despot Rafael Leónidas Trujillo geboren wurde.