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Eine historische Leistung

salud matrnidadDer kubanische Gesundheitsminister Roberto Morales Ojeda bekundete die Bereitschaft Kubas, die Erfahrungen, die das Land in das erste der Welt ohne Mutter-Kind-Ansteckung von HIV/Aids und Syphilis verwandelt haben, mit anderen zu teilen.

Man werde der Verpflichtung nachkommen, weiterhin anderen Nationen beim Zugang zur allumfassenden medizinischenVersorgung mit Priorität auf Prävention zu helfen, versicherte der Minister während einer Pressekonferenz nach der formalen Anerkennung durch die Panamerikanische Gesundheitsorganisation (PAHO).

Die angekündigte Rechtsgültigkeit vom Dienstag am Sitz der PAHO in Washington war das Ergebnis verschiedener Schritte, von der Vorlage eines kubanischen Berichts zum Thema bis hin zu dem Besuch durch ein Komitee unabhängiger Experten des regionalen Gremiums im vergangenen März, um die Resultate auf dem Gebiet zu verifizieren.

Morales bekräftigte, dass die Zertifizierung dieses neuen Erfolgs im Gesundheitssektor eine Anerkennung des politischen Willens der Regierung darstelle und ihrer Bemühungen, den Zugang und die allumfassende Versorgung zu garantieren.

Was Kuba erreicht habe, sei in erster Linie durch das Sozialsystem möglich gemacht worden und weil es einen ständigen und klaren politischen Willen auf höchster Ebene gegeben habe, unterstrich er.

Nur unter solchen Bedingungen ist es möglich, dass „ein Land mit beschränkten finanziellen Mitteln und unter schwierigen Bedingungen, das Recht auf Gesundheit und Wohlergehen für ein ganzes Volkes seit fast 57 Jahren garantieren kann“, sagte er.

In einer Pressekonferenz betonte Morales außerdem die Arbeit, die Hingabe und das Engagement von mehr als 500.000 Menschen, die in Kuba im Gesundheitsbereich arbeiten und die Teilnahme der organisierten Zivilgesellschaft.

Morales legte dar, dass Kuba seit den 70er Jahren ein Programm zur Kontrolle der angeborenen Syphilis ins Leben gerufen habe, das das Auftreten dieses Problems praktisch auf Null reduziert habe. „In den letzten vier Jahren hat die Ziffer sich zwischen 0 und 0,04 pro tausend Lebendgeborene bewegt“, sagte er.

Was HIV/Aids angehe, stellte er fest, dass die Initiativen, um der Epidemie, die 1986 ausgelöst wurde, zu begegnen, immer die Prävention der Mutter-Kind Übertragung eingeschlossen hätte. So sei es gelungen, diese in den letzten drei Jahren auf ein Niveau gleich 0 zu senken.

Die Direktorin der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation(PAHO) Carissa Etienne nannte die Tatsache, dass Kuba zum ersten Land auf der Welt erklärt wurde, in dem keine Mutter-Kind Übertragung von HIV/Aids und Syphilis vorkomme, eine Inspiration für andere Nationen.

Sie fügte hinzu, dass „die enorme historische Leistung durch ein System möglich geworden sei, das seiner Bevölkerung allumfassende Gesundheit garantiere. Sie gratulierte den kubanischen Behörden und den Menschen, die im Gesundheitsbereich Kubas arbeiten, zu diesem Ergebnis und sprach sich dafür aus, die Erfahrung auf die Region zu übertragen.

Für Unicef ist dies eine Annäherung an eine Welt frei von HIV. „Das ist unser Traum und wir danken Kuba für seine Anstrengung und den Beweis, dass man es erreichen kann“, sagte die Unicef Vertreterin in Kuba Anna Lucía D’ Emilio.

(PL)

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