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Kundus – na und?

Linke-Abgeordnete erinnerten am 26. Februar 2010 an die in Kundus getöteten Afghanen – Bundestagspräsident Lammert (CDU) warf sie daraufhin raus. Foto: AP

Vor zwei Jahren hat Bundeswehroberst Georg Klein die Bombardierung einer Menschenmenge unweit der afghanischen Stadt Kundus befohlen. Zwischen 91 und 142 Afghanen wurden an jenem 4.September 2009 getötet, darunter auch Kinder.

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Veolia schweigt über zwei Bus-Verbindungen zu illegalen Siedlungen

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Die Derail Veolia-Kampagne (Lasst Veolia entgleisen) ist in den USA gestartet worden. Als Reaktion hat Veolia die Information verbreitet, dass sie „ keine anderen Buslinien im Westjordanland“ betreibt außer den Buslinien 109 und 110. Letzte Woche fand ein Forschungsprojekt der israelischen Koalition der Frauen für Frieden, „Who Profits“(„Wer profitiert“) heraus, dass Veolia zwei andere Buslinien zu Siedlungen im besetzten Westjordanland betreibt.

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Mission accomplished

Die Suche der Rebellen nach dem langjährigen libyschen Staatschef Muammar Al-Ghaddafi blieb bislang erfolglos Foto: AP

Der polnische Regierungschef Donald Tusk will am Antikriegstag 1. September, an dem sich der deutsche Überfall auf Polen zum 72. Mal jährt, den Krieg in Libyen beenden. Bei der am Donnerstag in Paris stattfindenden internationalen Libyen-Konferenz solle eine entsprechende Erklärung verabschiedet werden, forderte Tusk. Die Friedensbewegung hat in dem liberal-konservativen Politiker jedoch keinen neuen Verbündeten gefunden.

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Das Voltaire Netzwerk wartet noch immer auf Nachrichten seiner Journalisten in Tripolis

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Das Voltaire Netzwerk ist immer noch ohne Nachrichten über seine vier in Tripolis blockierten Journalisten. Der letzte Kontakt mit Thierry Meyssan, Mahdi Darius Nazemroaya, Mathieu Ozanon und Julien Teil fand am Samstag den 27. August um 9h MEZ statt. Seither war es nicht mehr möglich eine Verbindung zu bekommen.

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Kolonialkrieg gegen Libyen

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Die Perversion der US-amerikanischen und europäischen Nachrichtenagenturen und ihrer Untergebenen weltweit, die Ereignisse in Libyen als »Bürgerkrieg« zu bezeichnen, belegt, wie aus einer kolonialen Intervention gegen ein Land, das sich die USA und ihre Partner aus diversen Gründen aneignen wollen, eine innere »Rebellion« gemacht wurde, die »humanitär« unterstützt werden mußte.

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Solidarität mit Palästina

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Tausende Ägypter haben am Freitag in Kairo gegen die Politik Israels protestiert. Schon seit dem bewaffneten Zwischenfall auf der Sinai-Halbinsel am Donnerstag voriger Woche hatten täglich mehrere hundert Menschen vor der Botschaft Tel Avivs in der ägyptischen Hauptstadt demonstriert. Im Anschluß an mehrere Anschläge hatten israelische Truppen bei der Verfolgungsjagd nach den Angreifern fünf ägyptische Soldaten getötet.

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Kolonialkrieg gegen Libyen

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Die Per­ver­sion der US-​amerikanischen und euro­päi­schen Nach­rich­ten­agen­turen und ihrer Unter­ge­benen welt­weit, die Ereig­nisse in Libyen als »Bür­ger­krieg« zu bezeichnen, belegt, wie aus einer kolo­nialen Inter­ven­tion gegen ein Land, das sich die USA und ihre Partner aus diversen Gründen aneignen wollen, eine innere »Rebel­lion« gemacht wurde, die »huma­nitär« unter­stützt werden mußte.

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Lügenkrieg in Libyen

Saif Al-Islam

Die Financial Times Deutschland hat sich zu früh gefreut. »Libyen ist frei« titelte am Dienstag das Fachblatt für Börsenkurse. Die Rebellen hätten Tripolis erobert, Ghaddafi sei entmachtet, jubelte die Zeitung im Chor mit fast allen anderen Medien. Zu früh, wie sich herausstellte.

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Augenzeugenbericht aus Tripolis

Augenzeugenbreicht aus Lybien

Am Samstag abend, 20 Uhr, als das Ramadan-Fasten mit Einbruch der Iftar-Stunde endete, startete die NATO ihre Operation „Sirene“ gegen Lybien. Die Sirenen waren die Lautsprecher der Moscheen, die dazu benutzt wurden, al-Qaidas Aufruf zur Revolte gegen die Gaddafi-Regierung zu verbreiten. Sofort traten die Schläfer-Zellen der Rebellen von Benghazi in Aktion. Es waren kleine Gruppen mit großer Mobilität, die eine Vielzahl von Angriffen ausführten. Der nächtliche Kampf hatte 350 Tote und 3.000 Verwundete zur Folge.

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Zuspitzung in Tripolis

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Verschiedene Medien hatten am Sonntag morgen unter Berufung auf die so enannten Rebellen von Benghasi bereits von einer »Entscheidungsschlacht« um Tripolis berichtet. Doch die NATO ruderte am Sonntag mittag auf höchster Ebene zurück. Man könne den Vorstoß der Rebellen bis auf Tripolis nicht bestätigen, sagte NATO-Sprecher Oberst Roland Lavoie in Brüssel. Die Lage verändere sich ständig, es sei schwer, den Frontverlauf genau zu bestimmen.