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Fehlgeschlagene Politik, die sie unverdrossen wiederkäuen

Fidel Cerro pelado„In dem Versuch, unserem Land zu schaden, haben sie die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass unsere Delegation bei den Spielen Mittelamerikas und der Karibik 1966 die wichtigste Rolle gespielt hat …”

Fidel Castro Ruz

Die Geschichte der Aggressionen der Vereinigten Staaten gegen Kuba hat seit dem Beginn der Revolution immer wieder Versuche gezeitigt, die Verdienste und das Ansehen des Landes zu schmälern. Heute ist das nicht anders, wie erst jüngst das vorolympische Baseballturnier in Florida bewiesen hat.

Um solch widerliche und ordinäre Spektakel in ihrem eigenen Territorium zu veranstalten, machen die Vereinigten Staaten ihre eigene Stärke geltend. Sie haben sie aber auch schon in verschiedenen anderen Ländern organisiert, wie beispielsweise in ihrer Kolonie Puerto Rico, die weder ein freier noch ein assoziierter Staat ist.So entstand das berühmte Heldenepos der kubanischen Sportbewegung, Monate schon, bevor 1966 in San Juan die X. Mittelamerika- und Karibikspiele stattfanden.

Angesichts der damaligen Weigerung des State Departments, die Visa bei der Schweizer Botschaft in Havanna zu bearbeiten, ließ die Beschwerde von Manuel González Guerra, Präsident des Kubanischen Olympischen Komitees, nicht lange auf sich warten, und das IOC wie auch das Puerto-ricanische Olympische Komitee forderten von den US-Behörden, dass sie die Visa erteilten.Zuvor war bereits kubanischen Flugzeugen die Landung in San Juan verweigert worden.

All dies unausgegorene Zeug führte zu der Reaktion, das Hauptquartier der Delegation auf das Schiff „Cerro Pelado“ zu verlegen, eine Aktion, bei der Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz in der ersten Reihe war.Während der Überfahrt trainierten die kubanischen Athleten auf dem Deck, ständig beobachtet von Flugzeugen der US-Küstenwache.

Am 10. Juni bestiegen die puerto-ricanischen Sportdirektoren General Clark Flores, Leiter des örtlichen Olympischen Komitees, und Germán Rieckehoff, Präsident der Sportorganisation Zentralamerikas und der Karibik, das Schiff und trafen dort mit José Llanusa, dem Leiter der Delegation, und González Guerra zusammen, um die Landeoperation zu koordinieren.

Von puerto-ricanischen Freunden herzlich empfangen, behaupteten sich die kubanischen Athleten trotz vieler Provokationen und verhalfen Kuba mit 34 Gold-, 20 Silber- und 23 Bronzemedaillen zum zweiten Platz in der Länderwertung hinter Mexiko. Als sie inmitten eines schweren Sturms nach Santiago de Cuba zurückkehrten, wurden sie von Fidel und anderen hochrangigen Personen willkommen geheißen.

DIE POLITIK BLEIBT STETS DIE GLEICHE

Schon vier Jahre zuvor, bei den IX. Spielen Zentralamerikas und der Karibik 1962 in Kingston, Jamaika, mit einer Teilnahme von 1.559 Athleten aus 15 Ländern und Kuba auf dem dritten Platz (11-12-13), hinter Mexiko (37-25-27) und Venezuela (15-27-15), hatte es nicht an Angriffen auf unsere Athleten gefehlt, was aber nichts an ihren brillanten Leistungen ändern konnte.

Auch bei der XVII. Auflage des Events 1993 in Ponce, Puerto Rico, war das Drehbuch dasselbe: Aggressionen in Stadien zu organisieren, um Kubaner einzuschüchtern, aber wieder einmal machten sich auch die puerto-ricanischen Freunde bemerkbar.

Die Geschichte wiederholte sich: Als die kubanische Vertretung im Anflug auf Ponce war, wurde zunächst die Landeerlaubnis verweigert – eine Schamlosigkeit, auf die Kubas Delegation mit der Drohung reagierte, dass sie nicht an den Spielen teilnehmen werde, falls man sie nicht am Veranstaltungsort selber landen lasse, wohl wissend, dass die Spiele ohne die Kubaner viel von ihrer Anziehungskraft verlieren würden. Also wurde die Erlaubnis zur Landung erteilt. 3.570 Athleten nahmen in 34 Sportarten an dem Wettbewerb teil und Kuba verwies Mexiko im Medaillenspiegel auf den zweiten Platz.

Heute betonen sie mit ihrer Arroganz und ermutigt durch den Hass der Rechten in den Vereinigten Staaten das Interesse, unsere Leistungen bei Sportveranstaltungen zu beeinträchtigen, wie es beim vorolympischen Baseball-Turnier in Florida der Fall war, wo die Spieler sich trotz ihres Einsatzes nach zwei knappen Niederlagen nicht qualifizieren konnten, aber ihre Reaktion die gleiche war wie beim Abenteuer um die „Cerro Pelado“: Sie gaben mit ganzem Herzen alles für Kuba.

(Quelle:Granma)

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