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Chronologie eines vorhersehbaren Angriffs beim Jugendforum der Amerikas

Cumbre cubanosInmitten einer scheinbaren Ruhe in der peruanischen Hauptstadt Lima, in der der Amerikagipfel und dessen Parallelforen nur in einen lokalen Medien zu existieren scheinen, kann man leicht feststellen, dass die kubanische Jugend Hauptziel der Angriffe seitens der Vertrteter der Rechten ist, die an den Parallelforen zum VIII. Amerikagipfel teilnehmen und sie organisieren.

Sie möchten den Jugendlichen ohne Vertretung auf der Insel einen Raum verschaffen, Konterrevolutionären, die keinerlei Verpflichtung gegenüber ihrem Land haben, die darauf aus sind, den Wegen zu folgen, die Geld und „Empowerment“ durch Geschäfte in kleinerem oder größeren Rahmen vorgeben, bei denen die Grenze weder Patriotismus, noch Aufrichtigkeit noch Ethik ist.

Deswegen wurde am gestrigen Mittwoch das V. Jugendforum der Amerikas zu einer Bühne der Anklage. Vor drei Jahren nahm Kuba zum ersten Mal an den Parallelforen des Gipfels teil, ein Sieg, der sich daraus ergab, dass die Regierungen der Region es ablehnten, eine weitere Veranstaltung dieser Art ohne die Anwesenheit der revolutionären Regierung durchzuführen.

Dieses Mal schien es, dass dem Generalsekretariat der Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS) und dem Young American Business Trust (YABT) ein stürmischeres Szenario vorschwebte.

Die im Namen Kubas durchgeführte Akkreditierung von Personen, die nicht die Interessen der kubanischen Jugend vertreten und auch nicht an an der nationalen Beratung am 23. März in Havanna teilgenommen haben, wurde dort angeprangert. Sie sind Organisationen zugeordnet, die unser politisches System destablisieren und seine Jugend unterwandern wollen und von ausländischen Institutionen unterstützt werden.

„Wir reichten bei dem Organisationskomitee des Events eine Beschwerde ein, denn es gibt nur ein Kuba und wir Kubaner gehören Organisationen an, die durch die Verfassung gestützt werden. Wir hier sind die Jugendlichen, die am Forum Kubas teilgenommen haben, das ein offenes Forum war, an dem sich Tausende junger Männer und Frauen beteiligt haben, die dabei sind, den Sozialismus und die soziale Partizipation auf der Insel aufzubauen“, sagte der zweite Sekretär des Nationalkomitees des Kommunistischen Jugendverbandes Ronald Hidalgo gegenüber Granma.

Im Namen der legitimen Delegation der teilnehmenden kubanischen Jugendlichen sprach Hidalgo bei der Eröffnung auch über die antidemokratische und undurchsichtige Art, wie das Duo OEA-YABT bei der Auswahl der 50 Jugendlichen verfahren ist, die heute am Dialog zwischen Sozialen Akteuren und den Vertretern der Hohen Regierungsebene anwesend sind, das im Sheraton Hotel stattfinden wird.

„Über die Compañeros, die hier als Vorhut eintrafen, bestand eine offizielle Kommumikation mit den Organisatoren, aber die Hand der OAS ist hinter allem; das zeigt die Tatsache, dass unter den bereits ausgewählten Jugendlichen, die an der Veranstaltung am 12. April teilnehmen, sich kein einziger Kubaner befindet.“, sagte er uns.

„Es fehlte die Ethik und Seriösität, die die Organisation eines solches Events erfordert. Dies wurde vom ersten Moment an deutlich“, sagte Nirza García Valdés, eine kubanische Ärztin, die uns auch erklärte, wie es in letzter Minute zu Änderungen beim Ort der Tagung kam und plötzlich, nach dem man Restriktionen bei der Gesamtzahl der Teilnehmer angekündigt hatte, auf der Akkreditierungsliste 200 Personen mehr aufgetaucht seien.

IM MITTELPUNKT DER DEBATTEN

Trotz aller Widrigkeiten war die Stimme Kubas wie auch schon 2015 deutlich zu hören. In jeder Arbeitsgruppe war die Botschaft von Hunderten von Teilnehmern des jugendforums „Pensando Américas“, das im März in Havanna stattgefunden hatte, zu hören, die von den zehn Vertreter der nationalen Jugend übermittelt wurde.

Yuneidys Pérez López von unserer Delegation, die in der Kommission arbeitete, die das Thema „Demokratische Regierungsfähigkeit angesichts von Korruption“ behandelte, sagte, dass dort 35 Länder der Region vertreten gewesen seien.

„Es gestaltete sich etwas schwierig, sich auf eine Abschlusserklärung zu einigen, da alle Teilnehmer eine andere Vorstellung davon hatten, wie diese auszusehen hätte und weil außerdem in jedem Land sich die Realität anders darstellt. Aber alles verlief in einem Klima des Respekts, in dem die Suche nach einem Konsens und die Sensibilität für diejenigen mit ungünstigeren Bedingungen vorherrschte. Wir schlossen uns dem Kriterium an, dass die Jugend beim Fällen von Entscheidungen der Region größeres Gewicht haben müsse und dass mehr getan werden müsse, um der Korruption zu begegnen, diesem Phänomen, das dem gesamten Kontinent schweren Schaden zufügt“, erklärte sie.

Die Kommission zur Regierungsfähigkeit war eine der intensivsten, denn die Vertreter des „Lateinamerikanischen Netzes der Jugendlichen für die Demokratie“, dieselben, die während des Dialogs der Hemispäre im März versucht hatten, sich mit Kuba anzulegen, wollten die Teilnahme Kubas zu sabotieren

„Sie haben unser politisches System in Frage gestellt, die Idee Martís einer einzigen Partei und die Grundlagen unserer Konzeption der Macht. Sie haben sogar versucht, ein Verzeichnis von Bedingungen durchzusetzen, wann ein Land von den Prinzipien aus, die die OAS immer vertreten hat, als demokratisch betrachtet werden kann“, erklärte der Präsident des Studentenverbandes Raúl Alejandro Palmero Fernández.

Die Kälte des V. Jugendforums, das am heutigen Donnerstag in Lima zu Ende geht, hat das solidarische Denken der Jugendlichen aus anderen Teilen Amerikas nicht unterdrücken können.

Wie auch im Fall von David Hernández Morín, einem Jurastudenten der Nationalen Universität von Ucayali, im peruanischen Urwald, der bei einem Solidaritätstreffen, das an der Universität von San Marcos in Lima stattfand, seinen Kollegen in Peru folgende Botschaft hinterließ:

„Das kubanische Volk in seiner unendlichen Solidarität war in schwierigen Momenten unseres Landes da, wie bei Überschwemmungen und Erdbeben und dieses unendliche Solidarität, die von Präsident Fidel Castro und der Revolution ausgeht, die er aufgebaut hat, dient als Vorbild für Lateinamerika. Es ist bewegend, kubanische Jugendliche kennenzulernen, denn sie dienen uns als Anstoß, damit auch wir sagen könne, dass eine besser Welt möglich ist“, sagte er.

(Granma)

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