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Fidel wird nicht vom Revolutionsplatz gehen

fidel-castro-viaje-a-la-urss-01-24-1-64Fidel kehrt zum Revolutionsplatz zurück, weil ihm hier nichts fremd ist. Oft kam er hierher, um zu seinem Volk zu sprechen, zu und zu sprechen.

Diesmal sind es die Menschen (wir), die hierher kommen, um ihn zu ehren, um sich von ihm zu verabschieden.

Wie wir wissen, wird der Platz der Revolution heute weder das verbreitete Lachen, noch die übliche Fröhlichkeit, noch die diesem Ort eigene Energie haben, der so oft Tribüne der Anklage oder Kundgebung war. Heute werden dem Platz die Worte fehlen.

Ganz Kuba ist niedergeschlagen, still, betroffen. Kuba ist traurig. Und der Revolutionsplatz kann diesem Gefühl nicht entkommen. Aber Fidel war hier so galant, so tiefgründig, so energisch, dass wir uns so an ihn erinnern sollten, über die Leere und Unruhe hinweg, die noch nicht abgeklungen sind. Und an ihn zu erinnern, bedeutet, ihn wieder lebendig zu machen, ihn zurückzuholen, bedeutet, ihn zu vervielfachen in denen, die an ihn erinnern, in denen, die ihm folgen.

Und dann erscheint der Fidel von immer, der unvollkommene, der, der träumt und schafft, leidet, sich erhebt, … liebt. Der zum Quijote wird, zur Legende, der zehn Schritte voraus geht, zurückkommt und uns berichtet. Der Talisman, das Symbol, ein halber Gott und sogar Prophet.

Der Mann.

Fidel stirbt, und doch ist er hier …

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