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Du hast uns wieder zusammengerufen, Fidel, und wir waren da

Plaza multitud banderaHeld so vieler Schlachten, ewig Wanderer, Schöpfer von Träumen, die in die Zukunft weisen, dein Schiff ist in See gegangen. Der Platz der Revolution, der Ort, an dem du so oft Geschichte machtest – von wo aus du aus uns machtest, was wir sind, war der sichere Hafen, um dich von deinen Söhnen und Töchtern zu verabschieden. Millionen Seelen von Dankbarkeit erfüllt, die du auf den Weg des Guten, der Gerechtigkeit, des Wissens und des Humanismus geführt hast, waren in irgendeiner Form dort. Dort war auch dein großer Lehrer (Martí) der Held von Yaguajay (Camilo) und der Heldenhafte Guerillero (Che) – feierlich wie nie waren dort die Gründer des ganzen Vaterlandes, um dich aus den Händen des Volkes entgegenzunehmen und in die Ewigkeit zu geleiten.

Eine kleine weiße Rose in den Händen, auf den Gesichtern der Schüler und Studenten dein Name (Ich bin Fidel! Sag uns was wir noch tun müssen! Comandante en Jefe befiehl uns! sagten sie). Weiter entfernt kubanische Fahnen, die anderer Länder und die des 26. Juli und das alles auf einem Platz, der überquoll von Menschen, die Tage in Gedanken an dich in einem Schweigen verbracht hatten. Das war das Präludium der Nacht, die über den vielfach gefühlten Schmerz hinaus uns die Gewissheit brachte, dass dein Denken dauerhaft bestehen bleibt, dass du nicht wirklich tot bist, Comandante, denn du verabschiedest dich von deinem Aufenthalt auf Erden, nachdem du alle Pflichten erfüllt hast.

Zusammen mit deinem Volk, dem Armeegeneral und Präsident des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz, nicht nur leiblicher Bruder sondern auch Bruder im Geiste, Mitgliedern des Politbüros, des Sekretariats des Zentralkomitees, des Staats- und des Ministerrats, der Revolutionären Streitkräfte, des Innenministeriums, der Massenorganisationen und Würdenträgern aus allen Teilen der Welt.

Nach dem Erklingen der Nationalhymne trug uns die Schauspielerin Corina Mestre den „Triumphmarsch der Rebellenarmee“ von Jesús Orta Ruiz vor, dessen Worte unsere Herzen aufrüttelten, weil wir wissen, dass Kuba einen Namen hat, der ein Symbol für Kuba ist und der ist Fidel Castro Ruz. Dann ehrten dich deine Freunde aus allen Teilen der Welt, denen du immer die Hand gereicht hast, wenn sie diese benötigten, und das bei mehr als einer Gelegenheit.

Zum Schluss wurden wir Zeuge der Worte Raúls, der uns an die Momente erinnerte, an denen dich dieser Platz ruhmvoll empfing, vom massenhaften Aufmarsch zur Unterstützung der Agrarreform und der Ersten und Zweiten Erklärung von Havanna bis zur Proklamierung Kubas als vom Analphabetismus befreiten Territorium, die Demonstrationen zum 1. Mai und die Ehrung für Ernesto Che Guevara.

Bei deiner Ehrung bestätigten die Jugendlichen noch einmal, was bereits eine von allen geteilte Wahrheit ist: „Er ist nicht gestorben, er hat sich in uns allen vervielfacht“, sagte uns die 17 jährige Ana Laura. „Wir werden sein Erbe fortführen, indem wir revolutionär sind, viel studieren, was einer seiner größten Träume war und stärker und vereinter als jemals zuvor sind“, erklärte Jennifer del Camino.

Du hast uns wieder zusammengerufen, Fidel. Und wir waren da. Jetzt machst du dich auf zu neuen Meeren, du Prophet der Morgenröte, Begründer der Revolution der einfachen Menschen, den Blick ganz sicher wie immer nach vorn gerichtet, in der tiefen Überzeugung, dass deine Söhne und Töchter deine Ideen weiterverfolgen, weil du sie in Großbuchstaben in die Geschichte der Welt geschrieben hast. Hasta La Victoria Siempe, Comandante.

(Granma)

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