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Maduro leitete venezolanische Gedenkfeier für die Opfer von Barbados

maduroPräsident Nicolás Maduro war Vorsitzender der Zentralveranstaltung zur Würdigung der Opfer des terroristischen Attentats auf das Flugzeug der Cubana de Aviación, das am 6. Oktober 1976 nahe Barbados mit 73 Menschen an Bord explodierte.

Während der Zeremonie im Teatro Principal am Rande der Plaza Bolívar rief der Staatschef dazu auf, weder dieses Verbrechen noch irgendein anderes zu vergessen, das durch die Herrschsucht der imperialen Mächte Blut und Schmerz unter den Völkern hervorgerufen hat.

„Zu vergessen ist verboten, das werden wir nicht müde zu sagen. Die gleiche Gier, unsere Völker zu verschlingen gibt es immer noch und hier stehen wir – härter, verständiger und entschlossener als je zuvor“, versicherte er.

„Die Sabotage am Flugzeug war eine Aktion der CIA gegen das revolutionäre Kuba als Teil des Plans Condor, jener Politik der verbrannten Erde, die nun die junge Revolution von 17 Jahren angriff, um dem Volk eine demoralisierende Wunde zu versetzen, und 40 Jahre danach leuchtet immer noch das Licht der Würde und Solidarität“, sagte er.

Er unterstrich das Beispiel, das die Insel für Widerstand und die Anklage von Terrorakten gebe: „Wir haben das gleiche Alter, das Kubas vor 40 Jahren hatte und jetzt bedroht der Terrorismus uns. Deshalb kann uns nichts stoppen“, stellte er fest, indem er sich auf den bolivarischen Prozess bezog.

“Sie können die venezolanische Revolution nicht aufhalten, wie sie es schon mit der kubanischen nie vermochten“, beteuerte er und informierte über die kürzlich getroffene Entscheidung seitens der Regierung, erneut die Auslieferung von Posada Carriles zu fordern, damit er in Venezuela für das Attentat von Barbados und die lange Liste nachgewiesener Verbrechen abgeurteilt werde.

Der kubanische Botschafter Rogelio Polanco dankte im Namen Kubas für das Gedenken und solidarisierte sich mit der Absicht Venezuelas, das Auslieferungsersuchen gegen den bekennenden Terroristen zu reaktivieren.

“Es hat vier Jahrzehnte unausgesetzter Empörung angesichts der Straflosigkeit der Schuldigen gegeben. Wir werden niemals aufhören, Gerechtigkeit zu fordern“, sagte er während der Zeremonie, an der auch die venezolanische Außenministerin Delcy Rodríguez und der Koordinator kubanischer Missionen in Venezuela Victor Gaute teilnahmen.

Vor dem Auditorium sprach außerdem Carlos Manuel Permuy, Sohn eines der Opfer von Barbados, der trotz des „unbeschreiblichen Schmerzes auch noch nach 40 Jahren“ versicherte, sich über so viele Zeichen der Solidarität geehrt zu fühlen.

“Das Imperium hatte beabsichtigt, dem kubanischen Volk einen Schlag zu versetzen und es einzuschüchtern und obwohl sie es mit dem Schlag – über den Schmerz, den er hervorrief – bewerkstelligten, eingeschüchtert haben sie uns nie“, versicherte er und ermutigte die Venezolaner, allem Anstürmen gegen ihre Revolution zu widerstehen: „Wenn wir Kubaner 57 Jahre lang gekämpft und gesiegt haben, dann könnt ihr das auch.“

(Granma)

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