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Baracoa nach Matthew, ohne Verlust an Menschenleben

baracoaNach dem Durchzug von Hurrikan Matthew durch die östliche Region Kubas sind die Behörden dabei, die Schäden zu bestimmen, die dieses klimatologische Phänomen verursacht hat, obwohl bis jetzt die Fernsehberichte nicht von Verlusten an Menschenleben ausgehen.

Im Gegensatz zu den Informationen, die uns von den Nachbarn Haiti und Dominikanische Republik erreichen, wo bis jetzt wenigstens neun bzw. vier Tote bestätigt wurden, ergaben die jüngsten Kontakte mit Baracoa, dass es dort keine Verletzten gegeben hat und auch niemand vermisst wird.

Auch wenn die ganze Nacht lang zu diesem Gebiet praktisch keine Verbindung bestand und es ohne Strom war, gelang es den Korrespondenten doch eine telefonische Verbindung mit dem nationalen Fernsehen aufrechtzuerhalten und sie bekundeten, dass bis zu dieser Stunde nichts darüber bekannt sei, dass jemand sein Leben verloren hätte.

Trotzdem spiegeln Berichte aus Baracoa, der ersten auf der Insel gegründeten Stadt, die Auswirkungen des Ansturms von Matthew wider. Sie sprechen von großen Schäden an Gebäuden und an der lokalen Infrastruktur.

Außer den Hochspannungsmasten zerstörte der Sturm auch die Dächer einiger Hotels, Läden und das Fernsehzentrum Primada Visión. Das Eindringen des Meeres und über fünf Meter hohe Wellen verursachten schwere Schäden an der Uferstraße der Stadt.

Einige Orte des Gebietes sind auf dem Landwege nicht erreichbar und die Straßen der Region sind auf grund von Erdrutschen und umgefallenen Bäumen und heruntergerissenen Ästen nicht passierbar.

In Baracoa wurden fast 36.000 Menschen evakuiert, wovon 26.500 in Häusern anderer Familien aufgenommen wurden.

In den nächsten Stunden werden wohl die hurrikanstarken Winde in der östlichen Region abschwächen, aber die Auswirkungen des tropischen Sturms reichen noch bis Camagüey in der Mitte der Insel.

Die Regenfälle im Osten werden noch andauern und können lokal begrenzt 200 mm erreichen und auch das starke Eindringen des Meeres an der Nordküste hält an.

(Granma)

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