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Pastoren für den Frieden Angriff auf die Solidarität ausgesetzt

Pastores por la pazEin Vierteljahrhundert lang hat die Organisation „Pastoren für den Frieden“ (IFCO) nach Kuba und in viele andere Länder zahlreiche Karawanen entsandt, die mit aller Arten Material beladen waren: Medikamente, Fahrzeuge, Schulutensilien…

Laut Gail Walker, der Direktorin dieser Organisation, tut sie dies als Ausdruck der Liebe und Solidarität mit dem kubanischen Volk und in Opposition zur Blockade.

Sie tut dies außerdem als gemeinnützige Organisation und wurde als diese von der Regierung der Vereinigten Staaten anerkannt: „… als eine Organisation, die Geld sammelt und Aktionen für ein bestimmtes Anliegen oder eine Reihe von Anliegen durchführt“.

Dieser Status befreite die Pastoren für den Frieden von der Zahlung von Steuern.

Deswegen, so sagte Walker in einem Interview mit der Journalistin Rosa Miriam Elizalde der Website „Cubadebate“ macht es keinen Sinn, dass der Internal Revenue Service (IRS) uns den Status der Gemeinnützigkeit aberkennt.

„Wir dachten, dass der Präsident wegen seiner Opposition zum „Embargo“ das Werk der Pastoren für den Frieden respektieren werde, aber in Wirklichkeit war bei der neuen Herangehensweise zu Kuba, die viele Sektoren in den USA haben, nicht alles von Vorteil für die Insel und ihre Freunde. Wir müssen zugeben, dass in den Vereinigten Staaten weiterhin eine Kampagne besteht, die Kuba und seine revolutionären Prinzipien aushöhlen möchte“, sagte sie.

„Wenn es dem IRS gelingt, die Gemeinnützigkeit abzuerkennen, muss unsere Organisation Steuern auf die Einnahmen zahlen, die sie aus Spenden erhält, was sich negativ auf ihren Haushalt und auf ihr Überleben auswirken wird.

Außerdem werden einige Spender ihre Beiträge reduzieren oder gar nicht mehr spenden, wenn sie die im Gesetz für humanitäre Spenden bestehenden Vorteile nicht mehr in Anspruch nehmen können.

Auch werden die Projekte, die wir aus unserem Haushalt unterstützen, sich andere Sponsoren suchen, deren Status der Gemeinnützigkeit intakt ist.

Deswegen haben wir unser Unterstützernetz darum gebeten, uns bei einer Reihe von Dingen behilflich zu sein. Unter anderem durch die Unterschrift unter eine digitale Petition an Präsident Obama, an den Bevollmächtigten der IRS John Koskinen und an ein Dutzend Kongressmitglieder, die progressive Positionen eingenommen und sich für eine Verbesserung der Beziehungen zu Kuba ausgesprochen haben.

Wir haben die Hoffnung, dass, wenn wir eine große Anzahl von Unterschriften erhalten, sich viele Abgeordnete, die sich für eine Ende der Blockade ausgesprochen haben, gegen diesen sinnlosen Angriff wenden werden.

Trotzdem werden wir, unabhängig von den Strafen, die uns die US-Regierung auferlegt, immer auf der Seite jener sein, die leiden und weiterhin fest zu unserer Mission stehen: den Benachteiligten zur Seite stehen und gegen menschliche Ungerechtigkeiten und für Bürgerrechte kämpfen“, fuhr sie fort.

DIE ANTWORT KUBAS

Kuba hat logischerweise nicht gezögert, den Pastoren für den Frieden seine Solidaität zu bekunden.

So machte das Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) seine Ablehnung öffentlich und rief „alle Freunde auf der Welt dazu auf, sich der solidarischen Unterstützung für diese Schwesterorganisation anzuschließen“.

„Wir solidarisieren uns mit unseren Brüdern und Schwestern der IFCO/ Pastoren für den Frieden, die (…) soziale Projekte in Verteidigung der armen Klassen innerhalb und außerhalb der Vereinigten Staaten gefördert und die Blockade herausgefordert haben, die diese Regierung seit über 50 Jahren gegen unser Land verhängt“, heißt es auf der Website des ICAP.

Dort wird hinzugefügt , dass Organistionen wie diese „in dieser von Krieg und sozialen Ungerechtigkeiten geprägten Welt nötig sind“, und dass „ein Angriff gegen IFCO ein Angriff gegen die Solidarität ist“.

Gerade die Erziehung war einer der Sektoren, die den größten Vorteil durch die Pastoren für den Frieden hatte, die sich in den letzten Jahren auf die Übergaben von Schulutensilien konzentriert hat.

Die technische Berufsausbildung habe Lernmaterial, Instrumente und Werkzeuge zur Entwicklung der Fähigkeiten erhalten, während die Schulen für Kinder mit besonderem Lernbedarf sich über die Spende von Schulbussen freuen konnten, sagte die Vizeministerin dieses Ressorts Cira Piñeiro Alon­so.

Außerdem gehörten Hefte, farbiges Papier, Stifte, Wachsmalstifte und Spielzeug für Kindergärten zu den Materialien, die gespendet wurden.

Nach den Worten von Piñeiro hat all dies dem kubanischen Staat ermöglicht, die Beschränkungen durch die Blockade, die den Erwerb von für die Schule unerlässlichen Materials erschwert, abzuschwächen, und der kubanische Bildungssektor schließt sich den Dankbarkeits- und Solidaritätsbezeugungen mit der Sache der Pastoren für den Frieden an.

(Granma)

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