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Santiago de Cuba ist weiterhin gastfreundlich, rebellisch und heldenhaft

raul 26 julio„Ich kann nicht hier vorbeikommen, ohne Euch etwas zu sagen. Drei oder vier Worte nur. Ich gehe voller Hoffnung, dass Santiago immer Santiago bleiben wird“. Dies drückte Armeegeneral Raúl Castro Ruz zum Ende des Festakts aus Anlass des 62. Jahrestages des Sturmes auf die Kasernen Moncada und Carlos Manuel de Céspedes aus.

Die offizielle Ansprache oblag José Ramón Machado Ventura, zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Partei, der vor Moncadakämpfern und Expeditionsteilnehmern der Granma sowie Einwohnern Santiagos daran erinnerte, „dass an einem Tag wie heute unsere Gedanken in erster Linie dem historischen Revolutionsführer Fidel Castro Ruz gelten, dessen Leben und revolutionäres Werk eng mit der Heldenstadt Santiago de Cuba verbunden sind“.

Der Vizepräsident des Staats- und des Ministerrates wies darauf hin, dass dieser 62. Jahrestag in dem Moment begangen wird, in dem Santiago ihr 500 jähriges Bestehen feiert.

Er erinnerte an die Eingeborenen, die den Eroberern widerstanden und an jene Afrikaner, die die Rebellion in den Bergwerken von El Cobre ausführten. Desgleichen sei die Stadt stets voller Geschichten der Befreiungsarmee gewesen, und es sei unabdinglich, darauf hinzuweisen, „dass dieser Stadt zahlreiche Hauptfiguren unserer Geschichte entstammen. Hier ruhen die sterblichen Reste von Mariana, von Carlos Manuel de Céspedes, von Martí, von einer umfangreichen Gruppe der Stürmer der Moncada-Kaserne und des Aufstandes des 30. November, von Frank País und jener, die ihr Leben für die Erlangung der Unabhängigkeit, in Verteidigung der Souveränität und für die Befreiung anderer Brudervölker gaben“. Santiago stehe in enger Beziehung zu den Geschehnissen von Baraguá und „in diesem Territorium war die Stellung der Zweiten Front des Ostens Frank País und der Dritten Front, Doktor Mario Muñoz. Sie war Schmiede und Quelle hervorragender Persönlichkeiten und Momente unserer Geschichte“.

Machado drang darauf, dass das Geschichtsbewusstsein nie vergessen werden darf. „Darin liegen, wie Fidel sagte, die Wurzeln unserer Werte, unserer Ideologie und unserer Unabhängigkeit, und nur so bleibt das Vermächtnis der herausragenden Persönlichkeiten unserer Heimat lebendig“.

„Wer diese Stadt nach dem Durchzug des Hurrikans Sandy sah und sie heute sieht, muss die Worte Raúls wiederholen, dass für ein einiges Volk wie das unsere nichts unmöglich ist“.

Machado versicherte, dass der Wille, die Energie, die Bereitschaft und die Gewandtheit der Einwohner Santiagos und ihrer Führungskräfte beim Bewältigen der Zerstörung nur in einer Revolution wie der unseren möglich seien, und mit Freunden auf der Welt wie Venezuela und Ecuador und vieler anderer Länder, die mit ihrer solidarischen und selbstlosen Hilfe zu dem außerordentlichen Wiederaufbau der Stadt beigetragen haben. Im Namen des Volkers sprach er ihnen nochmals Dank aus.

Im Namen Fidels, Rauls und des Volkes Kubas beglückwünschte er die Einwohner Santiagos zu den Erfolgen. Santiago habe bewiesen, dass es weiterhin gastfreundlich, rebellisch und heldenhaft sei. Ebenso könne die Stadt nicht aus den Augen verlieren, von Tag zu Tag immer schöner, hygienischer, geordneter und disziplinierter zu werden.

Seinen der Außenpolitik des Landes gewidmeten Worten fügte er hinzu, dass am 20. Juli mit der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten der erste Teil des am 17. Dezember vergangenen Jahres eingeleiteten Prozesses abgeschlossen wurde. Nun stehe ein langer Weg bevor, der die Beendigung der Blockade und die Rückgabe der Militärbasis von Guantánamo einschließe.

Er betonte, dass auf dem Kongress der Union der Jungkommunisten Erfahrungen und Arbeitsmethoden analysiert wurden, die die Arbeit der Organisation zweifellos perfektionieren werden und damit auch dessen Rolle in der Kontinuität der kubanischen Revolution.

Machado wies darauf hin, dass uns nur neun Monate vom kommenden Parteitag trennen, wo es eine Einschätzung des Prozesses der Aktualisierung des Wirtschafts- und Gesellschaftsmodells geben werde, sowie der Zielstellungen der Parteikonferenz, damit der Aufbau des Sozialismus und die Revolution weiter voranschreiten.

Zum Abschluss seiner Ansprache sagte er, dass der 26. Juli nicht nur wegen der Geschehnisse jenes Tages historisch sei, sondern dass jene Aktionen nicht umsonst durchgeführt wurden, dass die Samen jener heldenhaften Aktion Früchte getragen haben: diese Revolution.

„Deshalb werden wir im Andenken an unsere Toten der Heimat und der Revolution immer treu sein. Dieser 500. Jahrestag und dieser 26. Juli sind eine Erneuerung des Geistes, die die jungen Kämpfer die Moncada Kaserne stürmen ließen, als Ratifizierung des Willens der Emanzipierung, der die Kubaner über all die Jahre hinweg begleitet hat.

Ewiger Ruhm den Märtyrern der Moncada! Es lebe die Revolution! Es lebe Fidel! Es lebe Raúl! Es lebe das freie Kuba! Wir werden siegen!“

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