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Die kubanische Mehrkampf-Königin

deportista cubanaEine hohe Dosis an Geschwindigkeit, Kraft, Ausdauer und Kampfgeist kommen in Yorgelis Rodríguez zusammen, die gegenwärtige kubanische Meisterin im Leichtathletik-Mehrkampf.

Das hat sie auch vor ein paart Tagen gezeigt, als sie sich bei der Hallen-Leichtathletik-WM mit einer Bronzemedaille im Fünfkampf auf das Siegerpodest „schmuggeln“ konnte.

- Wie bewerten Sie Ihre Leistung bei der Hallen-WM?

Am Anfang war ich ein wenig nervös, weil es mein erster Hallen-Wettbewerb war, mein erster Fünfkampf, aber nach und nach gelang es mir, dies zu überwinden und all meinen Willen aufzubringen, damit das bestmögliche Ergebnis herauskommen würde.

In vier der fünf Disziplinen (800 m Lauf, 60 m Hürden, Hochsprung und Kugelstoßen) habe ich meine persönlichen Rekorde verbessert. Nur im Weitsprung blieb ich mit 6,15 Metern unter meiner Bestweite von 6,50 m. Aber ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, denn außer, dass ich die Bronzemedaille gewann, das beste Ergebnis für Kuba in Mehrkämpfen bei einer Hallen-WM, konnte ich mit 4.637 Punkten auch den Landesrekord verbessern.

- Stellen Sie sich bitte vor! Wer ist Yorgelis Rodríguez?

Ich bin 23 Jahre alt und komme aus Guantánamo, aus der Gemeinde El Salvador. Als ich klein war, habe ich alle möglichen Sportarten ausgeübt: Taekwondo, Gymnastik … sogar Fußball, aber ich hatte wenig Flexibilität und eines Tages sah mich ein Trainer und warb mich für die Leichtathletik.

Ich gewann drei Medaillen bei nationalen Kinder-Meisterschaften, bevor ich zur EIDE-Sportschule Rafael Freyre in Guantánamo kam, und seitdem habe ich mich immer dem Mehrkampf gewidmet, der als der härteste Test der Leichtathletik gilt.

- Erzählen Sie mir von denen, die Sie in Ihrer Sportkarriere geführt haben!

Zuerst habe ich Ernesto Perez viel zu verdanken, meinem ersten Trainer, der mich von klein auf angeleitet hat und wie ein Vater für mich war. In der Sportschule betreuten mich dann Marisol und María, ich danke allen, die auf meine Möglichkeiten als Sportlerin vertrauten.

In Havanna schließlich war ich Schülerin von Gersin Luis Castro, unter seiner Leitung gewann ich die Silbermedaille bei der Junioren-WM in Lille, Frankreich, im Jahr 2011, und die Goldmedaille in Barcelona, Spanien, im Jahr 2012. Heute trainiere ich mit Gabino Arzola, von dem ich ebenfalls viel gelernt habe. Ich bin sehr stolz darauf, seine Schülerin zu sein. ”
- Erwarten Sie einen Erfolg bei den Zentralamerikanischen Spielen von Barranquilla?

Ja, das hoffen wir. Wir haben gerade mit guten Ergebnissen einen Makrozyklus zur Vorbereitung auf diese Spiele abgeschlossen. Dies hebt die Stimmung und verstärkt den Siegeswillen und erlaubt uns auch, bis Juli noch Details in technischer und körperlicher Hinsicht zu polieren.

- Was denken Sie, sind Ihre stärksten Disziplinen?

Der Hochsprung und der Weitsprung, obwohl ich im Weitsprung noch nicht auf den Punkt gekommen bin. Ich denke, wie auch mein Trainer sagt, dass es meine beste Disziplin ist, aber ich habe noch nicht das Ergebnis erreicht, das wir erwarten.

- Welche anderen Details sollten Sie perfektionieren?

Wir arbeiten am Hürdenlauf und an den Sprungdisziplinen, denn es sind die, in denen ich ein paar mehr Punkte holen könnte. Dabei vernachlässigen wir aber auch die anderen Disziplinen nicht, wie das Kugelstoßen, den Speerwurf und den Sprint, in denen die Ergebnisse auch noch verbessert werden können.

(Granma)

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