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Dürre schadet kubanischem Boden

HidrologiaÜber die hydrologische Situation des Landes und einige Maßnahmen zur Abschwächung der Trockenperiode berichteten die Leiter des Nationalinstituts für Wasserressourcen INRH am Donnerstag vor der Presse.

«Im Monat Januar des gegenwärtigen Jahres betrugen die in Kuba akkumulierten Regelfälle 30,7 mm, was 65 % des historischen Durchschnittswertes (46,9 mm) dieses Zeitraums entspricht, weshalb 139 Gemeinden des Landes der Kategorie der hydrologischen Dürre angehören (ausschließlich auf Regenfälle bezogen), und 53 davon extrema betroffen sind», hob Master Argelio Fernández Richelme hervor, Fachmann für Wasserversorgung und Disponibilität im INRH.

Der Experte wies darauf hin, dass die Provinzen mit der ungünstigsten Situation Santiago de Cuba, Cienfuegos und Camagüey sind. In der ersten Hälfte des Februar betrugen die im Land akkumulierten Regelfälle 4,9 mm, nur 11 % des historischen Durchschnittswertes (42,6 mm), wobei in diesem Falle die Insel der Jugend mit 0 % sowie Pinar del Río und Cienfuegos mit 2 % die am stärksten betroffenen Gebiete sind.

Was die Stauseen betrifft, so wurde der Vormonat mit 47 % der Gesamtkapazität im Land beendet, während der Wert gegenwärtig bei 45 % liegt. Dies alles sei auf den Klimawandel zurückzuführen, erläuterte er, denn die Regenfälle erfolgten hauptsächlich an der Küste und in den ebenen Gebieten.

«Gegenwärtig sind 252 Wasserversorgungsquellen von der Dürre betroffen, von denen 58 zur Provinz Santiago de Cuba gehören, die dadurch mit ihren 634 435 Einwohnern am meisten betroffen ist », stellte Fernández Richelme fest.

Inés María Chapman Waugh, Präsidentin des INRH, rief dazu auf, gegen Disziplinlosigkeit und Nachlässigkeit im Umgang mit dieser wichtigen Ressource vorzugehen. Sie legte einige der Maßnahmen dar, die Teil eines Programms sind, das auf die Gewährleistung der Versorgung der Bevölkerung mit Wasser ausgerichtet ist.

«Gegenwärtig wird eine Wasserentsalzungsanlage von 50 Litern pro Sekunde in Santiago de Cuba aufgebaut. Außerdem wird an kleineren, von fünf Litern pro Sekunde, in verschiedenen Regionen gearbeitet», stellte sie fest.

(Granma)

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