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Die Jugend an vorderster Verteidigungslinie

defensa bastionDie technischen Geräte gut getarnt und die Soldaten auf ihren Positionen, sind dabei das Terrain für das Leben im Freien vorzubereiten. So begann der zweite Tages der Strategischen Übung Bastion 2016 für die Truppen der Einheit der Luftabwehr des Westens der Westarmee, die als Teil des Manövers den Befehl erhielten, die vollständige Kampfbereitschaft herzustellen.

Währenddessen erklärte Hauptmann Yunier Hernández Soto, dass sowohl die Soldaten wie auch die Führung und die Befehlsorgane der Einheiten zeigen, wie sie alle während des Jahres der Vorbereitung erworbenen Kenntnisse für die Verteidigung in die Praxis umsetzen.

Seitdem der Befehl ergangen war, sagte er, habe ein intensiver Prozess der Sicherstellung begonnen, um eine erfolgreiche Entwicklung der erteilten Missionen zu erreichen und es sei damit begonnen worden, stufenweise die Truppen von ihrem festen Standort in die Dekonzentrationsregionen zu verlegen.

„Im Terrain angekommen“, sagte Oberstleutnant Juan Carlos Martínez Linares, der Leiter der 34 mm Artilleriegruppe, „erkundschaften die Soldaten das Gebiet, suchen die vorteilhaftesten Positionen heraus, bereiten den Ort für das Leben im Freien vor und etablieren Beobachtungsposten. Sie tarnen sich und die technischen Geräte, nehmen die Gefechtsstellung ein, die sie in einer realen Situation der Aggression auch einnehmen würden und warten schließlich auf die entsprechenden Anweisungen.“

Er hob hervor, dass der Tanrnungsvorgang strategisch sei, weil damit der Feind dazu gebracht werden soll, in einen Irrtum zu verfallen, die festen Stellungen nicht ausmacht und so der Überraschungsfaktor gewahrt werden könne.

Nach 24 Dienstjahren und mit einer große Erfahrung in Manövern solcher Art betont der Oberstleutnant die Notwendigkeit und Bedeutung der Übung Bastion, „weil es die Soldaten motiviert und uns ermöglicht, uns vorzubereiten, das Gelernte anzuwenden und uns des guten Stands unserer Technik zu vergewissern.“

Er machte auch auf den Prozess der Modernisierung der Luftabwehrtechnik aufmerksam. „Vorher benötigten wir Traktionsausrüstung um die Technik zu verlagern und das verzögerte die Übung. Jetzt funktioniert das mit Eigenantrieb, was die Zeit der Vorbereitung und Verlagerung erheblich verkürzt.

Auch Hauptmann Daikel Gracía Layrod, der Leiter der Einheit für Exploration und elektronische Kriegsführung der Luftabwehrbrigade sprach die Erneuerung der Radarstation an, die heute über eine größere Manövrierfähigkeit und technische Kapazität verfügt und die Verkürzung der Verlagerungszeiten ermöglicht.

Er führte aus, dass die Radarstation in der Manöverzone der Ortung und Entdeckung von Objekten in der Luft diene, die tief und in niedriger Höhe fliegen. Diese Information werde ausgearbeitet und automatisch oder manuell an die Befehlsposten der Zone übermittelt, und dezentral jedem Gerät im Operationsgebiet weitergegeben.

Die Aktionen am Donnerstag hätten auch die Rolle der Frau bei der Verteidigung des Vaterlandes deutlich gemacht und gezeigt, wie sie darauf vorbereitet ist, unterschiedliche Verantwortungen zu übernehmen und beim Kampf in der vordersten Reihe zu stehen.

Dies ist auch der Fall bei Leutnant Yoelsi Malagón Reinoso, Batterieleiterin der Luftabwehrbrigade, die 22 Jahre alt ist und im Technisch Militärischen Institut José Martí in der Handhabung der Luftabwehrtaktik ausgebildet wurde. Sie ist stolz darauf, die Verantwortung für die Führung von Soldaten zu haben, die diese Mittel des Kampfes bedienen.

Auch Danisleinis Vega Sosa, erster Leutnant und Leiterin der Kommunikation, ist mit 25 Jahren froh, wenn es nötig wäre, die Kommunikation zwischen den Gruppen der Luftabwehr, die sich im Operationsgebiet befinden und dem Hauptbefehlsposten der der Zone zu leiten.

(Granma)

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