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Ganz Kuba in Baracoa

Raul en guantanamoWelch seltsames Geheimnis steckt in uns, dass wir unter den schwierigsten Umständen, immer diese Tugenden abrufen könne, die typisch für uns sind und die uns unterscheiden.

Eine Wallfahrt von mehreren Tagen durch den Osten des Landes nach dem Durchzug von Matthew, verstärkt meinen Stolz in dieses Land, das unvollkommen ist, wie jedes Werk, aber so voll von großen und kleinen Dingen, die nicht genügend Platz auf diesen Blättern hätten.

Es ist bewegend zu beobachten, wie eine Gruppe von Kindern, die fast alles verloren haben, zwischen den Trümmern spielt. Photo: Jose M. Correa
Eine Gruppe von Kindern, die fast alles verloren haben; die Bücher, die Schultasche, das Schlafplüschtier, ihre Schuhe und in all ihrer kindlichen Unschuld unter einer aufgestellten kubanischen Flagge in den Trümmern spielen. Das bewegt einen und lässt einem das Herz schneller schlagen.

Was kann man über die nicht enden wollenden Karawanen von Elektrizitätsarbeitern sagen, von solchen der Kommunikation, von Bauarbeitern, LKW Fahrern und Arbeitern unzähliger Unternehmen, die wie die Ameisen und unter widrigsten Bedingungen, die ersten waren, die, die Flagge mit dem einsamen Stern schwenkend, am Ort der Katastrophe eintrafen.

Wenn du glaubst, du hast alles gehört, taucht eine neue Anekdote auf, die über das solidarische Verhalten von Menschen erzählt, das es ermöglicht hat, dass ein Hurrikan Stärke vier kein einziges Menschenleben forderte.

Dass 50, 60 und mehr Leute in einem Haus zusammen Schutz fanden war völlig normal und dass sie dort in der Dunkelheit alles teilten, den Schmerz, die Angst und das Wenige, was sie besaßen, den Becher Kaffee, das Handtuch, die Windel für das Kind und andere Dinge, ist etwas, das man nicht überall sieht.

Es ist bewegend zu beobachten, wie eine Gruppe von Kindern, die fast alles verloren haben, zwischen den Trümmern spielt. Photo: Jose M. Correa
Da ist Yaliseidy Londres Cobas, die in San Germán wohnt, einem der abgelegensten Gebiete der Provinz Baracoa und die, nachdem sie über 60 Personen bei sich aufgenommen hatte, noch immer zwei Familien Unterschlupf gibt, die alles verloren haben und uns deutlich macht, dass diese auch bei ihr bleiben würden, bis sich eine Wohnmöglichkeit für sie ergebe. Und wie sie gibt es viele Familien mehr in diesem Gebiet.

Die Erklärung für soviel Solidarität und spirituelles Wachstum angesichts der Widrigkeiten gab ein Motorradfahrer aus Guantanamo, der voller Verwunderung angesichts der endlosen Karawane der menschlichen und materiellen Ressourcen, die auf dem Weg nach Baracoa, Maisi und in andere betroffene Gebiete an ihm vorbeizieht, ganz ergriffen sagt: „Mann, ganz Kuba ist ja in Baracoa.“

(Granma)

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