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Cartagena: Beginn einer neuen Ära des Friedens

Raul ColombiaAm Sonntagmittag traf der Präsident des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz in Cartagenas ein, um an den Veranstaltungen teilzunehmen, die heute anlässlich der Unterzeichnung des Schlussabkommens zwischen der kolumbianischen Regieurng und der FARC-EP zur Beendigung des Konflikts und zum Aufbau eines stabilen und dauerhaften Friedens stattfinden.

Am Flughafen Rafael Núñez wurde der kubanische Regierungschef von der stellvertretenden Außenministerin Patricia Londoño empfangen, die äußerte, dass sie sich geehrt fühle, Rául willkommen zu heißen und Kuba ihre „unendliche Dankbarkeit für alle Anstrengungen, und dafür, dass es die Verhandlungen und Gespräche während der letzten Jahre beherbergt hat,“ auszusprechen.

Der kubanischen Delegation gehören außerdem Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla, der Historiker der Stadt Havanna Eusebio Leal Spengler und der kubanische Botschafter in Kolumbien José Luis Ponce Caraballo an. Hinzu kommen noch Beamte der Regierung und des Außenministeriums, von denen viele zu unterschiedlichen Zeitpunkten als Garanten des Verhandlungstisches agierten.

Kuba hat von seiner Position des Garanten in diesem historischen Prozess aus, der seine ersten Schritte vor fast vier Jahren in Havanna Kuba gemacht hat, in der Überzeugung beigetragen, dass es von großer Bedeutung ist, einen definitiven Frieden im Bruderland Kolumbien zu erreichen und so der Verpflichtung Tribut zu zollen, unsere Region als Zone des Friedens aufzubauen.

Wie aus dem kubanischen Außenministerium verlautet ist für Montagmittag eine religiöse Zeremonie in der im historischen Zentrum gelegenen Kirche Sankt Pedro Claver vorgesehen, zu der Präsidenten Juan Manuel Santos einlädt.

In den Nachmittagsstunden wird auf der Sankt Franziskus Esplanade im Kongresszentrum von Cartagenas de Indias der protokollarische Akt der Unterzeichnung stattfinden, zu dem etwa 16 Staats- oder Regierungschefs ihre Teilnahme zugesagt haben. Auch Vertreter internationaler Organismen und Außenminister verschiedener Länder werden dabei anwesend sein.

(Granma)

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