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Blockade schränkt weiterhin kubanische Kultur ein

esculas de arteEs fehlen nur noch wenige Tage bis zum Schuljahresbeginn. Die Bedingungen dafür sind auf allen Ebenen geschaffen: Uniformen, Basismaterial für das Lernen, Schulmobiliar ….

Trotzdem sieht die Lage für die über 8000 Studierenden, die in das Netz der Einrichtungen der Nationalen Zentrums der Schulen für Kunst (Cneart) eintreten, anders aus. Auch wenn das Wichtigste für dieses Schuljahr garantiert ist, so werden doch die Klassenräume unter den negativen Auswirkungen des von der Regierung in Washington unserem Land auferlegten Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade ihre Türen öffnen.

Aus einem Bericht des Kulturministeriums geht hervor, dass die feindselige Blockadepolitik den Erwerb von Material, das für das Studium in den verschiedenen Bereichen der künstlerischen Lehre notwendig ist, einschränkt.

Wenn die Musikinstrumente, Ölfarben und Pinsel für die bildenden Künste und die Ballettschuhe und Kleidung für diejenigen, die Tanz studieren auf dem US-Markt erworben werden könnten, würde das Land erhebliche Einsparungen machen können.

Die Einsparungen bei einem Saxophon wäre 35.000 USD, bei einem Klavier 133.000, bei der Trainingskleidung (Turnanzüge) für das Ballett 2000 USD. Beispiele, die nur einen winzigen Teil ausmachen, denn ähnliche Fälle finden sich im gesamten System der künstlerischen Lehre.

Aus dem Dokument des Kulturministeriums geht weiter hervor, dass die hauptsächlichen Beeinträchtigungen bei der live Auftritten der kubanischen Musiker in den Vereinigten Staaten liegen, die ein Kulturaustausch sein müssen, ohne Geschäftsverträge zwischen den Beteiligten. So haben die kubanischen Unternehmen davon keinen wirtschaftlichen Vorteil und sind im Gegenteil dadurch beeinträchtigt, will sie in dieser Zeit des Austauschs keine Geschäftsbeziehungen auf anderen Märkten eingehen können.

Die Blockade mit der darin entaltenen Exterritorialität verhindert die Werbung, Verbreitung und Kommerzialisierung der kubanischen Künstler und drückt die Verkaufspreise für sie auf niedrigste Werte. Im jetzigen Zeitraum führte das Kubanische Musikinstitut (ICM) 15 verschiedene Arten von Kulturaustausch mit 122 künstlerischen Auftritten durch.

Man schätzt, dass das Exportpotenzial der Musikgruppen des ICM auf dem US-Markt 5 Millionen USD im Jahr erreichen würde, wenn es die Blockadebeschränkungen nicht gäbe.

Was das Thema der musikalischen Autorenrechte zwischen Kuba und den USA angeht, so ist es weiterhin unmöglich Gegenseitigkeitsverträge mit den entsprechenden Gesellschaften zum Schutz des in beiden Ländern benutzten Repertoires.

Die Beeinträchtigungen wirken sich auch auf die Bildenden Künste, die Literatur, die kulturellen online Produkte und die Filmindustrie aus.

Das ICAIC hat so wegen der Blockadebeschränkungen keinen Zugang zur entwickelten Technologie des US-Unternehmens Dolby.

„Die Prozesse der Vertonung unserer Produktion sehen sich gezwungen besagte Technologie zu nutzen ohne die es praktisch unmöglich ist sich in den internationalen Filmmamrkt einzugliedern, Das zwingt uns dazu, mit ausländischen Koproduktoren zusammenzuarbeiten, vorausgesetzt man bekommt die entprechenden Lizenzen und im Austausch dafür muss einen Teil des Marktpotenzials unserer Filme abgeben.Dies macht jährlich einen Verlust von nicht weniger als 200.000 USD aus“, heißt es in dem Dolument.

(Granma)

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