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Beginn eines literarischen Festes

feria libro inauguracionInternationale Buchmesse Kubas wurde am gestrigen Nachmittag von Zuleica Romay Guerra, der Präsidentin des Kubanischen Buchinstituts und des Organisationkomitees des Events, offiziell im Nicolás Guillén Saal der Cabaña Festung eröffnet. Vorsitzender des Festakts war Miguel Díaz-Canel Bermudez, Mitglied des Politbüros und Erster Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats.

Anwesend waren außerdem Esteban Lazo Hernández, Präsident der Nationalversammlung, Mercedes López Acea, Erste Sekretärin des Provinzkomitees der Partei in der Hauptstadt, Raúl Fernando Sendic, Vizepräsident der Republik Uruguay, Julián González Toledo, Kulturminister, Abel Prieto Jiménez, Berater des Präsidenten, Ariel Bergamino, Botschafter Uruguays in Kuba sowie weitere Persönlichkeiten aus dem Kulturbereich und Gäste.

Indem er sich ans Publikum wandte, dankte Sendic im Namen der uruguayischen Regierung für die durch Kuba verliehene Auszeichnung, sein Land zum Gastland der Messe zu machen und erinnerte daran, dass Kuba in schwierigen Jahren Zuflucht für Tausende von Landsleuten gewesen sei, eine „Bastion in Verteidigung der Kunst“, als in „unseren Ländern Verfolgung herrschte“ und ihnen die Insel zum Freiraum für die Verteidigung der Kultur wurde.

Romay ihrerseits hieß alle Bücherfreunde willkommen und sagte: „Das Volk von José Martí umarmt die Kinder von José Gervasio Artigas und verspricht ihnen unvergessliche Tage der Brüderlichkeit und der Liebe.“ Weiter führte sie aus, dass „an diesem besonderen interkulturellen Dialog zusätzlich zu den Kubanern über 325 ausländische Schriftsteller und Künstler sowie annähernd 380 Verlage beteiligt sind, überdies Gesellschaften aus 37 Ländern aller Kontinente“. Sie beendete ihre Rede mit Worten des Dankes an den Führer der kubanischen Revolution Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz, „der uns vor 55 Jahren dazu aufrief, die Martianische Utopie Wirklichkeit werden zu lassen und mit Heften und Stiften die Freiheit zu vervollkommnen, die mit Gewehren erobert worden war und der uns aufforderte zu lesen um zu glauben“.

Später am Abend wurde mit einem Auftritt der uruguaischen Liedermacherin Malena Muyala und anderen Künstlern dieses Landes und Kubas der Pavillon Uruguays eröffnet, der den Namen Eduardo Galeanos trägt – ein Ort, an dem die uruguayische Literatur in diesen Tagen ständig präsent sein wird.

“Ich habe die besten Erinnerungen an dieses Land, in dem ich fünf Jahre gelebt habe und das ich als meine zweite Heimat ansehe”, sagte Sendic, der, wie er auch bemerkte, den literarischen Pavillon als ein Stückchen Uruguay betrachte, der Granma.

Díaz-Canel äußerte sich unserer Zeitung gegenüber dahingehend, dass die Messe mit viel Enthusiasmus, Verantwortung und Zärtlichkeit organisiert worden sei und es sei bedeutsam, dies für Uruguay zu tun, mit dem Kuba die Kultur, die Geschichte und die Literatur vereine. Er hob außerdem hervor, dass Vizepräsident Sendic ein Vertreter jener Generation von Uruguayern sei, die dem Kampf um die nationale Befreiung Kontinuität verleihe.

(Granma)

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