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Gipfel der Völker beginnt mit Unterstützung für Venezuela

Venezueñla reunionmMit der vollen Unterstützung für das südamerikanische Land gegen die Angriffe der Rechten und einem Aufruf, die aktuelle Lage der Region zu debattieren, begann am Donnerstag in der argentinischen Stadt Mendoza der Gipfel der Völker.

Das Treffen, das einen Tag vor dem Beginn des halbjährlichen Gipfels der Staatschefs des Mercosur stattfindet, erklärte auf der Eröffnungssitzung die Führerin der Organisation Tupac Amaru Milagro Salas, die in der Provinz Juyu im Gefängnis sitzt, und ein anderes ihrer Mitglieder Nelida Rojas zu Ehrenpräsidentinnen.

Obwohl normalerweise das Gastgeberland des Gipfels des Gemeinsamen Marktes des Südens (Mercosur) dieses alternative Forum finanziell unterstützt, musste es sich in diesem Jahr selbst finanzieren, da die Regierung von Mauricio Macri ihm die Unterstützung verweigerte.

In der Aula Magna der Fakultat für Design und Kunst der Universität von Cuyo begann das Treffen mit einer Ehrung der Ureinwohner an die Mutter Erde. Die Delegierten hoben hervor, wie wichtig es im Augenblick sei, dem Ansturm des Neoliberalismus entgegenzuwirken und auf eine stärkere Integration zu setzen.

Der Botschafter Venezuelas in Argentinien Carlos Eduardo Martínez dankte im Namen seines Landes für die Unterstützung durch die Anwesenden und stellte fest, dass der Kampf, den sein Volk im Augenblick durchlaufe, nicht etwas sei, was ausschließlich sein Land betreffe. Es handle sich hierbei um einen Kampf des Großen Vaterlandes gegen die Gier des Imperialismus, sagte er.

„Wir müssen uns darüber klar werden, dass das, was zur Zeit auf dem Kontinent, besonders in Venezuela, geschieht, ein imperialistischer Angriff ist, dessen Hauptziel es ist uns zu rekolonisieren, unserer Souveränität ein Ende zu setzen und sich unserer natürlichen Reesourcen, die in unseren Länder im Überfluss vorhanden sind, zu bemächtigen“, betonte der Diplomat.

Martínez rief die auf dem Gipfel anwesenden sozialen und politischen Kräfte, die Arbeiter, Bauern, Indigenen, Jugendlichen und Intellektuellen dazu auf, zu diesem historischen Zeitpunkt die Einheit zu vertiefen, die eine Garantie für den Sieg gegenüber den ausländischen Interessen darstelle.

„Dieser Gipfel der Präsidenten des Mercosur kann nicht vorübergehen, ohne dass wir zum Ausdruck gebracht haben, dass wir diesen Block nicht in ein Freihandelsabkommen verwandeln wollen, sondern dass wir durch ihn weiterhin nach Integration strebende Völker und Brüder sind“, sagte eine der Delegierten.

Die über 600 Teilnehmer des Gipfels der Völker werden zu vier fundamentalen Themen in Kommissionen arbeiten z.B. die über den Aufbau einer regionalen Souveränität, die nein zur Verschuldung, der Übergabe der natürlichen Ressourcen, der ausländischen Einmischung und den diversen Formen des Kolonialismus sagt.

Die Dinge, die behandelt wurden, werden in einem Schlussdokument zusammengefasst und den Regierungschefs des Mercosur übergeben.

(Granma)

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