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Stauseen sind zum Ende der feuchten Jahreszeit zu 57 % gefüllt

puenteDas Auftreten von Regenfällen in der kürzlich beendeten feuchten Jahreszeit (Mai bis Oktober) war als normal für diese Zeitspanne einzustufen, da ein landesweiter Mittelwert von 969,5 Millimetern registriert wurde, was 97 % des historischen Mittelwertes entspricht.

Wie aus den Daten hervorgeht, die die Gruppe für hydrologische Dienste und Verfügbarkeit der Leitung für rationelle Wassernutzung des Nationalinstituts für Wasserressourcen (INRH) bereitstellte, wurden in der Westregion 1 124,9 Millimeter erfasst, was 100 % der in diesem Halbjahr erwarteten Zahl entsprach, während im Zentrum 921,6 mm aufgenommen wurden (90 % ) und im Osten des Landes 890,2 mm Regen fiel, 102 % der für diese Zeit erwarteten Werte.

In 78 Kreisen überstiegen die gespeicherten Regenfälle den historischen Durchschnitt (37 im Westen, sieben im Zentrum und 34 im Osten), wobei in Alquízar mit 1 514 mm das absolute Maximum erreicht wurde.

Ende Oktober beinhalteten die vom INRH betriebenen Stauseen 5 177 Millionen Kubikmeter Wasser, 57% der gesamten Speicherkapazität, mit einem nutzbaren Anteil von 4 495 Millionen Kubikmeter (53 %).

Dieser Umfang liegt um 1 147 Millionen Kubikmeter unter dem historischen Mittelwert für diesen Zeitpunkt, übersteigt aber um etwa 622 Millionen das angestaute Wasservolumen des gleichen Vorjahreszeitpunkts. Ebenfalls zu erwähnen ist eine Steigerung um 254 Millionen bezüglich der im Monat September aufgetretenen Wasserspeicherung.

Andererseits befinden sich von den 15 unterirdischen Wassereinzugsgebieten der Kategorie 1, die mit der Wasserversorgung der wichtigsten Städte und Tourismuspole verbunden sind, neun im Normalzustand, fünf in ungünstigem und eines in kritischem Zustand. Das die Hauptstadt versorgende Wassereinzugsgebiet Vento verbleibt im normalen Bereich, mit steigender Tendenz.

Trotz der allgemein zu verzeichnenden Verbesserung aufgrund der Regenfälle im Verlaufe von 2016, konnten die während der beiden Vorjahre angesammelten große Defizite in verschiedenen Gebieten Kubas nicht ausgeglichen werden.

So verbleibt eine beachtliche Anzahl von Versorgungsquellen der lebenswichtigen natürlichen Ressource für die Bevölkerung auf ungenügendem Niveau, weit davon entfernt, was sie beinhalten könnten. Daraus folgt die Anforderung, die größtmögliche Anstrengung zu unternehmen, um Wasser sowohl in den Wohngebieten als auch in den staatlichen Einrichtungen einzusparen, insbesondere jetzt, in der trockenen Jahreszeit.

(Granma)

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