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Papst Franziskus: Die Welt hat den Frieden verloren

papa-francisco  llegandoPapst Franziskus stellte am Mittwoch fest, dass „die Welt im Kriegszustand ist, weil sie den Frieden verloren hat“, aber er stellte klar, dass es nicht um „einen Krieg der Religionen“ gehe, als er sich auf kürzliche Gewalttaten bezog.

Während seines Fluges zu seiner Teilnahme am Welttag der Jugend von Krakau (Polen) stellte er vor 75 Medienvertretern fest: „ich spreche im Ernst von Krieg, einem Krieg der Interessen, um Geld, um die Naturressoucen, um die Beherrschung der Völker. Aber es ist kein Krieg der Religionen, denn alle Religionen wollen den Frieden.“

In traurigem Tonfall, der die Freude über eine Reise brach, bei der er mit Tausenden Jugendlichen zusammentreffen wird, wollte Franziskus Kommentare über die letzten Episoden der Gewalt und Attentate abgeben, wie den Überfall auf eine Kirche im Norden Frankreichs, bei dem ein Geistlicher ermordet wurde.

Franziskus sagte, dass das erste Wort, das ihm einfalle, um den gegenwärtigen Moment der Gewalt zu beschreiben, Unsicherheit sei, „aber das wahre Wort ist Krieg“.

Der Papst bezeichnete den gegenwärtigen Moment auch als einen „nicht organischen Krieg“, d.h. nicht erklärten, „sehr wohl aber organisierten“, erklärte er nach Berichten von EFE.

Auf dem Flug nach Krakau legte Franziskus seine Hoffnung in die Jugend: „Es heißt, dass die Jugend Hoffnung ist, hoffen wir also, dass uns die Jugend in diesem Moment etwas sagt und etwas Hoffnung gibt.“

(Granma)

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