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Wanderer filmt ersten Ausbruch des Calbuco

CHILE-VOLCANODer Vulkan Calbuco speiht noch immer heiße Asche in die Umgebung. Noch mehr Menschen verlassen ihre Häuser. Nun taucht ein Video vom ersten Ausbruch am Mittwoch auf.
Für die Menschen, die rund um den Vulkan Calbuco im Süden Chiles leben, war dessen Ausbruch eine mittelschwere Katastrophe. Sie mussten ihr Heim verlassen und darauf hoffen, dass Lava und Asche ihren Besitz nicht zu sehr in Mitleidenschaft ziehen. Gleichzeitig war der Ausbruch aber auch ein faszinierendes Naturschauspiel, das spektakuläre Bilder lieferte.

Nun ist ein Video aufgetaucht, das ein Wanderer im Moment des ersten Ausbruchs des Vulkans gefilmt hat. Es zeigt in mittelmäßiger Qualität, wie die erste Aschewolke aus dem Krater aufsteigt. Zunächst ist der Mann sich gar nicht im Klaren darüber, wie groß die Tragweite des Geschehens: Er sagt nur “Wow”. Das ändert sich jedoch schnell. Er stößt einen in Chile üblichen, aber nicht ganz jugendfreien Fluch aus und schaltet die Kamera ab. Er dürfte die Beine in die Hand genommen haben und die Gegend rund um den Vulkan verlassen haben.

Der Berg spuckt noch immer heiße Asche in die Luft. Daher wurden nun noch einmal 2000 Menschen aus der Umgebung in Sicherheit gebracht – insgesamt haben nun 6500 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen. Nach den starken Ausbrüchen am Mittwoch und Donnerstag haben sich die Eruptionen aber mittlerweile abgeschwächt. Entwarnung gibt es aber noch nicht. Die Lage sei instabil, melden Behörden, es könne auch Lava austreten.

Die Aschewolke hatte am Freitag auch Santiago de Chile, Buenos Aires in Argentinien und Montevideo in Uruguay erreicht.  In der Umgebung des Vulkans bedeckte eine bis zu 50 Zentimeter dicke Ascheschicht Straßen und Häuser. In Argentinien fiel der Ascheregen in drei patagonischen Provinzen, in denen Flughäfen geschlossen wurden. Mehrere internationale Flüge in die Hauptstädte von Chile, Argentinien und Uruguay wurden auf andere Ziele verlegt.

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