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Hemisphärisches Treffen „Niederlage des ALCA“ beginnt am heutigen Freitag

jovenes del mundoMehr als ein Jahrzehnt nach der Niederlage des ALCA wird Havanna von heute an bis zum 22. November Gastgeber des Hemisphärischen Treffens „Niederlage des ALCA, 10 Jahre danach“ sein. Ziel des Treffens ist es, Strategien für abgestimmte Aktionen zu entwickeln, die die Integration der Völker und die Mobilisierung angesichts der imperialistischen Gegenoffensive ermöglichen.

Das Konferenzzentrum von Cojimar in Havanna wird Sitz des Events sein, zu dem das „Kubanische Kapitel der Gliederung Sozialer Bewegungen zum ALBA“ die Führer von Volksbündnissen, Gewerkschaften, kirchlichen und ökumenischen, indigenen und Bauernorganisationen, regionalen und internationalen Netzwerken sowie Intellektuelle und Akademiker eingeladen hat, berichtet die kubanische Nachrichtenagentur ACN.

Vor einigen Tagen führte Lourdes Cervantes, Präsidentin der Organisation der Solidarität mit den Völkern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas (OSPAAAL) auf einer Pressekonferenz als weitere Ziele des Treffens die Begehung des Sieges gegen die Freihandelszone der Amerikas (ALCA) an und „gemeinsam einzuschätzen, was in diesen zehn Jahren in der Verteidigung der Souveränität unserer Völker geschehen ist.”

Innerhalb der Sektionen des Hemisphärischen Treffens „Niederlage des ALCA“ werden die allgemeinen Auswirkungen des Freihandels und die Rolle der transnationalen Unternehmen, die Aktualisierung der Strategien der imperialen Herrschaft und die Neukonfiguration der Rechten sowie die Prozesse des Wandels und der regionalen Integration mit ihren neuen Szenarien analysiert werden.

Ebenso soll ein Raum der internationalistischen Solidarität unter den Organisationen des Kontinents geschaffen werden.

Das Event stellt den Beitrag Kubas an den Kontinentalen Aktionstagen des antiimperialistischen Kampfes dar, die am 5. November ihren Anfang nahmen und am 22. November mit dem Hemisphärischen Treffen in Havanna enden.

Die Veranstalter bestätigten die Anwesenheit von etwa 200 Teilnehmern, von denen 120 verschiedene internationale Organisationen und soziale Bewegungen repräsentieren, die großen internationalen Einfluss ausüben.

Das Programm der Veranstaltung wird es ermöglichen, die regionale Entwicklung zehn Jahre nach der Niederlage des ALCA, die Integrationsprozesse und den aktuellen regionalen Handel zu analysieren, wobei Themen wie der kürzliche Trans-Pazifik-Vertrag und der Stand der Beziehungen zwischen Kuba und den USA hervortreten.

(AIN)

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