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Artikel der Reflexionen von Fidel
DIE MACHTLOSIGKEIT DER MÄCHTIGEN
Der Gipfel der Staatschefs der acht größten Industrienationen der Erde fand am 7., 8. und 9. Juli in einer gebirgigen Gegend am Toyako-See statt, der im Krater eines Vulkans nördlich der Hokkaido-Insel im Norden des japanischen Archipels entstanden ist. Man konnte wohl keinen anderen Ort als diesen finden, der noch weiter abgelegen und so weitab vom Lärm der Welt ist.
DIE RAST
Am gestrigen Dienstag hatte ich eine Menge Agenturmeldungen über das
Treffen der industriell am weitesten entwickelten Länder. Dieses
Material werde ich für ein anderes Mal zurücklegen, wenn es bis dahin
nicht schon überholt ist. Ich habe beschlossen auszuruhen und mich mit
Gabo und Mercedes Barcha, seiner Frau, zu treffen, die bis zum 11. in
Kuba zu Besuch weilen. Wie sehr habe ich den Wunsch gehegt, anlässlich
von 50 Jahren aufrichtiger Freundschaft einen Austausch zur Erinnerung
an diese Zeit zu führen!
DER RÖMISCHE FRIEDEN
Die von mir verwendeten Angaben wurden vor allem den Erklärungen des
Botschafters der Vereinigten Staaten in Kolumbien, William Brownfield,
der Presse und dem Fernsehen jenes Landes, der internationalen Presse
und anderen Quellen entnommen. Der verschwenderische Aufwand an
angewandter Technologie und finanziellen Mitteln ist beeindruckend.
DIE REALE GESCHICHTE UND DIE HERAUSFORDERUNG FÜR DIE KUBANISCHEN JOURNALISTEN
Vor sieben Tagen sprach ich über einen der Großen der Geschichte,
Salvador Allende, dessen die Welt anlässlich des einhundertsten
Jahrestages seiner Geburt mit viel Emotion und Achtung gedachte. Im
Gegenteil dazu hat niemand sich des 24. Oktober 1891 erinnert, an dem ?
18 Jahre vor unserem bewunderten chilenischen Bruder ? der
dominikanische Despot Rafael Leónidas Trujillo geboren wurde.
DIE RUNDREISE VON McCAIN UND DIE EINDEUTIGE ZWECKBESTIMMUNG DER 4. FLOTTE
Während ich an einer Reflexion über die Beziehungen von McCain zur antikubanischen Terroristen-Mafia von Miami und andere geschichtlich bedeutsame, hierzu in Bezug stehende Themen arbeitete, trafen frische Nachrichten über diese Figur ein, welche die Falken des Imperiums als Nachfolger von Bush vorgesehen haben: seine Besuchsreise nach Kolumbien und Mexiko, die morgen beginnt. Es ist unmöglich, diese zu übergehen, denn in der Tat bestätigen sie die von uns vertretenen Meinungen.
SALVADOR ALLENDE, EIN BLEIBENDES BEISPIEL
Er wurde vor einhundert Jahren, am 26. Juni 1908, in Valparaiso, im Süden von Chile,geboren. Sein Vater gehörte dem Mittelstand an, war Rechtsanwalt und Notar und Mitglied der chilenischen Radikalen Partei. Als ich geboren wurde, war Allende 18 Jahre alt. Seine Schulausbildung der mittleren Reife erfolgte in einem Gymnasium seiner Heimatstadt.
DIE MENSCHENRECHTE, DER SPORT UND DER FRIEDEN
Es hat meine Aufmerksamkeit erregt, dass keine meiner Freundinnen, d.h. der Nachrichtenagenturen, am Samstag auch nur ein Wort über die von der UNESCO zum Ausdruck gebrachte hohe Wertschätzung der Bildung in Kuba gesagt hat, welche trotz der Aktionen der Vereinigten Staaten den von den anderen Ländern der Region erreichten Stand übersteigt, als ob dies nichts mit der Achtung der Menschenrechte zutun hätte.
DIE WAHRHEIT UND DIE SCHMÄHSCHRIFTEN
Es ist bekannt, dass die Bürger in den industriell entwickelten und reichen Ländern im Durchschnitt ungefähr 25 Prozent ihres Einkommens für Nahrungsmittel aufwenden. Die Bürger derjenigen Völker, die von jenen in der wirtschaftlichen Unterentwicklung gehalten wurden, benötigen für diese Zwecke bis zu 80 Prozent ihrer Einkommen. Viele von ihnen erleiden direkt Hunger und riesige soziale Unterschiede. Die Arbeitslosenquoten sind in der Regel zwei oder dreimal größer; die Säuglingssterblichkeit weist noch größere Unterschiede auf und die Lebenserwartung vermindert sich bis zu zwei Dritteln der von jenen genossenen. Das System ist einfach völkermörderisch.
DIE VEREINIGTEN STAATEN, EUROPA UND DIE MENSCHENRECHTE
Die herabwürdigende Art und Weise der Aufhebung der gegen Kuba verhängten Sanktionen durch die Europäische Union am 19. Juni wurde in 16 internationalen Pressemeldungen angesprochen. Sie hat für unser Land absolut keine wirtschaftlichen Folgen. Im Gegenteil, die exterritorialen Gesetze der Vereinigten Staaten und infolgedessen deren Wirtschafts- und Finanzblockade sind weiterhin voll gültig.
DIE AMEISE UND DER ELEFANT
Man könnte glauben, dass es nach dem TV-Podiumsgespräch vom 12. Juni – welches die Neuausgabe eines vor 15 Jahren in Bolivien veröffentlichten Buches bekannt gab, das jetzt mit einem von mir verfassten Vorwort erscheint – kein Thema geben würde, dass einen Kommentar wert wäre ohne die geduldigen Leser zu ermüden. Während dieses Programms wurde eine später vom Präsidenten Evo Morales verfasste Einführung vorgelesen und eine Botschaft der angesehenen argentinischen Schriftstellerin Stella Calloni, welche in die nächste Ausgabe aufgenommen werden. Ich habe die in jenem Vorwort verwendeten Angaben sorgsam ausgewählt.