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Artikel der Reflexionen von Fidel
Was die Zeitschrift Science berichtet hat
Ich bin von 10 Präsidenten der Vereinigten Staaten trainiert worden. Einen von ihnen achte ich sehr: Carter. Einer der anderen gab manchmal das Beste und manchmal das Schlechteste von sich. Mehrere von ihnen einzig und allein das Schlechteste, denn sie hatten nichts Anderes zu bieten. Den Präsidenten Nummer 11 beobachte ich sorgfältig. Allen habe ich zu verdanken, dass ich beim Kämpfen mit den Mächtigen so viel gelernt habe.
WAS MIR DURCH DEN KOPF GING
Worüber beschwerte sich der mexikanische Präsident in Bezug auf die von Kuba getroffenen Maßnahmen, welche den vorgeschriebenen Regelungen entsprachen und nicht im Geringsten beabsichtigten, das mexikanische Brudervolk zu schädigen? Wir waren weit davon entfernt, uns vorstellen zu können, dass dort und in den Vereinigten Staaten die Epidemie ausgelöst werden würde.
Der Kampf hat gerade erst begonnen
Nicht umsonst versucht die OAS scheinheilig, ihn als einen Feind der Meinungsfreiheit und der Demokratie darzustellen. Es ist schon fast ein halbes Jahrhundert vergangen, seitdem diese schartigen und scheinheiligen Waffen gegen die Standhaftigkeit des kubanischen Volkes zerschellt sind. Venezuela ist jetzt nicht allein und verfügt über die 200jährige Erfahrung einer außerordentlichen patriotischen Geschichte.
Das ist ein Kampf, der in unserer Hemisphäre gerade erst begonnen hat.
ERNEUT DIE VERFAULTE OAS
Um die Rolle von Kuba auf diesem Gebiet in Frage zu stellen, müsste sie beginnen, ohne Umschweife anzuerkennen, dass dies die Nation ist, die unter allen Völkern des Planeten am meisten für die Bildung, die Wissenschaft und die Kultur getan hat, und dass ihr Beispiel heute von anderen revolutionären und fortschrittlichen Regierungen befolgt wird. Wenn sie irgendwelche Zweifel hegen, dann können sie hierüber bei den Vereinten Nationen nachfragen.
DER EINZIGE EHEMALIGE US-PRÄSIDENT, DEN ICH KENNEN GELERNT HABE
Der ehemalige Präsident Jimmy Carter erklärte gestern an die Tageszeitung Folha de São Paulo: ?,Mir würde es gefallen, dass es (das Embargo) gleich heute aufhört. Es gibt keinen Grund, damit das kubanische Volk weiter leidet’, bestand der ehemalige Präsident, welcher heute eine Menschenrechtsorganisation leitet, und diese Woche Brasil einen Besuch abstattete, um sich mit Präsident Luiz Inácio Lula da Silva zu treffen.
EINE FRAGE, AUF DIE ES KEINE ANTWORT GIBT
Auf welcher Grundlage hält sich jenes System? Auf der Grundlage von Reichtum und Gewalt. Sie verfügen dafür über das gesamte Geld der Welt und die hoch entwickelten Mittel der militärischen Gewalt. Sie sind außerdem die großen Waffenhersteller und ?exporteure, die keinerlei Bedrohung für ihre Weltvorherrschaft darstellen, welche aber die örtlichen Kriege schüren und die Gewinne der multinationalen Unternehmen und die Abhängigkeit ihrer Verbündeten erhöhen.
ALLES VON SICH SELBST GEBEN
Am Ersten Mai, noch unter dem Eindruck der Demonstration, der Farben unserer Flagge, die heute in den Augen der Welt Symbol der Solidarität ist, und der jungen, intelligenten und enthusiastischen Gesichter unserer, den Marsch – jenen über seine Ufer getretenen Fluss – abschließenden Studenten und Schüler, tauchten in meinem Kopf erneut die an jenem Tag so oft wiederholten Worte des Poeten auf:
?Für diese Freiheit wird man alles geben müssen!”
KUBA, EIN TERRORISTISCHES LAND?
Donnerstag, der 30. April war unglückselig für die Vereinigten Staaten. Es fiel ihnen an jenem Tag ein, Kuba ein weiteres Mal in die Liste der Länder aufzunehmen, die den Terrorismus unterstützen. So verwickelt wie sie in ihren eigenen Verbrechen und Lügen sind, konnte sich vielleicht nicht einmal Obama selbst jener Intrige entledigen. Ein Mann, dessen Talent niemand bezweifelt, muss sich über diesen Lügenkult des Imperiums beschämt fühlen. Fünfzig Jahre Terrorismus gegen unser Vaterland kommen in einem einzigen Augenblick ans Tageslicht.
MAN MUSS ALLES VON SICH SELBST GEBEN
Die Farben rot, blau und weiß unserer Flagge, die durch die Bewegung arbeitsamer Hände von tausenden jungen Menschen der Universität der Informatikwissenschaften wogten, welche die Demonstration abschlossen; der Kunsterzieher- und Ballettschulen; die Studenten- und Schülerverbände der Hauptstadt, die disziplinierten und aktiven jungen Studierenden, die ihre Ausbildung als Sozialarbeiter absolvieren, die Kinder der Kindertheatergruppe La Colmenita und andere, welche das Werk der Revolution widerspiegeln, wissen, dass sie Träger eines Feuers sind, das niemals von irgendjemand ausgelöscht werden kann.
DER TAG DER ARMEN DER WELT
Wir hoffen, dass weiterhin jeden Ersten Mai tausende Männer und Frauen aus allen Ecken und Enden der Welt gemeinsam mit uns den Internationalen Feiertag der Werktätigen begehen, den wir seit 50 Jahren immer feiern. Nicht umsonst hatten wir schon lange vor dem Ersten Mai 1959 verkündet, dass unsere Revolution, die Revolution der einfachen Menschen, durch die einfachen Menschen und für die einfachen Menschen sein würde. Die Erfolge unseres Vaterlandes auf dem Gebiet des Bildungswesens, im Gesundheitswesen, in Wissenschaft, Kultur und anderen Bereichen, und besonders die Kraft und Einheit des Volkes, beweisen es, trotz der erbarmungslosen Blockade.