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	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; Tripoli</title>
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		<title>Menschenjagd in Libyen</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 20:47:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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		<description><![CDATA[Im NATO-Krieg gegen das Regime des libyschen Revolutionsführers Muammar Al-Ghaddafi sind nach Angaben des Rebellenkommandeurs Hischam Abu Hadscher in den vergangenen sechs Monaten mindestens 50000 Menschen getötet worden. Die vom US-Sender CNN verbreitete Zahl umfasse getötete Kämpfer wie auch zivile Opfer.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Von Rüdiger Göbel</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2403" src="/files/2011/09/ManHunt.jpg" alt="" width="300" height="250" />Im NATO-Krieg gegen das Regime des libyschen Revolutionsführers Muammar  Al-Ghaddafi sind nach Angaben des Rebellenkommandeurs Hischam Abu  Hadscher in den vergangenen sechs Monaten mindestens 50000 Menschen  getötet worden. Die vom US-Sender CNN verbreitete Zahl umfasse getötete  Kämpfer wie auch zivile Opfer.</p>
<p>Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wirft den von  der NATO unterstützten Aufständischen in Libyen gewaltsame Übergriffe  gegen Schwarze vor. Die Angriffe müßten ein Ende finden und die Täter  sofort festgenommen werden, erklärte AI am Mittwoch in Brüssel. Bei  einem Besuch in Tripolis sei eine Delegation Zeuge geworden, wie  schwarze Krankenhauspatienten von Aufständischen festgenommen oder  mißhandelt worden seien. Schwarze Libyer und Arbeiter aus afrikanischen  Staaten südlich der Sahara wurden mehrfach Opfer von Übergriffen der  NATO-Rebellen. Die hatten zu Kriegsbeginn Meldungen in Umlauf gebracht,  die reguläre libysche Armee habe afrikanische Söldner für den  Bürgerkrieg rekrutiert. Bis heute gibt es dafür keinen Beleg.</p>
<p>Die Nothilfeorganisation »Ärzte ohne Grenzen« hat in der libyschen  Hauptstadt Tripolis mit der Gesundheitsversorgung von Migranten aus  afrikanischen Ländern südlich der Sahara begonnen. Eine Gruppe von rund  1000 Personen lebe auf einer verlassenen Militärbasis in Tripolis auf  Schiffen und im Hafen, weitere 200 Menschen hätten nach Ausbruch der  Kämpfe in den südlichen Stadtteilen von Tripolis auf Farmland Schutz  gesucht. »Viele dieser Menschen sind schon vor Kämpfen in ihren  Heimatländern geflohen, aus Somalia, dem Sudan oder anderen  afrikanischen Staaten«, erklärte Simon Burroughs, der  Nothilfe-Koordinator von »Ärzte ohne Grenzen« in Tripolis, am Mittwoch.</p>
<p>Die Jagd auf Schwarze dürfte bei der heutigen Libyen-Konferenz in Paris  keine Rolle spielen. Der Tag wurde bewußt gewählt. Der 1. September war  in Libyen 41 Jahre lang der Tag, an dem der Sturz von König Idris und  die Revolution von 1969 gefeiert wurde. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon,  US-Außenministerin Hillary Clinton, die Spitze des libyschen  Übergangsrates und rund sechzig Delegationen aus Europa, Afrika und der  arabischen Welt werden zu der internationalen Konferenz erwartet. Auch  Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihr Kommen angekündigt. Even­tuell  geht es auch um die Entsendung deutscher Soldaten. Der französische  Außenminister Alain Juppé sagte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:  »Wir haben unsere Rolle gespielt, jetzt sollen andere übernehmen.« Über  eine Beteiligung Deutschlands an einer UN-Beobachtermission wäre  Frankreich »froh«. Merkel hat dazu in Bild am Sonntag bereits erklärt:  »Wenn man uns Deutsche fragt, werden wir selbstverständlich prüfen, was  wir tun können.«</p>
<p>Die Aufständischen, deren Vormarsch nur durch das massive  ­NATO-Bombardement (mehr als 20000 Einsätze der Luftwaffe) ermöglicht  wurde, lehnen nach Angaben der UNO die Entsendung ausländischer Soldaten  nach Libyen ab. Es sei »sehr klar«, daß die Rebellen künftig keine  Stationierung von UN-Blauhelmen oder anderen ausländischen Soldaten  wünschten, sagte der UN-Sonderberater Ian Martin in New York. Am Samstag  wollen sie zunächst mit dem Sturmangriff auf Ghaddafis Geburtsort Sirte  beginnen. Die Küstenstadt ist seit Tagen belagert und wird von der NATO  bombardiert.</p>
<p>(<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.jungewelt.de/2011/09-01/097.php" ><strong>Junge Welt</strong></a>)</p>
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		<title>Kolonialkrieg gegen Libyen</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2011/08/28/kolonialkrieg-gegen-libyen-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 19:24:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Libyen]]></category>
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		<category><![CDATA[NATO]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Perversion der US-amerikanischen und europäischen Nachrichtenagenturen und ihrer Untergebenen weltweit, die Ereignisse in Libyen als »Bürgerkrieg« zu bezeichnen, belegt, wie aus einer kolonialen Intervention gegen ein Land, das sich die USA und ihre Partner aus diversen Gründen aneignen wollen, eine innere »Rebellion« gemacht wurde, die »humanitär« unterstützt werden mußte.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-2385" src="/files/2011/08/cadavares-libia.jpg" alt="" width="300" height="250" />Stella Calloni</strong><br />
<strong>Télam </strong></p>
<p>Die Perversion der US-amerikanischen und europäischen Nachrichtenagenturen und ihrer Untergebenen weltweit, die Ereignisse in Libyen als »Bürgerkrieg« zu bezeichnen, belegt, wie aus einer kolonialen Intervention gegen ein Land, das sich die USA und ihre Partner aus diversen Gründen aneignen wollen, eine innere »Rebellion« gemacht wurde, die »humanitär« unterstützt werden mußte.</p>
<p>Die Wahrheit ist, daß das libysche Volk seit Mitte März die ungezügelten Bombenangriffe der NATO gegen ein Land mit sechs Millionen Einwohnern, von dem ein Großteil Wüste ist, ertragen muß. Die Bombardierungen haben im ganzen Land Tod und Zerstörung verursacht, um den Söldnern den Weg zu ebnen, die von Anfang an Motor der angeblichen »Rebellion« des Volkes gegen Muammar Ghaddafi waren.</p>
<p>Es gibt weder ein Bild von dieser »Volks«-Rebellion noch von den angeblichen »Bombenangriffen Ghaddafis auf die Zivilbevölkerung«, der »Entschuldigung«, mit der sie die brutale Intervention inmitten des 21. Jahrhunderts gerechtfertigt haben. Inzwischen wird diese Zivilbevölkerung von ihren »Beschützern« der NATO massakriert und ihre Heime, Schulen, Versorgungszentren, medizinischen Laboratorien, Universitäten, Krankenhäuser zerstört, während das Gebiet mit abgereichertem Uran übersät wird, was für die Zukunft eine menschliche und ökologische Katastrophe bedeutet.</p>
<p>Die von den Vereinten Nationen am 17. März dieses Jahres verabschiedete Resolution 1973, angeblich, um eine Luftblockade über Libyen zu installieren, hatte als einziges Ziel, die Regierung dieses souveränen Landes daran zu hindern, sich zu verteidigen. Diese Resolution wurde angenommen ohne anzuhören, was die direkten Beobachter zu sagen hatten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div><span> </span></div>
<p><em>Sieg der Rebellen</em>, von Chappatte &#8211; International Herald Tribune</p>
<p>Sie sorgten so dafür, daß Libyen keine Luftverteidigung hatte. Und man kann es als ihre moralische Niederlage bewerten, daß dieses Land für fast sechs Monate den Bombenangriffen Widerstand geleistet hat und so beweisen konnte, daß die angeblichen »Rebellen« ohne die NATO nicht existieren würden.</p>
<p>Um einen Eindruck vom Ausmaß der Wahrheit zu bekommen, die die Medien verschweigen, reicht es, sich ein Foto anzusehen, daß in den vergangenen Stunden kursierte und von einigen Medien veröffentlicht wurde. Es zeigt angebliche »libysche Oppositionelle«, deren Erscheinung, Kleidung und Bewaffnung sie zu den typischen Söldnern macht, die die Mächte in diese Region gebracht haben.</p>
<p>&#8220;Rebellen&#8221; posieren für ein Erinnerungsfoto von Sergey Ponomarev / AP (Associated Press) am Dienstag, 23. August vor dem nunmehr weltberühmten Bunker vor Gaddafi</p>
<p>Um ihre Intervention beginnen und durchführen zu können, benutzten die USA und ihre Verbündeten die Massenmedien in aller Welt, die in Wahrheit unter ihrer militärischen und Sicherheitskontrolle stehen. In diesem Fall konnten sie auch auf die interessierte oder desinteressierte, aber dasselbe Ziel erfüllende Mitarbeit einiger als fortschrittlich geltender Journalisten und Intellektuellen rechnen, die Komplizen dieser Intervention und des Netzes aus Lügen zu ihrer Rechtfertigung waren.</p>
<p>Um sich rechtfertigen zu können warten diese jetzt darauf, daß die NATO gewinnt und die Geschichte der Sieger über die von der libyschen Regierung begangenen »schrecklichen Menschenrechtsverletzungen« erzählt, um zu verdecken, was die Söldner und Invasionstruppen machen. Wie sie es in Afghanistan, im Irak oder viel früher getan haben.</p>
<p>Haben sie so schnell die nicaraguanischen »Contras« vergessen, als sie von den US-Stützpunkten in Honduras aus das sandinistische Nicaragua angriffen, Dörfer zerstörten, töteten, folterten und Frauen und Mädchen vergewaltigten? Ronald Reagan nannte sie damals »die Freiheitskämpfer«.</p>
<p>Von der CIA und ihren Verbündeten geführte Söldnergruppen »Rebellen« zu nennen bedeutet, es an Respekt für die wirklichen Rebellen fehlen zu lassen, die in aller Welt für ihre Befreiung kämpfen.</p>
<p>Das Volk und die Regierung Libyens hatten nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, sich zu verteidigen. Jedes Land der Welt, das aus dem Ausland angegriffen wird, muß dies tun.</p>
<blockquote><p>Kommentar der Umma-Redaktion von Tlaxcala:</p>
<p>Unter denen, die die Angriffe der Nato auf Libyen stark kritisieren, befinden sich auch manche Anhänger der Verschwörungstheorien. Der obige Kommentar ist aus dieser Sicht geschrieben. Genau deshalb, weil westliche Medien die libyschen Ereignisse aus ihrer eigenen Blickwinkel berichten, sind solche Kommentare beachtenswert. Sicherlich werden die tatsächlichen Gegebenheiten nicht für immer im Trüben bleiben. Es wird bald klar werden, wie weit sich die gegen Gaddafis Herrschaft agierende Kräfte auf das libysche Volk stützen und in wieweit sie den Interessen der ausländischen Mächte dienen.</p></blockquote>
<p><a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=5587" title="Tlaxcala" >Tlaxcala</a></p>
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		<title>Libyen vor langem Krieg</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/meinung/2011/08/25/libyen-vor-langem-krieg/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 16:11:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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		<description><![CDATA[Als »schrecklich« haben Beobachter gegenüber der katholischen Nachrichtenagentur ­Fides die Erstürmung der »Bab Al-Asisija« in Tripolis bezeichnet. Das weitläufige Regierungszentrum mit der Residenz von Staatschef Muammar Al-Ghaddafi war am Dienstag abend von den Aufständischen besetzt worden. »Die Flugzeuge der NATO warfen stundenlang Bomben auf die Festung ab«, zitierte die offizielle Agentur des Vatikan einen Augenzeugen. Bei dem Angriff seien die Kämpfer des Nationalen Übergangsrates von lokalen Berberstämmen, NATO-Sondereinheiten und Soldaten arabischer Staaten unterstützt worden, berichteten das dem israelischen Geheimdienst nahestehende Internetportal Debka und der britische Guardian.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Von Karin Leukefeld</h4>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2368" alt="" src="/files/2011/08/libia-saqueo-palacio-gadafi.jpg" width="300" height="250" />Als »schrecklich« haben Beobachter gegenüber der katholischen Nachrichtenagentur Fides die Erstürmung der »Bab Al-Asisija« in Tripolis bezeichnet. Das weitläufige Regierungszentrum mit der Residenz von Staatschef Muammar Al-Ghaddafi war am Dienstag abend von den Aufständischen besetzt worden. »Die Flugzeuge der NATO warfen stundenlang Bomben auf die Festung ab«, zitierte die offizielle Agentur des Vatikan einen Augenzeugen. Bei dem Angriff seien die Kämpfer des Nationalen Übergangsrates von lokalen Berberstämmen, NATO-Sondereinheiten und Soldaten arabischer Staaten unterstützt worden, berichteten das dem israelischen Geheimdienst nahestehende Internetportal Debka und der britische Guardian.</p>
<p>Die New York Times hatte am Dienstag unter Berufung auf namentlich nicht genannte Regierungsverantwortliche in Washington bestätigt, daß US-Präsident Barack Obama bereits Ende März die CIA ermächtigt hatte, die libyschen Rebellen direkt zu unterstützen. Er habe weitreichende Operationen für den Geheimdienst genehmigt, »jede Art verdeckter Aktionen«. Nordamerikanische Beobachter äußerten sich indes unzufrieden mit der aktuellen Situation in der libyschen Hauptstadt. Die Rebellen seien schlecht organisiert und undiszipliniert. Gruppen von Aufständischen zogen plündernd durch die Stadt, berichteten Journalisten vor Ort.</p>
<p>Die Einwohner von Tripolis gingen »sehr zurückhaltend auf die Straßen«, wo die Rebellen patrouillierten, meldete Fides. Jeder werde dort zu einer lebenden Zielscheibe. Lebensmittel und Treibstoff seien knapp. Die Mönche im Franziskanerkloster hätten sich verbarrikadiert, alle Telefonverbindungen seien zusammengebrochen. Der päpstliche Nuntius in der Haupstadt, Bischof Giovanni Innocenzo Martinelli, sagte gegenüber Radio Vatikan, er rechne mit einem langen Kampf zwischen den Rebellen und den Ghaddafi-Anhängern und rief alle Seiten zum Dialog auf. In Libyen herrsche Chaos, viele Menschen befürchteten eine Entwicklung wie in Somalia.</p>
<p>Im südafrikanischen Johannesburg haben derweil mehr als 200 afrikanische Intellektuelle die Bombardierung Libyens durch die NATO als »Teil eines Plans zur Rekolonialisierung des Kontinents« verurteilt. Der UN-Sicherheitsrat sei für eine »kriegerische Diplomatie mißbraucht« worden, um einen »Regimewechsel in Libyen« zu erzwingen und »die Afrikanische Union auszugrenzen«, heißt es in der Stellungnahme. Chris Landsberg, Professor für Politik an der Universität von Johannesburg sagte für die Gruppe, die NATO habe »das Völkerrecht verletzt«. Zu den Unterzeichnern des Briefes gehören auch der frühere südafrikanische Präsident Thabo Mbeki sowie die ehemaligen Kabinettsmitglieder Ronnie Kasrils und Aziz Pahad. Der Dichter und Schriftsteller Wally Serote sagte, der einzige Weg zum Frieden für das Volk in Libyen sei der Verhandlungsplan, den die Afrikanische ­Union (AU) vorgelegt habe. Staatschef Jacob Zuma warf der NATO ebenfalls vor, durch ihr Vorgehen die Umsetzung der AU-Friedenspläne verhindert zu haben. »Wir hätten sehr viele Menschenleben retten können«, erklärte Zuma in Kapstadt.</p>
<p>Die Rebellen haben unterdessen denjenigen aus dem Umfeld Ghaddafis, die den Staatschef gefangennehmen oder umbringen, Straffreiheit angeboten. Zudem setzte ein Geschäftsmann aus Bengasi ein Kopfgeld in Höhe von etwas mehr als einer Million Euro auf seine Ergreifung aus.</p>
<p>(<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.jungewelt.de/2011/08-25/063.php" >JungeWelt</a>)</p>
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		<title>Augenzeugenbericht aus Tripolis</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2011/08/22/augenzeugenbericht-aus-tripolis/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 14:17:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[al-Qaidas]]></category>
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		<category><![CDATA[Khamis Gaddafi]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Samstag abend, 20 Uhr, als das Ramadan-Fasten mit Einbruch der Iftar-Stunde endete, startete die NATO ihre Operation „Sirene“ gegen Lybien. Die Sirenen waren die Lautsprecher der Moscheen, die dazu benutzt wurden, al-Qaidas Aufruf zur Revolte gegen die Gaddafi-Regierung zu verbreiten. Sofort traten die Schläfer-Zellen der Rebellen von Benghazi in Aktion. Es waren kleine Gruppen mit großer Mobilität, die eine Vielzahl von Angriffen ausführten. Der nächtliche Kampf hatte 350 Tote und 3.000 Verwundete zur Folge.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2354" src="/files/2011/08/Lybia.jpg" alt="" width="300" height="244" />Tripolis, Lybien, 22. Aug., 01 :00 Uhr MEZ – Am Samstag abend, 20  Uhr, als das Ramadan-Fasten mit Einbruch der Iftar-Stunde endete,  startete die NATO ihre Operation „Sirene“ gegen Lybien.</p>
<p>Die Sirenen waren die Lautsprecher der Moscheen, die dazu benutzt  wurden, al-Qaidas Aufruf zur Revolte gegen die Gaddafi-Regierung zu  verbreiten. Sofort traten die Schläfer-Zellen der Rebellen von Benghazi  in Aktion. Es waren kleine Gruppen mit großer Mobilität, die eine  Vielzahl von Angriffen ausführten. Der nächtliche Kampf hatte 350 Tote  und 3.000 Verwundete zur Folge.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Laufe des Sonntags beruhigte sich die Situation etwas.</p>
<p>Dann erschien vor der Küste von Tripolis ein NATO Kriegsschiff, aus  dem von NATO-Offizieren geführte Dschihad-Verbände ausstiegen und  schwere Waffen ausgeladen wurden.</p>
<p>Während der Nacht von Sonntag auf Montag begannen neue  Kampfhandlungen mit intensiven Feuergefechten. NATO-Drohnen und  –Kampfflugzeuge setzten ihre Bombardierung in allen Richtungen fort.  NATO-Hubschrauber vertrieben mit Maschinengewehrfeuer die Zivilisten von  den Straßen, um den Dschihad-Kämpfern den Weg zu ebnen.</p>
<p>Am Sonntag abend wurde eine Autokolonne der Regierung attackiert. Die  Kolonne floh zum Hotel Rixos, wo die internationale Presse  untergebracht ist. Die NATO wagte es nicht, das Hotel zu bombardieren,  weil sie es vermeiden wollte, die Journalisten zu töten. Trotzdem  befindet sich das Hotel, in dem auch ich wohne, derzeit unter schwerem  Beschuß.</p>
<p>Um 23:30 Uhr am Sonntag abend teilte der Gesundheitsminister mit, daß  die Krankenhäuser bis zum Bersten überbelegt waren. Zuvor, am Sonntag  abend, waren 1.300 zusätzliche Tote und 5.000 Verletzte gezählt worden.</p>
<p>Die NATO wurde vom UN Sicherheitsrat damit beauftragt, Zivilisten in  Lybien zu schützen. In Wirklichkeit haben Frankreich und Großbritannien  soeben ihre kolonialen Massaker wieder aufgenommen.</p>
<p>Um 1 Uhr in der Nacht zum Montag kam Khamis Gaddafi persönlich zum  Hotel Rixos, um Waffen für dessen Verteidigung zu liefern. Dann verließ  er das Hotel. Im Moment finden rund um das Hotel schwere Kämpfe statt.</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Übersetzung von P. L. Aae aus dem englischsprachigen Original, verbreitet von <strong><a href="http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&amp;aid=26118" rel="nofollow"  target="_blank">Global Research.ca, Kanada</a>.</strong></em></p>
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