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	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; Sao Paulo Forum</title>
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		<title>Die antiimperialistische Einheit ist die Taktik und Strategie des Sieges</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2020 15:35:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rede des Präsidenten der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, per Videokonferenz beim Treffen der Staats- und Regierungschefs 30 Jahre nach der Gründung des Sao Paulo Forums am 28. Juli 2020, „62. Jahr der Revolution“. Danke, Daniel, für Ihre Worte! Vielen Dank, Maduro, für Ihre Worte, für das Buch und für das wunderbare Video über Chávez!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4686" alt="Canel Discurso Foro Sao Paolo" src="/files/2020/08/Canel-Discurso-Foro-Sao-Paolo.jpg" width="300" height="247" />Rede des Präsidenten der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, per Videokonferenz beim Treffen der Staats- und Regierungschefs 30 Jahre nach der Gründung des Sao Paulo Forums am 28. Juli 2020, „62. Jahr der Revolution“</p>
<p>(Übersetzung der stenografischen Version der Präsidentschaft der Republik)</p>
<p>Liebe Nicolás, Daniel, Rosario und Mónica;</p>
<p>Brüder und Schwestern der politischen Kräfte, die diese Videokonferenz mit Interesse verfolgen,</p>
<p>mich begleiten hier Compañero José Ramón Machado Ventura, zweiter Sekretär des Zentralkomitees unserer Partei, und Compañero Bruno Rodríguez, Außenminister der Republik Kuba und Mitglied unseres Politbüros.</p>
<p>Danke, Daniel, für Ihre Worte! Vielen Dank, Maduro, für Ihre Worte, für das Buch und für das wunderbare Video über Chávez!</p>
<p>Vor dreißig Jahren ließen die Vorboten der Verzweiflung, die Enthusiasten des Marktes, die Sprecher des angeblich einzigen Denkens die Welt glauben, dass die Geschichte beendet wäre.</p>
<p>Und hier sind wir, die unerbittlichen Verteidiger der Hoffnung und einer anderen möglichen Welt, die 30 Jahre einer Umarmung feiern, die bereits in die Geschichte eingegangen ist.</p>
<p>Heute feiern wir den 30. Jahrestag des Sao Paulo Forums, einer Idee, die aus Fidels politischem Genie und der Initiative eines außergewöhnlichen Protagonisten dieses Einheitsbestrebens hervorgegangen ist: Bruder Lula, ehemaliger Präsident und Führer der brasilianischen und lateinamerikanischen Linken.</p>
<p>Als die Sowjetunion und das osteuropäische sozialistische Lager sich auflösten und ihre Totengräber begannen, die libertären Ideen der Linken auf dieser Seite der Welt zu begraben, war die Schaffung des Forums von Sao Paulo für das Schiff, das abzudriften drohte, wie ein Ruderschlag.</p>
<p>Die revolutionären, fortschrittlichen und demokratischen politischen Kräfte Lateinamerikas und der Karibik kamen in diesem Raum der legitimen Abstimmung und des Aufbaus der Einheit der Linken zur Emanzipation und Integration unserer Völker gegen die Monroe-Doktrin und ihre Verbündeten auf dem Kontinent zusammen.</p>
<p>Der Marsch der Geschichte konnte nicht gestoppt werden. Die sozialistischen Ideale blühten im Hinterhof des Imperiums mit ihrer eigenen Persönlichkeit und Stärke auf, und heute ist es gerecht, Compañero Lula und die Führer der brasilianischen Arbeiterpartei für ihre Leistung an der Spitze des Exekutivsekretariats des Sao Paulo Forums anzuerkennen.</p>
<p>Diese Veranstaltung ermöglicht es uns auch, für die ständigen Unterstützung des Sao Paulo-Forums für das kubanische Volk und insbesondere für die Solidaritätskampagne für die Aufhebung der Blockade gegen Kuba zu danken, die in diesem Jahr durchgeführt wurde.</p>
<p>Dieses virtuelle Treffen fällt mit dem 66. Geburtstag eines engen Freundes Kubas zusammen, den Fidel als den besten Freund Kubas und aller kämpfenden Völker bezeichnete, Comandante Hugo Rafael Chávez Frías, der uns 2012 auf dem Sao Paulo Forum einlud, „ohne Angst den Grundstein für die Befreiung Südamerikas, Lateinamerikas, der Karibik und der Welt zu legen“.</p>
<p>Chávez&#8217; unbesiegbares Beispiel ruft uns nun dazu auf, den Kampf mit Entschlossenheit und Optimismus fortzusetzen, davon überzeugt, dass es keine Hindernisse gibt, so schwierig sie auch erscheinen mögen, die unsere vereinten Völker nicht überwinden können, wie Venezuela, Nicaragua und Kuba heute beweisen.</p>
<p>„Ärzte und keine Bomben“, sagte Fidel eines Tages und reagierte damit auf den lächerlichen Versuch des Imperiums, die Völker mit Kriegen und Interventionsdrohungen gegen 60 oder mehr „dunkle Ecken der Welt“ zu unterwerfen.</p>
<p>Und heute erleben wir die Bestätigung seiner Worte inmitten des komplexesten menschlichen Dramas auf dem Planeten in Echtzeit.</p>
<p>Nicht einmal die mächtigsten und ausgefeiltesten Waffen konnten die Pandemie des neuen Coronavirus beenden. Im Gegenteil, das wahre und anti-humane Wesen des Kapitals ist jetzt sichtbarer und erschreckender geworden, mit der Erhöhung des Marktes und seinem unkontrollierten Aufstieg unter den rücksichtslosen Regeln des Neoliberalismus: Regierungen, die hilflos dem Zusammenbruch ihrer Gesundheitssysteme gegenüberstehen, unfähig dazu, Millionen von Leben zu retten, selbst diejenigen, die sich außer Gefahr glaubten im mächtigen Imperium des aufgebrachten und brutalen Nordens, der uns verachtet.</p>
<p>Die Region Amerika ist heute das traurige Epizentrum der Pandemie. Die neoliberalen Maßnahmen vieler Regierungen, die entschlossen sind, den Markt statt Menschenleben zu retten, hindern uns daran, vorherzusagen, wann die Krankheit endgültig unter Kontrolle gebracht werden kann. Die Ausbreitung des Virus ist eine Tatsache, wenn man bedenkt, dass die erste Million der Fälle in 96 Tagen erreicht wurde und die letzte in nur 16 Tagen. Die neoliberalen Paradigmen sind völlig in Verruf geraten. Ob sie es wollen oder nicht, ob ihre gläubigen Anhänger es akzeptieren oder nicht, die Geschichte ihres wirtschaftlichen Experiments geht zu Ende oder die menschliche Existenz wird noch weiter gefährdet.</p>
<p>Angesichts des unbestreitbaren Notstands, den die Pandemie für alle mit sich gebracht hat, hat die Regierung der Vereinigten Staaten ihre hegemonialen Pläne für die Region nicht gestoppt. Sie hat die Monroe-Doktrin und den McCarthyismus reaktiviert, die Einmischung sowie die Androhung von Gewalt verstärkt und die Justizialisierung der Politik gegen linke und fortschrittliche Führer und Organisationen gefördert.</p>
<p>Während täglich Tausende auf dem Territorium des Imperiums sterben, üben die derzeitigen Bewohner des Weißen Hauses ständigen Druck auf die Regierungen aus, die nicht mit ihnen übereinstimmen, und werden von regionalen Lakaien unterstützt, die in ihrem Interesse tätig sind.</p>
<p>In diesem verabscheuungswürdigen Panorama stechen die interventionistischen und gegen das Völkerrecht verstoßenden Aktionen hervor, die der Imperialismus gegen die Bolivarische Republik Venezuela unternimmt und die wir mit derselben Heftigkeit verurteilen und ablehnen, mit der wir unsere Solidarität mit dem legitimen Bruderpräsidenten Nicolás Maduro Moros und der zivil-militärischen Einheit bekräftigen, die die Souveränität des Landes aufrechterhält.</p>
<p>Wir bekräftigen ebenfalls unsere Solidarität mit der sandinistischen Regierung und dem sandinistischen Volk, angeführt von Comandante Daniel Ortega, und lehnen die einseitigen Zwangsmaßnahmen ab, die Frieden, Wohlergehen, Gerechtigkeit und die Entwicklung des nicaraguanischen Volkes bedrohen.</p>
<p>Wir bekräftigen erneut unsere strikte Einhaltung der Proklamation Lateinamerikas und der Karibik als Friedenszone, die im Januar 2014 von den lateinamerikanischen und karibischen Staats- und Regierungschefs in Havanna unterzeichnet wurde, und bekräftigen unser unerschütterliches Engagement mit der Ausrottung des Kolonialismus, um die Schulden bei den Völkern zu begleichen, die immer noch unter Kolonialstatus leben.</p>
<p>Liebe Brüder,</p>
<p>ich spreche im Namen des souveränen, revolutionären und solidarischen Kubas, das sich weder durch Verführung noch mit Gewalt unterwerfen lässt: des Vaterlandes von Martí, Fidel und Raúl.</p>
<p>Ich spreche im Namen eines heldenhaften und edlen Volkes, das sich seit 60 Jahren der grausamsten und genozidalen Blockade widersetzt, einer wirtschaftlichen, kommerziellen und finanziellen Belagerung, verschärft inmitten der Konfrontation mit der Pandemie durch unerbittliche und krankhafte Verfolgung, der größten Macht der Welt, die den Plan nicht aufgegeben, uns durch Hunger und Not zur Aufgabe zu zwingen.</p>
<p>Unter der Führung der Partei hat die Regierung unserer kleinen und blockierten Nation zusammen mit den politischen, Massen- und Sozialorganisationen und ihrem Volk COVID-19 unter Kontrolle gebracht und ist dabei, diesen Kampf zu gewinnen, ohne Vertrauensseligkeit aufkommen zu lassen.</p>
<p>Dieser Sieg, zu dem auch unser Engagement gehört, ihn in der Zeit nachhaltig zu gestalten, ist die Frucht des Willens eines sozialistischen Staates, der den Menschen im Mittelpunkt seiner Politik hat, mit einem kostenlosen und universellen Gesundheitssystem und der koordinierten und hingabevollen Intelligenz der Fachkräfte und Mitarbeiter des Gesundheitswesens, der Wissenschaften sowie der biotechnologischen und pharmazeutischen Industrie.</p>
<p>Nach mehr als vier Monaten aktiver Auseinandersetzung mit der Pandemie bedauern wir in Kuba den Verlust von 87 Menschenleben aufgrund dieser Ursache, aber es tröstet und ermutigt uns, dass kein Kind, keine schwangere Frau, kein Arzt und keine Mitarbeiter des Gesundheitswesens gestorben sind.</p>
<p>Unbestrittene Erfolge wurden dank des koordinierten Handelns unseres Gesundheitssystems und des Netzes wissenschaftlicher Institutionen im Land erzielt, das die gesammelten Erfahrungen aus 60 Jahren revolutionärer Wissenschaft und Medizin mit den von der Regierung getroffenen Maßnahmen verband.</p>
<p>Für die Post-Covid-19-Phase wurde eine Strategie verabschiedet, die es uns ermöglichen soll, nach und nach, schrittweise und asymmetrisch zur neuen Normalität produktiver und sozialer Aktivitäten zurückzukehren.</p>
<p>Das Politbüro der Partei hat in einer Sitzung unter dem Vorsitz seines Ersten Sekretärs, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, die Wirtschaftsstrategie gebilligt, um den negativen Auswirkungen der Pandemie zu begegnen, uns zu erholen und ein angemessenes Maß an Entwicklung und Wohlbefinden für unser gesamtes Volk zu erreichen, ohne auch nur einen Bürger seinem Schicksal zu überlassen.</p>
<p>Wie ich kürzlich ausdrückte, scheinen diese Ergebnisse unseren Gegnern nicht zu behagen. Die Aggressivität der Regierung der Vereinigten Staaten gegenüber der Insel wächst ebenso wie ihre Pläne für eine politische und ideologische Subversion mit Maßnahmen zur Diskreditierung der kubanischen Führer und der Arbeit unserer Regierung, parallel zu den ständigen Versuchen, einen sozialen Ausbruch zu verursachen und oppositionelle Tendenzen innerhalb unserer Institutionen zu fördern.</p>
<p>Wir stehen sehr gut konzipierten und stark finanzierten Plänen gegenüber, mit beispielloser Wildheit und Straflosigkeit auf den verschiedenen Plattformen zu handeln, aus denen sich die komplexe zeitgenössische Medienszene zusammensetzt. Es überrascht uns nicht. Die Strategien der Manipulation, der falschen Darstellung der Realität und der Täuschung unterscheiden sich nicht von denen, die täglich angewendet werden, um die sozialen Kämpfer und die Völker unserer Region zu verwirren und zu demobilisieren.</p>
<p>Aber wir sind ein Volk der Linie von Fidel, das das Wort Kapitulation sehr früh aus seinem politischen Wörterbuch entfernt hat.</p>
<p>Wir kennen und konfrontieren den erklärten und aggressiven Feind, ohne den Kompass unserer politischen und sozialen Prioritäten zu verlieren, ohne auch nur einen Millimeter von der von Fidel und der Revolution gepflegten Solidaritätsberufung abzuweichen, mit Hilfe anderer Bruderstaaten, die, wie Che sagte, nach unseren bescheidenen Bemühungen verlangen.</p>
<p>Mittlerweile gibt es 45 Brigaden des Henry Reeve-Kontingents gegen Naturkatastrophen und schwere Epidemien, die in 38 Ländern und Außengebieten Zusammenarbeit leisten. 3.772 Mitglieder &#8211; darunter 2.399 Frauen &#8211; haben mehr als 250.000 Covid-19-Patienten behandelt und mehr als 8.000 Leben gerettet. Außerdem haben sich die bereits in 58 Ländern tätigen 28.000 Mitarbeiter des Gesundheitswesens den nationalen und lokalen Bemühungen zur Bekämpfung dieser Krankheit angeschlossen und bisher mehr als 83.268 Covid-19-Patienten behandelt und 13.636 Menschenleben gerettet.</p>
<p>Der Altruismus unserer Angehörigen der Gesundheitsberufe ärgert das Imperium, das, anstatt sich mit der ernsten Situation seiner infizierten Bürger zu befassen, eine Kampagne der Diskreditierung gegen die kubanische medizinische Zusammenarbeit auslöst.</p>
<p>Dieser nutzlose Krieg wird nicht in der Lage sein, des humanitäre Werk zugunsten des Lebens, das unsere Fachleute vollbringen, zu zerstören oder in Vergessenheit zu bringen, das die Bewunderung und Anerkennung von Millionen dankbarer Menschen auf der ganzen Welt weckt, weshalb von so vielen in der Welt die Bewegung für die Vergabe des Friedensnobelpreises an das Henry Reeve-Kontingent vorangetrieben wird.</p>
<p>In diesem Kampf ist die Zusammenarbeit zwischen der Bolivarischen Revolution von Venezuela, der Sandinistischen Revolution von Nicaragua und der Kubanischen Revolution, drei Revolutionen mit Regierungen, die sich voll und ganz der Rettung von Leben und dem Wohl ihrer jeweiligen Völker widmen, bemerkenswert. Drei Revolutionen, die es angesichts des brutalen Ansturms des Imperiums und der alliierten neoliberalen Rechten des Kontinents mit Integration und Entschlossenheit verstanden haben, sich zu verteidigen und unter sehr schwierigen Bedingungen die Unabhängigkeit, Souveränität und Würde des Vaterlandes von Bolívar und Chávez, von Sandino und Carlos Fonseca, von Martí und von Fidel zu bewahren.</p>
<p>Mit dieser Erfahrung wird bestätigt, dass nur Zusammenarbeit und internationale Solidarität die Menschheit vor dieser beispiellosen Krise in der Geschichte der Welt retten werden.</p>
<p>Die Präambel zum „Konsens unseres Amerikas“, ein Dokument, das aus den Kampferfahrungen des Sao Paulo-Forums hervorgegangen ist, ist dem Führer der kubanischen Revolution gewidmet und besagt: „Unter den unermesslichen Beispielen, die Fidel den Revolutionären Lateinamerikas und der Karibik als Vermächtnis hinterlassen hat, stechen zwei hervor, die entscheidend waren für die Kämpfe unserer Völker, unserer Parteien und Bewegungen. Dies sind die Einheit und der konsequente Internationalismus.“</p>
<p>Getreu seinem Erbe und angesichts der herausfordernden Realität, die wir erleben, baut das kubanische Volk weiterhin einen prosperierenden und nachhaltigen Sozialismus auf, unter der Prämisse dessen, was General Raúl Castro Ruz vorschlug: „Fidels ständige Lehre ist, dass es möglich ist, dass der Mensch in der Lage ist, die härtesten Bedingungen zu überwinden, wenn sein Wille zum Sieg nicht erlischt, er jede Situation richtig einschätzt und seine gerechten und edlen Prinzipien nicht aufgibt.“</p>
<p>Liebe Brüder,</p>
<p>von Kuba aus werden wir den unabhängigen und souveränen Weg fortsetzen, wobei das Volk der Hauptdarsteller ist. Es wird keine Pandemien, keine Blockaden, keinen imperialen Druck geben, die unseren Kurs ändern könnten.</p>
<p>Wir fordern die politischen Kräfte des Sao Paulo-Forums auf, sich gemeinsam mit sozialen und populären Bewegungen und den linken Intellektuellen zu mobilisieren, um sich den neuen Herausforderungen zu stellen.</p>
<p>Die wirkliche und endgültige Unabhängigkeit unseres Amerikas hängt vom Charakter, der Stärke und dem Grund unserer gegenwärtigen Kämpfe ab.</p>
<p>Wir werden zusammen mit dem Sao Paulo Forum fortfahren, zur Einheit und Integration Lateinamerikas und der Karibik beizutragen.</p>
<p>Die Geschichte wird von den Völkern gemacht, auch wenn andere sie aufschreiben. Es gibt kein Imperium, das ihr Ende bestimmen kann, solange Ketten zu brechen, Mauern abzureißen, Ausschlüsse und Missbräuche zu bekämpfen sind.</p>
<p>Für das Leben und die Unabhängigkeit unserer Völker; für das Erbe unserer Gründer, die uns gelehrt haben, dass es selbst unter schwierigsten Bedingungen immer möglich war, immer möglich ist und immer möglich sein wird, für die neuen Generationen von Fortführern, von der Maduro sprach, für die antiimperialistische Einheit, die die Taktik und Strategie des Sieges ist: Wir werden kämpfen, wir werden leben und wir werden siegen! (Beifall)</p>
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		<title>Kuba verrät weder seine Freunde noch seine Prinzipien</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 19:10:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Präsident des Staats- und Ministerrates, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, hielt sich am Sonntag ungefähr neun Stunden auf venezolanischem Boden auf. Knappe neun Stunden, in denen das Epizentrum für Solidarität, Integration und Antiimperialismus der Völker wieder einmal in der Stadt Caracas war, wo während vier Tagen die XXV. Auflage des Sao Paulo Forums stattfand.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4527" alt="acto-e" src="/files/2019/07/acto-e.jpg" width="300" height="242" />Der Präsident des Staats- und Ministerrates, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, hielt sich am Sonntag ungefähr neun Stunden auf venezolanischem Boden auf. Knappe neun Stunden, in denen das Epizentrum für Solidarität, Integration und Antiimperialismus der Völker wieder einmal in der Stadt Caracas war, wo während vier Tagen die XXV. Auflage des Sao Paulo Forums stattfand.</p>
<p>Begleitet von den Sprechchören „Cuba si, Yanquis no&#8221; und &#8220;Fidel, Fidel, qué tiene Fidel que los imperialistas no pueden con el?“ (Fidel, Fidel, was hat Fidel nur an sich, dass die Imperialisten nicht mit ihm können?) begann Díaz-Canel seine Ansprache an die Vertreter der 124 politischen Parteien und linken Bewegungen, die bei dem Treffen zugegen waren. Dem Comandante Hugo Chávez Frías galt die erste Erinnerung: „dem großen Freund Kubas, dem Sohn Amerikas, der heute in der Ewigkeit 65 Jahre alt wird“, den Fidel wie einen Sohn liebte und den er in der Schlacht um das Große Vaterland neben Bolívar und Martí stellte.</p>
<p>Eine tiefgründige Rede voller Symbolismen und Anklagen der unzähligen Akte der Bösartigkeit, mit denen heute versucht wird, neoliberale Mächte in der Region durchzusetzen. Aber auch dieses Böse werde klein – betonte Díaz-Canel – wenn sich Unser Amerika, sprich die vielfältige und pluralistische Welt der progressiven Parteiführer, der lateinamerikanischen und karibischen Sozialaktivisten, vereint, die in den düsteren 90er Jahren des letzten Jahrhunderts entschieden, diesen einheitlichen Raum der lebendigen und aktiven Linken zu errichten.</p>
<p>Eine Rede, in der das kubanische Staatsoberhaupt ständig Ideen von Bolívar und Martí heraufbeschwor, aus denen Fidel und Chavez, wie er versicherte, das Gedankengut unserer beider Revolutionen speisten. „Einheit und Integration waren ihre großen Obsessionen und sollten auch unsere sein.&#8221;</p>
<p>„Ich weiß, dass dies auch die Obsessionen des Sao Paulo Forums sind, entstanden aus der Notwendigkeit der Einheit und der Verbindungen der politischen Parteien und der Volksbewegungen der Linken in unserer Region, um dem Imperialismus und der neoliberalen Rechten entgegenzutreten&#8221;, sagte er.</p>
<p>Díaz-Canels Worte führen uns immer wieder zur Geschichte und ihren Zufällen; zur Bedeutung dessen, wie viel für die Integration und Einheit unserer Völker getan wurde, zu der Dringlichkeit, immer mehr das zu stärken, was uns inmitten unserer Vielfalt verbindet.</p>
<p>„Das São Paulo Forum ruft uns in einem äußerst herausfordernden Juli zusammen und hier sind wir, um den heldenhaften Widerstand Venezuelas zu begleiten und das Ende der brutalen Belagerung zu fordern. Venezuela ist heute der erste Schützengraben des antiimperialistischen Kampfes“, sagt Díaz-Canel unter dem Applaus des Auditoriums.</p>
<p>Das Forum von Sao Paulo, das aufgerufen ist, im heutigen komplexen politischen Szenario eine führende Rolle zu spielen, stehe vor großen Herausforderungen, habe immer noch viel zu lernen und zum Wohle unserer Völker zu handeln. Denn vor allem um Hoffnung zu geben – erinnerte der kubanische Präsident – sei es von Fidel und Lula als wertvolles Instrument für eine konzertierte Einheit in der Vielfalt gegründet worden.</p>
<p>&#8220;Vergessen wir nicht einmal für einen Augenblick, dass wir uns im belagerten Caracas befinden!&#8221; Und seine Worte verwandeln sich auch zu einer Bestätigung vor der Welt der Unterstützung und Solidarität mit „dem legitimen Präsidenten Nicolás Maduro Moros und der zivilmilitärischen Union, die schon so oft die schlimmsten Pläne des Feindes zum Scheitern gebracht hat“. Es ist die Unterstützung der Ideale eines Volkes, seiner Stärke als einer Nation Unseres Amerikas.</p>
<p>„Keine Bühne könnte besser sein als dieses Forum, um zu bestätigen, dass Kuba niemals seine Prinzipien oder Venezuela aufgeben oder verraten wird.&#8221; Der Imperialismus schlägt uns vor, Venezuela im Stich zu lassen und „als Gipfel des Zynismus greifen sie zur Erpressung; in Unkenntnis der Geschichte und der Prinzipien der Außenpolitik der kubanischen Revolution schlagen sie uns vor, eine mögliche Versöhnung auszuhandeln – im Austausch dafür, dass wir den von unserem Volk gewählten und verteidigten Kurs verlassen.</p>
<p>Sie schlagen uns allen Ernstes vor, Freunde zu verraten und 60 Jahre der Würde in den Papierkorb zu werfen. Kuba antwortet darauf: Nein, ihr Herren Imperialsten! Wir verstehen uns nicht.</p>
<p>Es gibt keinen besseren Tribut an Chávez als dieses Treffen, bei dem die Einheit pulsiert, das große Erbe, das uns unsere Helden hinterlassen haben. Alles Gute zum Geburtstag, Comandante ! Die Völker Lateinamerikas und der Welt sind gekommen, um da deine Geburt zu feiern, wo deine sterblichen Überreste ruhen, mit der Gewissheit, dass das mächtige revolutionäre Ideal, das uns hinterlassen wurde, immer noch lebendig ist in deiner geliebten Heimat und in allen Winkeln der Welt, die dein leidenschaftliches Wort berührt hat“, sagt das kubanische Staatsoberhaupt.</p>
<p>VENEZUELA IST NICHT ALLEIN</p>
<p>Der Aufruf zur Einheit war auch in den Worten von Präsident Maduro enthalten, und diese Einheit müsse ein Leitstern für unsere Völker werden, denn nur so könnten wir stark sein und die endgültige Unabhängigkeit erlangen.</p>
<p>Mit ähnlichem Nachdruck prangerte er an, dass es eine Kommunikationskampagne gegen Venezuela und die bolivarische Regierung gebe. Er hielt dem entgegen, dass der Bolivarismus eine autochthone Reaktion auf die Krise des dem Land aufgezwungenen imperialistischen Herrschaftsmodells gewesen sei.</p>
<p>Ständigen Lügen und Manipulationen sei das venezolanische Volk ausgesetzt, betonte er, aber das Volk Venezuelas sei ein Volk demokratischer Kultur, rebellisch und mutig.</p>
<p>Er drängte darauf, die Union der Linken immer mehr zu festigen, damit die Einheit zu einem großen Projekt der Vereinigung der Volkskräfte werde.</p>
<p>„Danke dafür, dass ihr nach Venezuela gekommen seid, um die Wahrheit zu verteidigen“, sagte er zu den Anwesenden.</p>
<p>„Egal, was sie tun, egal, was sie sagen, die Bolivarische Revolution wird weiterbestehen“, sagte Maduro.</p>
<p>„Was könnte es Schöneres geben, diese Veranstaltung zu beenden, als im Forum von São Paulo Leitlinien zu setzen, einen Mechanismus der Integration und der Kämpfe für unsere Völker, und, warum auch nicht, Hoffnungen zu wecken.“</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Die Bewegung der Blockfreien verteidigt ihre antiimperialistische Bestimmung von Venezuela aus</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jul 2019 18:33:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kuba bekräftigte beim Treffen der Minister des Koordinierungsbüros der Bewegung der Blockfreien Staaten seine unverzichtbare Verpflichtung zum Multilateralismus und zu den Kräften, die auf eine demokratische, gerechte und gleichberechtigte internationale Ordnung hinarbeiten, die der Forderung nach Frieden und nachhaltiger Entwicklung für alle Völker entspricht.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4522" alt="Cuba Venezuela" src="/files/2019/07/Cuba-Venezuela.jpg" width="300" height="240" />Kuba bekräftigte beim Treffen der Minister des Koordinierungsbüros der Bewegung der Blockfreien Staaten seine unverzichtbare Verpflichtung zum Multilateralismus und zu den Kräften, die auf eine demokratische, gerechte und gleichberechtigte internationale Ordnung hinarbeiten, die der Forderung nach Frieden und nachhaltiger Entwicklung für alle Völker entsprich.</p>
<p>„Der Bewegung der Blockfreien Länder ist es gelungen, eine beträchtliche Anzahl von Ländern verschiedener politischer Schattierungen zusammenzufassen, was bewiesen hat, dass es möglich ist, bei einer Reihe von wichtigen Fragen zusammenzuarbeiten. Man könnte sagen, dass mit der Klarheit und Entschlusskraft, mit der diese Bewegung jetzt bei wirtschaftlichen Problemen agiert, die die unterentwickelte Welt betreffen, zu einem großen Teil ihre Zukunft abhängt.“</p>
<p>Mit dieser zukunftsweisenden Vision definierte der Comandante en Jefe Fidel Castro beim dritten Ministertreffen des Koordinierungsbüros der Bewegung, das im März 1975 in Havanna stattfand, die richtungsweisende Rolle der Blockfreien.</p>
<p>Mehr als 60 Jahre nach deren Gründung bekräftigte Kuba im Ministertreffen des Koordinierungsbüros der Bewegung der Blockfreien, das am Sonntag in Caracas zu Ende ging, seine unverzichtbare Verpflichtung zum Multilateralismus und zu den Kräften, die auf eine demokratische, gerechte und gleichberechtigte internationale Ordnung hinarbeiten, die der Forderung nach Frieden und nachhaltiger Entwicklung für alle Völker entspricht; für eine Welt, wie es der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla ausdrückte, die „möglich sein wird, wenn wir gemeinsam dafür kämpfen, sie zu erreichen“.</p>
<p>„Im Bereich der Wirtschaft hat man als Folge der Auswirkungen der neoliberalen Politik, eine Verschlimmerung der Unterentwicklung, der Armut, des Hungers und der Ausgrenzung festgestellt, die sich aus der aktuellen ungerechten internationalen Wirtschaftsordnung ergibt“, sagte Rodríguez Parrilla.</p>
<p>In einem internationalen Szenario, das er als „gefährlich und schwierig“ bezeichnete, in dem die Sicherheit und das Wohl unserer Länder nie dagewesenen Herausforderungen ausgesetzt sind und in dem die Einheit und die Solidarität für den Frieden und die Entwicklung unserer Völker unerlässlich sind, muss die Bewegung der Blockfreien dem eigenen Verständnis nach, wie es der historische Führer der Kubanischen Revolution definierte: antiimperialistisch, antikolonialistisch, anti-neokolonialistisch, antirassistsich und antifaschistisch sein, „denn diese Prinzipien sind Teil von dem, wie wir uns verstehen, und sie bilden das Wesen, den Ursprung, das Leben und die Geschichte der Bewegung.“</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Ein Ort der Begegnung und der Solidarität des Kontinents</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2018 18:07:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drei Tage lang war das 24. Sao Paulo Forum in Havanna Schauplatz für das wichtigste Treffen der politischen Parteien und Bewegungen der Linken Lateinamerikas und der Karibik, auf dem ein Teil der Route der kontinentalen Einheit gezeichnet wurde. Allianzen, Geschlossenheit innerhalb der politischen Vielfalt, Verpflichtungen, Solidarität und Strategien, um sich der neokonservativen Lawine des Imperialismus entgegenzustemmen, waren einige der am häufigsten wiederkehrenden Ansätze.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4216" alt="Raul y Dilma" src="/files/2018/07/Raul-y-Dilma.jpg" width="300" height="239" />Drei Tage lang war das 24. Sao Paulo Forum in Havanna Schauplatz für das wichtigste Treffen der politischen Parteien und Bewegungen der Linken Lateinamerikas und der Karibik, auf dem ein Teil der Route der kontinentalen Einheit gezeichnet wurde.</p>
<p>Allianzen, Geschlossenheit innerhalb der politischen Vielfalt, Verpflichtungen, Solidarität und Strategien, um sich der neokonservativen Lawine des Imperialismus entgegenzustemmen, waren einige der am häufigsten wiederkehrenden Ansätze.</p>
<p>Die Rufe nach Freiheit für den brasilianischen politischen Führer Luiz Inácio Lula da Silva, die Unterstützung der Suche nach Frieden im sandinistischen Nicaragua, das sich von terroristischen Elementen der Opposition bedrängt sieht, und der Rückhalt für die alternativen politischen Prozesse in Bolivien und Venezuela wurden gewissermaßen zur gemeinsamen Fahne dieser Begegnung, die unter Mitwirkung von über 600 Teilnehmern im Kongresspalast von Havanna stattfand.</p>
<p>Ein besonderes Plenum richtete sich an Freunde Kubas und Anhänger des Führers der kubanischen Revolution Fidel Castro Ruz.</p>
<p>Die Veranstaltung fungierte auch als Szenariumfür Begegnungen wie die zwischen dem Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär der Kommunistischen Partei Kubas, und Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Präsident des Staats- und des Ministerrats, mit der Compañera Dilma Rousseff, die sehr aktiv war in ihrer Forderung nach Freiheit für Lula da Silva, der unrechtmäßigerweise seit 102 Tagen in Brasilien inhaftiert ist.</p>
<p>Der Armeegeneral und der kubanische Präsident nahmen überdies die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit am Forum teilnehmenden Persönlichkeiten wie dem bolivarischen und chavistischen Führer Nicolás Maduro sowie den Staatspräsidenten Evo Morales und Salvador Sánchez Cerén aus Bolivien respektive El Salvador wahr.</p>
<p>Zeichen der Brüderlichkeit und der Dankbarkeit Kuba und seiner solidarischen und antiimperialistischen Haltung gegenüber waren u. a. die Treffen von Díaz.Canel Bermúdez mit dem mosambikanischen Expräsidenten Joaquim Chissano und den ehemaligen Ministerpräsidenten Kenny Anthony (Santa Lucía) und Denzil Douglas (St. Kitts &amp; Nevis).</p>
<p>Die historischen Beziehungen der Größten der Antillen mit Ländern Asiens wurden ebenfalls hervorgehoben auf Treffen mit Delegationsleitern eingeladener Parteien, unter ihnen Li Qiang, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas und Erster Sekretär in Shanghai, Sounthone Xayachack, Chefin der Abteilung für Internationale Beziehungen des Zentralkomitees der Revolutionären Volkspartei von Laos, und Nguyen Duc Toi, Mitglied des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Vietnams.</p>
<p><strong>(ACN)</strong></p>
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		<title>Für Einheit und Integration Lateinamerikas und der Karibik</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jul 2018 17:09:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine spezielle Plenarsitzung mit dem Titel „Für die Einheit und Integration Lateinamerikas und der Karibik“, zentrales Thema des XXIV. Treffens des Forums von Sao Paulo, erfasste die Debatten am zweiten Tag dieses jährlichen Raums der politischen Einigung. Dies war ein übergreifendes Thema in allen Diskussions- und Gesprächsrunden. Daher wird es Eingang in Abschlusserklärung und den Aktionsplan finden, der am Mittwochnachmittag während des Abschlusses des Treffens bekannt gegeben wird.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-4207" alt="Sao Paolo Foro" src="/files/2018/07/Sao-Paolo-Foro-300x250.jpg" width="300" height="250" />Eine spezielle Plenarsitzung mit dem Titel „Für die Einheit und Integration Lateinamerikas und der Karibik“, zentrales Thema des XXIV. Treffens des Forums von Sao Paulo, erfasste die Debatten am zweiten Tag dieses jährlichen Raums der politischen Einigung.</p>
<p>Dies war ein übergreifendes Thema in allen Diskussions- und Gesprächsrunden. Daher wird es Eingang in Abschlusserklärung und den Aktionsplan finden, der am Mittwochnachmittag während des Abschlusses des Treffens bekannt gegeben wird.</p>
<p>Granma stellt einige wesentliche Ideen vor, bei denen es große Übereinstimmung gab, welche die Herausforderungen auf dem Weg zu dieser unerlässlichen Einheit für die Kämpfe der Gegenwart und der Zukunft unserer Völker definieren:</p>
<p>- Es ist wichtig, die Erfahrungen zu bewahren, die die Regierungen populären Charakters und mit antiimperialistischen Projektionen gesammelt haben und welche von Parteien, die Mitglieder des Sao Paulo Forums sind, gefördert worden sind.</p>
<p>- Die emanzipatorischen Anstrengungen und antikapitalistischen Ideale der sozialen und populären Bewegungen, die auf diese Weise handeln, müssen starke Unterstützung erfahren und stimuliert werden.</p>
<p>– Es muss mit Kühnheit daran gearbeitet werden, einen dauerhaften Frieden zu festigen und Bemühungen zu fördern, die einen Fortschritt in der souveränen Integration dessen ermöglichen, was Martí Unser Amerika nannte.</p>
<p>- Wenn es Einheit, eine entschlossene und fähige politische Führung, klare Kampfziele, Kampfmoral und Wurzeln in den Volksklassen gibt, steigern sich die Möglichkeiten, um jegliche konterrevolutionäre Offensive einzudämmen und sie sogar zu besiegen.</p>
<p>- Es ist eine Pflicht, die unbestreitbaren wirtschaftlichen, sozialen und politischen Errungenschaften ausreichend zu erklären und mutig und kreativ zu verteidigen, die während der Regierungserfahrungen erzielt wurden und aus dem einen oder anderen Grund große Rückschläge erlitten haben (von Honduras 2009 bis heute in Brasilien). Ebenso die Errungenschaften und Stärken, die auf die Regierungserfahrungen zurückzuführen sind und inmitten enormer Schwierigkeiten, interner und externer Herausforderungen, weiterbestehen.</p>
<p>- Ohne rechtzeitige und angemessene Ausübung von Kritik und Selbstkritik wird es keinen nachhaltigen Fortschritt in einer revolutionären Erfahrung oder auf den Werten sozialer Gerechtigkeit und Gleichheit beruhende progressive Veränderungen geben.</p>
<p>- Dem Plan der transnationalen Konzerne und des nördlichen Imperiums, die Souveränität unserer Nationen zu untergraben und die Kontrolle über ihre natürlichen Ressourcen zu übernehmen, setzen wir einen authentischen internationalistischen und lateinamerikanischen Geist mit festem und unverhandelbarem Sinn für Würde entgegen, den emanzipatorischen Plan unserer edlen Völker .</p>
<p>- Wenn die linken politischen Parteien und die Volksbewegungen mit Ideen und Engagement die Perspektive der breitesten und demokratischsten Einheit verlieren, werden sie jenen, die die alten Verhältnisse wiederherstellen wollen, das geben, was sie brauchen. Die Schlussfolgerung ist einfach: Entweder wir vereinen uns, oder wir versinken im Schlamm der Konterrevolution, die man uns versucht, aufzuzwingen.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Um nicht beherrscht zu werden</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jul 2018 17:04:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Anwesenheit der Generalsekretärin des Kubanischen Frauenverbandes (FMC) Teresa María Amarelle Boué und des Mitglieds des Sekretariats des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas Olga Lidia Tapia Iglesias begann dieses Treffen mit mehrheitlich weiblichen Teilnehmern.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4205" alt="Foro estudiantes" src="/files/2018/07/Foro-estudiantes.jpg" width="300" height="247" />Am Montag dem 16. Juli war der zweite Sitzungstag des Sao Paulo Forums, ein regionaler Event, der in diesen Tagen eine besondere Atmosphäre nach Havanna bringt: die der lateinamerikanischen und karibischen Einheit und Integration.</p>
<p>EMANZIPATION DER FRAUEN</p>
<p>In Anwesenheit der Generalsekretärin des Kubanischen Frauenverbandes (FMC) Teresa María Amarelle Boué und des Mitglieds des Sekretariats des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas Olga Lidia Tapia Iglesias begann dieses Treffen mit mehrheitlich weiblichen Teilnehmern.</p>
<p>Zu den Herausforderungen für die Frauenbewegung gehören die Verstärkung ihrer Teilnahme in den wichtigsten Räumen der Politik, um das Patriarchat zu bekämpfen, ein starker Exponent, was die derzeitige geschlechterspezifische Gewalt angeht.</p>
<p>„Was können wir Frauen tun?“, fragte die Kämpferin für Frauenrechte in El Salvador Lorena Peña, die die Bedeutung eines gemeinsamen Aktionsplans hervorhob, in den alle Frauen und Männer einbezogen sind.</p>
<p>„Man muss auf die Verschärfung der neoliberalen Politik reagieren, die voll von sexistischen Praktiken ist. Dies geht so weit, dass sogar Männer angegriffen werden, die sich für Frauen einsetzen“, erklärte Peña.</p>
<p>Man müsse auch sehen, dass es zu einer Prekarisierung der Arbeit der Frauen und dass patriarchalischen Verhaltensweisen existierten, die kulturelle Elemente aufwiesen und bis in die linken Kräfte hineinreichen würden.</p>
<p>„Dieses Forum kann sich nicht den Luxus erlauben, die Frage unserer Rechte als zweitrangig zu behandeln“, fügte sie hinzu.</p>
<p>„Wir stehen noch vor großen Aufgaben. Die weibliche Präsenz an der Macht, die Freiheit über ihr Leben und ihren Körper zu entscheiden (Abort), die Verstärkung der regionalen Integration und das größte Ziel, die Einheit zwischen Männern und Frauen zu erreichen, denn wir alle müssen zusammen für gerechtere Gesellschaften kämpfen, die niemanden ausgrenzen.“</p>
<p>Widerstand zu leisten bedeute zu kämpfen und nicht die Arme zu verschränken, wie dies oft im Alltag geschehe.</p>
<p>DIE NATIONALVERSAMMLUNG &#8211; LEBENDIGE WIDERSPIEGELUNG DER KUBANISCHEN GESELLSCHAFT</p>
<p>Bei diesem XXIV. Treffen gab es auch eine Gelegenheit für die kubanischen Parlamentarier mit ihren Kollegen aus anderen Breitengeraden zu sprechen.</p>
<p>Dort konnte man feststellen, dass es viel mehr gibt, was uns eint als was uns trennt. Deswegen müssen wir bei wichtigen Aufgaben zusammenarbeiten, um zu verhindern, dass der Feind uns schwächen kann.</p>
<p>„ Uns geht es darum Meinungen auszutauschen, die Tätigkeit der Gesetzgeber und Gesetzgeberinnen auf allen nationalen, regionalen und internationalen Bühnen zu stärken (&#8230;), erklärte die Vizepräsidentin der Nationalversammlung der Volksmacht Ana María Mari Machado in ihrem Beitrag.</p>
<p>Die Gründerin der Frente Farabundo Martí für die Nationale Befreiung El Salvadors Nidia Díaz rief dazu auf, ein soziales Netz von Parlamentariern zu schaffen, um Front gegen die Rechten zu machen.</p>
<p>VON DER KULTUR AUS EINFLUSS NEHMEN</p>
<p>In Anwesenheit des kubanischen Ministers für Kultur Abel Prieto Jiménez waren verschiedene Podiumsteilnehmer übereinstimmend der Meinung, dass die größte Herausforderung für die lateinamerikanische und karibische Linke darin bestehe, Einfluss zu nehmen. Aus diesem Grund sei eine Allianz zwischen Kunst, Kultur, Politik und Sozialwissenschaften unerlässlich.</p>
<p>Man sprach über die Rolle der Kommuniaktionsmedien in diesem Szenario als Übermittler der Realität unserer Völker und als Mittler zwischen den Regierungen und den Bürgern.</p>
<p>Man ging auch auf den Fall der Musikindustrie ein, wo man einige Genres mit eindeutig rassistischen Aussagen promotet, um nur ein diskriminatorisches Element zu nennen. In der universellen Konsumgesellschaft herrschen die künstlerischen Angebote der hegemonialen Macht vor und die lokalen und nationalen Rhythmen haben dort fast keinen Platz.</p>
<p>EIN KRIEG DER SYMBOLE</p>
<p>Der Kolonialismus 2.0 und die Herausforderung bei der Konzeption der kommunikativen Produkte der Linken sowie die Nutzung der Massenmedien und der sozialen Netze und deren Beziehung zu den Justizprozessen gegen linke Führer Lateinamerikas und der Karibik waren einige der Themen, die im Workshop Politische Kommunikation und Medien behandelt wurden.</p>
<p>Jorge Drkos von der Frente Transversal aus Argentinien, Raúl Llarul, von der FMLN aus El Salvador und Deborah Baldín von der PT Brasiliens teilten ihre Erfahrungen mit, die die Realität der Medien und der Politik in jedem ihrer Länder widerspiegelten.</p>
<p>Auch der Dekan der Kommunikationswissenschaft der Universität von Havanna Raúl Garcés und die erste Vizepräsidentin der Kubanischen Journalistenverbandes (UPEC) Rosa Miriam Elizalde kamen dort zu Wort.</p>
<p>„Wir müssen bei der Herstellung einer gemeinsamen über die Länder hinausgehenden Kommunikationsagenda vorankommen“, sagte Elizalde.</p>
<p>So kamen die Teilnehmer des Workshops auf Grundlage einer allgemeinen Debatte überein, eine Abschlussresolution zu verfassen, die Orientierung für Aktionen gibt, um den Angriffen gegen die progressiven und linken Prozesse in der Region entgegenzutreten, die von den nationalen Oligarchien und dem Imperialismus ausgehen und bei denen die Massenmedien und die neuen Sozialsierungs – und Managementformen als Speerspitze gegen unsere Länder eingesetzt wurden.</p>
<p>In besagter Erklärung wird die Notwendigkeit betont, tiefgreifende Umwandlungen im Kommuniaktionsbereich vorzunehmen und den Konzentrationsprozessen im Bereich Nachrichten, Medien und Kultur entgegenzutreten.</p>
<p>„Es sind tiefgreifende Reformen erforderlich, die den Zugang zur Information demokratisieren und die Vielfalt der Meinungen, Kulturen und der Geschichte respektieren und die in den Diensten unserer Völker stehen“, heißt es in dem Dokument.</p>
<p>UM NICHT BEHERRSCHT ZU WERDEN</p>
<p>Die Etappen, in denen sich die weichen Putsche gegen revolutionäre Regierungen der Region entwickeln sind unterschiedlich, aber ein wichtiges Merkmal ist, dass junge Leute als Kanonenfutter für die Schaffung von Armeen und die Durchführung von Volksaufständen benutzt werden.</p>
<p>Das war den Teilnehmern der Jugendtreffens, das gestern als Teil des Forums stattfand, sehr wohl bewusst.</p>
<p>Aber die Jugendlichen dürfen nicht in diese Falle tappen und die lateinamerikanische Jugend muss wie nie zuvor gegenüber dem Imperialismus und den nationalen Oligarchien, die gierig danach trachten die Hegemonie ihrer Werte durchzusetzen, eine gemeinsame Haltung einnehmen.</p>
<p>Das Mitglied des Nationalen Büros des Kommunistischen Jugendverbandes UJC Diosvany Acosta sagte, die Jugend müsse sehr aufmerksam sein, denn die Methoden der Beherrschung seien sehr subtil in ihrem Bestreben Unzufriedenheit zu säen, die Jugend zu demobilisieren, sie von ihrer Wirklichkeit zu entfernen und in fruchtbares Terrain für die Konterrevolution und die Aufhebung der Bindung zwischen den Generationen zu verwandeln.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Worauf zielt das XXIV. Jahrestreffen des Sao Paulo Forums hin?</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jul 2018 16:55:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das XXIV. Jahrestreffen des Forums von Sao Paulo (FSP) wurde an diesem Sonntag in der kubanischen Hauptstadt mit mehr als 400 Delegierten und Gästen der Mitgliedsparteien des Forums sowie Vertretern von Bewegungen und sozialen Organisationen der Linken Lateinamerikas und der Karibik und anderer Teile der Welt eröffnet.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4203" alt="america" src="/files/2018/07/america.jpg" width="300" height="254" />Das XXIV. Jahrestreffen des Forums von Sao Paulo (FSP) wurde an diesem Sonntag in der kubanischen Hauptstadt mit mehr als 400 Delegierten und Gästen der Mitgliedsparteien des Forums sowie Vertretern von Bewegungen und sozialen Organisationen der Linken Lateinamerikas und der Karibik und anderer Teile der Welt eröffnet.</p>
<p>Die Eröffnung stand unter dem Vorsitz von José Ramón Machado Ventura, Zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, Mónica Valente, Exekutivsekretärin des FSP, und Gleisi Hoffman, Vorsitzende der Arbeiterpartei (PT) Brasiliens.</p>
<p>Ebenfalls anwesend waren der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla und andere Vertreter des kubanischen Staates und der kubanischen Regierung, Koordinatoren der regionalen Sekretariate der Veranstaltung sowie besondere Gäste wie der Premierminister von St. Vincent und den Grenadinen, Ralph Gonsalves, und die Ex-Präsidenten Dilma Rousseff aus Brasilien und Manuel Zelaya aus Honduras.</p>
<p>Compañero Balaguer Cabrera, Mitglied des Sekretariats des Zentralkomitees der Partei und Leiter der Abteilung für Internationale Beziehungen erklärte „Es ist die Entscheidung der obersten Führung unserer Partei, dazu beizutragen, dass dieser neue Austausch der Kräfte der Linken des Kontinents mit praktischen Vereinbarungen endet, sowie mit einem größeren kollektiven Bewusstsein bezüglich der Notwendigkeit, beim Aufbau der breitesten kontinentalen Einheit voranzuschreiten, ausgehend von den integrationistischen Werten, die durch Simon Bolivar und Jose Marti im neunzehnten Jahrhundert und von Fidel Castro und Hugo Chavez in jüngster Zeit symbolisiert worden sind.“</p>
<p>Ihrerseits bekräftigte Monica Valente die Notwendigkeit, vereint der neoliberalen und imperialistischen Welle zu begegnen, der die Menschen in der Region gegenüberstehen und erinnerte an Fidel und Lula, Gründer dieses Raumes der Koordinierung zwischen den Kräften linker Parteien und sozialer Bewegungen.</p>
<p>„Dieses XXIV. Treffen in Havanna kann die gleiche historische Bedeutung haben wie damals, als es in den 90er Jahren entstand. Herausforderungen gibt es viele, aber wir werden mit dem tiefsten Engagement für die Einheit der Linken unter den Ideen des Konsenses Unseres Amerika und für die Integration der Völker, der Kräfte der Parteien und sozialen Bewegungen arbeiten. Ich bin überzeugt davon, dass wir siegen werden“, sagte Valente.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Konsens Unseres Amerikas ist Leitfaden für die Geschicke der lateinamerikanischen Linken</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jul 2017 22:51:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<category><![CDATA[der Karibik]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit der Verabschiedung des ersten programmatischen Dokuments des Sao Paulo Forums besitzen die linken und progressiven Parteien Lateinamerikas und der Karibik ein neues Instrument, um den Angriffen der Rechten zu widerstehen und den Weg der politischen und sozialen Veränderungen fortzusetzen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3716" alt="foro sao paolo" src="/files/2017/07/foro-sao-paolo.jpg" width="300" height="225" />Mit der Verabschiedung des ersten programmatischen Dokuments des Sao Paulo Forums besitzen die linken und progressiven Parteien Lateinamerikas und der Karibik ein neues Instrument, um den Angriffen der Rechten zu widerstehen und den Weg der politischen und sozialen Veränderungen fortzusetzen.</p>
<p>Es handelt sich dabei um ein Dokument, das dazu gedacht ist, vom konzeptuellen und praktischen Gesichtspunkt aus, den Weg zur Konsolidierung eines politischen Programms zugunsten der Mehrheiten zu ermöglichen.</p>
<p>Darin finden sich Prinzipien und Vorschläge, die die progressiven Kräfte inspirieren, zur Bestimmung der Realität, die es umzuformen gilt, zu den Subjekten und dem Projekt für das man kämpft.</p>
<p>Der Text ist auch als Antwort auf den sogenannten Konsens von Washington gedacht, einer programmatische Darstellung des Neoliberalismus. Auch wenn er auf die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts zurückgeht, so leben gerade jetzt die Versuche erneut wieder auf, diese Rezepte mit größerer Schlagkraft in Unserem Amerika anzuwenden.</p>
<p>Die Exekutivsekretärin des Sao Paulo Forums Mónica Valente sagte auf der Abschlusssitzung des XXIII. Treffens in Mangua, dass es jetzt die Aufgabe der Mitgliedsparteien sei, den Konsens zu verbreiten und ihn entsprechend den Bedingungen eines jeden Landes umzusetzen.</p>
<p>Am Dienstag wurden auch die Abschlusserklärung des Treffens in Nicaragua und zahlreiche Entschließungen zur Unterstützung der progressiven Regierungen der Region und gegen die Manöver der Rechten insbesondere in Venezuela und Brasilien verabschiedet.</p>
<p>Die Delegierten des Forums sprachen sich mehrheitlich für eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten aus. Sie kritisierten die Ankündigungen des Präsidenten Donald Trump, die einen Rückschritt bei den bilateralen Beziehungen darstellten und forderten die völlige Aufhebung der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegen die Insel sowie die Rückgabe des unrechtmäßig besetzten Gebietes in Guantanamo.</p>
<p>Während der letzten drei Tage waren die Stellungnahmen gegen die gewalttätige und putschistische Strategie der venezolanischen Rechten eindeutig und so wurde dies auch in die Schlusserklärung aufgenommen, in der gleichzeitig die Unterstützung der Nationalen Verfassunggebenden Versammlung als geeignete Möglichkeit für für die bolivarische Nation, den Weg des Friedens wieder aufzunehmen, zum Ausdruck gebracht wird.</p>
<p>Die über 300 Delegierten des Forums dankten dem Gastgeberland, der Sandinistischen Nationalen Befreiungsfront und insbesondere dem Kommandanten Daniel Ortega und der Compañera Rosario Murillo für ihre Gastfreundlichkeit.</p>
<p>Bei diesem Treffen wurden auch die Ergebnisse der politischen Beobachtermission des Friedensprozesses in Kolumbien bekanntgegeben.</p>
<p>Der internationale Sekretär der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens- Armee des Volkes (FARC-EP) Rodrigo Granda erkannte die Arbeit des Forums an und gab zu verstehen, dass man hier nun besser wüsste, was in dem südamerikanischen Land geschehe.</p>
<p>„Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem der Prozess unumkehrbar ist“, sagte Granada, der zugab, dass die schwierigste Etappe die sein werde, in der das in Havanna Vereinbarte zur Anwendung komme.</p>
<p>KUBA IST WEITERHIN EIN REFERENZPUNKT</p>
<p>Der Botschafter Kubas in Nicaragua Juan Carlos Hernández sagte der Tageszeitung, dass die Insel für die progressiven und linken Bewegungen der Region weiterhin ein Referenzpunkt und ein Beispiel an Widerstandskraft sei, dies sei in den letzten Tagen in Managua deutlich geworden.</p>
<p>„Wir waren von der Ehrung für Fidel und Che sehr bewegt, das waren besondere Augenblicke bei diesem Treffen des Forums“, sagte Hernández.</p>
<p>Der kubanische Botschafter führte außerdem aus, dass die große kubanische Delegation, die von José Ramón Balaguer angeführt wurde, auch dazu gedient habe, die historischen Bindungen mit Volk und Regierung Nicaraguas zu vertiefen.</p>
<p>„Während Präsident Trump Mauern errichtet, wurden hier in Managua Brücken der Brüderlichkeit und des Kampfes gebaut“, bemerkte der kubanische Botschafter.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<item>
		<title>XXI Sao Paulo Forum</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2015/08/03/xxi-sao-paulo-forum/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2015 21:46:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sao Paulo Forum]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wenn wir von progressiven Kräften in der Regierung sprechen, ist dies in einem Kontinent, die Vereinigten Staaten immer als ihren Hinterhof betrachteten, auch wenn sie das jetzt abstreiten wollen, etwas Außerordentliches und nie vorher Dagewesenes“, sagte der kubanische Politiker.
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2984" alt="foro_saupaulo_mexico" src="/files/2015/08/foro_saupaulo_mexico.jpg" width="300" height="225" />Die Zukunft Lateinamerikas hänge von der Integration ab und davon, dass progressiven Regierungen sich gegen die Angriffe der Rechten behaupten, betonte José Ramón Balaguer.</p>
<p>In seinem Redebeitrag im Seminar über Bilanz und Herausforderung der progressiven und linken Regierungen der Region beim Sao Paulo Forum bewertete er die erkennbaren Fortschritte in Lateinamerika und der Karibik in den letzten zwei Jahrzehnten als außerordentlich.</p>
<p>„Wenn wir von progressiven Kräften in der Regierung sprechen, ist dies in einem Kontinent, die Vereinigten Staaten immer als ihren Hinterhof betrachteten, auch wenn sie das jetzt abstreiten wollen, etwas Außerordentliches und nie vorher Dagewesenes“, sagte der kubanische Politiker.</p>
<p>Er lobte die Solidarität, die vom Sao Paulo Forum ausgeht, das mehr als hundert politische und soziale Organisationen und Bewegungen des Kontinents hinter sich vereint.</p>
<p>Es darf nicht vergessen werden, dass das Forum entstanden ist, als viele linke Kräfte inmitten einer allgemeinen Verwirrung und weil einige glaubten, der Kapitalismus sei die einzige Option, ins Wanken gerieten, sich zerschlugen und spalteten, sagte er.</p>
<p>Der Leiter der Abteilung für Internationale Beziehungen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas wies darauf hin, dass was immer in irgendeinem der Länder dieser Region geschehe, alle betreffe und deswegen sei es notwendig, mit der Solidarität fortzufahren und die Integration der Völer Lateinamerikas und der Karibik zu stärken.</p>
<p>Er sagte, dass als der Präsident der Vereinigten Staaten Barack Obama anerkannte, dass die Vereinigten Staaten sich mit mit ihrer Blockadepolitik gegen Kuba isoliert hätten, habe er auch vom Sao Paulo Forum und dessen bedingungslose Unterstützung der kubanischen Revolution gesprochen.</p>
<p>Er hob hervor, dass die Regierungen in Lateinamerika, die Gerechtigkeit und Selbstbestimmung suchen, sich vielen Herausforderungen gegenüber sähen.</p>
<p>Viele Delegierte betonten, dass es nicht genüge nur den Reichtum umzuverteilen, wenn diese Umverteilung unter den Regeln durchgeführt werde, die in den Jahren der Herrschaft der Rechten entsprechend den Interessen des ausländischen Kapitals etabliert worden seien.</p>
<p>Deswegen sei die Erfahrung Kubas wichtig, das bewiesen habe, dass man den Sozialismus 90 Meilen entfernt von der größten imperialen Macht erreichten könne, wenn man die Unterstützung eines organisierten Volkes habe.</p>
<p>Die für Internationale Beziehungen in der FMLN El Salvadors zuständige Nidia Díaz betonte, dass Kuba die Referenz in Lateinamerika für den Aufbau einer besseren Welt des Sozialismus sei. „Ich kam am 24. Oktober 1985 zum ersten Mal zusammen mit 101 Kriegsverletzten in Kuba an und hatte deswegen die Gelegenheit und das Privileg das Land auf ganz direkte Art und Weise kennenzulernen“, sagte sie.</p>
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