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	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; Revolution</title>
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		<title>Kuba und die komplexe Beziehung zwischen Individuum und Kollektiv</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 22:30:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der letzten Zeit hat sich in Kuba der Wahrnehmung des Rechts verstärkt, über öffentliche Angelegenheiten zu entscheiden: Kubanerinnen und Kubaner diskutieren über jeden Bereich des nationalen Lebens, über eine architektonische Entscheidung vor Ort genauso wie darüber, was mit den Grenzen des ganzen Landes zu tun sei]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft  wp-image-4668" alt="Carro de la revolucion alfredo sosabravo" src="/files/2020/07/Carro-de-la-revolucion-alfredo-sosabravo.jpg" width="300" height="250" />In der letzten Zeit hat sich in Kuba der Wahrnehmung des Rechts verstärkt, über öffentliche Angelegenheiten zu entscheiden: Kubanerinnen und Kubaner diskutieren über jeden Bereich des nationalen Lebens, über eine architektonische Entscheidung vor Ort genauso wie darüber, was mit den Grenzen des ganzen Landes zu tun sei Vor kurzem gedachte man der bedeutsamen Worte Fidels an die kubanischen Intellektuellen vor 59 Jahren. Eine Passage der Rede erregt meine besondere Aufmerksamkeit. Fidel sagte und ich zitiere: „ Die Revolution (…) muss so handeln, dass dieser gesamte Bereich der Künstler und Intellektuellen, die nicht aus sich heraus revolutionär sind, innerhalb der Revolution einen Raum finden, um zu arbeiten und zu schaffen. Und dass ihr schöpferischer Geist, auch wenn sie keine revolutionären Schriftsteller und Künstler sind, eine Gelegenheit findet, eine Freiheit findet, sich auszudrücken. Also, innerhalb der Revolution“ Darauf betonte er: „ Das bedeutet, innerhalb der Revolution alles ,gegen die Revolution nichts“ Die Reden dürfen nicht außerhalb des historischen Moments und des Kontexts interpretiert werden, in dem sie gesagt wurden, aber in diesen Worten greift Fidel einen Widerspruch auf, der weiterhin gilt, vielleicht den bedeutsamsten überhaupt, dem sich ein revolutionärer Prozess gegenübersieht: die schwierige Beziehung zwischen dem Individuellen und dem Kollektiven. Der Liberalismus führt diesen Widerspruch zum Äußersten: die individuellen Freiheiten werden als formal erklärt und sind nur für diejenigen wirksam, die über wirtschaftliche Macht verfügen oder wenn sie nicht direkt die Interessen dieser Gruppen beeinträchtigen, die sich an der Macht befinden. Die Geschichte der sozialen Bewegungen auf globaler Ebene hat bewiesen, dass die individuellen Freiheiten für die historisch Besitzlosen vor allem eine kollektive Eroberung bestimmter Bedingungen für deren Möglichkeit sein müssen, deren Kontinuität außerdem über die Zeiten hinweg kollektiv zu verteidigen ist. Dort, wo man die Kollektive atomisiert, gefangen genommen und korrumpiert hat, wurden die Rechte und die individuellen Freiheiten brutal hinweggefegt, ohne dass die Betroffenen über die Ressourcen verfügt hätten, um sie verteidigen zu können. Das konnten wir weltweit in den letzten Jahrzehnten mit der Prekarisierung der Arbeitswelt beobachten. Heute ist es immer schwieriger eine Beschäftigung zu bekommen, bei der ein Minimum an Arbeitsrechten gesichert ist, auch wenn diese eine historische Errungenschaft Arbeiterklasse darstellen. *** Die dringende Notwendigkeit, das Kollektive aufzuwerten, führt uns dazu, das Individuelle zu überdenken, das nicht aufgehoben werden darf: Das Kollektive muss ein Vehikel dafür sein, dass die individuellen Interessen bessere Möglichkeiten für sich finden. Daher sollte man biographische Dilemmas im Licht der kollektiven Handlung sehen, was nicht immer einfach ist. Das machte Julio Cortázar mit einer vorbildlichen Klarheit, als er im März 1980 in der Casa de las Américas sagte. „Ich habe aus meiner Überzeugung kein Geheimnis gemacht, dass die Zeit gekommen ist, den kritischen Horizont in Kuba mehr zu öffnen, dass die Medien – wie dies einige der Führer bereits betont haben- immer noch hinter dem zurückbleiben, das sie heute sein könnten. Und dass es eine Menge Dinge gibt, die getan werden könnten, aber nicht getan werden oder besser gemacht werden könnten. Aber diese Kritiken mache immer aus einem Gefühl heraus, das für mich in der Freude des Vertrauens liegt, ich mache sie, während ich gleichzeitig die erstaunliche Menge an positiven Dingen sehe und erlebe, die die kubanische Revolution auf allen Bereichen vollbracht hat und ich mache sie, ohne mich einfältig in dem zu verankern, was ich bin, also in meinem Sein als Schriftsteller, ohne mich ausschließlich an meine Kriterien als Intellektueller zu binden zu einer Zeit, in der ein ganzes Volk aller Widrigkeiten, Fehler und Stolpersteinen zum Trotz ein Volk ist, das in seiner kubanischen Authentizität unendlich mehr Würde besitzt, als zu den Zeiten als es unter entfremdenden und ausbeuterischen Regimen vegetierte“. Das Volk, von dem Cortázar spricht, ist genau das kollektive Subjekt des historischen Prozesses, der die kubanische Revolution gewesen ist. Und wenn ich Volk sage, beziehe ich mich nicht auf einen homogenen Block. So zu denken ist unhaltbar. Das Volk Kubas ist heterogen, was seine Lebensbedingungen und seine Wünsche angeht. Dies abzustreiten, ergäbe keinen Sinn. Was macht dann also dieses kollektive Subjekt aus, das man fühlen kann, wenn es auf der Plaza defiliert, einer Verfassung zustimmt oder die „Opposition“ in Kuba ignoriert? Vielleicht gibt es ja immer noch einen strukturierenden Konsens auf der Grundlage einiger elementarer Prinzipien, die gleichzeitig mit dem Gefühl für das authentisch Kubanische und die nationale Identität in einem komplexen historischen Prozess der Kämpfe des Widerstands, der Forderungen, großen Opfern und Hingabe für eine große Sehnsucht aufgebaut wurden (daher ihr Gewicht): die Souveränität der kubanischen Nation und die Verteidigung eines Systems, das man als gerechter betrachten kann, in dem Maße, in dem es auf unveräußerliche und universale Weise eine Reihe kollektiver Rechte garantiert, d.h. allen gleichermaßen- und deren Wirksamkeit gerade in diesen Tagen wieder präsent wurde, an denen jenseits aller Statistik Leben gerettet wurde. Das ist das größte Hindernis, dem sich die „Opposition“ in Kuba gegenübersieht. Eine von Washington fabrizierte „Opposition“ deren Interessen weit außerhalb des kollektiven Konsenses in Kuba liegen, in dem Maße, wie sie mit den wirtschaftlichen Interessen der mächtigen Gruppen verbunden sind, mit denen sich das Volk nicht identifizieren kann, wird sie der sozialen Mobilisierung nichts anhaben können. Faktisch hat es nie eine kubanische „Opposition“ gegeben, die nicht von den Vereinigten Staaten gemacht worden wäre. Das ist kein paranoider Diskurs über den Feind, es ist eine von ihm selbst zugegebene Realität. Die private Presse und andere politische Akteure in Kuba werden von einigen der berüchtigten und schlimmsten Organisationen der internationalen Rechten finanziert. Wir sollten sogar auf einen Kontext vorbereitet sein, in dem diese Tatsache zunehmend präsent werden kann. Mit dem Aufkommen der sozialen Netze hat die kubanische „Opposition“ ihr Gesicht verändert. Jetzt haben wir es nicht mehr nur mit jenen Gruppen in Miami zu tun, die weiter einen Narrativ des Hasses pflegen, sondern es kommen neue Akteure und Szenarien hinzu, die sich auf der Insel befinden, auch wenn sie von außen genährt werden. Sie spielen die ganze Zeit mit den Symbolen, die innerhalb der kollektiven Vorstellungswelt einen Wert besitzen und schlagen aus tatsächlich existierenden sozialen Problemen Kapital. Ich beziehe mich natürlich nicht auf jene, die außerhalb der staatlichen Medien, aber ohne Finanzierung aus dem Ausland, im Internet wertvolles Material mit einer kritischen Perspektive über die aktuelle kubanische Gesellschaft liefern, um die Debatte über unsere Realität durch Sichtweisen, die gelegentlich tiefgehend marxistisch und dekolonial sind, zu erweitern, die Beiträge liefern und kein Thema auslassen. In der letzten Zeit hat sich in Kuba der Wahrnehmung des Rechts verstärkt, über öffentliche Angelegenheiten zu entscheiden: Kubanerinnen und Kubaner diskutieren über jeden Bereich des nationalen Lebens, über eine architektonische Entscheidung vor Ort genauso wie darüber, was mit den Grenzen des ganzen Landes zu tun sei. Es gibt Stimmen, die diese Situation nutzen, um über die Medien die öffentliche Meinung in Bezug auf die Führung der Regierung und all ihrer Institutionen zu manipulieren. Vor dieser Realität dürfen wir die Augen nicht verschließen. Aber es trifft auch zu, dass nicht alles darauf hinausläuft und dass es trotz der Fabrikanten des Hasses ein Gefühl dafür gibt, das Gemeinwohl zu verteidigen. Die Notwendigkeit einer Regierungsführung auf lokaler Ebene, die die Mechanismen zur Beteiligung des Volkes vertieft, die die Befragung, Transparenz und die Lieferung von angemessener Information über die Prozesse der Entscheidungsfindung zu ihrer Arbeitsphilosophie macht, drängt sich als etwas auf, das der Entwicklung des Sozialismus Inhärent ist. *** Im März 2020 wurde das nationale Programm gegen Rassismus und rassische Diskriminierung angekündigt. Kürzlich kündete man die Verabschiedung eines Gesetzesentwurfs zum Tierschutz an. Es müssen weiterhin Arbeitsplattformen geschaffen werden, um zu analysieren, zu debattieren und Alternativen angesichts der Probleme der aktuellen kubanischen Gesellschaft zu entwickeln, die es ermöglichen, den demokratischen und gerechten Charakter des politischen Systems Kubas zu vertiefen. Das kann nicht außerhalb des Sozialismus geschehen. Der Kapitalismus verschärft heute überall auf der Welt diese Problematik. Der Übergang zum Sozialismus löst diese Probleme nicht naturbedingt und spontan, als etwas, das per se in ihm enthalten ist, aber er schafft bessere Bedingungen, um diese Problematik zu analysieren, zu debattieren und daran zu arbeiten. Es werden integrative, transparente Plattformen sein müssen, die Dialoge und Konsens aufbauen. Alle Sachen, immer wenn sie gerecht sind, finden ihren Platz innerhalb der Revolution und ihren Institutionen. Vielleicht hat Fidel das gemeint, als er sagte, dass in der Revolution für alle Platz sein müsste. Keiner der vom Ausland bezahlt wurde, um Kuba zu verändern, hat dem Volk einen vernünftigen Vorschlag unterbreitet. Es ist ein harter Kampf, denn die Kubaner und Kubanerinnen müssen ihr Leben inmitten widrigster Umstände führen ohne nur ein Stückchen der Souveränität aufzugeben, ein Ziel das diesem Volk entspricht, Vielleicht hat Fidel das gemeint, als er sagte, innerhalb der Revolution alles, gegen die Revolution nichts. Auch wenn es viele Dinge gibt, die man, wie Cortázar sagen und die Revolutionäre zugeben würden, zugunsten dieses kollektiven Subjekts besser machen müsse, damit das Individuelle sich immer voller entfalten kann.</p>
<p><strong>(Quelle: Granma)</strong></p>
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		<title>An einem Tag wie heute wäre Camilo glücklich</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Feb 2019 23:04:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Camilo Cienfuegos]]></category>
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		<description><![CDATA[Camilo war jemand, der schwierige Aufgaben liebte; wir könnten sagen, dass er ein Mann war, der Schwierigkeiten mochte, der wusste, wie man sie bewältigte und der fähig war unter den unglaublichsten Bedingungen Heldentaten zu begehen]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4388" alt="Camilo" src="/files/2019/02/Camilo.jpg" width="300" height="242" />Camilo war jemand, der schwierige Aufgaben liebte; wir könnten sagen, dass er ein Mann war, der Schwierigkeiten mochte, der wusste, wie man sie bewältigte und der fähig war unter den unglaublichsten Bedingungen Heldentaten zu begehen</p>
<p>Ich weiß, dass wenn er heute leben würde, er, dessen Bild, wie er die Mauern einer Festung zerstörte, um sie in eine Schule zu verwandeln bei allen von uns eingraviert ist, sich mit seiner Revolution und seinem Volk glücklich fühlen würde und er das machen würde, was wir heute alle tun (&#8230;).</p>
<p>Camilo wusste ganz genau, was Revolution bedeutete; nicht umsonst gab es eine revolutionäre Vorgeschichte in seiner Familie, nicht umsonst war er ein einfacher Arbeiter, nicht umsonst saugte er von der Wiege an die revolutionären Ideen auf, nicht umsonst besaß er eine große revolutionäre Seele. (&#8230;)</p>
<p>Die Geschichte von Camilo ist bedeutsam, nicht nur wegen dem, was er getan hat, nicht nur wegen seiner Heldentaten im Kampf sondern auch wegen seiner Ideen, seiner Konzepte, seiner tief revolutionären Zielsetzungen.</p>
<p>Auch deshalb sage ich, dass Camilo an einem Tag wie heute glücklich wäre und wenn er einen Kampf vor sich hätte, umso glücklicher; und wenn es Schwierigkeiten gäbe, umso glücklicher, bei Herausforderungen, wenn es Ungerechtigkeiten zu beseitigen gibt, umso glücklicher und wenn der heroische und historische Kampf unseres Volkes gegen das Imperium unvermindert weiter geht, wie glücklich wäre Camilo.</p>
<p>Der Weg unseres Volkes, die festen Schritte unseres Volkes ohne Zögern oder Unentschlossenheit, das, was es inmitten der Aggressionen und der Blockade erreicht hat, seine Perspektiven für die Zukunft, ich bin mir sicher, dass all dies bei Camilo große Begeisterung hervorgerufen hätte.</p>
<p>Es ist notwendig, dass am heutigen Tag, an dem wir uns seiner mit so großer Zuneigung erinnern, dies vor Augen haben: er ist früh verschwunden – wieviel hätte er in diesen Jahren tun können! Aber wichtig ist, dass all das, wofür er mit Leidenschaft gekämpft hat und wofür er sein Leben gegeben hat, getan wird oder bereits getan wurde und dass dieses Volk das gleiche ist, wie das, zu dem er dort im alten Palast sprach, als er sagte, dann man die Stirn nur vor den Toten niederbeuge, um ihnen zu sagen, dass die Revolution ausgeführt worden sei.</p>
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		<title>Ein Volk, das sich selbst zur Größe erhoben hat</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Dec 2018 22:03:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ausschnitte aus der Rede, die der historische Führer der Kubanischen Revolution bei de rzentralen Veranstaltung zum 40. Jahrestag des Sieges der Revolution am 1. Januar 1999 im Céspedes Park in Santiago de Cuba gehalten hat]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4335" alt="Cuba pueblo" src="/files/2018/12/Cuba-pueblo.jpg" width="300" height="228" />Ausschnitte aus der Rede, die der historische Führer der Kubanischen Revolution bei de rzentralen Veranstaltung zum 40. Jahrestag des Sieges der Revolution am 1. Januar 1999 im Céspedes Park in Santiago de Cuba gehalten hat</p>
<p>Ehre und ewiger Ruhm, unendlicher Respekt und Liebe jenen, die damals gefallen sind für die endgültige Unabhängigkeit des Vaterlandes zu; allen, die jenes Heldenepos in den Bergen, den Ebenen und den Städten geschrieben haben &#8211; Guerilleros und Untergrundkämpfer; jenen, die nach dem Sieg bei anderen ruhmreichen Missionen ihr Leben gelassen oder in Treue ihre Jugend und ihre Energie in den Dienst der Gerechtigkeit, der Souveränität und der Erlösung ihres Volkes gestellt haben; jenen, die bereits verstorben sind und jenen, die noch leben (&#8230;)</p>
<p>Für die jüngsten Generationen beginnt die Revolution heute gerade erst. Ein Tag wie der heutige hätte keinen Sinn, wenn man sich nicht an sie richtet (&#8230;)</p>
<p>Das Volk von gestern, in dem es Analphabeten und Halbanalphabeten gab, in dem es kaum eine echte politische Kultur gab, war in der Lage, die Revolution zu vollbringen, das Vaterland zu verteidigen, im Anschluß ein außergewöhnliches politisches Bewußtsein zu erlangen und einen revolutionären Prozeß einzuleiten, zu dem es weder auf dieser Erdhälfte noch sonstwo auf der Welt Parallelen gibt. Das sage ich nicht etwa aus einem lächerlichen Chauvinismus oder dem absurden Vorhaben heraus, uns glauben zu machen, besser als andere zu sein. Ich sage es, weil der Zufall oder das Schicksal es so wollte, daß dieser Revolution, die an jenem ersten Januar geboren wurde, die härtesten Proben auferlegt wurden, die jemals auf der Welt ein revolutionärer Prozeß zu bestehen hatte (&#8230;)</p>
<p>Unser Volk ist nicht besser als andere Völker. Seine immense historische Größe rührt von dem einmaligen Umstand, sich dieser Probe unterzogen und standgehalten zu haben. Es handelt sich nicht von vornherein um ein großes sondern um ein Volk, das durch sich selbst gewachsen ist. Aus dieser Fähigkeit entspringt die Größe der Ideale und der gerechte Charakter der Sache, die es verteidigt. Es gibt keine andere Sache wie diese, es hat sie nie gegeben. Es geht heute nicht darum, aus purem Egoismus eine nationale Sache zu verteidigen. In der Welt von heute kann eine ausschließlich nationale Sache für sich allein keine große Sache sein. Unsere Welt wird aufgrund ihrer eigenen Entwicklung und historischen Evolution auf schnelle, unaufhaltsame und unumkehrbare Art und Weise globalisiert. Ohne nationale und kulturelle Identitäten oder etwa die legitimen Interessen der Völker eines jeden Landes zu vernachlässigen, gibt es keine wichtigere als die globale Sache, d.h. die Sache der Menschheit selbst (&#8230;)</p>
<p>Das Volk, das den heldenhaften Kampf der Spezialperiode kämpft, um das Vaterland, die Revolution und die Errungenschaften des Sozialismus zu retten, schreitet unaufhaltsam in Richtung seiner gestellten Ziele voran, gleich den Kämpfern um Camilo und Che in der Sierra Maestra und dem Escambray-Gebirge. Wie Mella sagte, hat jede Zukunft besser zu sein. Laßt uns dieses mit den Zielen bestätigen, die wir uns für 1999 gestellt haben. Wir wollen festigen und vertiefen, arbeiten und mit dem gleichen Mut kämpfen wie unsere heldenhaften Kämpfer bei Uvero in den ruhmreichen Tagen der großen feindlichen Offensive, in den Schlachten und Aktionen, derer wir heute gedacht haben. Den Rückschlag von Alegría de Pío haben wir bereits hinter uns gelassen, sind an Cinco Palmas vorbei und haben wieder Kräfte gesammelt. Wir sind schon wieder in der Lage zu siegen so wie 300 über 10 000 gesiegt haben; wir sind schon wieder viel stärker und uns des Sieges sicher. (Beifall)</p>
<p>Die Schlacht von heute ist hart und schwer. Wie im kriegerischen gibt es auch im ideologischen Kampf Verluste. Zum Durchstehen harter Zeiten und schwerer Bedingungen hat nicht jeder die erforderliche Veranlagung.<br />
Heute hatte ich daran erinnert, daß während des Krieges bei Luftangriffen und aller Art von Entbehrungen von den freiwilligen Jugendlichen, die in unsere Guerillaschule kamen, nur einer von zehn dies alles ertrug; doch dieser Eine war zehn, hundert, tausend Mann wert. Vertiefen im Bewußtsein, Formung des Charakters, Erziehung in der harten Schule des Lebens unserer Epoche, Verbreiten stichhaltiger Ideen, Benutzen von unwiderlegbaren Argumenten, Überzeugen mit eigenem Beispiel und Vertrauen auf die Ehre des Menschen; damit kann erreicht werden, daß von zehn neun auf ihrem Kampfposten bleiben, eng verbunden mit der Fahne, der Revolution und der Heimat. (Beifall)</p>
<p>(Ausschnitte aus der Rede bei der zentralen Veranstaltung zum 40. Jahrestags des Siegs der Revolution im Cépedes Park in Santiago de Cuba am 1. Januar 1999).</p>
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