<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; René González</title>
	<atom:link href="http://de.cubadebate.cu/tag/rene-gonzalez/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://de.cubadebate.cu</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 08 Sep 2023 14:24:06 +0000</lastBuildDate>
	<language>es-ES</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.8.1</generator>
	<item>
		<title>Rene Gonzalez: &#8220;Ich hätte nie gedacht, dir diesen Brief schreiben zu müssen&#8221;</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2012/03/02/rene-gonzalez-ich-hatte-nie-gedacht-dir-diesen-brief-schreiben-zu-mussen/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/news/2012/03/02/rene-gonzalez-ich-hatte-nie-gedacht-dir-diesen-brief-schreiben-zu-mussen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 03:00:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[René González]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=2610</guid>
		<description><![CDATA[Ich hätte nie gedacht, dir diesen Brief schreiben zu müssen. Uns beiden ist die Abneigung gegen den Briefwechsel gemein, was nur allzu offensichtlich wurde, z.B. während unserer jeweiligen internationalistischen Missionen bzw. – noch deutlicher – durch die Erfahrungen der letzten zwanzig Jahre. Mit anderen Worten gesagt: nur außerordentliche Bedingungen wie die jetzigen konnten mich dazu führen, ihn zu schreiben.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2611" src="/files/2012/03/rene-gonzalez.jpg" alt="" width="300" height="250" />24. Februar 2012</p>
<p>Mein immer geliebter Brother!</p>
<p>Ich hätte nie gedacht, dir diesen Brief schreiben zu müssen. Uns beiden ist die Abneigung gegen den Briefwechsel gemein, was nur allzu offensichtlich wurde, z.B. während unserer jeweiligen internationalistischen Missionen bzw. – noch deutlicher – durch die Erfahrungen der letzten zwanzig Jahre. Mit anderen Worten gesagt: nur außerordentliche Bedingungen wie die jetzigen konnten mich dazu führen, ihn zu schreiben.</p>
<p>Unter normalen Bedingungen würde ich dir diese Dinge persönlich sagen, und vieles bräuchte ich gar nicht zu sagen. Für dich sollte dieser Kampf mit aller Kraft gegen eine Krankheit, die dich zu verschlingen droht, ausreichend sein, aber zu ihr kommt noch ein weiteres, viel tödlicheres menschliches Leiden hinzu: der Hass.</p>
<p>Jener Hass, der es mir nicht erlaubt, dir alle deine Anstrengungen mit dieser verdienten Umarmung zu vergüten, die wir, die Cuban Five, dir geben möchten.</p>
<p>Jener Hass, der es mir nicht erlaubt, mein Lachen über jeden deiner Einfälle, die aus deinem immensen Mut hervorquellen, den anderen anzuschließen.</p>
<p>Jener Hass, der mich dazu zwingt, aus der Stärke deiner Atemzüge am Telefon die hindernisreichen Verlagerungen der Frontlinien bei diesem von dir ausgefochtenen Kampf zu erraten.</p>
<p>Jener Hass, der mir die Betrübnis aufbürdet, all den anderen, die dich mögen, bei deiner Pflege nicht zur Seite stehen zu können; und der verhindert, dass ich dort sein kann, um Sary und die Kinder zu unterstützen.</p>
<p>Jener Hass, der mir verweigert zu erleben, wie unsere Neffen und Nichten heranwachsen, die in diesen Jahren schon zu Männern und Frauen geworden sind.  Wie stolz du auf deine Kinder sein kannst!</p>
<p>Jener Hass, der es mir nicht erlaubt, meinen Bruder einfach zu umarmen. Der mich dazu zwingt, von einer absurden und entfernten Absonderung aus jenen Prozess zu verfolgen, dem ich beiwohnen sollte, und zwar wie jegliche andere Person, die eine Haftstrafe abgeleistet hat, eine schon an sich genügend lange, die eben gerade aufgrund des Hasses verfügt wurde, diesem aber noch nicht genug ist.</p>
<p>Was kann man angesichts von soviel Hass tun?  Ich glaube das, was wir immer getan haben: Das Leben lieben und um es kämpfen, sowohl um das unsrige wie um das der anderen. Alle Hindernisse mit einem Lächeln im Gesicht überwinden, mit einem passenden Scherz, mit diesem Optimismus, der uns von Kindheit an eingeflößt wurde. Weiter vorangehen, kämpfen, niemals  kapitulieren, immer gemeinsam und eng zusammen, so sehr sie sich auch bemühen, mich von denjenigen zu trennen, die mir zugetan sind, um uns alle damit zu bestrafen.<br />
Heute kommen mir jene wunderschönen Tage deiner Zeit als Athlet in Erinnerung. Du im Schwimmbecken und wir auf den Sitzreihen und deinen Namen rufend, während du gekrault hast und du die Stimmen in Intervallen gehört hast, jedes Mal, wenn du den Kopf zum Atmen aus dem Wasser gehoben hast. Später hast du uns erzählt, dass du manchmal deinen vollen Namen gehört hast, und andere Male den Anfang bzw. das Ende desselben. Da haben wir dann geübt, darauf zu warten, dass du den Kopf aus dem Wasser hebst, und haben immer genau in jenem Augenblick alle zusammen einstimmig deinen Namen gerufen. Du konntest uns nicht sehen, aber der Ruf unserer Anwesenheit erreichte dich und du wusstest, dass wir dich unterstützten, auch wenn wir nicht direkt in den Wettkampf im Schwimmbecken eingreifen konnten.</p>
<p>Jetzt wiederholt sich die Geschichte. Während du dich mit allen deinen Kräften dieser Herausforderung stellst, ermutige und ermuntere ich dich weiter, jetzt zusammen mit der Familie, die du damals noch nicht gebildet hattest. Auch wenn du mich nicht sehen kannst, weißt du, dass ich dort bin, an der Seite der Deinigen, die auch die Meinigen sind. Du weist, dass ich, dein Bruder, von meiner ungewöhnlichen Verbannung aus, mit der Betrübnis der erzwungenen Trennung, unter den absurdesten Bedingungen der überwachten Freiheit, als kubanischer Patriot wie du und ausgehend von dem uns verbindenden gemeinsamen Blut und Erlebnissen immer an deiner Seite bin und sein werde.  Jedes Mal, wenn du den Kopf heraushebst, wirst du meinen Ruf zusammen mit denen meiner Nichten und Neffen hören.</p>
<p>Atme tief durch, Brother!!</p>
<p>In Liebe, dein Bruder</p>
<p>René</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/news/2012/03/02/rene-gonzalez-ich-hatte-nie-gedacht-dir-diesen-brief-schreiben-zu-mussen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der stählerne Wille (Zweiter und abschließender Teil)</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/10/19/der-stahlerne-wille-zweiter-und-abschliesender-teil/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/10/19/der-stahlerne-wille-zweiter-und-abschliesender-teil/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 18:13:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
		<category><![CDATA[CIA]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[René González]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinigten Staaten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=2534</guid>
		<description><![CDATA[Als 1976 die schlimmsten Terrorismus-Akte gegen Kuba stattfanden, besonders die Zerstörung während des Flugs jenes kubanischen Flugzeuges, das in Barbados mit 73 Passagieren an Bord gestartet war - darunter Piloten, Stewardessen und Hilfspersonal, die ihre pflichtgemäßen Dienste bei dieser Fluggesellschaft leisteten; die gesamte Jugendmannschaft, die bei der Fechtmeisterschaft von Mittelamerika und der Karibik  alle Goldmedaillen gewonnen hatte; die Passagiere, sowohl die kubanischen als auch aus anderen Ländern, die vertrauensvoll in jenem Flugzeug reisten...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als 1976 die schlimmsten Terrorismus-Akte gegen Kuba stattfanden, besonders die Zerstörung während des Flugs jenes kubanischen Flugzeuges, das in Barbados mit 73 Passagieren an Bord gestartet war &#8211; darunter Piloten, Stewardessen und Hilfspersonal, die ihre pflichtgemäßen Dienste bei dieser Fluggesellschaft leisteten; die gesamte Jugendmannschaft, die bei der Fechtmeisterschaft von Mittelamerika und der Karibik alle Goldmedaillen gewonnen hatte; die Passagiere, sowohl die kubanischen als auch aus anderen Ländern, die vertrauensvoll in jenem Flugzeug reisten –, lösten diese Handlungen solche Empörung aus, dass zur Trauerfeier die größte außerordentliche und dicht gedrängte Kundgebung zusammenkam, die ich je gesehen habe und die bildlich festgehalten geblieben ist.  Die Szenen von Schmerz und Leiden waren und sind immer noch unauslöschlich. Möglicherweise hat keine der Führungspersönlichkeiten der USA diese je sehen können und viele andere auf der Welt ebenso nicht.  Es wäre anschaulich, dass solche Szenen durch die Medien verbreitet würden, damit die Motivationen unserer heldenhaften antiterroristischen Kämpfer gut begriffen werden.</p>
<p>Bush Senior war bereits ein wichtiger Offizier des Geheimdienstes der Vereinigten Staaten, als dieser die Aufgabe erteilt bekam, die Konterrevolution in Kuba zu organisieren. Der CIA gründete in Florida seinen größten Stützpunkt für militärische Operationen der westlichen Hemisphäre. Diesem wurde die Verantwortung für alle subversiven Aktionen übertragen, die in Kuba durchgeführt wurden, einschließlich der versuchten Morde von den Revolutionsführen, und er wurde mit den Plänen und Berechnungen betraut, die &#8211; aufgrund der in der Schweinebucht bewiesenen Entschlossenheit unseres Volkes, bis zum letzten Blutstropfen zu kämpfen -, eine enorme Anzahl von Verlusten auf beiden Seiten gekostet hätten, wenn diese erfolgreich gewesen wären. Bush hat nie begriffen, dass der Sieg von Kuba viele Menschenleben gerettet hat, sowohl kubanische als auch US-amerikanische.</p>
<p>Das abscheuliche Verbrechen von Barbados ereignete sich, als er bereits CIA-Direktor war, mit fast genauso viel Autorität wie Präsident Ford.</p>
<p>Im Juni jenes Jahres rief er in Bonao, in der Dominikanischen Republik, zu einem Treffen auf, um  die <em>Koordination der Vereinten Revolutionären Organisationen</em> unter der persönlichen Beaufsichtigung von Vernon Walters, damaliger stellvertretender CIA-Direktor, zu gründen. Man höre genau hin: „Vereinte Revolutionäre Organisationen“.</p>
<p>Orlando Bosch und Posada Carriles, Agenten im aktiven Dienste jener Einrichtung, wurden zu Führern dieser Organisation ernannt. So beginnt eine neue Etappe von Terror-Akten gegen Kuba. Am 6. Oktober 1976 leiteten Orlando Bosch und Posada Carriles persönlich die Sabotage, um das Flugzeug von Cubana de Aviación während des Flugs in die Luft zu sprengen.</p>
<p>Die Behörden verhafteten die Verantwortlichen und haben sie  Venezuela überstellt.</p>
<p>Der Skandal war so groß, dass der Regierung jenes Landes, damals Verbündeter von den Vereinigten Staaten und Komplize seiner Verbrechen inner- und außerhalb von Venezuela, keine andere Möglichkeit blieb, als diese vor venezolanische Gerichte zu stellen.</p>
<p>Die Sandinistische Revolution siegte im Juli 1979. Gefördert von den Vereinigten Staaten wurde der blutige schmutzige Krieg in diesem Land ausgelöst. Reagan war bereits Präsident der Vereinigten Staaten.</p>
<p>Als Gerald Ford Nixon ablöste, war der wegen den Mordversuchen an ausländischen Führungspersönlichkeiten ausgelöste Skandal so groß, dass er die Beteiligung von US-amerikanischen Beamten an solchen Aktionen verbot. Der Kongress lehnte die Fonds für den schmutzigen Krieg in Nicaragua ab.  So wurde Posada Carriles benötigt. Der CIA bestach über die so genannte Cuban American National Fundation mit reichhaltigen Geldsummen die entsprechenden Gefängniswärter und der Terrorist verließ das Gefängnis, als ob er irgendein Besucher wäre. Nachdem er schnellstens nach Ilopango, in El Salvador, überführt worden war, leitete er nicht nur die Waffenlieferungen, die tausende Tote und Verstümmelungen von nicaraguanischen Patrioten verursachten, sondern erwarb auch, mit der Unterstützung des CIA, Drogen in Mittelamerika, führte diese in die Vereinigten Staaten ein und kaufte US-amerikanische Waffen für die nicaraguanischen Konterrevolutionäre.</p>
<p>Um Platz zu sparen, lasse ich zahlreiche Daten der brutalen Geschichte aus.</p>
<p>Es ist unbegreiflich, warum der illustre Nobelpreisträger, der der US-Regierung vorsteht, Gefallen daran findet, die dumme Idee zu wiederholen, dass Kuba ein terroristisches Land sei; weiterhin die vier kubanischen antiterroristischen Kämpfer in isolierten Gefängnissen und unter menschenfeindlichen Lebensbedingungen belässt, eine Strafe, die heutzutage gegen keinen einzigen Staatsangehörigen eines anderen Landes verhängt wird, der Gegner der Vereinigten Staaten ist, desto weniger, wenn keine US-Streitkraft zugibt, von ihnen auch nur in irgendeine Gefahr gebracht worden zu sein; und René verbietet, in seine Heimat und den Schoß seiner Familie zurückzukehren.</p>
<p>Am selben Sonntag, dem 9. Oktober, als René dem kubanischen Volk seine mutige Botschaft übermittelte, zeichnete er eine andere brüderliche „Botschaft an Fidel und Raúl“ auf und filmte diese. Auf Empfehlung von Ricardo Alarcón, Vorsitzender der Nationalversammlung, wurde keine von beiden Botschaften veröffentlicht, bis der Bewährungsbeamte des Bundesgerichtshof der Florida ihm formell die Bedingungen mitteilen würde, die ihm während der drei Jahre der „überwachten Freiheit“ auferlegt werden.</p>
<p>Nachdem dies erfolgte, freue ich mich, unserem Volk den Inhalt jener Botschaft mitteilen zu können, die unsere Patrioten so sehr ehrt und ihr vorbildliches Verhalten sowie ihren stählernen Wille zum Ausdruck bringt.</p>
<p><em>Lieber Comandante!</em></p>
<p><em>Zuallererst eine Umarmung für Sie, meine Dankbarkeit und Hochachtung nicht nur für all die Unterstützung, die Sie uns zukommen lassen haben, und  für die Art und Weise, mit der Sie ein ganzes Volk und die internationale Solidarität zugunsten unserer Sache mobilisiert haben, sondern auch, und an erster Stelle, weil Sie uns als Eingebung dienten, weil Sie das Vorbild gewesen sind, dem wir während dieser 13 Jahren gefolgt sind, und weil Sie für uns wie eine Flagge gewesen sind, der zu folgen wir nie aufhören würden.</em></p>
<p><em>Für uns war diese Aufgabe nichts Anderes als die Fortsetzung von alledem, was Sie alle gemacht haben, was Ihre Generation für das kubanische Volk und den Rest der Menschheit getan hat. </em></p>
<p><em>Für mich ist es eine riesige Freude, Ihnen diese Botschaft zukommen zu lassen, Ihnen eine Umarmung aus der Ferne zu schicken, die Sie auf diesem Weg erhalten werden, denn ich weiß, dass wir uns schließlich umarmen werden. Obwohl unsere Gegner alles versuchen, es zu verhindern, weiß ich, dass wir uns diese brüderliche Umarmung geben werden. Ich weiß, dass wir Fünf zurückkehren werden, weil Sie es versprochen haben und weil Sie die Energie, das Beste der Menschheit, den Willen der ganzen Welt mobilisiert haben, damit dies geschieht. </em></p>
<p><em>Für uns ist es eine Ehre, jener Sache zu dienen, die Sie in dem kubanischen Volk inspiriert haben, es ist eine Ehre, Anhänger von Ihnen zu sein, Anhänger des Weges, den Sie und Raúl eröffneten, und wir werden nie aufhören, dieses Vertrauen zu verdienen, das Sie uns entgegengebracht haben. </em></p>
<p><em>Beiden, Ihnen, Fidel, und Raúl, der uns heute durch diese neue, schwierige, komplizierte aber herrliche Etappe führt, in der wir mit Engagement damit beschäftigt sind, die wirtschaftliche Abhängigkeit zu brechen, die uns noch anbindet und die verhindert, die von uns gewünschte Gesellschaft aufzubauen, schicke ich Ihnen seitens der Fünf eine Umarmung und sage Ihnen, dass wir immer auf Sie vertraut haben. Als wir allein im „Loch“ waren, als wir in Einzelhaft waren, als wir keine Nachrichten bekamen, als meine vier Brüder keine Nachricht über ihre Familien hatten, weil man es ihnen  nicht sagen durfte, haben wir immer auf Sie vertraut, wussten wir immer, dass Sie Ihre Söhne und Töchter nie im Stich lassen würden, weil wir immer wussten, dass die Revolution diejenigen, die sie verteidigen, nie im Stich lassen würde. Aus diesem Grund verdient sie es, verteidigt zu werden, und aus diesem Grund werden wir dies immer tun.</em></p>
<p><em>Und obwohl ich mir nicht sicher bin, dass wir alle jene Ehrerweisungen verdienen, die uns gemacht wurden, kann ich Ihnen doch versichern, dass wir den Rest des Lebens, der uns übrig bleibt, dem widmen werden, es zu verdienen, weil Sie uns inspirieren, weil Sie die Flagge sind, die uns gelehrt hat, wie wir uns zu verhalten haben, und bis zum Ende unseres Lebens werden wir versuchen, das Vertrauen zu verdienen, das Sie auf uns gesetzt haben. </em></p>
<p><em>Für mich ist dies hier jetzt ein Schützengraben, aus dem ich denselben Kampf führen werde, zu dem Sie uns aufgerufen haben, und ich werde bis zum Ende weiter machen, bis endlich Gerechtigkeit walten lassen wird, ich werde Ihren Befehlen folgen, um zu machen, was zu tun ist.</em></p>
<p><em>Und ich sage Fidel und Raúl: Comandantes, beide, befehlen Sie! </em></p>
<p><em><img class="alignnone" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/10/firma-la-voluntad-de-acero-segunda-parte-300x166.jpg" alt="" width="300" height="166" /><br />
</em></p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz</strong></p>
<p><strong>17. Oktober 2011</strong></p>
<p><strong> 22:35 Uhr</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/10/19/der-stahlerne-wille-zweiter-und-abschliesender-teil/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Stählerne Wille (erster Teil)</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/10/18/der-stahlerne-wille-erster-teil/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/10/18/der-stahlerne-wille-erster-teil/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 14:36:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
		<category><![CDATA[Fünf Kubaner]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[René González]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinigten Staaten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=2532</guid>
		<description><![CDATA[Granma und Juventud Rebelde, Presseorgane der Partei und der Jugendorganisation, haben vor zwei Tagen, d.h. am 14. Oktober, eine mutige und energische Botschaft von René Gonzalez, Heroe der Republik Kuba, an das kubanische Volk veröffentlicht, nachdem er die widerliche und gehässige, ungerechte Strafe von 13 Jahren abgesessen hat, und dies getrennt, wie die anderen vier Patrioten, die längere Strafen in Gefängnissen absitzen, die hunderte Meilen getrennt voneinander liegen. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Granma und Juventud Rebelde, Presseorgane der Partei und der Jugendorganisation, haben vor zwei Tagen, d.h. am 14. Oktober, eine mutige und energische Botschaft von René Gonzalez, Heroe der Republik Kuba, an das kubanische Volk veröffentlicht, nachdem er die widerliche und gehässige, ungerechte Strafe von 13 Jahren abgesessen hat, und dies getrennt, wie die anderen vier Patrioten, die längere Strafen in Gefängnissen absitzen, die hunderte Meilen getrennt voneinander liegen. Die unerschütterliche Standhaftigkeit von jedem von ihnen hat keinen einzigen Augenblick gewankt, selbst dann nicht, als sie wiederholt in Einzelhaftzellen &#8211; echten Gräbern, ohne jegliche Bewegungsmöglichkeit -  waren, in die sie auf Beschluss der „Yankee-Justizgerechtigkeit“ gesteckt wurden, und dies ohne jeglichen Delikt oder Beweis.  In einem hat sich jene „Justizgerechtigkeit“ jedoch nicht geirrt – in der Auswahl der Art Männer, die sie bestrafte.</p>
<p>René wurde zusätzlich verboten, während drei Jahren in sein Heimatland, an die Seite seiner Familienangehörigen und seines Volkes, zurückzukehren. Er muss im Gebiet jenes Landes bleiben, das ihm solch ungerechte Strafe auferlegt hat.</p>
<p>Für alle, und besonders für diejenigen, die wir kritische Jahre der Geschichte unseres Vaterlandes erlebt haben, sind uns die Worte von René sehr zu Herzen gegangen.</p>
<p>„Die Tatsache, dass ich jetzt aus dem Gefängnis heraus bin“ – sagte er -, „bedeutet nur, dass sich eine Allee des Missbrauchs erschöpft hat, der ich unterworfen worden war […] es sind noch vier Brüder zu befreien, die wir an unserer Seite haben müssen, an der Seite ihrer Familienangehörigen; die unter euch weilen müssen, um euch ihr Bestes zu geben…“</p>
<p>„ Für mich ist dies hier nur ein Schützengraben, ein neuer Ort, an dem ich weiter kämpfen werde, damit Gerechtigkeit walten lassen wird und wir Fünf an eure Seite zurückkehren können.“</p>
<p>„…allen denen auf der Welt, die in diesen Jahren an unserer Seite gestanden haben – und es waren tausende, durch die wir nach und nach diese Informationsblockade brechen konnten, das Schweigen brechen konnten, welches die großen Presse-Korporationen über den Fall aufrecht erhielten -,  möchte ich seitens der Fünf meinen tiefen Dank zum Ausdruck bringen, und mein Versprechen, euch weiterhin so zu vertreten, wie ihr es verdient; denn das ist es schließlich, was wir Fünf tun, denn wir sind nicht nur Fünf, wir sind ein ganzes Volk, das mehr als 50 Jahre standgehalten hat, und dank dieser Tatsache halten wir weiterhin stand […] und wir werden euch niemals im Stich lassen und immer so hervorragend sein, wie ihr es verdient.“</p>
<p>Die aufrichtigen, unerschütterlichen und energischen Worte von René, die unverwechselbare Tonlage der Stimme eines solchen Kämpfers, der 13 unendliche Jahre einer brutalen und ungerechten Bestrafung ausgehalten hat, ohne eine Sekunde zu schwanken, sind wirklich beeindruckend.</p>
<p>Die imperiale Tyrannei wird ihre plumpen Lügen über die gegen die Fünf kubanischen Patrioten und Antiterrorkämpfer begangene Ungerechtigkeit nicht aufrecht erhalten können, wie verräterisch auch immer die ihnen unterstehenden Medien sich darum bemühen, sie als Agenten und Spione darzustellen, die die Sicherheit der Vereinigten Staaten gefährdet hätten. Der Vorsitzende der Nationalversammlung und der angesehene Rechtsanwalt José Pertierra haben es übernommen, die plumpen Verleumdungen der Yankees über die heldenhaften kubanischen Antiterroristen vollkommen zu entkräften.</p>
<p>Mir kommt erneut die Erinnerung an die siegreiche Schlacht unseres Volkes für die Rückkehr des Jungen Elián González in den Schoß seiner Familie und seines Heimatlandes. Angesichts der monströsen Verhaltensweise der konterrevolutionären kubanischen Maffia von Miami und ihrer Missachtung der Behörden ihres Landes sah sich selbst der damalige Präsident der Vereinigten Staaten, Bill Clinton, gezwungen, Sicherheitskräfte zu entsenden, um die US-amerikanischen Gesetze gegen jene faschistischen Gruppen durchzusetzen, die sie missachteten und die Symbole und Flaggen jenes Landes verbrannten, und dies unter anderem angeführt von der „wilden Wölfin“ Ileana Ros, die heute nichts Geringeres als Vorsitzende des Außenpolitikausschusses des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten ist und die Richtlinien der Außenpolitik jenes Landes bestimmt.</p>
<p>Die Botschaft von René González an das Volk von Kuba &#8211; die auf seine eigene Initiative erfolgte, womit er mutig jegliches Risiko übernahm -, verstärkt unsere tiefgehende Überzeugung, dass die Position der Regierung der Vereinigten Staaten bezüglich der 5 kubanischen Patrioten schon unhaltbar ist, genauso wie es die Rechtfertigung der kriminellen Wirtschaftsblockade gegen unser Land ist und die Strafmaßnahmen, die sie ausländischen Unternehmen auferlegt, die mit unserem Land handeln.</p>
<p>Solcherart brutale und außerordentliche Politik ist vom mächtigen Imperium zu einer Norm von internationaler Anwendung geworden, trotz der praktisch einstimmigen Meinung aller UNO-Mitglieder, mit Ausnahme der Vereinigten Staaten und von Israel.</p>
<p>Die Tatsachen beweisen unwiderlegbar, dass in der heutigen, globalisierten Welt, unter der Schirmherrschaft des Yankee-Imperiums, für kein anderes Land eine Sicherheitsgarantie besteht. In der Organisation der Vereinten Nationen kann viele Male die einstimmige Ablehnung der Wirtschaftsblockade gegen Kuba wiederholt werden, oder jegliche andere Maßnahme, wie zum Beispiel das Recht des palästinensischen Volkes, als Staat  aufzutreten, ohne dass solch ein Recht oder jegliches andere, dass den Interessen des Imperiums nicht entspricht, irgendeine Gültigkeit erlangt.</p>
<p>Ohne von unserer Revolution eigens beabsichtigt zu sein, ist unser Land zu einem Beispiel dafür geworden, was ein kleiner Staat erreichen kann, wenn er sich standhaft an eine Politik der Prinzipien hält, selbst wenn die wissenschaftlichen und technologischen Fortschritte des Planeten, seine Patente und die Verteilung seiner Reichtümer sich in den Händen der am höchsten entwickelten und reichsten Nationen befinden, welche früher die Kolonialmächte gewesen sind, die die Ausplünderung und die Armut in unseren Ländern verbreitet haben.</p>
<p>In ihrem langen Kampf gegen das Imperium standen die Kämpfer unseres Landes kurz davor, Opfer der Atomwaffen im Dienste jener Macht zu werden: das erste Mal im Oktober 1962; und das zweite Mal Mitte des Jahres 1988. Zu keinem der beiden Anlässe hat sich unser Land der Erpressung der Yankees gebeugt; im Jahr 1962 hat es keinerlei Inspektion seines Gebiets erlaubt, und 1988, nach der Schlacht von Cuito Cuanavale und dem Vormarsch von 50.000 kubanischen und angolanischen Soldaten auf die vom Westen ausgerüsteten südafrikanischen Streitkräfte, die über atomare Projektile verfügten, haben sie beschlossen, Handel mit der Unabhängigkeit von Namibia und dem Ende des Apartheid zu treiben.</p>
<p>Die Völker der Dritten Welt anerkennen die selbstlose Solidarität von Kuba auf solchen wichtigen Gebieten wie Gesundheitswesen und Bildung und danken für sie.</p>
<p>Wer kann die unerhörte Lüge glauben, dass Kuba den Terrorismus unterstützt?</p>
<p>Solch ungeschickte und dumme Lüge geht von jenem mächtigen Land aus, das 90 Meilen von Kubas Küsten entfernt gegen das Land nicht nur eine kriminelle Wirtschaftsblockade angewandt hat, sondern ebenfalls im höchsten Grade groteske Terrorakte. Die Brandstiftung in Bildungs-, Freizeits- und Handelseinrichtungen; weißes Phosphor in Zuckerrohrplantagen, die Verwendung von Sprengstoffen in Fabriken; die Piratenangriffe auf Hafenanlagen und Fischerei- und Handelsschiffe; die Organisation von konterrevolutionären Banden; die Einschleusung von Agenten und die Waffenlieferungen an die Söldnerbanden haben schon 1959 ihren Anfang genommen, sofort nach dem ersten Agrarreformgesetz, und haben eine Spur des Todes und der Zerstörung in unserem Land hinterlassen.</p>
<p>Die Bombardements unserer Luftstützpunkte und die Landung der Söldnertruppen in Playa Girón (Schweinebucht), eskortiert von US-amerikanischen Flugzeugträgern und Kriegsschiffen, haben schon unzählige Opfer gekostet, als unser revolutionärer Prozess gerade erst begonnen hatte.  Können die Vereinigten Staaten diese Tatsachen etwa leugnen?</p>
<p>Es gab unzählige, von den Geheimdiensten der Vereinigten Staaten organisierte Pläne zur Ermordung der Führungskräfte der Revolution; ihre plumpen Aktionen haben sich jedoch nicht darauf beschränkt. Viren und Bakterien wurden in unser Land eingeschleust, um die Tierzucht und Pflanzenproduktion zu sabotieren; schlimmer noch, solche Krankheiten, die es in dieser Hemisphäre nicht gab, wurden zur Anwendung gegen die Bevölkerung in Kuba eingeschleust. Das hämorrhagische Denguefieber hat Hunderttausende heimgesucht und circa 150, die meisten davon Kinder, haben dadurch ihr Leben verloren. Diese Krankheit verursacht immer noch viele Opfer in dieser Hemisphäre.</p>
<p>Die Wiedergabe der durch die Vereinigten Staaten gegen unser Volk begangenen Taten wäre unendlich.</p>
<p>Fortsetzung folgt morgen.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/10/firma111016-la-voluntad-de-acero-primera-parte-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz</strong></p>
<p><strong>16. Oktober 2011</strong></p>
<p><strong>21:05 Uhr</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/10/18/der-stahlerne-wille-erster-teil/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Überwachte Schande Von Obama</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/09/30/die-uberwachte-schande-von-obama/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/09/30/die-uberwachte-schande-von-obama/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 14:39:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[René González]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinigten Staaten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=2518</guid>
		<description><![CDATA[Die US-Regierung – die solche Monster hervorgebracht hat wie Posada Carriles und Orlando Bosch, die als Agenten des CIA ein kubanisches Flugzeug voller Passagiere in der Luft gesprengt haben – zwingt René, nach dreizehn Jahren grausamer und unverdienter Gefängnisstrafe in jener Nation zu bleiben, wo er drei lange Jahre unter einem als überwachte „Freiheit“ bezeichneten Regime straflosen Mördern ausgeliefert sein wird. Weiterhin für viele Jahre ungerecht und rachsüchtig im Gefängnis eingeschlossen werden drei weitere kubanische Kämpfer bleiben, und ein weiterer zu doppelter lebenslänglicher Gefängnisstrafe verurteilt. So reagiert das Imperium auf die zunehmende Forderung zur Freilassung derselben auf der Welt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ungeachtet ihrer Brutalität, Ungeschicktheit und dessen, dass es so zu erwarten war, empört doch die Nachricht, dass eine Richterin der Yankees vom Verwaltungsbezirk Süden der Florida dem antiterroristischen kubanischen Kämpfer René González das Recht zur Rückkehr in den Schoß seiner Familie in Kuba verweigert hat, nachdem er die ihm auferlegte ungerechte Strafe verbüßt hat.</p>
<p>Die US-Regierung – die solche Monster hervorgebracht hat wie Posada Carriles und Orlando Bosch, die als Agenten des CIA ein kubanisches Flugzeug voller Passagiere in der Luft gesprengt haben – zwingt René, nach dreizehn Jahren grausamer und unverdienter Gefängnisstrafe in jener Nation zu bleiben, wo er drei lange Jahre unter einem als überwachte „Freiheit“ bezeichneten Regime straflosen Mördern ausgeliefert sein wird. Weiterhin für viele Jahre ungerecht und rachsüchtig im Gefängnis eingeschlossen werden drei weitere kubanische Kämpfer bleiben, und ein weiterer zu doppelter lebenslänglicher Gefängnisstrafe verurteilt. So reagiert das Imperium auf die zunehmende Forderung zur Freilassung derselben auf der Welt.</p>
<p>Wenn dies nicht so wäre, dann würde das Imperium aufhören, Imperium zu sein; und Obama würde aufhören, den Dummen zu machen.</p>
<p>Die kubanischen Patrioten werden jedoch nicht ewig dort sein. Auf den Fundamenten des unübertrefflichen Beispiels an Würde und Standhaftigkeit wird die Solidarität auf der Welt und im Schoße des US-amerikanischen Volkes selbst zunehmen, die der stupiden und unhaltbaren Ungerechtigkeit ein Ende setzen wird.</p>
<p>Die ungeschickte Entscheidung wurde zu dem Zeitpunkt getroffen, wo in der Vollversammlung der Vereinten Nationen eine tiefgründige Debatte über die  Notwendigkeit der Umstrukturierung dieser Institution vonstatten geht. Nie jemals zuvor wurden solch nachdrückliche und energische Kritiken laut.</p>
<p>Der bolivarianische Revolutionsführer Hugo Chávez eröffnete dies mit der ersten Botschaft an die Vollversammlung, die am Abend des 21. September veröffentlicht wurde. Das zweite Schreiben von Chávez, das mit energischem und kraftvollem Ton durch den Außenminister Nicolás Maduro übermittelt wurde, war kurz und bündig.  In dieser Botschaft prangerte er ebenfalls die kriminelle imperialistische Blockade gegen unser Land an und die beschämende und grausame Rache gegenüber den 5 antiterroristischen kubanischen Patrioten.</p>
<p>Diese Umstände zwangen mich, eine dritte Reflexion zu verfassen. Ich werde im Folgenden die wichtigsten Ideen der überzeugenden und schlagkräftigen Botschaft übermitteln, indem ich die Worte des Autors selbst verwende.</p>
<p>„[…] Wir wollen nicht den Frieden der Friedhöfe, wie Kant mit Ironie sagte, sondern einen Frieden, der sich auf die genaueste Achtung des Völkerrechts gründet. Leider hat die UNO während ihrer gesamten Geschichte anstelle Bemühungen zum Frieden zwischen den Nationen zu summieren und zu vervielfachen schließlich immer die erbarmungslosesten Ungerechtigkeiten unterstützt – einesteils durch Aktion und anderenteils durch Unterlassung.“</p>
<p>„Von1945 bis heute haben sich die Kriege nicht etwa verringert, nein, sie haben unerbittlich zugenommen und sich vervielfacht.“</p>
<p>„Ich möchte die Regierungen der Welt zur Reflexion aufrufen: ab dem 11. September 2001 hat ein neuer imperialistischer Krieg ohne historischen Präzedenzfall begonnen – ein permanenter Krieg, ein Krieg auf ewig.</p>
<p>Wir müssen der Schrecken erregenden Realität der Welt, in der wir leben, direkt ins Gesicht sehen. […] Warum sind die Vereinigten Staaten das einzige Land, das den Planeten mit Militärstützpunkten besät? Wovor fürchten sie sich, um solch ein haarsträubendes Budget dafür zu haben, ihre militärische Macht jedes Mal mehr zu erweitern? Warum haben sie so viele Kriege vom Zaun gebrochen, indem sie die Souveränität von anderen Nationen verletzt haben, die die gleichen Rechte haben, über ihre Schicksale selbst zu bestimmen? Wie kann die Durchsetzung des Völkerrechts gegen ihr unvernünftiges Streben, der Welt zur Absicherung der Energiequellen militärisch ihre Hegemonie aufzuzwingen, womit sie ihr räuberisches und nur auf Konsum ausgerichtetes Modell zu halten versuchen, erreicht werden? Warum unternimmt die UNO absolut nichts, um Washington zu stoppen? […] das Imperium hat sich die Rolle als Richter der Welt angemaßt, ohne dass irgendjemand ihm diese Verantwortung übertragen hat […] also bedroht der imperialistische Krieg uns alle.</p>
<p>Washington weiß, dass die multipolare Welt schon eine unumkehrbare Realität ist. Seine Strategie besteht darin, um jeden Preis den anhaltenden Aufstieg einer Reihe von Schwellenländern aufzuhalten […] es geht um eine Umgestaltung der Welt, die sich auf die militärische Hegemonie der USA stützt.“</p>
<p>„Was befindet sich im Hintergrund dieses neuen Armageddon? – die unumschränkte Macht der Spitze der militärischen und finanziellen Welt, die die Welt zerstört, um immer mehr Gewinne anzuhäufen, die Spitze der militärischen und finanziellen Welt, die de facto einer immer größeren Gruppe von Staaten untergeordnet ist. Hierbei muss berücksichtigt werden, dass die Existenzweise des Finanzkapitals der Krieg ist: der Krieg, der  die großen Mehrheiten ruiniert und einige Wenige bis zum Undenkbaren bereichert.</p>
<p>Unmittelbar jetzt besteht eine schwerwiegende Bedrohung für den Weltfrieden: die Auslösung eines neuen Zyklus von kolonialen Kriegen, der mit Libyen begonnen hat, und dies mit der unheilvollen Zielstellung, dem kapitalistischen Weltsystem, das sich jetzt in Strukturkrise befindet, ein zweites Leben einzuhauchen, aber ohne ihm irgendeine Art Einschränkung in Bezug auf seine nur auf Konsum ausgerichtete und zerstörerische Gefräßigkeit aufzuerlegen.“</p>
<p>„Die Menschheit befindet sich am Rande einer unvorstellbaren Katastrophe: der Planet schreitet unerbittlich in Richtung des zerstörerischsten Ökozids; die globale Erderwärmung zeigt es durch ihre entsetzlichen Folgen an, aber die Ideologie der Leute vom Typ von Cortés und Pizarro bezüglich der Ökosysteme ist so, wie es der bedeutende französische Denker Edgar Morin zum Ausdruck bringt […] Die Energiekrise und die Nahrungsmittelkrise verschärfen sich, aber der Kapitalismus überschreitet weiterhin ungestraft alle Grenzen.“</p>
<p>„…der große US-amerikanische Wissenschaftler Linus Pauling, zweimal mit dem Nobelpreis ausgezeichnet,  erleuchtet uns immer noch den Weg:  Ich glaube daran, dass es auf der Welt eine größere Macht als die negative Macht der militärischen Gewalt und der Atombomben gibt, und das ist die Macht des Guten, der Moralität, des Humanitarismus. Ich glaube an die Macht des menschlichen Geistes. Wollen wir also den gesamten menschlichen Geist mobilisieren, es ist an der Zeit! Es muss zwingend eine große politische Gegenoffensive ausgelöst werden, um zu verhindern, dass die Gewalten der Finsternis Rechtfertigungen finden, um zum Krieg zu schreiten, um den allgemeinen globalen Krieg auszulösen, mit dem sie beabsichtigen, das Kapital des Westens zu retten.“</p>
<p>„Die Kriegstreiber &#8211; mehr noch, die Führungsspitze der militärischen und Finanzwelt, die die Schirmherrschaft über den Krieg ausübt und ihn befiehlt &#8211; müssen politisch besiegt werden.</p>
<p>Bauen wir jenes Gleichgewicht des Universums auf, das der Befreier Simón Bolívar sich vorstellte: das Gleichgewicht, das seinen Worten zufolge nicht im Krieg gefunden werden kann, das Gleichgewicht, dass aus dem Frieden hervorgeht.“</p>
<p>„…Venezuela hat zusammen mit den Völkern der Bolivarianischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) sich aktiv für eine friedliche Lösung durch Verhandlungen des libyschen Konflikts eingesetzt. Ebenso tat es auch die Afrikanische Union. Aber letztendlich hat sich die vom Sicherheitsrat der UNO aus verfügte und von der NATO, jenem bewaffneten Arm des Yankee-Imperiums, ausgeführte Kriegslogik durchgesetzt. […] der „Fall Libyen“ wurde auf der Grundlage der intensiven Propaganda der Medien vor den Sicherheitsrat gebracht. Medien, die gelogen haben, als sie behaupteten, dass die libysche Luftwaffe unschuldige Zivile bombardieren würde, um nicht erst die groteske Medieninszenierung auf dem Grünen Platz in Tripolis zu nennen. Diese wohl bedachte Lügen-Kampagne rechtfertigte übereilte und verantwortungslose Maßnahmen des Sicherheitsrates der UNO, die den Weg dafür frei gemacht haben, dass die NATO auf militärischem Wege ihre Politik der Veränderungen des Regimes in jenem Land anwenden konnte.“</p>
<p>„…in was hat sich die von der Resolution 1973 des Sicherheitsrates aufgestellte Flugverbotszone verwandelt? Sind die circa 20.000 von der NATO gegen Libyen geflogenen Luftangriffe, viele mit dem Ziel der Bombardierung des libyschen Volkes etwa nicht die Verneinung selbst jener Flugverbotszone? Die Fortsetzung der „humanitären“ Bombardierungen nach vollkommener Vernichtung der libyschen Luftwaffe zeigen, dass der Westen über die NATO seine Interessen im Norden von Afrika aufzwingt, indem es Libyen zu einem kolonialen Protektoratsgebiet macht.“</p>
<p>„Welches ist der wirkliche Grund für diese Militärintervention? – Libyen erneut kolonial zu beherrschen, um sich seiner Reichtümer zu bemächtigen. Alles andere wird dieser Zielstellung untergeordnet.“</p>
<p>„…in Tripolis wurde in die Residenz unseres Botschafters eingedrungen und dieselbe wurde ausgeplündert, aber die UNO machte ihren Abgang und bewahrte ein schmachvolles Schweigen.“</p>
<p>„…Warum wird dem sich selbst als „Übergangsnationalrat“ Bezeichnenden der Sitz von Libyen in der UNO erteilt, während die Aufnahme von Palästina blockiert wird, womit nicht nur dessen rechtmäßiger Anspruch aberkannt wird, sondern auch das, was schon mehrheitlicher Wille der Vollversammlung ist? Venezuela  ratifiziert hier  mit allen seinen Kräften und mit jener moralischen Autorität, die vom mehrheitlichen Willen der Völker der Welt erteilt wird, seine bedingungslose Solidarität mit dem palästinensischen Volk und seine uneingeschränkte Unterstützung für die Sache der palästinensischen Nation, natürlich einschließlich  der sofortigen Aufnahme eines palästinensischen Staates mit vollen Rechten im Schoße der Organisation der Vereinten Nationen.</p>
<p>Und das gleiche imperialistische Format wiederholt sich gerade im Falle von Syrien.”</p>
<p>„Dass die Mächtigen dieser Welt anstreben, sich das Recht anzumaßen, legitimen und souveränen Regierenden zu befehlen, sofort das Amt niederzulegen, kann nicht toleriert werden. So ist es mit Libyen passiert, und genauso möchten sie gegen Syrien vorgehen. So sind die im internationalen Szenarium vorhandenen Asymmetrien und dieserart sind die beleidigenden Ungerechtigkeiten gegen die unabhängigen Nationen.”</p>
<p>„Richten wir jetzt unsere Aufmerksamkeit auf das Horn von Afrika. Dort finden wir ein erschütterndes Beispiel des historischen Scheiterns der UNO vor: die meisten seriösen Presseagenturen behaupten, dass zwischen 20.000 und 29.000 Kindern unter fünf Jahren in den letzten drei Monaten gestorben sind.”</p>
<p>„Um sich dieser Situation zu stellen, sind ca. 400 Millionen USD erforderlich, und dies nicht, um das Problem damit zu lösen, sondern dem Notstand, in dem sich  Somalia, Kenia, Dschibuti und Äthiopien befinden, nachzukommen. Laut den Informationen sind die nächsten zwei Monate entscheidend für die Vermeidung des Todes von über 12 Millionen Menschen und Somalia weist die schlimmste Lage auf.</p>
<p>Diese Realität kann nicht grausamer sein, wenn wir uns zugleich fragen, wie viel doch für die Zerstörung Libyens ausgegeben wird. Der US-Kongress-Abgeordnete Dennis Kucinich antwortet wie folgt: Dieser neue Krieg wird uns allein während der ersten Woche 500 Millionen USD kosten. Selbstverständlich verfügen wir nicht über die finanziellen Mittel dazu, und letztendlich werden wir die Finanzierung anderer wichtiger Haushaltsprogramme reduzieren müssen. Laut Kucinich selbst, hätte man mit dem, was in den letzten drei Wochen im Norden Afrikas für das Massakrieren des libyschen Volkes ausgegeben wurde, die ganze Region des Horns von Afrika unterstützen und Abertausende von Menschenleben retten können.”</p>
<p>„…es ist freiheraus gesagt bedauerlich, dass in der Eröffnungsbotschaft der 66. Vollversammlung der UNO nicht auf die sofortige Handlung zur Lösung der humanitären Krise im Horn von Afrika aufmerksam gemacht wurde, während versichert wird, dass „der Zeitpunkt gekommen sei“, gegen Syrien vorzugehen.”</p>
<p>„Wir fordern ebenfalls die Einstellung der beschämenden und kriminellen Blockade gegen die Bruderrepublik Kuba, einer Blockade, die das Imperium seit über fünfzig Jahren auf grausame Weise gegen das heldenhafte Volk von José Martí ausübt.</p>
<p>Bis 2010 waren bereits 19 Abstimmungsrunden der UNO-Vollversammlung vonstatten gegangen, die den universellen Willen bestätigen, von den Vereinigten Staaten die Einstellung der Wirtschafts- und Handelsblockade gegen Kuba zu fordern. Nachdem alle Argumente der internationalen Besonnenheit ausgeschöpft wurden, bleibt nichts weiter übrig, als zu glauben, das solcherart Boshaftigkeit gegen die kubanische Revolution nur die Folge des Jähzorns und der Überheblichkeit des Imperiums angesichts der vom unbeugsamen kubanischen Volk bei seinem souveränen Entschluss, sein Schicksal selbst zu lenken und um sein Glück zu kämpfen, gezeigten Würde und Tapferkeit.</p>
<p>Von Venezuela aus sind wir der Auffassung, dass es höchste Zeit ist, von den USA nicht nur die sofortige und bedingungslose Einstellung der kriminellen Blockade zu verlangen, die sie dem kubanischen Volk auferlegt haben, sondern auch die Freilassung der 5 kubanischen antiterroristischen Kämpfer, die in Gefängnisse des Imperiums entführt worden sind, und dies aus dem einzigen Grund, weil sie versucht haben, die von terroristischen Gruppen unter Deckung der US-Regierung vorbereiteten illegalen Aktionen gegen Kuba zu verhindern.”</p>
<p>„Es ist für uns eindeutig, dass keine Verbesserung der Vereinten Nationen von Innen her zu verzeichnen ist, bzw. dass eine Verbesserung vonstatten gehen wird. Wenn sich sein Generalsekretär zusammen mit dem Staatsanwalt des Internationalen Strafgerichtshofs wie im Fall von Libyen an einer Kriegshandlung beteiligen, dann kann man nichts vom heutigen Format dieser Organisation erwarten.”</p>
<p>„Es erweist sich als unerträglich, dass es einen Sicherheitsrat gibt, der immer wenn er das möchte, dem mehrheitlichen Aufruf der Nationen den Rücken zuwendet, indem dieser den Willen der Vollversammlung absichtlich verleugnet. Wenn der Sicherheitsrat eine Art Klub von privilegierten Mitgliedern ist, was kann denn dann die Vollversammlung tun, welche Handlungsspanne hat sie, wenn jene das Völkerrecht verletzen?</p>
<p>„Bolívar paraphrasierend – als er sich konkret auf den 1818 entstehenden Yankee-Imperialismus bezog – kann man sagen: Es muss damit aufgehört werden, dass nur der Schwache die Gesetze einhält, und die Mächtigen sie nur missbrauchen. Es kann nicht so sein, dass nur wir, die Völker des Südens, diejenigen sind, die das Völkerrecht beachten, während der Norden, dieses Recht verletzend, uns zerstört und ausplündert.</p>
<p>Wenn wir nicht ein für alle Mal den Kompromiss eingehen, die Vereinten Nationen neu zu gründen, wird diese Organisation endgültig das Wenige an Glaubwürdigkeit verlieren, das ihr noch bleibt. Ihre Legitimitätskrise wird sich bis zur endgültigen Implosion beschleunigen. In der Tat geschah es so mit ihrer unmittelbaren Vorgängerin, der Liga der Nationen.”</p>
<p>„Die Zukunft einer multipolaren Welt in Frieden liegt an uns, an der Verbindung der mehrheitlichen Völker des Planeten miteinander, um uns vor dem neuen Kolonialismus zu verteidigen, und jene Ausgewogenheit des Universums zu erreichen, die den Imperialismus und die Arroganz neutralisieren.</p>
<p>Dieser weit reichende, respektvolle, großzügige und niemanden ausschließende Aufruf wird an alle Völkern der Welt gerichtet, insbesondere an die Schwellenmächte aus dem Süden, die in nächstgelegener Zeit mit Tapferkeit die Rolle, zu der sie berufen sind,  übernehmen müssen.</p>
<p>In Lateinamerika und im karibischen Raum sind gewaltige und dynamische regionale Bündnisse entstanden, die den Aufbau eines demokratischen regionalen Raumes anstreben, der die Besonderheiten respektiert. Dieser Raum beabsichtigt, besondere Akzente auf die Solidarität und Komplementarität zu legen, und dabei alles das, was uns vereint, zu potenzieren, und das, was uns trennt, politisch zu lösen. Dieser neue Regionalismus lässt die Vielseitigkeit zu und beachtet das jeweilige Tempo jedes einzelnen. […] die Bolivarianische Allianz  für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) schreitet als ein Avantgarde-Versuch von fortschrittlichen und antiimperialistischen Regierungen voran; dabei wird nach Formeln gesucht, die mit der herrschenden internationalen Ordnung brechen und die Fähigkeit der Völker stärken, sich kollektiv den faktischen Mächten zu stellen. Das hindert aber nicht daran, dass ihre Mitglieder der Konsolidierung der Union der Südamerikanischen Nationen (UNASUR), politischer Block, der die 12 souveränen Staaten von Südamerika vereinigt, einen entschlossenen und enthusiastischen Impuls verleihen, mit dem Ziel, diese Nationen darein zu vereinen, was der Befreier Bolivar zu jener Zeit „eine Nation von Republiken“ genannt hat. Und darüber hinaus bereiten wir, die 33 Länder von Lateinamerika und der Karibik, uns darauf vor, den historischen Schritt zu tun und eine große regionale Einrichtung zu gründen, die uns alle ohne Ausnahme gruppiert, wo wir unsere jeweiligen Politikrichtlinien gemeinsam gestalten können, welche unser Wohlergehen, unsere Unabhängigkeit und unsere Souveränität auf der Basis der Gleichheit, der Solidarität und Komplementarität zu gewährleisten haben. Caracas, Hauptstadt der Bolivarianischen Republik Venezuela, ist jetzt bereits Stolz darauf, ab dem kommenden 2. und 3. Dezember Sitz jenes Gipfels von Staats- und Regierungschefs zu sein, auf dem endgültig unsere Gemeinschaft von Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) gegründet werden wird.”</p>
<p>Mit diesen tiefgründigen Ideen endet die zweite Botschaft des bolivarianischen Präsidenten Hugo Chávez an die UN-Vollversammlung.</p>
<p>Folgendes wird laut einem heutigen Bericht der AFP aus Washington berichtet: „Der US-Präsident Barack Obama  erklärte am heutigen Mittwoch, dass er bereit sei, die Politik gegenüber Kuba zu ändern, solange er Präsident ist, aber immer nur, wenn sich bedeutende politische und soziale Kurswechsel ereignen.”</p>
<p>Wie sympathisch! Wie schlau! Soviel Freundlichkeit hat es ihm noch nicht erlaubt zu begreifen, dass 50 Jahre Blockade und Verbrechen gegen unser Vaterland unser Volk nicht haben beugen können. Viele Dinge werden sich auf Kuba ändern, aber das wird sich dank unseres Strebens und trotz der USA ergeben. Vielleicht stürzt dieses Imperium vorher.</p>
<p>Der unbeugsame Widerstand der kubanischen Patrioten ist in unseren fünf Kämpfern verkörpert. Sie werden niemals schwach werden! Niemals werden sie sich ergeben! Wie Martí urteilte, und ich  andere Male erwähnte: „Ehe wir unser Streben, das Vaterland frei und blühend zu machen, aufgegeben, werden sich das nördliche Meer mit dem südlichen vereinigen und eine Schlange wird aus dem Ei eines Adlers schlüpfen.”</p>
<p>Es ist offensichtlich, dass die Richterin des Gerichtshofs aus dem Süden von Florida “Obamas überwachte Scham” lächerlich gemacht hat.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/09/firma110928-re-la-verguenza-supervisada-de-obama-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" /></p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz</strong></p>
<p><strong>28. September 2011</strong></p>
<p><strong> 19:37 Uhr</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/09/30/die-uberwachte-schande-von-obama/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Heimkehr ausgeschlossen</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2011/09/11/heimkehr-ausgeschlossen/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/news/2011/09/11/heimkehr-ausgeschlossen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 03:57:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Hillary Clinton]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[La Habana]]></category>
		<category><![CDATA[René González]]></category>
		<category><![CDATA[Terrororganisationen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=2452</guid>
		<description><![CDATA[Am heutigen Montag sitzen die weltweit als »Miami 5« bekannt gewordenen fünf Kubaner, die rechtsextreme Terrororganisationen in den USA unterwandert hatten, seit 13 Jahren im Gefängnis. Für einen von ihnen könnte diese lange Zeit in wenigen Wochen zu Ende gehen. Aufgrund »guter Führung« soll der zu 15 Jahren Haft verurteilte René González am 7. Oktober aus dem Gefängnis entlassen werden.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2453" src="/files/2011/09/Kuba-miami-5.jpg" alt="" width="300" height="250" />Am heutigen Montag sitzen die weltweit als »Miami 5« bekannt gewordenen fünf Kubaner,  die rechtsextreme Terrororganisationen in den USA unterwandert hatten,  seit 13 Jahren im Gefängnis. Für einen von ihnen könnte diese lange Zeit  in wenigen Wochen zu Ende gehen. Aufgrund »guter Führung« soll der zu  15 Jahren Haft verurteilte René González am 7. Oktober aus dem Gefängnis  entlassen werden. In seine Heimat zurückkehren darf er dann jedoch noch  immer nicht. In dem 2001 ergangenen Urteil wird festgelegt, daß auf die  Haft drei Jahre »überwachte Freiheit« folgen müssen. In dieser Zeit  dürfte González die USA nicht verlassen, sofern ihm die  nordamerikanischen Behörden dazu nicht eine Ausnahmegenehmigung  gewähren. Das jedoch sei wenig wahrscheinlich, signalisierte die  Staatsanwaltschaft in Florida bereits.</p>
<p>Für die Angehörigen bedeutet das vor dem Hintergrund der von exilkubanischen  Gruppen aufgeheizten Atmosphäre in Miami neue Sorgen. Das sei  gefährlicher, als im Gefängnis zu bleiben, sagte González’ Mutter, Irma  Sehwerert, der in Havanna erscheinenden Tageszeitung Tribuna de La  Habana. »Stellen Sie sich René drei Jahre lang in Miami vor – wir hätten  keine ruhige Minute!« Sie hoffe darauf, daß die Rechtsanwälte doch noch  eine Ausreise ihres Sohnes durchsetzen können.</p>
<p>Für die anderen vier Gefangenen, die noch längere Strafen bis hin zu  lebenslänglich verbüßen, sind nahezu alle juristischen Mittel  ausgeschöpft. Als praktisch letzte Option haben Gerardo Hernández und  Antonio Guerrero Anträge auf eine Neuverhandlung ihrer Fälle nach dem  »Habeas Corpus Act« gestellt. Diese Besonderheit des angelsächsischen  Rechtssystems sieht eine Neuverhandlung von Fällen vor, wenn etwa der  ursprüngliche Prozeß manipuliert wurde. Dies sehen die Verteidiger der  beiden als gegeben an. Lawrence Wilkerson, von 2001 bis 2005 Mitarbeiter  des damaligen US-Außenministers Colin Powell, räumte ein, daß ein  fairer Prozeß für die fünf in Miami unmöglich gewesen sei. Eine von der  Verteidigung beantragte Verlegung des Prozesses wurde damals von den  zuständigen Richtern abgelehnt. Trotzdem ist die Hoffnung auf eine  positive Entscheidung in diesem Habeas-Corpus-Verfahren gering. In  erster Instanz ist die Beschwerde bereits abgeschmettert worden.</p>
<p>Unterdessen sind führende US-Diplomaten in aller Welt beunruhigt  darüber, daß sie sich immer wieder für die Inhaftierung der fünf Kubaner  rechtfertigen müssen. Das geht aus Geheimdokumenten hervor, die die  Internetplattform Wikileaks Ende August und Anfang September  veröffentlicht hat. So berichtete die US-Botschaft in Brüssel im Januar  2010 über eine Unterredung mit Sadi Brancart, einem weitgereisten  Karrierediplomaten, der zu diesem Zeitpunkt der für Kuba  zuständige Beamte im belgischen Außenministerium war. Dieser forderte  von den Nordamerikanern »eine engere Koordinierung« in der Frage der  US-Blockade und der fünf Kubaner, da die kubanische Regierung die Bedeutung dieser beiden Themen für ihre Außenpolitik erkannt habe.</p>
<p>Wenige Tage später meldete die US-Botschaft in London, der britische  Premierminister Gordon Brown habe US-Außenministerin Hillary Clinton auf  die Frage der Einreisevisa für zwei Ehefrauen der Kubaner  angesprochen, die diesen von den Einwanderungsbehörden seit Jahren  verweigert werden. Er habe damit eine Forderung der britischen  Gewerkschaften erfüllt, die Teil seiner Labour-Partei seien, notierten  die US-Diplomaten.</p>
<p><strong>(Jungewelt)</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/news/2011/09/11/heimkehr-ausgeschlossen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
