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	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; Party</title>
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		<title>Souveränität, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit liegen auf keinem Verhandlungstisch</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2021 19:47:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Förderung transzendentaler Ziele für die Zukunft des Landes, wie der Fortschritt strategischer Programme, zu denen die Aufgabe Neuordnung, die Konfrontation mit COVID-19, die Rolle der Einheit innerhalb der Parteireihen, die systematische Herangehensweise an die öffentliche Agenda in den Medien und die Kenntnis der Geschichte gehören, standen im Mittelpunkt des Austausches beim Arbeitstreffen in Ciego de Avila, das von Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Präsident der Republik, geleitet wurde.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5351" alt="Canel PCC" src="/files/2021/06/Canel-PCC.jpg" width="300" height="250" />Die Förderung transzendentaler Ziele für die Zukunft des Landes, wie der Fortschritt strategischer Programme, zu denen die Aufgabe Neuordnung, die Konfrontation mit COVID-19, die Rolle der Einheit innerhalb der Parteireihen, die systematische Herangehensweise an die öffentliche Agenda in den Medien und die Kenntnis der Geschichte gehören, standen im Mittelpunkt des Austausches beim Arbeitstreffen in Ciego de Avila, das von Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Präsident der Republik, geleitet wurde.</p>
<p>In einer detaillierten Analyse bezog sich der Präsident auf einige Kriterien, die in sozialen Netzwerken veröffentlicht wurden, in denen die kubanischen Behörden aufgefordert werden, sich mit den Vereinigten Staaten an einen Tisch zu setzen und die Differenzen zu beenden. Daraufhin sagte er: „Die Differenzen gehen nicht von uns aus. Dies ist eine völlig unilaterale Beziehung. Wer die Maßnahmen gegen Kuba angewendet hat, war die US-Regierung. Wir haben keinerlei Maßnahmen gegen jenes Land auferlegt. Wenn eines klar ist, dann ist es, dass wir immer die Souveränität, die Selbstbestimmung und die Unabhängigkeit verteidigen werden; diese liegen auf keinem Verhandlungstisch.“</p>
<p>„Wer diesen Schritt machen muss, ist die US-Regierung, die die Blockade unilateral eingerichtet und sie internationalisiert hat, mit finanzieller Verfolgung und wirtschaftlicher Erstickung“, sagte er.</p>
<p>In einem anderen Teil der Intervention bekräftigte er, dass die Neuordnung für Dinge verantwortlich gemacht wird, die mit oder ohne die Neuordnung auftreten würden, weil der Mangel hauptsächlich mit der Blockade zu tun hat; und der Mangel bringt die Inflation mit sich. Die Preise würden so oder so steigen, weil die Angebote hinter der Nachfrage zurückliegen, wobei er jedoch missbräuchliche und spekulative Preise kritisierte. „Wir müssen ihnen auf lokaler Ebene, in den Territorien, in den Gemeinden, wirksam entgegentreten, unabhängig von den Maßnahmen, die auf nationaler Ebene ergriffen werden können.“</p>
<p>In Bezug auf die politische und ideologische Subversion sagte er, dass sie darauf abzielt, die Revolution zu diskreditieren und zu versuchen, sie zu spalten. „Sie zeigen sich sehr besorgt um das kubanische Volk. Wenn sie so besorgt sind, sollten sie die Blockade aufheben. Sie vertreten eine heuchlerische Position und messen mit zweierlei Maß“, sagte er.</p>
<p>Zur Umsetzung der Ideen, Richtlinien und Konzepte des 8. Parteitages sagte er, dass sie darauf abzielen, die Situation, die das Land durchläuft, zu verändern, und dafür müsse auch die moralische Autorität der Partei gestärkt werden, die die historische Generation der Revolution als Vermächtnis hinterlassen hat.</p>
<p>Zuvor ging Carlos Luis Garrido Pérez, Mitglied des Zentralkomitees der Partei und ihr erster Sekretär in Ciego de Avila, auf einige Besonderheiten im Fortschritt der von der Provinz durchgeführten Aktionen ein, die mit den Ideen, Konzepten und Richtlinien des 8. Parteitages und deren Umsetzung im Territorium in Verbindung stehen.</p>
<p>Für die Verwirklichung des Prozesses, betonte Garrido Pérez, wird es notwendig sein, Änderungen und Vorgehensweisen in der Arbeit der Partei einzuführen, mit größerer Beteiligung des Volkes, ohne dabei wesentliche Säulen wie Wissenschaft und Innovation, soziale Kommunikation und Computerisierung der Prozesse der Organisation aufzugeben, in denen Ciego de Avila Fortschritte zeigt.</p>
<p>Dr. Roberto Morales Ojeda, Mitglied des Politbüros und Sekretär für Organisation und Kaderpolitik des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, rief dazu auf, die Arbeit mit den Massenorganisationen und mit den übrigen Arbeitern zu verstärken, wobei er auf der Notwendigkeit bestand, den Eintritt junger Leute aus Ciego de Avila in die PCC zu verstärken.</p>
<p>Angesichts dieser Realität sagte Lianet Pazo Cedeño, erste Sekretärin der Union Junger Kommunisten (UJC) im Territorium, dass sie die politisch-ideologische Arbeit verstärken, und erwähnte die Rolle der Jugendlichen bei der Zuckerrohrernte, im Kampf gegen COVID-19 und in der Lebensmittelproduktion.</p>
<p>„Es ist notwendig, nach den Gründen zu suchen, warum wertvolle junge Menschen, die angesichts der Pandemie ihr Leben riskiert haben und in anderen Tätigkeiten Bezugspunkte sind, nicht in die Partei eintreten wollen. Wir müssen uns ihnen nähern, ihnen zuhören, sehen, wie wir funktionieren, von ihnen auch das hören, was uns nicht gefällt, aber wir müssen ihnen zuhören, weil sie innovative Vorschläge haben“, sagte Morales Ojeda.</p>
<p>In der Sitzung präsentierten die Mitglieder des Sekretariats des Zentralkomitees der Partei die künftigen Prioritäten der Arbeit in jedem der Zweige, die sie leiten.<br />
Nur mit der Einheit und dem Willen aller Revolutionäre und Patrioten können wir uns den Herausforderungen stellen und inmitten solch komplexer Umstände siegreich daraus hervorgehen, versicherte Diaz-Canel. Foto: Estudios Revolución</p>
<p>NICHTS IST DER REVOLUTION UND IHRER PARTEI FREMD</p>
<p>In Camagüey, wie auch in den sieben Provinzen, die die Mitglieder des Sekretariats des Zentralkomitees der Partei bisher besucht haben, wurden die Aktionen bewertetet, die im Territorium unternommen werden müssen, um die Rolle der Organisation bei der Leitung der wichtigsten Umgestaltungen zu stärken, die im wirtschaftlichen, politischen und sozialen Rahmen des Landes stattfinden.</p>
<p>Das Arbeitstreffen, das vom Ersten Sekretär Miguel Díaz-Canel Bermúdez geleitet wurde, warf einen kritischen Blick auf die Funktionsweise der Führungsstrukturen in den verschiedenen Instanzen und drängte darauf, die Handlungs-, Kontroll- und Forderungsweisen in einem Kontext zu verbessern, der früheren Momenten des kubanischen revolutionären Prozesses überhaupt nicht ähnelt.</p>
<p>Besonderer Nachdruck wurde auf die Notwendigkeit gelegt, die Leistung der Basisorganisationen zu stärken, was in ein günstiges Umfeld für eine aufrichtige, ehrliche und beitragende Debatte umgesetzt werden sollte, die Oberflächlichkeit und Routine bei der Analyse der Probleme beseitigt, die die Erfüllung der Aufgaben und Ziele in den Sektoren der Produktion und Dienstleistungen behindern.</p>
<p>In diesem Zusammenhang erläuterte Daniel Fuentes Milanés, erster Sekretär des Gemeindekomitees der Partei in Camagüey, die Art und Weise, wie dort die Schulung der Leitungen der Parteigruppen konzipiert ist, insbesondere die ihrer Generalsekretäre, um eine höhere Qualität in der Arbeitsweise und damit eine viel effektivere Projektion auf die alltägliche Einflusssphäre zu erreichen.</p>
<p>Zu diesem Thema betonte der Sekretär für Organisation und Kaderpolitik der Partei, Roberto Morales Ojeda, die Notwendigkeit, das interne Leben der Parteigruppen als dynamisches Element der Aufgaben an jedem Ort zu konsolidieren, ein Ziel, das nur mit Generalsekretären erreicht werden kann, die sich neben ihren menschlichen Qualitäten durch ihre Vorbereitung und Führungsfähigkeit auszeichnen.</p>
<p>Auf diese Weise und mit der aktiven Teilnahme aller Parteimitglieder, sagte er, können die Ideen, Konzepte und Richtlinien des 8. Parteitages, die auf die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes zur Erreichung des Wohlergehens und der Befriedigung der materiellen und geistigen Bedürfnisse der Bevölkerung gerichtet sind, im Herzen der Gesellschaft zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.</p>
<p>In den Redebeiträgen der Provinzkoordinatorin der CDRs, Iska Torres Creach, und der Generalsekretärin der FMC, Yodelkis Fajardo Orihuela, wurden die Aktionen zur Wiederbelebung der Arbeit beider Organisationen auf der Grundlage eines kreativeren Ansatzes vorgestellt.</p>
<p>Morales Ojeda zog Erfahrungen aus dem Gebiet Camagüey heran, um den Aufruf an die Massenorganisationen zu wiederholen, die Führung aller Gemeindeaktivitäten zu übernehmen, da bekannt sei, dass sie in dem Bemühen, eine Atmosphäre der Einheit und des kollektiven Beitrags zur Lösung der Probleme zu festigen, nicht so weitermachen können wie bisher.</p>
<p>Ein ähnlicher Geist sollte bei der Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen im wirtschaftlichen Bereich vorherrschen, die vom Ersten Sekretär des Provinzkomitees der Partei, Ariel Santana Santiesteban, skizziert und von den Mitgliedern des Sekretariats des Zentralkomitees aus den Prioritäten ihrer jeweiligen Arbeits- und Verantwortungsbereiche heraus bestätigt wurden.</p>
<p>Zu den Hauptzielen des Gebietes, die eine ständige Überwachung durch die Partei erfordern, gehören die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion, die Erholung der Viehbestände und des Zuckerrohrs, die touristische Entwicklung der im Norden vorgelagerten Inseln, die Erfüllung des Wohnungsbauplans, die rechtzeitige Fertigstellung von Investitionen und die Aufnahme neuer exportfähiger Artikel.</p>
<p>„Nichts ist der Revolution und ihrer Partei fremd“, bekräftigte der Erste Sekretär, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, bei der Zusammenfassung des Arbeitstreffens in Camagüey, wobei er bestätigte, dass nur mit der Einheit und dem Willen aller Revolutionäre und Patrioten die Herausforderungen angenommen und inmitten solch komplexer Umstände siegreich bewältigt werden können.</p>
<p>„Es geht darum, wie wir gemeinsam den Weg zur Umsetzung der Beschlüsse des 8. Parteitags abstecken und mit dieser Klarheit auch die letzten Basisorganisationen erreichen, damit jedes Parteimitglied und die Kollektive, die sie vertreten, die ihnen entsprechenden Rollen übernehmen, sowohl im wirtschaftlichen als auch im ideologischen Kampf“, sagte der Präsident der Republik.<br />
<strong><br />
(Quelle: Granma)</strong></p>
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		<title>„Corona-Partys“</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2020 14:18:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Junge Leute aus Tuscaloosa, Alabama, organisierten sehr eigenartige Partys. Menschen, die mit Covid-19 infiziert waren, erhielten eine besondere Einladung, sich mit gesunden Teilnehmern zu vermischen. Die Teilnehmer mussten Geld in einen Behälter stecken, und der erste der Uninfizierten, der Tage später nachweisen konnte, dass er die Krankheit erworben hatte, erhielt den Erlös.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4601" alt="Corona Party" src="/files/2020/07/Corona-Party1.jpg" width="300" height="248" />„Corona-Partys“ machen innerhalb der Logik einer irrationalen Kultur, die auf der Frivolität der Show, Konkurrenzkampft und der krankhaften Freude an Gewalt und Tod beruht, sehr wohl Sinn</p>
<p>Junge Leute aus Tuscaloosa, Alabama, organisierten sehr eigenartige Partys. Menschen, die mit Covid-19 infiziert waren, erhielten eine besondere Einladung, sich mit gesunden Teilnehmern zu vermischen. Die Teilnehmer mussten Geld in einen Behälter stecken, und der erste der Uninfizierten, der Tage später nachweisen konnte, dass er die Krankheit erworben hatte, erhielt den Erlös.</p>
<p>„Das hat keinen Sinn. Sie tun es absichtlich“, sagte die Stadträtin alarmiert und schlug die obligatorische Verwendung von Gesichtsmasken an öffentlichen Orten vor.</p>
<p>Aber diese „Corona-Partys“ machen innerhalb der Logik einer irrationalen Kultur, die auf der Frivolität der Show, Konkurrenzkampft und der krankhaften Freude an Gewalt und Tod beruht, sehr wohl Sinn.</p>
<p>Der Analyst Francisco Miraval erklärt, dass wir den Tod zu einem „Konsumprodukt, einer Reality-Show“ gemacht haben: „In den Medien ist Sex eine Show, Tränen sind eine Show, Armut ist eine Show, Diebstahl, Gewalt, Unfälle sind Show. So wie die Show des Lebens kein Leben ist, ist die Show des Todes kein Tod. Immer und immer wieder wird das Äußerste, das Oberflächlichste gezeigt“.</p>
<p>Diese Verhaltensweisen entstehen auch aus den sogenannten „Challenges“ heraus, Aktionen, die als Herausforderungen in den sozialen Netzwerken zirkulieren und durch die Bildung einer Kette von Anhängern viral werden.</p>
<p>Unter Teenagern der Vereinigten Staaten und anderen Ländern ist zum Beispiel das „Shocking game“ in Mode gekommen, das darin besteht, einen Freund zu würgen, bis er bewusstlos ist, die Szene zu filmen, in die Netzwerke zu stellen und andere aufzufordern, ihn nachzuahmen. Viele Spezialisten haben vor den gefährlichen Folgen dieser Praxis gewarnt, die von neurologischen Verletzungen bis zum Tod reichen. Tatsächlich sind Dutzende junger Menschen von der Übung zum wirklichen und irreversiblen Tod übergegangen.</p>
<p>Das „Fire challenge“ hat seinerseits viele Todesfälle verursacht. Die Spieler tränken sich mit einer brennbaren Flüssigkeit, entzünden sich, nehmen das Video ihrer Leistung auf und löschen die Flammen &#8211; wenn ihnen Zeit bleibt -, bevor es zu spät ist. Das Ritual kann auf andere angewendet werden, die sich durch bloße Idiotie zur Verfügung stellen oder mit Gewalt gezwungen werden, um eine faschistische Bestrafung an ihnen auszuführen.</p>
<p>Im „Knockout-Spiel“ müssen die Teilnehmer irgendeine ahnungslose Person mit einem Schlag ausschalten. Die Darstellung der Stärke des Angreifers wird hier mit der demütigenden Darstellung der Schwäche des Angegriffenen kombiniert, der dazu verurteilt ist, möglicherweise irreparablen physischen Schaden zu erleiden und Gegenstand von Spott zu werden. Es ist ein Spiel, das häufig von Hassgruppen gegen Schwarze, Latinos, Homosexuelle, Araber, Bettler und ältere Menschen praktiziert wird.</p>
<p>Vor einigen Jahren veranlasste diese Mischung aus Hass und Spaß fünf Teenager einer Schule in Colorado, eine Neonazi-Gruppe in den Netzwerken zu gründen, um Mitglieder „minderwertiger Rassen“ zu ermorden. Von den Bildungsbehörden einberufen, erhielten sie Warnungen und Ermahnungen. Einer von ihnen beschloss, Selbstmord zu begehen, um seine Loyalität gegenüber der Sache zu demonstrieren. Weil sein Drang, andere zu töten, unterdrückt wurde, entschied er sich, sich selbst zu töten. Dersrtige Gruppen sind heutzutage in den Netzwerken sehr verbreitet.</p>
<p>Professoren der Universität León, Spanien, analysierten in „Gewalt und Videospiele“ den Einfluss der gefragtesten Produkte in dieser Branche, genau diejenigen, bei denen es blutrünstige Aktionen gibt, auf das aggressive Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Laut der von ihnen durchgeführten Umfrage sind „Videospiele mit grausamerer und grafischer Gewalt zunehmend gefragt“.</p>
<p>Wir werden „in einer Kultur von Gewalt, Konkurrenzkampf, Verachtung der Schwachen, Sexismus und Aggression als eine Form der Beziehung“ geschult, betonen die Pädagogen.</p>
<p>Die finstere Fabel von Daniel Petric, die 2007 in Wellington, Ohio, stattfand, ist sehr lehrreich. Daniel, 16 Jahre alt, träumte von einem Videospiel, in dem man die ganze Zeit schießen musste. Seine Eltern verboten es ihm, und die Reaktion des Teenagers bestand darin, sie beim Abendessen mit einer echten Pistole aus nächster Nähe zu erschießen.</p>
<p>Es gibt weitere Komponenten, die uns helfen, Aberrationen wie „Corona-Partys“ zu verstehen. Die genannten Pädagogen sprechen von den Ähnlichkeiten zwischen dem monströsen Universum einiger Videospiele und den sogenennten „Gore“-Filmen, einer Art Subgenre des Horrorfilms, „wo Blut und Eingeweide durch die Luft fliegen und auf den Bildschirm spritzen“. In diesen audiovisuellen Produkten gibt es keine verständliche Handlung: Alles ist eine delirante Folge von Morden, Folter und Verstümmelung.</p>
<p>Andererseits haben die jungen Leute von Tuscaloosa Spaß daran, sich gegenseitig zu infizieren, in einem Land dessen Präsident die Pandemie systematisch heruntergespielt hat und sogar vor einigen Tagen erklärt hat, dass 99 % der Covid-19-Infektionen in den USA „harmlos sind“.</p>
<p>Sind „Corona-Partys“ in diesem Umfeld wirklich so unerklärlich?</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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