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	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; Papst Francisco</title>
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		<title>Papst Franziskus: Die Welt hat den Frieden verloren</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2016 21:51:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Papst Francisco]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Papst Franziskus stellte am Mittwoch fest, dass „die Welt im Kriegszustand ist, weil sie den Frieden verloren hat“, aber er stellte klar, dass es nicht um „einen Krieg der Religionen“ gehe, als er sich auf kürzliche Gewalttaten bezog. Während seines Fluges zu seiner Teilnahme am Welttag der Jugend von Krakau (Polen) stellte er vor 75 Medienvertretern fest: „ich spreche im Ernst von Krieg, einem Krieg der Interessen, um Geld, um die Naturressoucen, um die Beherrschung der Völker. Aber es ist kein Krieg der Religionen, denn alle Religionen wollen den Frieden.“]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3356" alt="papa-francisco  llegando" src="/files/2016/08/papa-francisco-llegando-300x170.jpg" width="300" height="170" />Papst Franziskus stellte am Mittwoch fest, dass „die Welt im Kriegszustand ist, weil sie den Frieden verloren hat“, aber er stellte klar, dass es nicht um „einen Krieg der Religionen“ gehe, als er sich auf kürzliche Gewalttaten bezog.</p>
<p>Während seines Fluges zu seiner Teilnahme am Welttag der Jugend von Krakau (Polen) stellte er vor 75 Medienvertretern fest: „ich spreche im Ernst von Krieg, einem Krieg der Interessen, um Geld, um die Naturressoucen, um die Beherrschung der Völker. Aber es ist kein Krieg der Religionen, denn alle Religionen wollen den Frieden.“</p>
<p>In traurigem Tonfall, der die Freude über eine Reise brach, bei der er mit Tausenden Jugendlichen zusammentreffen wird, wollte Franziskus Kommentare über die letzten Episoden der Gewalt und Attentate abgeben, wie den Überfall auf eine Kirche im Norden Frankreichs, bei dem ein Geistlicher ermordet wurde.</p>
<p>Franziskus sagte, dass das erste Wort, das ihm einfalle, um den gegenwärtigen Moment der Gewalt zu beschreiben, Unsicherheit sei, „aber das wahre Wort ist Krieg“.</p>
<p>Der Papst bezeichnete den gegenwärtigen Moment auch als einen „nicht organischen Krieg“, d.h. nicht erklärten, „sehr wohl aber organisierten“, erklärte er nach Berichten von EFE.</p>
<p>Auf dem Flug nach Krakau legte Franziskus seine Hoffnung in die Jugend: „Es heißt, dass die Jugend Hoffnung ist, hoffen wir also, dass uns die Jugend in diesem Moment etwas sagt und etwas Hoffnung gibt.“</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Historische Begegnung zwischen Papst Franziskus und Patriarch Kyrill</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2016 22:26:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Papst Francisco]]></category>
		<category><![CDATA[Patriarch Kyrill von Moskau und ganz Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Erneut war Havanna Szenario der Verständigung und des Dialogs. Am Freitagnachmittag kam es zu dem historischen Treffen zwischen Papst Franziskus und dem Patriarchen der russisch-orthodoxen Kirche, Seine Heiligkeit Kyrill, dem ersten Treffen der Führer der beiden Kirchen nach der Spaltung der Christenheit im Jahre 1054.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3175" alt="kiril declaracion01-580x347" src="/files/2016/02/kiril-declaracion01-580x347.jpg" width="300" height="189" />Erneut war Havanna Szenario der Verständigung und des Dialogs. Am Freitagnachmittag kam es zu dem historischen Treffen zwischen Papst Franziskus und dem Patriarchen der russisch-orthodoxen Kirche, Seine Heiligkeit Kyrill, dem ersten Treffen der Führer der beiden Kirchen nach der Spaltung der Christenheit im Jahre 1054.</p>
<p>Am Nachmittag hatte Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Präsident des Staats- und des Ministerrats Kubas, den Bischof von Rom am internationalen Flughafen Jose Marti empfangen &#8211; wo er einen Zwischenstopp vor seinem Besuch in Mexiko machte. Raúl wurde begleitet von Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla, dem Erzbischof von Havanna, Kardinal Jaime Ortega, sowie weiteren kubanischen Funktionsträgern.</p>
<p>Nach einer herzlichen Begrüßung hielten die Führer der katholischen und der russisch-orthodoxen Kirchen ein privates Treffen ab, das etwa zwei Stunden dauerte. Dann wurde eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, die in 30 Punkte wichtige Fragen wie die Situation in Ländern im Nahen Osten und Nordafrika, die Bedeutung des interreligiösen Dialogs und das unveräußerliche Recht auf Leben und die Rolle der Familie enthält.</p>
<p>„Kuba wird auch weiterhin den Frieden zu unterstützen. Jetzt steht die Angelegenheit von Kolumbien aus“, sagte Raúl nach dem Treffen zwischen Patriarch Kyrill und Papst Franziskus.</p>
<p>Am Morgen hatte der Patriarch von Moskau und dem ganzen Rus einen Kranz am Jose Marti Memorial niedergelegt, begleitet vom stellvertretenden Außenminister Kubas, Rogelio Sierra. Danach besuchte er die verschiedenen Säle des Komplexes. Die Leiterin der Einrichtung, Haydee Diaz, übergab Seiner Heiligkeit eine Gedenktafel und ein Buch mit Fotografien von Kuba.</p>
<p>Auf der heutigen Tagesordnung steht die Niederlegung eines Kranzes am Denkmal für die sowjetischen internationalistischen Soldaten und die Verhängung des Ordens José Martí an Patriarch Kyrill, höchste Auszeichnung, die der Staatsrat Republik Kuba verleiht. Außerdem ist ein Besuch in der Schule Solidarität mit Panama vorgesehen, wo Seine Heiligkeit Kyrill eine Spende von Rollstühlen für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf übergeben wird.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Gemeinsame Erklärung von Papst Franziskus und Patriarch Kyrill von Moskau und dem ganzen Rus</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2016 22:20:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Papst Francisco]]></category>
		<category><![CDATA[Patriarch Kyrill von Moskau und ganz Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch den Willen Gottes des Vaters, von dem jede Gabe kommt, im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Beistand des Heiligen Geistes des Trösters haben wir, Papst Franziskus und Kyrill, Patriarch von Moskau und dem ganzen Rus, uns heute in Havanna getroffen. Wir danken Gott, der in der Dreifaltigkeit verherrlicht ist, für diese Begegnung, die erste in der Geschicht]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3173" alt="papa y kiril acuerdo" src="/files/2016/02/papa-y-kiril-acuerdo.jpg" width="300" height="209" />„Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“ (2 Kor 13,13)</p>
<p>1. Durch den Willen Gottes des Vaters, von dem jede Gabe kommt, im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Beistand des Heiligen Geistes des Trösters haben wir, Papst Franziskus und Kyrill, Patriarch von Moskau und dem ganzen Rus, uns heute in Havanna getroffen. Wir danken Gott, der in der Dreifaltigkeit verherrlicht ist, für diese Begegnung, die erste in der Geschichte.</p>
<p>Mit Freude sind wir als Brüder im christlichen Glauben zusammengekommen, die sich treffen, um persönlich miteinander zu sprechen (vgl. 2 Joh 12), von Herz zu Herz, und die wechselseitigen Beziehungen zwischen den Kirchen, den wesentlichen Problemen unserer Gläubigen und die Aussichten zur Entwicklung der menschlichen Zivilisation zu erörtern.</p>
<p>2. Unser brüderliches Treffen hat auf Kuba stattgefunden, am Kreuzungspunkt von Nord und Süd sowie von Ost und West. Von dieser Insel, dem Symbol der Hoffnungen der „Neuen Welt“ und der dramatischen Ereignisse der Geschichte des 20. Jahrhunderts, richten wir unser Wort an alle Völker Lateinamerikas und der anderen Kontinente.</p>
<p>Wir freuen uns, dass der christliche Glaube hier in dynamischer Weise im Wachsen begriffen ist. Das starke religiöse Potential Lateinamerikas, seine jahrhundertealte christliche Tradition, die in der persönlichen Erfahrung von Millionen von Menschen zum Ausdruck kommt, sind die Garantie für eine große Zukunft für diese Region.</p>
<p>3. Da wir uns weit weg von den alten Auseinandersetzungen der „Alten Welt“ treffen, empfinden wir mit besonderem Nachdruck die Notwendigkeit einer gemeinsamen Arbeit zwischen Katholiken und Orthodoxen, die gerufen sind, mit Sanftmut und Respekt der Welt Rede und Antwort zu stehen über die Hoffnung, die uns erfüllt (vgl. 1 Petr 3,15).</p>
<p>4. Wir danken Gott für die Gaben, die wir durch das Kommen seines einzigen Sohnes in die Welt empfangen haben. Wir teilen die gemeinsame geistliche Tradition des ersten Jahrtausends der Christenheit. Die Zeugen dieser Tradition sind die Allerseligste Gottesmutter und Jungfrau Maria und die Heiligen, die wir verehren. Unter ihnen sind ungezählte Märtyrer, die ihre Treue zu Christus bezeugt haben und „Samen der Christen“ geworden sind.</p>
<p>5. Trotz dieser gemeinsamen Tradition der ersten zehn Jahrhunderte sind Katholiken und Orthodoxe seit ungefähr tausend Jahren der Gemeinschaft in der Eucharistie beraubt. Wir sind getrennt durch Wunden, die durch Konflikte in ferner oder naher Vergangenheit hervorgerufen wurden, durch von den Vorfahren ererbte Gegensätze im Verständnis und in der Ausübung unseres Glaubens an Gott, einer in drei Personen – Vater, Sohn und Heiliger Geist. Wir beklagen den Verlust der Einheit als Folge der menschlichen Schwäche und der Sünde, die trotz des Hohepriesterlichen Gebets Christi, des Erlösers, eingetreten ist: „Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein“ (Joh 17,21).</p>
<p>6. Im Bewusstsein, dass zahlreiche Hindernisse andauern, hoffen wir, dass unsere Begegnung zur Wiederherstellung dieser von Gott gewollten Einheit, für die Christus gebetet hat, beitragen kann. Möge unser Treffen die Christen in aller Welt inspirieren, Gott mit neuem Eifer um die volle Einheit aller seiner Jünger zu bitten. In einer Welt, die von uns nicht nur Worte, sondern auch konkrete Taten erwartet, möge diese Begegnung ein Zeichen der Hoffnung für alle Menschen guten Willens sein!</p>
<p>7. In unserer Entschlossenheit, alles, was notwendig ist, zu unternehmen, um die uns überkommenen geschichtlichen Gegensätze zu überwinden, wollen wir unsere Bemühungen vereinen, um das Evangelium Christi und das allgemeine Erbe der Kirche des ersten Jahrtausends zu bezeugen und miteinander auf die Herausforderungen der gegenwärtigen Welt zu antworten. Orthodoxe und Katholiken müssen lernen, in Bereichen, wo es möglich und notwendig ist, ein einmütiges Zeugnis für die Wahrheit zu geben. Die menschliche Zivilisation ist in eine Zeit epochalen Wandels eingetreten. Unser christliches Gewissen und unsere pastorale Verantwortung erlauben es uns nicht, angesichts der Herausforderungen, die eine gemeinsame Antwort erfordern, untätig zu bleiben.</p>
<p>8. Unser Augenmerk richtet sich in erster Linie auf die Gebiete in der Welt, wo die Christen Opfer von Verfolgung sind. In vielen Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas werden Familien, Dörfer und ganze Stände unserer Brüder und Schwestern in Christus ausgelöscht. Ihre Kirchen werden verwüstet und barbarisch ausgeplündert, ihre sakralen Gegenstände profaniert, ihre Denkmale zerstört. In Syrien, im Irak und in anderen Ländern des Nahen Ostens stellen wir mit Schmerz eine massenhafte Abwanderung der Christen fest, aus dem Gebiet, in dem sich unser Glaube einst auszubreiten begonnen hat und wo sie seit den Zeiten der Apostel zusammen mit anderen Religionsgemeinschaften gelebt haben.</p>
<p>9. Bitten wir die internationale Gemeinschaft, dringend zu handeln, um einer weiteren Vertreibung der Christen im Nahen Osten zuvorzukommen. Wenn wir die Stimme zur Verteidigung der verfolgten Christen erheben, möchten wir zugleich unser Mitgefühl für die Leiden zum Ausdruck bringen, die die Angehörigen anderer religiöser Traditionen erfahren, welche ihrerseits Opfer von Bürgerkrieg, Chaos und terroristischer Gewalt geworden sind.</p>
<p>10. In Syrien und im Irak hat die Gewalt bereits Tausende von Opfern gefordert sowie Millionen von Menschen obdachlos und ohne Mittel zurückgelassen. Wir rufen die internationale Gemeinschaft auf, sich zu vereinen, um der Gewalt und dem Terrorismus ein Ende zu setzen, und zugleich durch den Dialog zu einer raschen Wiederherstellung des inneren Friedens beizutragen. Es ist entscheidend, eine humanitäre Hilfe in großem Umfang für die gepeinigten Bevölkerungen und für die so vielen Flüchtlinge in den angrenzenden Ländern bereit zu stellen.</p>
<p>Wir bitten alle, die auf das Schicksal der Entführten, unter ihnen die Metropoliten von Aleppo Pavlos und Yohanna Ibrahim, die im April 2013 verschleppt wurden, Einfluss nehmen können, alles zu unternehmen, was für ihre rasche Befreiung nötig ist.</p>
<p>11. Flehen wir in unseren Gebeten zu Christus, dem Erlöser der Welt, um die Wiederherstellung des Friedens im Nahen Osten, der „das Werk der Gerechtigkeit“ (Jes 32,17) ist, auf dass sich das brüderliche Zusammenleben zwischen den verschiedenen Volksgruppen, Kirchen und Religionen dort intensiviere, auf dass die Flüchtlinge in ihre Häuser zurückkehren können, die Verletzten wieder genesen und die Seelen der unschuldig Getöteten die Ewige Ruhe finden.</p>
<p>Einen dringenden Appell richten wir an alle Parteien, die in die Konflikte verwickelt sein können, auf dass sie guten Willen zeigen und sich an den Verhandlungstisch setzen. Zugleich ist es nötig, dass die internationale Gemeinschaft alle möglichen Anstrengungen unternimmt, um dem Terrorismus mit Hilfe von gemeinsamen, vereinten und abgestimmten Aktionen ein Ende zu setzen. Wir rufen alle Länder auf, die in den Kampf gegen den Terrorismus involviert sind, in verantwortungsvoller und umsichtiger Weise zu handeln. Wir ermahnen alle Christen und alle Gottgläubigen, mit Inbrunst den sorgenden Schöpfer der Welt zu bitten, auf dass er seine Schöpfung vor der Vernichtung bewahre und keinen neuen Weltkrieg zulasse. Für einen dauerhaften und zuverlässigen Frieden sind besondere Bemühungen erforderlich, die darauf ausgerichtet sind, die gemeinsamen, uns verbindenden Werte wiederzuentdecken, die im Evangelium unseres Herrn Jesus Christus ihr Fundament haben.</p>
<p>12. Wir verbeugen uns vor dem Martyrium derjenigen, die auf Kosten ihres eigenen Lebens die Wahrheit des Evangeliums bezeugt haben und den Tod der Verleugnung des Glaubens an Christus vorgezogen haben. Wir glauben, dass diese Märtyrer unserer Zeit, die verschiedenen Kirchen angehören, aber im gemeinsamen Leiden geeint sind, ein Unterpfand der Einheit der Christen sind. An euch, die ihr für Christus leidet, richtet sich das Wort des Apostels: „Liebe Brüder! … Freut euch, dass ihr Anteil an den Leiden Christi habt; denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit voll Freude jubeln“ (1 Petr 4,12-13).</p>
<p>13. In dieser beunruhigenden Zeit ist der interreligiöse Dialog unerlässlich. Die Unterschiede im Verständnis der religiösen Wahrheiten dürfen die Menschen unterschiedlicher Glaubensüberzeugungen nicht davon abhalten, in Frieden und Eintracht zu leben. Unter den aktuellen Umständen haben die Leiter der Religionsgemeinschaften die besondere Verantwortung, ihre Gläubigen in einem respektvollen Geist gegenüber den Überzeugungen derer, die anderen religiösen Traditionen angehören, zu erziehen. Absolut inakzeptabel sind die Versuche, kriminelle Handlungen mit religiösen Slogans zu rechtfertigen. Kein Verbrechen kann im Namen Gottes begangen werden, „denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern ein Gott des Friedens“ (1 Kor 14,33).</p>
<p>14. Indem wir den hohen Wert der Religionsfreiheit bekräftigen, danken wir Gott für die noch nie dagewesene Erneuerung des christlichen Glaubens, die gerade in Russland und in vielen Ländern Osteuropas geschieht, wo über Jahrzehnte hinweg atheistische Regime vorgeherrscht haben. Heute sind die Ketten des militanten Atheismus zerbrochen, und die Christen können an vielen Orten ihren Glauben frei bekennen. In einem Vierteljahrhundert sind Zehntausende von neuen Kirchen gebaut sowie Hunderte von Klöstern und theologischen Schulen eröffnet worden. Die christlichen Gemeinschaften bringen eine wichtige karitative und soziale Aktivität voran, indem sie den Bedürftigen vielfältige Unterstützung bieten. Orthodoxe und Katholiken arbeiten oft Seite an Seite. Sie bestätigen die bestehenden gemeinsamen spirituellen Fundamente des menschlichen Zusammenlebens und bezeugen die Werte des Evangeliums.</p>
<p>15. Gleichzeitig sind wir über die Situation in vielen Ländern besorgt, in denen die Christen immer häufiger mit einer Einschränkung der religiösen Freiheit, des Rechts, die eigenen Überzeugungen zum Ausdruck zu bringen, und der Möglichkeit, ihnen entsprechend zu leben, konfrontiert sind. Besonders stellen wir fest, dass die Transformation einiger Länder in säkularisierte Gesellschaften, die jedem Bezug zu Gott und seiner Wahrheit fernstehen, eine schwere Bedrohung für die Religionsfreiheit darstellt. Quelle zur Beunruhigung ist für uns die gegenwärtige Beschränkung der Rechte der Christen, wenn nicht gar ihre Diskriminierung, wenn gewisse politische Kräfte, die durch die Ideologie eines oft sehr aggressiven Säkularismus geleitet werden, sie an den Rand des öffentlichen Lebens zu drängen versuchen.</p>
<p>16. Der Prozess der Integration Europas, der nach Jahrhunderten blutiger Konflikte begonnen wurde, ist von vielen mit Hoffnung aufgenommen worden, wie eine Garantie für Frieden und Sicherheit. Wir möchten allerdings dazu einladen, gegenüber einer Integration, die die religiöse Identität nicht achtet, wachsam zu sein. Auch wenn wir für den Beitrag anderer Religionen zu unserer Kultur offen sind, sind wir davon überzeugt, dass Europa seinen christlichen Wurzeln treu bleiben muss. Wir bitten die Christen Ost- und Westeuropas sich im gemeinsamen Zeugnis für Christus und das Evangelium zu vereinen, so dass Europa seine Seele bewahrt, die sich in zweitausend Jahren christlicher Tradition gebildet hat.</p>
<p>17. Unser Blick richtet sich auf die Menschen, die sich in großer Schwierigkeit befinden, die unter Bedingungen extremer Bedürftigkeit und Armut leben, während der materielle Reichtum der Menschheit zunimmt. Wir können nicht gleichgültig gegenüber dem Los von Millionen von Migranten und Flüchtlingen sein, die an die Tür der reichen Länder klopfen. Der zügellose Konsum, wie man ihn in einigen der am meisten entwickelten Länder antrifft, beginnt allmählich die Ressourcen unseres Planeten aufzubrauchen. Die wachsende Ungleichheit in der Verteilung der irdischen Güter erhöht den Eindruck von Ungerechtigkeit im Hinblick auf das sich ausgebildete System der internationalen Beziehungen.</p>
<p>18. Die christlichen Kirchen sind aufgerufen, die Erfordernisse der Gerechtigkeit, den Respekt vor den Traditionen der Völker und eine echte Solidarität mit allen Leidenden zu verteidigen. Wir Christen dürfen nicht vergessen, dass Gott das Törichte in der Welt erwählt hat, um die Weisen zuschanden zu machen. Das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten, damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott (vgl. 1 Kor 1,27-29).</p>
<p>19. Die Familie ist die natürliche Mitte des menschlichen Lebens und der Gesellschaft. Wir sind über die Krise der Familien in vielen Ländern besorgt. Orthodoxe und Katholiken teilen die gleiche Auffassung über die Familie. Sie sind aufgerufen zu bezeugen, dass sie ein Weg zur Heiligkeit darstellt, der in der Treue der Eheleute in ihren gegenseitigen Beziehungen, in ihrer Offenheit für den Nachwuchs und für die Erziehung der Kinder, in der Solidarität zwischen den Generationen und der Achtung der Schwächsten zum Ausdruck kommt.</p>
<p>20. Die Familie gründet sich auf der Ehe, dem Akt der freien und treuen Liebe eines Mannes und einer Frau. Die Liebe besiegelt ihre Verbindung und lehrt sie, sich gegenseitig als Geschenk anzunehmen. Die Ehe ist eine Schule der Liebe und der Treue. Wir bedauern, dass andere Formen des Zusammenlebens mittlerweile auf die gleiche Stufe dieser Verbindung gestellt werden, während die durch die biblische Tradition geheiligte Auffassung der Vaterschaft und der Mutterschaft als besondere Berufung des Mannes und der Frau in der Ehe aus dem öffentlichen Bewusstsein ausgeschlossen wird.</p>
<p>21. Wir bitten alle, das unveräußerliche Recht auf Leben zu respektieren. Millionen Kindern ist selbst die Möglichkeit versagt, zur Welt zu kommen. Das Blut der ungeborenen Kinder schreit zu Gott (vgl. Gen 4,10).</p>
<p>Die Entwicklung der sogenannten Euthanasie führt dazu, dass die alten Menschen und die Kranken beginnen, sich als eine übermäßige Last für ihre Familien und die Gesellschaft allgemein zu fühlen.</p>
<p>Wir sind auch besorgt über die Entwicklung der technischen Entwicklung der biomedizinischen Fortpflanzung, denn die Manipulierung des menschlichen Lebens ist ein Angriff auf die Grundlagen der Existenz des Menschen, der als Abbild Gottes erschaffen ist. Wir halten es für unsere Pflicht, an die Unveränderlichkeit der christlichen moralischen Grundsätze zu erinnern, die auf der Achtung der Würde des Menschen beruhen, der nach dem Plan Gottes ins Leben gerufen ist.</p>
<p>22. Heute möchten wir uns im Besonderen an die jungen Christen wenden. Ihr liebe Jugendliche, habt die Aufgabe, euer Talent nicht in der Erde zu verstecken (vgl. Mt 25,25), sondern alle Fähigkeiten, die Gott euch geschenkt hat, zu gebrauchen, um in der Welt die Wahrheiten Christi zu bekräftigen und in eurem Leben die im Evangelium verankerten Gebote der Gottes- und der Nächstenliebe zu verkörpern. Habt keine Angst, gegen den Strom zu schwimmen, wenn ihr die Wahrheit Gottes verteidigt, der sich die heutigen weltlichen Normen durchaus nicht immer angleichen.</p>
<p>23. Gott liebt euch und erwartet von jedem von euch, dass ihr seine Jünger und Apostel seid. Seid das Licht der Welt, damit die Menschen in eurer Umgebung eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen (vgl. Mt 5,14.16). Erzieht eure Kinder im christlichen Glauben, gebt die kostbare Perle des Glaubens (vgl. Mt 13,46), die ihr von euren Eltern und euren Vorfahren empfangen habt, an sie weiter. Erinnert euch daran: „Um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden“ (1 Kor 6,20), um den Preis des Kreuzestodes des Gottmenschen Jesus Christus.</p>
<p>24. Orthodoxe und Katholiken sind nicht nur durch die gemeinsame Tradition der Kirche des ersten Jahrtausends miteinander verbunden, sondern auch durch die Sendung, das Evangelium Christi in der Welt von heute zu verkünden. Diese Sendung beinhaltet die gegenseitige Achtung für die Mitglieder der christlichen Gemeinschaften und schließt jede Form von Proselytismus aus.</p>
<p>Wir sind nicht Konkurrenten, sondern Geschwister, und von dieser Vorstellung müssen alle unsere wechselseitigen Unternehmungen wie auch die gegenüber der Außenwelt geleitet sein. Wir fordern die Katholiken und die Orthodoxen aller Länder auf zu lernen, in Frieden, in der Liebe und in „Einmütigkeit“ (Röm 15,5) zusammenzuleben. So darf man nicht zulassen, dass unlautere Mittel eingesetzt werden, um die Gläubigen zum Übertritt von einer Kirche zur anderen zu bewegen, und so ihre Religionsfreiheit und ihre Traditionen verneint werden. Wir sind berufen, nach der Regel des Apostels Paulus zu handeln: Ich habe „darauf geachtet, das Evangelium nicht dort zu verkündigen, wo der Name Christi schon bekannt gemacht war, um nicht auf einem fremden Fundament zu bauen“ (Röm 15,20).</p>
<p>25. Wir hoffen, dass unsere Begegnung auch dort zur Versöhnung beitragen möge, wo Spannungen zwischen Griechisch-Katholischen und Orthodoxen bestehen. Heute ist klar, dass die Methode des „Uniatismus“ aus der Vergangenheit, der als Vereinigung einer Gemeinschaft mit der anderen durch ihre Loslösung von ihrer Kirche verstanden wurde, nicht eine Weise ist, die es ermöglicht, die Einheit wiederherzustellen. Dennoch haben die kirchlichen Gemeinschaften, die unter diesen historischen Umständen entstanden sind, das Recht zu existieren und alles zu unternehmen, was notwendig ist, um die geistlichen Ansprüche ihrer Gläubigen zu befriedigen, bei gleichzeitigem Bemühen, mit ihren Nachbarn in Frieden zu leben. Orthodoxe und Griechisch-Katholische haben es nötig, sich miteinander zu versöhnen und Formen des Zusammenlebens zu finden, die beiderseitig annehmbar sind.</p>
<p>26. Wir bedauern die Auseinandersetzung in der Ukraine, die bereits viele Opfer gefordert, unzählige Verwundungen bei den friedlichen Einwohnern verursacht und die Gesellschaft in eine schwere wirtschaftliche und humanitäre Krise geworfen hat. Wir laden alle Konfliktparteien zur Besonnenheit, zur sozialen Solidarität und zum Handeln ein, um den Frieden aufzubauen. Wir laden unsere Kirchen in der Ukraine ein zu arbeiten, um zur gesellschaftlichen Eintracht zu gelangen, sich einer Beteiligung an der Auseinandersetzung zu enthalten und nicht eine weitere Entwicklung des Konfliktes zu unterstützen.</p>
<p>27. Wir hoffen, dass die Kirchenspaltung unter den orthodoxen Gläubigen in der Ukraine auf der Grundlage der bestehenden kanonischen Regelungen überwunden werden kann, dass alle orthodoxen Christen der Ukraine in Frieden und Eintracht leben und dass die katholischen Gemeinschaften des Landes auch dazu beitragen, so dass unsere christliche Brüderlichkeit immer deutlicher sichtbar wird.</p>
<p>28. In der vielgestaltigen und doch durch eine gemeinsame Bestimmung vereinten Welt von heute sind Katholiken und Orthodoxe berufen, in der Verkündigung der Frohen Botschaft brüderlich zusammenzuarbeiten und gemeinsam die ethische Würde und die authentische Freiheit der Person zu bezeugen, „damit die Welt glaubt“ (Joh 17,21). Diese Welt, in der die geistigen Grundpfeiler des menschlichen Lebens in zunehmendem Maß verschwinden, erwartet von uns ein starkes christliches Zeugnis in allen Bereichen des persönlichen und gesellschaftlichen Lebens. Von unserer Fähigkeit, in diesen schwierigen Zeiten gemeinsam Zeugnis zu geben für den Geist der Wahrheit, hängt zum großen Teil die Zukunft der Menschheit ab.</p>
<p>29. In diesem kühnen Zeugnis für die Wahrheit Gottes und die Frohe Botschaft möge uns der Gottmensch Jesus Christus, unser Herr und Erlöser, unterstützen, der uns geistig mit seiner untrüglichen Verheißung stärkt: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben.“ (Lk 12,32)!</p>
<p>Christus ist die Quelle von Freude und Hoffnung. Der Glaube an ihn verwandelt das menschliche Leben und erfüllt es mit Sinn. Davon haben sich durch die eigene Erfahrung alle überzeugen können, auf die man die Worte des Apostels Petrus beziehen kann: „Einst wart ihr nicht sein Volk, jetzt aber seid ihr Gottes Volk; einst gab es für euch kein Erbarmen, jetzt aber habt ihr Erbarmen gefunden“ (1 Petr 2,10).</p>
<p>30. Erfüllt von Dank für das Geschenk des gegenseitigen Verstehens, das während unserer Begegnung zum Ausdruck kam, schauen wir dankbar auf die Allerseligste Gottesmutter und rufen sie mit den Worten dieses alten Gebetes an: „Unter den Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesmutter“. Möge die selige Jungfrau Maria durch ihre Fürbitte alle, die sie verehren, zur Brüderlichkeit ermutigen, damit sie zur von Gott bestimmten Zeit in Frieden und Eintracht in einem einzigen Gottesvolk vereint seien, zur Ehre der Allerheiligsten und unteilbaren Dreifaltigkeit!</p>
<p>(gezeichnet)</p>
<p>Franziskus, Bischof von Rom, Papst der katholischen Kirche</p>
<p>Kyrill I., Patriarch von Moskau und dem ganzen Rus</p>
<p>Havanna (Kuba), 12. Februar 2016</p>
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		<item>
		<title>Raúl empfing Patriarchen der Russisch &#8211; Orthodoxen Kirche</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2016 15:49:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Russische Patriarch Kirill]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz empfing heute auf dem Internationalen Flughafen José Martí den Patriarchen von Moskau und Ganz Russland, Seine Heiligkeit Kyrill, zu seinem ersten pastoralen Besuch als Primat der Russisch-Orthodoxen Kirche.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3160" alt="Raul recibe Kirill" src="/files/2016/02/Raul-recibe-Kirill.jpg" width="300" height="199" />Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz empfing heute auf dem Internationalen Flughafen José Martí den Patriarchen von Moskau und Ganz Russland, Seine Heiligkeit Kyrill, zu seinem ersten pastoralen Besuch als Primat der Russisch-Orthodoxen Kirche.</p>
<p>„Mit einem schönen Gefühl im Herzen betrete ich zum vierten Mal den Boden Kubas“, begann Kyrill seine Rede und sagte außerdem, dass er auf Einladung des Präsidenten Raúl Castro Ruz zu einem „Freundschaftsbesuch“ gekommen sei. Er erinnerte daran, dass „die Völker Russlands und Kubas seit vielen Jahren durch enge Bande der Zusammenarbeit und Freundschaft vereint sind“.</p>
<p>„Ich werde hier die Möglichkeit haben, mit den Menschen zu sprechen und ihnen die besten Wünsche des russischen Volkes zu übermitteln“, sagte er.</p>
<p>„Ich bin nicht nur Patriarch von Moskau, sondern von ganz Russland, des historischen Russlands und deswegen überbringe ich die Grüße aller Völker des historischen Russlands. Ich wünsche dem kubanischen Volk Wohlergehen und jedem von Ihnen Freude. Dass die Barmherzigkeit Gottes und seine Liebe mit Ihnen seien“, fuhr er fort.</p>
<p>Nach dem Empfang kamen Seine Heiligkeit Kyrill und der kubanische Präsident Raúl Castro zu einem Treffen in den Besuchsräumen des Flughafens zusammen.</p>
<p>Der russische Patrirach wird heute auf dem internationalen Flughafen José Martí mit Papst Franziskus zusammentreffen, der in Havanna einen Zwischenaufenthalt auf dem Weg nach Mexiko einlegen wird.</p>
<p>Beide werden ein Gespräch miteinander führen und eine gemeinsame Erklärung unterzeichnen, wie aus einem gemeinsamen Kommuniqué des Moskauer Patriarchats und des Vatikans hervorgeht.</p>
<p>Außerdem sieht das Besuchsprogramm des Patriarchen in Kuba eine Ehrung José Martís, ein Treffen mit Präsident Raúl Castro Ruz, einen Besuch des Mausoleums für den Internationalistischen Sowjetischen Soldaten, einen Besuch der Schule „Solidarität mit Panama“ und die Teilnahme an einem Konzert im Martí-Theater in Havanna vor. Er wird am Samstag außerdem mit dem Orden José Martí ausgezeichnet werden und vor seiner Abreise am Sonntag einen Gottesdienst abhalten.</p>
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		<title>Botschaft von Papst Franziskus an Präsident Raúl Castro Ruz, abgegeben während des Fluges in die USA</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2015 21:26:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Nachricht]]></category>
		<category><![CDATA[Papst Francisco]]></category>
		<category><![CDATA[Politik. Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Botschaft aus dem Flugzeug ALITALIA 4001 an Seine Exzellenz Raúl Castro Ruz, Präsident des Staats- und des Ministerrats der Republik Kuba, Havanna:
Nach meiner Abreise aus Kuba möchte ich Seiner Exzellenz und dem gesamten kubanischen Volk meine tiefe Dankbarkeit für den herzlichen Empfang im Land aussprechen.
Ich rufe um den Segen des allmächtigen Gottes für Euch alle an und ich verspreche mein Gebet für Euren Frieden und Wohlstand.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3036" alt="papa-franciscocuba" src="/files/2015/09/papa-franciscocuba.jpg" width="300" height="167" />Botschaft aus dem Flugzeug ALITALIA 4001 an Seine Exzellenz Raúl Castro Ruz, Präsident des Staats- und des Ministerrats der Republik Kuba, Havanna:</p>
<p><em>Nach meiner Abreise aus Kuba möchte ich Seiner Exzellenz und dem gesamten kubanischen Volk meine tiefe Dankbarkeit für den herzlichen Empfang im Land aussprechen.</em></p>
<p><em>Ich rufe um den Segen des allmächtigen Gottes für Euch alle an und ich verspreche mein Gebet für Euren Frieden und Wohlstand.</em></p>
<p><em>Papst Franziskus</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Papst Franziskus besuchte Fidel Castro</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Sep 2015 19:40:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fidel Castro]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Papst Francisco]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sprecher des Heiligen Stuhls, Monsignore Federico Lombardi, bestätigte am heutigen Sonntag in einer Pressekonferenz, dass Papst Franziskus nach Beendigung der Messe ein Treffen mit dem historischen Führer der Revolution Fidel Castro Ruz hatte. Nach Aussage von Federico Lombardi hatten Fidel Castro und Papst Franziskus einen angenehmen Gedankenaustausch, der zwischen 30 und 40 Minuten dauerte.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3032" alt="fidelpapa para ingles.jpg_1718483346" src="/files/2015/09/fidelpapa-para-ingles.jpg_1718483346.jpg" width="300" height="170" />Der Sprecher des Heiligen Stuhls, Monsignore Federico Lombardi, bestätigte am heutigen Sonntag in einer Pressekonferenz, dass Papst Franziskus nach Beendigung der Messe ein Treffen mit dem historischen Führer der Revolution Fidel Castro Ruz hatte.</p>
<p>Nach Aussage von Federico Lombardi hatten Fidel Castro und Papst Franziskus einen angenehmen Gedankenaustausch, der zwischen 30 und 40 Minuten dauerte.</p>
<p>Das Oberhaupt der katholischen Kirche und Fidel tauschten Geschenke aus: Der Papst überreichte dem Comandante en Jefe eineige Bücher und der Revolutionsführer übergab Seiner Heiligkeit ein Exemplar des Buches Fidel und die Religion, das vor 30 Jahren seine erste Auflage hatte.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Papst Franziskus in Kuba eingetroffen</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Sep 2015 23:51:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Papst Francisco]]></category>
		<category><![CDATA[Raul Castro]]></category>
		<category><![CDATA[Religion Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Society]]></category>

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		<description><![CDATA[Papst Franziskus traf am heutigen Nachmittag um 15. 51 Uhr auf dem Internationalen Flughafen José Martí ein, wo er vom Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz empfangen wurde.
Bei der Begrüßungszeremonie wurde der kubansiche Präsident von Kardinal Jaime Ortega begeleitet, der ebenfalls den Pontifex maximus am Fuße der Gangway des Alitalia Flugzeuges begrüßte, das Seine Heiligkeit zu ihrem ersten Besuch nach Kuba gebracht hatte.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3025" alt="Papa francisco con Raul" src="/files/2015/09/Papa-francisco-con-Raul.jpg" width="300" height="251" />Papst Franziskus traf am heutigen Nachmittag um 15. 51 Uhr auf dem Internationalen Flughafen José Martí ein, wo er vom Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz empfangen wurde.</p>
<p>Bei der Begrüßungszeremonie wurde der kubansiche Präsident von Kardinal Jaime Ortega begeleitet, der ebenfalls den Pontifex maximus am Fuße der Gangway des Alitalia Flugzeuges begrüßte, das Seine Heiligkeit zu ihrem ersten Besuch nach Kuba gebracht hatte.</p>
<p>Nach der Begrüßung zwischen den beiden Staatschefs, sprach der Bischof von Rom einige Minuten lang mit einer Gruppe von Kindern. Er zeigte sich sehr bewegt über das Gespräch mit den Kleinen, die ihm, kaum dass er kubanischen Boden betreten hatte, Blumen überreichten.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Papst Franziskus auf dem Weg nach Kuba</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2015 12:52:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Papst Francisco]]></category>
		<category><![CDATA[Raul Castro]]></category>
		<category><![CDATA[Religion Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Society]]></category>

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		<description><![CDATA[Papst Franziskus, Pontifex Maximus der Katholischen Kirche und 1. Mann im Vatikanstaat, wird Samstag, den 19. September in Kuba eintreffen, um seinen apostolischen Besuch in unserem Land, der sich bis zum 22. September erstrecken wird, zu beginnen. Seine Heiligkeit bereist Kuba auf Einladung des Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz und wird ein Programm pastoraler Aktivitäten in Havanna, Holguín und Santiago de Cuba absolvieren.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3027" alt="papa saluda" src="/files/2015/09/papa-saluda.jpg" width="300" height="225" />Papst Franziskus, Pontifex Maximus der Katholischen Kirche und 1. Mann im Vatikanstaat, wird Samstag, den 19. September in Kuba eintreffen, um seinen apostolischen Besuch in unserem Land, der sich bis zum 22. September erstrecken wird, zu beginnen.</p>
<p>Seine Heiligkeit bereist Kuba auf Einladung des Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz und wird ein Programm pastoraler Aktivitäten in Havanna, Holguín und Santiago de Cuba absolvieren.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
]]></content:encoded>
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