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	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; Maisi</title>
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		<title>Landwirtschaft in Maisi erholt sich langsam</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2016 15:41:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Minuten später, immer den Geräuschen nachgehend, die Äxte und Macheten verursachen, wenn sie Bäume zerkleinern, treffen wir auf die, die wir so vehement gesucht haben: die zwei Brigaden der Waldarbeiter aus der Provinz Granma, die Initiatoren der Wiedererholung der Kaffeeproduktion in Maisi, der den Haupterwerbszweig des schwer getroffenen Kreises darstellt, von dem ein großer Teil der Familien abhängt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3475" alt="Maisi poda arboles" src="/files/2016/10/Maisi-poda-arboles.jpg" width="300" height="207" />Minuten später, immer den Geräuschen nachgehend, die Äxte und Macheten verursachen, wenn sie Bäume zerkleinern, treffen wir auf die, die wir so vehement gesucht haben: die zwei Brigaden der Waldarbeiter aus der Provinz Granma, die Initiatoren der Wiedererholung der Kaffeeproduktion in Maisi, der den Haupterwerbszweig des schwer getroffenen Kreises darstellt, von dem ein großer Teil der Familien abhängt.</p>
<p>Beide Kollektive kamen am Sonntag Abend an und sie haben den klar definierten Auftrag, die Kaffeeplantagen von den Bäumen zu befreien, die auf sie gefallen sind. Bereits am ersten Tag haben die erfahrenen 21 Arbeiter, die mit Hingabe ans Werk gingen, einen Hektar der Finca von Wilder Tuz Abad wiederherhestellt.</p>
<p>„Wir werden hierbleiben, solange dies nötig ist, denn die Schäden an den Plantagen sind kolossal und sie wieder herzustellen erfordert Zeit und viel Mühe“, ist die einhellige Auffassung aller Beteiligten.</p>
<p>„Guckt euch mal die Menge an Bäumen an, die wir bereits zerschnitten und aus den Kaffeeplantagen entfernt haben, die aber anscheinend nicht von ihnen zermalmt worden sind.</p>
<p>Als wir hierherkamen, wussten wir, dass uns harte Arbeit erwartet, wegen der schwierigen Bedingungen und wegen des Zeitdrucks, unter dem wir arbeiten müssen. Deswegen müssen wir auch im Regen arbeiten.“</p>
<p>Genau wie Yuniel Suárez Moreno versicherte auch Rey Elías González mit der Motorsäge in der Hand, dass sie nichts davon abhalten werde, ihre Aufgabe zu erfüllen: „Das sind wir den Menschen aus Maisi schuldig, von denen vielen praktisch alles verloren haben und die alle in ihrem Optimismus und ihrem Vertrauen in die Revolution nicht nachgelassen haben.“</p>
<p>Tuz Abad seinerseits betrachtet die Hilfe, die er erhält, als einen Segen und schätzt, dass er allein einige Jahre brauchen würde, wenn er seine Finca wieder herrichten müsste. „Mit diesen Männern und den Maschinen, die sie mitgebracht haben, hoffe ich, dass in einigen Tagen meine 2,5 Hektar Kaffeeplantagen wieder so weit sind, dass es vorwärts geht“, sagte er.</p>
<p>SCHÄDEN IN DER LANDWIRTSCHAFT</p>
<p>Die starken Winde und der heftige Regen von Matthew haben die Landwirtschaft Maisis praktisch völlig zerstört. Was die Kaffeeplantagen angeht, sind 4.940 Hektar beeinträchtigt, 1.197 davon waren in den letzten vier Jahren erneuert worden. Das hat zum Verlust 86.000 latas (1 lata ca. 13 kg) von Kaffeekirschen geführt, die noch auf den Plantagen waren und von 150.000 Pflanzen, die zur Einpflanzung bereit waren.</p>
<p>Es wurden auch Dutzende von Tonnen von bereits geernteten Kaffeekirschen beschädigt, da die Dächer aller sieben dort existierenden Einrichtungen zur Entkernung der Kaffeekirschen zerstört wurden.</p>
<p>Außerdem wurden 570 Hektar Kakao beschädigt, die ganze vorgesehene Produktion der Zwischenernte von etwa 20 Tonnen und weitere 25 Tonnen wurden nass, als die Dächer der Lager, die sie schützten, davongetragen wurden.</p>
<p>Auch die vom Hurrikan verursachten Schäden in den Wäldern waren enorm. Tausende von Bäumen, darunter Kokospalmen, Bäume von Zitrusfrüchten und anderen Obstsorten wurden niedergerissen. In Maisi wird es zur Zeit schwierig sein, einen Baum mit Blättern zu entdecken.</p>
<p>Wenn die Winde schon in der Lage sind, Kokospalmen, andere Palmen und mächtige Johannisbrotbäume zu entwurzeln, kann man sich vorstellen, wie es auf den Bananenplantagen aussieht, neben dem Kaffee das zweitwichtigste Produkt des Kreises. Im ganzen Kreis wird man heute schwerlich nur eine einzige Bananenstaude finden, die noch aufrecht steht.</p>
<p>STRATEGIE DER WIEDERERHOLUNG</p>
<p>Was den Kaffee und den Kakao angeht, ist geplant, die Wiedererholung in den Gebieten mit Plantagen in der Entwicklung zu beginnen, d.h. diejenigen, die zwischen einem und vier Jahren eingepflanzt wurden. Die Setzlinge, die den Hurrikan überstanden haben, sollen dort eingepflanzt werden.</p>
<p>Danach sollen die Anstrengungen auf die Rettung von ausgewachsenen Pflanzen konzentriert werden, die nicht so stark geschädigt sind.Die mit großen Schäden und die, die schon über 20 Jahre alt sind, werden ersetzt.</p>
<p>Im Augenblick stehen dafür sechs Brigaden zur Verfügung, die aus Granma und Santiago de Cuba kommen und mit Motorsägen und anderem Werkzeug ausgerüstet sind. Hinzu kommen die, aus den diverse Kreisen. Man erwartet auch die erste Lieferung von Dachbedeckungen, um die beschädigten Einrichtungen zu reparieren.</p>
<p>Was den Mangel an Bananen angeht, so ist ein Notplan für die Aussaat verschiedener Pflanzenarten vorgesehen, die einen kurzen Erntezyklus haben wie Kürbis, Süßkartoffel und bestimmte Gemüsesorten.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Ganz Kuba in Baracoa</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2016 16:02:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Welch seltsames Geheimnis steckt in uns, dass wir unter den schwierigsten Umständen, immer diese Tugenden abrufen könne, die typisch für uns sind und die uns unterscheiden.
Eine Wallfahrt von mehreren Tagen durch den Osten des Landes nach dem Durchzug von Matthew, verstärkt meinen Stolz in dieses Land, das unvollkommen ist, wie jedes Werk, aber so voll von großen und kleinen Dingen, die nicht genügend Platz auf diesen Blättern hätten.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3480" alt="Raul en guantanamo" src="/files/2016/10/Raul-en-guantanamo.jpg" width="300" height="225" />Welch seltsames Geheimnis steckt in uns, dass wir unter den schwierigsten Umständen, immer diese Tugenden abrufen könne, die typisch für uns sind und die uns unterscheiden.</p>
<p>Eine Wallfahrt von mehreren Tagen durch den Osten des Landes nach dem Durchzug von Matthew, verstärkt meinen Stolz in dieses Land, das unvollkommen ist, wie jedes Werk, aber so voll von großen und kleinen Dingen, die nicht genügend Platz auf diesen Blättern hätten.</p>
<p>Es ist bewegend zu beobachten, wie eine Gruppe von Kindern, die fast alles verloren haben, zwischen den Trümmern spielt. Photo: Jose M. Correa<br />
Eine Gruppe von Kindern, die fast alles verloren haben; die Bücher, die Schultasche, das Schlafplüschtier, ihre Schuhe und in all ihrer kindlichen Unschuld unter einer aufgestellten kubanischen Flagge in den Trümmern spielen. Das bewegt einen und lässt einem das Herz schneller schlagen.</p>
<p>Was kann man über die nicht enden wollenden Karawanen von Elektrizitätsarbeitern sagen, von solchen der Kommunikation, von Bauarbeitern, LKW Fahrern und Arbeitern unzähliger Unternehmen, die wie die Ameisen und unter widrigsten Bedingungen, die ersten waren, die, die Flagge mit dem einsamen Stern schwenkend, am Ort der Katastrophe eintrafen.</p>
<p>Wenn du glaubst, du hast alles gehört, taucht eine neue Anekdote auf, die über das solidarische Verhalten von Menschen erzählt, das es ermöglicht hat, dass ein Hurrikan Stärke vier kein einziges Menschenleben forderte.</p>
<p>Dass 50, 60 und mehr Leute in einem Haus zusammen Schutz fanden war völlig normal und dass sie dort in der Dunkelheit alles teilten, den Schmerz, die Angst und das Wenige, was sie besaßen, den Becher Kaffee, das Handtuch, die Windel für das Kind und andere Dinge, ist etwas, das man nicht überall sieht.</p>
<p>Es ist bewegend zu beobachten, wie eine Gruppe von Kindern, die fast alles verloren haben, zwischen den Trümmern spielt. Photo: Jose M. Correa<br />
Da ist Yaliseidy Londres Cobas, die in San Germán wohnt, einem der abgelegensten Gebiete der Provinz Baracoa und die, nachdem sie über 60 Personen bei sich aufgenommen hatte, noch immer zwei Familien Unterschlupf gibt, die alles verloren haben und uns deutlich macht, dass diese auch bei ihr bleiben würden, bis sich eine Wohnmöglichkeit für sie ergebe. Und wie sie gibt es viele Familien mehr in diesem Gebiet.</p>
<p>Die Erklärung für soviel Solidarität und spirituelles Wachstum angesichts der Widrigkeiten gab ein Motorradfahrer aus Guantanamo, der voller Verwunderung angesichts der endlosen Karawane der menschlichen und materiellen Ressourcen, die auf dem Weg nach Baracoa, Maisi und in andere betroffene Gebiete an ihm vorbeizieht, ganz ergriffen sagt: „Mann, ganz Kuba ist ja in Baracoa.“</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Raúl: Es war ein schlimmer Schlag, aber wir werden uns davon erholen</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2016 15:48:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„ Jetzt ist es lebenswichtig, dass man so schnell wie möglich genau alle Schäden registriert, um zu wissen was an den verschiedenen Stellen benötigt wird“, sagte Armeegeneral Raúl Castro Ruz auf einer Arbeitssitzung des Verteidungsrats des Kreises. Dort wurden die entscheidenden Fragen besprochen, wie man mit dem Wiederaufbau im Kreis Maisi vorwärts komme, in dem die Ortschaften La Máquina, Punta de Maisi und Los Llanos am schlimmsten von Matthew in Mitleidenschaft gezogen wurden.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3480" alt="Raul en guantanamo" src="/files/2016/10/Raul-en-guantanamo.jpg" width="300" height="225" />„ Jetzt ist es lebenswichtig, dass man so schnell wie möglich genau alle Schäden registriert, um zu wissen was an den verschiedenen Stellen benötigt wird“, sagte Armeegeneral Raúl Castro Ruz auf einer Arbeitssitzung des Verteidungsrats des Kreises. Dort wurden die entscheidenden Fragen besprochen, wie man mit dem Wiederaufbau im Kreis Maisi vorwärts komme, in dem die Ortschaften La Máquina, Punta de Maisi und Los Llanos am schlimmsten von Matthew in Mitleidenschaft gezogen wurden.</p>
<p>Der Vorsitzende des Nationalen Verteidigungsrats Raúl Castro wurde vom stellvertretenden Minister der Revolutionären Streitkräfte Armeekorpsgeneral Ramón Espinosa Martín begleitet, der sich gemeinsam mit anderen Mitgliedern der nationalen und lokalen Führung vor Ort befindet, um die Maßnahmen zu kontrollieren, die in der Wiederaufbauphase durchgeführt werden..</p>
<p>Der Vorsitzende des Verteidigungsrats der Provinz Guantanamo Denny Legrá Azahares gab dem Armeegeneral einen Überblick über die schlimmsten Schäden und über die Maßnahmen, die man unternimmt, diese zu beheben.</p>
<p>Er führte aus, dass schätzungsweise über 90% der Wohnungen ernsthaft beschädigt worden seien; das treffe auch auf die Mehrzahl der staatlichen Einrichtungen zu. Auch die für die Bevölkerung lebenswichtigen Dienstleistungen, wie Kommunikation, Strom und Wasserversorgung wurden beeinträchtigt.</p>
<p>Während des Treffens erfuhr man auch von den negativen Auswirkungen des Hurrikans auf die verschiedenen Zufahrtswege zu diesen Ortschaften und auf die Landwirtschaft, insbesondere was die Kaffeeanpflanzungen des Kreises angeht, in dem der meiste Kaffee des Landes produziert wird.</p>
<p>Angesichts dieser Umstände betonte der Armeegeneral die Dringlichkeit, nach Alternativen zu suchen, um die Versorgung der Bevölkerung mit den notwendigen Ressourcen zu garantieren. Er unterstrich noch einmal die Notwendigkeit, alle beim Durchzug dieses Hurrikans gewonnenen Erfahrungen aufzuzeichnen, damit man davon bei zukünftigen Ereignissen dieser Art profitieren könne.</p>
<p>Pie de Foto: Der Armeegeneral hörte sich auch den Bericht an, den die Ministerin für Finanzen und Preise Lina Pedraza Rodríguez den Vorsitzenden der Volksräte bezüglich der Umsetzung des Regierungsbeschlusses über den Verkauf von Baumaterial an die vom Hurrikan Geschädigten gab. Foto: Estudios Revolución.</p>
<p>Der kubanische Präsident nahm auch an der Sitzung teil, die am Sitz der Partei des Kreises stattfand und auf der die Ministerin für Finanzen und Preise Lina Pedraza Rodríguez die Vorsitzenden der Volksräte bezüglich der Umsetzung des Regierungsbeschlusses über den Verkauf von Baumaterial an die vom Hurrikan Geschädigten informierte.</p>
<p>Auf den Straßen wartete die Bevölkerung wie an den Tagen zuvor, um den kubanischen Präsidenten zu begrüßen und ihr Vertrauen in die Revolution zu bekräftigen. „Ihr habt einen schweren Schlag hinnehmen müssen, aber wir wir werden uns davon erholen“, versicherte er ihnen, während er ausgestreckte Hände schüttelte und Umarmungen empfing. Unterdessen sprach die gesamte Bevölkerung einmal mehr Fidel und Raúl ihren Dank dafür aus, dass sie an der Seite des Volkes stehen.</p>
<p>„Dieser Besuch macht uns stark und gibt uns die Kraft nach vorne zu schauen“, sagte Erodis Fuente López, der an die 40 Menschen in seiner Wohnung beherbergt, unserem Presseteam.</p>
<p>„Vertrauen Sie auf uns, wir werden vorwärts kommen. Das wichtigste ist, dass wir am Leben sind. Grüße an den Comandante. Passen Sie gut auf sich auf, “ waren einige der Botschaften, die Raúl auf seinem Weg übermittelt wurden. Er seinerseits dankte den Menschen für die Widerstandskraft, die sie gezeigt haben und rief sie dazu auf, so schnell wie möglich wieder ihre tägliche Arbeit aufzunehmen. Besonders lag ihm daran, dass der Unterricht wiederaufgenommen werde, wofür man jeglichen Ort herrichten könne.</p>
<p>Wieder gab es Fotos, Küsse, Ratschläge, Anekdoten, Tränen der Emotion und der Hoffnung.</p>
<p>„Ich beglückwünsche euch, weil ihr tapfer, gefasst und sehr revolutionär seid. Ich bin stolz auf die Kubanerinnen und Kubaner im ganzen Land, aber vor allem auf euch, weil ihre eine sehr schwere Prüfung bestehen musstet“ sagte Raúl angesichts der Beifallsbekundungen der bewegten Bevölkerung.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Ähnlichkeiten sind nicht zufällig</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2016 16:50:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwischen dem 4. Oktober 1963 und dem von 2016 gibt es natürlich Unterschiede. Es sind viele Jahre, 53 an der Zahl, um noch Ähnlichkeiten zu entdecken. Dennoch gab es, ungeachtet der vergangenen Zeit, bei Vergleichen Dinge, die sich sehr voneinander unterschieden, während andere einander sehr ähnelten.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3489" alt="Fidel huracan Flora" src="/files/2016/10/Fidel-huracan-Flora-300x198.jpg" width="300" height="198" />Kuba, Maisi, Matthew Hurricane, Hurricane Flora, Fidel Castro, Raul CastroZwischen dem 4. Oktober 1963 und dem von 2016 gibt es natürlich Unterschiede. Es sind viele Jahre, 53 an der Zahl, um noch Ähnlichkeiten zu entdecken. Dennoch gab es, ungeachtet der vergangenen Zeit, bei Vergleichen Dinge, die sich sehr voneinander unterschieden, während andere einander sehr ähnelten.</p>
<p>1963 drang ein Hurrikan mit dem weiblichen Namen Flora im Südosten Guantanamos auf kubanisches Gebiet vor. Seine Kategorie 2 auf der Saffir-Simpson Skala wies ihn nicht als Wirbelsturm großer Intensität aus. Am gleichen Tag des laufenden Jahres ging ein anderes System dieser Art, aber eines der Kategorie 4, unter dem männlichen Namen Matthew über Kuba hinweg, nachdem es das gleiche Einfalltor, nämlich den heutigen Bezirk von Maisí benutzt hatte. Vor über 50 Jahren war es ein Freitag, diesmal ein Dienstag.</p>
<p>Flora durchquerte drei Tage und Nächte lang mit seiner Flut den Osten Kubas. Der Regen war so heftig, dass Fidel, der sich mitten im Sturm befunden hatte, am 21. Oktober bei einer Fernsehsendung zur Analyse des atmosphärischen Phänomens sagte: „Es war ein Meer, es war, als habe sich der Amazonas drei Tage lang mitten in der Provinz Oriente befunden.“</p>
<p>Diese Worte illustrierten das Anschwellen der Flüsse nach Niederschlägen, die die Geografie des Ostens Kubas überfluteten. Der Hurrikan zog 62.000 Quadratkilometer in Mitleidenschaft.</p>
<p>Matthew verbrachte nicht mal einen Tag in Kuba, aber fünf infernalische Stunden widmete er Baracoa, Imías und Maisí. Von der ersten Stadt Kubas verwüstete er links seines Auges mit Winden von über 200 km/h, Regen und bis zu acht Meter hohen Wellen die Frontseite.</p>
<p>Fidel auf einem der Amphibienfahrzeuge der FAR in einem der anschwellenden Flüsse (Foto: dem Archiv der Granma entnommen)<br />
Elvin Fontaine erzählt im Buch „Fidel an vorderster Rettungsfront“, wie der Comandante en Jefe, kaum dass er sich noch von Valentina Tereskova, dem ersten weiblichen Kosmonauten, verabschieden konnte, sich kopfüber in die Herausforderungen stürzte, vor die ihn nun der Osten stellte. Bei der Durchfahrt durch Villa Clara gab er Instruktionen, damit die Amphibienfahrzeuge der Streitkräfte (FAR) in die befallenen Zonen geschafft wurden, überquerte die „Meere“, von denen er erzählte und kam an ein Bauernhaus. Als er dessen Bewohner ohne Schuhe vorfand, entledigte er sich seiner eigenen Stiefel und gab sie einem von ihnen.</p>
<p>Der Comandante en Jefe rückte bis zu Flora vor, im Jeep, im Amphibienfahrzeug oder schwimmend und überquerte eine Flut über eine Seilbrücke. In der Umgebung von Cauto Cristo setzte er sein Leben aufs Spiel, als das Amphibienfahrzeug, in dem er unterwegs war, sank. Das geschah bei der Überquerung des Flusses La Rioja. Aber Einheimische, Soldaten und Begleitpersonen lösten das Problem.</p>
<p>Fontaine beschreibt einen emotionalen Moment zwischen dem Comandante Juan Almeida und Fidel. Ersterer bestieg unbedacht einen Hubschrauber. Solche Fluggeräte können bei derartigen Winden gar nicht fliegen, aber auf der Suche nach dem Chef, von dessen Verbleib er nichts wusste, achtete er nicht der Gefahr.</p>
<p>Flora traf die Revolution mitten im Kampf um Menschenleben und bei Matthew war es genauso. Raúl, der vor 50 Jahren schon in der ersten Reihe gestanden hatte, ging auch diesmal wieder nach vorn. Und das ist nicht die einzige Ähnlichkeit.</p>
<p>Fidel erzählte an jenem 21 Oktober 1963, dass „wir uns dort in der Provinz Oriente mit Regierungs- und Parteimitgliedern trafen, mit nationalen Führungspersonen, Ministern und Leitern sowie Compañeros der Provinz Oriente. Und dort diskutierten wir, welcher Politik wir folgen sollten“.</p>
<p>Minister für Transport, für öffentliche Arbeiten, für den Binnenhandel, für Gesundheitswesen und vom Institut für Wasserressourcen wurden in der Zone zusammengerufen, in der die Schlacht gegen Flora im Gange war.</p>
<p>Ähnlichkeiten mit dem 4. Oktober 2016 bestehen nicht rein zufällig. Es ist dieselbe Revolution. Raúl ist in vorderster Linie. Er war schon lange vor dem Eintreffen der Winde, Regenfälle und Wellen vor Ort – mit den gleichen Ministern, mit der FAR und dem Innenministerium, der Partei und der Regierung, evaluierend und vorausschauend, auf dass man schnell mit dem Wiederaufbau beginne.</p>
<p>Im Oktober 1963 hob Fidel die Solidarität des Volkes hervor: „Jeder Bürger, jeder Mensch, egal wo, der etwas tun konnte, tat es auch.” Und er fügte hinzu: „Man kann sagen, dass dieses Gefühl menschlicher Solidarität dort erreicht wurde, unter Begleitumständen wie diesen und auf höchstem Niveau.“ Heute befinden sich Elektroarbeiter, Bauarbeiter, Kommunikationsarbeiter und solche aus anderen Bereichen aus den verschiedensten Provinzen des Landes bereits im Kampf um die Erholung Guantanamos.</p>
<p>Vor der Heimsuchung durch Flora hatte Fidel die Idee zu einem Programm für die Wasserversorgung. Die Schaffung von Stauseen im ganzen Land hatte und hat immer noch zwei Funktionen: zum einen die Kontrolle über Hochwasser, die Regulierung von Fluten während der Hurrikan-Saison, zum anderen genügend Wasserkapazität in der Trockenperiode zu haben.</p>
<p>Für 2016 hätte das Gleiche gegolten, was Fidel schon 1963 sagte: “Eine Revolution hat einige Stärken, die den Naturphänomenen und -katastrophen weit überlegen sind. Eine Revolution ist ein sozialer Kataklysmus.“ Flora hinterließ mehr als 1000 Tote aber die gewonnene Erfahrung, von der Raúl sagte, dass sie verschieden bei jedem Phänomen dieser Art sei, führte dazu, dass die Ziffer der Verluste von Menschenleben nach dem Durchmarsch des mächtigen Matthew bei null liegt.</p>
<p>Und diese Kräfte, die allerdings zur Kategorie 5 gehören, sind jene, die das Volk gemeinsam mit seinen Führern in den Arbeiten zum Wiederaufbau zeigt.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Maisi gibt es noch</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2016 16:44:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Regen und Wind wurden zum potentiellen Feind für den ganzen Osten Kubas. Das ist bekannt. Was man aber bis jetzt wenig über die Printmedien erfahren konnte, ist, was im Kreis Maisi geschehen ist, der auf der äußersten Schnauze des Kaimans gelegen ist, die Matthew versucht hat zu bezwingen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3487" alt="maisi faro" src="/files/2016/10/maisi-faro.jpg" width="300" height="180" />Regen und Wind wurden zum potentiellen Feind für den ganzen Osten Kubas. Das ist bekannt. Was man aber bis jetzt wenig über die Printmedien erfahren konnte, ist, was im Kreis Maisi geschehen ist, der auf der äußersten Schnauze des Kaimans gelegen ist, die Matthew versucht hat zu bezwingen.</p>
<p>Wenn man dort hinkommen will, muss man zu Fuß gehen. Das Team unserer Zeitung startete einen zweiten Versuch, aber vergebens. Auf der Höhe von Rio Seco wurde es aufgehalten. Der Ort hat seinen Namen Trockener Fluss, weil er fast das ganze Jahr unter Wassermangel leidet. Dieses Mal aber war sein Flussbett so ausgeweitet, dass es unmöglich war auf die andere Seite zu kommen. Wir waren nur sieben Kilometer von dem Ort entfernt, an dem der der Hurrikan Kuba berührte.</p>
<p>Die Expedition kehrte also zurück und hielt vor jedem Wort an, bei jeder Anekdoten die von einfachen Menschen erzählt wurde, die jetzt versuchten ihre Wunden zu heilen und sich über den Schmerz zu erheben. Nachdem sie alles verloren haben, oder fast alles, denn sie haben wenigstens noch ihr Leben behalten und können sie jetzt den Neuankömmlingen davon erzählen.</p>
<p>Wir gingen weiter vor und sahen Menschen, die an das Werk glauben, das viele dieser Orte in der Sierra entstehen ließ. Denn dieses Kind, dieser Mann, diese Fraun sprechen nicht von gescheiterten Träumen, aber sehr wohl von ausgestreckten Händen, die sich vereinen, von denen einige von sehr weit her kommen.</p>
<p>Geschichten, die Solidarität verraten, wie sie Ronny Romero Riva erzählt. Er ging zusammen mit 30 Bewohnern von Rio Seco zur Guarisiano Höhle und als er wieder zurückkam, fand er sein Haus zerstört und sein Land überflutet. „Wir haben uns auf den Berg gerettet, weil wir wussten, was über uns hereinbrechen würde. Und das war die richtige Entscheidung. Als alles vorbei war, kehrten wir zurück und zu unserer Überraschung sahen wir, dass die Häuser mit Dächern aus Palmwedeln ihr Dach noch hatten, aber die Zinkdächer alle fortgetragen und zerstört waren.“</p>
<p>In dem Weiler La Llana wehte noch eine kubanische Fahne auf einem improvisierten Mast, während ein Mädchen auf den Sonnenaufgang wartete, damit die Sonne die Bücher trocknet, die ihr die Lehrerin gegeben hat und die der Hurrikan aufgeweicht hat.</p>
<p>Die Behörden sagten, dass bevor der Hurrikan seine Tentakel über Maisi ausbreitete, es dort Nahrungsmittel für einige Tage gab und die Arbeitsbrigaden bereit gestanden hätten, weil sie sehr wohl wussten, dass es dauern werde, bis die Verstärkung eintreffen werde. Sie wussten, dass sie möglicherweise von der Außenwelt abgeschnitten würden, wenn der Zyklon beschließen sollte, über ihr Gebiet zu ziehen, wie es dann auch geschehen sei.</p>
<p>Auch wenn das Schweigen im von der Außenwelt abgeschnittenen Maisi noch regiert, dringen nach und nach die Brigaden vor; sie steigen Anhöhen rauf und runter räumen weg, was Matthew in dem Gebiet hinterließ, in Maisí , dem Ort an dem in Kuba zuerst die Sonne aufgeht.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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