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	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; Kuba</title>
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		<title>Rede von Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz nach seiner Ankunft in Ciudad Libertad in Havanna am 8. Januar 1959</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Oct 2019 14:07:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Mir ist bewusst, dass, heute Abend hier zu sprechen, für mich vielleicht eine der schwierigsten Pflichten in diesem langen, am 30. November 1956 in Santiago de Cuba begonnenen Kampfprozess darstellt. Die Bevölkerung hört zu, die revolutionären Kämpfer hören zu, und es hören die Soldaten der Armee zu, deren Schicksal in unseren Händen liegt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4218" alt="Fidel Constitucion" src="/files/2018/07/Fidel-Constitucion.jpg" width="300" height="258" /><strong>Fecha:08/01/1959</strong></p>
<p>Liebe Mitbürger!</p>
<p>Mir ist bewusst, dass, heute Abend hier zu sprechen, für mich vielleicht eine der schwierigsten Pflichten in diesem langen, am 30. November 1956 in Santiago de Cuba begonnenen Kampfprozess darstellt.</p>
<p>Die Bevölkerung hört zu, die revolutionären Kämpfer hören zu, und es hören die Soldaten der Armee zu, deren Schicksal in unseren Händen liegt.</p>
<p>Ich bin überzeugt, dass dies ein entscheidender Augenblick in unserer Geschichte ist: die Tyrannei ist besiegt worden. Die Freude ist riesig. Es ist jedoch noch viel zu tun. Wir dürfen uns nicht täuschen und glauben, dass von nun an alles einfach sein wird; vielleicht wird von jetzt an alles noch schwieriger werden.</p>
<p>Die Wahrheit zu sagen, ist die erste Pflicht jedes Revolutionärs. Das Volk zu täuschen, in ihm falsche Hoffnungen zu erwecken, das wird immer die schlimmsten Folgen mit sich bringen; und ich bin der Meinung, dass die Bevölkerung vor einem Übermaß an Optimismus gewarnt werden muss.</p>
<p>Wie hat die Rebellenarmee den Krieg gewonnen? Indem sie immer die Wahrheit gesagt hat. Wie hat die Tyrannei den Krieg verloren? Indem sie die Soldaten getäuscht und angelogen hat.</p>
<p>Wenn wir eine Niederlage erlitten haben, dann haben wir das über den Rundfunksender „Radio Rebelde“ verkündet, die Fehler jeglichen Befehlshabers kritisiert, der diese verursacht hatte, und alle Kameraden darauf aufmerksam gemacht, damit ihnen in jeglicher anderen Truppe nicht dasselbe geschähe. In den Kompanien der Armee war das nicht so. Verschiedene Truppenteile begingen die gleichen Fehler, weil den Offizieren und Soldaten niemals die Wahrheit gesagt wurde.</p>
<p>Und deshalb möchte ich beginnen – oder besser gesagt -, mit dem gleichen System fortfahren: d.h. der Bevölkerung immer die Wahrheit zu sagen.</p>
<p>Wir sind eine Wegstrecke vorangekommen, vielleicht einen bedeutenden Schritt vorwärts. Wir sind hier in der Hauptstadt, hier im Militärcamp Columbia, die revolutionären Kräfte scheinen siegreich zu sein; die Regierung ist gebildet und von zahlreichen Regierungen der Welt anerkannt, scheinbar ist der Frieden erobert worden. Wir dürfen jedoch nicht optimistisch sein. Während die Bevölkerung heute lachte, während die Bevölkerung sich freute, waren wir besorgt. Und je außergewöhnlicher die Menschenmenge war, die uns zu empfangen erschien, und je außergewöhnlicher der Jubel der Bevölkerung, desto größer war unsere Besorgnis, weil dadurch auch unsere Verantwortung der Geschichte gegenüber, dem Volk von Kuba gegenüber, größer war.</p>
<p>Der Revolution steht schon eine Armee gegenüber, die klar zum Gefecht ist. Welche können heute oder von jetzt an die Feinde der Revolution sein? Welche können von jetzt an angesichts dieses siegreichen Volkes die Feinde der Revolution sein? Die schlimmsten Feinde, welche die Kubanische Revolution von jetzt an haben kann, sind wir Revolutionäre selbst.</p>
<p>Das habe ich immer den Kämpfern der Rebellenarmee gesagt: wenn der Feind nicht mehr vor uns steht, wenn der Krieg zu Ende ist, dann können die einzigen Feinde der Revolution wir selbst sein. Und deshalb habe ich immer gesagt und sage es weiterhin, dass wir mit den Soldaten der Rebellenarmee strenger umgehen werden, als mit jedem anderen, dass wir an die Soldaten der Rebellenarmee höhere Ansprüche stellen werden, als an jeden anderen, denn von ihnen wird abhängen, dass die Revolution siegt oder scheitert.</p>
<p>Es gibt viele Arten von Revolutionären. Seit langer Zeit hören wir schon von Revolution sprechen; sogar am 10. März wurde gesagt, dass eine Revolution gemacht worden war, und sie beriefen sich auf das Wort Revolution, und alles war revolutionär; die Soldaten wurden hier versammelt und sie sprachen zu ihnen von „der Revolution des 10. März“ (GELÄCHTER)</p>
<p>Von Revolutionären haben wir schon lange Zeit sprechen gehört. Ich erinnere mich an meine ersten Eindrücke bezüglich eines Revolutionärs; bis das Studium und eine gewisse Reife mir eine Idee davon vermittelten, was wirklich eine Revolution ist und was wirklich ein Revolutionär ist. Die ersten Eindrücke über einen Revolutionär bekamen wir als Kinder vermittelt, und wir hörten sagen: „Herr Soundso war Revolutionär, er hat an jenem Kampf teilgenommen, oder an jener Kampfhandlung, oder er hat Bomben gelegt“. „Herr Dingsda war Revolutionär…“, und es wurde sogar eine Art Kaste von Revolutionären geschaffen, und so gab es Revolutionäre, die von der Revolution leben wollten, die davon leben wollten, Revolutionäre gewesen zu sein, eine Bombe oder zwei Bomben gelegt zu haben; und möglicherweise hatten diejenigen am wenigsten getan, die am meisten darüber redeten. Aber es ist so, dass sie in den Ministerien erschienen, um Posten zu verlangen, um als Parasiten zu leben, den Preis dafür einzukassieren, was sie zu jenem Augenblick für eine Revolution getan hatten, die leider nicht vollendet wurde. Denn ich bin der Meinung, dass die erste Revolution, welche größere Möglichkeiten der Verwirklichung zu haben scheint, die jetzige ist, wenn wir sie nicht verderben… (AUSRUFE: „Nein!“ UND BEIFALL).</p>
<p>Jener Revolutionär meiner ersten kindlichen Eindrücke lief mit einer 45mm-Pistole im Gürtel herum und wollte mit Ehrfurcht behandelt werden; man sollte Angst vor ihm haben: er war in der Lage, jedermann zu töten; er kam in die Arbeitsräume hoher Beamter und spielte den großen Herrn, der was zu sagen hat; und man fragte sich wirklich:</p>
<p>Wo ist denn die Revolution, die diese Leute, diese Revolutionäre gemacht haben? Denn es hat keine Revolution gegeben und es hat nur sehr wenige Revolutionäre gegeben.</p>
<p>Das erste, was wir, d.h. diejenigen, die wir diese Revolution gemacht haben, uns fragen müssen, ist, mit welchen Absichten wir sie gemacht haben; ob jemand von uns ambitiöse Absichten verhüllt hat, ein Befehlsbedürfnis, ein niederträchtiges Ziel; ob jeder der Kämpfer dieser Revolution einen Idealisten verkörperte oder ob mit dem Vorwand des Idealismus andere Zielstellungen verfolgt wurden; ob wir diese Revolution im Glauben gemacht haben, dass wir die Freuden der Macht genießen würden, sobald die Tyrannei besiegt wäre; dass jeder von uns die Nebenleistungen der Macht genießen würde; dass jeder von uns einen Luxus-Cadillac fahren würde, dass jeder von uns wie ein König leben würde, dass jeder von uns einen Palast haben würde, und dass das Leben von jetzt an für uns wie ein Spaziergang sein würde, da wir ja dafür Revolutionäre geworden waren und die Diktatur gestürzt hatten; ob wir der Meinung waren, die einen Minister abzusetzen, um andere einzusetzen; ob wir gedachten, einfach die einen Menschen abzusetzen, um andere Menschen dort einzusetzen; oder ob jedem von uns echte Uneigennützigkeit innewohnt, ob jedem von uns ein echter Opfergeist innewohnt, ob jedem von uns die Absicht innewohnt, Alles als Gegenleistung für Nichts zu geben, und ob wir von vornherein bereit waren, auf alles zu verzichten, was nicht darin besteht, opferbereit die Pflicht aufrichtiger Revolutionäre zu erfüllen. (LANG ANHALTENDER BEIFALL). Diese Frage muss sich jeder stellen, denn von unserer Gewissensprüfung kann das zukünftige Schicksal Kubas, unser Schicksal und das des Volkes abhängen.</p>
<p>Wenn ich von Kolonnen sprechen hören, wenn ich von Kampffronten sprechen höre, wenn ich von mehr oder weniger zahlreichen Truppen sprechen höre, dann denke ich immer: Hier ist unsere standhafteste Kolonne, unsere beste Truppe, die einzige Truppe, die in der Lage ist, allein den Krieg zu gewinnen: Diese Truppe ist das Volk! (BEIFALL)</p>
<p>Mehr als das Volk kann kein einziger General; mehr als das Volk kann keinerlei Armee. Wenn man mich fragen würde, welche Truppe ich zu führen vorziehe, dann würde ich sagen: ich ziehe es vor, das Volk zu führen (BEIFALL), denn das Volk ist unbesiegbar. Und das Volk war es, das diesen Krieg gewonnen hat, denn wir hatten keine Panzer, wir hatten keine Flugzeuge, wir hatten keine Geschütze, wir hatten keine Militärakademien, wir hatten keine Rekrutierungs- und Ausbildungslager, wir hatten weder Divisionen noch Regimente, Kompanien oder Züge, nicht einmal Trupps (LANG ANHALTENDER BEIFALL).</p>
<p>Wer hat schließlich den Krieg gewonnen? Das Volk, die Bevölkerung hat den Krieg gewonnen. Diesen Krieg hat niemand anderes als die Bevölkerung gewonnen – und ich sage das, falls jemand glaubt, dass er ihn gewonnen habe, falls irgendeine Truppe glaubt, dass sie ihn gewonnen habe (BEIFALL). Und somit steht in erster Linie das Volk.</p>
<p>Aber mehr noch: die Revolution interessiert mich, als Einzelperson, nicht, auch nicht einen anderen Comandante persönlich, bzw. einen anderen Hauptmann, oder eine andere Kolonne oder andere Kompanie; wen die Revolution interessiert, ist das Volk (BEIFALL).</p>
<p>Wer durch sie gewinnt oder verliert, ist das Volk. Da die Bevölkerung es war, die die Schrecklichkeiten dieser sieben Jahre erlitten hat, ist es auch das Volk, das sich fragen muss, ob es selbst, seine Kinder, seine Enkel, in 10 oder 15 oder 20 Jahren weiterhin die Gräueltaten erleiden werden, die die Republik Kuba von Beginn an erlitten hat, gekrönt von solchen Diktaturen wie denen von Machado und Batista (LANG ANHALTENDER BEIFALL).</p>
<p>Das Volk ist sehr daran interessiert, dass wir diese Revolution gut machen werden, oder ob wir in die gleichen Fehler verfallen werden, die die vorangegangene Revolution begangen hat, oder die Revolution vor dieser, oder die noch weiter davor, und somit werden wir die Folgen unserer Fehler erleiden, denn es gibt keinen Fehler ohne Folgen für die Bevölkerung; es gibt keinen politischen Fehler, für den früher oder später gebüßt werden muss.</p>
<p>Es gibt Umstände, die nicht die gleichen sind. Ich bin zum Beispiel der Meinung, dass dieses Mal eine bessere Möglichkeit als je besteht, dass die Revolution vollständig ihre Bestimmung erfüllt. Vielleicht ist deshalb der Jubel der Bevölkerung so groß und sie vergisst dabei ein wenig, wie viel noch gekämpft werden muss.</p>
<p>Eine der größten Sehnsüchte der Nation – Folge der aufgrund der Repression und des Krieges erlittenen Gräueltaten – war die Sehnsucht nach Frieden, nach Frieden mit Freiheit, nach Frieden mit Gerechtigkeit, nach Frieden mit Rechten. Niemand wollte den Frieden zu einem anderen Preis, denn Batista sprach von Frieden, sprach von Ordnung, und jenen Frieden wollte niemand, weil das der Frieden auf Kosten der Unterwerfung gewesen wäre.</p>
<p>Heute hat das Volk den Frieden so, wie es ihn wollte: einen Frieden ohne Diktatur, einen Frieden ohne Verbrechen, einen Frieden ohne Zensur, einen Frieden ohne Verfolgung (LANG ANHALTENDER BEIFALL).</p>
<p>Möglicherweise ist im Augenblick die größte Freude die der kubanischen Mütter. Mütter von Soldaten oder Mütter von Revolutionären, Mütter jeglichen Bürgers, haben heute das Gefühl, dass ihre Kinder endlich außer Gefahr sind (BEIFALL).</p>
<p>Das größte Verbrechen, das heutzutage in Kuba begangen werden könnte &#8211; ich wiederhole -, das größte Verbrechen, das heutzutage in Kuba begangen werden könnte, wäre ein Vergehen gegen den Frieden. Was heutzutage niemand in Kuba vergeben würde, wäre, wenn jemand gegen den Frieden konspirieren würde (BEIFALL).</p>
<p>Jedermann, der heutzutage etwas gegen den Frieden von Kuba unternimmt, jedermann, der die Ruhe und das Glück von Millionen kubanischen Müttern in Gefahr bringt, ist ein Verbrecher und ist ein Verräter (BEIFALL). Wer nicht bereit ist, um des Friedens willen auf etwas zu verzichten, wer zum jetzigen Zeitpunkt nicht bereit ist, um des Friedens willen auf alles zu verzichten, ist ein Verbrecher und ist ein Verräter (BEIFALL).</p>
<p>Da ich so denke, sage und schwöre ich vor meinen Mitbürgern, dass ab sofort, wenn irgendeiner meiner Kameraden oder unsere Bewegung oder ich auch nur das geringste Hindernis für den Frieden in Kuba wären, das Volk über alle uns verfügen kann und uns sagen kann, was wir zu tun haben (BEIFALL). Denn ich bin ein Mensch, der ein Amt niederlegen kann, das habe ich mehr als einmal in meinem Leben bewiesen, denn das habe ich meinen Kameraden gelehrt, ich habe Moral und spüre die ausreichende Kraft und Autorität, um zu so einem Augenblick wie diesem hier zu sprechen (BEIFALL UND AUSRUFE: „Fidel Castro lebe hoch!“).</p>
<p>Und in erster Linie muss ich zu den Revolutionären so sprechen; wenn es notwendig wäre, oder besser gesagt, da es notwendig ist, es rechtzeitig zu sagen.</p>
<p>Jenes Jahrzehnt, das auf den Sturz von Machado folgte, liegt nicht allzu weit zurück; eines der vielleicht größten Übel jenes Kampfes war die Ausbreitung der revolutionären Gruppen, die nicht zögerten, sich gegenseitig zu beschießen (BEIFALL). Und so kam infolgedessen Batista und blieb 11 Jahre an der Macht.</p>
<p>Als die Bewegung 26 de Julio organisiert wurde, und sogar als wir diesen Krieg begannen, war ich der Meinung, wenn auch die von uns gemachten Opfer sehr groß waren, wenn auch der Kampf sehr lang sein würde, und das ist er gewesen, denn er hat über zwei Jahre gedauert, zwei Jahre, die für uns kein Spaziergang gewesen sind, zwei Jahre des harten Kampfes, seitdem wir die Kampagne mit einer Handvoll Männer erneut begonnen hatten, bis wir in der Hauptstadt der Republik angekommen sind; dass trotz der vor uns liegenden Opfer uns jedoch eine Idee beruhigte: es war offensichtlich, dass die Bewegung 26 de Julio über die Unterstützung der riesigen Mehrheit und die Sympathie der Bevölkerung verfügte (BEIFALL); es war offensichtlich, dass die Bewegung 26 de Julio die fast einmütige Unterstützung der kubanischen Jugend hatte (BEIFALL). Es schien, dass dieses Mal eine große und starke Organisation die Erwartungen und Bestrebungen unserer Bevölkerung aufnehmen würde und dass die schrecklichen Folgen der Ausbreitung von revolutionären Organisationen sich in diesem Prozess nicht zeigen würden.</p>
<p>Ich bin der Meinung, dass wir vom ersten Augenblick an alle in einer einzigen revolutionären Organisation sein sollten: unsere oder die eines anderen, die 26., die 27. oder die 50., wo auch immer, denn schließlich waren wir doch die Gleichen, d.h. diejenigen die im Gebirge Sierra Maestra kämpften, diejenigen, die im Gebirge Escambray kämpften oder in Pinar del Rio, junge Menschen, Menschen mit den gleichen Idealen. Warum sollte es also ein Dutzend revolutionärer Organisationen geben? (BEIFALL)</p>
<p>Unsere war einfach die erste; unsere war einfach diejenige, die den ersten Kampf in der Kaserne Moncada ausgefochten hat, die am 2. Dezember mit der Jacht „Granma“ gelandet ist (BEIFALL), und die über ein Jahr allein gegen die gesamten Streitkräfte der Tyrannei gekämpft hat (BEIFALL); die, als sie knapp 12 Mann hatte, die Flagge der Rebellion weiter hoch gehalten hat, die dem Volk gezeigt hat, dass man kämpfen und siegen konnte, die alle in Kuba vorhandenen falschen Hypothesen über das, was eine Revolution ist, zerstört hat. Denn hier hat sich jedermann verschwört, mit dem Gefreiten, mit dem Sargenten, oder durch Einschleusen von Waffen in Havanna, die ihnen dann die Polizei abnahm (BEIFALL), bis wir gekommen sind und gezeigt haben, dass das nicht der Kampf ist, dass der Kampf anders aussehen musste, dass man eine neue Taktik und eine neue Strategie erfinden musste, und das waren die Taktik und die Strategie, die wir in die Praxis umgesetzt haben und die zum außergewöhnlichsten Sieg geführt haben, den das Volk von Kuba in seiner Geschichte zu verzeichnen hatte (BEIFALL).</p>
<p>Und ich möchte, dass die Bevölkerung mir ehrlich sagt, ob das der Wahrheit entspricht oder nicht (BEIFALL UND AUSRUFE: „Ja!“)</p>
<p>Es gibt außerdem eine weitere Tatsache: die Bewegung 26 de Julio (26. Juli) war die absolut mehrheitliche Organisation, stimmt das oder etwa nicht? (AUSRUFE: „Ja!“) Und wie endete der Kampf? Ich werde es sagen: die Ejército Rebelde (Rebellenarmee), wie der Name unserer Armee lautet, jene, die im Gebirge Sierra Maestra begonnen wurde, hatte den ganzen Ostteil, ganz Camagüey, einen Teil von Las Villas, ganz Matanzas, die Festung La Cabaña, das Militärcamp Columbia, das Polizeipräsidium und Pinar del Rio besetzt, als die Tyrannei fiel (BEIFALL).</p>
<p>Der Kampf endete gemäß dem vorhandenen Kräfteverhältnis, denn aus irgendeinem Grund haben unsere Kolonnen die Ebenen von Camagüey, verfolgt von Tausenden Soldaten und der Luftwaffe, durchquert und sind in Las Villas angekommen; und weil die Rebellenarmee Comandante Camilo Cienfuegos hatte (LANG ANHALTENDER BEIFALL), in Las Villas, und weil sie Comandante Ernesto Guevara in Las Villas hatte (LANG ANHALTENDER BEIFALL), am 1. Januar, kurz nach dem Verrat von Cantillo (AUSRUFE: „Raus mit ihm!“)… Denn unsere Armee hatte sie dort, wie ich sage, am Ersten und konnte Comandante Camilo Cienfuegos den Befehl geben, mit 500 Mann in die Hauptstadt vorzurücken und das Militärcamp Columbia anzugreifen (BEIFALL); und weil sie Comandante Ernesto Guevara in Las Villas hatte, konnte sie ihm sagen, auf die Hauptstadt vorzurücken und die Festung La Cabaña einzunehmen (BEIFALL).</p>
<p>Alle Regimente, alle bedeutenden militärischen Festungen waren in der Gewalt der Rebellenarmee, und das hat uns niemand geschenkt, es ist nicht so, dass jemand gesagt hätte: „Geh dorthin, geh dahin und geh an jenen Ort“; es waren unsere Bemühungen und unsere Opfer, unsere Erfahrung und unsere Organisation, was zu jenen Ergebnissen geführt hat (BEIFALL).</p>
<p>Bedeutet das, dass die anderen nicht gekämpft hätten? Nein. Bedeutet das, dass die anderen keine Verdienste hätten? Nein. Denn wir alle haben gekämpft, denn das gesamte Volk hat gekämpft. In Havanna gab es keinen Gebirgsschauplatz, aber es gibt Hunderte Tote, Kameraden, die, ermordet in Erfüllung ihrer revolutionären Pflichten, gefallen sind. In Havanna gab es keinen Gebirgsschauplatz, jedoch der Generalstreik war ein entscheidender Faktor dafür, dass der Sieg der Revolution vollständig war (BEIFALL).</p>
<p>Wenn ich das sage, dann nur, um die Dinge an ihren Platz zu situieren, die Rolle der Bewegung 26 de Julio in diesem Kampf, wie sie die Bevölkerung zu jenem Zeitpunkt geführt und geleitet hat, wo hier von Wahlen und wahltaktischem Verhalten die Rede war. Von Mexiko aus musste ich einmal einen Artikel unter dem Titel „Allen die Stirn bietend“ schreiben, weil wir wirklich allen Meinungen entgegengesetzt waren und unsere revolutionäre These, die Strategie dieser Revolution, verteidigten, die die Bewegung 26 de Julio festgelegt hatte, und die Fertigstellung dieser Revolution, die die überwältigende Niederlage der Tyrannei war, da sich die wichtigsten Festungen letzterer in Händen der von der Bewegung 26 de Julio organisierten Rebellenarmee befanden.</p>
<p>Nicht nur die Richtlinien im Krieg hat die Bewegung 26 de Julio festgelegt sondern sie hat ebenfalls gelehrt, wie der Feind im Krieg zu behandeln war. Das ist vielleicht die erste Revolution auf der Welt, wo niemals auch nur ein einziger Kriegsgefangener ermordet worden ist. (LANG ANHALTENDER BEIFALL); wo niemals ein Verletzter im Stich gelassen worden ist, wo niemals jemand gefoltert worden ist (BEIFALL); denn diese Richtlinie war von der Rebellenarmee festgelegt worden. Mehr noch: dies ist die einzige Revolution auf der Welt, aus der kein General hervorgegangen ist (BEIFALL), und nicht einmal ein Oberst, denn den Dienstgrad, den ich für mich bestimmt habe bzw. den meine Kameraden für mich festgelegt haben, war Comandante (Anm. des Übersetzers: Mayor, Kommandant, Kommandeur), und den habe ich nicht verändert &#8211; trotzdem wir viele Schlachten gewonnen haben und einen Krieg gewonnen haben &#8211; und bin weiterhin Comandante und möchte keinen anderen Dienstgrad (BEIFALL).</p>
<p>Und die moralische Auswirkung, die Tatsache, dass wir, d.h. diejenigen, die diesen Krieg begonnen haben, einen bestimmten Dienstgrad in der militärischen Hierarchie festgelegt hatten, führte dazu, dass sich niemand hier getraut hat, sich einen höheren Dienstgrad als den eines Comandante zu geben – obwohl es allem Anschein nach zu viel Kommandanten gibt.</p>
<p>Ich glaube, die Bevölkerung ist einverstanden damit, dass ich klare Aussagen treffe, denn die Tatsache, so um die Rechte jedes Bürgers gekämpft zu haben, wie ich es getan habe, erteilt mir zumindest das Recht, die Wahrheit laut auszusprechen (BEIFALL). Und da außerdem die Interessen des Vaterlandes im Spiel sind, kann ich angesichts der Risiken, die plötzlich in der Kubanischen Revolution auftreten können, absolut nicht auch nur die geringste Anpassung dulden.</p>
<p>Haben alle die gleiche moralische Autorität zu sprechen? Ich sage, dass derjenige, der mehr Verdienste aufweist, mehr Autorität zum Sprechen hat, als derjenige mit geringeren Verdiensten. Ich bin der Meinung, dass die Menschen, um in moralischen Vorrechten gleich zu sein, erst bezüglich ihrer Verdienste gleichziehen müssen. Ich bin der Meinung, dass die Revolution so geendet hat, wie sie sollte, da Comandante Camilo Cienfuegos – Veteran mit zwei Jahren und einem Monat des Kampfes – (BEIFALL), Befehlshaber des Militärcamps Columbia ist; da Comandante Efigenio Ameijeiras, der in diesem Krieg drei Brüder verloren hat und Veteran der „Granma“ und Comandante aufgrund der von ihm ausgefochtenen Schlachten ist (BEIFALL), oberster Befehlshaber der Polizei der Republik ist, und da Comandante Ernesto Guevara – echter Held, Expeditionsteilnehmer der „Granma“ und Veteran mit zwei Jahren und einem Monat des Kampfes in den höchsten und rauesten Bergen von Kuba – der Befehlshaber der Festung La Cabaña (BEIFALL); und da wir als Befehlshaber jedes Regiments in den verschiedenen Provinzen jene Männer eingesetzt haben, die sich bei dieser Revolution am meisten aufgeopfert und am meisten gekämpft haben. Und da dem so ist, hat also niemand das Recht, beleidigt zu sein.</p>
<p>Allem voran soll dem Verdienst Gebühr gezollt werden, denn derjenige, der nicht dem Verdienst Gebühr zollt, ist nur ein Ambitiöser (BEIFALL); der ohne die Verdienste wie andere zu haben, die Vorrechte der anderen haben möchte.</p>
<p>Jetzt tritt die Republik, bzw. die Revolution in eine neue Etappe ein. Wäre es gerecht, dass die Ambition oder die Selbstsucht und der Personenkult das Geschick der Revolution in Gefahr bringen würden? (AUSRUFE: „NEIN!“) Woran ist die Bevölkerung interessiert, da sie hier das letzte Wort zu sagen hat? (AUSRUFE: „Freiheit!“, „Freiheit!“) Sie ist in erster Linie an den Freiheiten interessiert, an den dem Volk geraubten Rechten und am Frieden. Und sie hat sie, denn im Augenblick hat sie alle Freiheiten, alle Rechte, welche ihr die Tyrannei geraubt hatte, und sie hat den Frieden (BEIFALL).</p>
<p>Woran ist das Volk interessiert? An einer redlichen Regierung. Ist es nicht eine redliche Regierung, woran die Bevölkerung interessiert ist? (AUSRUFE: „Ja!“). Da habt ihr es: einen ehrbaren höheren Justizbeamten als Präsidenten der Republik (BEIFALL). Woran ist sie interessiert, daran, dass junge und unbescholtene Menschen die Minister der Revolutionären Regierung seien? (AUSRUFE: „Ja!“). Da habt ihr sie: analysiert einen nach dem anderen die Minister der Revolutionären Regierung und sagt mir, ob unter ihnen ein Dieb, oder ein Verbrecher oder eine unverschämte Person ist (AUSRUFE: „Nein!“).</p>
<p>Es gibt viele Menschen, die aufgrund ihrer Ehrbarkeit und Fähigkeit Minister in Kuba sein könnten, aber es können nicht alle Minister sein, denn es kann nur 14, 15 oder 16 Minister geben. Und hier ist die Bevölkerung nicht daran interessiert, dass es „Don Hinz“ bzw. „Don Kunz“ sei, sondern dass derjenige, der Minister ist, ein junger Mensch und ein ehrbarer Mensch ist. (BEIFALL). Und das Wichtige hier ist, dass die Ernannten jene Eigenschaften und Fähigkeiten besitzen, und nicht, dass es nicht „Don Hinz“ bzw. „Don Kunz“ sind, denn die Hinz und Kunz sind zum jetzigen Augenblick nicht wichtig für die Revolution und für die Republik (BEIFALL).</p>
<p>Darf jemand versuchen, dieses Land mit Blut zu beflecken, weil er nicht Minister geworden ist? (AUSRUFE: „Nein!“) Darf irgendeine Gruppe aufgrund der Tatsache, dass man ihr nicht drei oder vier Ministerposten zugesprochen hat, dieses Land mit Blut beflecken und den Frieden stören? (AUSRUFE: „Nein!“) Wenn das Regierungsteam nicht taugt, über das die Bevölkerung von Kuba im Augenblick verfügt, dann wird das Volk Zeit haben, es rauszuschmeißen1*, aber nicht an den Urnen zu wählen**, sondern es bei Wahlen rauszuschmeißen* (BEIFALL). Das ist nicht so im Fall, dass das Regierungsteam nicht geeignet bzw. ideal wäre, dann würde niemand hier eine Revolution machen oder einen Putsch, um es abzusetzen, da jedermann weiß, dass es Wahlen geben wird und wenn es nicht taugt, dann wird die Bevölkerung es übernehmen, frei das letzte Wort zu sprechen; und nicht das tun, was Batista gemacht hat, der 80 Tage vor den Wahlen gesagt hat, dass er die Regierung absetzen musste und dass dies das Patriotische sei – weil er behauptet hat, dass er jene Regierung bekämpfe, und eine Reihe Anschuldigungen gegen jene Regierung gemacht hat. Denn hier ist für immer Schluss mit den Putschen und mit den Anschlägen auf die Verfassung und das Recht (BEIFALL).</p>
<p>Es ist erforderlich, so zu sprechen, damit nicht die Demagogie und die Begriffsverwirrung und die Spalttätigkeit aufkommen und damit die Bevölkerung diesen erkennt, sobald der erste die Ohren der Ambition hervorgucken lässt. (BEIFALL). Und ich versichere euch meinerseits, da es das Volk ist, das ich führen und leiten möchte, weil es die beste Truppe ist und weil ich das Volk allen bewaffneten Kolonnen vereint vorziehe; ich sage euch, dass das Erste sein wird, was ich immer tun werde, wenn ich die Revolution in Gefahr sehe, das Volk zusammenzurufen (BEIFALL). Denn indem wir zum Volk sprechen, können wir Blutvergießen sparen; denn hier muss, bevor ein einziger Schuss abgegeben wird, erst tausend Mal das Volk zusammengerufen werden und zum Volk gesprochen werden, damit das Volk ohne Schießerei die Probleme löst. Ich habe Vertrauen in das Volk, und das habe ich bewiesen, ich weiß, was das Volk kann, und ich glaube, das habe ich bewiesen, ich sage euch, wenn das Volk will, dann wird hier in diesem Land niemals wieder ein Schuss erklingen (BEIFALL). Denn die öffentliche Meinung hat eine außerordentliche Kraft und einen außerordentlichen Einfluss, besonders, wenn keine Diktatur vorhanden ist. In der Zeitspanne der Diktatur ist die öffentliche Meinung ein Nichts, aber zu Zeiten der Freiheit der öffentlichen Meinung ist sie alles, und die Gewehre müssen sich ihr beugen und vor der öffentlichen Meinung niederknien (BEIFALL). Liege ich richtig, Camilo? (AUSRUFE: „Camilo lebe hoch!”)</p>
<p>Ich spreche so zum Volk, weil ich es schon immer gemocht habe, vorauszusehen, und ich bin der Meinung, dass die Revolution, wenn ich vorausschauend zum Volk spreche, die einzigen Gefahren verhindern kann, die noch vor ihr stehen; und ich sage euch, dass sie nicht so groß sind; aber mir wäre es lieb, dass, damit die Revolution sich konsolidiere, kein einziger Tropfen kubanischen Blutes mehr zu vergießen wäre (BEIFALL).</p>
<p>Meine große Sorge besteht darin, dass nicht in drei Wochen, oder vier Wochen, oder in einem Monat, oder in einer Woche im Ausland – wo diese Revolution die Bewunderung der ganzen Welt genießt &#8211; gesagt werden muss, dass hier erneut kubanisches Blut vergossen wurde, um diese Revolution zu konsolidieren, denn dann wäre diese Revolution nicht ein Beispiel (BEIFALL).</p>
<p>Ich hätte nicht so gesprochen, als wir eine Gruppe von 12 Mann waren, denn als wir eine Gruppe von 12 Mann waren, da war alles, was wir vor uns hatten, nur kämpfen, kämpfen und kämpfen, und unter jenen Umständen bestand Verdienst darin zu kämpfen; aber heute, wo wir die Flugzeuge, die Panzer, die Geschosse und die Mehrheit der bewaffneten Männer haben, die Kriegsflotte, zahlreiche Armee-Kompanien und eine enorme Macht im militärischen Bereich (AUSRUFE: „Und das Volk!“, „Und das Volk!“) Das Volk… Ich komme auf die Idee zurück, die ich euch mitteilen wollte: heute, wo wir all das haben, beunruhigt es mich sehr, kämpfen zu sehen, denn so ist es kein Verdienst, zu kämpfen; ich würde es vorziehen, erneut mit 12 Mann ins Sierra Maestra-Gebirge zu gehen, gegen alle Panzer zu kämpfen, anstelle mit allen Panzern zu kommen, um auch nur irgendjemanden hier zu beschießen (BEIFALL).</p>
<p>Und diejenige, die ich bitte, uns sehr zu helfen, die ich von ganzem Herzen bitte, mir zu helfen, ist die Bevölkerung (BEIFALL), ist die öffentliche Meinung, um die Ambitiösen zu entwaffnen, um von vornherein diejenigen zu verurteilen, die von jetzt an beginnen, ihre wahre Absicht zu verraten (BEIFALL).</p>
<p>Ich werde mich heute nicht in persönlichen bzw. spezifischen Angriffen auslassen, da das gerade erst geschehen ist und es noch zu früh ist, öffentliche Polemiken zu führen – obwohl, wenn dies erforderlich wird, dann ist das für mich kein Problem, denn ich werde das erhobenen Hauptes tun und bin bereit, mit der Wahrheit in der Hand zu diskutieren -, und weil eine sehr große Freude in der Bevölkerung vorhanden ist, und in der Masse der Kämpfer, ich werde nicht sagen, bei allen ihren Befehlshabern und führenden Köpfen, obwohl bei der Mehrheit der führenden Köpfe, denn bei der Mehrheit von ihnen – und da habt ihr zum Beispiel Carlos Prío Socarrás, der mit einer Haltung nach Kuba gekommen ist, der Revolution bedingungslos zu helfen, wie er sagt, und absolut nach nichts zu trachten – (BEIFALL); er hat nicht gegen die Tatsache protestiert, er hat absolut nicht protestiert, er hat weder die geringste Beanstandung noch die geringste Ablehnung gegen das Kabinett gezeigt, er weiß, dass es sich um ein Kabinett ehrbarer Menschen und junger Menschen handelt, die es sehr gut verdient haben, dass ihnen ein Vertrauensvotum zum Arbeiten gegeben wird.</p>
<p>Und da sind die Führungskräfte anderer Organisationen, die dieselbe Bereitschaft zeigen. Und noch etwas: die Massen der Kämpfer, die Menschen, die gekämpft haben und die sich allein von Idealen leiten lassen, die Menschen, die gekämpft haben, die aller Organisationen, die haben alle eine sehr patriotische Haltung und sehr revolutionäre und großmütige Gefühle, denn sie werden immer so denken, wie das Volk denkt, denn ich bin sicher, dass derjenige, der die Verrücktheit zu begehen versucht, einen Bürgerkrieg zu verursachen, die Verurteilung des gesamten Volkes haben wird (BEIFALL), und von den einfachen Kämpfern verlassen wird, die ihm nicht folgen werden. Und man muss wirklich verrückt sein, um nicht nur die Macht unter den Bedingungen herauszufordern, unter denen wir sie heute haben, sondern auch die Vernunft, das Recht des Vaterlandes und das gesamte Volk von Kuba (BEIFALL).</p>
<p>Und ich sage all das, weil ich dem Volk eine Frage stellen möchte; weil ich der Bevölkerung eine Frage stellen möchte, die mich sehr interessiert, und die für die Bevölkerung von äußerstem Interesse ist, sie zu beantworten: Wozu im Augenblick heimlich einen Waffenvorrat anlegen? Wozu Waffen an verschiedenen Stellen der Hauptstadt verstecken? Wozu im Augenblick Waffen schmuggeln? Wofür? Und ich sage euch, dass es Elemente einer bestimmten revolutionären Organisation gibt, die Waffen verstecken (AUSRUFE: „Los, suchen wir sie!“), die Waffenvorrat anlegen und die Waffen schmuggeln. Alle Waffen, die die Rebellenarmee aufgegriffen hat, befinden sich in den Kasernen, von diesen ist keine einzige angefasst worden, niemand hat sie mit zu sich nach Hause genommen oder sie versteckt; sie sind in den Kasernen, unter Verschluss; in Pinar del Rio genauso wie in der Festung La Cabaña, wie im Militärcamp Columbia, wie in Matanzas, wie in Santa Clara, in Camagüey und in Oriente (im Ostteil); es sind nicht Lastwagen voll Waffen beladen worden, um sie irgendwo zu verstecken, denn diese Waffen müssen in den Kasernen sein.</p>
<p>Ich werde euch eine Frage stellen, denn die Probleme löst man, indem man klar spricht und sie analysiert, und ich bin bereit, alles das zu tun, was mir möglich ist, um sie so zu lösen, wie sie gelöst werden müssen: mit Vernunft und Intelligenz, und unter Einfluss der öffentlichen Meinung, die es ist, welche befiehlt, und nicht mit Gewalt; denn wenn ich an die Gewalt glauben würde, dass sie mit Gewalt zu lösen wären, dann müsste man nicht mit dem Volk sprechen, dann müsste man ihm nicht dieses Problem vorlegen, sondern hingehen, jene Waffen zu suchen (BEIFALL).</p>
<p>Und was hier erreicht werden muss, ist, dass die revolutionären Kämpfer, die idealistischen Menschen, die durch jenes Manöver getäuscht werden können, jene falschen „Führerlein“, die jene Haltung einnehmen, verlassen, und sich an die Seite des Volkes stellen, dem sie vor allem dienen müssen.</p>
<p>Ich werde euch eine Frage stellen: Waffen wozu, um gegen wen zu kämpfen? Gegen die Revolutionäre Regierung, die die Unterstützung des gesamten Volkes hat? (AUSRUFE: „Nein!“) Ist es etwa dasselbe, wenn der Richter Urrutia die Republik regiert, als wenn Batista die Republik regiert? (AUSRUFE: „Nein!“) Waffen wozu? Gibt es eine Diktatur hier? (AUSRUFE: „Nein!“) Werden sie gegen eine freie Regierung kämpfen, die die Rechte der Bevölkerung achtet? (AUSRUFE: „Nein!“) Jetzt, wo es keine Zensur gibt, wo die Presse vollkommen frei ist, freier als je, und außerdem die Sicherheit hat, dass sie es für immer sein wird, ohne dass es hier erneut eine Zensur geben wird? (BEIFALL) Jetzt, wo die gesamte Bevölkerung sich frei versammeln kann? Jetzt, wo es weder Folter noch politische Gefangene, noch Morde oder Terror gibt? Jetzt, wo es nur Freude darüber gibt, dass alle Führungskräfte in den Gewerkschaften, die Verräter waren, abgesetzt worden sind, und wo unmittelbar in allen Gewerkschaften zu Wahlen aufgerufen werden wird? (BEIFALL) Wo alle Rechte der Bürger wiederhergestellt worden sind, wo in der kürz möglichsten Zeit zu Wahlen aufgerufen werden wird, wozu dann Waffen? Wozu Waffen verstecken? Um den Präsidenten der Republik unter Druck zu setzen bzw. zu erpressen? Um hier zu drohen, den Frieden zu brechen? Um Gangster-Organisationen zu schaffen? Werden wir etwa in das Gangsterunwesen zurückkehren? Werden wir etwa zur täglichen Schießerei auf den Straßen der Hauptstadt zurückkehren? Waffen, wozu?</p>
<p>Also ich sage euch, dass vor zwei Tagen Elemente einer bestimmten Organisation in eine Kaserne gegangen sind, die Kaserne San Antonio, eine Comandante Camilo Cienfuegos unterstehende Kaserne, und mir als Comandante en Jefe (Oberstem Befehlshaber) aller Streitkräfte unterstehend, und haben die dort aufbewahrten Waffen mitgenommen, sie haben 500 Waffen weggenommen und 6 Maschinengewehre und 80 000 Gewehrkugeln bzw. Geschosse (AUSRUFE: „Los, suchen wir sie!“).</p>
<p>Und ich sage euch ehrlich, es hätte keine schlimmere Provokation begangen werden können. Denn dies jenen Männern anzutun, die es verstanden haben, während zwei Jahren hier für das Land zu kämpfen, Männern, die heute die Verantwortung für den Frieden des Landes tragen und die die Dinge gut machen wollen, das ist eine Gemeinheit und ist eine nicht zu rechtfertigende Provokation.</p>
<p>Und was wir gemacht haben, ist nicht, hinzugehen und jene Waffen zu suchen; denn es ist so – wie ich euch schon vorher gesagt habe – dass wir mit dem Volk sprechen und den Einfluss der öffentlichen Meinung nutzen wollen, damit jene „Führerlein“, die hinter diesen kriminellen Manövern stecken, ohne Truppen bleiben, damit die idealistischen Kämpfer – und diejenigen, die in jeder Organisation hier gekämpft haben, sind echte Idealisten – es wissen, damit jene zur Verantwortung für diese Taten gezogen werden.</p>
<p>Und deshalb haben wir uns nicht einmal provozieren lassen, wir haben sie wegen diesem Waffenraub vollkommen in Ruhe gelassen, einem nicht zu rechtfertigenden Raub, denn hier gibt es keine Diktatur und niemand befürchtet, dass wir zu Diktatoren werden, und ich werde euch sagen, warum, ich werde es euch sagen: derjenige wird zum Diktator, der nicht die Unterstützung des Volkes hat und so zur Gewalt greifen muss, da er über keine Stimmen verfügt, wenn er zur Wahl antreten muss (BEIFALL). Wir können nicht zu Diktatoren werden, wir, die wir so viel Zuneigung im Volk gesehen haben, eine einstimmige, vollkommene und absolute Zuneigung im Volk; abgesehen von unseren Prinzipien, denn wir werden niemals die Plumpheit begehen, eine Stellung mit Gewalt zu bekleiden, denn das ist uns zuwider, denn wir sind nicht umsonst die Anführer dieses Kampfes gegen die ekelhafte und scheußliche Tyrannei gewesen (BEIFALL).</p>
<p>Wir werden niemals die Gewalt benötigen, denn wir haben die Unterstützung des Volkes, und außerdem, an dem Tag, an dem das Volk uns ein unfreundliches Gesicht macht, uns einfach nur ein unfreundliches Gesicht macht, da gehen wir (BEIFALL). Denn wir sehen das als eine Pflicht an, nicht als ein Vergnügen; wir sehen das als eine Arbeit an, denn nicht umsonst schlafen wir nicht, ruhen wir uns nicht aus und essen wir nicht, während wir die Insel abfahren und ehrlich arbeiten, um unserem Land zu dienen; nicht umsonst besitzen wir nichts, und nicht umsonst werden wir Menschen sein, die nichts haben (BEIFALL UND AUSRUFE: „Doch, du hast das Volk!“). Und das Volk wird uns niemals bei etwas Unmoralischem sehen und auch nicht irgendjemandem Privilegien erteilend oder eine Ungerechtigkeit tolerierend, oder stehlend oder uns bereichernd und auch nicht bei anderen Dingen dieser Art; denn die Macht verstehen wir als ein Opfer, und glaubt mir, wenn dem nicht so wäre, dann wäre es besser – wenn es nicht eine Pflicht wäre, die man zu erfüllen hat &#8211; nach all den Beweisen der Zuneigung, die mir von der Bevölkerung zuteil geworden sind, nach all den grandiosen Bekundungen, zu gehen, sich zurückzuziehen oder zu sterben; denn nach so viel Zuneigung und so viel Vertrauen macht es einem Angst, dem Volk nicht alles so erfüllen zu können, wie man es tun muss! (LANG ANHALTENDER BEIFALL).</p>
<p>Und wenn es nicht wegen jener Pflicht wäre, wenn es nicht wegen jener Pflicht wäre – das sage ich – dann würde ich mich vom Volk verabschieden und die mir heute dargebrachte Zuneigung für immer bewahren, und dass man mich mit den gleichen Mut machenden Worten anruft, wie es heute geschehen ist.</p>
<p>Ich weiß jedoch, dass die Machtausübung eine harte, komplizierte Aufgabe ist, dass unsere Aufträge und Aufgaben so sind, wie dieses vor uns stehende Problem, wirklich ein schwieriges Problem und voller Bitterkeit, und man geht es an, weil das einzige, was man zu dieser Stunde nicht zum Volk sagen wird, ist: „Ich gehe.“ (AUSRUFE: „Der Vater des Vaterlandes, er lebe hoch!“; GEFOLGT VON GESCHLOSSENEM BEIFALL).</p>
<p>Außerdem gibt es noch einen weiteren Grund, weshalb uns die Gewalt nicht gefällt: wenn sich eines Tages hier jemand mit Gewalt in Waffen erheben würde, und es ist so, dass ich mich trauen würde, den schlimmsten Feind zu rufen, denjenigen, der am wenigsten mit mir sympathisiert, wenn dieser bereit wäre, dem Volk gegenüber seiner Pflicht nachzukommen, und würde ihm sagen: „Schauen Sie, nehmen Sie alle jene Streitkräfte, alle jene Truppen und alle jene Waffen“, und ich würde ganz ruhig bleiben, weil ich weiß, dass ich an dem Tag, wo jener sich mit Gewalt erheben würde, erneut ins Sierra Maestra-Gebirge gehen würde und dann würden wir schon sehen, wie lange jene Diktatur dort an der Macht dauern würde (BEIFALL).</p>
<p>Ich bin der Meinung, dass dies mehr als ausreichende Gründe sind, damit jedermann überzeugt ist, dass wir nicht daran interessiert sind, irgendeine Macht mittels Gewalt zu kontrollieren.</p>
<p>Der Präsident der Republik hat mich mit der heikelsten aller Aufgaben beauftragt, mit der Aufgabe, die bewaffneten Einrichtungen der Republik umzuorganisieren und mir das Amt des Oberbefehlshabers aller Luft-, See- und Bodenstreitkräfte der Nation übertragen (BEIFALL UND AUSRUFE: „Du hast es verdient!“). Nein, ich habe es nicht verdient, denn es ist ein Opfer für mich, und schließlich ist dies für mich weder ein Grund zum Stolz noch zur Eitelkeit, für mich ist es ein Opfer. Aber ich möchte, dass das Volk mir sagt, ob es der Meinung ist, dass ich diese Funktion übernehmen soll (LANG ANHALTENDER BEIFALL UND AUSRUFE: „Ja!“)</p>
<p>Ich bin der Meinung, da wir mit 12 Mann eine Armee gebildet haben und diese 12 Mann heute den Einrichtungen der Streitkräfte vorstehen, ich bin der Meinung, da wir unserer Armee gelehrt haben, dass man einen Gefangenen nie ermordet, dass man einen Verletzten nie im Stich lässt, dass man einen Häftling niemals schlägt, dann sind wir diejenigen, die allen militärischen Einrichtungen der Republik dieselben Dinge beibringen können, die wir jener Armee beigebracht haben (BEIFALL). Um Streitkräfte zu haben, wo kein einziger ihrer Mitglieder erneut einen Häftling schlägt, oder ihn foltert oder ihn ermordet (BEIFALL). Und außerdem können wir als Brücke zwischen den Revolutionären und den ehrbaren Militärangehörigen dienen, jenen, die weder gestohlen noch ermordet haben, denn jene Militärangehörige, die nicht gestohlen und nicht ermordet haben, werden das Recht haben, weiterhin den Streitkräften anzugehören (BEIFALL); so wie ich euch ebenfalls sage, dass niemand denjenigen, der gemordet hat, vor dem standrechtlichen Erschießen retten kann (LANG ANHALTENDER BEIFALL).</p>
<p>Außerdem, alle revolutionären Kämpfer, die den regulären Streitkräften der Republik angehören möchten, haben das Recht dazu, unabhängig davon, welchen Organisationen sie angehören, und dies mit ihren Dienstgraden… die Türen stehen allen revolutionären Kämpfern offen, die kämpfen möchten und die eine Aufgabe zum Wohl des Landes erfüllen wollen. Und da das so ist, da es Freiheiten gibt, da es eine Regierung junger und ehrbarer Menschen gibt, da das Land zufrieden ist, da es Vertrauen in jene Regierung hat und in die Männer, die die Streitkräfte befehligen, da es Wahlen geben wird, da die Türen allen offen stehen, warum also Waffen einlagern?</p>
<p>Ich möchte, dass ihr mir sagt, ob die Bevölkerung möchte, dass Frieden ist, oder ob sie möchte, dass an jeder Ecke ein mit einem Gewehr bewaffneter Typ steht; ich möchte, dass ihr mir sagt, ob die Bevölkerung damit einverstanden ist bzw. der Meinung ist, dass es richtig ist, dass jeder der hier will, eine Privatarmee hat, die allein ihrem Boss gehorcht (AUSRUFE: „Nein!“); ob es so Ordnung und Frieden in der Republik geben kann (AUSRUFE: „Nein!“).</p>
<p>(JEMAND RUFT: „Säuberung der Streitkräfte!“) Gründliche Säuberung, nicht nur eine einfache (BEIFALL).</p>
<p>(AUSRUFE: „Sag etwas über Raúl!“) Raúl ist in der Moncada-Kaserne, d.h. dort, wo er jetzt sein muss.</p>
<p>Und dies sind die Probleme, die ich heute dem Volk vorlegen wollte. Die Waffen müssen so schnell als möglich von den Straßen fort, die Waffen müssen von den Straßen verschwinden (BEIFALL). Denn der Feind steht nicht mehr direkt gegenüber, es braucht nicht mehr gegen irgendjemand gekämpft zu werden; und wenn eines Tages gegen einen fremden Feind bzw. gegen eine gegen die Revolution gehende Bewegung gekämpft werden muss, dann werden nicht nur einige Wenige sondern ein ganzes Volk kämpfen (LANG ANHALTENDER BEIFALL).</p>
<p>Die Waffen müssen in den Kasernen sein, niemand hat hier das Recht, Privatarmeen zu haben (BEIFALL).</p>
<p>Jene Elemente, die mit jenen verdächtigen Machenschaften beschäftigt sind, haben vielleicht einen Vorwand dafür in der Tatsache gefunden, dass ich und meine Kameraden ernannt wurden für eine Arbeit, die der Präsident zugewiesen hat, und haben davon gesprochen, dass es eine politische Armee gäbe. Politische Armee? Wo doch, wie ich euch schon sagte, das gesamte Volk hinter uns steht, das in Wirklichkeit unsere politische Armee ist.</p>
<p>Heute will ich die Bevölkerung darauf aufmerksam machen, und die kubanischen Mütter darauf aufmerksam machen, dass ich immer alles, was in unserer Macht steht, unternehmen werde, um alle Probleme zu lösen, ohne auch nur einen Blutstropfen zu vergießen (BEIFALL). Ich möchte den kubanischen Müttern sagen, dass hier niemals wieder durch unserer Schuld auch nur ein einziger Schuss abgegeben werden wird; und ich möchte die Bevölkerung darum bitten, wie ich auch die Presse bitten möchte, wie ich auch alle gesunden und verantwortungsbewussten Menschen des Landes bitten möchte, dass sie uns helfen, diese Probleme mit Unterstützung der öffentlichen Meinung zu lösen, nicht mit Kompromissen, denn wenn die Leute sich bewaffnen und drohen, damit man ihnen etwas gibt, dann ist das unmoralisch, und das werde ich niemals akzeptieren (BEIFALL). Denn nachdem bestimmte Individuen Waffen einzulagern begonnen haben, sage ich hier, dass ich nicht das geringste Zugeständnis akzeptieren werde, denn das würde bedeuten, die Moral der Revolution zu demütigen (BEIFALL). Was getan werden muss besteht darin, dass derjenige, der nicht den regulären Streitkräften der Republik angehört – denen anzugehören jeder revolutionäre Kämpfer das Recht hat -, die Waffen in die Kasernen zurückbringt, denn hier werden Waffen überflüssig sein, da es keine Tyrannei mehr gibt und es ist nachgewiesen, dass die Waffen nur taugen, wenn man Recht hat, und wenn das Volk hinter einem steht, und im gegenteiligen Fall dienen sie allein dazu, zu morden und Missetaten zu begehen (BEIFALL).</p>
<p>Ich möchte der Bevölkerung außerdem sagen, dass sie sicher sein kann, dass die Gesetze des Landes geachtet werden und dass es hier weder Gangsterunwesen noch Cliquenwirtschaft noch Banditentum geben wird; einfach deswegen, weil es keine Duldsamkeit geben wird. Die Waffen der Republik sind heute in den Händen der Revolutionäre. Ich hoffe, dass diese Waffen niemals verwendet werden müssen, aber an jenem Tag, wenn das Volk es befiehlt, um seinen Frieden, seine Ruhe und seine Rechte abzusichern, wenn das Volk darum bittet, wenn das Volk es will, wenn es eine Notwendigkeit wäre, dann werden diese Waffen das erfüllen, was sie erfüllen müssen, und sie werden einfach ihre Pflicht erfüllen (BEIFALL).</p>
<p>Niemand soll glauben, dass wir uns provozieren lassen, denn wir sind zu gelassen, um uns provozieren zu lassen, denn wir haben sehr große Verantwortungen, um uns jemals beim Maßnahmetreffen zu überstürzen, bzw. zu prahlen oder ähnliche Dinge, und ich bin vollkommen überzeugt, dass hier immer alle Mittel der Überzeugung und alle vernünftigen Mittel und alle menschlichen Mittel erschöpft werden müssen – und ich werde sie immer erschöpfen -, um zu verhindern, dass erneut auch nur ein einziger Blutstropfen in Kuba vergossen wird. Also braucht niemand zu befürchten, dass wir uns provozieren lassen; denn wenn uns allen die Geduld zu Ende geht, dann suchen wir mehr Geduld, und wenn uns erneut die Geduld zu Ende geht, suchen wir erneut mehr Geduld; das wird unsere Richtschnur sein (BEIFALL). Und das muss die Losung derjenigen sein, die die Waffen in ihrer Hand haben und die die Macht in der Hand haben: niemals müde werden auszuhalten, niemals müde werden, sich mit allen Bitternissen und mit allen Provokationen abzufinden, ausgenommen den Fall, wenn schon die heiligsten Interessen des Volkes in Gefahr geraten werden. Aber nur, wenn dies wirklich bewiesen wird, wenn es schon eine Forderung der gesamten Nation ist, der Presse, der bürgerlichen Einrichtungen, der Werktätigen und des gesamten Volkes; wenn sie darum bitten und nur wenn sie darum bitten. Und was ich immer tun werde, unter jedem von diesen Umständen, das ist, zu kommen und dem Volk zu sagen: „Seht, es ist dies und das geschehen.“</p>
<p>Dieses Mal habe ich die Namen ausgelassen, denn ich möchte nicht die Atmosphäre vergiften, ich möchte nicht die Spannung erhöhen; ich möchte einfach nur das Volk auf diese Gefahren aufmerksam machen, denn es wäre sehr traurig, dass diese Revolution, die so viel Opfer gekostet hat – und nicht dass sie vereitelt würde, denn diese Revolution wird auf keine Art und Weise vereitelt, denn es ist ja bekannt, dass, zusammen mit dem Volk und mit allem, was es zum Wohl des Volkes gibt, nicht die geringste Gefahr besteht -, aber es wäre sehr traurig, dass nach dem Amerika gegebenen Beispiel hier erneut ein Schuss fällt.</p>
<p>Es stimmt, dass bei fast allen Revolutionen nach dem Kampf ein weiterer Kampf folgt, und dann noch einer – schaut euch die Geschichte aller Revolutionen an, in Mexiko und überall. Es schien jedoch, dass diese eine Ausnahme sein würde, wie sie eine Ausnahme bei allem Anderen gewesen ist; sie war außerordentlich bei allem Anderen, und wir möchten, dass sie auch durch die Tatsache so außerordentlich bliebe, dass hier kein einziger Schuss mehr fällt; und ich glaube, dass das gelingt. Ich glaube, dass die Revolution siegen wird, ohne dass auch nur noch ein einziger Schuss fällt. Und wisst ihr warum? Weil der im Land entwickelte Bewusstseinsgrad wirklich bewundernswert ist, die staatsbürgerliche Verantwortung dieses Volkes, die Disziplin dieses Volkes, der Geist dieses Volkes; ich bin wirklich stolz auf das gesamte Volk, ich habe ein außerordentliches Vertrauern in das Volk von Kuba (BEIFALL). Sich für unser Volk aufzuopfern, ist der Mühe wert.</p>
<p>Heute hatte ich das Vergnügen, vor der versammelten Presse ein Beispiel zu geben: eine große Menschenmenge war vor dem Präsidentenpalast versammelt, und man sagte mir, dass 1 000 Mann erforderlich seien, um dort herauszukommen; so habe ich mich schließlich hingestellt und die Bevölkerung gebeten, sie möchte zwei Reihen bilden, und gesagt, dass kein einziger Mann erforderlich sei, dass ich allein dort gehen würde, und in wenigen Minuten haben die Leute ihre zwei Reihen gebildet und wir sind dort entlang gegangen, ohne ein Problem irgendeiner Art. Das ist das Volk von Kuba, und dieser Beweis erfolgte vor allen Journalisten (BEIFALL).</p>
<p>Von jetzt an hören die freundlichen Empfänge und Beifallsbekundungen auf; von jetzt an gilt für uns: arbeiten, morgen wird genau so ein Tag wie jeder andere sein, und alle anderen ebenso, und wir werden uns an die Freiheit gewöhnen. Jetzt sind wir zufrieden, weil wir schon lange Zeit nicht mehr frei gewesen waren, aber in einer Woche werden wir uns um andere Dinge Sorgen machen: ob wir Geld haben, die Miete zu zahlen, den Strom, das Essen, das sind die Probleme, die die Revolutionäre Regierung wirklich lösen muss, die Million Probleme, die die Bevölkerung von Kuba hat, und dafür hat sieeinen aus jungen Leuten bestehenden Ministerrat, von denen ich weiß, dass sie voller Enthusiasmus sind, bezüglich deren ich sicher bin, dass sie die Republik verändern werden, da bin ich sicher (LANG ANHALTENDER BEIFALL). Außerdem, weil es einen Präsidenten gibt, der sicher in seinem Amt ist, dem keinerlei Gefahr droht, denn die Gefahren, von denen ich gesprochen habe, sind nicht jene Gefahren, dass das Regime irgendwie Gefahr liefe, gestürzt zu werden, diese sind tausend Meilen entfernt davon; ich sprach von der Gefahr, dass auch nur ein einziger weiterer Tropfen Blut vergossen würde. Aber der Präsident der Republik ist konsolidiert, schon von allen Nationen anerkannt – nicht von allen, aber sehr schnell anerkennen ihn alle Nationen der Welt -, und verfügt über die Unterstützung der Bevölkerung und unsere Unterstützung, die Unterstützung der revolutionären Kräfte; und eine echte Unterstützung, eine Unterstützung ohne Bedingungen, eine Unterstützung ohne um etwas zu bitten oder etwas zu fordern, denn hier haben wir um das Vorrecht der Zivilmacht gekämpft und das werden wir beweisen, dass für uns die Prinzipien vor jeglicher anderer Erwägung stehen und dass wir nicht aus Ambition gekämpft haben.</p>
<p>Ich bin der Meinung, dass wir ausreichend bewiesen haben, ohne Ambitionen gekämpft zu haben. Ich glaube, dass kein Kubaner auch nur den geringsten Zweifel darüber hegt.</p>
<p>Sodass wir jetzt alle viel arbeiten müssen. Ich meinerseits bin bereit, mein Bestmögliches zum Nutzen des Landes zu tun, und weiß, dass alle meine Kameraden es ebenso sind, und dass der Präsident der Republik es ist, und dass alle Minister es sind, die nicht rasten werden. Und ich versichere euch, wenn heute jemand aus Kuba weggeht und in zwei Jahren zurückkommt, dann wird er diese Republik nicht wiedererkennen.</p>
<p>Ich sehe einen außerordentlichen Zusammenarbeitsgeist im gesamten Volk, ich sehe die Presse, die Journalisten, alle Sektoren des Landes, wie sie begierig sind zu helfen, und das ist es, was gebraucht wird. Es ist so, dass die Bevölkerung von Kuba viel gelernt hat, und in diesen sieben Jahren hat sie für siebzig gelernt. Es ist gesagt worden, dass der Putsch ein Zurückbleiben von fünfundzwanzig Jahren bedeutet hat, wenn dem so gewesen ist – und jenes war wirklich ein Rückschritt von fünfundzwanzig Jahren -, dann haben wir jetzt einen Vormarsch von fünfzig gemacht. Die Republik ist nicht wiederzuerkennen: keinerlei Biertischpolitik, keinerlei Laster, keinerlei Glücksspiel, keinerlei Raub. Wir haben gerade erst vor wenigen Tagen begonnen und schon ist die Republik nicht wiederzuerkennen.</p>
<p>Jetzt steht noch eine große Arbeit vor uns. Alle Fragen bezüglich der Streitkräfte sind Angelegenheiten, die zu unseren zukünftigen Tätigkeiten in Beziehung stehen werden, aber außerdem werden wir immer alles in unserer Macht stehende für das gesamte Volk tun, denn ich bin nicht Militär von Beruf, und schon gar nicht Berufsoffizier; ich werde die minimale Zeit hier sein und wenn ich hier fertig sein werde, werde ich andere Dinge tun, denn ehrlich, ich werde hier dafür nicht gebraucht (AUSRUFE). Ich meine damit, dass man mich nicht für die Tätigkeiten militärischer Art brauchen wird, ich habe andere Erwartungen, von anderer Art. Und genau das, unter andern Dingen: an jenem Tag, wo ich schießen, kämpfen, eine Besorgnis begründen möchte, gibt es hier viel freies Feld, wo man die Dinge tun kann (BEIFALL).</p>
<p>(AUSRUFE: „Es müssen Arbeitsplatz-Quellen gefördert werden!“) Wenn wir nicht alle diese Probleme lösen, dann wäre dies nicht eine Revolution, Kameraden, denn ich bin der Meinung, dass das Hauptproblem der Republik im Augenblick und das, was die Bevölkerung demnächst benötigen wird, wenn erst die Siegesfreude verklingt, Arbeit ist, d.h. die Art und Weise, sich auf anständige Weise ihren Lebensunterhalt zu verdienen (BEIFALL).</p>
<p>Aber nicht nur das, Kameraden; es gibt tausende Dinge mehr, über die ich in all diesen Tagen gesprochen habe, und die ich mir vorstellen kann, dass ihr sie über Rundfunk gehört habt oder über die Presse, mancher mehr, der andere weniger, und außerdem werden wir auch nicht alle Themen an einem einzigen Abend ausschöpfen.</p>
<p>Wir werden weiterhin über die von mir heute angesprochenen Probleme nachdenken und so wollen wir den langen Tag abschließen – und obwohl ich gar nicht erschöpft bin, weiß ich doch, dass ihr nach Hause zurückkehren müsst und das ist weit. (AUSRUFE: „Das macht nichts!“, „Sprich weiter!“)</p>
<p>Ich hatte die Vereinbarung getroffen, heute Abend um 10:30 Uhr oder zu jeglicher anderer Uhrzeit zum Programm „Ante la Prensa“ (Vor der Presse) zu erscheinen und jetzt ist es schon 1:30 Uhr (AUSRUFE: „Morgen!“) Nun gut, ich werde es für morgen lassen.</p>
<p>Ihr werdet die Möglichkeit haben, über die Presse, über Rundfunk und über alle möglichen Medien die Minister zu hören.</p>
<p>Alle meine langzeitigen Freunde &#8211; von der Schule, aus dem Wohngebiet -, sie sind von überall her gekommen. Ich könnte euch beinahe sagen, dass ich schon alle Kubaner kenne…</p>
<p>Und ich sagte euch, dass ihr die Möglichkeit haben werdet, die Minister zu hören, von denen jeder seine Pläne hat und sein Programm darlegen wird; und jeder der Männer im Ministerrat ist eng gegenseitig mit allen weiteren revolutionären Elementen durchdrungen.</p>
<p>Der Präsident der Republik, mit dem ihm zustehenden Recht – denn er wurde bedingungslos gewählt -, hat eine Mehrheit der Minister aus der Bewegung 26 de Julio gewählt. Er hatte das Recht, und als er um unsere Mitarbeit bat, hat er diese vollständig bekommen, und wir übernehmen die Verantwortung für diese Revolutionäre Regierung.</p>
<p>Was ich schon anderswo gesagt habe: niemand soll glauben, dass die Dinge von Heute auf Morgen gelöst werden können. Der Krieg wurde nicht an einem einzigen Tag gewonnen, und nicht an zwei oder drei, und es musste hart gekämpft werden; die Revolution wird ebenfalls nicht an einem einzigen Tag gewonnen werden, und es wird auch nicht alles, was getan werden wird, an einzigem Tag gemacht. Außerdem habe ich der Bevölkerung bei anderen Kundgebungen gesagt, dass sie nicht glauben soll, dass die Minister Weise sind – angefangen dabei, dass keiner von ihnen vorher Minister gewesen ist, oder fast keiner. D.h. niemand weiß, ein Minister zu sein, das ist etwas Neues für sie; sie sind jedoch voller guter Absichten. Und ich sage hierzu, ebenso wie ich es über die Befehlshaber der Rebellenarmee sage: schaut, Comandante Camilo Cienfuegos hatte keine Ahnung vom Krieg, verstand es nicht, mit einer Waffe umzugehen, er wusste hiervon absolut nichts. Und Che wusste nichts; als ich Che in Mexiko kennen gelernt habe, war dieser damit beschäftigt, Kaninchen zu sezieren und medizinische Forschungen durchzuführen. Raúl wusste ebenfalls nichts; Efigenio Ameijeiras auch nicht; und am Anfang wussten sie gar nichts von Kriegsführung und zum Schluss konnte man ihnen sagen, wie ich ihnen gesagt habe: „Comandante, rücke auf das Militärcamp Columbia vor und nimm es ein“; „Comandante, rücke auf die Festung La Cabaña vor und nimm sie ein“; „Rücke auf Santiago vor und nimm die Stadt ein“, und ich wusste, dass sie diese einnehmen würden&#8230; (LANG ANHALTENDER BEIFALL). Warum? Weil sie gelernt hatten.</p>
<p>Möglicherweise werden die Minister jetzt nicht große Erfolge haben, aber ich bin sicher, dass sie es in ein paar Monaten verstehen werden, alle Probleme zu lösen, die ihnen von der Bevölkerung vorgelegt werden, denn sie haben das Wichtigste: den Wunsch, dass es ihnen gelingt und dem Volk zu helfen; und vor allem bin ich sicher, dass keiner von ihnen jemals einen der klassischen Fehler der Minister begehen wird. Ihr wisst, welcher das ist, nicht wahr? (AUSRUFE: „Stehlen!“, „Stehlen!“) Oh, woher wisst ihr das?</p>
<p>Also vor allem das: die Moral, die Rechtschaffenheit jener Kameraden. Sie sind vielleicht keine Weisen, denn hier ist niemand ein Weiser, aber ich versichere euch, dass sie Rechtschaffenheit im Überfluss haben, das ist es, was verlangt wird. Ist es nicht das, worum die Bevölkerung immer gebeten hat, eine rechtschaffene Regierung? (AUSRUFE: „Ja!“) so werden wir ihnen schließlich ein Vertrauensvotum erteilen und warten (AUSRUFE). Ja die meisten sind von der „26“, aber wenn sie dafür nicht geeignet sind, dann kommen danach die von der 27 oder der 28. Wir wissen, dass es viele befähigte Leute in Kuba gibt, aber nicht alle können Minister sein. Oder hat etwa die „26 de Julio“ nicht das Recht, einen Versuch zu machen, die Republik zu regieren? (AUSRUFE: „Ja!”).</p>
<p>Das ist also alles für heute. Es ist wirklich nur noch eins zu sagen… Wenn ihr wüsstet, sobald ich mit dem Volk zusammentreffe, dann fällt die Müdigkeit von mir ab, der Hunger, alles. Euch geht es ebenso mit der Müdigkeit, nicht wahr?</p>
<p>(AUSRUFE: „Ja!”)</p>
<p>Das Wichtige, bzw. das, was ich euch noch sagen wollte, ist Folgendes: Ich glaube, dass die heutigen Kundgebungen der Bevölkerung von Havanna, die Massenkundgebungen von Heute, die kilometerlange Menschenmenge – denn das war erstaunlich, ihr habt es gesehen; das wird in den Filmen, auf den Fotos zu sehen sein -, ich glaube ehrlich, dass das eine Übertreibung der Bevölkerung gewesen ist, denn es ist viel mehr, als wir verdienen (AUSRUFE: “Nein!“).</p>
<p>Ich weiß außerdem, dass wir niemals wieder in unserem Leben eine ähnliche Menschenmenge erleben werden, ausgenommen zu einem weiteren Anlass – bei dem ich sicher bin, dass sich erneut große Menschenmengen versammeln werden – und das ist der Tag, an dem wir sterben, denn, wenn man uns zu Grabe tragen werden muss, an jenem Tag, werden sich erneut so viele Leute wie heute versammeln, denn wir werden niemals unser Volk enttäuschen!</p>
<p>(OVATION.)</p>
<p>STENOGRAPHISCHE VERSION DES SEKRETARIATS DES PREMIERMINISTERS</p>
<p>Source: <a href="http://www.fidelcastro.cu/es/node/77406?fbclid=IwAR16fu4gcQiA2lNBlEUCgH2-EWwpilfimUh-yABLAyzjwTEunGYFUsS6Qbk"  target="_blank" rel="nofollow"><strong>Fidel, soldado de las ideas</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Díaz-Canel: „Mit jedem Touristen, der uns besucht, werden die Klauseln der imperialen Blockade gebrochen“</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Aug 2019 17:00:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Investitionslage, die Aktualisierung der Produktionskette und das Verhalten der Importsubstitution im Tourismus waren Teil der Analyse des letzten Revisionstreffens in diesem Sektor, einem der sechs strategischen Entwicklungspläne.
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				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4536" alt="dos-millones-de-turistas" src="/files/2019/08/dos-millones-de-turistas.jpg" width="300" height="252" />Die Investitionslage, die Aktualisierung der Produktionskette und das Verhalten der Importsubstitution im Tourismus waren Teil der Analyse des letzten Revisionstreffens in diesem Sektor, einem der sechs strategischen Entwicklungspläne.</p>
<p>Während des Treffens unter dem Vorsitz von Miguel Díaz-Canel, Präsident des Staats- und des Ministerrats, wurden die Werte dieses Portfolios als dynamischer Faktor für die kubanische Wirtschaft anerkannt.</p>
<p>Das Staatsoberhaupt erklärte auf der Website des Präsidiums, dass alles, was dieser Sektor dem Land in wirtschaftlichen und sozialen Angelegenheiten bringe, nicht aus den Augen verloren werden dürfe. Er sei nicht nur eine Brücke, sondern mit jedem Touristen, der uns besuche, würden die Klauseln der imperialen Blockade gebrochen. „Deshalb müssen wir ihn verteidigen, deshalb müssen wir ihn effizienter machen&#8221;, betonte er.</p>
<p>In diesem Zusammenhang thematisierte Díaz-Canel die Bedeutung, die der Tourismus für viele der Entscheidungen, die Tag für Tag getroffen werden, im Hinblick auf das Land hat.</p>
<p>In Anwesenheit des ersten Vizepräsidenten der Staats- und des Ministerrats Salvador Valdés Mesa und des Mitglieds des Politbüros der Partei Mercedes López Acea betonte der Titular des Tourismusministeriums Manuel Marrero Cruz, dass in diesem Jahr bisher 2.081 Zimmer fertiggestellt worden seien, sodass das Land Ende Juni über 72.965 Fremdenzimmer verfügt habe. Bis Ende 2019 sei die Aufnahme weiterer 4.197 Kapazitäten geplant, davon 97 % in 26 neuen Hotels, während es sich bei den verbleibenden 3 % um Ausbauten handle.</p>
<p>Der Minister verwies auf das Immobilienentwicklungsprogramm und führte aus, dass die Durchführung von 13 neuen Projekten geplant sei. Im Hinblick auf die Entwicklung des Erholungsprogramms sollen sieben Projekte abgeschlossen werden, wobei der Schwerpunkt auf jenen liege, die im Rahmen von Havannas 500-Jahr-Feier konzipiert wurden.</p>
<p>In Bezug auf das nichtstaatliche Tourismusprogramm teilte Manuel Marrero Cruz mit, dass 27.814 Selbstständige zur Ausübung dieser Tätigkeit befugt seien. Unter anderem wurde bekannt, dass die 17.805 Vermieter, die berechtigt sind, Gebühren in CUC zu erheben, 26.224 Zimmer betreiben. (Nationale Redaktion)</p>
<p>Im Kontext:</p>
<p>Bis 2030 will der kubanische Tourismus:<br />
• 252 neue Installationen zur Unterbringung mit 68 Erweiterungen und mit 90 Projekten zur Aufstockung der Kategorie errichten.<br />
• Es sind 54 Campingprojekte geplant, die sich auf Wiederherstellungen und Verbesserungen konzentrieren, 32 nautische und marine Projekte mit Wiederherstellungen und Erweiterungen, Marine-Werkstätten und ein internationales Tauchzentrum.<br />
• 13 Immobilienentwicklungsprojekte in Verbindung mit Golfplätzen (mit 15.000 Immobilieneinheiten), 42 Erholungs-, Zerstreuungs- und Abenteuerprojekte und über einhundert Logistikprojekte, hauptsächlich zur Verbesserung der Kapazitäten und der technologischen Ausrüstung.</p>
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		<title>Kubas Agenda im Ministerrat</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Aug 2019 19:56:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Unter der Leitung seines Präsidenten Miguel Díaz-Canel Bermúdez trat der Ministerrat zu seiner Sitzung für den Monat Juli zusammen. Die Politik zur Perfektionierung des territorialen und des städtebaulichen Systems und zur Bodenbewirtschaftung wurde auf dem Treffen vorgestellt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4535" alt="Cuba-Consejo-Ministros" src="/files/2019/08/Cuba-Consejo-Ministros.jpg" width="300" height="223" />_ Unter der Leitung seines Präsidenten Miguel Díaz-Canel Bermúdez trat der Ministerrat zu seiner Sitzung für den Monat Juli zusammen.</p>
<p>_ Die Politik zur Perfektionierung des territorialen und des städtebaulichen Systems und zur Bodenbewirtschaftung wurde auf dem Treffen vorgestellt.</p>
<p>_ Samuel Rodiles Planas, Präsident des Instituts für physikalische Planung, stellte den besonderen städtebaulichen Plan von Varadero vor, das als das wichtigste touristische Zentrum des Landes gilt.</p>
<p>_Der Ministerrat hat auch das Ordnungsschema für die Gebirgsregion von Macizos gebilligt.</p>
<p>_ Die Ergebnisse der kürzlich abgeschlossenen Zuckerernte wurden ebenfalls auf dem Treffen analysiert. Die letzte Ernte erreichte nur 87% der ursprünglich eingeplanten Menge, unter anderem aufgrund der geringen agrarindustriellen Effizienz, des Mangels an Arbeitskräften, des Nichterreichens einer Reihe von termingebundenen Zusicherungen, der hohen Zeitverschwendung, der Wetteranfälligkeit und externer Einwirkungen.</p>
<p>_ Präsident Díaz-Canel hob die Notwendigkeit hervor, die Ergebnisse der Untersuchungen zu den Problemen der Zuckerernte vorzustellen. Er betonte auch, dass die Exporte des Sektors, insbesondere die der Derivate, weiter gesteigert werden müssten.</p>
<p>_ Vor der Darstellung zweier Fälle mangelnder Kontrolle über die Ressourcen bestand der Präsident des Staats- und des Ministerrats darauf, dass das Warten darauf, dass andere etwas tun, das uns zu tun obliegt, nicht den Erfordernissen der Arbeit entspreche.</p>
<p>_ Der Ministerrat erörterte auch die Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft, die in den kommenden Wochen und Monaten schrittweise verabschiedet werden.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Mehr produzieren, aber auch in besserer Qualität</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Aug 2019 19:49:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die entscheidende Rolle der Wissenschaft für die gegenwärtige und zukünftige Entwicklung der nationalen Industrie wurde vom Präsidenten des Staats- und des Ministerrates, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, während der Revisionssitzungen zu den Verpackungsprogrammen und der industriellen Entwicklung des Landes bestätigt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4534" alt="Diaz-Canel-en-Artemisa-e1540388972588.x70014" src="/files/2019/08/Diaz-Canel-en-Artemisa-e1540388972588.x70014.jpg" width="300" height="252" />Die entscheidende Rolle der Wissenschaft für die gegenwärtige und zukünftige Entwicklung der nationalen Industrie wurde vom Präsidenten des Staats- und des Ministerrates, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, während der Revisionssitzungen zu den Verpackungsprogrammen und der industriellen Entwicklung des Landes bestätigt.</p>
<p>Der Präsident bestand erneut auf der untrennbaren Verbindung, die zwischen Industrie, Universitäten und Forschungszentren bestehen müsse.</p>
<p>An dem Treffen nahmen der Comandante der Revolution Ramiro Valdés Menéndez und die Minister für Industrie und Lebensmittelindustrie, Alfredo López und Iris Quiñones, teil und analysierten die Umsetzung der Anweisungen des Präsidenten bei früheren Überprüfungen der oben genannten Programme.</p>
<p>Unter den Angelegenheiten die in Kontext der Verpackungspolitik ausgewertet wurden, befand sich der umfassende Vorschlag zur Stärkung des nationalen Zentrums für solche Produktionen wie auch der Investitionsplan mit Blick auf die allmähliche Substitution der Verpackungen an Linien, die für den Verkauf ins Ausland bestimmt sind, wie die Website des Präsidenten präzisierte.</p>
<p>Die Größe der Aufgabe wird beispielhaft dadurch dargestellt, dass 480 exportierbare Artikel identifiziert wurden. Diese erfordern 2.782 Arten von Verpackungen, von denen 1.642 in Kuba hergestellt und 1.140 importiert werden.</p>
<p>Um diesem Bedarf gerecht zu werden, wurde berichtet, dass in den letzten fünf Jahren Investitionen in die Industrie getätigt wurden, die diese Sortimente für mehr als 170 Millionen Pesos herstellte, insbesondere in den Branchen Papier, Kunststoff und Holz. Bis 2025 sollen 280 Millionen Pesos bereitgestellt werden.</p>
<p>Das bemerkenswerte Wachstum bei der Wiederverwendung von Glas-, Kunststoff- und Metallverpackungen wurde anerkannt. Díaz-Canel hob die Schulungen und Ausbildungsmaßnahmen hervor, um sich über internationale Trends bei der Verpackung zu informieren. Dazu gehöre der Austausch ausländischer Experten mit Studenten der „Cujae“ und des Instituts für Industriedesign.</p>
<p>Das Programm für industrielle Entwicklung wurde ebenfalls auf seine Bedeutung für die Verwirklichung der von uns angestrebten prosperierenden und nachhaltigen Gesellschaft überprüft.</p>
<p>Es wurde bekannt, dass die Politik zur Substitution von Importen in diesem Jahr die Ausarbeitung von 55 Linien ermöglichen wird, wodurch fast einhundert Millionen Dollar eingespart werden. Darüber hinaus wurde über die Fortschritte und zukünftigen Verbesserungen von Industrieunternehmen auf der Grundlage von Innovationen zur schrittweisen Automatisierung von Maschinen, Werkzeugen und Ausrüstungen informiert. Einigkeit bestand auch darüber, die Herstellung von Ersatzteilen zu hierarchisieren und die fortschrittlichsten installierten Technologien voll auszunutzen.</p>
<p>Díaz-Canel erkundigte sich nach der Inbetriebnahme des Werks „Cloro Sosa“ in Villa Clara, der NPK-Düngemittelfabrik in Cienfuegos und der Modernisierung von „Antillana de Acero“.</p>
<p>Während des Treffens wurden auch die Herstellung von Kraftfahrzeugausrüstung sowie die von Rollstühlen und Gehhilfen evaluiert.</p>
<p>Der kubanische Präsident bat darum, nicht die moralische Anerkennung der Kollektive der wichtigsten Industriezweige zu vergessen, von denen viele wahre Kunststücke vollbrächten, und erwähnte diejenigen der Bekleidungsunternehmen, die für die Entwicklung von Schuluniformen verantwortlich sind, bei denen Frauen überwiegen.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Unsere Helden und Märtyrer werden nie vergessen werden</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Jul 2019 19:53:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, würdigte am gestrigen Dienstag auf dem Friedhof Santa Ifigenia die Märtyrer der kubanischen Revolution an dem Tag, der seit 1959 dazu ausgewählt wurde, all jene zu ehren, die ihr Leben für das Wohl der Nation opferten.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4533" alt="Raúl-rinde-homenaje-a-Martí-580x435-460x334" src="/files/2019/07/Raúl-rinde-homenaje-a-Martí-580x435-460x334.jpg" width="300" height="251" />Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, würdigte am gestrigen Dienstag auf dem Friedhof Santa Ifigenia die Märtyrer der kubanischen Revolution an dem Tag, der seit 1959 dazu ausgewählt wurde, all jene zu ehren, die ihr Leben für das Wohl der Nation opferten.</p>
<p>Kurz nach vier Uhr nachmittags begann vor dem Mausoleum des Apostels die Ehrung mit der Zeremonie des Wachwechsels, die jede halbe Stunde stattfindet, aber normalerweise nicht begleitet wird von den Klängen der Elegie an José Martí, komponiert von Comandante Juan Almeida Bosque, und durch die Kampfkunst der jungen Soldaten.</p>
<p>Der Armeegeneral, begleitet von Beatriz Johnson Urrutia, Vizepräsidentin des Staatsrates und Präsidentin der Provinzversammlung, sowie anderen Funktionären der Provinz, legte Blumen vor dem mit der Nationalflagge bedeckten Sarg nieder, in dem die Überreste des „Größten der Kubaner“ ruhen.</p>
<p>Raul ging dann zum Stein aus der Sierra Maestra, der seit dem 4. Dezember 2016 die Asche des Comandante en Jefe hütet. Eine weiße Rose und seine Hand auf dem Stück Marmor, in das ein einziges Wort eingraviert ist – Fidel – war der einfache Akt der Erinnerung an den geliebten Bruder und Führer der Revolution.</p>
<p>Die Hommage setzte sich fort an den Denkmälern von Carlos Manuel de Céspedes und Mariana Grajales, Vater und Mutter des Vaterlandes und heilige Symbole unserer Geschichte</p>
<p>Ein Moment besonderer Emotionen fand vor dem einfachen Pantheon der Familie País García statt, als man an diesem 30. Juli des 62. Jahrestags des Mordes am helllichten Tag in einer Straße in Santiago an dem jungen Frank zu gedenken, dem David des Untergrundkampfes, einem der von den Schergen der Batista-Tyrannei meistgesuchten Männer. Neben ihm wurde damals sein Kampfesbruder Raúl Pujol erschossen, und seitdem erinnert man sich an den Beerdigungszug, der mutig die Stadt durchquerte, während Rosenblätter von seinen Balkonen regneten.</p>
<p>Angesichts dieser ungeheuren Geschichte, die Santiago laut Fidel zur Märtyrerstadt Kubas machte, würdigte der Armeegeneral die Erinnerung an Frank País, den Jungen, der sich mit 22 Jahren den Respekt der Jugend von Santiago verdiente, die von überall auf der Insel kam, um ein besseres Land aufzubauen.</p>
<p>Die Hymne von Bayamo, ein Blumengebinde, ein Hauch von Stille und eine weitere Rose von Raul für Frank waren der Höhepunkt der Hommage an diesem „Tag der Meditation, an dem wir jedes Jahr herkommen müssen, um an die Toten der Revolution zu erinnern (…). Was wir nicht wollen, ist, dass morgen jemand sagen kann, dass unser Volk seine Toten vergessen hat.“</p>
<p>Dies sagte Fidel am 30. Juli 1959 am Institut für Sekundarlehre, in dessen Klassenzimmern die Brüder Frank und Josué studiert hatten. Folglich ist die respektvolle Haltung dieses Dienstags auf dem Friedhof Santa Ifigenia, auf dem auch Tausende von Menschen aus Santiago auf der üblichen Wallfahrt ankamen, die jedes Jahr im Juli durch die Straßen der Heldenstadt zieht, eine durchschlagende Antwort: Die Helden und Märtyrer Kubas werden niemals vergessen sein.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>„Wenn es eines Tages nur noch einen Kubaner gibt, der an diese Revolution glaubt, werde ich dieser Kubaner sein“</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jul 2019 19:47:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[u jenen Männern, die ein Volk bewegen, die Ebenen und Berge erobern, und deren Stimme die Stimme aller ist, gehörte Frank País García, der junge Revolutionär, der vor 62 Jahren mit über 20 Projektilen im Körper gefunden wurde, ermordet von Schergen der Batista-Tyrannei, die schon glaubten, ihn mit diesem Akt dem Vergessen preisgegeben zu haben, während sie ihn doch tatsächlich in die Ewigkeit erhoben.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4532" alt="Frankpais" src="/files/2019/07/Frankpais.jpeg" width="260" height="283" />Zu jenen Männern, die ein Volk bewegen, die Ebenen und Berge erobern, und deren Stimme die Stimme aller ist, gehörte Frank País García, der junge Revolutionär, der vor 62 Jahren mit über 20 Projektilen im Körper gefunden wurde, ermordet von Schergen der Batista-Tyrannei, die schon glaubten, ihn mit diesem Akt dem Vergessen preisgegeben zu haben, während sie ihn doch tatsächlich in die Ewigkeit erhoben.</p>
<p>Kuba erinnert sich an diesen 30. Juli, an dem die Treue zur guten Sache besiegelt wurde, über die Frank País gesagt hatte: „Wenn es eines Tages nur noch einen Kubaner gibt, der an diese Revolution glaubt, werde ich dieser Kubaner sein.“ Sein unerschütterlicher Glaube an den Sieg und sein beispielhafter Mut verwandelten ihn – nach den Worten des Comandante en Jefe Fidel Castro – „in ein Symbol der ganzen Generation, die sich opferte“.</p>
<p>Erst 18 Jahre alt war er an jenem Morgen von Santa Ana, als die Schießerei, die von der Moncada kommend entfernt zu hören war, ihn aufrüttelte. Er wollte wissen, was passiert war und versuchte, die Kaserne zu erreichen, aber die Wachen hinderten ihn. Nachts gelang es ihm dennoch einzudringen, und er sah die durchlöcherten Körper auf dem Boden liegen, die er später als „voll von Blut, Kugeln und Ehre“ beschreiben würde.</p>
<p>„Nach dieser Aktion und dem anschließenden Massaker&#8221;, sagte Armeegeneral Raúl Castro, „rief Frank die Besten aus Santiagos Jugend zusammen &#8230; Er wollte den Kampf fortsetzen, an dessen Beginn er nicht teilgenommen hatte, und als die Bedingungen dazu geschaffen worden waren, setzte er auf völlig natürliche Weise (…) seine Mitkämpfer ein (&#8230;) und stellte sich selbst unter die Befehle Fidels &#8230;“</p>
<p>Als ob es weiterer Beweise für dieses Engagement, das hohe Verantwortungsbewusstsein und die unbestrittene Führungsrolle beim Kampf im Untergrund bedurft hätte, vertraute Fidel ihm am 30. November 1956 die strategische und entscheidende Mission an, in Santiago de Cuba die Waffen zu erheben zur Unterstützung der Landung der Granma, jener Expedition, die das Schicksal des Landes bestimmen sollte.</p>
<p>Von Santiago de Cuba aus musste Frank País in die Sierra Maestra hinaufsteigen, wo er den ganzen Tag lang mit Fidel sprach und die Verstärkung von Männern, Waffen und anderen Ressourcen auswertete.</p>
<p>Diese Aktionen weckten die verstärkte Aufmerksamkeit der Diktatur, die nun alle seine Schritte registrierte, sodass man ihn an jenem 30. Juli in der Calle San Germán überraschte.</p>
<p>Es heißt, dass nach den von dem berüchtigten Oberstleutnant José María Salas Cañizares angeordneten Schüssen in der Callejón del Muro die Glocken der nahe gelegenen Kirche San Francisco und auch die in anderen Winkeln der Stadt geläutet haben sollen.</p>
<p>Tausende Menschen Santiagos begleiteten die Beerdigung von Frank und seinem treuen Mitkämpfer Raúl Pujol, der als erster, nur wenige Meter entfernt, getötet worden war. Die Rosenblätter, die von Balkonen geworfen wurden, und die revolutionären Parolen erzwangen den Rückzug der Kräfte der Diktatur. Sie erschossen den „wertvollsten, nützlichsten und außergewöhnlichsten unserer Kämpfer&#8221;, wie Fidel sagte, einen dieser Männer, wie Raúl es ausdrückte, die „tief und dauerhaft in das Herz des Volkes eindringen&#8221;.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Kanada nimmt Teil der Dienstleistungen in seiner Botschaft in Kuba wieder auf</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jul 2019 19:41:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Kubaner können wieder die Fingerabdrücke und die Fotos bekommen, die für Anträge erforderlich sind, die über die Botschaft laufen, ihre Pässe dort wieder abgeben und die Visa abholen]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4531" alt="Canada Embajada" src="/files/2019/07/Canada-Embajada.jpg" width="300" height="243" />Die Kubaner können wieder die Fingerabdrücke und die Fotos bekommen, die für Anträge erforderlich sind, die über die Botschaft laufen, ihre Pässe dort wieder abgeben und die Visa abholen</p>
<p>In dem Bericht hieß es weiter, dass laut dieser neuen Ankündigung nicht die vollständige Liste der eingeschränkten Dienstleistungen wieder durchgeführt werde, aber Immigration Refugees and Citizenship Canada sagt, dass man die Verfahren schneller, einfacher und weniger kostspielig für die Antragsteller machen werde.</p>
<p>Trotz der Wiederaufnahme einiger Dienste wurden alle laufenden Verfahren von Havanna nach Mexiko Stadt zu Bearbeitung geschickt. Die Antragsteller für eine dauernde Aufenthaltsgenehmigung müssen für jede erforderliche medizinische Untersuchung oder Befragung in ein Land außerhalb Kubas reisen.</p>
<p>Die Botschafterin Kubas in Kanada, Josefina Vidal, sagte, dass die kubanische Regierung offiziell bei den Behörden diese Landes wegen der Einstellung der Dienstleistungen für Einwanderungen protestiert habe.</p>
<p>In einem Interview sagte die Diplomatin, dass die kubanische Regierung die Gründe für die Einstellung von Diensten und die substantielle Reduzierung des Personals in der kanadischen Botschaft nicht verstanden habe.</p>
<p>Begründet wurden die Maßnahmen mit den mysteriösen Leiden, an denen einige der seit 2017 in Kuba arbeitenden Diplomaten gelitten hätten, die am Anfang „akustischen Angriffen“ zugeschrieben wurden.</p>
<p>Sie fügte hinzu, dass Kanada das US-Modell reproduziert habe, nach dem seit Donald Trump die Kubaner gezwungen sind, wenn sie ein Visum für die USA möchten, die US-Botschaft in einem Drittland aufzusuchen wie z.B. Kolumbien.</p>
<p><strong>(Prensa Latina)</strong></p>
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		<title>August: dritter Monat der größten Wirbelsturmgefahr in Kuba</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jul 2019 19:28:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der relativen Ruhe, die uns der Monat Juli normalerweise bringt, kommt es im August zu einer Zunahme der Bildung von Zyklon-Organismen im tropischen Atlantikbecken, zu dem auch der Golf von Mexiko und das Karibische Meer gehören.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4530" alt="Cuba ciclón" src="/files/2019/07/Cuba-ciclón.jpg" width="300" height="253" />Nach der relativen Ruhe, die uns der Monat Juli normalerweise bringt, kommt es im August zu einer Zunahme der Bildung von Zyklon-Organismen im tropischen Atlantikbecken, zu dem auch der Golf von Mexiko und das Karibische Meer gehören.</p>
<p>Dieses Verhalten macht sich im Verlauf der zweiten Monatshälfte bemerkbar, die zusammen mit der ersten Septemberhälfte den sogenannten Höhepunkt oder das Stadium der maximalen Aktivität der Hurrikan-Saison in unserem geografischen Gebiet bilden.</p>
<p>Insbesondere für Kuba ist der August nach Oktober und September der drittgefährlichste Monat für tropische Wirbelstürme.</p>
<p>Zu den bedeutendsten Hurrikanen, die das Land im achten Kalendermonat in diesem Jahrhundert getroffen haben, gehört Charley (2004), dessen Zentrum am frühen Morgen des 13. August das Festland der damaligen Provinz Havanna von Süden her (Batabanó) durchzog – als eine Kategorie 3 auf der Saffir-Simpson-Skala mit maximal anhaltenden Winden von 180 km/h und Böen über 200 km/h.</p>
<p>Gustav, Kategorie 4, überquerte am 30. August 2008 den westlichen Teil der Insel der Jugend und dann die Provinz Pinar del Rio, was besonders in der Gemeinde Los Palacios erheblichen Sachschaden anrichtete. Während des Durchzugs verzeichnete die Wetterstation Paso Real von San Diego eine beeindruckende Bö von 340 Stundenkilometern, die offiziell höchste je in unserem Archipel gemessene Windgeschwindigkeit.</p>
<p>Andere bemerkenswert starke Hurrikane, die im August auftraten, waren Camille 1969, Allen 1980, Andrew 1992 (verwüstete Gebiete in Südflorida) und Katrina 2005, der die US-Stadt New Orleans in eine große Katastrophe stürzte.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Welt wird sehen, was wir in der Lage sind zu tun und die Welt wird uns in unserem Widerstand begleiten</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2019/07/29/die-welt-wird-sehen-was-wir-der-lage-sind-zu-tun-und-die-welt-wird-uns-unserem-widerstand-begleiten/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 19:22:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rede des Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez anlässlich der zentralen Veranstaltung zum 66. Jahrestag des Angriffs auf die Kasernen Moncada und Carlos Manuel de Céspedes auf dem Platz des Vaterlandes in Bayamo am 26. Juli 2019 „ 61. Jahr der Revolution“]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4529" alt="canel 26 julio" src="/files/2019/07/canel-26-julio.jpg" width="300" height="253" />Rede des Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez anlässlich der zentralen Veranstaltung zum 66. Jahrestag des Angriffs auf die Kasernen Moncada und Carlos Manuel de Céspedes auf dem Platz des Vaterlandes in Bayamo am 26. Juli 2019 „ 61. Jahr der Revolution“</p>
<p>Übersetzung der stenographischen Version des Staatsrats</p>
<p>Lieber Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas</p>
<p>Compañero Machado</p>
<p>Compañero Lazo</p>
<p>Heldenhaftes Volk von Granma (Beifall),</p>
<p>vor der historischen Generation, die uns begleitet, werde ich die zentrale Rede dieser Veranstaltung halten, auf demselben Platz, an dem der Comandante en Jefe am gleichen Datum 2006 zum letzten Mal bei der Gedenkfeier zum Tag der Nationalen Rebellion dabei war und seine Ansprache hielt.</p>
<p>Als die Führung unserer Partei mir den Auftrag gab, heute zu sprechen, habe ich mich an jenen Moment erinnert und an die Bedeutung der Tradition gedacht, die vor 60 Jahren begann. Nach einer Reise, die unserer entgegengesetzt verlief, nahmen Tausende Bauern mit Camilo Cienfuegos an der Spitze den Platz der Revolution José Martí in Havanna ein. Zumindest zwei von Ihnen haben dabei die Straßenlaternen erklommen, so als ob es Palmen wären, um Fidel zu grüßen.</p>
<p>Diese Männer vom Land, Guajiros, mit ihren Macheten in der Hand, zeigten der Welt das authentischste Gesicht einer Revolution von den einfachen Menschen für die einfachen Menschen.</p>
<p>Mit jener Veranstaltung begannen die Aktivitäten zur Erinnerung an den 26. Juli, ein Datum, das der Hass mit Blut befleckte und das die Liebe in ein Fest zur Ehrung der Söhne und Töchter der Jahrhundertgeneration verwandelte.</p>
<p>Ich fragte mich, wie und in wessen Namen ich heute sprechen soll, wenn man dabei berücksichtigt, dass bei diesen Veranstaltungen traditionell zwei Ansprachen gehalten wurden: die der Provinz, die Ort der Feierlichkeiten ist und die des Protagonisten dieser Geschichte.</p>
<p>Im Namen der Bevölkerung von Granma sprach der Companero Federico Hernández, erster Sekretär der Partei in der Provinz. Die zentralen Ansprachen bei allen Feierlichkeiten zuvor lagen immer bei Fidel, Raúl, Ramiro Valdés oder Machado Ventura.</p>
<p>Es kann wie eine Kleinigkeit aussehen, aber es ist von Bedeutung, dass die Protagonisten der Geschichte, die leben, bei klarem Verstand und in der politischen Führung noch aktiv sind, jemandem von der neuen Führungsgeneration den Auftrag erteilen, die zentrale Rede zu einer der bedeutendsten Erinnerungen der revolutionären Geschichte zu halten. (Beifall).</p>
<p>Ich bin mir im Klaren darüber, dass ich heute im Namen der „Dankbaren“ spreche, die wir vor der Herausforderung stehen, ein Land anzustoßen &#8211; wie es in dem Gedicht von Miguel Barnet heißt, &#8211; im Bewusstsein der außerordentlichen Geschichte, die wir geerbt haben und der Verpflichtung, weder gegenüber den Helden des Vaterlandes noch gegenüber dem Volk, aus dem wir geboren wurden, zu scheitern.</p>
<p>Das sage ich zu Beginn, damit Sie verstehen, falls in irgendeinem Moment, wie es durchaus geschehen könnte, die Emotion mich bei einem Wort oder bei einem anrührenden Namen erfasst.</p>
<p>An Raúl, Ramiro und alle die bei der Erstürmung der Kasernen dabei waren und die hier bei uns sind. Danke für das Vertrauen, das Vorbild und das Vermächtnis! (Beifall).</p>
<p>Die Geschichte. Welch kolossales Gewicht hat die Geschichte in unserem Leben. Es hier, wo sie vor 151 Jahren begonnen hat, sich als Nation auszudrücken.</p>
<p>Wer, der sich als Kubaner fühlt oder sagt, er sei Kubaner, kann an La Demajagua, an Yara, an Manzanillo, an jiguaní, an Dos Rios, an La Plata, an Guisa vorbeigehen, durch die Straßen und über die Plätze von Bayamo gehen, ohne zu bemerken, dass die Geschichte über uns urteilt?</p>
<p>Wer kann den Cauto Fluss überqueren, die Berge der Sierra Maestra hochsteigen, die Füße am Strand von Las Colorados nass machen, ohne in Hochachtung vor dem Heldenmut zu erbeben?</p>
<p>Wer, der „Die Geschichte wird mich freisprechen“ liest, kann die Worte Fidels vergessen, mit denen er erklärte, warum man die militärische Festung von Bayamo für einen der Angriffe auswählte, und ich zitiere:</p>
<p>„Bayamo wurde gerade deswegen angegriffen, um unsere Vorhut in der Nähe des Cauto Flusses aufzustellen. Man darf nie vergessen, dass diese Provinz“ – er bezog sich dabei auf die ehemalige Provinz Oriente – „die heute eineinhalb Millionen Einwohner hat, zweifellos die kämpferischste und patriotischste Kubas ist. Sie war es, die die Flamme des Kampfes für die Unabhängigkeit 30 Jahre lang lebendig hielt und den höchsten Tribut an Blut, Opfern und Heldenmut zollte. Im Oriente atmet man noch die Luft des ruhmreichen Epos, und wenn die Hähne wie dort wie der Weckruf von Trompeten klingen, der die Soldaten aufruft und die Sonne sich über die steilen Berge erhebt, scheint jeder Tag einmal mehr der von Yara oder der von Baires zu sein.“</p>
<p>Deswegen habe ich Sie heute bei der Begrüßung heldenhaftes Volk von Granma genannt.</p>
<p>Diese Provinz, die durch den Namen des Schiffes geehrt wurde, das 82 seiner Söhne 1956 auf kubanische Erde zurückbrachte, die bereit waren, entweder frei oder Märtyrer zu sein, ist auch Wiege unserer Nationalität, unserer Nationalhymne, der Revolution, die Céspedes 1868 begann und der Rebellenarmee, die sie in unseren Tagen mit Fidel an der Spitze dorthin trug.</p>
<p>Es ist deswegen kein Zufall, dass sich in Granma die zweite Kaserne befand, die an jenem Morgen des Namenstags der heiligen Anna angegriffen wurde, die Kaserne Carlos Manuel de Céspedes, die sich heute in einen Park mit Museum verwandelt hat und den ehrenvollen Namen von Ñico López trägt, einem der Führer dieser Aktion in dieser Stadt und Freund Raúls, in dessen Büro das Foto dieses jungen Mannes mit der großen schwarzen Brille einen Ehrenplatz einnimmt.</p>
<p>Ñico ist an einem Tag wie heute in Bayamo Inspiration. Unsere Kinder und die Kinder ihrer Kinder müssen die Geschichte dieses jungen Mannes kennen, der von Einwanderern aus Galizien abstammte, der nicht aus Bayamo sondern aus Havanna war, der gezwungen war, die Schule zu verlassen, weil er schon als Kind arbeiten musste, um seine Familie zu unterstützen, der einer der Organisatoren der Aktionen vor 66 Jahren war und dem es gelang, sein Leben zu retten, indem er heldenhaft in den Straßen dieser Stadt kämpfte. Der, zurück in der Hauptstadt, in einer Botschaft Asyl suchte und in den Zeiten der Unruhen um Jacobo Arbenz nach Guatemala auswanderte. Dort lernte er Dr. Ernesto Guevara kennen, und wie erzählt wird, war es Ñico , der ihm den Beinamen gab unter dem ihn die Welt kennt: Che.</p>
<p>Ñico fiel, als er in den Stunden nach der Landung der Granma auf dem Boden ebendieser Provinz ermordet wurde, aber er ist beim revolutionären Werk, dem er sich mit so viel Leidenschaft und Glauben an den Sieg hingab, ohne jemals die Begeisterung und das Lachen zu verlieren, keinen Augenblick nicht dabei gewesen.</p>
<p>Es ist kurios, dass verschiedene wichtige Einrichtungen, wie die Raffinerie in Regla oder die Parteihochschule nicht den offiziellen Namen Antonio López sondern den Namen Ñico tragen. In diesen vier Buchstaben des vertrauten Namenkürzels ist eine Botschaft enthalten: die der grenzenlosen Kameradschaft und Freundschaft als Werte der Jahrhundertgeneration.</p>
<p>Fidel, Raúl, Almeida, Ramiro und jene Männer und Frauen, die die Nation vorantrieben, die das Land als eine Familie betrachteten, waren Geschwister.</p>
<p>Von ihnen stammen wir ab und es ist sehr wichtig, dass sich unsere Ehrung, die jährliche oder die tägliche, nicht auf eine Veranstaltung, auf einige Verse oder einige Worte zum Gedenktag beschränkt.</p>
<p>Die Revolution braucht jetzt, da wir eine große Schlacht für die Verteidigung und die Wirtschaft führen, damit wir den Plan des Feindes zunichtemachen, uns zu zerstören und uns die Luft zum Atmen zu nehmen und es ist nötig, dass wir gleichzeitig in unseren Leuten die Spiritualität, den Gemeinsinn, den Anstand, die Solidarität, die soziale Disziplin und den Sinn der Öffentlichkeit zu dienen stärken. Denn es ist eine der großen Hinterlassenschaften unserer Vorkämpfer, die die Jahrhundertgeneration übernommen hat. Denn kein Fortschritt würde dauerhaft sein, wenn der soziale Körper sich moralisch zersetzt.</p>
<p>Lasst uns kurz die Ereignisse vor 66 Jahren in Erinnerung rufen: Die Aktionen des 26. Juli 1953 haben die Ziele, die sich die Angreifer vorgenommen hatten, nicht erreicht: Der Überraschungsfaktor ging verloren, nicht alle konnten der Repression entkommen, die gewalttätig und grausam war.</p>
<p>Männer, die noch lebend fotografiert wurden, wie José Tasende, der nur an einem Bein verletzt war, wurde brutal gefoltert und danach als gestorben im Kampf gemeldet.</p>
<p>Wir sind immer noch von den harten bildlichen und mündlichen Zeugnissen getroffen, die die Historiker und Journalisten in all den Jahren gesammelt haben und das Unerträglichste dabei ist, sich die Augen Abels in den Händen der Schergen vorzustellen.</p>
<p>Trotz des Schmerzes, des physischen Verlusts „dieser Wesen der anderen Welt“ des „Canción del elegido“ (Lied des Auserwählten) von Silvio, haben die Überlebenden jenes von Fidel angeführten Epos nie geklagt, haben sich nie zurückgezogen, um ihre toten und ermordeten Compañeros zu beweinen. Sie schufen eine Bewegung mit einem Programm zur Befreiung, das volle Gültigkeit hat und sie verwandelten das Ereignis in die Motivation für andere Kämpfe: Der kleine Motor trieb den großen an.</p>
<p>Fünf Jahre, fünf Monate und fünf Tage nach den Angriffen auf die Kasernen in Santiago de Cuba und Bayamo kam, da man das angebliche Scheitern von 1953 ignorierte, der Sieg von 1959. Der Rückschlag hatte sich in einen Sieg verwandelt (Beifall).</p>
<p>Die Erklärung des Wunders, dass eine Gruppe von Menschen am Ende eine der am besten ausgerüsteten Armeen des Kontinents besiegte, kann man nur in den überragenden menschlichen Werten der Jahrhundertgeneration finden: Sinn für Gerechtigkeit, Treue zu einer Sache, Achtung vor dem gegebenen Wort, Vertrauen in den Sieg, unverrückbarer Glaube an das Volk und die Einheit als Prinzip.</p>
<p>Unsere Eltern und Lehrer haben uns gelehrt, dass es einfach ist, einen Stab einzeln zu brechen, aber dass es unmöglich ist, ein Bündel Stäbe zusammen zu zerbrechen.</p>
<p>Als wir dazu aufriefen als Land zu denken, haben wir an die absolute physische Kraft gedacht, die in einem Bündel von Stäben liegt, die einzeln ganz einfach umzuknicken wären.</p>
<p>Wir müssen als Land denken, denn niemand wird für uns denken.</p>
<p>Und der Riese mit den Sieben-Meilen-Stiefeln, der zum Himmel geht und dabei Welten verschlingt, hat schon vor langer Zeit aufgehört, eine visionäre Metapher Martís zu sein sondern ist zu grausamer Gewissheit für das geworden, was uns erwartet, wenn wir ihn aus Naivität oder Dummheit unterschätzen oder glauben, der Plan zur Wiederaneignung Unseres Amerikas, den das Imperium mit der Fahne der Monroe-Doktrin an die Masten seines Piratenschiffes geheftet hat, gelte nicht für uns.</p>
<p>Venezuela, belagert, buchstäblich mit der Zustimmung oder dem komplizenhaften Schweigen anderer mächtiger Nationen angegriffen und, was das Schlimmste ist, mit der beschämenden Zusammenarbeit lateinamerikanischer Regierungen, ist heute die dramatischste Bühne für die Grausamkeit der politischen Maßnahmen des sich in Dekadenz befindlichen Imperiums, das sein Verhalten als Weltpolizist mit dem des obersten Richters für das globale Dorf kombiniert.</p>
<p>Die immer mehr in Verruf geratene servile OAS rollt für eine mögliche militärische Intervention den roten Teppich aus. Die Zone des Friedens, die die Celac in Havanna vereinbarte, um die Region vor der Gewalt des konventionellen Krieges zu bewahren, überlebt mühsam durch den Willen der würdigen Länder Lateinamerikas und der Karibik.</p>
<p>Und auch für den intelligenten, heroischen und beispielhaften Widerstand des zivil-militärischen Bündnisses Venezuelas, seiner Regierung und seines Volkes gegen den nicht-konventionellen Krieg, bei dem man jeden Tag neue Methoden ausprobiert, um es zur Kapitulation zu bringen.</p>
<p>„Unsere Eltern und Lehrer haben uns gelehrt, dass es einfach ist, die Stäbe einzeln zu brechen, aber dass es unmöglich ist ein Bündel Stäbe zusammen zu brechen“ Photo: Endrys Correa Vaillant<br />
Unter völliger Missachtung dessen, was einmal die heiligste Errungenschaft der Gemeinschaft der Länder des Planeten war, des Völkerrechts, ist die aktuelle US-Regierung dabei, alle zu bedrohen, auch ihre traditionellen Partner und attackiert sogar die, die ihr bedingungslos ergeben sind.</p>
<p>Die ganze Welt weiß das. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen, deren Resolutionen das Imperium ignoriert, gibt dies zu.</p>
<p>Seit 60 Jahren leiden verschiedene Generationen von Kubanern darunter, dass sie daran gehindert werden, sich eine Nation aufzubauen, wie sie unseren Träumen entspricht.</p>
<p>Und was ist das Verbrechen, für das man uns bestraft?</p>
<p>Unsere Eltern besaßen die Kühnheit, dem Missbrauch ein Ende zu setzen und das wiederzugewinnen, was man der Nation durch die Jahrhunderte hindurch immer wieder entrissen hat: an erster Stelle den Grund und Boden, der von Yankee-Transnationalen am Ende eines langen und blutigen Krieges von 30 Jahren, der mit einem Pakt zwischen dem aufstrebenden Imperium und der alten dekadenten Metropolis am Ende der Jahrhundertwende zum lächerlichen Preis von sechs Dollar pro Hektar gekauft wurde. Die Kolonie wurde durch die Neokolonie ersetzt.</p>
<p>Warum die Agrarreform? Das fragten sich die Autoren einer Umfrage unter kubanischen Landarbeitern, die von einer Gruppierung der Katholischen Universität 1956-1958 durchgeführt wurde. Eine Studie, die wir wegen des Helms-Burton-Gesetzes wieder entstaubt haben.</p>
<p>„…auf dem Land leben besonders die Landarbeiter in schwer vorstellbaren Zuständen der Stagnation, des Elends und der Verzweiflung“, stellten die Autoren der Studie fest.</p>
<p>Einer von ihnen, Dr. José Ignacio Lasaga gestand, dass er bei all seinen Rundreisen durch Europa, Amerika und Afrika er nur selten Bauern angetroffen habe, die elender lebten als die Kubaner.</p>
<p>Dazu ist zu sagen, dass die Erde zu bearbeiten nicht bedeutete, sie auch zu besitzen. Wenn man diese unterernährten, Landarbeiter, Analphabeten ohne Hoffnung, fragte, was ihnen am meisten fehle, baten praktisch alle nur um Arbeit. Aber eine Garantie darauf hatten sie noch nicht einmal für eine Hälfte des Jahres.</p>
<p>Der Grad der materiellen und sozialen Armut auf dem Land hat die Autoren der Umfrage derart beeindruckt, dass sie zu folgenden Schlussfolgerungen gelangten:</p>
<p>„Es ist die Zeit gekommen, dass unsere Nation nicht weiter ein privates Lehen einiger Mächtiger ist. Wir sind der festen Überzeugung, dass binnen weniger Jahre Kuba nicht mehr Eigentum einiger weniger, sondern das wirkliche Vaterland für alle Kubaner sein wird &#8230;“ Die Verfassung von 1940, die praktisch mit Blut und Feuer von den Revolutionären der Epoche erobert wurde, sah eine Agrarreform vor, aber diese wurde erst im Mai 1959 Gesetz.</p>
<p>Bis dahin war unser Grund und Boden Lehen US-amerikanischer Gesellschaften im Bündnis mit korrupten Politikern und dem Schutz der Militärs unter Befehl des Diktators Fulgencio Batista, der 1958 unterschiedliche Grade an Eigentumsanteilen an neun Zuckerrohrfabriken, einer Bank, drei Fluggesellschaften, verschiedenen Radiosendern, einem Fernsehsender, Zeitungen, Zeitschriften, einer Fabrik zur Herstellung von Baumaterial, einer Reederei, einem touristischem Zentrum, diversen Immobilien in der Stadt und auf dem Land etc. besaß, wie aus dem Buch „Die Eigentümer Kubas 1958“ hervorgeht.</p>
<p>Wie die Untersuchung feststellt, waren etwas mehr als 500 Leute die Eigentümer des Landes. Die meisten von ihnen flüchteten beim Sieg der Revolution, gaben ihr Eigentum auf, das sie durch Unrecht und Machtmissbrauch und aufgrund unzähliger Verbrechen von Batista Anhängern und Komplizen des Diktators erhalten hatten.</p>
<p>Es waren die Besitztümer dieser Betrüger, die die Revolution konfiszierte.</p>
<p>Eine andere Geschichte ist die der Nationalisierungen, ein Recht, das das internationale Recht allen souveränen Ländern zum öffentlichen Wohl zugesteht. Sie werden auch durch ein Gesetz der Verfassung von 1940 gestützt, das Entschädigungen vorsah, die Kuba mit anderen Regierungen aushandelte – wie auch die Verstaatlichungen &#8211; mit Ausnahme der Vereinigten Staaten, die sich weigerten dies zu tun, weil sie darauf vertrauten, dass sie sich alles innerhalb kurzer Zeit mit Gewalt zurückholen würden.</p>
<p>Das Gesetz der Agrarreform war die erste große Nationalisierung und der größte Akt der vom Volk verlangten sozialen Gerechtigkeit. Und es war auch der Punkt des Bruches, das Überqueren des Rubikon, wie Armeegeneral Raúl Castro dies ausgedrückt hat.</p>
<p>Diejenigen, die glaubten, die Herren Kubas zu sein, entfesselten von da an diesen nicht erklärten Krieg, der kurze Pausen erlebte, aber kein Ende gehabt hat.</p>
<p>Um die öffentliche Meinung zu verwirren und dieser Konfrontation den Schein einer Legalität zu geben, die sie nicht hat, fabrizierte man das Helms-Burton-Gesetz, ein juristisches Machwerk, in dem sich die imperialen Bestrebungen, über unser Schicksal zu bestimmen und die Rachegelüste der Batista Nostalgiker miteinander vermischen.</p>
<p>Aus dieser Gattung ohne Moral und Vaterlandsliebe stammen diejenigen, die jetzt die Besitztümer fordern, die vor 60 Jahren endlich in die Hände des Volkes übergingen.</p>
<p>Da sie unfähig waren, es selbst zu tun, suchen die Diebe dieser Epoche heute ihre Zuflucht in einem Gesetz, das in Kuba keinerlei Gültigkeit hat, um ihre Güter zurückzubekommen, die sie, weil sie durch Veruntreuung erworben wurden oder aus Angst vor dem Gerechtigkeitsempfinden des Volkes aufgegeben hatten.</p>
<p>Ich erlaube mir, sie zu warnen, dass die Nachkommen jener Kavallerie von Mambises und Bauern, die 1959 die Plaza einnahmen, um die siegreiche Revolution zu begrüßen, die Erde und die Macheten von ihren Vorfahren geerbt haben, und nicht zögern würden, sie gut geschärft gegen jene zu schwingen, die versuchen, ihnen den Grund und Boden zu entreißen, die diese Revolution ihnen übergeben hat (Beifall).</p>
<p>„Nein, wir verstehen uns nicht und wir werden uns auch niemals mit denen verstehen, die die Absicht haben, Kuba in den Zustand zurückzuversetzen, der 1953 den besten Teil der kubanischen Jugend dazu brachte, zwei militärische Kasernen mehr mit Moral als mit Waffen anzugreifen.</p>
<p>Das Programm der Moncada, das so brillant vom jungen Fidel Castro in seinem Plädoyer zur Verteidigung dargelegt wurde, spricht klar über die Gründe, die sie an jenem 26. Juli zum Kampf führten:</p>
<p>„Das Problem des Grund und Bodens, das Problem der Industrialisierung, das Wohnungsproblem, das Problem der Arbeitslosigkeit, das Bildungsproblem und das Problem der Gesundheit des Volkes; daraus ergaben sich die sechs Punkte, auf deren Lösung wir zusammen mit der Eroberung der öffentlichen Freiheiten und der politischen Demokratie entschlossen unsere Anstrengungen gerichtet haben.</p>
<p>Vielleicht scheint diese Ausführung kalt und theoretisch, wenn man nicht die gewaltige Tragödie kennt, die das Land, zusammen mit der demütigenden politischen Unterdrückung, in diesen sechs Bereichen erleidet.“</p>
<p>Nur eine Revolution konnte dieses Panorama verändern, das sich vier Jahre nach dem Angriff so verschlimmert hatte, dass 1957 eine religiöse Organisation wie die, die ich vorher erwähnt habe, ihre Umfrage mit der Forderung nach einer radikalen und definitiven Veränderung im Land beendete.</p>
<p>Kuba hat sich verändert, aber was sich nicht verändert hat, sind die Bestrebungen des mächtigen Nachbarn, es sich mit der begeisterten Zusammenarbeit der Falken und der servilen Vaterlandslosen im Süden Floridas anzueignen.</p>
<p>Sie können Kuba nicht in Besitz nehmen, wie Maceo sagte, und deswegen haben sie beschlossen es zu verfolgen, zu umzingeln und es zu ersticken. Die Belagerung, unter der all unsere Handels- und Finanzoperationen leiden, ist in den letzten Jahren und Monaten in extraterritorialem, illegalem und verbrecherischem Ausmaße eskaliert.</p>
<p>Ich werde eine aktuelle Zahl angeben, damit die Welt darüber urteilen kann: Allein im letzten Jahr, von März 2018 bis April 2019, brachte uns die Blockade Verluste im Wert von 4.343 Millionen Dollar.</p>
<p>Ich muss dazu sagen, dass diese Daten nicht die Beeinträchtigungen mit einschließen, die durch die letzten Maßnahmen der aktuellen Administration hervorgerufen wurden, mit denen die Lizenzen zu reisen beschränkt werden, das Anlegen von Kreuzfahrtschiffen verboten wird und finanzielle Restriktionen verstärkt wurden, um direkt den Tourismus und mit ihm verbundene Aktivitäten zu treffen, von denen der wachsende nicht-staatliche Sektor der Wirtschaft profitiert hat.</p>
<p>Diese Restriktionen und die finanzielle Verfolgung gegen Kuba sind die Hauptursachen für den Versorgungsmangel bei Nahrungsmitteln und Treibstoff und die Schwierigkeit, die für die Aufrechterhaltung des Nationalen Elektroenergetischen Systems unerlässlichen Ersatzteile zu erwerben. Es gab dort in den letzten Wochen und Monaten Beeinträchtigungen, denen wir mit Kreativität und dem eisernen Willen zu widerstehen und zu siegen, begegnen.</p>
<p>Nach sechs Jahrzehnten der Verfolgung auch der einfachsten kubanischen Transaktion, haben die angehäuften Verluste unter Berücksichtigung des Verfalls der grünen Scheine gegenüber dem Gold inzwischen den Betrag von 922.630 Millionen Dollar erreicht.</p>
<p>Die Belagerung um unser Land wird immer enger, genauso wie um Venezuela, Nicaragua und jedes andere Land der Welt, das sich weigert, den imperialen Plan für sein Schicksal zu akzeptieren.</p>
<p>Heute klage ich vor dem Volk Kubas und der Welt an, dass die Administration der Vereinigten Staaten begonnen hat, mit größerer Aggressivität zu agieren, um mit allen Mitteln zu verhindern, dass Tanker kubanische Häfen erreichen, indem sie Schiffsgesellschaften, die Regierungen der Länder, in denen die Schiffe registriert sind und die Versicherungsunternehmen auf brutale Weise bedrohen.</p>
<p>Der völkermörderische Plan besteht darin, die Lebensqualität der Bevölkerung, ihren Fortschritt, ja sogar ihre Hoffnungen noch mehr zu beeinträchtigen mit dem Ziel, die kubanischen Familien in ihrem Alltag zu treffen,bei ihren Grundbedürfnissen und parallel dazu die kubanische Regierung der Ineffizienz zu beschuldigen. Sie suchen die soziale Explosion.</p>
<p>Wie wenig sie uns kennen! Wann werden sie endlich verstehen, dass die heroische kubanische Familie in der Lage ist, mit Würde der schlimmsten Belagerung zu trotzen und ihr zu widerstehen und sich dabei weiterhin zu lieben, auch aus der Ferne, weil nichts und niemand sie spalten kann? (Beifall).</p>
<p>Und als Gipfel des Zynismus greifen sie zur Erpressung.</p>
<p>In ihrer Unwissenheit, was die Geschichte und die Prinzipien der Außenpolitik der Kubanischen Revolution angeht, schlagen sie uns vor, über eine mögliche Versöhnung zu verhandeln, wenn wir den von unserem Volk zuvor und jetzt gewählten und verteidigten Kurs aufgeben würden. Sie schlagen uns vor, die Freunde zu verraten und 60 Jahre der Würde in die Mülltonne zu werfen.</p>
<p>Nein, ihr Herren Imperialisten, wir verstehen uns nicht! (Beifall). Kuba, das sich der ethischen und politischen Distanz zwischen dieser US-Administration und den nobelsten Bürgern dieses Landes wohl bewusst ist, hat nie von seinem erklärten Willen Abstand genommen, eine zivilisierte Beziehung zu den Vereinigten Staaten aufzubauen, aber diese muss sich auf der gegenseitigen Respektierung unserer tiefgehenden Differenzen begründen.</p>
<p>Jeder Vorschlag, der von dem Respekt unter Gleichen abweicht, interessiert uns nicht (Beifall).</p>
<p>Und was das Volk der USA betrifft, so ist es immer nach Kuba eingeladen. Unsere Türen sind geöffnet. Kommt, seht und lernt die Wirklichkeit des Landes kennen, das man euch im Namen der Freiheit verbietet zu besuchen, einem wesentlichen Menschenrecht, das, wie sie sagen, in Kuba fehle und bei ihnen in Fülle vorhanden sei.</p>
<p>Wir unsererseits lassen uns von Druck und Drohungen nicht verwirren. Es gibt so viele Herausforderungen zu bestehen und darauf werden wir uns konzentrieren: an allererster Stelle steht die wirtschaftliche und militärische Unverwundbarkeit des Landes, die juristische Ordnung, die Beseitigung aller inneren oder äußere Hindernisse, die weiterhin bestehen: seien es Bürokratie, mangelnde Sensibilität oder Korruption, die im Sozialismus nicht akzeptiert werden können.</p>
<p>Und dem Imperialismus „auch kein ganz kleines bisschen“ (nachgeben) Satz von Che und ständige Lehre der Revolution (Beifall).</p>
<p>Diese Botschaften eines Kuba der unveränderlichen politischen Prinzipien tragen wir zum Sao Paulo Forum, das diese Woche in Venezuela zusammenkommt, um die Integration der linken Kräfte und deren Mobilisierung im Angesicht der imperialen Offensive zu stärken, die sich vorgenommen hat, uns zu brechen, zu spalten und gegen uns vorzugehen.</p>
<p>Liebe Mitbürger,</p>
<p>das, was wir bei unseren Rundgängen durch diese Provinz gesehen und aus der Rede ihres ersten Sekretärs Federico Hernández herausgehört haben, sind wichtige wirtschaftliche und soziale Ergebnisse. Die Provinz hat es wegen ihrer unbestrittenen Fortschritte verdient, Sitz dieser Veranstaltung zu sein (Beifall).</p>
<p>Ich hebe hier vor allem die Nutzung des Ackerlands zu 80 % hervor und den Antrieb der produktiven Zentren zur Selbstversorgung der Gemeinden, wegen des Beitrags, den sie zum Ersatz der Importe in Sparten wie Reis und bei den Grundnahrungsmitteln der kubanischen Familien machen können. Aber – und es gibt immer ein aber – die Behörden des Landes erkennen, dass selbst mit wichtigen produktiven Rekorden sie noch immer weit unter ihren Möglichkeiten liegen.</p>
<p>Das ist eine Realität, die auf das ganze Land zutrifft, in dem die Schlacht für die Entwicklung ein intensiver und ermüdender Lauf über Hindernisse aller Art ist. Das erste und entscheidende ist die US-Blockade, das zweite die Praktiken, die mit dem Sozialismus nicht kompatibel sind, was wir bereits in den Redebeiträgen vor den Ökonomen, den Intellektuellen und Künstlern und vor der Nationalversammlung ausgeführt haben.</p>
<p>Ich werde nicht müde werden, darauf zu bestehen, dass es unsere Pflicht ist, als Land zu denken, den Egoismus, die Eitelkeit, die Trägheit, die Stümperei und das „das geht nicht“ zu verjagen.</p>
<p>Hören wir auf zu glauben und zu behaupten, der andere sei schuld, ohne vorher zu sehen, was jeder einzelne von uns tut, schafft und beiträgt.</p>
<p>Wenn man das Panorama der brutalen Verfolgung unserer Finanzoperationen betrachtet, das ich zuvor beschrieben habe, haben wir alle die Pflicht, die kostspieligen Investitionen, die im Bereich des Transports, der Industrie, der Kommunikation und in anderen Sektoren durchgeführt wurden, wie „unsere Augäpfel“ zu hüten.</p>
<p>Anzunehmen, dass sich plötzlich die Mentalität mit der Höchstgeschwindigkeit, die unsere Züge erreichen, ändert, könnte sich wie eine Utopie anhören, wenn wir nicht an das Volk und seine moralischen Reserven und seine Bestrebungen an ein Wachstum in Schönheit glauben würden.</p>
<p>Aber diese Veränderungen kann man nicht aus dem Hut zaubern. Wir sind keine Zauberer.</p>
<p>Unser Ministerrat arbeitet nicht mit Illusionen. Uns kommt es zu, die knappen vorhandenen Ressourcen einzusetzen und gut einzusetzen, um die gleiche und gerechte Verteilung der geschaffenen Güter zu garantieren.</p>
<p>Wir sind dabei, die nationale Produktion mit Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit, die Exporte und den Ersatz von Importen, die ausländische Investition, die produktive Verzahnung, die Anwendung der Wissenschaft, der Technik und das Talent unserer Universitäten zu fördern, um Innovationen, die elektronische Regierung und die Kommunikation als fundamentales Element im Kampf, um die alltäglichen Probleme ein großes Stück leichter zu machen.</p>
<p>Man kann einen Grad an Reaktion darauf feststellen, der beeindruckt, aber das genügt nicht. Die heutigen Umstände zwingen uns, wie sie uns immer gezwungen haben, einen Rhythmus beim Vorankommen einzuschlagen, der über unseren Zielen liegt, Ansprüche zu stellen, zu kontrollieren, die Routine zu brechen und an Fakten zu verifizieren, ob die Formel, die wir gestern angewandt haben, heute noch effektiv ist oder ob sie erneuert werden muss.</p>
<p>Wir müssen die hart und angemessen bestrafen, die nicht verstehen, dass das Vaterland zu verteidigen heute darin besteht, die knappen materiellen Güter zu pflegen und zu schützen.</p>
<p>Wenn die Regierung alles daran setzt, das Leben unserer Bürger zu verbessern, müssen Regierung und Bürger verhindern, dass das, was so teuer anzuschaffen war, schlecht behandelt, verschmutzt oder vernachlässigt wird.</p>
<p>Vor die alte Wahl gestellt, jetzt schon die Löhne zu erhöhen oder die produktiven Ergebnisse abzuwarten, um diese Ausgaben zu unterstützen, haben wir beschlossen, sie zu erhöhen. Nicht nur einmal sondern viele Male mehr als man vorher bezahlte.</p>
<p>Wir haben auch nicht bis zum Jahresende gewartet, um diese Maßnahme durchzuführen, die so populär wie abhängig von dem ist, was wir alle in der Lage sind zu tun, dass sich dies in Wachstum überträgt.</p>
<p>Aber um dies und alle Maßnahmen zum sozialen Wohl, die möglich sind, zu stützen, ist es nötig, mehr zu produzieren und die Qualität der Dienstleistungen anzuheben.</p>
<p>Neue, vom Volk vorgeschlagene Maßnahmen werden in den nächsten Wochen und Monaten verabschiedet werden.</p>
<p>„Wir streben nach mehr“ ist kein Slogan. Es ist die Übersetzung der Regierungssprache als politische Antwort auf den Feind: auf die, die uns das Land, das Haus, die Schulen, die Krankenhäuser, die Kindergärten, die Fabriken, die Strände, die Häfen und Flughäfen rauben wollen … Nein, wir verstehen uns nicht!</p>
<p>Es ist die Konkretisierung unseres Willens in der Praxis, uns nicht durch Druck und Drohungen ablenken zu lassen und kreativ Widerstand zu leisten ohne auf Entwicklung zu verzichten.</p>
<p>„Die harten Jahre, die uns durch die Belagerung des Imperialismus aufgezwungen wurden, können nicht Wahrheiten wie Fäuste unter dem Deckmantel des Vergessens verbergen“, hat die geliebte Intellektuelle Graziella Pogolotti in ihrem jüngsten Artikel geschrieben, in dem sie uns auch erinnert, dass: „weil der Kampf nicht zu Ende ist, wir immer den 26. haben“ (Beifall).</p>
<p>Ja, der 26. Juli wird immer eine große Inspiration sein. Und als Land zu denken, ich möchte dieses Motto der Jahre der Arbeit in den Provinzen wieder aufnehmen, als wir das Volk, das durch die Bedeutung des Datums motiviert war, aufriefen:</p>
<p>„Lasst uns arbeiten, um jeden Tag auf dem Kalender zu einem 26. zu machen, aus jedem Monat des Kalenders einen Juli, aus jeder Verpflichtung eine siegreiche Moncada!“</p>
<p>Die Welt wird sehen, was wir in der Lage sind zu tun, und die Welt wird uns in unserem Widerstand begleiten. Es ist an der Zeit, einen neuen und dringenden Aufruf an ihr Gewissen zu machen.</p>
<p>Wir können diesen Aufruf mit einigen Versen von jemandem beginnen oder beschließen, der immer Ja zur Revolution gesagt hat: Roberto Retamar, Essayist, Dichter, großer Intellektueller, der gerade von uns gegangen ist. Lasst ihn uns mit seinen schönen Worten erklären, was wir, trotz aller Fehler und Belagerungen dabei sind zu tun.</p>
<p>In seinem Gedicht „Wen es interessieren könnte“ schrieb Roberto:</p>
<p>Auf der gesamten Länge der Insel sind wir weniger als die, die täglich durch eine große Stadt gehen.</p>
<p>Wir sind wenige: Eine Handvoll Menschen auf einem Streifen Erde</p>
<p>Gepeitscht vom Meer geschlagen. Aber</p>
<p>Wir haben eine vergessene Freude aufgebaut.</p>
<p>Wegen dieser Freude werden wir weiter bauen: Lasst uns nach mehr streben! Denn für alle gilt &#8211; Wir wir Kuba! Wir sind Kontinuität!</p>
<p>Vaterland oder Tod!</p>
<p>Wir werden siegen!</p>
<p>Ovationen</p>
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		<title>US-Senatoren präsentieren heute Gesetz für Reisen nach Kuba</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Jul 2019 19:19:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine parteienübergreifende Gruppe von Senatoren, die aus 46 republikanischen und demokratischen Gesetzgebern besteht, wird heute im Senat der Vereinigten Staaten einen Gesetzesentwurf zur Beseitigung von Reisebeschränkungen für Kuba vorlegen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4528" alt="viajar a Cuba" src="/files/2019/07/viajar-a-Cuba.jpg" width="300" height="261" />Eine parteienübergreifende Gruppe von Senatoren, die aus 46 republikanischen und demokratischen Gesetzgebern besteht, wird heute im Senat der Vereinigten Staaten einen Gesetzesentwurf zur Beseitigung von Reisebeschränkungen für Kuba vorlegen.</p>
<p>Prensa Latina berichtet, dass die Initiative von dem demokratischen Senator Patrick Leahy angeführt wird, der in einem Kommuniqué erklärte, dass diese Bestimmungen den Zweck verfolgen, dass US-Amerikaner die Karibikinsel auf die gleiche Weise besuchen können wie jedes andere Land der Welt – mit Ausnahme der Demokratischen Volksrepublik Korea.</p>
<p>Laut dem Politiker aus Vermont ist dieser sich, ausgehend von seinen Gesprächen mit anderen Senatoren, sicher, dass mehr als 60 der 100 Mitglieder des Oberhauses dieses Projekt unterstützen würden, wenn ihnen die Möglichkeit gegeben würde, darüber abzustimmen.</p>
<p>Dieser Vorschlag, der als „Freedom Act für US-Amerikaner, um nach Kuba zu reisen 2019“ aus der Taufe gehoben wurde, würde die Beschränkungen abschaffen, die gemäß den Bestimmungen von 1996 und 2000 für US-Bürger und rechtmäßige Einwohner dieses Landes verhängt wurden.</p>
<p>Die Gesetzgebung würde auch Verbote von Transaktionen im Zusammenhang mit Reisen in das karibische Land, einschließlich Bankgeschäften, beseitigen, so Leahys Aussage.</p>
<p>Dem Senator zufolge ist es nicht zu rechtfertigen, dass die Bundesregierung Bürger und Einwohner davon abhält, „ein kleines Land zu besuchen, das 90 Meilen entfernt ist und für uns keine Bedrohung darstellt&#8221;.</p>
<p>„Glaubt in einer Zeit, in der US-amerikanische Fluggesellschaften nach Kuba fliegen, jemand hier allen Ernstes, dass es eine angemessene Rolle der Bundesregierung ist, die US-Bürger daran zu hindern, dorthin zu gelangen? Warum nur Kuba? Warum nicht Venezuela, Russland, Iran oder irgendwo sonst?“, fragte er.</p>
<p>„Die US-Amerikaner bevorzugen in ihrer überwältigenden Mehrheit Reisen nach Kuba. Die letzte Umfrage, die ich von CBS gesehen habe, ergab, dass 81 Prozent unserer Bürger den Ausbau unterstützen.“</p>
<p>Die Beamten des Weißen Hauses hätten jedoch eine andere Agenda, die auf rein internem politischem Kalkül beruhe.</p>
<p>Der Senator beklagte, dass die Regierung des Republikaners Donald Trump nicht nur die Schritte der vorherigen Exekutive, eine Annäherung an Kuba zu fördern, rückgängig gemacht habe, sondern dass das Recht, an dieses Ziel zu reisen, noch weiter eingeschränkt wurde.</p>
<p>Die Einführung dieses Projekts im Senat erfolgte, nachdem am vergangenen Donnerstag eine 10köpfige überparteiliche Gruppe unter der Leitung von Jim McGovern (Demokrat) und Tom Emmer (Republikaner) im Repräsentantenhaus eine identische Initiative vorgestellt hatte.</p>
<p>In einer Erklärung zu diesem Vorschlag erinnerte McGovern daran, dass Trump im Juni Gruppenbildungsreisen von Volk zu Volk verboten hatte, die von US-Amerikanern am häufigsten angewandte legale Methode, um nach Kuba zu reisen, und ein Veto gegen das Anlegen von Kreuzfahrten auf der Insel einlegte.</p>
<p>„Es ist an der Zeit, dass wir auf die Mehrheit der US-Amerikaner, Kubanoamerikaner und Kubaner hören, die das Reiseverbot nicht unterstützen, und es ein für alle Mal loswerden“, sagte er.</p>
<p><strong>(Prensa Latina)</strong></p>
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