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	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; Krise</title>
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		<title>Systemische Krise, Pandemie und Resilienz: Zukunftsforschung oder Naivität?</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2020 22:21:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter denen, die sich heute der Zukunftsforschung widmen, d.h. unter jenen, die auf der Grundlage von Makrotrends und augenfällig wahrgenommenen Haupttendenzen versuchen, die Zukunft zu antizipieren, vorauszusehen und zu gestalten, gibt es bei der Betrachtung der Welt, in der wir leben, keine wesentlichen Unterschiede.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4581" alt="Cartel crisis" src="/files/2020/07/Cartel-crisis.jpg" width="300" height="267" />Unter denen, die sich heute der Zukunftsforschung widmen, d.h. unter jenen, die auf der Grundlage von Makrotrends und augenfällig wahrgenommenen Haupttendenzen versuchen, die Zukunft zu antizipieren, vorauszusehen und zu gestalten, gibt es bei der Betrachtung der Welt, in der wir leben, keine wesentlichen Unterschiede. Wir stimmen alle, oder fast alle darin überein, dass die Zukunft uns eine andere Welt beschert, die sich von der unterscheidet, wie wir sie bis heute gekannt haben und dass die, die uns erwartet, so von Unsicherheit und Ausweglosigkeit geprägt ist, dass wir keine Gewissheit darüber haben, ob sie besser oder schlechter sein wird, wie schwierig es auch für den größten Teil der Menschheit sein dürfte, sich etwas noch Schlimmeres als das vorzustellen, das sie durchlebt hat.</p>
<p>Natürlich stimmen wir nicht mit allem wie paradox es auch sein mag überein und die Übereinstimmungen hören auf, wenn es um die Bestimmung der Ursachen der aktuellen Krise geht und noch mehr, wenn es sich um deren Evolution handelt. Wie die notwendigen Eigenschaften dieser Gesetze (Tendenzen) wahrgenommen werden, (oder nicht) hängt von ihrer Interpretation ab (die sie gleichzeitig bedingt), von ihrer Konzeptualisierung und infolgedessen von der Fähigkeit, die Zukunft zu planen bis hin zu ihrer Möglichkeit sie zu gestalten.</p>
<p>Und wie sieht die Gegenwart und die Zukunft aus, die wir alle oder fast alle kurzfristig für eine Welt vorhersehen, die bereits vor der Pandemie von den Forderungen der Völker nach einer Änderung der etablierten „Ordnung“ erschüttert wurde?</p>
<p>Eine Welt:</p>
<p>• die durch das globale Versagen des egoistischen und räuberischen Kapitalismus ( der immer noch mit dem Neoliberalismus identifiziert wird) und einer Mehrheit der funktionalen Staaten dieses Kapitalismus ins Chaos gestürzt wurde und daher nicht in der Lage war, der Krise zu begegnen, die sich seit 2018-2019 ankündigte und einer Pandemie, mit der die Wissenschaft schon lange gerechnet hatte</p>
<p>• in der der durch die globale Erwärmung hervorgerufene Klimawandel unseren Lebensraum schnell verändert, ohne dass die dafür Verantwortlichen dies verhindern und Wege finden, ihn umzukehren</p>
<p>• in der es unmöglich ist, vorherzusagen, wie lange die aktuelle zyklische Krise andauert und welche Form der Erholung stattfinden wird</p>
<p>• in der die Krise des Angebots mit der der Nachfrage zusammenfällt, die ihre Ursache in demselben Stillstand hat und zu Arbeitslosigkeit führt</p>
<p>• in der, um Unruhen zu vermeiden (und Nachfrage zu erzeugen) die Nationalstaaten Geld in Umlauf bringen, wodurch die Staatsverschuldung erhöht wird, was die Lage der Finanzen verschlechtert und es unmöglich macht, die Staatsschulden von vielen Milliarden Dollar zu verwalten, von denen auch ohne dass sie weiter zunehmen, schon niemand mehr weiß, wie man sie jemals bezahlen kann</p>
<p>• in der noch nicht einmal Konsens über die Auswirkungen der besagten Geldspritzen auf den Geldumlauf besteht</p>
<p>• in der niemand berechnen kann, wie und wann ihre Schulden bezahlt werden, einschließlich die aus den Warenverbindlichkeiten und die durch die Krise angestiegenen, die der „armen“ „weniger entwickelten“ Länder, die sie in Währungen aufnehmen, die sie selbst nicht herausgeben</p>
<p>• in der weiterhin an irrationalen Militärausgaben festgehalten wird, während man gleichzeitig beabsichtigt, die Industrie zu verlagern, wieder zu industrialisieren, Souveränität im Bereich Pharmazeutika, Gesundheit, Nahrungsmittel zu erlangen … und Mauern zu errichten</p>
<p>• die die Globalisierung in Frage stellt, aber nicht den „Hyperkonsum“ ihres „reichen“ Teils und den Niedrigkonsum ihres „armen“ Teils</p>
<p>• in der das Ausmaß der Arbeitslosigkeit nicht genau berechnet werden kann, die die Krise weltweit bereits verursacht hat und weiterhin verursachen wird</p>
<p>• in der es auch nicht möglich ist zu berechnen, wie viele prekäre Beschäftigungsverhältnisse diese Krise schaffen wird und wie sich dies auf die Entwicklung des „Internets der Dinge“ und auf die Robotisierung auswirkt</p>
<p>• in der funktionsunfähige Institutionen wie IWF, Weltbank, WTO und auch Gruppen wie die G7 und die G20 weiterhin „in Funktion sind“</p>
<p>• in der es dank (oder trotz) der Krise an mangelnder Solidarität der Milliardäre mangelt ( das 1 %, das 0,1 % das 0,01 %&#8230;?) die ihr Vermögen weiter jeden Monat um Hunderte von Milliarden steigern</p>
<p>• in der „Hungersnöte“ unmittelbar bevorstehen</p>
<p>• in der der Umgang mit „Big Data“ und Geolokalisierung eine Bedrohung für die Freiheit des Einzelnen und für die Demokratie ganz allgemein darstellen</p>
<p>• die es zulässt, dass ein Land, selbst in Zeiten der Pandemie Maßnahmen des Völkermords gegen andere ergreift</p>
<p>• in der der Verlust der Führung der USA offensichtlich ist und sich gleichzeitig die Rolle Chinas bestätigt</p>
<p>• in der die Spannungen um die Führung und der Kampf um Einfluss zwischen den USA und China-Russland zunehmen</p>
<p>Und in der auch debattiert wird, ob:</p>
<p>• die Nationalstaaten weiterhin die Garanten für das Funktionieren des „freien Marktes“ sein und weiterhin den exzessiven Profit der Kapitalisten sicherstellen sollen …oder ob sie Garanten des Wohles, der Gesundheit und der Sicherheit aller ihrer Bürger sein werden</p>
<p>• sich der Rechtspopulismus durchsetzen wird, der vom Suprematismus und Gewinnstreben von Leuten wie Trump, Netanyahu, Bolsonaro, Orban und Salvini angeführt wird, die Hass und Misstrauen gegenüber der Wissenschaft, der Medizin, den Ärzten und sogar gegenüber der WHO fördern, sowie sie dies zuvor gegenüber der globalen Erwärmung und dem Klimawandel getan haben … oder ob es eine Welt mit mehr solidarischer Globalisierung geben wird, die sich bewusst ist, dass kein Land sicher sein wird, solange eines dies nicht ist.</p>
<p>• weiterhin übermäßige Globalisierung herrschen wird, bei der etwa 50 % der weltweiten Exporte einfache Transaktionen zur Vervollständigung globaler Transaktionsketten darstellen… oder ob eine rationale Globalisierung etabliert wird, die den Ländern und Regionen die Erzeugung wesentlicher Güter garantiert</p>
<p>• weiterhin Egoismus und Isolationismus bei einigen, den Mächtigsten vorherrschen wird …oder ob die Solidarität, der Multilateralismus und die Geltung von Organisationen wie einer zum Wohle aller reformierten UNO, die sich bewusst ist, dass die globalen Probleme ( die der Umwelt, der Gesundheit, des Terrorismus, der Sicherheit…)nur global von allen Ländern gelöst werden können</p>
<p>Das Beschriebene bezieht sich auf die Welt, in der wir uns befinden, dem, um dessen Auswirkungen auf Kuba zu vervollständigen, man noch die Blockade hinzufügen muss, die dem Land in den fast 60 Jahren Hunderte Milliarden Dollar an Verlusten und seinem Volk unermessliche materielle und seelische Schäden verursacht hat, die durch die Verschärfung während der unmoralischen und perversen Trump Administration noch verstärkt wurden.</p>
<p>An dieser Stelle ist ein kurzer Hinweis auf einer der „Lektionen“ angebracht, die die Pandemie zur Überraschung vieler hinterlassen hat: die Chefökonomin des IWF Gita Gopinathen schrieb in einer kürzlich veröffentlichten Prognose: „Die Wirtschaftslandschaft hat sich verändert (…)mit größerer Beteiligung von Regierungen und Zentralbanken an der Wirtschaft“. Andere Experten wie Julius Bär haben ebenfalls darauf hingewiesen: „Die Regierungen haben keine Alternative: sie müssen nicht nur massiv in die Märkte sondern in die gesamte Realwirtschaft eingreifen, um eine ähnliche Katastrophe wie die Weltwirtschaftskrise von 1930 zu vermeiden“.</p>
<p>Die Maßnahmen, die anfänglich als wenig orthodox bezeichnet wurden, haben die Erkenntnis von der Notwendigkeit staatlicher Eingriffe in die Wirtschaft verstärkt (die noch wirkungsvoller sind, wenn sie entsprechend einem Plan erfolgen) auch wenn das unsere Feinde und Gegner, wo immer sie sich befinden, gewaltig ärgert.</p>
<p>Was bisher skizziert wurde, zeigt wie legitim und notwendig die von unserer Regierung getroffenen Maßnahmen waren, die nicht nur darauf abzielen, uns an die sich verändernde Welt zu binden sondern vor allem unsere Stärken zu nutzen, zu denen neben dem Vorrang des Staates und der Planung über den Markt entgegen dem im weltweit unternehmerischen Umfeld vor der Pandemie herrschenden Dogma auch der Vorrang des sozialen Eigentums über dem privaten und unsere im Kampf gegen die Blockade entwickelte Widerstandsfähigkeit gehören.</p>
<p>Wichtig dabei ist folgendes: alles was möglich ist und so schnell es die Realität zulässt umzusetzen, was in den bereits verabschiedeten programmatischen Dokumenten des Wirtschafts- und Sozialmodells und des Plans zur Wirtschaftlichen und Sozialen Entwicklung bis 2030 festgelegt wurde: Steigerung unserer Exporte, hauptsächlich solcher mit einer hohen technologischen Komponente, einschließlich Dienstleistungen, Verringerung der Einfuhren indem man sie so weit das vernünftig möglich ist, ersetzt ( die Berechnung der Rationalität hängt von der Möglichkeit ab, die geplanten Währungs- und Wechselkursänderungen vorzunehmen), insbesondere sollen die Produktion von Nahrungsmitteln gesteigert und die Kosten für fossile Brennstoffe vermindert werden, die lokale Produktion soll besonders beim Wohnungsbau verstärkt werden und die knappen verfügbaren Ressourcen sollen dort eingesetzt werden, wo sie am schnellsten auszahlen.</p>
<p>Zum Schluss noch ein kurzer Hinweis auf die im Titel angekündigte Naivität. Als ich das Material studierte, das ich für diese und ähnliche Arbeiten benötigte und als die aktuelle Krise, die COVID-19 in der Welt ausgelöst hat, unmittelbar bevorstand, tauchten in den Netzwerken „Weise“ auf, die sich der Analyse der bevorstehenden Wirtschaftskrise widmeten… in Kuba. Zuerst hielt ich sie für naiv, weil sie nicht erkannten, dass es sich um eine globale Krise handelt, aber es dauerte nicht lange, bis ich die Idee der Naivität verwarf. Es war zu viel des Zufalls wenn die Koryphäe von weitem die bevorstehende Krise mit dem „Kontinuismus“ in unserem Land erklärte und dann noch ein Passbook mit dem Titel „sanfter Putsch“ auftaucht, der vom Imperium gegen Kuba angeführt wird. Diese Überlegungen richten sich also nicht an jene, ich richte sie an die, die „lieben und aufbauen“.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die kurzen Beine der Lüge</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Mar 2019 23:00:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lügen haben kurze Beine und die Montagen in den Medien zu Zwecken der Manipulation werden gut bezahlt, auch dann, wenn sie nach Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren öffentlich entlarvt werden.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4437" alt="guaidooo" src="/files/2019/03/guaidooo.jpg" width="300" height="213" />Lügen haben kurze Beine und die Montagen in den Medien zu Zwecken der Manipulation werden gut bezahlt, auch dann, wenn sie nach Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren öffentlich entlarvt werden.</p>
<p>Das ist jüngst bei einer gegen Venezuela gerichteten Aktion der Medien geschehen, als man verbreitete: Humanitäre Hilfe, Sattelschlepper von Militärs im Dienste Maduros angezündet, massive Aktionen gegen Guaidó, Mängel im elektrischen System, die das Land Stunden um Stunden im Dunkeln ließen und 18 Tote aufgrund des Stromausfalls in Krankenhäusern.</p>
<p>Die Lüge mit den kurzen Beinen ist gewandert, bis die US-Presse in diesem Falle The New York Times die die Angelegenheit der an der Grenze in Brand gesetzten humanitären Hilfe anhand einer journalistischen Investigation aufdeckte, die beweist, dass der Brand entstanden war, als ein Oppositioneller einen Molotow-Cocktail darauf warf.</p>
<p>Dieses Bild, das in Form von Videos und Fotos um die Welt gegangen ist, wurde von der großen Presse als Aktion venezolanischer Militärs im Dienst von Maduro verbreitet.</p>
<p>Als Folge davon schufen, inmitten all der von besagten Fake News oder falschen Nachrichten Verwirrten, diejenigen, die, bar jeder Würde, die USA in ihren Kriegen gegen Caracas begleiten und die der sogenannten Lima Gruppe, die verzweifelt versuchen, der Bolivarischen Revolution ein Ende zu setzen, ein Lügengebilde, mit dem sie die terroristischen Gruppen unter Führung der Opposition dazu ermunterten, barbarische Aktionen durchzuführen, Sabotagen, Attentate und anderes zu begehen, damit die ausländischen Streitkräfte, die der Oppositionelle Juan Guaidó gefordert hat, in der Zwischenzeit einmarschieren können.</p>
<p>Der zitierte New York Times Artikel bezeichnet die in Bildern und Nachrichten, die nicht verifiziert wurden, verbreitete Lüge als „ein klassisches Beispiel dafür, wie die Falschinformation sich online verbreitet.“ Sie hob außerdem hervor, dass die Trump Regierung aufgrund dieser Lüge neue Sanktionen gegen das bolivarische Land verhängt hat.</p>
<p>Die US-Tageszeitung erwähnt, dass „die kolumbianische Regierung einer der Akteure war, die die Theorie, dass Maduro befohlen habe, die Hilfe anzuzünden, vorangetrieben hätten und die, als dann der Lastwagen zerstört war, Videos, die von Sicherheitskameras von der Brücke aus aufgenommen worden waren, an US-Beamte und kolumbianische Journalisten geschickt habe.“</p>
<p>Die Times führt weiter aus, dass „der nationale Sicherheitsberater des Präsidenten Donald Trump, John R. Bolton, am 2. März getweetet habe, dass Maduro Kriminelle angheuert habe, um Nahrungsmittel und Medizin zu verbrennen, die für die Leute in Venezuela gedacht sind“.</p>
<p>Die Zeitung setzte sich mit dem Sprecher von Juan Guaidó in Verbindung, der angab, über die möglichen widersprüchlichen Aussagen über den Brand des Lastwagens „keine genauen Informationen zu besitzen“.</p>
<p>Aber es gibt zwei Fakten, die sich im Anschluss an die Montage durch die Medien an der Grenze abspielten, die die in den Plan gegen Venezuela involvierten Personen bloßstellen.</p>
<p>So berichtet z.B. die Agentur EFE aus Bogotá, dass die Lima Gruppe das Maduro Regime für die Krise bei der Elektrizität vernatwortlich mache. Nicht ein Wort über die kriminellen Sabotageakte, die gegen die Stromversorgung des Landes durchgeführt wurden.</p>
<p>In einem vom kolumbianischen Außenministerium bekanntgegebenen Kommuniqué, widerholte die Lima Gruppe ihre Unterstützung für Guaidó und bekräftigte ihre „Verpflichtung mit dem venezolanischen Volk“.</p>
<p>Gleichzeitig – welch ein Zufall – startete Guadó anscheinend in Erwartung der US-Intervention zum Sturz der bolivarischen Regierung einen verzweifelten Aufruf „Caracas einzunehmen“.</p>
<p>Ein Bericht der englischen Agentur Reuters weist darauf hin, dass der Oppositionsführer angekündigt habe, dass er in den nächsten Tagen mit Abgeordneten eine Rundreise durch das Land unternehmen werde, zur „großen Übernahme von Caracas“ und er bezog sich dabei auf eine mögliche internationale militärische Aktion in Venezuela.</p>
<p>Die Tage vergehen und sowohl die durch die Lügen der geballten Medienmacht verborgenen Wahrheiten als auch die wahrhaften Absichten der Lima Gruppe und von Guaidó selbst, die beide die von Washington erhaltenen Befehle ausführen, kommen ans Tageslicht.</p>
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		<title>Die Cyberangriffe auf das venezolanische Energiesystem wurden von Houston und Chicago aus verübt</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Mar 2019 22:46:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro bestätigte am Dienstag, dass der Cyberangriff auf das Nationale Energiesystem am 7. März von den US-amerikanischen Städten Houston und Chicago aus verübt und vom Südkommando befohlen wurde.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4435" alt="Maduro-580x330" src="/files/2019/03/Maduro-580x330.jpg" width="300" height="248" />Der venezolanische Staatschef erklärte, dass „die Sabotage des Stromsystems, die durchgeführt wurde, um eine zivile Konfrontation zu erzeugen und dann zum Angriff auf die politische Macht aufzurufen, nur einen Namen hat: Terrorismus“.</p>
<p>Der Präsident setzte eine Kommission ein, die von der Ersten Vizepräsidentin der Republik, Delcy Rodríguez, geleitet wird und der auch internationale Spezialisten der Vereinten Nationen, Russlands, Chinas, des Irans und Kubas angehören werden, wie auch Vertreter der Staatsanwaltschaft, des Nationalen Wissenschaftlichen Rats und der wissenschaftlichen Institute des Landes.</p>
<p>Er forderte das gesamte Land auf, wachsam zu bleiben gegenüber möglichen neuen Angriffen der venezolanischen Opposition.</p>
<p>Es wurde bekannt gegeben, dass „die Wiederherstellung der Stromversorgung im Land fast vollständig gesichert ist“. Dies erklärte der stellvertretender Vizepräsident für Kommunikation, Kultur und Tourismus, Jorge Rodríguez.</p>
<p>Am Morgen hätten die Schaufeln von Tuy I, II, III und den anderen Wasserkraftwerken den Betrieb aufgenommen, versicherte er, so dass die Stadt Caracas in wenigen Stunden über Wasserversorgung verfügen werde.</p>
<p>Rodríguez, der auch Minister für Kommunikation und Information ist, forderte die Bevölkerung außerdem auf, wachsam gegenüber der Möglichkeit weiterer Angriffe zu sein.</p>
<p>Er würdigte die Frauen, Männer und Kinder, die dem Ansturm der Terroranschläge standgehalten haben, und lobte die Arbeit der Corpoelec-Arbeiter, die sich in endlosen Arbeitstagen der Wiederherstellung des Elektrizitätsdienstes gewidmet haben.</p>
<p>Luis Motta Domínguez, Minister für Volksmacht und für Elektroenergie, kündigte im Hafen von La Guaira die Ankunft von 740 Transformatoren verschiedener Kapazitäten an, durch die die bei der Sabotage Beschädigten ersetzt werden sollen.</p>
<p>Motta Domínguez sagte, in den letzten zehn Tagen sei das elektrische System in vier Umspannwerken angegriffen und sabotiert worden, was zu schweren Schäden und Verletzungen bei Elektrikern geführt habe.</p>
<p>Der Minister betonte, dass die bolivarische Regierung trotz der Blockade des US-Imperiums gegen die Nation Lösungen für die verschiedenen Probleme des Landes schaffe.</p>
<p>TRUMP FORDERT 500 MILLIONEN DOLLAR FÜR EINMISCHUNG IN VENEZUELA</p>
<p>Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, legte dem Kongress einen Haushaltsentwurf vor, in dem Kürzungen für die Hilfe für Lateinamerika beantragt werden. Er forderte jedoch vom Außenministerium Zugang zu einem Fonds von 500 Millionen Dollar für seine interventionistische Politik gegen die Regierung von Venezuela.</p>
<p>In einem Brief an den Kongress erklärte Außenminister Mike Pompeo, dass sein Ministerium die Ressourcen benötigte, um die zentralen Ziele seiner Außenpolitik zu erreichen und „um den demokratischen Übergang in Venezuela unterstützen zu können“.</p>
<p>Unterdessen lehnte die Hohe Vertreterin der Europäischen Union (EU) für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, jede Militäraktion gegen Venezuela ab.</p>
<p>Während einer Sitzung vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UNSC) setzte sich Mogherini für einen friedlichen und demokratischen Dialog in Venezuela ein. „Keine militärische Aktion von außerhalb oder von innerhalb des Landes wäre akzeptabel“, sagte die Chefin der europäischen Diplomatie und fügte hinzu, dass die Regelung im südamerikanischen Land „nicht von außen auferlegt werden kann und niemals von außen auferlegt werden darf“.</p>
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		<title>Kolumbien: „Der Friede ist mehr als das Schweigen der Waffen“</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 01:34:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Interferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Präsident Kolumbiens Iván Duque erklärte kürzlich, dass „die gewalttätige Eskalation der ELN beweist, dass sie keinen Frieden will“. Die Regierung beschuldigt die Guerilla Gruppe für „das Einfrieren“ der Friedensgespräche verantwortlich zu sein.

]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4407" alt="colombia" src="/files/2019/03/colombia.jpg" width="300" height="240" />Der Präsident Kolumbiens Iván Duque erklärte kürzlich, dass „die gewalttätige Eskalation der ELN beweist, dass sie keinen Frieden will“. Die Regierung beschuldigt die Guerilla Gruppe für „das Einfrieren“ der Friedensgespräche verantwortlich zu sein.</p>
<p>In einem Interview, das die argentinische Journalistin Claudia Korol in Havanna mit dem Leiter der Friedensgespräche der (ELN) in Havanna Pablo Beltrán geführt hat, sagte dieser, dass „der Friede in Kolumbien der Friede des Kontinents ist“. Er erklärte welche Bedeutung, sowohl für die Pläne des US-Präsidenten Donald Trump als auch für die Regierung von Iván Duque die Unterbrechung der Suche nach einer politischen Lösung des kolumbianischen Konflikts habe.</p>
<p>„Der Krieg ist in der der Geopolitik der USA notwendig, um eine Intervention in Venezuela zu begünstigen und den Krieg über den Kontinent zu bringen.“ Die Regierung Kolumbiens sucht durch „den systematischen Genozid der kolumbianischen sozialen Führer – die hauptsächlich zum Marcha Patriotica gehören- eine Reaktivierung des internen Konflikts zu provozieren“.</p>
<p>Nach dem Sprengstoffattentat auf die Polizeischule in Bogotá hatte die Regierung von Duque von Kuba gefordert, die Mitglieder der von Pablo Beltrán angeführten Friedensdelegation auszuliefern, Auslieferungen, die entsprechend den von den Regierungen und Verhandlungsparteien vor Beginn der Verhandlungen vereinbarten Protokollen nicht durchgeführt werden dürfen.</p>
<p>„Die kolumbianische Regierung hat von der kubanischen Regierung die Auslieferung der ELN Führer gefordert, die Teil dieser Friedensgespräche in Kuba sind. Wir wissen, dass das gegen die Protokolle verstößt, die für diesen Verhandlunsgprozess vereinbart worden waren“, erklärte der Verhandlungsführer der Guerilla, der außerdem ausführte, welches diese in den Friedensgespräche zwischen der Regierung, der ELN und den Garanten etablierten Protokolle beinhalten. „Am 30. März 2016 beendeten wir das, was als die „Vertrauensphase“ bezeichnet wurde und unterzeichneten in Caracas eine Gesprächsagenda. Fünf Tage später unterschrieben wir drei Protokolle: das erste Protokoll handelt darüber. wie die Verbringung dieser Delegation zwischen Kolumbien und den verschiedenen Ländern, an denen der Dialog stattfindet, vonstatten gehen soll; das zweite Protokoll behandelt den Verlauf der Gesprächszyklen und das Protokoll drei legt fest, was im Fall eines Abbruchs der Verhandlungen geschehen soll, denn die sichere Rückführung dieser Delegation in die ELN Lager musste garantiert werden. Dieses Protokoll über die sichere Rückkehr der ELN Delegation in ihre Lager ist nun das, was die Regierung Duque nicht anerkennt und an das die Garantenländer ihn erinnern, dass es eingehalten werden müsse, denn genau aus diesem Grunde gebe es staatliche Abkommen.“</p>
<p>Auf eine Frage zu der Haltung der Garanten zitierte Beltrán die Erklärung des Chilenen Raúl Varga, einen der Unterzeichner und Zeuge dieser Protolle, der in Santiago de Chile sagte: „Ich rufe den Präsidenten Kolumbiens dazu auf, die Verträge einzuhalten, für die wir Garanten sind und sie nicht zu verleugnen.“ Kuba nahm eine ähnliche Haltung ein, genauso wie die Regierung Norwegens.</p>
<p>Der Leiter der ELN für die Friedensgespräche sprach über die Aufnahme der Delegation durch die kubanische Regierung und die von den Kubanern eingenommene Position der Einhaltung der Prinzipien: „ Sie sind als Friedensdelegation willkommen, sie dürfen hier die nötigen Verhandlungsrunden durchführen, aber von Kuba aus, dürfen nur die Aktivitäten ausgeführt werden, die mit Ihnen als Delegation zu tun haben“ und er fuhr fort: „Das haben wir buchstabengetreu eingehalten“.</p>
<p>„Die US-Regierung drängt die Regierung Kolumbiens dazu, dass sie sagen soll, dass von Kuba aus Dinge gegen Kolumbien unternommen würden. Das ist falsch. Das zielt nur auf die schon bekannte Absicht der Administration in Washington ab, die schon lange versucht, zu beweisen, dass Kuba ein Zufluchtsort, ein Asyl für Terroristen sei“, fügte Betrán hinzu.</p>
<p>Die Verfälschung des Rückführunsgprotokolls, die Medienmanipulation, die darauf aus ist, das Bild zu vermitteln, dass Venezuela den Streitkräften der ELN Unterschlupf gewähre, wurde ebenfalls vom Leiter der Verhandlungsdelegation angeklagt. Er erklärte, dass Venezuela nicht anderes getan habe, als das zu erfüllen, was im Vertrag steht, was festgelegt wurde. Das Transferprotokoll bestimmt Schritt für Schritt diesen Übergang der ELN von einem Land zu einem anderen während der Gesprächssrunde. „Wir gehen zur gemeinsamen Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela, die Sicherheitskräfte Venezuelas empfangen uns, bringen uns zu einem venezolanischen Flughafen und von dort reisen wir z.B. nach Kuba oder nach Ecuador, das steht im Transferprotokoll.“</p>
<p>DIE PRESSE DER RECHTEN UND DIE KRIMINALISIERUNG DER GUERILLA</p>
<p>Die rechte kolumbianische Presse macht eine heftige Kampagne zur Kriminalisierung der ELN. Vor kurzem wurde ein Bericht der „Krisengruppe“ verbreitet, laut dem es „einen Anstieg des illegalen Abbaus beim Bergbau unter Mitwirkung der ELN und der abtrünnigen FARC-Banden im Süden Venezuelas, in der Grenzregion zu Kolumbien, gegeben habe. Außerdem werden dort immer die anhaltenden Entführungen, die Attentate, die Angriffe auf die Armee und der Anstieg der Mord und Raubindikatoren in den Regionen, die sich in der Nähe des Aktionsberichs der Guerilla befinden, betont.</p>
<p>Die öffentliche Meinung dahingehend auszurichten, dass die Handlungen der ELN nichts mit einem Auftstand zu tun hätten, sondern rein kriminell seien, ist eines der Ziele der kolumbianischen Regierung und der Presse zu ihren Diensten.</p>
<p>Die Regierung Kolumbiens behauptete vor dem Menschenrechtsrat der UNO in Genf, dass „man aktuell nicht von einem internen bewaffneten Konflikt sprechen kann“, womit versucht werden soll, vor dieser Organisation einen anderen Blickwinkel des Konflikts zu erreichen.</p>
<p>In einem Tweet der ELN zu diesem Thema in@ivancepedacast heißt es: „Wenn die Regierung die Existenz eines bewaffneten Konflikts mit der ELN abstreitet, müsste Miguel Ceballos seinen Rücktritt einreichen. Es macht überhaupt keinen Sinn einen Friedenskommissar in einem Land zu haben, von dem die Regierung sagt, dass es dort keinen Krieg gibt. Oder er könnte eine neue Stelle z.B. als Verteidigungsminister finden“. Miguel Ceballos ist der Hohe Kommissar für den Frieden in Kolumbien.</p>
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		<title>Ultimatum…</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2019 22:04:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir kehrten zur Zeit der Kanonenboote und des „Big Stick“ zurück. Die Vereinigten Staaten wollen die Monroe-Doktrin erneuern. Dies ist die Diplomatie, die durch den Einsatz militärischer Gewalt auferlegt wird. Charakteristisch für das 19. und frühe 20. Jahrhundert, wurde sie häufig von den Regierungen Washingtons verwendet.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4371" alt="Maduro ultimatum" src="/files/2019/02/Maduro-ultimatum.jpg" width="300" height="220" />Wir kehrten zur Zeit der Kanonenboote und des „Big Stick“ zurück. Die Vereinigten Staaten wollen die Monroe-Doktrin erneuern. Dies ist die Diplomatie, die durch den Einsatz militärischer Gewalt auferlegt wird. Charakteristisch für das 19. und frühe 20. Jahrhundert, wurde sie häufig von den Regierungen Washingtons verwendet.</p>
<p>Obwohl der Ausdruck einen Euphemismus darstellt, ist dies eine gut durchdachte Strategie, um Länder und Regierungen unter Druck zu setzen, die mit den Plänen der US-Regierungen nicht einverstanden sind. Wenn solche Länder den Drohungen nicht nachgeben, werden diese durch Waffen, Kriegsschiffe und anderes ersetzt, um sie zu brechen. Im Nu werden dann Volksregierungen zu einer Bedrohung für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten.</p>
<p>In diesem Fall kann der Schießplatz für die Anwendung dieser Politik in dem Meer nahe dem betreffenden Land oder – sehr wichtig – in den Militärstützpunkten der Vereinigten Staaten in einem oder mehreren Ländern bestehen, die an es grenzen.</p>
<p>Nichts kommt den Manövern der Trump-Regierung gleich in ihrer verzweifelten Besessenheit, Venezuela unterkriegen zu wollen.</p>
<p>Natürlich befinden wir uns nicht mehr im neunzehnten Jahrhundert; heute sprechen wir von „sanften Kriegen&#8221; und die derzeitige Medienkomponente gab es in jenen Jahren noch nicht.</p>
<p>Sehr klar wird jedoch, dass das kürzlich von den Vereinigten Staaten an den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro ausgesprochene Ultimatum und der Prozess der „Aufweichung&#8221; durch alle Arten von Sanktionen, einschließlich des Diebstahls der in den USA gegründeten venezolanischen Raffinerie Citgo, das Label der Methoden von vor anderthalb Jahrhunderten haben.</p>
<p>Dem kann man jetzt die giftigste Diffamierungskampagne gegen einen in einem transparenten Wahlverfahren demokratisch gewählten Präsidenten hinzufügen, während Washington hereinstürmt und eine Figur wie Juan Guaidó anerkennt, den selbsternannten provisorischen Präsidenten, der die Gesetze des Landes flagrant verletzt.</p>
<p>Die letzten Tage waren vor allem ein beschämender Eingriff in die inneren Angelegenheiten der bolivarischen Nation mit grotesken Drohungen und vulgären Angeboten an Maduro.</p>
<p>Bereits an diesem Wochenende war die Trump-Regierung so ratlos, dass sie dem legitimen venezolanischen Präsidenten ein Ultimatum stellte, sein Amt aufzugeben und sein Land zu verlassen.</p>
<p>Laut der Nachrichtenagentur Reuters bestand der US-Vizepräsident Mike Pence darauf, dass alle Optionen auf dem Tisch seien, um Maduro zu ersetzen, und Sicherheitsberater John Bolton sprach in beinahe selbstverständlicher Art und Weise von dem, was er als &#8220;eine friedliche Machtübergabe&#8221; bezeichnete.</p>
<p>Ohne Masken, die seine interventionistische Haltung und die der Kanonenbootdiplomatie verbergen konnten, betonte Mike Pence: &#8220;Dies ist keine Zeit für einen Dialog, dies ist die Zeit zum Handeln.&#8221;</p>
<p>Während einer Kundgebung in Florida – wo wohl sonst – sagte der Vizepräsident der Vereinigten Staaten: &#8220;Es ist an der Zeit, die Maduro-Diktatur ein für alle Mal zu beenden.&#8221;</p>
<p>Indem er Richtlinien aus Washington folgte, warnte in einer weiteren Drohgebärde der Machthaber Kolumbiens, Ivan Duque, dass „die Diktatur in Venezuela nur noch wenige Stunden hat&#8221; und forderte eine noch engere diplomatische Umzingelung Maduros.</p>
<p>Trump, seine Falken und einige Anhänger der Region haben vergessen, dass die Zeiten andere sind, dass die Diplomatie der Kriegsschiffe weder Gegenwart noch Zukunft hat, und dass, wenn das Volk selbst sich gegen die Einmischung zur Wehr setzt, die bolivarische Nation uneinnehmbar wird.</p>
<p>Es ist der Moment zu sagen, dass das Ultimatum nicht funktioniert, wenn der Widerstand und die Bereitschaft der Völker zu gewinnen überwiegen.</p>
<p>Im Kontext:</p>
<p>Die Vereinten Nationen erkennen Nicolás Maduro als Präsidenten an<br />
Die Afrikanische Union (UA) spricht Nicolás Maduro als legitimem Präsidenten Venezuelas ihre Unterstützung aus<br />
Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro rief am vergangenen Samstag dazu auf, die Nationalversammlung (AN) wieder zu legitimieren mit einer Anberaumung freier Wahlen, um die Mitglieder des Parlaments zu bestimmen.</p>
<p><strong>QUELLEN: TELESUR, HISPANTV, RT</strong></p>
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		<title>Venezuela und der Vereinigte Staatenstreich</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2019 18:54:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zweifelt noch jemand daran, dass es in dieser Welt Zauberei gibt? Während ich diese Zeilen schreibe, sagten über 49 Millionen Ergebnisse in weniger als einer Sekunde den Neugierigen bei Google, wer Juan Guaidó ist, was er macht oder wen er loswerden möchte – Guaidó, diese Art von kreolischem Dreamer, der sich in seinem eigenen Land den phantastischen Traum erfüllen möchte, Präsident zu sein.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4365" alt="Maduro en marcha popular" src="/files/2019/02/Maduro-en-marcha-popular.jpg" width="300" height="246" />CARACAS.— Zweifelt noch jemand daran, dass es in dieser Welt Zauberei gibt? Während ich diese Zeilen schreibe, sagten über 49 Millionen Ergebnisse in weniger als einer Sekunde den Neugierigen bei Google, wer Juan Guaidó ist, was er macht oder wen er loswerden möchte – Guaidó, diese Art von kreolischem Dreamer, der sich in seinem eigenen Land den phantastischen Traum erfüllen möchte, Präsident zu sein. Jemand, bei dem es vor einigen Wochen noch nicht einmal zum Klassensprecher gereicht hätte. Tatsächlich hat eine jüngste Umfrage des Instituts Hinterlaces enthüllt, dass 81 % der Venezolaner ihren angeblichen Präsidenten Juan Guaidó, einen der Erdenbewohner die im Augenblick die Medien beherrschen, nicht kennen.</p>
<p>Das Monitor Land, wie es in dieser Monatsstudie genannt wird, hat für 1.580 Interviews gesorgt, und obwohl Guaidó „Abgeordneter“ ist, haben nur 11 %, derer, die von ihm gehört haben, eine positive Meinung von ihm. Aber ganz sicherlich wissen seine Mentoren im Weißen Haus, die ihm ein gutes Image verpasst haben, wie unfähig er ist..</p>
<p>In einer Welt, in der der Zeitplan so flexibel ist wie die weichen Uhren von Dalí, beeindruckten die lokalen Ereignisse des 23. Januar wegen ihrer internationalen Synchronisierung: Nur wenige Stunden nach dem feurigen Aufruf des Vizepräsidenten Mike Pence, der keine Skrupel hatte ihn über Twitter zu verbreiten – und dort, wo man sich auf das Spiel eingelassen hat– das soziale Netz in ein Netz des Hasses einzutauschen, rief der Abgeordnete und frisch gebackene Präsident der Nationalversammlung, ohne den Umweg über die Urnen zu machen, zum öffentlichen Angriff auf die Präsidentschaft auf. Wenige Minuten nach dem Eid Guiadós, erkannte Donald Trump den Hochstapler als Interimspräsidenten an und zog die Fäden, damit der Chor der Verräter Unseres Amerikas und verschiedener misstönender Solisten anderer Regionen, sich in diese Farce einstimmten.</p>
<p>„Heute erkenne ich offiziell den Präsidenten der Nationalversammlung Venezuelas Juan Guaidó als Interimspräsidenten Venezuelas an“, erkärte Trump mit weihevoller Pose, so als ob eine Lebensform im Sonnensystem nicht wissen würde, dass er dabei war einen Putschversuch abzusegnen.</p>
<p>Trump scheint diese zu sammeln und über Venezuela sowie über ganz Lateinamerika sind die „Mikes“ hergefallen, denn außer Mike Pence hat auch Außenminister Mike Pompeo ohne rot zu werden gestanden, dass seine Regierung seit zwei Jahren daran arbeite, die Dinge im Miraflores Präsidentenpalast zu ändern, um eine „wirkliche Demokratie“ dort zu etablieren.</p>
<p>Nach diesen imperialen Entüllungen muss man sich nicht anstrengen, um zu verstehen, warum die beschlagnahmten Telefone der Militärs von Cotiza ein Caracas einige Stunden vor ihrer Rebellion Anrufe aus dem Ausland erhielten.</p>
<p>Von seinem universellen Wachturm aus salbte Donald Trump den „Interimspräsidenten“, ließ aber dabei aber ein kurioses Detail außen vor: In der Verfassung Venezuelas ist diese Figur nicht vorgesehen. Dieser lexikalische Stolperstein ist ein weiterer Beweis dafür, dass das Weiße Haus nicht sehen möchte, dass Juan Guaidó als Staatsman nichts weiter als ein schwaches Hologramm ist, einer jener Kometen, die nur mit viel Vorstellungskraft leuchten.</p>
<p>Das, was dort ausgedacht wird, ist oft noch nie dagewesen, einzigartig, manchmal unglaublich aber niemals lustig. Das was auf dem Spiel steht ist schlimm und geht weit über Venezuela heraus. Dieses Bestreben einer Parallregierung , das nicht jetzt erst begonnen hat, zielt darauf zu provozieren und kann sowohl innerhalb als auch außerhalb des Landes zu Zusammenstößen mit fatalen Folgen führen.</p>
<p>Ein Beispiel: Als die chavistische Regierung den Austritt Venezuelas aus der OAS beschloss, ernannte die wegen Missbrauch des Gerichts nicht funktionsfähige Nationalversammlung einen Botschafter, der sich in dem „Kolonienministerien“ sicherlich darum bemühen würde, das Leben für seine Brüder noch schwieriger zu machen.</p>
<p>Die venezolanische Konterrevolution hat außerdem eine „Generalstaatsanwältin, die von Bogotá aus von Ungerechtigkeit träumt und ein „Oberstes Gericht im Exil“, dessen Richter, wie Jugendliche auf dem Schulhof, im Internet zusammenkommen, um die Ordnung des Landes zu trüben.</p>
<p>Viele in Venezuela sprechen über die Ähnlichkeit dieser Rezeptur mit dem finsteren Nationalen Übergangsrat, der von der Regierung der Vereinigten Staaten ausgedacht und Libyen aufgezwungen wurde und der zum Nachteil des Präsidenten Muammar al-Gadafi im Jahr 2011 die Anerkennung verschiedener Länder, ja sogar der UNO erreichte, um das Land für die Plünderung von außen freizugeben, was kurze Zeit darauf dazu führte, dass der afrikanische Staatschef gejagt und brutal getötet wurde. Das Land verwandelte sich daraufhin, und das ist keine Metapher, von einer Nation des Wohlstands in eine Wüste.</p>
<p>Das ist wahrscheinlich die Landschaft, die Luis Almagro nach einer Invasion für Venezuela vorschwebt. Der Generalsekretär des Blocks, der die Staaten „à la USA“ organisiert, beglückwünschte Guaidó und drängte ihn „die Rückkehr der Demokratie im Land voranzutreiben“. Aber nicht genug mit dem Schulterklopfen: Präsident zu sein, auch wenn nur als Klon, dafür braucht man „Standbeine“. Diosdado Cabello, einer der wirklich Präsident ist und zwar der der Verfassunggebenden Versammlung, enthüllte in seinem Programm Con el mazo dando, dass er sich am 22. Januar auf Wunsch von Guaidó heimlich mit ihm traf und der ihm bei diesem Treffen andere Dinge gesagt habe, als die die er später gemacht habe.</p>
<p>„Er sagt, dass er von allen unter Druck gesetzt wurde. Druck wirst du von uns bekommen, dass du das nur weißt“, sagte der chavistische Führer auf dem Bildschirm. Falls der angebliche Präsident das abzustreiten versucht, würde Cabello die Einzelheiten des Gesprächs öffentlich machen, Tränen inklusiv.</p>
<p>Diese Welt ist ein alter Bekannter. Derjenige, der die Nachrichten verfolgt, weiß wohl, wer sofort Maduro unterstützt hat und wer erneut dem Traum von Bolívar die kalte Schulter gezeigt hat. Es gibt enthüllende Details: Der Verteidigungsminister Venezuelas Vladimir Padrino López organisierte eine Parade zur Untersützung seines wirklichen Befehlshabers, an der die gesamten Streitkräfte teilnahmen. Das würdige Antlitz des auf den Kopf gestellten Lateinamerika, in dem die ehrenvollen Uniformierten die Staatsstreiche anklagen müssen, die von Männern in Anzug und Krawatte ausgeführt werden, die sich dem Kapital ergeben haben.</p>
<p>Den 23. Januar wollten Guaidó und seine Marionetten – wahrscheinlich Zivilisten – den Jahrestag des Falls der Militärdiktatur mit der Proklamierung eines Putsches zusammenfallen lassen, der einem unaussprechlichen Regime den Weg freimacht. Die Fortschritte irgendeiner Regierung der Guaidós der Opposition liegen auf der Hand. María Corina Machado, die Koordinatorin von Vente Venezuela, sagte in einem Interview, dass „wenn Maduro am Leben bleiben will, er verstehen muss, dass die Stunde gekommen ist, zu akzeptieren, dass es aus ist.“ Ein äußerst demokratisches Projekt!</p>
<p>Guaidó hat sein eigenes, denn seine Hand war bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen in den Jahren 2007, 2014 und 2017 im Spiel und er ging sogar so weit zu behaupten, dass die Morde an Motorradfahrern durch Fallen aus Stacheldraht in diesen beiden letzten Jahren, von der Regierung gemacht wurden.</p>
<p>So vernünftig zum Beispiel der Aufruf des russischen Außenministeriums an die zum Chavismus in Opposition stehenden Politiker ist, sich „nicht in Bauern eines Schachspiels zu verwandeln, das andere spielen“, würde ich an diesem Nachmittag sagen: diese grauen Figuren werden noch eine Weile auf dem Schachbrett des Weißen Hauses bleiben.</p>
<p>Vor gerade einer Woche hatte die Opposition zu xten Mal die Absicht, die „letzte Schlacht“ zu schlagen, veerkündet. Sie kennen ihr Land nicht: In Venezuela wird jeden Tag gekämpft. Es wird noch tausend Jahre Kampf geben, wie schon Martí gesagt hat, denn Bolívar ist noch nicht am Ende.</p>
<p>Der, der sich das Hemd von Maduro anziehen möchte, Juan Guaidó, gab ein Kommuiqué heraus, um dem wirklichen Präsidenten zu widersprechen, indem er versicherte, dass „wir weiterhin diplomatische Beziehungen mit allen Ländern der Welt haben“, womit der die Yankee Diplomaten, die der chavistische Führer ausgewiesen hatte, dazu aufrief, zu bleiben.</p>
<p>Der nervöseste aller Malinches serviert den blutigen Konflikt von Caracas mit der größten Militärmacht der Geschichte auf dem Tablett. Dabei ist es nicht verwunderlich, dass der ehrgeizige junge Mann mit ein paar Tränen gewürzt, Diosdado Cabello privat etwas ganze anderes sagte, als das, was er schließlich machte: Wenn die tapferen Söhne des Libertador kämpfen müssen, gibt es keinen Zweifel, dass sie dies an der Seite des damit beaufragten Präsidenten tun.</p>
<p>DIE UNRECHTMÄSSIGE BELAGERUNG VENEZUELAS SETZT SICH FORT</p>
<p>Der US-Sicherheitsberater John Bolton kündigte die Verhängung von Sanktionen gegen die venezolanische Erdölgesellschaft PDVSA an. Diese würden aus der Einfrierung von 7 Milliarden Dollar des Unternehmens und einem Verlust von 11 Milliarden Dollar in den kommenden Jahren beim Export bestehen, wie der Finanzminister der USA Steven Mnuchin ankündigte.</p>
<p>Aus Versehen geriet bei einer Pressekonferenz auch Boltons Notizblock vor die Augen der Kameras. Dort war zu lesen: „5 000 Soldaten nach Kolumbien“. Politiker und Analytiker deuten dies als einen Aufmarsch gegen Venezuela.</p>
<p>Der Menschenrechtsanwalt Arilio Uribe hatte einen erregten Auftritt im Kongress seines Landes: „Sie werden Truppen nach Kolumbien bringen und uns in einen internationalen Krieg hineinziehen – und was sagt die Regierung?“.</p>
<p>Das US-Außenministerium bescheinigte dem Abgeordneten der Opposition Juan Guiadó, der sich selbst zum Präsidenten Venezuelas ernannt hat, die Berechtigung bestimmte venezolanische Aktiva, die in der Federal Reserve Bank in New York oder einer anderen Bank in den USA liegen, zu erhalten und zu kontrollieren. Diese Berechtigung wird auf die Aktiva angewandt werden, die auf Konten liegen, die der Zentralbank Venezuelas oder der Regierung von Nicolás Maduro gehören.</p>
<p>Die Einmischung in die ökonomischen Reserven Venezuelas seitens der USA stellt ein Akt internationaler Piraterie dar, der zu einem Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof führen kann. Am wahrscheinlichsten ist, dass die Ressourcen direkt von den Mächten benutzt werden, die die Absicht haben, in Venezuela einzugreifen, saget der Anwalt Santiago Romero.</p>
<p>Der russische Außenminister Sergej Lawrow prangerte den Zynismus der USA bei der Verhängung der Sanktionen gegen PDVSA an. „Unser Land wird keinesfalls aufhören auf allen möglichen Wegen im Falle Venezuelas die Achtung des Völkerrechts zu verteidigen und bekräftigt die Unterstützung für seinen verfassungsmäßigen Präsidenten Nicolás Maduro“.</p>
<p>China widersetzt sich den einseitig von den USA Venezuela aufgezwungenen Sanktionen. „China wird weiterhin unter Bedingungen der Gleichheit, des gegenseitigen Nutzens und der allgemeinen Entwicklung mit Venezuela zusammenarbeiten. Die Länder, die Sanktionen fördern, müssen die schlimmen Folgen verantworten, die sie mit sich bringen“, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Cheng Shuang.</p>
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		<title>Russland prangert Aufforderung der USA an, ein Attentat auf Maduro zu verüben</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2019 18:33:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die eurasische Nation prangerte am heutigen Donnerstag die offenen Aufrufe der USA an, gegen das Leben des legitimen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro vorzugehen und warnte vor den regionalen Folgen einer chaotischen Situation in dem südamerikanischen Land  ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4357" alt="Venezuela" src="/files/2019/02/Venezuela.jpg" width="300" height="248" />Die eurasische Nation prangerte am heutigen Donnerstag die offenen Aufrufe der USA an, gegen das Leben des legitimen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro vorzugehen und warnte vor den regionalen Folgen einer chaotischen Situation in dem südamerikanischen Land</p>
<p>In Bezug auf Maduros Äußerungen, dass er um seine Sicherheit fürchte, sagte María Zajorava, Sprecherin des Außenministeriums Russlands, gegenüber Prensa Latina, dass diese Sorge logisch sei.</p>
<p>Man müsse in Rechnung stellen, dass mächtige Repräsentanten der Vereinigten Staaten offen dazu aufriefen, Maduro zu stürzen, ihn als Präsidenten nicht anerkennen würden und damit auch nicht seine Immunität, seine Status und seine Entscheidungen, erklärte sie.</p>
<p>Auf diese Weise würden eindeutige Signale an bestimmte Personen gesendet, dass Maduro angeblich kein Präsident mehr sei und somit keinerlei Schutz oder Rechte mehr genieße, zumindest in der Vision Washingtons, sagte die Sprecherin.</p>
<p>Darüber hinaus setzten die Vereinigten Staaten bei dieser Gelegenheit auf alles, um die Lösung des venezolanischen Problems Made in USA in die Praxis umzusetzen, betonte sie.</p>
<p>Wenn man berücksichtige, dass die Vereinigten Staaten in anderen Teilen der Welt keinen außenpolitischen Erfolg hätten, könne der Fall Venezuela ein Manöver sein, um die Aufmerksamkeit von anderen Fronten abzulenken, sagte sie.</p>
<p>Die russische Regierung nehme auf der internationalen Bühne eine Position der Ablehnung nicht nur der Einmischung von außen ein, sondern auch der Überwachung und Kontrolle dessen, was innenpolitisch geschehe, mit dem Ziel eines Staatsstreichs in Venezuela, versicherte sie.</p>
<p>Russland werde sich weiter darum bemühen, diesen Streit im Sicherheitsrat und über internationale Kontakte zu lösen, fügte sie hinzu.</p>
<p>Darüber hinaus sehe die russische Seite die Bemühungen positiv, eine analytische Basis zu schaffen und Venezuela durch regionale Akteure, die außerhalb der Vorgaben Washingtons handelten, Hilfe zu leisten, sagte Zajarova.</p>
<p>Diese Länder der Region hätten verstanden, dass sie diejenigen sein würden, die die Folgen einer Verschärfung der venezolanischen Krise zu übernehmen oder zu erleiden hätten und dass ihnen niemand helfen würde, ihre eigenen Probleme zu lösen, die sich aus dieser Lage ergäben, betonte sie.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>UNO Experte schließt humanitäre Krise in Venezuela aus</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Feb 2018 18:00:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der unabhängige Experte der Vereinten Nationen Alfred Zayas erkannte die negativen Auswirkungen des Wirtschaftskriegs in Venezuela an, er verwarf aber die Idee, dass es zur Zeit eine humanitäre Krise in dem südmerikanischen Land gebe.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3889" alt="Venezuela experto crisis" src="/files/2018/02/Venezuela-experto-crisis.jpg" width="300" height="222" />Der Beauftragte für die Förderung einer Internationalen Demokratischen und Gerechten Ordnung der UNO sagte gegenüber Telesur, dass auch wenn es Mangel und Versorgungsengpässe in dem Land gebe, sich die Situation mit dem Bild, das man in anderen Ländern beobachten könne, nicht vergleichen lasse.</p>
<p>„Ich habe die Statistiken Venezuelas mit der anderer Länder verglichen und es gibt keine humanitäre Krise, natürlich gibt es Mangel und Versorgungsengpässe, aber wenn man Jahrzehnte für die Vereinten Nationen gelebt und gearbeitet hat und die Lage der Länder Asiens, Afrikas und in einigen Länder Amerikas kennt, weiß man, dass die Lage in Venezuela keine humanitäre Krise ist“, sagte er.</p>
<p>De Zayas wies auf die Auswirkungen der Medienkampagne auf die Wahrnehmung auf internationaler Ebene hin, die in vielen Fällen ein falsches Bild über die wirkliche Situation des Landes liefert, das, wie er betonte, unter einem „Wirtschaftskrieg, einer Finanzblockade und einem hohen Maß an Schmuggel“ leide.</p>
<p>Er sprach sich auch für größere internationale Solidarität aus, damit Venezuela diese Situation überwinden könne und war der Auffassung, dass die internationale Gemeinschaft für die Aufhebung der von den Vereinigten Staaten verhängten Sanktionen arbeiten müsse, die das venezolanische Volk beeinträchtigen.</p>
<p>„Es sind gerade diese Sanktionen, die die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten verschlechtern“, warnte er.</p>
<p>Der UNO Experte, der im November das südamerikanische Land besucht hatte, sagte, dass um eine humanitäre Krise zu begründen, wie sie Washington glauben machen wolle, glaubhafte Argumente fehlten. Dort wolle man nur den Sturz der demokratisch gewählten Regierung des Präsidenten Nicolás Maduro erreichen, betonte er.</p>
<p><strong>(Prensa Latina)</strong></p>
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