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	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; Krieg</title>
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		<title>Washington verliert das Spiel in Korea</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 17:16:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn die internationale Politik ein olympischer Wettbewerb wäre, dann wären die Vereinigten Staaten bei ihrem Wettlauf gegen die Demokratische Volksrepublik Korea weit vom Podium entfernt. Die Winterspiele, die in Südkorea stattfinden, sind Schauplatz einer der kühnsten diplomatischen Schachzüge in der jüngsten Geschichte der Halbinsel]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/files/2018/02/Washington-Corea.jpg" alt="Washington Corea" width="300" height="180" class="alignleft size-full wp-image-3845" />Wenn die internationale Politik ein olympischer Wettbewerb wäre, dann wären die Vereinigten Staaten bei ihrem Wettlauf gegen die Demokratische Volksrepublik Korea weit vom Podium entfernt.</p>
<p>Die Winterspiele, die in Südkorea stattfinden, sind Schauplatz einer der kühnsten diplomatischen Schachzüge in der jüngsten Geschichte der Halbinsel, die seit der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts von Konfrontationen geprägt ist.</p>
<p>Pyongyang beschloss inmitten der Eskalation kriegerischer Rhetorik Washingtons seinem Nachbarn einen Olivenzweig zu reichen und mit ihm gemeinsam an den Olympischen Winterspielen von PyeongChan, einer östlich der sükoreanischen Hauptstadt Seoul gelegenen Stadt, teilzunehmen.</p>
<p>Es waren nicht wenige logistische Barrieren, die das Olympische Komitee dabei in letzter Minute aus dem Weg räumen musste. Um nur eine Vorstellung davon zu bekommen: Man musste zunächst eine Sondererlaubnis bekommen, damit die nordkoreanische Flagge im olympischen Dorf wehen durfte. Die Gesetze zur nationalen Sicherheit Südkoreas stellen jegliches Lob für den nördlichen Nachbarn unter Strafe und die Benutzung seiner Symbole wird mit bis zu sieben Jahre Gefängnis geahndet.</p>
<p>Technisch gesehen befinden sich beide Länder im Kriegszustand, da der Konflikt des Jahres 1953 mit einem Waffenstillstand und nicht mit einem Friedenvertrag beendet wurde.</p>
<p>Die jüngsten Ereignisse aber gehen über den symbolischen Rahmen hinaus. Die Delegation Nordkoreas wird von keinem Geringeren als der hohen Beamtin der Arbeiterpartei und Schwester des Präsidenten Kim Jong-un angeführt.</p>
<p>Ihre Anwesenheit im südlichen Territorium ist ein historisches Ereignis. Es ist das erste Mitglied der Kim Familie, das seit dem Koreakrieg (1950-1953) das Land besucht. Darüber hinaus beschränken sich die Ziele seiner Anwesenheit nicht auf soziale Formalitäten.</p>
<p>Yo-jong führte einen handgeschriebenen Brief des Präsidenten Kim Jong-un mit sich, in dem er seinen südkoreanischen Gegenpart zu einem Treffen in Pyongyang einlädt. Ein solches Ereignis hat nicht mehr stattgefunden, seit dessen Vater, Kim Jong-Il vor über einem Jahrzehnt mit Roh Moo-Hyun zusammentraf.</p>
<p>Der südkoreanische Präsident Moon Jae-in hatte in seiner Wahlkampagne im letzten Jahr eine Annäherung zwischen beiden Ländern versprochen und die aus dem Norden erhaltene Einladung bringt ihn nun gegenüber seinem wichtigsten Verbündeten, den Vereinigten Staaten, in eine Zwickmühle.</p>
<p>Die jüngste Herzlichkeit der interkoreanischen Beziehungen ruft Besorgnis in Washington hervor, dessen Wirtschaftssanktionen um Nordkorea von seinem Nuklearprogramm abzubringen, gescheitert sind. Pyongyang versichert, dass seine Motive rein defensiver Natur seien und dass die strategische Bewaffnung angesichts der US-Aggressivität eine Überlebensgarantie darstelle.</p>
<p>Es ist auf jeden Fall sicher, dass die zu erwartenden Verluste im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung auf der Halbinsel eine der wichtigsten Bremsen für eine militärische Lösung des koreanischen Konflikts darstellen, das hat selbst das Pentagon anerkannt.</p>
<p>Hinzu kommt nun noch eine von der Demokratischen Volksrepublik Korea eröffnete diplomatische Front, die sicher nicht in den Plänen von Trumps Weißem Haus enthalten war, das mehr auf Draufgängertum als auf Feinheiten beim globalen geopolitischen Schachspiel aus ist.</p>
<p>Wir wissen nichts über die sportlichen Leistungen Pyonyangs bei den Olympischen Spielen, aber auf diplomatischem Gebiet hat es zweifellos schon eine Goldmedaille verdient.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Mehr Krieg und weniger Diplomatie in Trumps Budget für 2019</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 17:06:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Sprichwort sagt, dass Geld nicht alles sei. Aber wenn es um Politik geht, ist Geld ein guter Indikator zu wissen, wohin der Hase läuft. Wenn wir uns an diese Maxime halten, können wir den von Donald Trump vorgestellten Haushalt für 2019 mit den Worten zusammenfassen: „mehr Krieg und weniger Diplomatie“.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3841" alt="Imagen guerra EEUU" src="/files/2018/02/Imagen-guerra-EEUU.jpg" width="300" height="180" />Ein Sprichwort sagt, dass Geld nicht alles sei. Aber wenn es um Politik geht, ist Geld ein guter Indikator zu wissen, wohin der Hase läuft. Wenn wir uns an diese Maxime halten, können wir den von Donald Trump vorgestellten Haushalt für 2019 mit den Worten zusammenfassen: „mehr Krieg und weniger Diplomatie“.</p>
<p>Das Budget des Weißen Hauses schließt eine Kürzung von fast 18 Milliarden Dollar für das Außenministerium ein, was mehr oder weniger dem Verschwinden dreier von zehn Dollar für die Diplomatie gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr entspricht.</p>
<p>Die Kürzungen sind selektiv und die am meisten beeinträchtigten Bereiche werden internationale Organisationen sein, die von 3 Milliarden, 266 Millionen auf 2 Milliarden, 191 Millionen zurückgefahren werden, was ungefähr 33 % ausmacht.</p>
<p>Die Vereinten Nationen, eine der von der Administration Trump beleidigten Institutionen, werden, ungeachtet der Tatsache, dass sie die einzige darstellen, in der sämtliche Länder der Welt vertreten sind, ca. 600 Millionen Dollar weniger erhalten.</p>
<p>Schon in den vergangenen Monaten hatte der US-Präsident mit dem Einfrieren von Geldern gedroht, die sein Land an die UNO zahlt, falls diese fortfährt, Resolutionen zu unterstützen, die gegen die Interessen der Vereinigten Staaten gerichtet sind, wie es bei der Ablehnung der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels der Fall war.</p>
<p>Unter den globalen Organismen, die auch unter den Haushaltskürzungen der USA zu leiden haben werden, sind auch die Weltgesundheitsorganisation WHO und die Agentur für Migration und Flüchtlinge. Diejenigen, die sich dagegen freuen dürfen, sind die US-Militärs und der industrielle Komplex, der sie beliefert. Sie erhalten im neuen Haushalt eine deutliche Erhöhung an Zuwendungen, trotz des Wahlversprechens Trumps, sein Land aus den fehlgeschlagenen Kriegen im Mittleren Osten herauszunehmen.</p>
<p>Das Anwachsen der für das Verteidigungsministerium vorgesehenen Fonds hat durch den Senat, der einen Budgetumfang von 716 Milliarden Dollar für 2019 erwägt, bereits eine vorläufige Absegnung erhalten.</p>
<p>Die kürzlich in Dokumenten des Weißen Hauses gezogenen Sicherheits- und Verteidigungslinien zeigen eine Wendung gegenüber China und Russland als geostrategische Feinde. Der Haushalt der gegenwärtigen Administration sucht nun die notwendigen Dollar zur Umsetzung dieser Sichtweise bereitzustellen, was bereits in Moskau und Peking die Alarmglocken klingeln ließ.</p>
<p>Aber es geht nicht nur um Flugzeuge und Panzer. Präsident Trump vernachlässigt auch nicht die Gelder für subversive Aktivitäten gegen solche Länder, deren politische und soziale Systeme in Washington kein Wohlgefallen finden.</p>
<p>Laut offiziellen Dokumenten sind 10 Millionen Dollar für Programme der „Förderung der Demokratie” in Kuba eingeplant, die nichts anderes sind als illegale Initiativen, um den sogenannten „Regime Change“ herbeizuführen, nach dem sich ein Dutzend US-Regierungen seit dem Sieg der Revolution 1959 so gesehnt hat.</p>
<p>Jüngere Initiativen wie die Operative Kraft oder Task Force im Internet gegen Kuba, zu denen das State Department aufgerufen hat, weisen darauf hin, dass die Vereinigten Staaten stur ihre fehlgeschlagene Einmischungspolitik in Angelegenheiten der Größten der Antillen weiterverfolgen.</p>
<p>Für Venezuela, die andere Obsession des Weißen Hauses in Lateinamerika, ist zum ersten Mal eine Zuwendung von neun Millionen Dollar vorgesehen, mit dem Ziel, den verfassungsmäßig gewählten Präsidenten Nicolás Maduro zu entmachten.</p>
<p>Der Weg des Geldes ist klar gezeichnet und braucht jetzt nur noch die Bewilligung des Kongresses, um zur Ausführung zu kommen.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>DIE NATO IN DER VÖLKERMORD-ROLLE</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/10/24/die-nato-der-volkermord-rolle/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 01:02:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
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		<category><![CDATA[Muammar Al-Gaddafi]]></category>
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		<description><![CDATA[Jenes brutale Bündnis ist zum verräterischsten Repressionsinstrument geworden, das die Menschengeschichte je kennen gelernt hat. Die NATO hat diese globale Unterdrückungsrolle übernommen, sobald die UdSSR, die den Vereinigten Staaten zu ihrer Gründung als Vorwand gedient hat, ihre Existenz aufgegeben hatte. Ihre kriminelle Absicht wurde schon in Serbien offensichtlich, einem Land slawischen Ursprungs, dessen Volk im Zweiten Weltkrieg so heroisch gegen die Nazi-Truppen gekämpft hat.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jenes brutale Bündnis ist zum verräterischsten Repressionsinstrument geworden, das die Menschengeschichte je kennen gelernt hat.</p>
<p>Die NATO hat diese globale Unterdrückungsrolle übernommen, sobald die UdSSR, die den Vereinigten Staaten zu ihrer Gründung als Vorwand gedient hat, ihre Existenz aufgegeben hatte. Ihre kriminelle Absicht wurde schon in Serbien offensichtlich, einem Land slawischen Ursprungs, dessen Volk im Zweiten Weltkrieg so heroisch gegen die Nazi-Truppen gekämpft hat.</p>
<p>Als die Länder jener unheilvollen Organisation im März 1999, in ihren Bemühungen zur Desintegration von Jugoslawien nach dem Tod von Josip Broz Tito, ihre Truppen zur Unterstützung der Sezessionisten von Kosovo entsandt haben, stießen sie auf starken Widerstand jener Nation, deren erfahrene Streitkräfte intakt waren.</p>
<p>Die Yankee-Regierung griff auf Anraten der rechtsgerichteten spanischen Regierung von José María Aznar die Fernsehsender von Serbien an, die Brücken über die Donau und Belgrad, die Hauptstadt jenes Landes. Die Botschaft der Volksrepublik China wurde durch die Bomben der Yankees zerstört, mehrere der Beamten kamen um, und ein Irrtum &#8211; wie von den Autoren behauptetet wurde – war unmöglich gewesen. Zahlreiche serbische Patrioten verloren ihr Leben. Niedergedrückt durch die Macht der Aggressoren und die Auflösung der UdSSR kam Präsident Slobodan Miloševiс den Forderungen der NATO nach und ließ die Anwesenheit von Truppen jenes Bündnisse innerhalb von Kosovo, unter dem Mandat der UNO, zu, was schließlich zu seiner politischen Niederlage geführt hat und seiner Aburteilung vor dem absolut nicht unparteiischen Gerichtshof von Den Haag. Er starb merkwürdigerweise im Gefängnis.  Wenn die serbische Führungspersönlichkeit einige wenige Tage mehr standgehalten hätte, wäre die NATO in eine schwerwiegende Krise eingetreten, die beinahe ausgebrochen wäre. So verfügte das Imperium über viel mehr Zeit, um den ihm immer mehr untertänigen Mitgliedern jener Organisation seine Hegemonie aufzuzwingen.</p>
<p>In der Zeitspanne vom 21. Februar bis zum 27. April des laufenden Jahres habe ich auf der Website CubaDebate neun Reflexionen zum Thema veröffentlicht, in denen ich umfassend die Rolle der NATO in Libyen bzw. das, was meines Erachtens geschehen würde, behandelt habe.</p>
<p>Deshalb sehe ich mich heute zu einer Zusammenfassung der von mir dargelegten Hauptideen gezwungen, und von den Ereignissen, die so, wie vorausgesehen, geschehen sind, jetzt, wo eine der zentralen Gestalten der Geschichte, d.h. Muammar Al-Gaddafi, durch die modernsten Jagdbomber der NATO schwer verletzt wurde, welche sein Fahrzeug abgefangen und unbrauchbar gemacht haben, noch lebend gefangen genommen und durch die von jener militärischen Organisation bewaffneten Männer ermordet worden ist.</p>
<p>Sein Leichnam ist entführt und als Kriegstrophäe ausgestellt worden, eine Verhaltensweise, die die elementarsten Prinzipien der muslimischen Regeln und anderer, auf der Welt vorherrschender religiöser Glaubensrichtungen verletzt. Es wurde angekündigt, dass Libyen sehr bald zu einem „demokratischen Staat, Verteidiger der Menschenrechte“ erklärt werden wird.</p>
<p>Ich sehe mich gezwungen, diesen wichtigen und bedeutsamen Ereignissen mehrere Reflexionen zu widmen.</p>
<p>Fortsetzung folgt am morgigen Montag.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/10/firma-de-fidel-23-de-octubre-de-2011.jpg" alt="" width="377" height="266" /></p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz</strong></p>
<p><strong>23. Oktober 2011</strong></p>
<p><strong> 18:10 Uhr</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>NATO verlängert Krieg</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2011/09/25/nato-verlangert-krieg/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 13:27:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Muammar Al-Ghaddafi]]></category>
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		<description><![CDATA[Kampfjets der NATO sollen bei mehreren Luftangriffen in der Nacht zu Donnerstag auf die Hafenstadt Sirte mehr als 150 Menschen getötet haben. Auch Artillerie der Kampftruppen des sogenannten Nationalen Übergangsrates seien an dem Angriff beteiligt gewesen, sagte der Sprecher von Muammar Al-Ghaddafi, Musa Ibrahim, telefonisch der Nachrichtenagentur Reuters. Die Menschen seien »in ihren Häusern getötet worden«, so Ibrahim, das städtische Krankenhaus hätte die Arbeit einstellen müssen. In der vergangenen Woche sollen mehr als 300 Menschen durch NATO-Luftangriffe in Sirte getötet worden sein..]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Karin Leukefeld</strong></p>
<p><strong>(jungeWelt)</strong></p>
<div id="attachment_2503" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img class="size-full wp-image-2503" src="/files/2011/09/NATO.jpg" alt="" width="300" height="250" /><p class="wp-caption-text">Ein Anti-Ghaddafi-Kämpfer mit schwerer Artillerie am Freitag nahe Sirte. Foto: Reuters </p></div>
<p>Kampfjets der NATO sollen bei mehreren Luftangriffen in der Nacht zu  Donnerstag auf die Hafenstadt Sirte mehr als 150 Menschen getötet haben.  Auch Artillerie der Kampftruppen des sogenannten Nationalen  Übergangsrates seien an dem Angriff beteiligt gewesen, sagte der  Sprecher von Muammar Al-Ghaddafi, Musa Ibrahim, telefonisch der  Nachrichtenagentur Reuters. Die Menschen seien »in ihren Häusern getötet  worden«, so Ibrahim, das städtische Krankenhaus hätte die Arbeit  einstellen müssen. In der vergangenen Woche sollen mehr als 300 Menschen  durch NATO-Luftangriffe in Sirte getötet worden sein..</p>
<p>Sirte ist von den Aufständischen zu Land eingekreist, seeseitig und aus  der Luft wird die Stadt von der NATO kontrolliert. Bis auf  Satellitenverbindungen sind alle Kommunikationsmöglichkeiten gekappt.  Auch die Wüstenstadt Bani Walid soll heftigen Luftangriffen ausgesetzt  sein, heißt es aus Kreisen der Ghaddafi-Kämpfer. Sowohl aus Sirte als  auch aus Bani Walid fliehen Zivilisten. Flüchtlinge aus Sirte  berichteten Journalisten des südafrikanischen Nachrichtensenders News24,  es habe seit dem 20. August keinen Strom mehr in Sirte gegeben, es gebe  kein Wasser, kaum Benzin, die Nahrungsmittel seien knapp.</p>
<p>Während die einen sagen, sie seien von Ghaddafis Truppen an der Flucht  gehindert worden, berichteten andere, sie seien aus Furcht vor den  Angriffen der NATO und der Rebellen nicht geflohen. Die Stadt sei  dauernd mit Raketen beschossen und aus der Luft angegriffen worden.  Widersprüchliche Angaben gibt es auch über die Haltung der  Zivilbevölkerung in Sirte. Während manche Reporter berichten, Zivilisten  hätten sich den Kämpfern Ghaddafis angeschlossen, um die Stadt »gegen  die NATO-Rebellen« zu verteidigen, heißt es in anderen Berichten, ganze  Familien würden von Ghaddafi-Kämpfern regelrecht »hingerichtet«, sobald  man sie verdächtige, mit den neuen Machthabern Libyens zu  sympathisieren.</p>
<p>Am Donnerstag hatte die NATO in Brüssel erklärt, ihre Angriffe in Libyen  für weitere 90 Tage fortzusetzen. Die Kampfflugzeuge würden in der Luft  bleiben, solange die libyschen Bürger bedroht seien, sagte  NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Die Mission sei bisher  »außerordentlich erfolgreich« gewesen. Die Kampfjets flogen seit März  23350 Einsätze, davon waren 8751 gezielte Angriffe. Am 30. Juli wurden  bei einem Angriff auf das staatliche libysche Fernsehen drei  Journalisten getötet und 21 verletzt. Unbestätigten Berichten zufolge  wurden seit März bis zu 50000 Menschen getötet.</p>
<p>Journalisten berichten derweil von völlig desorientierten Kämpfern des  Übergangsrates. Vor Bani Walid hätten einige sich durch unkontrollierten  Waffengebrauch selbst oder Kameraden getötet. Es gebe keine  Koordination und keine Disziplin, schreibt Mohammed Ali Harissi für  Middle East Online. Bei Bani Walid wurde der Korrespondent von BBC  Arabisch und der libanesischen Tageszeitung As Safir, Mohammad Ballout,  durch ein fingergroßes Geschoß schwer verletzt, das zuvor zwei weitere  Medienmitarbeiter durchbohrt und einen von ihnen getötet hatte.</p>
<p>Sowohl die Afrikanische Union, als auch Algerien haben mittlerweile den  Nationalen Übergangsrat in Libyen anerkannt. Der südafrikanische  Präsident Jakob Zuma forderte auf der UN-Vollversammlung ein Ende der  Kämpfe in Libyen und der NATO-Luftangriffe.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Geheimplan der Alliierten für Libyen: die Teilung in zwei Staaten</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2011/04/05/der-geheimplan-der-alliierten-fur-libyen-die-teilung-zwei-staaten/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 17:11:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Gaddafi]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie uns aus Quellen, die derzeit nicht genannt werden können, bekannt wurde, haben Frankreich und Italien dem Vernehmen nach einen Plan vorgeschlagen, Libyen de facto zu teilen und die Macht von Gaddafi über die Hauptstadt Tripolis und das gesamte so genannte Tripolitanien zu erhalten, sowie die Bildung eines neuen Staatssubjektes mit der Hauptstadt Bengasi und der Kontrolle über die Küstenregion Cyrenaika zu unterstützen. Der Plan wird auch von den USA unterstützt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Arsenij Kamatosow Арсений Каматозов </strong></p>
<p><span><strong>Traduit par  Hans-Jürgen Falkenhagen - Brigitte Queck Бригитте Квекya</strong></span></p>
<p>Das Wesen dieses raffinierten Plans ist nicht ohne die Kenntnis einiger Details zu verstehen. Die Sache besteht darin, dass Libyen mit seinem Sechs-Millionen Volk der Fläche nach eines der größten Länder Afrikas ist, aber 90 Prozent seines Territoriums Wüste bilden, wo ein Leben derzeit höchstgradig unmöglich ist. Das Leben ist hier nur  längst der Küste des Mittelmeeres möglich. Hier brodelt  das Leben und in Bengasi und Umgebung sowie südlich und südwestlich davon wird auch die Hauptmenge an Erdöl und Erdgas gefördert. In Tripolis und rund um Tripolis wird das durch den Verkauf von Erdöl und Erdgas verdiente Geld zum Erhalt der Dschamahirija (der Sozialistischen Libysch-Arabischen Volks Dschamahirija, wie die offizielle Bezeichnung lautet) auch ausgegeben.</p>
<p>Übrigens zeigte sich der Sozialismus in Libyen von Oberst Gaddafi sehr lebendig und gegenüber dem Virus einer Revolution ziemlich stabil. Wenn man so will, den Gegnern des „verrückten Obersten“ fiel es schwer, ihn nach der tunesischen oder ägyptischen Variante zu stürzen. Hunderttausende, geschweige denn Millionen von unzufriedenen Massen auf die Beine zu bringen, ist bis jetzt nicht gelungen. Sogar unter dem Schirm der Luftwaffe der Verbündeten USA, Großbritannien, Frankreich und anderer und bei deren voller politischer Unterstützung waren die Gaddafi-Gegner nicht in der Lage, etwas vorzuweisen, was nach einem Meer von Volksunterstützung oder gar nach einer tosenden Sturmflut oder einem reißenden Fluss des Volkszorns aussah oder aussieht.</p>
<div>
<p>Das ist übrigens auch nicht verwunderlich. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts baute Gaddafi auf dem Hintergrund des sich immer mehr verteuernden Erdöls und Erdgases praktisch ein Volumen von über 16 000 US-Dollar Bruttoinlandsprodukt je Einwohner des libyschen Staates auf (in Rumänien, das der EU beigetreten ist, sind es 11 000 US-Dollar, die Ukraine erwirtschaft ein Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt von 7000 US-Dollar.)</p>
<p>Hinter dieser Statistik stehen handfeste Fakten der Bevölkerungspartizipation, die den gewöhnlichen Einwohnern Europas völlig unbekannt sind. Bei aller Abscheulichkeit Gaddafis und seines korrupten Clans erhält jeder Einwohner Libyens jährlich 1000 US-Dollar in Form einer Öl-Prämie. Im Lande gibt es nicht den Begriff der Wohnungsmiete, Wohnungen sind mietfrei, dort gibt es keine Zahlungen für Strom oder Gas und Benzin kostet dort 10 Cent pro Liter.</p>
<p>In diesem Staat werden zinslose Kredite für den Kauf von Autos und Wohnungen vergeben. Die medizinische Versorgung ist für alle kostenlos und auch die Bildung ist vom Kindergarten bis zur Hochschule für alle Bürger und Bürgerinnen Libyens unentgeltlich. Gaddafi bezahlt für einen Libyer und eine Libyerin eine gewünschte Ausbildung im Ausland, wenn sie ein entsprechendes Examen ablegen. Und auf den Wunsch hin, ein Unternehmen zu gründen, erhält ein libyscher Einwohner von der Staatsmacht 20 000 US-Dollar Startkapital umsonst. In der Zeit der Herrschaft von Oberst Gaddafis wurde die Bevölkerung Libyens aufgebaut, das heißt stark vermehrt. Für jedes Kind erhielt eine Frau 7000 US-Dollar plus das Recht, in Läden mit speziell gesenkten Preisen Produkte insbesondere für Kinder und für sich einzukaufen.</p>
<p>Hinzukommt die Unterstützung für Arbeitslose in Höhe von 700 US-Dollar im Monat, und der Lohn beispielsweise einer Krankenschwester beträgt 1000 US-Dollar. Daran kann man ermessen, welche Amplitude an Ansehen Oberst Gaddafi hat.</p>
</div>
<div>
<p>Natürlich kann man auch eine Vorstellung vom Ausmaß an Korruption bekommen, die aus der Verteilung aller dieser in Afrika (übrigens nicht nur in Afrika) einmaligen Wohltaten erwuchs, aber es ist auch unbezweifelbar, dass die absolute Mehrheit der Stadtbewohner der glücklichen Dschamahirija wie auf einer Glückswelle schwamm.</p>
<p>Das Pech von Gaddafi bestand darin, dass Libyen trotzdem so kein städtisches Land wurde. Hunderte von Beduinenstämmen zogen und ziehen längst und quer durch die Erdölgebiete und schufen hier das ethnische Mosaik eines gruseligen afghanischen Gebräus.</p>
<p>Obgleich Gaddafi sich selbst Beduine nennt, (wie er unlängst erklärte), war sein Vater französischer Flieger des Geschwaders Normandie-Njemen, der in der Sowjetunion bei einem Fliegereinsatz starb, und bezüglich seiner Brüder auf den Kamelen war er immer ziemlich erbarmungslos, weil sie Beduinen blieben. Namentlich aus dieser sehr seltsamen und schwer beschreibbaren beweglichen und verschwommenen Masse versuchen die bengasischen Aufständischen jetzt eine Unterstützungsgruppierung zu formieren.</p>
<p>Das lässt sich bis jetzt schlecht an. Sogar der joviale Sarkozy mit einem ganzen Flugzeugträger an der Küste Libyens überzeugt die Beduinen nicht.. Weil sie seit Jahrhunderten auf Wüstenschiffen umherziehen, passen Flugzeugträger irgendwie nicht zu ihnen. Und auch hinsichtlich von Schnörkeleien kann Sarkozy dem Temperament nach als Handwerkslehrling Muammar al-Gaddafi nicht das Wasser reichen. Aber seit 40 Jahren bekommen die Beduinen von Gaddafi auch nicht viel zu sehen, da sie alle abgesondert leben.</p>
<p>Herauskommt, dass auch dem neuen Bengasi nur die zwei ewigen Trümpfe gegen die Stammesführer bleiben, sie wie bei Gaddafi käuflich zu machen und einzuschüchtern. Aber dafür müssen sie erst mal den Weg des Bulgakowschen Schwonder (eine Gestalt der russischen klassischen Literatur) gehen, nämlich wegnehmen und aufteilen. [<em>Michail Bulgakow (1891-1940) war ein russischer Schriftsteller und Satiriker. Schwonder ist eine Figur aus dem Buch von Michail Bulgakow mit dem Titel „Hundeherz“ AdÜ</em>]</p>
<div id="attachment_2270" style="width: 580px" class="wp-caption aligncenter"><img class="size-full wp-image-2270" src="/files/2011/04/eeuu-libya1.jpg" alt="" width="580" height="466" /><p class="wp-caption-text">Carlos Latuff</p></div>
<p>Dahinter verbergen sich  eigentlich auch die Triebfedern des Geheimplans, von dem sich die bundesdeutsche Kanzlerin Angela Merkel distanzierte. Zwischen dem rebellischen Bengasi und dem satten Tripolis liegen fast tausend Kilometer.</p>
<p>Der Himmel entzog sich ihm, war dem Oberst Gaddafi ungnädig. Man nahm ihm auch die Möglichkeit, Revanche zu nehmen, einen Feldzug der langen Messer zu führen. Andererseits können die bengasischen Sarkozy-Leute auch bei beliebiger Luftunterstützung nicht in Bälde zum Zug auf Tripolis antreten. Sie haben das auch nicht nötig. Das Erdöl, das Erdgas, die Häfen und die Rohrleitungen haben sie ja schon in der Hand [<em>das allerdings auch mit Vorbehalt, mit Kriegslist und Unterstützung von Beduinen gelang es den Gaddafi-Truppen, am 29. und 30. März sogar Ras Lanuf und Al-Brega zurückzuerobern. Übrigens Kriegslist: Es gibt von uns nicht verifizierbare Informationen wie folgt: Wenn verbündete Flugzeuge auftauchten, hissten die Gaddafi-Truppen zum Beispiel auf ihren Fahrzeugen die Flagge von König Idris I., die Flagge der bengasischen Rebellen. Auch u.a. die Radar- und Funkortung der Gaddafi-Truppen wurde für die Franzosen, Briten und Amerikaner schwieriger. Bezüglich der Zielerkennung bestand beispielsweise die Gefahr der Verwechselung mit Rebellen. Auch große Teile der Bewohner der zunächst von den Rebellen besetzten Orte unterstützten die anrückenden Gaddafi-Truppen. Es gab zahlreiche Angriffe auf die Rebellentruppen in den besetzten Orten aus dem Hinterhalt, AdÜ</em>].</p>
<p>Das bedeutet, dass es zwei Libyen geben wird. In Afrika braucht man nach einem Beispiel der Sezession (das heißt der Abspaltung eines Teils aus einem Staatsverband) nicht weit zu suchen. Da findet sich unweit daneben der geteilte Sudan, und es gibt dort Äthiopien und Eritrea. Und es wird ein Ostlibyen oder eine Demokratische Republik Cyrenaika geben, [<em>allerdings mit gleicher Sprache, dem Arabischen, wie in Westlibyen, es sei denn, man führt dort die Beduinensprache als Amtssprache ein, AdÜ</em>].</p>
<p>Das Problem, so denke ich, liegt aber nicht in der Bezeichnung, sondern im Inhalt. Man versuche sich das Phantasiebild vorzustellen, dass ein Dutzend von unter dem Patronat des Westens stehenden banditenhaften Gestalten plötzlich an die Regierung eines unabhängigen Tjumens gelangen (Tjumen ist ein bedeutendes Erdölfördergebiet der Russischen Föderation). Bleibt es, obgleich im Gespann von Dieben, dem Gesetz verpflichtet oder sagt man dort, mein lieber Gemahl, das ist mein Land und ich bin hier selbst das Gesetz. Und was folgt daraus?</p>
<p>Jetzt begreift man, warum die weise Frau Merkel von dem viel versprechenden Plan von Sarkozy abrückte. Wenn die neuen Herren des libyschen Erdöls es sich gegenseitig in die Kehle gießen und sich an den reichen Erlösen aus ihrem Verkauf ergötzen wollen, können ihnen auch nicht die Flugzeugträgerluftwaffe von Sarkozy und auch keine amerikanischen Tomahawks auf die Pelle rücken. Es bleibt dann nur, Bodentruppen ins Land einrücken zu lassen. Man kann sich vorstellen, wie an diesem Tag der Oberst Gaddafi sich vor Lachen krümmen wird. Nun wird er bis dahin noch leben? Ich denke, er wird bestimmt noch leben. Einer meiner Blogger-Freunde, der sich inmitten der libyschen Ereignisse befindet, schreibt, dass es die Hauptsorge der Verbündeten ist, Oberst Gaddafi per Zufall den Garaus zu machen. In dieser Kombination ist er unersetzlich. Natürlich, Krieg ist Krieg und wozu die siegreichen französischen Flugzeuge der Flugzeugträger und die amerikanischen Tomahawks noch zu allem fähig sind, das weiß nicht mal Sarkozy.</p>
<p>(Mit Informationen <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=4490" >Tlaxcala</a>)</p>
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		<title>Der Faschistische Krieg Der Nato</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 17:11:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
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		<description><![CDATA[Man braucht nicht Wahrsager zu sein, um das zu wissen, was ich mit äußerster Genauigkeit  in drei der auf der Website CubaDebate vom 21. Februar bis zum 3. März veröffentlichten Reflexionen voraussah: „Der Plan der NATO besteht darin, Libyen zu besetzen“, „Totentanz des Zynismus“, und „ Der unvermeidbare Krieg der NATO“. Nicht einmal die faschistischen Führer von Deutschland und Italien haben sich als Folge des 1936 ausgelösten Spanischen Bürgerkrieges so äußerst dreist und unverhüllt verhalten, ein Ereignis, das vielleicht vielen in diesen Tagen in Erinnerung gekommen ist.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Man braucht nicht Wahrsager zu sein, um das zu wissen, was ich mit äußerster Genauigkeit  in drei der auf der Website CubaDebate vom 21. Februar bis zum 3. März veröffentlichten Reflexionen voraussah: „Der Plan der NATO besteht darin, Libyen zu besetzen“, „Totentanz des Zynismus“, und „ Der unvermeidbare Krieg der NATO“.</p>
<p>Nicht einmal die faschistischen Führer von Deutschland und Italien haben sich als Folge des 1936 ausgelösten Spanischen Bürgerkrieges so äußerst dreist und unverhüllt verhalten, ein Ereignis, das vielleicht vielen in diesen Tagen in Erinnerung gekommen ist.</p>
<p>Seitdem sind fast genau 75 Jahre vergangen; aber nichts ist so, dass es den Veränderungen gleichkommen kann, die während 75 Jahrhunderten, oder wenn Sie wollen, in 75 Jahrtausenden des menschlichen Lebens auf unserem Planeten stattgefunden haben.</p>
<p>Manchmal scheint es so, als ob wir, d.h. diejenigen, die ruhig und gelassen ihre Meinung über diese Themen verlautbaren, maßlos übertreiben würden. Ich wage zu sagen, dass wir eher naiv sind, wenn wir annehmen, dass die Hinterhältigkeit und Täuschung bzw. die kolossale Ignoranz, zu der die Menschheit mitgerissen worden ist,  allen bewusst sein müsste.</p>
<p>Im Jahr 1936 bestand eine intensive Konfrontation zwischen zwei Systemen und zwei Ideologien, die in ihrer militärischen Macht annähernd gleich waren.</p>
<p>Die damaligen Waffen schienen im Vergleich zu den heutigen Spielzeuge. Das Überleben der Menschheit war abgesichert, trotz der zerstörerischen und örtlich tödlichen Macht derselben.<strong> </strong>Ganze Städte und sogar Nationen konnten potentiell zerstört werden. Aber niemals konnte die Menschheit insgesamt wie jetzt aufgrund der mittels der aktuellen Wissenschaft und Technik entwickelten stupiden und selbstmörderischen Macht mehrfach ausgerottet werden.</p>
<p>Ausgehend von diesen Realitäten sind beschämend die ständig verbreiteten Nachrichten über die Verwendung von leistungsfähigen Laser-gelenkten Raketen von größter Präzision; Jagdbombern mit doppelter Schallgeschwindigkeit; mächtigen Sprengstoffen, die gehärtete Metalle durch Uran zerbersten lassen können und deren Auswirkungen auf die Bevölkerung und ihre Nachkommen auf unbestimmte Zeit andauern wird.</p>
<p>Kuba hat bei der Sitzung in Genf seine Position bezüglich des inneren Problems von Libyen dargelegt. Es hat ohne Zögern die Idee einer politischen Lösung des Konflikts in jenem Land verteidigt und sich kategorisch gegen jegliche ausländische militärische Intervention ausgesprochen.</p>
<p>In einer Welt, wo das Bündnis der Vereinigten Staaten und der entwickelten kapitalistischen Mächte von Europa sich immer mehr der Ressourcen und der Ergebnisse der Arbeit der Völker bemächtigt, würde sich jeglicher ehrliche Bürger, unabhängig davon, welche seine Haltung gegenüber der Regierung auch sei, einer ausländischen militärischen Intervention seines Vaterlandes widersetzen.</p>
<p>Das Absurdeste der jetzigen Situation besteht darin, dass sich vor Beginn des brutalen Krieges im Norden von Afrika in einer anderen Region der Welt, fast 10.000  Kilometer davon entfernt, nach einem durch ein Erdbeben der Stärke 9 verursachten Tsunami ein atomarer Unfall an einem der am dichtesten besiedelten Punkte des Planeten ereignet hatte, was einem so arbeitsamen Land wie Japan schon knapp 30.000 Todesopfer gekostet hat. Solch ein Unfall hätte sich vor 75 Jahren nicht ereignen können.</p>
<p>In Haiti, einem armen und unterentwickelten Land, hat ein Erdbeben von knapp Stärke 7 auf der Richterskala über 300.000 Tode verursacht, außerdem unzählige Verwundete und hunderttausende Verletzte.</p>
<p>Jedoch in Japan war das schrecklich Tragische der Unfall im Atomkraftwerk von Fukushima, dessen Auswirkungen noch zu bestimmen sind.</p>
<p>Ich werde im Folgenden nur einige wenige Schlagzeilen der Nachrichtenagenturen zitieren:</p>
<p>„ANSA.- Das Atomkraftwerk Fukushima 1 verbreitet jetzt „äußerst starke, potentiell tödliche Strahlungen“, sagte Gregory Jaczko, Leiter der der US-Atombehörde Nuclear Regulatory Commission (NRC).“</p>
<p>„EFE.- Die atomare Bedrohung aufgrund der kritischen Situation von einem Kraftwerk in Japan infolge des Erdbebens hat die Sicherheitsüberprüfungen der Atomkraftwerke auf der ganzen Welt in die Höhe getrieben und einige Länder dazu geführt, ihre Pläne zum Erliegen zu bringen.“</p>
<p>„Reuters.- Das zerstörerische Erdbeben von Japan und die Vertiefung der Atomkrise könnten Verluste von bis zu 200 Milliarden Dollar für dessen Wirtschaft mit sich bringen, aber die globalen Auswirkungen sind im Moment schwer vorauszusagen.“</p>
<p>„EFE.- Die Verschlimmerung der Situation an einem Meiler nach dem anderen im Atomkraftwerk ließ die Befürchtungen bezüglich einer atomaren Katastrophe in Japan weiter steigen, ohne dass die verzweifelten Versuche, ein radioaktives Leck unter Kontrolle zu bringen, einen Hoffnungsschimmer gebracht hätten.“</p>
<p>„AFP.- Kaiser Akihito bringt seine Besorgnis aufgrund des unvorhersehbaren Charakters der Atomkrise zum Ausdruck, welche Japan nach dem Erdbeben und dem Tsunami geißelt, die Tausende Menschen getötet und 500.000 ohne Heim belassen haben. Es wird von einem neuen Erdbeben in der Region von Tokio berichtet.“</p>
<p>Es gibt Agenturmeldungen, die noch größere Besorgnis erregende Dinge mitteilen. Manche erwähnen die Präsenz von toxischem radioaktivem Jod im Wasser von Tokio, und zwar von der doppelten Menge, als für den Genuss der kleinsten Kinder in der japanischen Hauptstadt zulässig ist. Eine Agenturmeldung besagt, dass die Vorräte an abgefülltem Wasser in Tokio zu Ende gehen, einer Stadt, die in einer Präfektur von über 200 Kilometer Entfernung von Fukushima liegt.</p>
<p>Alle diese Umstände insgesamt bestimmen eine dramatische Situation für unsere Welt.</p>
<p>Ich kann meinen Standpunkt über den Krieg in Libyen vollkommen frei darlegen.</p>
<p>Ich habe nicht die selben politischen oder religiösen Anschauungen wie die  Führungspersönlichkeit jenes Landes. Ich bin Marxist-Leninist und Anhänger von Marti, wie ich es schon gesagt habe.</p>
<p>Ich sehe Libyen als ein Land der Bewegung der Blockfreien Länder und als einen der souveränen Staaten von den knapp 200 der Organisation der Vereinten Nationen.</p>
<p>Nie jemals zuvor ist ein großes oder kleines Land, in diesem Fall von knapp 5 Millionen Einwohnern, Opfer eines so brutalen Angriffs durch die Luftstreitkräfte einer militärischen Organisation gewesen, die über Tausende Jagdbomber, mehr als 100 U-Boote, atomare Flugzeugträger und genügend Arsenal verfügt, um den Planeten viele Male zu zerstören. Solch eine Situation hat unsere Gattung nie jemals zuvor kennen gelernt und vor 75 Jahren, als die Nazi-Bomber Ziele in Spanien angriffen, gab es nichts Dergleichen.</p>
<p>Doch jetzt wird die kriminelle NATO, die ihr Ansehen verloren hat, einen „wunderschönen“ Comic über ihr „humanitäres“ Bombardement verfassen.</p>
<p>Wenn Gaddafi die Traditionen seines Volkes ehrt und so zu kämpfen beschließt, wie er es versprochen hat, d.h. bis zum letzten Atemzug an der Seite der Libyer, die den schlimmsten Bombardements zu begegnen haben, die jemals ein Land erlitten hat, dann wird er die NATO und ihre kriminellen Projekte im Morast ihrer Schmach versenken.</p>
<p>Die Völker achten jene Menschen, die ihre Pflicht zu erfüllen wissen und glauben an sie.</p>
<p>Vor über 50 Jahren, als die Vereinigten Staaten mehr als hundert Kubaner durch die Explosion des Handelsschiffes „La Coubre“ ermordeten, hat unser Volk die Losung „Vaterland oder Tod“ verkündet. Und es hat das erfüllt und ist immer bereit gewesen, sein Wort zu halten.</p>
<p>„Wer versucht, sich Kubas zu bemächtigen“ &#8211; so verkündete der ruhmreichste Kämpfer unserer Geschichte -, „der wird nur den in Blut getränkten Staub unserer Erde ernten“.</p>
<p>Ich bitte um Entschuldigung wegen der Offenheit, mit der ich dieses Thema behandelt habe.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/03/firma-de-fidel-28-de-marzo-de-2011-300x182.jpg" alt="" width="300" height="182" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz</strong></p>
<p><strong>28. März 2011</strong></p>
<p><strong>20:14 Uhr</strong></p>
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