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	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; Korea</title>
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		<title>Washington verliert das Spiel in Korea</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 17:16:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Korea]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn die internationale Politik ein olympischer Wettbewerb wäre, dann wären die Vereinigten Staaten bei ihrem Wettlauf gegen die Demokratische Volksrepublik Korea weit vom Podium entfernt. Die Winterspiele, die in Südkorea stattfinden, sind Schauplatz einer der kühnsten diplomatischen Schachzüge in der jüngsten Geschichte der Halbinsel]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/files/2018/02/Washington-Corea.jpg" alt="Washington Corea" width="300" height="180" class="alignleft size-full wp-image-3845" />Wenn die internationale Politik ein olympischer Wettbewerb wäre, dann wären die Vereinigten Staaten bei ihrem Wettlauf gegen die Demokratische Volksrepublik Korea weit vom Podium entfernt.</p>
<p>Die Winterspiele, die in Südkorea stattfinden, sind Schauplatz einer der kühnsten diplomatischen Schachzüge in der jüngsten Geschichte der Halbinsel, die seit der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts von Konfrontationen geprägt ist.</p>
<p>Pyongyang beschloss inmitten der Eskalation kriegerischer Rhetorik Washingtons seinem Nachbarn einen Olivenzweig zu reichen und mit ihm gemeinsam an den Olympischen Winterspielen von PyeongChan, einer östlich der sükoreanischen Hauptstadt Seoul gelegenen Stadt, teilzunehmen.</p>
<p>Es waren nicht wenige logistische Barrieren, die das Olympische Komitee dabei in letzter Minute aus dem Weg räumen musste. Um nur eine Vorstellung davon zu bekommen: Man musste zunächst eine Sondererlaubnis bekommen, damit die nordkoreanische Flagge im olympischen Dorf wehen durfte. Die Gesetze zur nationalen Sicherheit Südkoreas stellen jegliches Lob für den nördlichen Nachbarn unter Strafe und die Benutzung seiner Symbole wird mit bis zu sieben Jahre Gefängnis geahndet.</p>
<p>Technisch gesehen befinden sich beide Länder im Kriegszustand, da der Konflikt des Jahres 1953 mit einem Waffenstillstand und nicht mit einem Friedenvertrag beendet wurde.</p>
<p>Die jüngsten Ereignisse aber gehen über den symbolischen Rahmen hinaus. Die Delegation Nordkoreas wird von keinem Geringeren als der hohen Beamtin der Arbeiterpartei und Schwester des Präsidenten Kim Jong-un angeführt.</p>
<p>Ihre Anwesenheit im südlichen Territorium ist ein historisches Ereignis. Es ist das erste Mitglied der Kim Familie, das seit dem Koreakrieg (1950-1953) das Land besucht. Darüber hinaus beschränken sich die Ziele seiner Anwesenheit nicht auf soziale Formalitäten.</p>
<p>Yo-jong führte einen handgeschriebenen Brief des Präsidenten Kim Jong-un mit sich, in dem er seinen südkoreanischen Gegenpart zu einem Treffen in Pyongyang einlädt. Ein solches Ereignis hat nicht mehr stattgefunden, seit dessen Vater, Kim Jong-Il vor über einem Jahrzehnt mit Roh Moo-Hyun zusammentraf.</p>
<p>Der südkoreanische Präsident Moon Jae-in hatte in seiner Wahlkampagne im letzten Jahr eine Annäherung zwischen beiden Ländern versprochen und die aus dem Norden erhaltene Einladung bringt ihn nun gegenüber seinem wichtigsten Verbündeten, den Vereinigten Staaten, in eine Zwickmühle.</p>
<p>Die jüngste Herzlichkeit der interkoreanischen Beziehungen ruft Besorgnis in Washington hervor, dessen Wirtschaftssanktionen um Nordkorea von seinem Nuklearprogramm abzubringen, gescheitert sind. Pyongyang versichert, dass seine Motive rein defensiver Natur seien und dass die strategische Bewaffnung angesichts der US-Aggressivität eine Überlebensgarantie darstelle.</p>
<p>Es ist auf jeden Fall sicher, dass die zu erwartenden Verluste im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung auf der Halbinsel eine der wichtigsten Bremsen für eine militärische Lösung des koreanischen Konflikts darstellen, das hat selbst das Pentagon anerkannt.</p>
<p>Hinzu kommt nun noch eine von der Demokratischen Volksrepublik Korea eröffnete diplomatische Front, die sicher nicht in den Plänen von Trumps Weißem Haus enthalten war, das mehr auf Draufgängertum als auf Feinheiten beim globalen geopolitischen Schachspiel aus ist.</p>
<p>Wir wissen nichts über die sportlichen Leistungen Pyonyangs bei den Olympischen Spielen, aber auf diplomatischem Gebiet hat es zweifellos schon eine Goldmedaille verdient.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Die Pflicht, Einen Krieg In Korea Zu Verhindern</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 17:36:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
		<category><![CDATA[Korea]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen habe ich mich auf die großen Herausforderungen bezogen, denen sich die Menschheit heute stellen muss. Das intelligente Leben auf unserem Planeten ist vor etwa 200.000 Jahren entstanden, vorbehaltlich der Entdeckung neuer Tatsachen, die etwas anderes beweisen. Die Existenz von intelligentem Leben ist nicht zu verwechseln mit dem Vorhandensein des Lebens an sich, das ausgehend von seinen elementaren Formen in unserem Sonnensystem vor Millionen von Jahren entstanden ist.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen habe ich mich auf die großen Herausforderungen bezogen, denen sich die Menschheit heute stellen muss. Das intelligente Leben auf unserem Planeten ist vor etwa 200.000 Jahren entstanden, vorbehaltlich der Entdeckung neuer Tatsachen, die etwas anderes beweisen.</p>
<p>Die Existenz von intelligentem Leben ist nicht zu verwechseln mit dem Vorhandensein des Lebens an sich, das ausgehend von seinen elementaren Formen in unserem Sonnensystem vor Millionen von Jahren entstanden ist.</p>
<p>Es existiert eine praktisch unendliche Zahl von Lebensformen. In der komplizierten Arbeit der bedeutendsten Wissenschaftler der Welt ist schon die Idee entwickelt worden, jene Töne nachzubilden, die dem Big Bang folgten, der großen Explosion, die vor über 13,7 Milliarden Jahren stattgefunden hat.</p>
<p>Diese Einführung wäre zu ausführlich, ginge es nicht darum, die Schwere eines so unglaublichen und absurden Umstandes zu erklären, wie ihn die auf der Halbinsel von Korea geschaffene Lage darstellt &#8211; in einem geografischen Raum, wo sich fast fünf von den sieben Milliarden Menschen konzentrieren, die im Augenblick den Planeten bewohnen.</p>
<p>Es handelt sich um eines der größten Atomkrieg-Risiken seit der vor 50 Jahren um Kuba ausgebrochenen Raketenkrise im Oktober 1962.</p>
<p>Im Jahr 1950 wurde dort (in Korea) ein Krieg ausgelöst, der Millionen Menschenleben gekostet hat. Knapp fünf Jahre vorher waren zwei Atombomben über den wehrlosen Städten Hiroshima und Nagasaki explodiert, die innerhalb von Minuten Hunderttausende Personen töteten und verstrahlten.</p>
<p>Auf der koreanischen Halbinsel wollte General Douglas MacArthur die Atomwaffen gegen die Demokratische Volksrepublik Korea einsetzen. Nicht einmal Harry Truman erlaubte es ihm.</p>
<p>Wie behauptet wird, hat die Volksrepublik China eine Million tapferer Soldaten verloren, um zu verhindern, dass sich ein feindliches Heer an der jenem Land entsprechenden Gegenseite ihrer Staatsgrenze festsetzt. Die UdSSR hat ihrerseits Waffen, Unterstützung durch die Luftwaffe, technologische und wirtschaftliche Hilfe geliefert.</p>
<p>Ich hatte die Ehre, Kim Il Sung zu kennen, eine historische, außerordentlich tapfere und revolutionäre Persönlichkeit.</p>
<p>Wenn dort ein Krieg ausbricht, wird die Bevölkerung beider Teile der Halbinsel auf schreckliche Weise geopfert werden, ohne jeglichen Nutzen für irgendeine der beiden Seiten. Die Demokratische Volksrepublik Korea war Kuba gegenüber immer freundschaftlich, wie Kuba es immer ihr gegenüber gewesen ist und sein wird.</p>
<p>Jetzt, wo sie ihre technischen und wissenschaftlichen Fortschritte gezeigt hat, erinnern wir sie an ihre Pflichten jenen Ländern gegenüber, die ihre großen Freunde waren, und es wäre nicht gerecht zu vergessen, dass ein solcher Krieg mehr als 70 Prozent der Bevölkerung des Planeten schwerwiegend betreffen würde.</p>
<p>Würde dort ein Konflikt dieser Art ausbrechen, dann würde die Regierung von Barack Obama in seiner zweiten Amtszeit von einer Sintflut von solchen Bildern begraben werden, die ihn als die unheilvollste Persönlichkeit der Geschichte der Vereinigten Staaten zeigen würden. Die Pflicht, dies zu verhindern, unterliegt auch seiner Verantwortung und der des Volkes der Vereinigten Staaten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fidel Castro Ruz</p>
<p>4. April 2013</p>
<p>23:12 Uhr</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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