<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; Japan</title>
	<atom:link href="http://de.cubadebate.cu/tag/japan/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://de.cubadebate.cu</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 08 Sep 2023 14:24:06 +0000</lastBuildDate>
	<language>es-ES</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.8.1</generator>
	<item>
		<title>Japan wird zur Entwicklung der kubanischen Wirtschaft beitragen</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2017/03/10/japan-wird-zur-entwicklung-der-kubanischen-wirtschaft-beitragen/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/news/2017/03/10/japan-wird-zur-entwicklung-der-kubanischen-wirtschaft-beitragen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Mar 2017 20:53:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=3667</guid>
		<description><![CDATA[Japan wird mittels zweier Programme zur nicht rückzahlbaren finanziellen Unterstützung in Bereichen wie Landwirtschaft, Infrastruktur und Abfallmanagement bei der Durchführung wichtiger Projekte für die ökonomische und soziale Entwicklung Kubas einen Beitrag leisten.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3668" alt="Cuba japon, aleman" src="/files/2017/03/Cuba-japon-aleman.jpg" width="300" height="214" />Japan wird mittels zweier Programme zur nicht rückzahlbaren finanziellen Unterstützung in Bereichen wie Landwirtschaft, Infrastruktur und Abfallmanagement bei der Durchführung wichtiger Projekte für die ökonomische und soziale Entwicklung Kubas einen Beitrag leisten.</p>
<p>Die von Japan gewährten Spenden wurden gestern in Havanna durch die Unterzeichnung eines Schriftwechsels zwischen dem Staatsminister für Auswärtige Angelegenheiten der asiatischen Nation Kentaro Sonoura und dem kubanischen Amtsinhaber für Außenhandel und Ausländische Investition (MINCEX) Rodrigo Malmierca Díaz offiziell gemacht.</p>
<p>Dieser Beitrag der japanischen Regierung ist für den Erwerb von Müllfahrzeugen gedacht, die zu Erhalt und Verstärkung der Entsorgungskapazität in der Hauptstadt dienen sollen und für den landwirtschaftlichen Maschinenpark zur Entwicklung der Produktionstechnologie im Reisanbau.</p>
<p>Soweit bekannt wurde, geht es bei dieser Hilfeleistung vor allem darum, die Umweltbedingungen Havannas zu verbessern und die Indizes für Selbstversorgung mit Reis, dem Hauptgrundnahrungsmittel auf der Größten der Antillen, zu erhöhen.</p>
<p>Beide Seiten erkannten an, dass, obwohl noch viel zu tun bleibe, dieser Vorgang die bestehenden Beziehungen zwischen Kuba und Japan stärken werde und einen Ausgangspunkt darstelle, die Zusammenarbeit auf ein höheres Niveau zu heben.</p>
<p>Rodrigo Malmierca, Minister für Außenhandel und Ausländische Investition, versicherte, dass die kubanische Seite alles tun werde, damit diese Pläne von Erfolg gekrönt werden und die Freundschaft zwischen beiden Territorien intensiviert wird.</p>
<p>Malmierca vertrat die Auffassung, dass die Projekte, die man vom Beginn der japanischen Hilfe an in Angriff nehmen werde, den ökonomischen Fortschritt Kubas in Schwung bringen würden.</p>
<p>Sonoura seinerseits, der die japanische Delegation bei dem Ministertreffen der Assoziation Karibischer Staaten (AEC) anführt, sagte, diese Aktionen seien wichtig, um die bilateralen Verbindungen zu konsolidieren.</p>
<p>Auch ließ er durchsickern, dass die nächste Zusammenkunft des Kooperationskomitees beider Nationen Anfang des kommenden Jahres stattfinden werde. Sowohl die kubanischen wie auch die japanischen Behörden haben betont, dass die Bande zwischen beiden Ländern, besonders die wirtschaftlichen, in der Vergangenheit nie besser waren, als sie heute sind.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/news/2017/03/10/japan-wird-zur-entwicklung-der-kubanischen-wirtschaft-beitragen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Japans Premierminister besucht Fidel</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2016/09/23/japans-premierminister-besucht-fidel/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/news/2016/09/23/japans-premierminister-besucht-fidel/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 23:55:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fidel Castro]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=3429</guid>
		<description><![CDATA[Der Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz empfing am gestrigen Donnerstag den Premierminister Japans Shinzo Abe. Dieser brachte an der Spitze einer Delegation dem kubanischen Revolutionsführer gegenüber seine Freude über diesen seinen ersten Besuch in Kuba zum Ausdruck. Auch erinnerte er an den Besuch Fidels in seinem Land und dessen Bedeutung für die Stärkung der Freundschaft zwischen beiden Ländern.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3430" alt="Fidel y Japon" src="/files/2016/09/Fidel-y-Japon.jpg" width="300" height="222" />Der Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz empfing am gestrigen Donnerstag den Premierminister Japans Shinzo Abe.</p>
<p>Dieser brachte an der Spitze einer Delegation dem kubanischen Revolutionsführer gegenüber seine Freude über diesen seinen ersten Besuch in Kuba zum Ausdruck. Auch erinnerte er an den Besuch Fidels in seinem Land und dessen Bedeutung für die Stärkung der Freundschaft zwischen beiden Ländern.</p>
<p>In einem offenen Dialog bezogen sich beide auf die hundertjährigen Beziehungen zwischen Kuba und Japan, die sich weiter entwickeln und zu denen diese Reise des japanischen Premiers einen Beitrag darstellt.</p>
<p>Sie tauschten sich aus über die Komplexitäten und Gefahren, denen die Welt sich ausgesetzt sieht, und über die Notwendigkeit, die Bemühungen zur Abschaffung der Atomwaffen und zur Bewahrung des Friedens zu verstärken,</p>
<p>Die Begegnung endete mit dem beiderseitigen Wunsch und der Gewissheit, dass der Besuch der Weiterentwicklung der Freundschaftsbeziehungen und der Zusammenarbeit im Kampf für die Gesundheit und das Wohlergehen der Länder mit geringeren Ressourcen dienen werde.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/news/2016/09/23/japans-premierminister-besucht-fidel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Cabrisas empfängt stellvertretenden Außenminister Japans</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2016/07/21/cabrisas-empfangt-stellvertretenden-ausenminister-japans/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/news/2016/07/21/cabrisas-empfangt-stellvertretenden-ausenminister-japans/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2016 20:37:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=3333</guid>
		<description><![CDATA[Der Vizepräsident des Ministerrats und Minister für Wirtschaft und Planung, Ricardo Cabrisas Ruiz empfing am Mittwochnachmittag Seine Exzellenz Herrn Hitoshi Kikawada, Parlamentarischer Vizeminister für Auswärtige Angelegenheiten Japans, der zu einem offiziellen Besuch in unserem Land weilt.
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3334" alt="Cabrisas y Japon" src="/files/2016/08/Cabrisas-y-Japon.jpg" width="300" height="143" />Der Vizepräsident des Ministerrats und Minister für Wirtschaft und Planung, Ricardo Cabrisas Ruiz empfing am Mittwochnachmittag Seine Exzellenz Herrn Hitoshi Kikawada, Parlamentarischer Vizeminister für Auswärtige Angelegenheiten Japans, der zu einem offiziellen Besuch in unserem Land weilt.</p>
<p>Während des Treffens, das in einer herzlichen Atmosphäre stattfand, sprachen Cabrisas und der stellvertretende Außenminister Japans über die Entwicklung der bilateralen Beziehungen und bestätigten ihre Bereitschaft, den Austausch in Bereichen von gemeinsamem Interesse weiter zu fördern.</p>
<p>Der hohe Gast wurde begleitet von Seiner Exzellenz Herrn Masaru Watanabe, japanischer Botschafter in Kuba, Herrn Ken Hashiba, Abteilungsleiter des japanischen Außenministeriums, und weiteren Beamten der japanischen Botschaft in Havanna.</p>
<p>Auf kubanischer Seite nahmen Marcos Rodríguez Costa, kubanischer Botschafter in Japan, und weitere Beamte des Außenministeriums an dem Treffen teil..</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/news/2016/07/21/cabrisas-empfangt-stellvertretenden-ausenminister-japans/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der japanische Außenminister besuchte Fidel</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2015/05/04/der-japanische-ausenminister-besuchte-fidel/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/news/2015/05/04/der-japanische-ausenminister-besuchte-fidel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 May 2015 18:53:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Cuba]]></category>
		<category><![CDATA[Fidel Castro]]></category>
		<category><![CDATA[Herr Fumio Kishida]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=2783</guid>
		<description><![CDATA[Der historische Revolutionsführer und seine Exzellenz Herr Fumio Kishida sprachen über die Beziehungen zwischen Kuba und Japan und führten einen Meinungsaustausch zu wichtigen internationalen Themen. Am Samstagnachmittag empfing der historische Führer der Kubanischen Revolution, Fidel Castro Ruz, den Minister für Auswärtige Angelegenheiten Japans, seine Exzellenz Herr Fumio Kishida, der unserem Land einen offiziellen Besuch abstattete. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2784" alt="Fumio Kishida" src="/files/2015/05/FumioKishida.jpg" width="300" height="175" />Der historische Revolutionsführer und seine Exzellenz Herr Fumio Kishida sprachen über die Beziehungen zwischen Kuba und Japan und führten einen Meinungsaustausch zu wichtigen internationalen Themen</p>
<p>Am Samstagnachmittag empfing der historische Führer der Kubanischen Revolution, Fidel Castro Ruz, den Minister für Auswärtige Angelegenheiten Japans, seine Exzellenz Herr Fumio Kishida, der unserem Land einen offiziellen Besuch abstattete.</p>
<p>Fidel und der angesehene Gast sprachen über die Beziehungen zwischen Kuba und Japan und führten einen Meinungsaustausch zu wichtigen internationalen Themen.</p>
<p>Das Treffen fand in einer freundschaftlichen Atmosphäre statt.</p>
<p><strong>(Juventud Rebelde)</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/news/2015/05/04/der-japanische-ausenminister-besuchte-fidel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Weltfrieden hängt am seidenen Faden</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2012/01/14/der-weltfrieden-hangt-am-seidenen-faden/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2012/01/14/der-weltfrieden-hangt-am-seidenen-faden/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 15:59:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Mahmoud Ahmadinejad]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinigten Staaten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=2581</guid>
		<description><![CDATA[Gestern habe ich die Freude genossen, mich in aller Gelassenheit mit Mahmoud Ahmadinejad unterhalten zu können. Ich hatte ihn seit September 2006 nicht mehr gesehen, d.h. seit mehr als fünf Jahren, als er unser Land besuchte, um am 14. Gipfeltreffen der Blockfreien Länder in Havanna teilzunehmen, wo Kuba zum zweiten Mal für die vorgesehene Frist von drei Jahren für die Präsidentschaft dieser Organisation gewählt wurde.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich die Freude genossen, mich in aller Gelassenheit mit Mahmoud Ahmadinejad unterhalten zu können. Ich hatte ihn seit September 2006 nicht mehr gesehen, d.h. seit mehr als fünf Jahren, als er unser Land besuchte, um am 14. Gipfeltreffen der Blockfreien Länder in Havanna teilzunehmen, wo Kuba zum zweiten Mal für die vorgesehene Frist von drei Jahren für die Präsidentschaft  dieser Organisation gewählt wurde.</p>
<p>Ich war am 26.Juli 2006, einen Monat vor demselben, schwer erkrankt , und konnte mich kaum im Bett aufrichten. Mehrere der am Event teilnehmenden hervorragendsten Führungspersönlichkeiten waren so freundlich, mich zu besuchen. Chávez und Evo mehrere Male. An einem Mittag kamen vier, an die ich mich immer erinnere: Kofi Annan, Generalsekretär der UNO; Abdelaziz Buteflika, ein alter Freund, Präsident von Algerien;   Mahmoud Ahmadinejad, Präsident des Iran; und ein stellvertretender Außenminister der chinesischen Regierung und jetzt Außenminister dieses Landes, Yang Jiechi, in Vertretung von Hu Jintao, Parteivorsitzender der Kommunistischen Partei und Präsident der Volksrepublik China. Das war wirklich ein bedeutender Augenblick für mich, der ich damals gerade unter großen Anstrengungen meine rechte Hand heilgymnastisch behandelte, die beim Unfall, d.h. beim Sturz in Santa Clara ernsthaft Schaden erlitten hatte.</p>
<p>Mit den vier habe ich Aspekte jener Probleme kommentiert, welche die Welt zu jenem Zeitpunkt konfrontierte. Diese sind übrigens immer komplizierter und schwieriger geworden.</p>
<p>Beim gestrigen Treffen sah ich den iranischen Präsidenten völlig gelassen und ruhig, vollkommen gleichgültig gegenüber den Drohungen der USA, im kompletten Vertrauen auf die Fähigkeit seines Volkes, jeglicher Aggression zu begegnen, und auf die Wirksamkeit und Leistungsfähigkeit der Waffen &#8211; die sie zum Großteil selbst herstellen-, um den Aggressoren einen unbezahlbaren Preis abzuverlangen.</p>
<p>In Wirklichkeit wurde das Kriegsthema kaum berührt, sein Denken war auf jene, während seines Vortrags im Audimax der Universität Havanna dargelegte Ideen konzentriert, die auf den Kampf um das menschliche Wesen gerichtet waren: „voranschreiten, bis der Frieden erreicht und bewirkt ist, und die Sicherheit, die menschliche Achtung und Würde, als ein Wunsch aller Menschen im Verlaufe der gesamten Geschichte.“</p>
<p>Ich bin sicher, dass seitens Iran keine solche unüberlegte, voreilige Aktionen zu erwarten sind, die zum Ausbruch eines Krieges beitragen.  Wenn dieser unweigerlich ausgelöst wird, dann wird dies als Ergebnis der Hitzköpfigkeit und angeborenen Unverantwortlichkeit des US-Imperiums geschehen.</p>
<p>Ich meinerseits bin der Meinung, dass die rund um den Iran geschaffene politische Situation, die alle verwickelt, und die aus ihr hervorgehenden Gefahren eines Atomkrieges – unabhängig davon, ob sie solche Waffen besitzen – äußerst heikel sind, da sie die Existenz unserer Gattung selbst bedrohen. Der Mittlere Osten ist zur konfliktreichsten Region der Welt geworden, und zum Gebiet, wo die lebenswichtigen energetischen Ressourcen für die Weltwirtschaft erzeugt werden.</p>
<p>Die Zerstörungskraft und die starken Leiden großer Menschenmengen, die einige der im Zweiten Weltkrieg verwendeten Mittel verursacht hatten, haben eine starke Tendenz zum Verbot einiger solcher Waffen hervorgerufen, wie zum Beispiel der Atemgifte und anderer in jenem Krieg angewandter.  Jedoch die Kämpfe um die jeweiligen Interessen und die riesigen Gewinne der Waffenproduzenten haben diese dazu geführt, immer grausamere und zerstörerischere Waffen herzustellen, bis die moderne Technologie jenes Material und jene Mittel lieferte, deren Anwendung in einem Weltkrieg zur Ausrottung und Vernichtung führen würde.</p>
<p>Ich vertrete die Meinung, die ohne Zweifel von allen jenen Menschen mit einem elementaren Sinn für Verantwortung geteilt wird, dass kein einziges großes oder kleines Land das Recht hat, Atomwaffen zu besitzen.</p>
<p>Diese hätten niemals verwendet werden dürfen, um zwei wehrlose Städte wie Hiroshima und Nagasaki anzugreifen, hunderttausende Männer, Frauen und Kinder zu ermorden und mit schrecklichen und dauerhaften Auswirkungen radioaktiv zu bestrahlen, Städte eines Landes, das schon militärisch besiegt war.</p>
<p>Wenn der Faschismus die gegen den Nazismus alliierten Mächte dazu gezwungen hat, mit jenem Feind der Menschheit bei der Herstellung solcher Waffen in Wettbewerb zu treten, so bestand nach Ende des Krieges und Schaffung der Organisation der Vereinten Nationen die oberste Pflicht jener Organisation darin, sie ohne Ausnahme zu verbieten.</p>
<p>Aber die Vereinigten Staaten, stärkste und reichste Macht, haben der Welt die zu befolgende politische Linie auferlegt. Heute besitzen sie Satelliten, die vom Weltraum aus alle Bewohner des Planeten ausspionieren und überwachen. Ihre See-, Luft und Bodenstreitkräfte sind mit tausenden Atomwaffen ausgerüstet, und sie steuern und manipulieren über den Weltwährungsfonds nach Belieben die Finanzen und Investitionen der Welt.</p>
<p>Wenn man die Geschichte jeder einzelnen der Nationen von Lateinamerika analysiert, von Mexiko bis Patagonien, ohne Santo Domingo und Haiti zu übergehen, kann man feststellen, dass alle, ohne eine einzige Ausnahme während zweihundert Jahren, d.h. seit Beginn des 19. Jahrhunderts bis heute, die schlimmsten Verbrechen erlitten haben, die die Macht, der Reichtum und die Gewalt gegen die Rechte der Völker begehen können, und sie erleiden dies auf die eine oder andere Art jedes Mal mehr.  Immer zahlreicher tauchen hervorragende Schriftsteller auf: einer von ihnen, Eduardo Galeano, Autor von „Las venas abiertas de América Latina” (etwa: „Der Aderlass von Lateinamerika“) der das Vorangegangene beschreibt, weilt auf Einladung gerade hier, um als Anerkennung für sein relevantes Werk die Verleihung des angesehenen Preises <em>Casa de Las Américas</em> einzuweihen.</p>
<p>Die Ereignisse folgen einander mit unglaublicher Schnelligkeit; aber die Technologie übermittelt sie dem Publikum noch schneller. An irgendeinem Tag, wie zum Beispiel dem heutigen, folgen mit außerordentlicher Schnelle wichtige Nachrichten aufeinander. Eine Agenturmeldung mit gestrigem Datum, also vom 11., gibt wörtlich folgende Nachricht wieder: „Der dänische Vorsitz der Europäischen Union bestätigte am Mittwoch, dass am 23. Januar eine neue Reihe an ernsthafteren europäischen Sanktionen  gegen den Iran beschlossen werden wird, und zwar aufgrund seines Atomprogramms, und dass diese nicht nur auf die Erdölbranche sondern ebenfalls auf die Zentralbank gerichtet sein werden.</p>
<p>„Wir werden dieses Mal weiter gehen, gleichzeitig bezüglich der Sanktionen im Erdölbereich und gegen die Finanzstrukturen“, sagte Villy Soevndal, Chef der dänischen Diplomatie, während eines Treffens mit der ausländischen Presse. Es ist klar wahrnehmbar, dass &#8211; mit dem Ziel, die Verbreitung der Atomwaffen zu verhindern – Israel hunderte atomare Sprengköpfe anhäufen darf, während Iran kein 20% angereichertes Uran herstellen darf.</p>
<p>Eine weitere Nachricht zum Thema. Eine bekannte und sachkundige britische Nachrichtenagentur führt folgendes an: „China machte am Mittwoch keine Anstalten, den US-Forderungen zur Verminderung seiner Käufe von iranischem Erdöl nachzukommen und bezeichnete die Sanktionen von Washington gegenüber Teheran als übermäßig…“.</p>
<p>Jedermann würde sich über die Unbekümmertheit wundern, mit der die Vereinigten Staaten und das zivilisierte Europa diese Kampagne mit einer unglaublichen und systematischen Terrorpraxis fördern. Diese, von einer weiteren bedeutenden europäischen Presseagentur übermittelten Zeilen sollen ausreichend sein: „Die am Mittwoch erfolgte Ermordung eines Verantwortlichen des Atomkraftwerks Natanz, in der Landesmitte von Iran, verfügt über drei Präzedenzfälle seit Januar 2010.“</p>
<p>Am 12. Januar jenes Jahres: „Masud Alí Mohamadi, ein international anerkannter Atomphysiker, Professor der Universität von Teheran, der für die <em>Revolutionshüter</em> arbeitete, starb durch die Explosion eines mit Sprengstoffen versehenen Motorrads vor seiner Wohnung…“.</p>
<p>„29. November 2010: Majid Shahriari, Gründer der Atomgesellschaft von Iran und ‘beauftragt mit einem der großen Projekte der iranischen Atomenergieorganisation’ […] starb in Teheran durch die Explosion einer an seinem Auto befestigten Magnetbombe.</p>
<p>Am selben Tag wurde Fereydoun Abasi Davani, ein weiterer Atomphysiker, zum Ziel eines Attentats unter identischen Verhältnissen, als er sein Auto vor der Universität Shahid Beheshti in Teheran stationierte, wo beide Männer als Professoren tätig waren.“ – Er wurde nur verletzt.</p>
<p>23. Juli 2011: Der Wissenschaftler Dariush Rezainejad, der an Projekten des Verteidigungsministeriums arbeitete, wurde von Unbekannten durch Schüsse getötet, welche sich in Teheran auf einem Motorrad fortbewegten.“</p>
<p>„11. Januar 2012: &#8211; d.h., am selben Tag, als Ahmadinejad von Nicaragua nach Cuba reiste, um seinen Vortrag an der Universität Havanna zu halten – starb der Wissenschaftler Mostafa Ahmadi Roshan, der in der Anlage von Natanz arbeitete, dessen kaufmännischer Direktor er war, in der Nähe der Universität Allameh Tabatabai, im Osten von Teheran bei der Explosion einer an seinem Auto angebrachten Magnetbombe“.  Wie in den vorangegangenen Jahren „ hat Iran erneut die Vereinigten Staaten und Israel beschuldigt.“</p>
<p>Es handelt sich um ein selektives Gemetzel von herausragenden iranischen Wissenschaftlern, die systematisch ermordet werden. Ich habe Artikel von bekannten Sympathisanten von Israel gelesen, die von Verbrechen sprechen, die von dessen Geheimdiensten in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten und der NATO ausgeführt wurden, als ob das etwas ganz Normales wäre.</p>
<p>Gleichzeitig berichten die Nachrichtenagenturen aus Moskau Folgendes: „Russland hat heute darauf aufmerksam gemacht, dass in Syrien ein ähnlicher Schauplatz wie der von Libyen heranreift, warnte aber, dass dieses Mal der Angriff von der benachbarten  Türkei ausgehen wird.</p>
<p>Nikolai  Patruschew, Sekretär des russischen Sicherheitsrates, behauptete, dass der Westen ‘Damaskus nicht so sehr wegen der Repression gegen die Opposition, als vielmehr wegen seiner Widerspenstigkeit, sein Bündnis mit Teheran zu unterbrechen, bestrafen’ will.“</p>
<p>„…seiner Meinung nach reift in Syrien solch ein Schauplatz heran wie der von Libyen, aber dieses Mal werden die Angriffskräfte nicht aus Frankreich, Großbritannien und Italien kommen, sondern aus der Türkei.“</p>
<p>„Er wagte sogar vorwegzunehmen, dass ‘es möglich ist, dass  Washington und Ankara schon dabei sind, mehrere Optionen von Flugverbotszonen festzulegen, wo bewaffnete Armeen von syrischen Rebellen trainiert und konzentriert werden können’.“</p>
<p>Die Nachrichten kommen nicht nur aus dem Iran oder dem Mittleren Osten, sondern ebenfalls aus anderen, dem Mittleren Osten nahe gelegenen Orten von Zentralasien. Dieselben ermöglichen uns, die Kompliziertheit der Probleme wahrzunehmen, die sich aus jener gefährlichen Zone ergeben können.</p>
<p>Die Vereinigten Staaten sind durch ihre widersprüchliche und absurde imperiale Politik zu ernsthaften Problemen in solchen Ländern wie Pakistan geführt worden, dessen Grenzen mit Afghanistan, einem weiteren wichtigen Staat, von den Kolonialherren gezogen worden sind, ohne die Kulturen und Volksstämme zu berücksichtigen.</p>
<p>In letzterem Land, das über Jahrhunderte seine Unabhängigkeit gegenüber dem englischen Kolonialismus verteidigte, hat sich die Rauschgiftproduktion seit der US-Invasion vervielfacht, und die europäischen Soldaten begehen mit Unterstützung der unbemannten Flugzeuge und hoch entwickelter Waffentechnik der Vereinigten Staaten beschämende Gemetzel, die den Hass der Bevölkerung vermehren und die Friedensmöglichkeiten in weite Ferne schieben. Dies und weiterer Schmutz und Dreck wird ebenfalls in den westlichen Agenturmeldungen widerspiegelt.</p>
<p>„WASHINGTON, 12. Januar 2012  &#8211; Leon Panetta, US-Verteidigungsminister, hat am heutigen Donnerstag das Verhalten von vier Männern, die als US-Marineangehörige präsentiert wurden und in Afghanistan auf Leichen urinierten, was mit einem Video im Internet verbreitet wurde, als ‘äußerst bedauerlich’ bezeichnet.</p>
<p>„Ich habe das Bildmaterial gesehen und finde das Verhalten (jener Männer) äußerst bedauerlich…“</p>
<p>„‘Dieses Verhalten ist völlig unangemessen für ein Mitglied der US-Armee und widerspiegelt auf keinen Fall die Kriterien und Werte, die unsere Streitkräfte zu achten schwören’…“</p>
<p>In Wirklichkeit wird es von ihm weder bestätigt noch bestritten. Jedermann können Zweifel bleiben und möglicherweise dem Verteidigungsminister selbst auch.</p>
<p>Aber es ist ebenfalls äußerst unmenschlich, dass Männer, Frauen und Kinder, oder ein afghanischer Kämpfer, der gegen die ausländische Besetzung kämpft, von den Bomben aus unbemannten Flugzeugen ermordet werden. Etwas ebenfalls sehr Schwerwiegendes: Dutzende pakistanische Soldaten und Offiziere, die die Grenzen ihres Landes schützten, sind von jenen Bomben zerrissen worden.</p>
<p>In Erklärungen von Karzai selbst, d.h. dem Präsidenten von Afghanistan, hat dieser verlautbart, dass die Schändung der Leichen „‘einfach unmenschlich’ sei, und bat die US-Regierung, ‘die härteste Bestrafung anzuwenden, unabhängig davon, wer es sei, und dass derjenige schließlich für dieses Verbrechen bestraft wird’.“</p>
<p>Sprecher der Taliban erklärten, dass „‘in den letzten zehn Jahren hunderte ähnliche Akte stattgefunden haben, die nicht publik geworden sind’…“</p>
<p>Man spürt sogar Mitleid mit jenen Soldaten, die, getrennt von ihren Familienangehörigen  und Freunden, tausende Kilometer von ihrem eigenen Land entfernt, zum Kämpfen in solche Länder geschickt werden, die sie als Schulkinder vielleicht nicht einmal nennen gehört haben, und wo man ihnen die Aufgabe erteilt, zu töten oder zu sterben, um transnationale Unternehmen, Waffenhersteller und skrupellose Politiker zu bereichern, die jedes Jahr jene Fonds verschwenden, die für die Ernährung und Bildung der unzähligen Millionen Hungrigen und Analphabeten auf der Welt benötigt werden.</p>
<p>Nicht wenige jener Soldaten, Opfer der erlittenen Traumas, nehmen sich schließlich das Leben.</p>
<p>Übertreibe ich etwa, wenn ich behaupte, dass der Weltfrieden an einem seidenen Faden hängt?</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2012/01/firma-120112-re-la-paz-mundial-pende-de-un-hilo-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" /></p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz</strong></p>
<p><strong>12. Januar 2012</strong></p>
<p><strong> 21:14 Uhr</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2012/01/14/der-weltfrieden-hangt-am-seidenen-faden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Katastrophe von Japan und der besuch eines Freundes</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/03/31/die-katastrophe-von-japan-und-der-besuch-eines-freundes/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/03/31/die-katastrophe-von-japan-und-der-besuch-eines-freundes/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 21:19:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
		<category><![CDATA[Hugo Chávez]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Jimmy Carter]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinigten Staaten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=2264</guid>
		<description><![CDATA[Heute habe ich die Freude genossen, Jimmy Carter, Präsident der Vereinigten Staaten von 1977 bis 1981, zu begrüßen, welcher meinem Dafürhalten nach der einzige der US-Präsidenten gewesen ist, um das Thema der Beziehungen seines Landes zu Kuba mit genügend Gelassenheit und Mut anzugehen. Carter hat getan, was er konnte, um die internationalen Spannungen zu vermindern und die Errichtung der Interessenvertretungen der Vereinigten Staaten und von Kuba zu fördern. Seine Regierung war die einzige, die einige Schritte unternommen hat, um die kriminelle, unserem Volk auferlegte Blockade abzuschwächen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich die Freude genossen, Jimmy Carter, Präsident der Vereinigten Staaten von 1977 bis 1981, zu begrüßen, welcher meinem Dafürhalten nach der einzige der US-Präsidenten gewesen ist, um das Thema der Beziehungen seines Landes zu Kuba mit genügend Gelassenheit und Mut anzugehen.</p>
<p>Carter hat getan, was er konnte, um die internationalen Spannungen zu vermindern und die Errichtung der Interessenvertretungen der Vereinigten Staaten und von Kuba zu fördern. Seine Regierung war die einzige, die einige Schritte unternommen hat, um die kriminelle, unserem Volk auferlegte Blockade abzuschwächen.</p>
<p>Die Umstände in unserer komplex gestalteten Welt waren gewiss nicht günstig. Die Existenz eines wirklich freien und souveränen Landes in unserer Hemisphäre war unvereinbar mit den Ideen der extremen faschistischen Rechten der Vereinigten Staaten, welche es fertig gebracht hat, jene Absichten von Präsident Carter zum Scheitern zu bringen, für die ihm der Friedensnobelpreis erteilt wurde. Niemand hat ihn umsonst damit beehrt.</p>
<p>Die Revolution hat seine mutige Geste immer zu schätzten gewusst. Sie hat ihn im Jahr 2002 herzlich willkommen geheißen. Jetzt hat sie ihre Achtungserweisung und Hochschätzung wiederholt.</p>
<p>Wird die jene Supermacht regierende Oligarchie wirklich jemals auf ihr unersättliches Streben, dem Rest der Welt ihren Willen aufzuzwingen, verzichten können? Wird ein System, dass mit zunehmender Häufigkeit solche Präsidenten wie Nixon, Reagan und W. Bush hervorbringt und eine immer größere zerstörerische Macht besitzt und weniger Achtung gegenüber der Souveränität der Völker hat, jener Absicht nachkommen können?</p>
<p>Die Vielschichtigkeit der heutigen Welt lässt nicht viel Spielraum für relativ frische Erinnerungen. Die Verabschiedung von Carter am heutigen Mittwoch fiel mit Besorgnis erregenden Nachrichten über den durch das Erdbeben und den Tsunami verursachten atomaren Unfall in Japan zusammen, die weiterhin eintreffen und weder ignoriert werden können noch dürfen. Und dies nicht nur aufgrund ihrer Tragweite sondern ebenfalls wegen ihrer praktischen und fast unmittelbaren Auswirkung, die sich daraus für die Weltwirtschaft ableitet.</p>
<p>Heute berichtete die Nachrichtenagentur AP Folgendes aus Japan:</p>
<p>„Die Krise im durch den Tsunami Schaden erlittenen japanischen Atomkraftwerk hat sich am Mittwoch verschlimmert, nachdem das Meereswasser der näheren Umgebung die bis jetzt höchsten radioaktiven Werte aufwies.“</p>
<p>„In Fukushima ist die durchgesickerte Strahlung in Erdreich und Meer eingedrungen und außerdem in das Gemüse, nicht pasteurisierte Milch und sogar in das fließende Wasser, und dies einschließlich in Tokio, 220 km südlich.“</p>
<p>„Währenddessen haben Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko eine Stunde lang eine Gruppe von Evakuierten in Tokio besucht.“</p>
<p>Reuters teilte seinerseits Folgendes aus Tokio mit:</p>
<p>„Japan hat am Mittwoch seine Standards für Atomkraftwerke auf den neuesten Stand gebracht, die erste offizielle Anerkennung dafür, dass seine Normen unzureichend waren, da ein Erdbeben eine seiner Einrichtungen zerstört und die schlimmste Atomkrise seit Tschernobil 1986 ausgelöst hat.“</p>
<p>„Diese Ankündigung wurde bekannt gegeben, nachdem die Regierung anerkannt hatte, dass kein Ende der Krise in Sicht sei, und dass zu den Beweisen der Strahlungsausströmungen an den Meilern um den Komplex herum und darüber hinaus ein Sprung in den Niveaus von radioaktivem Jod zu verzeichnen sei.“</p>
<p>„Die Entdeckung von Plutonium im Erdreich des Kraftwerks hat die Unruhe in der Bevölkerung bezüglich jenes Unfalls  ansteigen lassen, der die menschliche Katastrophe in den Schatten gestellt hat, welche durch das Erdbeben und den Tsunami vom 11. März verursacht wurde, die 27.500 Tote oder Vermisste hinterlassen haben.“</p>
<p>„Vor der Katastrophe haben die 55 Atommeiler von Japan circa 30 Prozent des Stroms im Land erzeugt. Es war vorgesehen, diesen Anteil bis zum Jahr 2030 auf 50 Prozent zu erhöhen, einen der höchsten der Welt.“</p>
<p>„Neue Wertbestimmungen zeigten einen Sprung auf 3.355 Mal den erlaubten Wert bei radioaktivem Jod, gab die staatliche Atomsicherheitsbehörde an, obwohl dieses Organ dessen Auswirkung minimalisierte, indem es sagte, dass die Menschen das Gebiet verlassen hätten und die Fischerei suspendiert worden sei.“</p>
<p>„Hunderte Ingenieure haben knapp drei Wochen lang darum gekämpft, die Meiler des Atomkraftwerks abzukühlen und ein katastrophales Schmelzen der die Energie enthaltenden Brennstäbe zu verhindern, obwohl die Situation jenes Alptraum-Szenarium hinter sich gelassen zu haben scheint.“</p>
<p>„Jesper Koll, Direktor für Wertermittlung der JPMorgan Securities in Tokio, hat gesagt, dass der ausgedehnte Kampf darum, das Kraftwerk unter Kontrolle zu bekommen und die radioaktiven Ausströmungen zu bremsen, die Ungewissheit verewigen und wie ein Klotz am Bein für die Wirtschaft wirken würden.“</p>
<p>„‘Das schlimmstmögliche Szenarium ist, dass sich dies nicht nur auf einen, zwei oder sechs Monate hinziehen wird, sondern auf zwei Jahre oder unbestimmte Zeit’, erklärte er.“</p>
<p>„Ein Nebenprodukt der Atomreaktionen, das Plutonium, das in Atombomben verwendet werden kann, ist in hohem Grade Krebs erregend und eine der gefährlichsten Substanzen des Planeten, zeigten Experten auf.“</p>
<p>Eine dritte Agentur, die DPA, berichtet aus Tokio Folgendes:</p>
<p>„Die japanischen Fachleute haben die Atomkrise knapp drei Wochen nach dem Unfall des Atomkraftwerks Fukushima immer noch nicht bremsen können. Die Regierung von Tokio hat deshalb begonnen, außerordentliche Maßnahmen in Betracht zu ziehen, um das Ausströmen von Radioaktivität aus den Anlagen aufzuhalten.“</p>
<p>„Die Idee besteht darin, die Meiler mit einer Art Gewebe zu bedecken. Die kürzlichen Messungen hoher Jod-131-Werte im Meer sind ein Hinweis auf eine zunehmende Strahlung.  Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnt nach eigenen Messungen außerdem vor ernsthaften Gefahren für die Gesundheit der Einwohner.“</p>
<p>„Experten sind der Meinung, dass der Prozess, um eine mögliche Kernschmelze endgültig auszuschließen, Monate dauern kann. Tepco hat versprochen, die Arbeitsbedingungen der Fachleute zu verbessern, die mit jedem Tag nervöser und erschöpfter sind.“</p>
<p>Während sich diese Dinge in Japan ereigneten, besuchte der Bolivarianische Präsident von Venezuela Argentinien und Uruguay und reist jetzt nach Bolivien, wobei er Wirtschaftsabkommen fördert und die Beziehungen mit zur Unabhängigkeit entschlossenen Ländern unserer Hemisphäre enger gestaltet.</p>
<p>An der Universität von La Plata, wo die von den Vereinigten Staaten geförderte Tyrannei außer vielen anderen Tausenden Argentiniern über 700 Studenten verschwinden ließ – davon 40 von der Journalistenschule -, hat Chávez den Rodolfo-Walsh-Preis bekommen, der zu Ehren von einem der ermordeten heroischen revolutionären Journalisten vergeben wird.</p>
<p>Es ist schon nicht mehr nur Kuba allein; viele Völker sind schon bereit, bis zum Tod um ihr Vaterland zu kämpfen.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/03/firma-de-fidel-30-de-marzo-de-2011-300x176.jpg" alt="" width="300" height="176" /></p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz</strong></p>
<p><strong>30. März 2011</strong></p>
<p><strong>18:51 Uhr</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/03/31/die-katastrophe-von-japan-und-der-besuch-eines-freundes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Faschistische Krieg Der Nato</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/03/29/der-faschistische-krieg-der-nato/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/03/29/der-faschistische-krieg-der-nato/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 17:11:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinigten Staaten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=2259</guid>
		<description><![CDATA[Man braucht nicht Wahrsager zu sein, um das zu wissen, was ich mit äußerster Genauigkeit  in drei der auf der Website CubaDebate vom 21. Februar bis zum 3. März veröffentlichten Reflexionen voraussah: „Der Plan der NATO besteht darin, Libyen zu besetzen“, „Totentanz des Zynismus“, und „ Der unvermeidbare Krieg der NATO“. Nicht einmal die faschistischen Führer von Deutschland und Italien haben sich als Folge des 1936 ausgelösten Spanischen Bürgerkrieges so äußerst dreist und unverhüllt verhalten, ein Ereignis, das vielleicht vielen in diesen Tagen in Erinnerung gekommen ist.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Man braucht nicht Wahrsager zu sein, um das zu wissen, was ich mit äußerster Genauigkeit  in drei der auf der Website CubaDebate vom 21. Februar bis zum 3. März veröffentlichten Reflexionen voraussah: „Der Plan der NATO besteht darin, Libyen zu besetzen“, „Totentanz des Zynismus“, und „ Der unvermeidbare Krieg der NATO“.</p>
<p>Nicht einmal die faschistischen Führer von Deutschland und Italien haben sich als Folge des 1936 ausgelösten Spanischen Bürgerkrieges so äußerst dreist und unverhüllt verhalten, ein Ereignis, das vielleicht vielen in diesen Tagen in Erinnerung gekommen ist.</p>
<p>Seitdem sind fast genau 75 Jahre vergangen; aber nichts ist so, dass es den Veränderungen gleichkommen kann, die während 75 Jahrhunderten, oder wenn Sie wollen, in 75 Jahrtausenden des menschlichen Lebens auf unserem Planeten stattgefunden haben.</p>
<p>Manchmal scheint es so, als ob wir, d.h. diejenigen, die ruhig und gelassen ihre Meinung über diese Themen verlautbaren, maßlos übertreiben würden. Ich wage zu sagen, dass wir eher naiv sind, wenn wir annehmen, dass die Hinterhältigkeit und Täuschung bzw. die kolossale Ignoranz, zu der die Menschheit mitgerissen worden ist,  allen bewusst sein müsste.</p>
<p>Im Jahr 1936 bestand eine intensive Konfrontation zwischen zwei Systemen und zwei Ideologien, die in ihrer militärischen Macht annähernd gleich waren.</p>
<p>Die damaligen Waffen schienen im Vergleich zu den heutigen Spielzeuge. Das Überleben der Menschheit war abgesichert, trotz der zerstörerischen und örtlich tödlichen Macht derselben.<strong> </strong>Ganze Städte und sogar Nationen konnten potentiell zerstört werden. Aber niemals konnte die Menschheit insgesamt wie jetzt aufgrund der mittels der aktuellen Wissenschaft und Technik entwickelten stupiden und selbstmörderischen Macht mehrfach ausgerottet werden.</p>
<p>Ausgehend von diesen Realitäten sind beschämend die ständig verbreiteten Nachrichten über die Verwendung von leistungsfähigen Laser-gelenkten Raketen von größter Präzision; Jagdbombern mit doppelter Schallgeschwindigkeit; mächtigen Sprengstoffen, die gehärtete Metalle durch Uran zerbersten lassen können und deren Auswirkungen auf die Bevölkerung und ihre Nachkommen auf unbestimmte Zeit andauern wird.</p>
<p>Kuba hat bei der Sitzung in Genf seine Position bezüglich des inneren Problems von Libyen dargelegt. Es hat ohne Zögern die Idee einer politischen Lösung des Konflikts in jenem Land verteidigt und sich kategorisch gegen jegliche ausländische militärische Intervention ausgesprochen.</p>
<p>In einer Welt, wo das Bündnis der Vereinigten Staaten und der entwickelten kapitalistischen Mächte von Europa sich immer mehr der Ressourcen und der Ergebnisse der Arbeit der Völker bemächtigt, würde sich jeglicher ehrliche Bürger, unabhängig davon, welche seine Haltung gegenüber der Regierung auch sei, einer ausländischen militärischen Intervention seines Vaterlandes widersetzen.</p>
<p>Das Absurdeste der jetzigen Situation besteht darin, dass sich vor Beginn des brutalen Krieges im Norden von Afrika in einer anderen Region der Welt, fast 10.000  Kilometer davon entfernt, nach einem durch ein Erdbeben der Stärke 9 verursachten Tsunami ein atomarer Unfall an einem der am dichtesten besiedelten Punkte des Planeten ereignet hatte, was einem so arbeitsamen Land wie Japan schon knapp 30.000 Todesopfer gekostet hat. Solch ein Unfall hätte sich vor 75 Jahren nicht ereignen können.</p>
<p>In Haiti, einem armen und unterentwickelten Land, hat ein Erdbeben von knapp Stärke 7 auf der Richterskala über 300.000 Tode verursacht, außerdem unzählige Verwundete und hunderttausende Verletzte.</p>
<p>Jedoch in Japan war das schrecklich Tragische der Unfall im Atomkraftwerk von Fukushima, dessen Auswirkungen noch zu bestimmen sind.</p>
<p>Ich werde im Folgenden nur einige wenige Schlagzeilen der Nachrichtenagenturen zitieren:</p>
<p>„ANSA.- Das Atomkraftwerk Fukushima 1 verbreitet jetzt „äußerst starke, potentiell tödliche Strahlungen“, sagte Gregory Jaczko, Leiter der der US-Atombehörde Nuclear Regulatory Commission (NRC).“</p>
<p>„EFE.- Die atomare Bedrohung aufgrund der kritischen Situation von einem Kraftwerk in Japan infolge des Erdbebens hat die Sicherheitsüberprüfungen der Atomkraftwerke auf der ganzen Welt in die Höhe getrieben und einige Länder dazu geführt, ihre Pläne zum Erliegen zu bringen.“</p>
<p>„Reuters.- Das zerstörerische Erdbeben von Japan und die Vertiefung der Atomkrise könnten Verluste von bis zu 200 Milliarden Dollar für dessen Wirtschaft mit sich bringen, aber die globalen Auswirkungen sind im Moment schwer vorauszusagen.“</p>
<p>„EFE.- Die Verschlimmerung der Situation an einem Meiler nach dem anderen im Atomkraftwerk ließ die Befürchtungen bezüglich einer atomaren Katastrophe in Japan weiter steigen, ohne dass die verzweifelten Versuche, ein radioaktives Leck unter Kontrolle zu bringen, einen Hoffnungsschimmer gebracht hätten.“</p>
<p>„AFP.- Kaiser Akihito bringt seine Besorgnis aufgrund des unvorhersehbaren Charakters der Atomkrise zum Ausdruck, welche Japan nach dem Erdbeben und dem Tsunami geißelt, die Tausende Menschen getötet und 500.000 ohne Heim belassen haben. Es wird von einem neuen Erdbeben in der Region von Tokio berichtet.“</p>
<p>Es gibt Agenturmeldungen, die noch größere Besorgnis erregende Dinge mitteilen. Manche erwähnen die Präsenz von toxischem radioaktivem Jod im Wasser von Tokio, und zwar von der doppelten Menge, als für den Genuss der kleinsten Kinder in der japanischen Hauptstadt zulässig ist. Eine Agenturmeldung besagt, dass die Vorräte an abgefülltem Wasser in Tokio zu Ende gehen, einer Stadt, die in einer Präfektur von über 200 Kilometer Entfernung von Fukushima liegt.</p>
<p>Alle diese Umstände insgesamt bestimmen eine dramatische Situation für unsere Welt.</p>
<p>Ich kann meinen Standpunkt über den Krieg in Libyen vollkommen frei darlegen.</p>
<p>Ich habe nicht die selben politischen oder religiösen Anschauungen wie die  Führungspersönlichkeit jenes Landes. Ich bin Marxist-Leninist und Anhänger von Marti, wie ich es schon gesagt habe.</p>
<p>Ich sehe Libyen als ein Land der Bewegung der Blockfreien Länder und als einen der souveränen Staaten von den knapp 200 der Organisation der Vereinten Nationen.</p>
<p>Nie jemals zuvor ist ein großes oder kleines Land, in diesem Fall von knapp 5 Millionen Einwohnern, Opfer eines so brutalen Angriffs durch die Luftstreitkräfte einer militärischen Organisation gewesen, die über Tausende Jagdbomber, mehr als 100 U-Boote, atomare Flugzeugträger und genügend Arsenal verfügt, um den Planeten viele Male zu zerstören. Solch eine Situation hat unsere Gattung nie jemals zuvor kennen gelernt und vor 75 Jahren, als die Nazi-Bomber Ziele in Spanien angriffen, gab es nichts Dergleichen.</p>
<p>Doch jetzt wird die kriminelle NATO, die ihr Ansehen verloren hat, einen „wunderschönen“ Comic über ihr „humanitäres“ Bombardement verfassen.</p>
<p>Wenn Gaddafi die Traditionen seines Volkes ehrt und so zu kämpfen beschließt, wie er es versprochen hat, d.h. bis zum letzten Atemzug an der Seite der Libyer, die den schlimmsten Bombardements zu begegnen haben, die jemals ein Land erlitten hat, dann wird er die NATO und ihre kriminellen Projekte im Morast ihrer Schmach versenken.</p>
<p>Die Völker achten jene Menschen, die ihre Pflicht zu erfüllen wissen und glauben an sie.</p>
<p>Vor über 50 Jahren, als die Vereinigten Staaten mehr als hundert Kubaner durch die Explosion des Handelsschiffes „La Coubre“ ermordeten, hat unser Volk die Losung „Vaterland oder Tod“ verkündet. Und es hat das erfüllt und ist immer bereit gewesen, sein Wort zu halten.</p>
<p>„Wer versucht, sich Kubas zu bemächtigen“ &#8211; so verkündete der ruhmreichste Kämpfer unserer Geschichte -, „der wird nur den in Blut getränkten Staub unserer Erde ernten“.</p>
<p>Ich bitte um Entschuldigung wegen der Offenheit, mit der ich dieses Thema behandelt habe.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/03/firma-de-fidel-28-de-marzo-de-2011-300x182.jpg" alt="" width="300" height="182" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz</strong></p>
<p><strong>28. März 2011</strong></p>
<p><strong>20:14 Uhr</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/03/29/der-faschistische-krieg-der-nato/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Meine Stiefelchen Drücken Mich</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/03/22/meine-stiefelchen-drucken-mich/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/03/22/meine-stiefelchen-drucken-mich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 19:16:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Fidel Castro]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<category><![CDATA[Salvador Allende]]></category>
		<category><![CDATA[US-Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=2247</guid>
		<description><![CDATA[Während in Japan die verunglückten Meiler radioaktive Gase abgeben und Flugzeuge von monströser Gestalt und Atom-U-Boote ferngesteuerte tödliche Geschosse auf Libyen, ein nordafrikanisches Land der Dritten Welt von knapp 6 Millionen Einwohnern, abwerfen, erzählte Barack Obama den Chilenen so eine Geschichte, wie ich sie als 4jähriger hörte: „Meine Stiefelchen drücken mich, meine Strümpfe lassen mich schwitzen; aber den Kuss, den du mir gegeben hast, den führe ich im Herzen mit mir“.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Während in Japan die verunglückten Meiler radioaktive Gase abgeben und Flugzeuge von monströser Gestalt und Atom-U-Boote ferngesteuerte tödliche Geschosse auf Libyen, ein nordafrikanisches Land der Dritten Welt von knapp 6 Millionen Einwohnern, abwerfen, erzählte Barack Obama den Chilenen so eine Geschichte, wie ich sie als 4jähriger hörte: „Meine Stiefelchen drücken mich, meine Strümpfe lassen mich schwitzen; aber den Kuss, den du mir gegeben hast, den führe ich im Herzen mit mir“.</p>
<p>Einige seiner Zuhörer in jenem „Centro Cultural“ von Santiago de Chile blieben sprachlos.</p>
<p>Als der Präsident nach der Erwähnung des treulosen Kuba in Erwartung von stürmischem Applaus ungeduldig das Publikum anschaute, folgte ein eisiges Schweigen.  Hinter ihm – was für ein verflixter Zufall – befand sich, an der Seite der anderen lateinamerikanischen Flaggen, eben auch die von Kuba.</p>
<p>Wenn er eine Sekunde über seine rechte Schulter geschaut hätte, wäre ihm wie ein Schatten das Symbol jener Revolution auf der rebellischen Insel ins Auge gefallen, welche sein mächtiges Land zerstören wollte, aber nicht konnte.</p>
<p>Jegliche Person, die erwarten würde, dass die Völker Unseres Amerikas den 50. Jahrestag der Söldnerinvasion auf die Schweinebucht applaudieren würden, oder 50 Jahre grausamer Wirtschaftsblockade gegenüber einem Bruderland, 50 Jahre der Bedrohungen und Terror-Anschläge, die tausende Opfer gekostet haben, 50 Jahre Mordpläne gegen die historischen Führungspersönlichkeiten des Prozesses, dann wäre diese ohne Zweifel außerordentlich optimistisch.</p>
<p>Ich fühlte mich mit seinen Worten angesprochen.</p>
<p>Ich habe der Revolution tatsächlich lange Zeit meine Dienste geleistet, aber ich habe niemals Risiken gescheut bzw. in der Verfassung enthaltene Prinzipien oder ideologische bzw. ethische Grundsätze verletzt; ich bedauere, nicht mehr über solch einen Gesundheitszustand zu verfügen, um ihr weiter zu dienen.</p>
<p>Als ich erkrankte, bin ich ohne Zögern von allen meinen staatlichen und politischen Ämtern zurückgetreten, sogar von dem als Erster Parteisekretär, und habe nach dem Appell vom 31. Juli 2006 nie versucht, diese erneut auszuüben, auch nicht, nachdem ich ein Jahr später meine Gesundheit teilweise wiedererlangt hatte, obwohl alle mich freundlich weiterhin so betitelten.</p>
<p>Aber ich bin das, was ich versprochen habe und werde dies weiterhin sein: ein Soldat der Ideen, und zwar solange ich denken bzw. atmen kann.</p>
<p>Als Obama über den Putsch gegen den heroischen Präsidenten Salvador Allende befragt wurde, der wie viele andere von den Vereinigten Staaten gefördert worden war, und über den mysteriösen Tod von Eduardo Frei Montalva, der von Agenten der DINA, einem Geschöpf der US-Regierung, ermordet worden ist, verlor er sein ruhiges Gemüt und begann zu stottern.</p>
<p>Der Kommentar des chilenischen Fernsehens nach seiner Rede, der zum Ausdruck brachte, dass Obama der Hemisphäre schon nichts mehr zu bieten habe, war ohne Zweifel treffend.</p>
<p>Ich, meinerseits, möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich Hass gegen seine Person hege, und noch weniger gegen das Volk der Vereinigten Staaten, dem ich den Beitrag vieler seiner Söhne und Töchter zur Kultur und Wissenschaft anerkenne.</p>
<p>Obama steht jetzt am morgigen Dienstag eine Reise nach El Salvador bevor. Dort wird er recht erfinderisch sein müssen, denn in dieser mittelamerikanischen Brudernation haben jene Waffen und Ausbilder, die das Land von seinem Land bekommen hat, viel Blut vergossen.</p>
<p>Ich wünsche ihm gute Reise und etwas mehr Besonnenheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz</strong></p>
<p><strong>21. März 2011</strong></p>
<p><strong>21:32 Uhr</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/03/22/meine-stiefelchen-drucken-mich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Gleichberechtigte Partnerschaft</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/03/21/die-gleichberechtigte-partnerschaft/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/03/21/die-gleichberechtigte-partnerschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 20:28:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=2245</guid>
		<description><![CDATA[Am anbrechenden Samstagabend des 19. März haben die NATO-Führer, nach einem üppigen Bankett, den Angriff auf Libyen angeordnet. Natürlich konnte nichts geschehen, ohne dass die Vereinigten Staaten  ihre unverzichtbare Rolle als Oberkommandierender einfordern würden. Von der Befehlstelle dieser Institution in Europa aus verkündete ein hochrangiger Offizier, dass die „Odyssee der Morgenröte“ beginne.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am anbrechenden Samstagabend des 19. März haben die NATO-Führer, nach einem üppigen Bankett, den Angriff auf Libyen angeordnet.</p>
<p>Natürlich konnte nichts geschehen, ohne dass die Vereinigten Staaten  ihre unverzichtbare Rolle als Oberkommandierender einfordern würden. Von der Befehlstelle dieser Institution in Europa aus verkündete ein hochrangiger Offizier, dass die „Odyssee der Morgenröte“ beginne.</p>
<p>Die Weltöffentlichkeit war durch die Tragödie von Japan erschüttert. Die Zahl der Opfer von Erdbeben, Tsunami und durch den nuklearen Unfall hat nicht aufgehört zuzunehmen. Es gibt bereits Zehntausende Toter, Vermisster oder strahlengeschädigter Menschen. Auch der Widerstand gegen die Nutzung der Kernenergie wird wesentlich wachsen.</p>
<p>Die Welt leidet gleichzeitig unter den Folgen des Klimawandels. Der Nahrungsmittelmangel und die Nahrungsmittelpreise sowie die Militärausgaben und die Verschwendung natürlicher und menschlicher Ressourcen haben steigende Tendenz. Ein Krieg ist das, was im höchsten Grade fehl am Platz ist zum jetzigen Augenblick.</p>
<p>Die Reise von Obama durch Lateinamerika ist in den Hintergrund getreten, kaum jemand spricht darüber. In Brasilien sind die Interessenwidersprüche zwischen den USA und diesem Bruderland offensichtlich geworden.</p>
<p>Man sollte nicht vergessen, dass Rio de Janeiro mit Chicago um den Austragungsort der Olympischen Spiele 2016 konkurriert hat.</p>
<p>Obama versuchte, die Gunst des südamerikanischen Riesen zu erlangen. Er sprach über die „außerordentliche Aufwärtsentwicklung von Brasilien“, die die internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen habe, und lobte seine Wirtschaft als eine derjenigen mit dem schnellsten Wachstum auf der Welt, aber er hat Brasilien absolut keine Unterstützung für einen Platz als ständiges Mitglied des privilegierten Sicherheitsrates zugesagt.</p>
<p>Die brasilianische Präsidentin scheute sich nicht, ihren Unmut über die Schutzzollmaßnahmen zum Ausdruck zu bringen, welche die Vereinigten Staaten gegenüber diesem Land anwenden und die sich in Gebühren und Subventionen äußern, die ein großes Hindernis für die Wirtschaft Brasiliens bedeutet haben.</p>
<p>Der argentinische Schriftsteller Atilio Boron behauptet, dass es für Obama „als Verwalter des Imperiums [...] das Wichtigste ist, bei der Kontrolle des Amazonas Fortschritte zu machen. Die Hauptvoraussetzung dieses Projektes ist es, die sich ereignende, zunehmende politische und wirtschaftliche Koordination und Integration in der Region zu behindern &#8211; da er sie nicht aufhalten kann-, die so wichtig für den Misserfolg  der FTAA im Jahr 2005 sowie für das Scheitern der sezessionistischen und abtrünnigen Verschwörungen in Bolivien (2008) und Ecuador (2010) waren.  Er muss  auch versuchen, die Zwietracht zwischen den radikalsten Regierungen in der Region (Kuba, Venezuela, Bolivien und Ecuador) und den  ‚fortschrittlichen’ Regierungen &#8211; vor allem Brasilien, Argentinien und Uruguay zu säen&#8230;“</p>
<p>„Für die gewagtesten US-Strategen ist das Amazonasbecken genauso wie die Antarktis eine freie Zugangszone, in denen die nationale Souveränität nicht anerkannt wird&#8230;“</p>
<p>Morgen reist Obama nach Chile. Dem ging ein am heutigen Sonntag veröffentlichtes Interview voran, das er der Zeitung <em>El Mercurio</em> gegeben hat, und in dem er gesteht, dass der „Diskurs für die Amerikas“ &#8211; so bezeichntet er es &#8211; sich auf eine „gleichberechtigte Partnerschaft“ mit Lateinamerika stützt, was uns fast den Atem verschlägt, wenn wir uns an „Die Allianz für den Fortschritt“ erinnern, die der Söldner-Invasion auf die Schweinebucht vorangegangen ist.</p>
<p>Er gesteht wortwörtlich Folgendes: „unsere Vision für die Hemisphäre [...] gründet sich auf das Konzept der gleichberechtigten Partnerschaft, das ich seit der Übernahme der US-Präsidentschaft verfolgt habe.“</p>
<p>„‚Ich werde auch bestimmte Bereiche besonders ansprechen, in denen wir zusammenarbeiten können, wie zum Beispiel das wirtschaftliche Wachstum, die Energie, die innere Sicherheit und die Menschenrechte’&#8230;“</p>
<p>„Diese Vision, so führte er im Einzelnen an, zielt auf die ‚Verbesserung der gemeinsamen Sicherheit ab, die Erweiterung der wirtschaftlichen Chancen, die Absicherung einer sauberen Energiezukunft und die Unterstützung der gemeinsamen demokratischen Werte&#8217;.“</p>
<p>„&#8230; die Förderung einer sicheren, stabilen und wohlhabenden Hemisphäre, in dem die Vereinigten Staaten und unsere Verbündeten die Verantwortung für zentrale Fragen sowohl regional als auch global teilen.“</p>
<p>Wie man sehen kann, ist das alles wunderschön und würdig, wie die Reagan-Geheimnisse, begraben zu werden, um es in 200 Jahren zu veröffentlichen. Aber, wie die Nachrichtenagentur DPA berichtete, ist es so, dass einer Umfrage der Zeitung <em>La  Tercera</em> zufolge „…43 Prozent der chilenischen Bevölkerung &#8230; im Jahr 2006 die Kernkraftwerke ablehnten.“</p>
<p>„Zwei Jahre danach erhöhte sich die Ablehnung auf 52 Prozent  und im Jahr 2010 auf 74 Prozent.“ Heute, nach den Ereignissen in Japan, lehnen „&#8230; 86 Prozent der Chilenen sie ab &#8230;“</p>
<p>Nur eine einzige Frage sollte man Obama noch stellen. Unter Berücksichtigung dessen, dass einer seiner berühmten Vorgänger, Richard Nixon, den Staatsputsch und den heroischen Tod von Salvador Allende sowie die Folterung und Ermordung von Tausenden Menschen ausgelöst hat &#8211; wird sich Herr Obama gegenüber dem chilenischen Volk entschuldigen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz</strong></p>
<p><strong>20. März 2011 </strong><br />
<strong> 20:14 Uhr</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/03/21/die-gleichberechtigte-partnerschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
