<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; Hugo Chávez</title>
	<atom:link href="http://de.cubadebate.cu/tag/hugo-chavez/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://de.cubadebate.cu</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Fri, 08 Sep 2023 14:24:06 +0000</lastBuildDate>
	<language>es-ES</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.8.1</generator>
	<item>
		<title>Chávez, patriotische Wurzel Lateinamerikas</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2019/03/06/chavez-patriotische-wurzel-lateinamerikas/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/news/2019/03/06/chavez-patriotische-wurzel-lateinamerikas/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2019 01:38:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hugo Chávez]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Tribut]]></category>
		<category><![CDATA[Venezuela]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=4408</guid>
		<description><![CDATA[Kuba vergisst nicht den geliebten Freund, den fröhlichen und energiegeladenen Revolutionär, der die Hoffnung auf ein neues Amerika weckte. Diese intakte Liebe motivierte die Veranstaltung zur Erinnerung an das physische Verschwinden des Comandante Hugo Chávez Frías, die gestern unter Teilnahme in Solidarität mit Venezuela]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4409" alt="Chavez" src="/files/2019/03/Chavez.jpg" width="300" height="235" />Kuba vergisst nicht den geliebten Freund, den fröhlichen und energiegeladenen Revolutionär, der die Hoffnung auf ein neues Amerika weckte. Diese intakte Liebe motivierte die Veranstaltung zur Erinnerung an das physische Verschwinden des Comandante Hugo Chávez Frías, die gestern unter Teilnahme in Solidarität mit Venezuela und zur Verteidigung des Lebens mobilisierter politischer Organisationen und sozialer Bewegungen im Kubanischen Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) stattfand.</p>
<p>Chávez wies auf die Schaffung von Friedensstützpunkten an der Grenze zu Kolumbien hin, er hob seine Vision über die Bedeutung einer Friedensatmosphäre hervor&#8221;, erinnert sich Silvio Platero Oliva im Namen der kubanischen Bewegung für den Frieden und die Souveränität der Völker. Er betonte auch, dass der venezolanische Comandante der Vorläufer einer neuen Diplomatie gewesen sei, die zur Proklamation Lateinamerikas und der Karibik als Zone des Friedens führte.</p>
<p>Zu einem bewegenden Moment kam es, als noch einmal der in Wort und Bild festgehaltene Moment gezeigt wurde, an dem er öffentlich sein Vertrauen in Nicolás Maduro setzte: „Wenn ich es nicht mehr schaffe, soll er mit seiner festen Hand, seinem Herzen eines Mannes aus dem Volk, seiner Klugheit und seinem internationalen Renommee weitermachen.“</p>
<p>Vivian Alvarado, Geschäftsträgerin der venezolanischen Botschaft auf der Insel, dankte Kuba dafür, der Brudernation in diesen Momenten der Verschwörung gegen die Demokratie zur Seite zu stehen.</p>
<p>Fernando González, Held der Republik und Präsident des ICAP, rief in seinem Schlusswort die übrigen sozialen Bewegungen des Kontinents dazu auf, sich in Einheit um das Völkerrecht zu scharen.</p>
<p>An dem Akt nahmen neben anderen Eingeladenen Olga Lidia Tapia Iglesias, Mitglied des Sekretariats des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, und Ana Teresita González Fraga, Vizeministerin für Auswärtige Beziehungen, sowie eine Delegation venezolanischer Diplomaten in Kuba teil.</p>
<p>Auch in Venezuela wurden durch Chávez beispielhaftes Leben die Emotionen geweckt. Der Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela, Nicolás Maduro, stand der Zeremonie im „Cuartel de la Montaña“ vor, mit der der sechsten Wiederkehr des Todestages von Hugo Chávez gedacht wurde. Mitglieder der Nationalen Exekutive, der bolivarischen Streitkräfte und revolutionäre Führer nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil.</p>
<p>Bei den in Venezuela abgehaltenen Veranstaltungen wurden die an der Verteidigung der nationalen Souveränität am 23. Februar beteiligten Militarmente ausgezeichnet und belobigt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/news/2019/03/06/chavez-patriotische-wurzel-lateinamerikas/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Venezolanos beginnen Ehrung für Hugo Chávez mit einer Mahnwache</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2016/07/27/venezolanos-beginnen-ehrung-fur-hugo-chavez-mit-einer-mahnwache/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/news/2016/07/27/venezolanos-beginnen-ehrung-fur-hugo-chavez-mit-einer-mahnwache/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2016 21:14:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hugo Chávez]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Tribut]]></category>
		<category><![CDATA[Venezuela]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=3344</guid>
		<description><![CDATA[Hugo Chávez Mit einer Mahnwache am Cuartel de la Montaña, wo seine sterblichen Überreste ruhen, beginnen die Venezolaner heute, den Führers der Bolivarischen Revolution, Hugo Chávez (1954-2013), aus Anlass seines 62. Geburtstages zu ehren. Zu den geplanten Aktivitäten gehört eine Gesprächsrunde mit Kommilitonen von Chávez an der Militärakademie von Venezuela, darunter der Gouverneur des Bundesstaates Vargas, Jorge Luis García Carneiro. Die Vereinigte Sozialistische Partei Venezuelas kündigte Demonstrationen in Verteidigung des Vaterlandes und der von der Regierung geförderten Sozialpolitik an.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3345" alt="Chavez" src="/files/2016/08/Chavez.jpg" width="300" height="266" />Hugo Chávez Mit einer Mahnwache am Cuartel de la Montaña, wo seine sterblichen Überreste ruhen, beginnen die Venezolaner heute, den Führers der Bolivarischen Revolution, Hugo Chávez (1954-2013), aus Anlass seines 62. Geburtstages zu ehren.</p>
<p>Zu den geplanten Aktivitäten gehört eine Gesprächsrunde mit Kommilitonen von Chávez an der Militärakademie von Venezuela, darunter der Gouverneur des Bundesstaates Vargas, Jorge Luis García Carneiro.</p>
<p>Die Vereinigte Sozialistische Partei Venezuelas kündigte Demonstrationen in Verteidigung des Vaterlandes und der von der Regierung geförderten Sozialpolitik an.</p>
<p>In Caracas wurde für Samstag zum Marsch „Kolumbien-Venezuela, eine einzige Fahne“ aufgerufen, um die Brüderlichkeit zwischen den beiden Völkern zu bekräftigen und den Friedensprozess in Kolumbien zu stärken, für den Chávez so viel getan hat</p>
<p>Auch in den Bundesstaaten Trujillo, Lara und Zulia wird es Märsche geben.</p>
<p>Die zentrale Veranstaltung zum 62. Geburtstag von Chávez am 28. Juli wird der Jugend gewidmet sein und vom Staatsoberhaupt Nicolás Maduro geleitet werden. Laut dem Bürgermeister des Stadtbezirks Libertador von Caracas, Jorge Rodríguez, werden selbst in den entlegensten Teilen des Landes Aktivitäten stattfinden.</p>
<p>Am Vorabend des Geburtstages von Chávez wird das vom Abgeordneten Diosdado Cabello geführte Programm Con el mazo dando (Mit dem Hammer schlagend) von Venezolana de Television von der Gedenkstätte Cuartel de la Montaña aus übertragen.</p>
<p>Außerdem sind in den Gemeinden Film- und Fotoausstellungen geplant.</p>
<p>Die siebte Ausgabe des Caracas Buchmesse bietet ebenso ein besonderes Programm, das Chávez gewidmet ist, an den neben Simón Bolivar, Francisco de Miranda und Simón Rodríguez als einen der berühmtesten Venezolaner erinnert wird.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/news/2016/07/27/venezolanos-beginnen-ehrung-fur-hugo-chavez-mit-einer-mahnwache/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weltweites Gedenken an Kommandant Hugo Chavez</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2015/07/29/weltweites-gedenken-an-kommandant-hugo-chavez/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/news/2015/07/29/weltweites-gedenken-an-kommandant-hugo-chavez/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2015 21:11:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hommage]]></category>
		<category><![CDATA[Hugo Chávez]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=2968</guid>
		<description><![CDATA[In mehreren Regionen der Welt wurde am Dienstag des 61. Geburtstages des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez gedacht, der weiterhin ein Paradigma für viele Erdbewohner ist. Im Cuartel de la Montaña, wo die sterblichen Überreste des bolivarischen Revolutionsführers ruhen, zollten zahlreiche Venezolaner ihrem ewigen Anführer Tribut, berichtete PL. Die Ehrung wurde vom Präsidenten der Nationalversammlung, Diosdado Ca bello, angeführt, der an dieser Stätte die Figur und das Vermächtnis von Chavez rühmte.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2969" alt="Chavez trtibuto" src="/files/2015/08/Chavez-trtibuto.jpg" width="300" height="187" />In mehreren Regionen der Welt wurde am Dienstag des 61. Geburtstages des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez gedacht, der weiterhin ein Paradigma für viele Erdbewohner ist.</p>
<p>Im Cuartel de la Montaña, wo die sterblichen Überreste des bolivarischen Revolutionsführers ruhen, zollten zahlreiche Venezolaner ihrem ewigen Anführer Tribut, berichtete PL.</p>
<p>Die Ehrung wurde vom Präsidenten der Nationalversammlung, Diosdado Ca bello, angeführt, der an dieser Stätte die Figur und das Vermächtnis von Chavez rühmte.</p>
<p>Cabello ratifizierte, dass die Revolutionäre Venezuelas weiter den von Chavez vorgezeichneten Weg hin zur vollkommenen Unabhängigkeit und Souveränität gehen werden.</p>
<p>Auf der gleichen Zeremonie rühmte auch der politische Analyst und Journalismus-Nationalpreisträger José Vi cente Rangel die natürlichen Führungsqualitäten von Chavez und dessen Pflichtbewusstsein und Verantwortungsgefühl.</p>
<p>Er rief alle dazu auf, sich der Episoden zu erinnern, die ihn als Revolutionär definierten, darunter der Aufstand vom 4. Februar 1992 und seinen Mut während des Staatsstreichs, der am 11. April 2002 gegen seine Regierung verübt wurde.</p>
<p>Der Präsident von Ecuador, Rafael Correa, gedachte des venezolanischen Staatsmannes. In seinem Twitter-Konto brachte er seine Zuneigung zum venezolanischen Volk zum Ausdruck und erinnerte an den von Chavez geführten Kampf um die Entwicklung des südamerikanischen Landes.</p>
<p>Andererseits wiesen sandinistische Pressemedien darauf hin, dass Mitglieder von Jugendbewegungen Nicaraguas mit Blumengebinden den 61. Jahrestag der Geburt von Chavez begingen.</p>
<p>In einer weiteren Ehrung beging die Botschaft Venezuelas in Polen die Geburt des Befreiers Simón Bolívar und des Coman dante Hugo Chavez mit Gedenktagen, die seit dem 25. Juli im Dernalowiczow Palast der Stadt Minsk Mazo wiecki stattfinden.</p>
<p>Auch die diplomatische Mission Venezuelas in China erinnerte an den 61. Jahrestag der Geburt des ewigen Co man dante inmitten einer weltweiten Gedenkwoche mit dem Titel Sembrando Amor (Liebe säend), die von der Regierung dieses südamerikanischen Landes ausgeschrieben wurde.</p>
<p>Prensa Latina berichtete desweiteren über ähnliche Veranstaltungen in Ägypten, Uruguay und Bolivien.</p>
<p><strong>(Prensa Latina)</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/news/2015/07/29/weltweites-gedenken-an-kommandant-hugo-chavez/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Chávez, Evo Und Obama (Zweiter Und Abschliessender Teil)</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/09/28/chavez-evo-und-obama-zweiter-und-abschliessender-teil/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/09/28/chavez-evo-und-obama-zweiter-und-abschliessender-teil/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 19:20:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Hugo Chávez]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[Palästina]]></category>
		<category><![CDATA[UNO]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinigten Staaten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=2516</guid>
		<description><![CDATA[Es ist nicht das Geringste an Ethik und nicht einmal an Politik an seinem Rechtfertigungsversuch für seine angekündigte Entscheidung, sein Veto gegen jegliche Resolution zugunsten der Anerkennung von Palästina als unabhängiger Staat und UNO-Mitglied einzulegen. Sogar Politiker, die eine sozialistische Denkweise absolut nicht teilen und an der Spitze von solchen Parteien stehen, die enge Verbündete von Augusto Pinochet waren, verkünden das Recht von Palästina, UNO-Mitglied zu sein.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn unser Nobelpreisträger sich selbst etwas vormacht, etwas, was nachzuweisen wäre, dann würde das vielleicht die unglaublichen Widersprüche seiner Überlegungen und die unter seinen Zuhörern gesäte Verwirrung erklären.</p>
<p>Es ist nicht das Geringste an Ethik und nicht einmal an Politik an seinem Rechtfertigungsversuch für seine angekündigte Entscheidung, sein Veto gegen jegliche Resolution zugunsten der Anerkennung von Palästina als unabhängiger Staat und UNO-Mitglied einzulegen. Sogar Politiker, die eine sozialistische Denkweise absolut nicht teilen und an der Spitze von solchen Parteien stehen, die enge Verbündete von Augusto Pinochet waren, verkünden das Recht von Palästina, UNO-Mitglied zu sein.</p>
<p>Den Worten von Barack Obama über die wichtigste Angelegenheit, die heute in der Vollversammlung dieser Organisation debattiert wird, kann nur von den Kanonen, den Raketen und den Bombern der NATO applaudiert werden.</p>
<p>Der Rest seiner Rede sind leere Worte, denen moralische Authorität und Sinn fehlen. Verfolgen wir zum Beispiel, wie ideenlos sie waren, als Obama in einer hungrigen und von den transnationalen Unternehmen und dem übertriebenen Konsumverhalten der entwickelten kapitalistischen Länder ausgeplünderten Welt wie folgt verkündete:</p>
<p>„Um die Krankheiten zu überwinden, müssen die Gesundheitssysteme verbessert werden. Wir werden weiter gegen AIDS, Tuberkulose und Malaria kämpfen; wir werden die Gesundheit von Erwachsenen und Kindern in den Mittelpunkt stellen, und jegliche biologische Gefahr wie die H1N1 oder eine terroristische Gefahr oder eine Krankheit muss entdeckt und gegen sie gekämpft werden.“</p>
<p>„Die Aktionen bezüglich des Klimawandels: Wir müssen die beschränkten Mittel nutzen und die Arbeit fortsetzen, um auf der Grundlage des in Kopenhagen und Cancún Erreichten aufzubauen, damit die großen Volkswirtschaften ihren Verpflichtungen weiter nachkommen. Wir müssen weiter daran arbeiten, um die Energie umzuwandeln, die der Motor der Volkswirtschaften ist, und andere unterstützen, damit diese mit ihrer Wirtschaft vorankommen. Das ist die Verpflichtung für die kommenden Generationen, und um abzusichern, dass die jeweilige Gesellschaft ihre Möglichkeiten verwirklichen kann, müssen wir erlauben, dass die Bürger ebenfalls ihre Leistungsfähigkeiten erreichen können.“</p>
<p>Jedermann ist bekannt, dass die Vereinigten Staaten das Kyoto-Protokoll nicht unterzeichnet haben und dass sie alle Bemühungen boykottiert haben, um die Menschheit vor den schrecklichen Folgen des Klimawandels zu bewahren, trotzdem sie das Land sind, das einen bedeutenden und unverhältnismäßig großen Anteil des Kraftstoffs und der Ressourcen der Welt verbraucht.</p>
<p>Wir wollen hier die idyllischen Worte vermerken, mit denen er beabsichtigte, die dort versammelten Staatsmänner zu umgarnen:</p>
<p>„Es gibt weder eine gerade Linie noch nur einen einzigen Weg zum Erfolg, wir kommen aus verschiedenen Kulturen und haben eine verschiedenartige Geschichte aufzuweisen; aber wir dürfen nicht vergessen, wenn wir uns hier als Oberhäupter der verschiedenen Regierungen treffen, dass wir Bürger vertreten, die die grundlegenden Wünsche teilen, und zwar dieselben: in Würde und in Freiheit zu leben; Bildung und Erziehung zu bekommen und Chancen erfolgreich nutzen zu können; ihre Familien zu liebem, und ihre Götter zu lieben und zu verehren; in einem Frieden zu leben, der das Leben lebenswert macht; die Natur einer unvollkommenen Welt führt dazu, dass wir diese Lektionen jeden Tag gelernt haben.“</p>
<p>„…weil jene, die vor uns gekommen waren, glaubten, dass der Frieden besser als der Krieg ist und dass der Frieden besser als die Unterdrückung ist, und dass der Wohlstand besser als die Armut ist. Das ist die Botschaft, die nicht aus den Hauptstädten kommt, sondern von den Völkern, den Leuten, und als diese Institution als Stützpfeiler gegründet wurde, kam Truman und sagte: Die Vereinten Nationen sind vor allem der Ausdruck der moralischen Natur im Streben des Menschen. Wir leben in einer Welt, die sich äußerst schnell verändert, das ist eine Lehre, die wir nie vergessen dürfen. Der Frieden ist schwierig, aber wir wissen, dass er möglich ist. Deshalb müssen wir uns gemeinsam entschließen, dass das durch die Hoffnungen bestimmt wird und nicht durch die Ängste. Gemeinsam müssen wir den Frieden erreichen, einen dauerhaften Frieden.</p>
<p>Vielen Dank!“</p>
<p>Seinen Worten bis zum Schluss zuzuhören, verdient mehr noch als Dankbarkeit, das verdient einen Preis.</p>
<p>Wie ich schon gesagt hatte, kam in den ersten Nachmittagsstunden Evo Morales Ayma, Präsident des Vielvölkerstaates Bolivien, zu Wort, der schnell zu den wesentlichen Themen überging.</p>
<p>„…und es gibt einen deutlichen Unterschied der Kultur des Lebens gegenüber der Kultur des Todes, es gibt einen deutlichen Unterschied der Wahrheit gegenüber der Falschheit, einen tiefgründigen Unterschied des Friedens gegenüber dem Krieg.“</p>
<p>„…ich merke, dass es sehr schwierig sein wird, uns mit solcher Art Wirtschaftspolitik zu verständigen, die das Kapital in wenigen Händen konzentriert. Die Angaben beweisen, dass 1% der Weltbevölkerung 50% der Reichtümer in ihren Händen konzentriert. Wenn es solche tiefgehende Unterschiede gibt, wie könnte so die Armut gelöst werden? Und wenn wir nicht die Armut beseitigen, wie könnte dann ein dauerhafter Frieden abgesichert werden?“</p>
<p>„Ich erinnere mich genau, wenn es früher, d.h. in meiner Kindheit, ein Aufbegehren der Völker gegen ein kapitalistisches System, gegen Wirtschaftsmodelle der ständigen Ausplünderung unserer Naturschätze gegeben hat, dann beschuldigte man die Gewerkschaftsführer und die links orientierten politischen Führungspersönlichkeiten als Kommunisten, um sie festzunehmen; die sozialen Kräfte wurden militärisch interveniert: Verbannung, Exil, Gemetzel, Verfolgungen, Inhaftierungen, als Kommunisten, Sozialisten, Maoisten, Marxisten-Leninisten bezichtigt. Ich merke, dass das jetzt aufgehört hat, man beschuldigt uns nicht mehr als Marxisten-Leninisten, jetzt haben sie andere Instrumente, wie den Drogenhandel und den Terrorismus…“</p>
<p>„…sie bereiten Interventionen vor, wenn ihre Präsidenten, wenn ihre Regierungen, wenn die Völker nicht für den Kapitalismus oder für den Imperialismus sind.“</p>
<p>„…ist wird von einem dauerhaften Frieden gesprochen. Wie kann es mit US-amerikanischen Militärstützpunkten einen dauerhaften Frieden geben? Wie kann es mit militärischen Interventionen einen dauerhaften Frieden geben?“</p>
<p>„Wozu sind die Vereinten Nationen hilfreich, wo doch hier eine Gruppe von Ländern Interventionen und Gemetzel beschließt?“</p>
<p>„Wenn wir wollen, dass diese Organisation, die Vereinten Nationen, Authorität dafür erreicht, dass die Resolutionen eingehalten werden, dann müssen wir Überlegungen zur Neugründung der Vereinten Nationen anzustellen beginnen…“</p>
<p>„Jedes Jahr beschließen die Vereinten Nationen – fast hundert Prozent der Nationen, ausgenommen die Vereinigten Staaten und Israel &#8211; die Blockade aufzuheben, die Wirtschaftsblockade gegen Kuba aufzuheben. Und wer übernimmt es, dass dies durchgesetzt wird? Natürlich, der Sicherheitsrat wird niemals die Ausführung dieser Resolution der Vereinten Nationen durchsetzen […] Ich kann nicht begreifen, wie in einer Organisation aller Länder der Welt ihre Resolutionen nicht durchgesetzt werden. Was sind die Vereinten Nationen?“</p>
<p>„Ich möchte Ihnen sagen, dass Bolivien der Anerkennung von Palästina in den Vereinten Nationen nicht den Rücken zukehrt. Unsere Haltung ist die, dass Bolivien Palästina in den Vereinten Nationen willkommen heißt.“</p>
<p>„Sie wissen, liebe Zuhörer, dass ich von der Bauern- und Indio-Bewegung komme, und wenn unsere Familien von einem Unternehmen sprechen, dann wird geglaubt, dass das Unternehmen viel Geld besitzt, mit viel Geld beladen ist, dass sie Millionäre sind, und man kann nicht verstehen, wie ein Unternehmen beim Staat um Geld für eine bestimmte Investition bittet.</p>
<p>Deshalb sage ich, dass es diese internationalen Körperschaften der Finanzen sind, die mittels der privaten Unternehmen Geschäfte machen. Aber wer muss das bezahlen? Genau, die Völker, die Staaten.“</p>
<p>„…Bolivien hat gegenüber Chile eine historische Forderung, um mit Souveränität ans Meer, an den Pazifik, zurückzukehren, mit Souveränität. Deshalb hat Bolivien die Entscheidung getroffen, sich an internationale Gerichte zu wenden, um einen souveränen, brauchbaren Zugang zum Pazifischen Ozean zu fordern.</p>
<p>Die Resolution 37/10 der Vollversammlung der UNO, vom 15. November 1982, legt fest, dass ‘es nicht als eine abweisende Handlung anzusehen ist, sich an einen internationalen Gerichtshof zu wenden, um Streitigkeiten zwischen Staaten zu lösen.’</p>
<p>Bolivien beruft sich auf das Recht und die Berechtigung, um sich an internationale Gerichte zu wenden, denn seine Absonderung vom Meer ist Ergebnis eines ungerechten Krieges, einer Invasion. Eine Lösung auf internationaler Ebene zu fordern, stellt für Bolivien die Wiedergutmachung einer historischen Ungerechtigkeit dar.</p>
<p>Bolivien ist ein friedliebender Staat, der dem Dialog mit den Nachbarländern Vorzug gibt, und deshalb hält es die bilateralen Verhandlungskanäle mit Chile offen, ohne dass dies bedeutet, auf sein Recht zu verzichten, sich an ein internationales Gericht zu wenden…“</p>
<p>„Die Völker sind nicht verantwortlich für die Absonderung von Bolivien vom Meer, die Verursacher sind die Oligarchien, die transnationalen Unternehmen, die sich wie immer ihrer Naturschätze bemächtigen.</p>
<p>Das Abkommen von 1904 hat weder den Frieden noch die Freundschaft gebracht, sondern verursacht, dass Bolivien für über ein Jahrhundert keinen Zugang zu einem souveränen Hafen gehabt hat.“</p>
<p>„…im Gebiet von Amerika ist eine neue Bewegung der Länder von Lateinamerika und der Karibik in Entwicklung, ich würde sagen, eine neue OAS ohne die Vereinigten Staaten, um uns schließlich von gewissen Aufbürdungen und Auflagen zu befreien, mit der kurzen, in UNASUR gesammelten Erfahrung. […] wenn es einen Konflikt zwischen Ländern gibt, dann brauchen wir schon nicht mehr, […] dass jemand von oben oder von außen kommt, um Ordnung zu machen.“</p>
<p>„Ich möchte diese Gelegenheit auch dazu nutzen, um ein zentrales Thema zu behandeln: Die Bekämpfung des Drogenhandels. Die Bekämpfung des Drogenhandels wird vom US-amerikanischen Imperialismus zu eindeutig politischen Zwecken benutzt. Die DEA der Vereinigten Staaten hat in Bolivien nicht gegen den Drogenhandel gekämpft, sie kontrollierte den Drogenhandel zu politischen Zwecken. Wenn es irgendeinen Gewerkschaftsführer oder irgendeinen antiimperialistischen politischen Führer gab, dafür war der DEA da: ihn darein zu verwickeln. Viele führende Persönlichkeiten, viele Politiker, darunter ich, sind dieser Schmutzarbeit entkommen, die vom Imperium aus organisiert wurde, um uns in den Drogenhandel zu verwickeln. Bis heute versuchen sie es immer noch.“</p>
<p>„In den vergangenen Wochen berichteten einige Medien aus den Vereinigten Staaten, dass das Präsidentenflugzeug mit Kokainspuren in den Vereinigten Staaten festgehalten sei. Vollkommen falsch! Sie versuchen die Bevölkerung zu verwirren, sie versuchen eine schmutzige Kampagne gegen die Regierung, sogar gegen den Staat, zu machen. Jedoch, was machen die Vereinigten Staaten? Sie aberkennen die Zertifizierung von Bolivien und Venezuela. Welche moralische Autorität haben die Vereinigten Staaten, um bezüglich der Länder in Süd- oder Lateinamerika Zertifizierungen auszustellen oder diese abzuerkennen? Wo die Vereinigten Staaten der größte Drogenverbraucher der Welt sind, wo die Vereinigten Staaten einer der Hersteller von Marihuana der Welt sind, der führende Marihuanahersteller der Welt […] Mit welcher Autorität kann dieses Land Zertifizierungen ausstellen oder aberkennen? Es ist eine weitere Art und Weise, die Länder zu verängstigen oder einzuschüchtern, eine andere Art zu versuchen, die Länder zu bestrafen. Bolivien kämpft jedoch sehr verantwortungsbewusst gegen den Drogenhandel.</p>
<p>Im selben Bericht der Vereinigten Staaten, das heißt, vom State Department der Vereinigten Staaten, wird eine klare Senkung des Kokaanbaus zugestanden, Verbesserung, die durch das Verbot erreicht wurde.</p>
<p>Aber wo ist der Markt? Der Markt ist der Ursprung des Drogenhandels und der Markt ist hier. Und wer aberkennt die Zertifizierung der Vereinigten Staaten, weil diese den Markt nicht vermindert haben?</p>
<p>Heute Morgen sagte Präsident Calderón von Mexiko, dass der Drogenmarkt immer weiter zunimmt, und warum gibt es keine Verpflichtungen, um den Markt abzuschaffen. […] Ich rufe dazu auf, einen Kampf mit einer geteilten Mitverantwortlichkeit zu führen! […] In Bolivien haben wir keine Angst und man muss das Bankgeheimnis aufheben, wenn wir den Drogenhandel frontal bekämpfen wollen.“</p>
<p>„… Eine der Krisen, am Rande der Krise des Kapitalismus, ist die Lebensmittelkrise. […] wir haben eine kleine Erfahrung in Bolivien gemacht: Man bewilligt den Reis-, Mais-, Weizen- und Sojaerzeugern Kredite mit einem Zinssatz von null Prozent und sie können sogar mit ihren Produkten ihre Schuld abzahlen, es handelt sich um Lebensmittel; oder zinsgünstige Kredite, um die Produktion zu fördern. Die internationalen Banken berücksichtigen jedoch nie die Kleinproduzenten, sie denken nie an die Verbände, die Genossenschaften, die sehr gut ihren Beitrag leisten können, wenn man ihnen die Chance gewährt. […] Wir müssen mit dem so genannten Konkurrenzhandel Schluss machen.</p>
<p>In einem Konkurrenzwettbewerb, wer gewinnt da? Der Mächtigste, derjenige, der mehr Vorteile hat, immer die transnationalen Unternehmen. Und was passiert mit dem Kleinproduzenten? Was passiert mit jener Familie, die sich mit ihren eigenen Anstrengungen entwickeln möchte? […] Mit einer Konkurrenzpolitik werden wir sicherlich nie das Problem der Armut lösen.“</p>
<p>„Aber zum Schluss dieser Rede möchte ich Ihnen schließlich sagen, dass die Krise des Kapitalismus bereits unbezahlbar ist. […] Die wirtschaftliche Krise des Kapitalismus ist nicht nur konjunkturell, sondern strukturell, und was machen die kapitalistischen Länder oder die imperialistischen Länder? Sie suchen irgendeinen Vorwand, um eine Intervention in einem Land zu starten und seine natürliche Ressourcen zurückzugewinnen.</p>
<p>Heute Morgen sagte der Präsident der Vereinigten Staaten, dass Irak sich bereits befreit habe, dass sie sich selber regieren werden. Die Iraker werden sich regieren können, aber in wessen Händen ist das Erdöl der Iraker jetzt?</p>
<p>Sie haben begrüßt, sie sagten, dass die Autokratie in Libyen zu Ende sei, jetzt ist Demokratie; es kann Demokratie geben, aber in wessen Händen wird das Erdöl von Libyen dann bleiben? […] die Bombardierungen waren nicht wegen Gaddafi, wegen einigen Rebellen, sondern es ging um das Erdöl von Libyen.“</p>
<p>„…Also, sie wollen ihre Krise, die Krise des Kapitalismus, überwinden, sie wollen diese mittels der Rückgewinnung von unseren natürlichen Ressourcen, unserem Erdöl, unserem Gas, unseren natürlichen Ressourcen korrigieren.</p>
<p>… wir haben eine enorme Verantwortung: Die Verteidigung der Rechte der Mutter Erde.”</p>
<p>„… die beste Art, die Menschenrechte zu verteidigen, besteht jetzt in der Verteidigung der Rechte der Mutter Erde […] wir haben hier eine enorme Verantwortung, und zwar die Rechte der Mutter Erde zu billigen. Vor gerade 60 Jahren wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verkündet. Vor gerade 60 Jahren haben die Vereinten Nationen bemerkt, dass auch der Mensch seine eigenen Rechte hat. Nach der Verteidigung der politischen Rechte, der wirtschaftlichen Rechte, der Rechte der indigenen Völker, haben wir jetzt die enorme Verantwortung, zu sehen, wie wir die Rechte der Mutter Erde verteidigen können.</p>
<p>Wir sind auch davon überzeugt, dass das unendliche Wachstum auf einem endlichen Planet unhaltbar und unmöglich ist, die Grenze des Wachstums ist die degenerative Fähigkeit der Ökosysteme der Erde. […] wir rufen zu […] einem neuen Dekalog von sozialen Forderungen auf: In Bezug auf Finanzsysteme, über natürliche Ressourcen, über grundlegende Dienstleistungen, über die Produktion, die Würde und die Souveränität, und auf dieser Basis könnten wir beginnen, die Vereinten Nationen neu umzustrukturieren, damit die Vereinten Nationen die höchste Instanz für die Lösung bei Themen des Friedens, der Armut, der Würde und Souveränität der Völker der Welt sein können.“</p>
<p>„Ich hoffe, dass diese Erfahrung, die ich als Präsident erlebt habe, für uns alle hilfreich sein kann, genauso wie ich gekommen bin, um von vielen von Ihnen zu lernen, damit ich weiter für die Gleichheit und die Würde des bolivianischen Volkes arbeiten kann.</p>
<p>Vielen Dank!“</p>
<p>Nach den grundlegenden Konzepten von Evo Morales legte Mahmud Abbas, Präsident der Palästinensischen Nationalbehörde, dem das Wort zwei Tage später erteilt wurde, das dramatische Leiden der Bewohner von Palästina dar: „…die gravierende historische Ungerechtigkeit, die gegen unser Volk verübt wurde; damit wurde vereinbart, den Staat Palästina auf nur 22 Prozent des Gebiets von Palästina zu gründen, und vor allem, auf dem palästinensischen Gebiet, das Israel 1967 besetzte. Diesen historischen Schritt zu tun, den die Staaten der Welt begrüßten, gestattete es, übermäßig nachgeben zu können, um eine historische Kompromissbereitschaft zu erzielen, die erlauben sollte, dass der Frieden im Land des Friedens erreicht werden konnte.“</p>
<p>„[…] Unser Volk wird den friedlichen Volkswiderstand gegen die Besetzung durch Israel, seine Siedlungen und seine Apartheid-Politik sowie den Aufbau der rassistischen Annexionsmauer fortführen […] ausgerüstet mit Wünschen, Mut, Hoffnung und Devisen gegenüber den Panzern, dem Tränengas, den Bulldozern und den Kugeln.“</p>
<p>„…wir wollen der Regierung und dem israelischen Volk für die Errichtung des Friedens die Hand reichen, und ich sage Ihnen: Bauen wir dringend gemeinsam eine Zukunft für unsere Kinder auf, in der sie Freiheit, Sicherheit und Wohlstand genießen können. […] Bauen wir Beziehungen der Zusammenarbeit auf, die auf Gleichheit, Rechtlichkeit und Freundschaft zwischen zwei Nachbarländern, Palästina und Israel, basieren, anstatt einer Besetzungs-, Siedlungs-, Kriegspolitik und einer Politik zur Vernichtung des Anderen.”</p>
<p>Es ist fast ein halbes Jahrhundert vergangen, seitdem diese brutale Besetzung stattfand, die von den Vereinigten Staaten gefördert und unterstützt wurde. Es vergeht jedoch kein einziger Tag, ohne dass die Mauer weiter errichtet wird, riesige Maschinen palästinensische Wohnungen zerstören und irgendein junger bzw. sogar ein jugendlicher Palästinenser verletzt oder getötet wird.</p>
<p>Was für große Wahrheiten enthielten die Worte von Evo!</p>
<p><img class="alignnone" alt="" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/09/firma-110926-chavez-evo-y-obama-segunda-parte-y-final-300x191.jpg" width="300" height="191" /></p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz</strong></p>
<p><strong>26. September 2011</strong></p>
<p><strong> 22:32 Uhr</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/09/28/chavez-evo-und-obama-zweiter-und-abschliessender-teil/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine Hervorragende und Mutige Erklärung</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/07/04/eine-hervorragende-und-mutige-erklarung/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/07/04/eine-hervorragende-und-mutige-erklarung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 03:15:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
		<category><![CDATA[Fidel Castro]]></category>
		<category><![CDATA[Hugo Chávez]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Venezuela]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=2336</guid>
		<description><![CDATA[Jetzt sind die äußeren und inneren Feinde von Hugo Chávez seinen Worten und seinen Initiativen ausgesetzt. Es wird ohne Zweifel Überraschungen für sie geben. Geben wir ihm unsere unerschütterliche Unterstützung und  unser festes Vertrauen. Die Lügen des Imperiums und der Verrat der Vaterlandsverräter werden besiegt werden. Es gibt heutzutage Millionen kämpferische und bewusste Venezolaner, welche die Oligarchie und das Imperium nie wieder erneut unterwerfen können werden.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich anderen, vorrangigen Angelegenheiten meine Aufmerksamkeit schenken musste, habe ich für eine gewisse Zeit nicht mit jener im Jahr 2010 üblichen Häufigkeit Reflexionen verfasst, jedoch die vom führenden Revolutionär Hugo Chávez Frías am vergangenen Donnerstag, dem 30. Juni, abgegebene Erklärung zwingt mich, diese Zeilen zu schreiben.</p>
<p>Der Präsident von Venezuela ist einer jener Männer, die am meisten für Gesundheit und Bildung seines Volkes getan haben. Da dies Themen sind, bei denen die kubanische Revolution die größten Erfahrungen gesammelt hat, arbeiten wir gern auf beiden Gebieten intensiv mit jenem Bruderland zusammen.</p>
<p>Es handelt sich absolut nicht darum, dass dieses Land keine Ärzte hätte, im Gegenteil, es besaß reichlich viele und darunter sogar angesehene Fachleute, wie in anderen Ländern Lateinamerikas. Es handelt sich um eine soziale Frage. Die besten Ärzte und die am höchsten entwickelten Geräte konnten, wie in allen kapitalistischen Ländern, im Dienst der privaten medizinischen Einrichtungen stehen. Manchmal nicht einmal das, denn in einem unterentwickelten Kapitalismus, wie dem, den es in Venezuela gegeben hat, verfügte die wohlhabende Klasse über ausreichend Mittel, um in die besten Krankenhäuser der Vereinigten Staaten bzw. von Europa zu gehen, etwas, was Brauch war und ist, ohne dass jemand das verneinen kann.</p>
<p>Schlimmer noch, die Vereinigten Staaten und Europa haben sich dadurch ausgezeichnet, die besten Fachleute jeglichen ausgebeuteten Landes der Dritten Welt dazu zu verführen, ihr Vaterland zu verlassen und in die Konsum-orientierten Gesellschaften zu emigrieren. Ärzte für diese Welt in den entwickelten Ländern auszubilden, bedeutet riesige Summen, die Millionen von armen Familien von Lateinamerika und der Karibik niemals zahlen könnten. In Kuba geschah das, bis die Revolution die Herausforderung annahm, nicht nur Ärzte auszubilden, die fähig sind, unserem Land zu dienen, sondern ebenfalls anderen Völkern von Lateinamerika und der Karibik bzw. der Welt.</p>
<p>Wir haben niemals anderen Völkern die intelligenten Köpfe geraubt. Stattdessen wurden in Kuba gratis zehntausende Ärzte und andere hoch qualifizierte Fachleute ausgebildet, um sie ihren eigenen Ländern zurückzusenden.</p>
<p>Dank ihrer tief greifenden bolivarianischen und martianischen Revolutionen sind Venezuela und Kuba Länder, wo sich das Bildungs- und Gesundheitswesen außerordentlich entwickelt hat. Alle Bürger haben ein reales Recht darauf, kostenlos eine Allgemeinbildung und berufliche Ausbildung zu erhalten, etwas, was die Vereinigten Staaten nicht ihren gesamten Bürgern haben absichern können. Tatsache ist, dass die Regierung jenes Landes jedes Jahr eine Billion Dollar  für ihren Militärapparat und ihre Kriegsabenteuer aufwendet. Es ist außerdem der größte Exporteur von Waffen und Todesinstrumenten und der größte Drogenmarkt der Welt. Aufgrund dieses Handels verlieren jedes Jahr zehntausende Lateinamerikaner das Leben.</p>
<p>Das ist etwas, was so real und bekannt ist, dass vor über 50 Jahren ein Präsident militärischer Herkunft mit bitterem Ton die entscheidende, von der Rüstungsindustrie jenes Landes angehäufte Macht angeprangert hat.</p>
<p>Diese Worte wären überflüssig, wenn es nicht die verhasste und ekelhafte, von den Massenmedien der im Dienste jenes Imperiums stehenden venezolanischen Oligarchie entfesselte Kampagne geben würde, welche die zeitweiligen Gesundheitsprobleme des bolivarianischen Präsidenten ausnutzt. Uns verbindet eine enge und unzerstörbare Freundschaft mit ihm, die sich schon herausgebildet hat, als er unser Land am 13. Dezember 1994 zum ersten Mal besucht hat.</p>
<p>Manche fanden die Koinzidenz seines Besuches in Kuba mit der eingetretenen Notwendigkeit der ärztlichen Behandlung ungewohnt. Der venezolanische Präsident hat unser Land mit der gleichen Zielstellung besucht, die ihn nach Brasilien und Ecuador geführt hatte. Er hatte absolut nicht die Absicht, medizinische Behandlung in unserem Land zu erhalten.</p>
<p>Wie bekannt, leistet seit Jahren eine Gruppe von kubanischen Fachleuten des Gesundheitswesens dem venezolanischen Präsidenten ihre Dienste, der – seiner bolivarianischen Überzeugung treu &#8211;  niemals in ihnen unerwünschte Ausländer gesehen hat, sondern Söhne und Töchter des großen Lateinamerikanischen Vaterlandes, um das „El Libertador“ bis zu seinem letzten Atemzug gekämpft hat.</p>
<p>Das erste Kontingent kubanischer Ärzte reiste nach Venezuela, als sich die Tragödie im Bundesstaat Vargas ereignet hatte, die diesem noblen Volk tausende Menschenleben gekostet hat. Diese Solidaritätsaktion war nicht neu, sie stellte in unserem Land seit den ersten Revolutionsjahren eine tief verwurzelte Tradition dar; vor knapp einem halben Jahrhundert wurden Ärzte in das gerade erst unabhängig gewordene Algerien geschickt. Diese Tradition vertiefte sich in dem Maße, in dem die kubanische Revolution inmitten einer grausamen Blockade internationalistische Ärzte ausgebildet hat.  Länder wie Peru, das Nicaragua von Somoza und andere dieser Hemisphäre und der Dritten Welt haben Katastrophen aufgrund von Erdbeben und anderen Ursachen erlitten und bedurften der Solidarität von Kuba. So wurde unser Land zur Nation mit der höchsten Pro-Kopf-Kennziffer  an Ärzten und medizinischem Fachpersonal, und mit hohem Grad an Erfahrung und beruflichem Können.</p>
<p>Präsident Chávez hat sich bei der Betreuung des Personals unseres Gesundheitswesens besonders hervorgetan. So entstand und entwickelte sich das Vertrauens- und Freundschaftsverhältnis zwischen ihm und den kubanischen Ärzten, die immer sehr feinfühlig für die Behandlungsweise der venezolanischen Führungspersönlichkeit waren, der seinerseits imstande gewesen ist, tausende Gesundheitseinrichtungen zu schaffen und sie mit den erforderlichen Geräten auszurüsten, um allen Venezolanern kostenlos Gesundheitsdienste zu bieten. Keine Regierung der Welt hat in so kurzer Zeit so viel für die Gesundheit ihres Volkes getan.</p>
<p>Eine hohe Prozentzahl von kubanischem Personal des Gesundheitswesens hat seine Dienste in Venezuela geleistet, und viele von ihnen haben außerdem in der Ausbildung von 20.000 jungen Venezolanern, die schon beginnen, ihren Abschluss als Ärzte zu machen, als Dozenten bestimmte Lehrstoffe unterrichtet. Viele von den neuen Medizinern haben ihr Studium in unserem Land begonnen. Die internationalistischen Ärzte, die Mitglieder des Bataillon 51 und Absolventen der Lateinamerikanischen Medizinschule sind, haben ein solides Prestige bei der Erfüllung von komplizierten und schwierigen Missionen gewonnen. Auf diesen Grundlagen haben sich meine Beziehungen zum Präsidenten Hugo Chávez auf diesem Gebiet entwickelt.</p>
<p>Ich muss hinzufügen, dass der venezolanische Präsident und Revolutionsführer während zwölf Jahren, d.h. seit dem 2. Februar 1999, keinen einzigen Tag ausgeruht hat, und hierbei nimmt er einen einmaligen Platz in der Geschichte dieser Hemisphäre ein. Er hat alle seine Energien der Revolution gewidmet.</p>
<p>Man könnte behaupten, dass für jede von Chávez seiner Arbeit gewidmete Überstunde, ein US-Präsident zwei Stunden zur Erholung verwendet.</p>
<p>Es war schwierig, fast unmöglich, dass seine Gesundheit dabei nicht irgendwie zerrüttet würde und das geschah in den letzten Monaten.</p>
<p>Als ein Mensch, der an die Härte des Militärlebens gewohnt ist, ertrug er stoisch die Schmerzen und Beschwerden, die ihn mit zunehmender Häufigkeit heimsuchten. Aufgrund der entwickelten Freundschaftsbeziehungen und des ständigen Austauschs zwischen Kuba und Venezuela, zusammen mit meiner eigenen Erfahrung bezüglich der Gesundheit, die ich seit dem Appell vom 30. Juli 2005 erlebte, ist es gar nicht seltsam, dass ich die Notwendigkeit zu einem rigorosen Check-up der Gesundheit des Präsidenten erkannte. Es ist zu großzügig seinerseits, mir irgendein besonderes Verdienst in dieser Angelegenheit zuzuschreiben.</p>
<p>Ich gebe jedoch zu, dass die mir selbst auferlegte Aufgabe nicht leicht war. Für mich war es nicht schwierig festzustellen, dass es nicht gut um seine Gesundheit bestellt war. Seit seinem letzten Besuch in Kuba waren sieben Monate vergangen. Das ihn betreuende Ärzteteam hatte mich darum gebeten, diesen Schritt zu tun.  Vom ersten Augenblick an wollte der Präsident sein Volk mit aller Klarheit über seinen Gesundheitszustand  informieren. Deshalb hat er, als er schon im Begriff war zurückzukehren, über seinen Außenminister die Bevölkerung informieren lassen, wie es bis zu jenem Moment mit seiner Gesundheit aussah und versprach, sie weiterhin detailliert auf dem Laufenden zu halten.</p>
<p>Jede Heilbehandlung war von rigorosen Zelluntersuchungen und Laborproben begleitet, die unter solchen Umständen durchgeführt werden.</p>
<p>Eine jener Untersuchungen, schon einige Tage nach der ersten Operation, ergab Resultate, die einen in höherem Maße radikalen chirurgischen Eingriff bestimmten und die besondere Behandlung des Patienten.</p>
<p>In seiner würdigen Botschaft vom 30. Juni spricht der Präsident, schon beachtlich wiederhergestellt, mit aller Klarheit über seinen Gesundheitszustand.</p>
<p>Ich muss zugeben, dass die Aufgabe, den Freund über die neue Situation zu informieren, für mich nicht einfach war. Ich konnte die Würde beobachten, mit der er die Nachricht aufnahm, die – für ihn, die er so viele wichtige Aufgaben im Kopf hatte, darunter die Gedenkveranstaltung anlässlich des zweihundertsten Jahrestages und den Abschluss des Abkommens über die Einheit von Lateinamerika und der Karibik – mehr noch als körperliches Leiden, die ein radikaler chirurgischer Eingriff bedeutete, eine Probe darstellte, die ihn, wie er sagte, dazu brachte, Vergleiche zu den härtesten Augenblicken in seinem Leben als unbeugsamer Kämpfer anzustellen.</p>
<p>Zusammen mit ihm hat das Team von Personen, die ihn behandeln und betreuen, und die er als erhaben bezeichnete, eine wunderbare Schlacht geliefert, deren Zeuge ich war.</p>
<p>Ohne Zögern bestätige ich, dass die Ergebnisse beeindruckend sind und dass der Patient eine entscheidende Schlacht geliefert hat, die ihn zu einem großen Sieg führen wird und zusammen mit ihm Venezuela.</p>
<p>Sein Plädoyer muss wortwörtlich in allen Sprachen mitgeteilt werden, aber besonders ist es ins Englische zu übersetzen und mit Untertiteln in dieser Sprache zu versehen, welche in dieser babylonischen Sprachenverwirrung verstanden werden kann, in die der Imperialismus die Welt verwandelt hat.</p>
<p>Jetzt sind die äußeren und inneren Feinde von Hugo Chávez seinen Worten und seinen Initiativen ausgesetzt. Es wird ohne Zweifel Überraschungen für sie geben. Geben wir ihm unsere unerschütterliche Unterstützung und  unser festes Vertrauen. Die Lügen des Imperiums und der Verrat der Vaterlandsverräter werden besiegt werden. Es gibt heutzutage Millionen kämpferische und bewusste Venezolaner, welche die Oligarchie und das Imperium nie wieder erneut unterwerfen können werden.</p>
<p><img src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/07/firma-de-fidel_110703-una-declaracion-brillante-y-valiente1-300x178.jpg" alt="Fidel Castro Ruz" /></p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz<br />
3. Juli 2011<br />
16:12  Uhr</strong></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/07/fidel-castro_hugo-chavez_3-de-julio-2011_1-580x464.jpg" alt="" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/07/fidel-castro_hugo-chavez_3-de-julio-2011_2-580x464.jpg" alt="" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/07/fidel-castro_hugo-chavez_3-de-julio-2011_3-580x464.jpg" alt="" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/07/fidel-castro_hugo-chavez_3-de-julio-2011_4-580x464.jpg" alt="" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/07/fidel-castro_hugo-chavez_3-de-julio-2011_5-580x464.jpg" alt="" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/07/fidel-castro_hugo-chavez_3-de-julio-2011_7-580x464.jpg" alt="" /></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/07/fidel-castro_hugo-chavez_3-de-julio-2011_8-580x464.jpg" alt="" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/07/04/eine-hervorragende-und-mutige-erklarung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Katastrophe von Japan und der besuch eines Freundes</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/03/31/die-katastrophe-von-japan-und-der-besuch-eines-freundes/</link>
		<comments>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/03/31/die-katastrophe-von-japan-und-der-besuch-eines-freundes/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 21:19:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
		<category><![CDATA[Hugo Chávez]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Jimmy Carter]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinigten Staaten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.cubadebate.cu/?p=2264</guid>
		<description><![CDATA[Heute habe ich die Freude genossen, Jimmy Carter, Präsident der Vereinigten Staaten von 1977 bis 1981, zu begrüßen, welcher meinem Dafürhalten nach der einzige der US-Präsidenten gewesen ist, um das Thema der Beziehungen seines Landes zu Kuba mit genügend Gelassenheit und Mut anzugehen. Carter hat getan, was er konnte, um die internationalen Spannungen zu vermindern und die Errichtung der Interessenvertretungen der Vereinigten Staaten und von Kuba zu fördern. Seine Regierung war die einzige, die einige Schritte unternommen hat, um die kriminelle, unserem Volk auferlegte Blockade abzuschwächen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich die Freude genossen, Jimmy Carter, Präsident der Vereinigten Staaten von 1977 bis 1981, zu begrüßen, welcher meinem Dafürhalten nach der einzige der US-Präsidenten gewesen ist, um das Thema der Beziehungen seines Landes zu Kuba mit genügend Gelassenheit und Mut anzugehen.</p>
<p>Carter hat getan, was er konnte, um die internationalen Spannungen zu vermindern und die Errichtung der Interessenvertretungen der Vereinigten Staaten und von Kuba zu fördern. Seine Regierung war die einzige, die einige Schritte unternommen hat, um die kriminelle, unserem Volk auferlegte Blockade abzuschwächen.</p>
<p>Die Umstände in unserer komplex gestalteten Welt waren gewiss nicht günstig. Die Existenz eines wirklich freien und souveränen Landes in unserer Hemisphäre war unvereinbar mit den Ideen der extremen faschistischen Rechten der Vereinigten Staaten, welche es fertig gebracht hat, jene Absichten von Präsident Carter zum Scheitern zu bringen, für die ihm der Friedensnobelpreis erteilt wurde. Niemand hat ihn umsonst damit beehrt.</p>
<p>Die Revolution hat seine mutige Geste immer zu schätzten gewusst. Sie hat ihn im Jahr 2002 herzlich willkommen geheißen. Jetzt hat sie ihre Achtungserweisung und Hochschätzung wiederholt.</p>
<p>Wird die jene Supermacht regierende Oligarchie wirklich jemals auf ihr unersättliches Streben, dem Rest der Welt ihren Willen aufzuzwingen, verzichten können? Wird ein System, dass mit zunehmender Häufigkeit solche Präsidenten wie Nixon, Reagan und W. Bush hervorbringt und eine immer größere zerstörerische Macht besitzt und weniger Achtung gegenüber der Souveränität der Völker hat, jener Absicht nachkommen können?</p>
<p>Die Vielschichtigkeit der heutigen Welt lässt nicht viel Spielraum für relativ frische Erinnerungen. Die Verabschiedung von Carter am heutigen Mittwoch fiel mit Besorgnis erregenden Nachrichten über den durch das Erdbeben und den Tsunami verursachten atomaren Unfall in Japan zusammen, die weiterhin eintreffen und weder ignoriert werden können noch dürfen. Und dies nicht nur aufgrund ihrer Tragweite sondern ebenfalls wegen ihrer praktischen und fast unmittelbaren Auswirkung, die sich daraus für die Weltwirtschaft ableitet.</p>
<p>Heute berichtete die Nachrichtenagentur AP Folgendes aus Japan:</p>
<p>„Die Krise im durch den Tsunami Schaden erlittenen japanischen Atomkraftwerk hat sich am Mittwoch verschlimmert, nachdem das Meereswasser der näheren Umgebung die bis jetzt höchsten radioaktiven Werte aufwies.“</p>
<p>„In Fukushima ist die durchgesickerte Strahlung in Erdreich und Meer eingedrungen und außerdem in das Gemüse, nicht pasteurisierte Milch und sogar in das fließende Wasser, und dies einschließlich in Tokio, 220 km südlich.“</p>
<p>„Währenddessen haben Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko eine Stunde lang eine Gruppe von Evakuierten in Tokio besucht.“</p>
<p>Reuters teilte seinerseits Folgendes aus Tokio mit:</p>
<p>„Japan hat am Mittwoch seine Standards für Atomkraftwerke auf den neuesten Stand gebracht, die erste offizielle Anerkennung dafür, dass seine Normen unzureichend waren, da ein Erdbeben eine seiner Einrichtungen zerstört und die schlimmste Atomkrise seit Tschernobil 1986 ausgelöst hat.“</p>
<p>„Diese Ankündigung wurde bekannt gegeben, nachdem die Regierung anerkannt hatte, dass kein Ende der Krise in Sicht sei, und dass zu den Beweisen der Strahlungsausströmungen an den Meilern um den Komplex herum und darüber hinaus ein Sprung in den Niveaus von radioaktivem Jod zu verzeichnen sei.“</p>
<p>„Die Entdeckung von Plutonium im Erdreich des Kraftwerks hat die Unruhe in der Bevölkerung bezüglich jenes Unfalls  ansteigen lassen, der die menschliche Katastrophe in den Schatten gestellt hat, welche durch das Erdbeben und den Tsunami vom 11. März verursacht wurde, die 27.500 Tote oder Vermisste hinterlassen haben.“</p>
<p>„Vor der Katastrophe haben die 55 Atommeiler von Japan circa 30 Prozent des Stroms im Land erzeugt. Es war vorgesehen, diesen Anteil bis zum Jahr 2030 auf 50 Prozent zu erhöhen, einen der höchsten der Welt.“</p>
<p>„Neue Wertbestimmungen zeigten einen Sprung auf 3.355 Mal den erlaubten Wert bei radioaktivem Jod, gab die staatliche Atomsicherheitsbehörde an, obwohl dieses Organ dessen Auswirkung minimalisierte, indem es sagte, dass die Menschen das Gebiet verlassen hätten und die Fischerei suspendiert worden sei.“</p>
<p>„Hunderte Ingenieure haben knapp drei Wochen lang darum gekämpft, die Meiler des Atomkraftwerks abzukühlen und ein katastrophales Schmelzen der die Energie enthaltenden Brennstäbe zu verhindern, obwohl die Situation jenes Alptraum-Szenarium hinter sich gelassen zu haben scheint.“</p>
<p>„Jesper Koll, Direktor für Wertermittlung der JPMorgan Securities in Tokio, hat gesagt, dass der ausgedehnte Kampf darum, das Kraftwerk unter Kontrolle zu bekommen und die radioaktiven Ausströmungen zu bremsen, die Ungewissheit verewigen und wie ein Klotz am Bein für die Wirtschaft wirken würden.“</p>
<p>„‘Das schlimmstmögliche Szenarium ist, dass sich dies nicht nur auf einen, zwei oder sechs Monate hinziehen wird, sondern auf zwei Jahre oder unbestimmte Zeit’, erklärte er.“</p>
<p>„Ein Nebenprodukt der Atomreaktionen, das Plutonium, das in Atombomben verwendet werden kann, ist in hohem Grade Krebs erregend und eine der gefährlichsten Substanzen des Planeten, zeigten Experten auf.“</p>
<p>Eine dritte Agentur, die DPA, berichtet aus Tokio Folgendes:</p>
<p>„Die japanischen Fachleute haben die Atomkrise knapp drei Wochen nach dem Unfall des Atomkraftwerks Fukushima immer noch nicht bremsen können. Die Regierung von Tokio hat deshalb begonnen, außerordentliche Maßnahmen in Betracht zu ziehen, um das Ausströmen von Radioaktivität aus den Anlagen aufzuhalten.“</p>
<p>„Die Idee besteht darin, die Meiler mit einer Art Gewebe zu bedecken. Die kürzlichen Messungen hoher Jod-131-Werte im Meer sind ein Hinweis auf eine zunehmende Strahlung.  Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnt nach eigenen Messungen außerdem vor ernsthaften Gefahren für die Gesundheit der Einwohner.“</p>
<p>„Experten sind der Meinung, dass der Prozess, um eine mögliche Kernschmelze endgültig auszuschließen, Monate dauern kann. Tepco hat versprochen, die Arbeitsbedingungen der Fachleute zu verbessern, die mit jedem Tag nervöser und erschöpfter sind.“</p>
<p>Während sich diese Dinge in Japan ereigneten, besuchte der Bolivarianische Präsident von Venezuela Argentinien und Uruguay und reist jetzt nach Bolivien, wobei er Wirtschaftsabkommen fördert und die Beziehungen mit zur Unabhängigkeit entschlossenen Ländern unserer Hemisphäre enger gestaltet.</p>
<p>An der Universität von La Plata, wo die von den Vereinigten Staaten geförderte Tyrannei außer vielen anderen Tausenden Argentiniern über 700 Studenten verschwinden ließ – davon 40 von der Journalistenschule -, hat Chávez den Rodolfo-Walsh-Preis bekommen, der zu Ehren von einem der ermordeten heroischen revolutionären Journalisten vergeben wird.</p>
<p>Es ist schon nicht mehr nur Kuba allein; viele Völker sind schon bereit, bis zum Tod um ihr Vaterland zu kämpfen.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/03/firma-de-fidel-30-de-marzo-de-2011-300x176.jpg" alt="" width="300" height="176" /></p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz</strong></p>
<p><strong>30. März 2011</strong></p>
<p><strong>18:51 Uhr</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/03/31/die-katastrophe-von-japan-und-der-besuch-eines-freundes/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
