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	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; &#8221; Havanna</title>
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		<title>Gesundheitsintervention mit dem Impfstoffkandidaten Abdala wird auf ganz Havanna ausgeweitet</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2021 23:29:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ministerpräsident Manuel Marrero Cruz hielt ein Treffen mit dem erweiterten Provinzrat der Regierung der Hauptstadt und allen ihren Stadtbezirken ab, um die epidemiologische Situation und den Kampf gegen COVID-19 zu analysieren. Angesichts der komplexen epidemiologischen Situation in Havanna wurde beschlossen, die Gesundheitsintervention mit den drei Dosen des Impfstoffkandidaten Abdala.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5295" alt="La Habana" src="/files/2021/06/La-Habana.jpg" width="300" height="250" />Ministerpräsident Manuel Marrero Cruz hielt ein Treffen mit dem erweiterten Provinzrat der Regierung der Hauptstadt und allen ihren Stadtbezirken ab, um die epidemiologische Situation und den Kampf gegen COVID-19 zu analysieren</p>
<p>Angesichts der komplexen epidemiologischen Situation in Havanna wurde beschlossen, die Gesundheitsintervention mit den drei Dosen des Impfstoffkandidaten Abdala, die derzeit in Risikogruppen und -gebieten in der Hauptstadt angewendet wird, ab der zweiten Junihälfte auf alle Stadtbezirke auszuweiten.</p>
<p>Die Informationen wurden bei einem Treffen des Ministerpräsidenten, Manuel Marrero Cruz, mit dem Regierungsrat der Provinz Havanna in erweitertem Format bekannt gemacht, an dem Vertreter politischer und administrativer Behörden teilnahmen.</p>
<p>Der Minister für Gesundheitswesen, José Angel Portal Miranda, erklärte, dass der Zweck dieser Immunisierung darin bestehe, dass bis Ende Juni die gesamte für die Impfung vorgesehene Bevölkerung von Havanna mindestens eine Dosis von Abdala erhalten haben werde, und mehr als 50%, zwei Dosen.</p>
<p>Bis Ende Juli werde die gesamte Bevölkerung Havannas, die in der Lage ist, sich impfen zu lassen, den Drei-Dosen-Plan abgeschlossen haben, sagte der Leiter des MINSAP.</p>
<p>Der Regierungschef der Republik warnte jedoch, dass diese Maßnahme keine Lockerung der getroffenen hygienisch-sanitären Maßnahmen bedeuten könne, denn „eine geimpfte Person kann Träger und Überträger von COVID-19 sein“, warnte Marrero Cruz.</p>
<p>„Wir müssen bedenken,“ fügte er hinzu, „dass die gesamte Bevölkerung von null bis 18 Jahren und andere Tausende von Menschen, die nicht klassifizieren, weil sie verschiedene Pathologien haben, im Moment nicht immunisiert werden kann und daher in einem Zustand der vorübergehenden Verwundbarkeit verbleiben wird.“</p>
<p>An dem Treffen, das im Kongresspalast stattfand, nahmen die stellvertretenden Ministerpräsidenten Kommandant der Revolution Ramiro Valdés Menéndez, Inés María Chapman Waugh, Ricardo Cabrisas Ruiz, Jorge Luis Tapia Fonseca und Jorge Luis Perdomo Di-Lella teil.</p>
<p>An dem Treffen, das vom Gouverneur von Havanna, Reinaldo García Zapata, moderiert wurde, nahmen unter anderem Minister und Ministerinnen sowie der erste Sekretär der Kommunistischen Partei Kubas in der Hauptstadt, Antonio Torres Iríbar, teil.</p>
<p>Das Treffen basierte auf der Analyse der Ergebnisse eines Besuchs der Temporären Gruppe der Regierung zur Prävention und Kontrolle von COVID-19, der nicht nur der Kontrolle, sondern auch der Begleitung und dem Austausch diente, erklärte der Ministerpräsident.</p>
<p>Nancy Acosta, Leiterin des Büros für die Betreuung der lokalen Organe der Volksmacht, erklärte, dass es sich um einen Besuch handelte, um die in Havanna noch vorhandenen Reserven im Kampf gegen COVID-19, die Erfüllung des Maßnahmeplans und die Verstärkung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie zu identifizieren.</p>
<p>Die Rundfahrt umfasste die zehn Stadtbezirke, die zu diesem Zeitpunkt von der Pandemie am stärksten betroffen waren. Es wurden mehr als 200 Einrichtungen besucht und mehr als 3.000 Personen kontaktiert, zusätzlich zum Austausch mit den Präsidenten der Volksräte und den Delegierten der Wahlkreise.</p>
<p>Zusammenfassend hob Genossin Nancy Acosta die harte Arbeit der geschaffenen Strukturen zur Konfrontation hervor, mit langen Arbeitstagen und intensivem Wirken; allerdings wurden neben anderen Problemen auch schlechte Umsetzungen der genehmigten Maßnahmenpläne festgestellt, was das Kriterium der Führung des Landes bestätigte, dass die Vorbeugung und Kontrolle der Pandemie in der Hauptstadt keine neuen Maßnahmenpläne erfordere, sondern die korrekte Anwendung dessen, was bereits festgelegt wurde.</p>
<p>Die erfolgreiche Entwicklung der Gesundheitsintervention, die im Mai in mehreren Stadtbezirken Havannas begann, wurde anerkannt, durch die bis zum 31. dieses Monats mindestens eine Dosis Abdala an mehr als 700.000 Einwohner Havannas verabreicht werden konnte.</p>
<p>Es wurde berichtet, dass zwischen klinischen Studien, Interventionsstudien und der aktuellen Gesundheitsintervention bis Ende Mai 1.021.104 Einwohner Havannas einen der beiden Impfstoffkandidaten erhalten haben (erste Dosis: 606.728, zweite Dosis: 346.362 und dritte Dosis: 68.014).</p>
<p>WARUM ABDALA?</p>
<p>Bei der Erläuterung der Elemente, die die Gesundheitsintervention in Havanna mit dem Impfstoffkandidaten Abdala rechtfertigen, stellte der Leiter des Minsap klar, dass sowohl Abdala als auch Soberana 02 sehr gute Qualitätsergebnisse erzielen.</p>
<p>In Anbetracht der hohen Inzidenz von COVID-19 im Territorium, die zu einer komplexen epidemiologischen Situation geführt hat, wurde in Betracht gezogen, dass der Impfstoffkandidat Abdala einen kurzen Zyklus (0-14-28 Tage) hat und das Produkt aufgrund des Fortschritts in der Produktion ausreichend verfügbar sei, um einen sanitären Eingriff dieser Größenordnung vorzunehmen.</p>
<p>Der Vorschlag für die Stadtbezirke von Havanna beinhaltet eine erste Stufe, in der er in La Habana Vieja angewendet wird; eine zweite Stufe, in der er in Centro Habana, Marianao, Cerro und Diez de Octubre angewendet wird; und eine dritte Stufe, in Plaza de la Revolución, La Lisa und Playa, womit eine Gesamtbevölkerung von 854.860 Menschen einbezogen wird.</p>
<p>Nach einer Bewertung der epidemiologischen Situation und des aktuellen Szenarios der Konfrontation mit COVID-19 in der Hauptstadt, kam Minister Portal Miranda zu dem Schluss, dass es sich um eine Übertragungsinfektion der Atemwege handelt, mit ca. 50% asymptomatischen Fällen, so dass die effektivste Maßnahme weiterhin die Distanzierung der Menschen sei.</p>
<p>HAVANNA VON INNEN</p>
<p>Auf die Präsentationen von Nancy Acosta, Leiterin des Büros für die Betreuung der lokalen Organe der Volksmacht, und José Angel Portal Miranda, Leiter des Minsap, folgte eine umfassende Debatte der Leiter der Provinz und der Stadtbezirke.</p>
<p>Es wurde eine kritische Analyse vorgenommen und nicht gerechtfertigt, mit dem Ziel, die bestehenden Probleme in der Prävention und Kontrolle der Krankheit zu überwinden, sagte der Ministerpräsident in seinen abschließenden Bemerkungen.</p>
<p>Marrero Cruz, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, gab zu bedenken, dass Havanna seit Beginn der Pandemie das komplizierteste Gebiet ist, da es die am dichtesten besiedelte Provinz und die Hauptstadt der Republik ist, wie es auch im Rest der Welt zu beobachten war.</p>
<p>Wir wussten, dass es der schwierigste Ort sein würde und dass eine korrekte Anwendung der genehmigten Protokolle erforderlich war, aber das war nicht immer der Fall, wie der kürzlich abgeschlossene Regierungsbesuch gezeigt hat, bei dem Nichteinhaltung und Verstöße gegen das Festgelegte festgestellt wurden.</p>
<p>Der Regierungschef der Republik hob trotz der Unzulänglichkeiten die Arbeit der Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitswesens in der Hauptstadt hervor, die, wie er sagte, mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung erhalten sollte. „Sie haben eine lange Zeit der Konfrontation, der großen Anstrengungen, des Eingehens von Risiken und der Rettung von Leben hinter sich“, betonte er.</p>
<p>Der Ministerpräsident erließ auch weitreichende Richtlinien, die von den politischen und staatlichen Behörden in Havanna in den verschiedensten Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft befolgt werden sollen. „Die Schlacht ist nicht vorbei“, sagte er, „und wir Revolutionäre haben kein Recht, müde zu werden.“</p>
<p>Marrero dankte den Menschen in Havanna für ihre Geduld und ihr Vertrauen, fügte aber hinzu: „Wir brauchen ihre Begleitung bei diesem Impfprozess, damit er ein voller Erfolg wird.“</p>
<p>„Wir müssen es nicht nur für Havanna tun, wir müssen es für Kuba tun, denn wenn Havanna kompliziert ist, verkomplizieren wir Kuba. Selbst wenn wir im Rest des Landes null Fälle haben, und es in Havanna COVID-19 gibt, ist das Land in Schwierigkeiten“, sagte er.</p>
<p>„Kuba hängt von Havanna als politischer und wirtschaftlicher Hauptstadt ab“, sagte er und fügte hinzu: „Mit dem Beitrag aller und durch die disziplinierte Einhaltung der Maßnahmen wird es uns gelingen, diese schwierige Etappe zu überwinden und so im August, mit den Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, eine wohlverdiente Sommerpause genießen zu können, aber es hängt von uns allen ab, dass wir alles tun, was wir uns hier vorgenommen haben“.</p>
<p>„Am heutigen 3. Juni, an dem Armeegeneral Raúl Castro Ruz 90 Jahre alt wird, beglückwünschen wir ihn und wünschen ihm weiterhin gute Gesundheit, ein langes Leben, und wir sagen dem Kämpfer und Guerillakämpfer, dass es uns auch in diesem Kampf gegen COVID-19, hier in Havanna, gelingen wird, alle zusammen zu zeigen, dass wir fähig waren, fähig sind und immer fähig sein werden.“</p>
<p><strong>(Quelle: Granma)</strong></p>
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		<title>Díaz-Canel nimmt am Provinzakt in Havanna zur Würdigung des Tages der Nationalen Erhebung teil</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jul 2019 18:52:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Kubas, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, nahm an dem Provinzakt in Havanna auf dem Belén-Platz teil, der dem 66. Jahrestag des Angriffs auf die Kasernen Moncada und Carlos Manuel de Céspedes vom 26. Juli 1953 gewidmet war, wie es auf der offiziellen Twitter-Website der kubanischen Präsidentschaft heißt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4524" alt="Canel Habana" src="/files/2019/07/Canel-Habana.jpg" width="300" height="243" />Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Kubas, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, nahm an dem Provinzakt in Havanna auf dem Belén-Platz teil, der dem 66. Jahrestag des Angriffs auf die Kasernen Moncada und Carlos Manuel de Céspedes vom 26. Juli 1953 gewidmet war, wie es auf der offiziellen Twitter-Website der kubanischen Präsidentschaft heißt.</p>
<p>Am Provinzsitz von „Havanna 500“ wurden Territorien und Institutionen für die bei den Bemühungen, die kubanische Hauptstadt schöner zu machen, erzielten Ergebnisse ausgezeichnet.</p>
<p>Ebenfalls anwesend waren Esteban Lazo Hernández, Präsident der Nationalversammlung der Volksmacht, Luis Antonio Torres Iríbar, erster Sekretär der Partei in Havanna, und andere Mitglieder des Politbüros der PCC und der Regierung.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Havannas „Wunden“ heilen</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2018 16:55:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei sind die wesentlichen Schlüssel im Reanimationsprozess: die Orte wiederzugewinnen und gleichzeitig ihre Nachhaltigkeit zu garantieren, so dass sie weiterhin mit hohen Qualitätsparametern funktionieren, sagte Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Präsident des Staats- und des Ministerrates, während einer Rundfahrt, die er am Montag zu Enklaven von sozialem und wirtschaftlichem Interesse in der Hauptstadt unternahm, denen kürzlich Investitionen zuteil wurden.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4276" alt="Diaz Canel recorre salud" src="/files/2018/08/Diaz-Canel-recorre-salud.jpg" width="300" height="254" />Zwei sind die wesentlichen Schlüssel im Reanimationsprozess: die Orte wiederzugewinnen und gleichzeitig ihre Nachhaltigkeit zu garantieren, so dass sie weiterhin mit hohen Qualitätsparametern funktionieren, sagte Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Präsident des Staats- und des Ministerrates, während einer Rundfahrt, die er am Montag zu Enklaven von sozialem und wirtschaftlichem Interesse in der Hauptstadt unternahm, denen kürzlich Investitionen zuteil wurden.</p>
<p>Im Unterschied zu anderen Provinzen, erklärte der Präsident, komme es in Havanna nicht darauf an, viele neue Einrichtungen zu schaffen, sondern die bereits existierenden zu retten. Es gehe darum, ihre „Wunden“ zu heilen. Das sei eine der Aufgaben des Programms zum 500. Jahrestag der Stadt, wie Luis Antonio Torres Iríbar, Sekretär der Partei im Gebiet, bestätigt, der den Präsidenten an diesem Tag begleitete.</p>
<p>FÜR DAS WOHLBEFINDEN DES PATIENTEN</p>
<p>Es ist kein Zufall, dass das Denkmal der Hoffnung direkt am Eingang des Nationalen Instituts für Onkologie und Radiobiologie (Inor) steht. Dort wurden von Januar bis Juli dieses Jahres mehr als 85.900 ärztliche Sprechstunden und 3.800 Operationen durchgeführt und mehr als 3.100 neue Patienten behandelt.</p>
<p>Sein Kollektiv, bestehend aus 1 087 Beschäftigten, darunter 161 Ärzte, hat nicht nur eine Erhöhung der Krankenhaustätigkeit mit einem niedrigeren Haushaltsrahmen erreicht, erklärte Dr. Luis Curbelo Alfonso, Direktor des Zentrums, sondern ging auch glänzend aus der extremen Herausforderung hervor, die durch den Ausbruch eines Feuers am vergangenen 17. Juli in seinen Einrichtungen entstand.</p>
<p>In Informationen, die Díaz-Canel zur Verfügung gestellt wurden, sagte Dr. Curbelo, dass infolge des Unfalls in 16 Arbeitsobjekte eingegriffen werden musste, deren Wiederherstellung aber innerhalb von 12 Tagen abgeschlossen war und deren Komfort jetzt größer sei.</p>
<p>Der Präsident fand diese Tatsache in den Bereichen Apotheke, klinische Chemie, Krankensaal A für Mastologie, ambulante Chemotherapie und Bildgebung bestätigt, wo er mit einigen Patienten und mit dem technischen Personal über die Vorteile der dort verfügbaren High-Tech-Geräte sprach. So besichtigte er die Tomographen, die die Erkennung von Krebs an jeder Körperstelle beschleunigen und wurde darüber informiert, wie sie angesichts der programmierten Obsoleszenz optimal genutzt werden.</p>
<p>Das Inor &#8211; 1966 vom damaligen Gesundheitsminister José Ramón Machado Ventura gegründet &#8211; ist das leitende Zentrum für Onkologie in Kuba und Sitz des nationalen Krebsregisters und der kubanischen Gesellschaft für Onkologie.<br />
Es hat das Zertifikat in guter klinischer Praxis inne und hat nach Aussagen seines Direktors im Laufe des Jahres 2018 mehr als 660 Operationen mit Mindestzugang vorgenommen.</p>
<p>Andere neue Krebs-Technologien, die angewendet werden, sind Hüft- und Beckenknochen-Stent-Implantate, intraoperative und oberflächliche Strahlentherapie, Radiochirurgie, Cobalt-60-Brachytherapie, Sentinel-Lymphknoten und Gamma-Schilddrüsen-Kammer.</p>
<p>Derzeit verwenden sie acht kubanische biotechnologische Arzneimittel zur Behandlung von Krebs und nehmen an mehreren klinischen Studien teil.</p>
<p>DER SOMMER HAT UNS ERFAHRUNGEN GEBRACHT</p>
<p>In den Monaten Juli und August hat das Nationale Aquarium von Kuba 111.000 Besucher empfangen, 40% mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, was, wie seine Direktorin, María de los Ángeles Serrano Jerez, zum Ausdruck brachte, darauf zurückzuführen ist, während dieser Zeit auch spätabends zu öffnen.</p>
<p>In diesem Zusammenhang bemerkte Diaz-Canel, dass, wenn auch die nächtlichen Öffnungszeiten nicht auf den Rest des Jahres ausdehnbar sind, es notwendig sei, auf die guten Erfahrungen aufmerksam zu machen, die der Sommer hinterlässt und die verallgemeinert werden können.</p>
<p>Der Präsident interessierte sich für den Zustand der Wasserpumpen und die Verfügbarkeit von Chlor und Tierfutter und lernte einen neuen Bereich kennen, der dem Verkauf von verschiedenen gastronomischen Angeboten gewidmet sein wird, eines der wiederkehrenden Anliegen der Familien, die das Aquarium besuchen.</p>
<p>Er besuchte auch das Restaurant Gran Azul, das dreimal täglich eine Show mit Delfinen bietet, und eine Terrasse, die für Veranstaltungen wie Geburtstage oder Hochzeiten genutzt werden kann. Andere Teile der Einrichtung werden ebenfalls umgewandelt und es wird erwartet, dass ein Spielplatz hinzugefügt wird, wobei vom Präsidenten vorgeschlagen wurde, dafür Meeresmotive zu nutzen.</p>
<p>Das Nationale Aquarium beherbergt eine Schule für Trainer von Meeressäugern.</p>
<p>Es unterhält eine Vereinbarung mit dem Bildungsministerium und ist maßgeblich an der Herausbildung von Umweltbewusstsein in den neuen Generationen beteiligt.<br />
Comandante en Jefe Fidel Castro hat stets ein ausgeprägtes Interesse an dieser Einrichtung, der Gesundheit der Trainer, der Anwendung der Wissenschaft und dem Tierschutz gezeigt.</p>
<p>AUF DAS DETAIL KOMMT ES AN</p>
<p>Wenn eine gute Behandlung und der Komfort der Einrichtungen im täglichen Leben geschätzt werden, so ist dies in Zeiten des Schmerzes noch mehr der Fall. Im Beerdigungsinstitut Calzada y K wurden Diaz Canel, der auf dem ganzen Weg von Vertretern der politischen und staatliche Behörden des Landes und die Provinz begleitet wurde, Verbesserungen in der Kältekammer, ein neu renovierter Raum und die Cafeteria, die 24 Stunden funktioniert, vorgeführt.</p>
<p>Zum Supermarkt und Restaurant Kasalta sowie zum Bar-Restaurant El Caribeño und Club 21 kam der Präsident ebenfalls, wo er auf dem Schutz der Qualität bestand, die aufgrund der Investitionen erreicht wurde. Leiter aus Handel und Gastronomie sprachen von der Absicht, dass es Optionen in Einklang mit der Kaufkraft aller Hauptstädter geben werde.<br />
Über die Möglichkeiten, kleinformatige kulturelle Produkte anzubieten und die Schließungszeit zu verlängern, sprach der Präsident mit den Angestellten. „Schauen Sie, wie viele schöne Orte wir in kurzer Zeit gesehen haben“, sagte er Reportern, „jetzt kommt es darauf an, sie zu erhalten“, hob er hervor.</p>
<p>Der Tag hatte in der Frühe im Kulturobjekt El Sauce begonnen, das Artex angehört und nach einer Investition von 1.020.000 kubanischen Pesos nun einen 3D-Saal, ein Geschäft, Umkleideräume, Bars, einen kleinen Platz und eine Cafeteria bietet. Die Verwalter gehen davon aus, den investierten Betrag in einem Zeitraum von zweieinhalb Jahren wiederzuerlangen.</p>
<p>NACH UND NACH<br />
Als das Programm zur Wiedererlangung der Kindergärten begann, wurden 42 der für die arbeitende Familie wichtigen Zentren in Havanna geschlossen; heute sind es nur noch 27. Acht werden in diesem neuen Schuljahr die Türen öffnen.</p>
<p>Das wurde Díaz-Canel im Kindergarten Elpidio Valdés berichtet, der über drei Jahre hinweg nach und nach repariert wurde und nun mit voller Besetzung eröffnet wird. Der Präsident lobte diese allmähliche Wiederherstellung der Anlage, die es ermöglichte, sie offen zu halten, während ihre Räumlichkeiten renoviert wurden.</p>
<p>Ebenso interessierte er sich für die Ernährung der Kinder und Bildungsministerin Ena Elsa Velázquez Cobiella erklärte ihm, dass diese im Allgemeinen gut sei, die Qualität der Zubereitung jedoch ständig überwacht werden müsse, um den Forderungen der Eltern Sorge zu tragen.</p>
<p>IM GESPRÄCH MIT DEN MENSCHEN<br />
Jede Tour des Präsidenten des Staats- und des Ministerrates wird zu einer unterhaltsamen und nahen Begegnung mit den Menschen. Diese Gewohnheit, die die Hauptführer der Revolution säten, wird nun von ihren Nachfolgern natürlich angenommen.</p>
<p>Es geht nicht nur darum, dass Diaz-Canel jeden der Angestellten der besuchten Einrichtungen per Handschlag oder einem Kuss grüßt, sondern dass er nicht zurückweicht vor der Zuneigung der Menschen, die sich außerhalb drängen in der Hoffnung, aus der Ferne ein Foto zu machen, ein näheres Selfie, oder einfach mit der Hand „Tschüss“ zu sagen.</p>
<p>„Was für eine Aufregung!“ sagte eine Angestellte strahlend, nachdem das gesamte Kollektiv mit ihm ein Foto machte. Eine Seniorin applaudierte heftig vom Balkon ihrer Wohnung aus und eine Gruppe von Touristen näherte sich ihm, um ihn zu umarmen, ungläubig, einen Präsidenten «so nah» zu sehen.</p>
<p>„Lassen Sie sie heran kommen“, sagt er immer wieder zu jenen, die ihn schützen, und deren Bedenken angesichts der Massen mehr als verständlich ist. Aber Diaz will hören, was die Leute zu sagen haben. Diese Vorgehensweise hat er wiederholt als zwingend bezeichnet, unter dem Beispiel der Arbeit von Fidel und Raul. Daher ist es nicht verwunderlich, dass er an jedem Ort mit genauer Kenntnis nach den spezifischen Anliegen der Bevölkerung fragt und warum sie noch nicht gelöst worden sind.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Provinzkomitees der Partei in Holguín und Havanna hielten Plenen ab</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2018 22:00:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf Antrag des Politbüros kam das Plenum des Provinzkomitees der Partei in Holguín überein, den Compañero Luis Antonio Torres Iríbar vom Amt des ersten Parteisekretärs der Provinz zu befreien und wählte an seiner Stelle Ernesto Santiesteban Velázquez, der sieben Jahre lang eine Funktion als Mitglied des Exekutivbüros in besagtem Ausschuss ausgeübt hat.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4189" alt="La Habana cambio Primera secretaria" src="/files/2018/06/La-Habana-cambio-Primera-secretaria.jpg" width="300" height="207" />Auf Antrag des Politbüros kam das Plenum des Provinzkomitees der Partei in Holguín überein, den Compañero Luis Antonio Torres Iríbar vom Amt des ersten Parteisekretärs der Provinz zu befreien und wählte an seiner Stelle Ernesto Santiesteban Velázquez, der sieben Jahre lang eine Funktion als Mitglied des Exekutivbüros in besagtem Ausschuss ausgeübt hat.</p>
<p>Der Compañero Santiesteban Velázquez hat ein Diplom in Erziehungswissenschaft und ist 52 Jahre alt. Innerhalb seiner Laufbahn war er hauptamtlich Kader des Kommunistischen Jugendverbandes und übte in diesem Rahmen die Funktion als erster Sekretär des Kreiskomitees, als Leiter der ideologischen Abteilung und als hauptamtliches Mitglied des Exekutivbüros des Provinzausschusses aus. Die Teilnehmer des Plenums hoben die hervorragende Arbeit von Luis Antonio Torres Iríbar hervor, der fünf Jahre dem Provinzkomitee vorstand, ein Zeitraum, in dem sowohl bei den verschiedenen in die Wege geleiteten Programmen als auch bei der Parteiarbeit in diesem Gebiet gute Ergebnisse erzielt wurden.</p>
<p>Ebenfalls kam das Plenum des Provinzkomitees der Partei in Havanna überein, auf Vorschlag des Politbüros die Compañera Lázara Mercedes López Acea vom Amt der ersten Sekretärin zu befreien und wählte an deren Stelle Luis Antonio Torres Iríbar, der im Provinzkomitee in Holguín die gleiche Funktion ausgeübt hatte.</p>
<p>Der Compañero Torres Iríbar hat ein Diplom in Sozialwissenschaften und ist 54 Jahre alt. Er kann über eine große Erfahrung als hauptamtlicher Kader des Kommunistischen Jugendverbandes und in der Partei zurückblicken, wo er das Amt des hauptamtlichen Mitglieds des Exekutivbüros, das des ersten Sekretärs des Kreiskomitees und als Miglied des Zentralkomitees sowie als erster Sekrerär der Provinzkomitees von Guantánamo und Holguín ausübte.</p>
<p>Die Teilnehmer des Plenums erkannten die hervorragende Arbeit an, die Lázara Mercedes in den 9 Jahren geleistet hat, in denen sie dem Provinzkomitee vorstand und die guten Ergebnisse, die in den verschiedenen Programmen erzielt wurden. Die Compañera Lázara Mercedes wird Mitglied des Sekretariats des Zentralkomitees der Partei werden. Von ihrem neuen Amt aus wird sie weiterhin die wichtigen Aufgaben für die Entwicklung der Hauptstadt unterstützen.</p>
<p>Den Vorsitz in beiden Plenen hatte der zweite Sekretär des Zentralkomitees der Partei Compañero José Ramón Machado Ventura.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Díaz-Canel dringt auf Nachhaltigkeit in den Arbeiten zur Verbesserung der Hauptstadt</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2018 00:02:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[„Havanna ist eine schöne Stadt, aber wir müssen sie von den Wunden heilen, die die Zeit hinterlassen hat“, versicherte gegenüber der Presse der Präsident des Staats- und des Ministerrates Miguel Díaz-Canel Bermúdez bei Beendigung einer zweitägigen Rundfahrt durch die Hauptstadt, während der er wiederholt auf die Notwendigkeit hinwies, Nachhaltigkeit in den Arbeiten zur Verbesserung der Hauptstadt zu erreichen, die aus Anlass des 500. Jubiläums der Stadt ausgeführt werden.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4162" alt="Diaz Canel en La Habana" src="/files/2018/05/Diaz-Canel-en-La-Habana.jpg" width="300" height="241" />„Havanna ist eine schöne Stadt, aber wir müssen sie von den Wunden heilen, die die Zeit hinterlassen hat“, versicherte gegenüber der Presse der Präsident des Staats- und des Ministerrates Miguel Díaz-Canel Bermúdez bei Beendigung einer zweitägigen Rundfahrt durch die Hauptstadt, während der er wiederholt auf die Notwendigkeit hinwies, Nachhaltigkeit in den Arbeiten zur Verbesserung der Hauptstadt zu erreichen, die aus Anlass des 500. Jubiläums der Stadt ausgeführt werden.</p>
<p>„Es wird unaufhaltsam gearbeitet und ohne viel Aufhebens zu machen wurden viele Orte wiederhergestellt“, stellte er fest. „Jetzt geht es um das halbe Jahrtausend der Stadt, aber danach müssen wir in der Verschönerung fortfahren und unter Beteiligung der Bevölkerung Stadtbezirk für Stadtbezirk und Straße für Straße verbessern.“</p>
<p>„Die Schönheit Havannas wird stärker hervortreten und dies bildet zusammen mit den Eigenschaften unserer Bevölkerung Teil jenes Wohlergehens, das wir alle wünschen und so schnell wie möglich erreichen wollen.“</p>
<p>Im Gespräch mit der Presse bezog sich Díaz-Canel auch auf die Stärkung der Beziehung zwischen der Zentralregierung und den Provinzen. Bezüglich der Hauptstadt hob er hervor, dass diese auf vorrangige Weise betreut werden müsse, weil deren Probleme die Möglichkeiten der lokalen Einrichtungen überschreiten.</p>
<p>Außerdem bezog er sich auf die in Santiago de Cuba gesammelten Erfahrungen, wo ermutigende Ergebnisse erzielt wurden, die auf Initiative des Armeegenerals Raúl Castro Ruz mit den anderen Provinzen geteilt wurden.</p>
<p>Diese Erklärungen gab er an der für Havanna emblematischen Straßenecke Zapata y 12 ab, nachdem er den kürzlich eröffneten Gastronomiekomplex besucht hatte, welcher eine Eisdiele, ein Geschäft für handgefertigte Schokolade, eine Verkaufsstelle für Brot und Kuchen und eine stark besuchte Cafeteria besichtigt hatte.</p>
<p>Der kubanische Präsident sprach mit mehreren Kunden, die in diesem Moment ihre Einkäufe tätigten, von denen einige aus anderen Stadtbezirken stammten und die alle darin übereinstimmten, dass die Qualität der Produkte gut sei und wünschten, diese Auswahl und die gute Bedienung mögen erhalten bleiben.</p>
<p>Vorher hatte Díaz-Canel eine neue Aspaltanlage besucht, die im Stadtbezirk Guanabacoa montiert wird und die einzige dieser Art im Lande ist. Wie der Generaldirektor des Bauunternehmens Ecoing 5, Carlos Acosta Cordoví, erklärte, wird mit ihrer Hilfe die Produktion von Asphalt gesteigert und der Zustand der Straßen der Hauptstadt verbessert werden.</p>
<p>In Begleitung des Ministers für Bauwesen René Mesa Villafaña besichtigte er mehrere Bereiche der Einrichtung, wo er sich von den Modernität der Ausrüstung überzeugte, zu der eine Anlage für Asphaltemulsion und zwei spezielle LKWs gehören, die unter geringem Kohlendioxydausstoß den besser kompaktierten Aspahlt auf die Straßen auftragen.</p>
<p>Die Rundfahrt vom Donnerstag schloss auch einen Besuch im sozialen Strandklub «José Luis Tassende» ein, wo Díaz-Canel über die Arbeit des Provinzunternehmens für Soziale Arbeiterklubs informiert wurde, dem neun Einrichtungen dieser Art in der Stadt unterstehen.</p>
<p>Eustaquio Pagés León, Direktor des Unternehmens, machte detaillierte Ausführungen über die bauliche Instandhaltung dieser Einrichtungen, die zur Verbesserung deren Bedingungen beigetragen hat. Nach den Worten des kubanischen Präsidenten stellen die Einrichtungen „die Lungen der Erholung der Hauptstadt dar“.</p>
<p>Während der Besichtigung des sozialen Strandklubs «José Luis Tassende» überzeugte sich der Präsident des Staats- und des Ministerrates von der Qualität der Arbeiten der Wiederherstellung und interessierte sich für das Kulturprogramm dieser Einrichtungen, das seiner Meinung nach von Optionen der gesunden, intelligenten Erholung fern jeder Vulgarität gekennzeichnet sein sollte.</p>
<p>Er schätzte ein, dass die Anstrengung zur Wiederbelebung dieser Erholungsstätten von einem größeren Zustrom des Publikums begleitet sein sollte, vor allem der Jugend, die hier zugänglichere Optionen vorfinden könne.</p>
<p>Während der gesamten Rundfahrt wurde der kubanische Präsident vom Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Partei und ersten Sekretärin des Provinzkomitees in Havanna Mercedes López Acea und dem Vorsitzenden der Provinzverwaltung von Havanna Reynaldo García Zapata sowie mehreren Ministern begleitet.</p>
<p>Am Abend wurden Díaz-Canel und Salvador Valdés Mesa, Erster Vizepräsident des Staats- und des Ministerrates, über die neue WebSite der Verwaltung des Stadtbezirkes Centro Habana informiert, die mithilfe der Fakultät für Kommunikation der Universität von Havanna geschaffen wurde, um die Arbeit der Verwaltung umzugestalten und zu unterstützen.</p>
<p>In dieser Plattform, deren elektronische Adresse centrohabana.infocap.cu lautet, wird Information über das tägliche Geschehen in diesem Territorium und die Tätigkeiten dessen politischer Vertreter, statistische Angaben über den Stadtbezirk, Abbildungen emblematischer Orte, Bezüge zur lokalen Geschichte sowie Erleichterungen für Behördengänge der Bevölkerung geboten.</p>
<p>Er wurde desweiteren über die konzeptuellen Ideen der Kampagne zur Begehung des 500. Jubiläums der Gründung der Stadt San Cristóbal de La Habana informiert, die der Förderung einer beabsichtigten, intelligenten und kohärenten Kommunikation, einem größeren Zugehörigkeitsgefühl zu Havanna und der aktiven Beteiligung der Einwohner Havannas dienen wird.</p>
<p>Am Ende dieses zweitägigen Besuchs der Hauptstadt leitete Díaz-Canel in Begleitung von Valdés Mesa eine Sitzung der Schlussfolgerungen, auf der die wirtschaftlichen und sozialen Kennziffern des Territoriums analysiert wurden. Darüber hinaus wurden einige Probleme behandelt, die vonseiten der Bevölkerung bezüglich des Transports, der Bildung, der Gesundheit und des Verkaufs von Lebensmitteln vorgebracht worden waren.</p>
<p>Der Präsident des Staats- und des Ministerrates sprach seine Anerkennung für das Arbeitssystem aus, das Kohärenz aufweist und einbeziehend ist und dadurch zur Beschleunigung der Lösung vieler Probleme der Hauptstadt beigetragen hat.</p>
<p>„Auf den Straßen sind Enthusiasmus und Arbeitswille zu spüren, wir müssen weiterhin die Bevölkerung aufrufen, damit sie sich dem gesetzten Ziel anschließt, Havanna zu einer noch schöneren Stadt zu machen. Dabei ist es wesentlich, dass unsere Kader eine ständige Kommunikation zum Volk aufrecht erhalten und stärker die Pressemedien und die sozialen Netze nutzen, um über all das zu informieren, was in der Hauptstadt geschieht,“ führte er aus.</p>
<p>„Wir sind noch weit davon entfernt, zufrieden zu sein, aber es wird intensiv gearbeitet.“</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Für eine schönere und geordnetere Stadt</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2018/05/14/fur-eine-schonere-und-geordnetere-stadt/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2018 15:23:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<category><![CDATA[" Havanna]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Um das 500. Jubiläum der Gründung der Stadt San Cristóbal de La Habana, das am 16. November 2019 begangen wird, mit einer schöneren und geordneteren Stadt zu erreichen, ist ein umfangreiches Programm in Gang gesetzt worden, das die 15 Gemeinden der Provinz einschließt und darauf abzielt, das Datum in einem der wichtigsten Ereignisse des nächsten Jahres zu machen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4148" alt="Diaz Cannel Habana" src="/files/2018/05/Diaz-Cannel-Habana.jpg" width="300" height="254" />Um das 500. Jubiläum der Gründung der Stadt San Cristóbal de La Habana, das am 16. November 2019 begangen wird, mit einer schöneren und geordneteren Stadt zu erreichen, ist ein umfangreiches Programm in Gang gesetzt worden, das die 15 Gemeinden der Provinz einschließt und darauf abzielt, das Datum in einem der wichtigsten Ereignisse des nächsten Jahres zu machen.</p>
<p>Das Programm ist in erster Linie darauf gerichtet, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Stadt zu fördern und die Identität, die Kenntnisse der Geschichte und die Liebe seiner Einwohner zu stärken. Seinen Anfang nahm es im Jahr 2017 und seitdem sind verschiedene Bauarbeiten mit bedeutenden sozialen Auswirkungen ausgeführt und ein Teil der seit Jahren angehäuften Probleme in den Stadtbezirken und Wohngebieten Havannas gelöst worden.</p>
<p>Diese und andere Fragen wurden kürzlich auf einem von Miguel Diaz-Canel Bermudez, Präsident des Staats- und des Ministerrats, geleiteten Treffen mit dem Regierungsgremium zur Unterstützung der Hauptstadt erörtert. Das im Jahr 2012 auf Beschluss des Ministerrats geschaffene Gremium steht gegenwärtig unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten des Ministerrats und Ministers für Wirtschaft und Planung Ricardo Cabrisas Ruiz und dient dazu, die Umsetzung der wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten der in der Provinz Havanna ansässigen Einrichtungen zu unterstützen.</p>
<p>Reynaldo García Zapata, Vorsitzender der Provinzversammlung der Volksmacht, nahm eine Zusammenfassung der Aufgaben vor, denen sich das Regierungsgremium gegenwärtig widmet. Dazu gehören neben anderen der Import von Ersatzteilen für die Reparatur von Aufzügen und Müllfahrzeugen, der Ersatz und die Wartung von Ausrüstungen auf Spielplätzen, die Installation von LED-Leuchten in Stadtparks und die Einbeziehung von Lastwagen mit moderner Technologie für die Straßenreparatur.</p>
<p>Auf die Müllabfuhr eingehend, berichtete García Zapata, dass in der Hauptstadt rund 12.000 Container benötigt werden, von denen etwa 7.000 aus nationaler Produktion stammen und der Rest gegenwärtig importiert werde, was zu einer Entspannung der heiklen Angelegenheit des Mülls in Havanna führen werde. An diesem Punkt wurde dazu aufgerufen, die Müllcontainer stärker zu beschützen.</p>
<p>Später machte der Vorsitzende der Provinzversammlung der Volksmacht ausführliche Ausführungen über das Programm aus Anlass des 500. Jahrestages der Stadt, dessen Prämisse darin besteht, die Wiederbelebung bis in jede Nachbarschaft zu tragen und die aktive Beteiligung der Bevölkerung zu erreichen.</p>
<p>Die Feierlichkeit sei keine exklusive Angelegenheit der Menschen in Havanna, da es die Hauptstadt aller Kubaner sei.</p>
<p>Er listete die bereits vorgenommenen Bauvorhaben auf, darunter Krankenhäuser, Museen, Bildungszentren, Sportinstitutionen, Wohnungen, Parks, Friedhöfe, Bestattungsinstitute, Kulturhäuser, gastronomische Einrichtungen, Bushaltestellen, Agrarmärkte, Klubhäuser, Bibliotheken sowie die Reparatur von Hydraulikleitungen und Straßen.</p>
<p>Er betonte, dass die Neubelebung der Stadt fortgesetzt werde, wobei besonders jenen Eingaben der Vorzug gelte, die sich aus den Prozessen der Rechenschaftslegung des Delegierten gegenüber den Wählern ergeben. Außerdem wies er darauf hin, dass die Organismen für ein ansprechendes Aussehen ihrer Einrichtungen an den Hauptverkehrsadern der Stadt sorgen müssen, damit diese umgestaltet und die Schönheit erreicht werde, die der Bedeutung des Jubiläums gerecht wird.</p>
<p>Darüber hinaus bestand er darauf, dass die Verbesserung der Einrichtungen mit Qualität und gutem Service für die Bevölkerung gekoppelt sein müsse.</p>
<p>In diesem Sinne hob Cabrisas Ruiz die Notwendigkeit hervor, dass die Einwohner Havannas sowie diejenigen, die die Stadt besuchen, auf den Schutz der Umgebung achten. Gleichzeitig sei es notwendig, in den Plänen der Einrichtungen die Wartung der Bauten einzuschließen, um nicht wieder zurückzufallen in all dem, was mit großer Anstrengung getan wird, um Havanna zu verschönern.</p>
<p>Mercedes López Acea, Erste Sekretärin des Provinzkomitees der Partei, kommentierte ihrerseits, dass die ausgeführten Arbeiten auf die Lösung empfindlicher Probleme der Bevölkerung abzielen, welche in vielen Fällen freiwillige Arbeit leistet, um sie zu vervollständigen.</p>
<p>Sie hob auch die Motivation und das Engagement der Universitätsstudenten der Hauptstadt hervor, die großartige Vorschläge gemacht hätten, um das Programm für das 500-jährige Jubiläum zu bereichern.</p>
<p>Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez betonte, dass dieses Vorgehen die von Armeegeneral Raul Castro Ruz vorgebrachte Priorität verwirkliche, einen auf die Hauptstadt gerichteten Regierungsplan zu schaffen, da ihre Probleme über die Provinzebene hinausgehen und mit Hilfe aller Organismen der Zentralregierung des Staates gelöst werden müssen</p>
<p>Er wies darauf hin, dass dies zu einer dauerhaften Arbeitsmethode werden müsse, die nicht nur wegen der Nähe zum Jubiläum der Stadt angewendet werde.</p>
<p>Er forderte die Anwesenden dazu auf, klar zu bestimmen, welches die Aktivitäten sind, bei denen die Beteiligung der Bevölkerung von grundlegender Bedeutung ist, was die Einwohner von Havanna zur Neubelebung ihrer Stadt zusätzlich anreizen werde.<br />
„Wir haben genügend Gründe, um anlässlich des 500-jährigen Jubiläums von Havanna motiviert zu sein,“ endete er.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Die kubanische Zivilgesellschaft hat viel aufzuweisen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 00:05:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[" Havanna]]></category>
		<category><![CDATA[Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf nationaler Ebene die Breite und Vielfältigkeit der kubanischen Zivilgesellschaft sichtbar zu machen, die dem Aufbau ihres Modells des prosperierenden und nachhaltigen Sozialismus verpflichtet ist, gehört zu den Hauptzielen des Zweiten Forums „Pensando Américas“, das an diesem Mittwoch in Havanna stattfindet.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3970" alt="foro pensando en america" src="/files/2018/03/foro-pensando-en-america.jpg" width="300" height="209" />Auf nationaler Ebene die Breite und Vielfältigkeit der kubanischen Zivilgesellschaft sichtbar zu machen, die dem Aufbau ihres Modells des prosperierenden und nachhaltigen Sozialismus verpflichtet ist, gehört zu den Hauptzielen des Zweiten Forums „Pensando Américas“, das an diesem Mittwoch in Havanna stattfindet.</p>
<p>Das Treffen ermöglicht es, Vorschläge zu den Themen vorzustellen, die auf dem Forum der Zivilgesellschaft des VIII. Amerikagipfels debattiert werden sollen, der für Mitte April in Lima geplant ist, sagte Fermín Quiñones Sánchez, der Präsident der Kubanischen Gesellschaft der Vereinten Nationen (ACNU), die dieses Treffen organisiert.</p>
<p>Genau wie bei der Debatte, die 2015 vor dem VII. Gipfel in Panama stattfand, vereint Pensando Américas eine vielfältige Gruppe von Vertretern von Organismen, Einrichtungen und NGO Projekten aus dem ganzen Land.</p>
<p>Auf dem Gipfel in Panama war Kuba zum ersten Mal vertreten, nach dem die lateinamerikanischen und karibischen Länder deutlich gemacht hatten, dass sie einen weiteren Ausschluss Kubas nicht mehr zulassen würden.</p>
<p>Zum ersten Forum von „Pensando Américas“ kamen über 300 Vertretrer der Arbeiter auf eigene Rechnung, der Gewerkschaft Kubas, der Studenten, des Verbands Kubanischer Frauen, von Künstlern, Intellektuellen, Erziehern, Wissenschaftlern und Religionen aus dem ganzen Land.</p>
<p>Dieses Mal werden sich die Debatten auf die zentralen Themen der Debatten des VIII. Amerikagipfels konzentrieren, deren thematische Angelpunkte demokratische Regierungsfähigkeit und Korruption, Korruption und nachhhaltige Entwicklung, Aspekte der Zusammenarbeit, internationale Institutionalität und Public-Private Partnerships sind.</p>
<p>Der ACNU Präsident betonte, dass die Debatten aus dem Blickwinkel der sozialen Akteure, der Organisationen der Zivilgesellschaft und der sozialen linken Bewegungen unseres Kontinents geführt würden.</p>
<p>Sie würden außerdem dazu dienen, den Ausschluss der Bolivarischen Republik Venezuela vom VIII. Gipfel anzuklagen sowie gleichzeitig die Solidarität des kubanischen mit dem bolivarischen Volk zu erneuern.</p>
<p>Es ist eine Plattform, um die konkreten Ergebnisse der kubanischen Zivilgesellschaft bei der sozialen Gerechtigkeit, der nachhaltigen Entwicklung und der uneigennützigen Zusammenarbeit mit andern Völkern der Welt sichtbar zu machen.</p>
<p>PIE DE FOTO: Fermín Quiñones Sánchez, der Präsident der Kubanischen Gesellschaft der Vereinten Nationen (ACNU) sagte, dass das Treffen ermögliche, die Empfehlungen zu den Themen auszuarbeiten und vorzustellen, die auf dem Forum der Zivilgesellschaft des VIII. Amerikagipfels debattiert werden sollen Foto: Sergio Alejandro Gómez</p>
<p>KURS AUF PERU</p>
<p>Seit dem vergangenen Jahr, sagte Quiñones weiter, hätten die Organisationen der kubanischen Zivilgesellschaft in ihren Organsiationen für die Teilnahme am Forum der Zivilgesellschaft des VIII. Gipfels gearbeitet, das am 10. und 11. April im Sheraton Hotel in Lima stattfindet.</p>
<p>Diese Foren werden parallel zum Gipfel der Staatschefs organisiert und sollen ihre Betrachtungen dazu beitragen.</p>
<p>„Die kubanische Zivilgesellschaft wird mit der Begeisterung und dem Verantwortungsgefühl teilnehmen, das sich aus der Legitimität heraus ergibt, mit der sie das Volk über dessen Organisationen von Studenten, Bauern, Wissenschaftlern, Technikern, Kulturschaffenden etc. vertritt“, sagte der ANCU Präsident.</p>
<p>„Die kubanische Zivilgesellschaft hat viel aufzuweisen was den Grad an Teilnahme an der Politik von Staat und Regierung angeht, um die Geißel der Korruption zu bekämpfen“, fuhr er fort.</p>
<p>Unter anderem würden die kubanischen Organsitionen aktiv an der internen Kontrolle der Institutionen und Unternehmen mitarbeiten, um so die Teilnahme des Bürgers und die Transparent im Kampf gegen die Rechtswidrigkeiten sicherzustellen.</p>
<p>Man könne auf verschiedene Art und Weise die unterschiedlichen Formen der wirtschaftlichen, politischen und sozialen Korruption anzeigen, die ernsthaft die Ziele der Nachhaltigen Entwicklung in unserer Hemispäre beeinträchtigten.</p>
<p>Das Nationale Forum fällt zeitgleich mit dem sogenannten Hemisphärischen Dialog zusammen, der in Lima vor dem Gipfel stattfindet.</p>
<p>Dort treffen sich 28 thematische Kolaitionen, die sich aus Mitgliedern der unterschiedlichen Länder und aus den Vertretern der regionalen Regierungen zusammensetzen.</p>
<p>Quiñones wies daraufhin, dass die Mehrheit der kubanischen Delegation sich auf die Gruppe Nr. 15 verteile, deren Thema sei: Für eine Welt, die inklusiv und respektvoll ist.</p>
<p>Bis jetzt bestehe dieses Bündnis aus insgesamt 226 Vertretern aus 19 Ländern der Region.</p>
<p>Die Vertreterin Kubas für den Hemisphärischen Dialog ist die Sekretärin der Kubanischen Gesellschaft für Bürger- und Familienrecht der Nationalen Union der Juristen Kubas Yamila González Ferrer.</p>
<p>Die Bühne des Forums der Zivilgesellschaft in Panama im Jahr 2015 hat dat dazu gedient, einige Lohnempfänger ausländischer Mächte als Kämpfer für Menschenrechte zu verkleiden, aber insgesamt dominierten die Organisationen und Verbände, die die Mehrheit der Kubaner vertreten.</p>
<p>LEGALER RAHMEN</p>
<p>Artikel 54 der Verfassung Kubas:</p>
<p>- Das Recht sich auf Versammlung, Kundgebung und Vereinigungen zu bilden wird von Arbeitern und Intellektuellen, Bauern, Frauen, Studenten und anderen Sektoren des arbeitenden Volkes ausgeübt, wofür die notwendigen Mittel zur Verfügung stehen.</p>
<p>- Die Massen- und sozialen Organisationen verfügen über alle Möglichkeiten zur Ausübung besagter Aktivitäten, bei denen die Mitglieder die größte Rede-und Meinungsfreiheit genießen, die auf dem uneingeschränkten Recht auf Initiative und Kritik basieren.</p>
<p>- Es besteht außerdem ein Vereinigungsgesetz aus dem Jahr 1985, dessen Zweck es ist, dieses verfassungsmäßige Recht zu regulieren und unter dem unter anderem die Organisationen mit wissenschaftlichen, kulturellen, sportlichen Interessen und der Solidarität eingeschrieben sind</p>
<p>KUBANISCHE ZIVILGESELLSCHAFT MIT KURS AUF LIMA</p>
<p>- Über 2.000 Organisationen und Verbände bilden die aktive kubanische Zivilgesellschaft.</p>
<p>- Beim Forum der Zivilgesellschaft des VIII. Amerikagipfels findet sich der größte Teil der kubanischen Delegation in der Koalition Nr. 15 mit dem Thema „Für eine Welt, die inklusiv und respektvoll ist.</p>
<p>- &#8211; Insgesamt haben sich für das Forum von Lima 28 Koalitionen etabliert.</p>
<p>- Die wichtigsten thematischen Angelpunkte, die debattiert werden sind: demokratische Regierungsfähigkeit und Korruption, Korruption und nachhaltige Entwicklung, Aspekte der Kooperation, internationale Institutionalität und Public-Private Partnerships.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Warum ist Havanna die Hauptstadt Lateinamerikas mit den meisten afrikanischen Botschaften?</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2018 22:16:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[" Havanna]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[diplomatische Beziehungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz geographischer Distanz und wirtschaftlicher Einschränkungen ist Havanna die Hauptstadt Lateinamerikas mit der größten Präsenz afrikanischer Botschaften, eines Kontinents, mit dem Kuba historische und kulturelle Bindungen teilt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3956" alt="habanavista1" src="/files/2018/03/habanavista1.jpg" width="300" height="226" />Trotz geographischer Distanz und wirtschaftlicher Einschränkungen ist Havanna die Hauptstadt Lateinamerikas mit der größten Präsenz afrikanischer Botschaften, eines Kontinents, mit dem Kuba historische und kulturelle Bindungen teilt.</p>
<p>Mit der Eröffnung der diplomatischen Mission von Kenia in der kubanischen Hauptstadt, die am heutigen Freitag stattfinden wird, beläuft sich die Liste der Nationen in Subsahara-Afrika mit Sitz in unserem Land auf 22. Diese Information stellte Granma das Ministerium für zur Auswärtige Beziehungen zur Verfügung.</p>
<p>Die große Mehrheit der übrigen Länder in der Region südlich der Sahara haben gleichzeitige Vertreter, die in benachbarten Ländern residieren.</p>
<p>Nationen mit einem viel größeren wirtschaftlichen Gewicht und einer größeren Bevölkerung auf unserem Kontinent, wie Mexiko und Brasilien, haben weniger als ein Dutzend afrikanische Vertretungen in ihren Hauptstädten.</p>
<p>Im April letzten Jahres wurde mit der Eröffnung der Botschaft der Republik Seychellen in Havanna, der ersten der Inselnation in Lateinamerika und der Karibik, ein wichtiger Meilenstein gesetzt.</p>
<p>Die Veranstaltung erfolgte in Anwesenheit ihres Präsidenten Danny Faure, der in kubanischen Hörsälen Politikwissenschaften studiert hatte.</p>
<p>Neben den afrikanischen Wurzeln in der kubanischen Gesellschaft, Kultur und Geschichte war die Revolution von Januar 1959 ein Meilenstein für die antikolonialen Kämpfe auf der anderen Seite des Atlantiks.</p>
<p>Kubanische Soldaten gaben ihr Leben für die Freiheit mehrerer afrikanischer Länder und Zehntausende von Ärzten, Sportlern und Lehrern trugen und tragen durch ihre Arbeit zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung bei.</p>
<p>Es gibt auch Tausende von Afrikanern, die in Kuba studiert haben und nun in ihren Ländern Schlüsselpositionen und sogar hohe politische Verantwortung innehaben.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		</item>
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		<title>Wie der Malecón von Havanna sich der Wut Irmas entgegengestellt hat</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 21:43:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[" Havanna]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hurrikan Irma]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[Malecon]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederaufbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Die emplematische Uferstraße Havannas, der Malecón, hat der Wucht Irmas widerstanden. Die riesigen Wellen aber, die ihre Winde hervorriefen, hinterließen Spuren in einem großen Teil der Mauer, verstärkten dort, wo das Meer mit großer Kraft eindrang, die Aushöhlungen, hob die Gehwege und Teile des Asphalts an und verursachte erhebliche Schäden an den Abwasserleitungen des Litorals.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3793" alt="reconstruccion malecon" src="/files/2017/10/reconstruccion-malecon.jpg" width="300" height="210" />Die emplematische Uferstraße Havannas, der Malecón, hat der Wucht Irmas widerstanden. Die riesigen Wellen aber, die ihre Winde hervorriefen, hinterließen Spuren in einem großen Teil der Mauer, verstärkten dort, wo das Meer mit großer Kraft eindrang, die Aushöhlungen, hob die Gehwege und Teile des Asphalts an und verursachte erhebliche Schäden an den Abwasserleitungen des Litorals.</p>
<p>Nach zwei Wochen intensiver Arbeit gelang es den mit der Wiederherstellung des Malecón beschäftigten Bautrupps die Uferstraße soweit zu reparieren, dass am Sonntag den 1. Oktober der Verkehr dort wieder aufgenommen werden konnte. Dies war nur durch die Qualität und die Flexibilität möglich, die alle Baubrigaden an den Tag gelegt hatten.</p>
<p>Aber trotz des wiederaufgenommenen Verkehrs, haben die Arbeiten dort nicht aufgehört. „Wir möchten, dass alles in perfektem Zustand ist, um zu verhindern, dass sich die Schäden bei einem erneuten Angriff der Natur wiederholen“, sagte der für die Straßeninfrastruktur in der Provinz zuständige Direktor Carlos Díaz Hidalgo Granma gegenüber.</p>
<p>„Das waren angespannte Tage mit viel Arbeit“, fügte Díaz hinzu während er gleichzeitig von allen Punkten des Malecóns, wo die Arbeiten im vollen Gange sind, Anrufe entgegennahm.</p>
<p>DIE PRÄVENTIVARBEIT GEHT WEITER</p>
<p>Die Verbindungsbrücke zum Torreón de la Chorrera, eine der Festungen, die Teil des Verteidigungssystems von Havanna im XVII. Jahrhundert bildeten, gehörte zu den von der Wucht der Wellen am meisten beschädigten Infrastrukturen. Das Meer beschädigte die Steinplatten und den Zugang zur Brücke vom Land aus.</p>
<p>Um einen Überblick über das ganze Ausmaß der Schäden zu bekommen, beschloss das Unternehmen für Projekte der Transportwege des Bauministeriums den gesamten Plattenbelag der Brücke aufzureißen. Bei der Erneuerung wurde eine Platte mit verstärktem Stahl verschmolzen, damit sie so dem Angriff des Meers bei Hurrikanwinden standhalten kann.</p>
<p>Diese Arbeit wurde in einer Rekordzeit erledigt, in kaum einer Woche. Dafür war es erforderlich Doppelschichten einzulegen, gelegentlich hat man 24 Stunden am Tag gearbeitet. Jetzt ist die Brücke völlig verkehrssicher.</p>
<p>Trotzdem ist die Leitung des Transportministeriums ausgehend von Schätzungen des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Umwelt und dem Nationalen Institut für Hydraulische Ressourcen dabei, Studien zu entwickeln, um eventuell die alte Brücke abzureißen und sie durch eine andere zu ersetzen, die den Angriffen der Natur mehr Widerstand entgegensetzen kann.</p>
<p>DRAINAGE UND STRASSENBELAG NEU ZUSAMMENGESETZT</p>
<p>Die Gewalt des Meeres hat auch am Drainagesystem des Litorals der Hauptstadt schwere Schäden hinterlassen. Die Kraft des eindringenden Meeres hat 98 Wasserschachte zum Regenwasserabfluss auf den nördlichen und südlich gelegenen Gehsteigen des Malecón zum Explodieren gebracht.</p>
<p>Dies hatte zur Folge, dass 11 Streckenabschnitte des Gehwegs von etwa 1 km Länge und zwei Streckenabschnitte der Straßen beeinträchtigt wurden, nämlich in der Mitte des Malecón zu (Calle F) wo 2,5 Quadratkilometer Aspalt aufgerissen wurden.</p>
<p>„Zur Zeit arbeitet das Nationale Institut für Hydraulische Ressourcen daran, die Drainagerohre des Malecóns völlig zu erneuern“, sagt Carlos Díaz.</p>
<p>Auch in Alt-Havanna hat Irma schwere Schäden am Straßenbelag verursacht. „Daran wird noch gearbeitet, genauso wie an den Schäden an der Mauer des Malecón vom Castillo de la Fuerza bis zur Anlegestelle der Boote nach Regla“, fügt er hinzu.</p>
<p>AUSHÖHLUNGEN DURCH DAS MEER</p>
<p>Der Durchzug von Irma hat auch die durch das Meer verursachten Aushöhlungen am Malecón verschärft. Diese tiefen Aushöhlungen entstehen im Laufe der Jahre unterhalb der Strukturbasis, zwischen der Zone der Riffe und dem Mauerbett.</p>
<p>„Um dieses Problem zu lösen, müssen die Aushöhlungen mit einer bestimmten Sorte von Steinen aufgefüllt werden, die viel widerstandsfähiger sind, als solche, die normalerweise bei Bauarbeiten verwendet werden; anschließend kommt eine hydraulische Betonschicht von 20 cm Dicke darüber“, erklärt Carlos Díaz.</p>
<p>Auch wenn das Auffüllen der kritischsten Unterhöhlungen die Lebensfähigkeit der Struktur des Malecón garantiert, so beabsichtigt man doch, wenn einmal die Periode der Kaltfronten vorbei ist, eine Verdichtung der Mauer, die die Widerstandsfähigkeit des bestehenden Fundaments verstärkt.</p>
<p>Dies wird dank vorheriger Studien möglich sein, die dazu beigetragen haben, die Unterhöhlungen in dieser Zone der Hauptstadt festzustellen.</p>
<p>Carlos Díaz geht davon aus, dass die jetzigen Reparaturarbeiten am Malecón bis spätestens am 20. Oktober abgeschlossen sein werden. Deren Ausdehnung und Schwierigkeit fordern jedoch, dass man weiterhin nach Alternativen für diese von den Hauptstadtbewohnern so frequentierte Zone sucht.</p>
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		<title>Eine Bilanz der Beziehungen zwischen Kuba und den USA</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2016 20:11:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<category><![CDATA[" Havanna]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
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		<description><![CDATA[Was ist in einem Jahr nach der Wiedereröffnung der Botschaften in Washington und Havanna geschehen ? ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><img class="aligncenter  wp-image-3492" alt="cuba-ee-uu" src="/files/2016/11/cuba-ee-uu.jpg" width="406" height="212" /></p>
<p><strong>Von Rosa Miriam Elizalde</strong><br />
<strong> Übersetzung: <a href="https://amerika21.de/analyse/157088/bilanz-kuba-usa"  target="_blank" rel="nofollow">Klaus E. Lehmann</a>/ <a rel="nofollow" target="_blank" href="https://amerika21.de/analyse/157088/bilanz-kuba-usa" >Amerika21</a></strong></p>
<p>Am 17. Dezember 2014 konnte Kuba an einem einzigen Tag in aller Öffentlichkeit zwei große Siege vermelden: die Rückkehr von drei Kubanern, die seit langem in den Vereinigten Staaten inhaftiert gewesen waren und den Beginn von Verhandlungen zur Wiederherstellung diplomatischer Beziehungen unter Bedingungen, die das Land immer eingefordert hatte: Respekt auf Augenhöhe unter souveränen Nationen. Schließlich wurden beide Botschaften ein knappes Jahr später am 20. Juli 2015 wieder eröffnet.</p>
<p>Das riesige, gen Miami gerichtete Gebäude am Malecón von Havanna beherbergt erneut einen hochrangigen nordamerikanischen Funktionär, während Kuba in eben jenem alten großen Haus an der Botschaftsallee in Washington wie früher über einen Botschafter verfügt, der einer vollwertig leistungsfähigen und funktionierenden Mission vorsteht.</p>
<p>Dies ist jedoch nur der Beginn eines Prozesses, der, wie von beiden Seiten anerkannt wurde, lang und kurvenreich sein wird. Beide Länder haben eine lange Liste von Reklamationen und Forderungen, für die ihre höchsten Diplomaten eine Zeit zu beanspruchen versprechen, die niemand zu präzisieren wagt und deren Untiefen in einem Konflikt begründet liegen, der lange vor den Sieg der Revolution zurück reicht.</p>
<p>Um bis hierher zu gelangen hatte Obama eingestehen müssen, dass die Strategie seiner Regierung, Kuba durch die Wirtschaftsblockade zu ersticken, gescheitert war und außerdem &#8211; auch wenn kein US-Funktionär dies bis dato eingeräumt hat &#8211; die terroristischen Attacken Schiffbruch erlitten, welche die Kubaner mehr als 2.000 Tote gekostet haben. Der Präsident des mächtigsten Landes der Welt erkannte seine Isolation auf einem Kontinent an, der sich geweigert hat, in Abwesenheit Kubas Dialoge zu führen und in Form einer unhaltbaren, im Kalten Krieg verankerten Rhetorik, weiterhin Opfer und Henker gleichzusetzen.</p>
<p>Die Wahrheit ist jedoch, dass es wenig Konkretes gab, um eine bilaterale Beziehung anknüpfen zu können. In 56 Jahren schaffte man es lediglich, zwei Übereinkommen zwischen Kuba und den USA zu etablieren und aufrecht zu erhalten, die während der Regierungszeit des Demokraten James Carter erreicht wurden: die Eröffnung der Interessenvertretungen in Havanna und Washington sowie die Unterzeichnung des Abkommens vom 3. Juni 1977 über die Seegrenzen zwischen beiden Ländern, das immer noch gültig ist.</p>
<p>Heute sprechen die Zahlen dafür, dass damit begonnen wurde, eine Art Brücke zwischen den beiden Ufern zu spannen. Im letzten Jahr sind insgesamt elf bilaterale Abkommen und Kooperationsvereinbarungen bezogen auf Themen gegenseitigen Interesses geschlossen worden, darunter so bemerkenswerte wie die Wiederaufnahme regulärer Flugverbindungen und des Postverkehrs.</p>
<p>Von [dem Internetportal] Cubadebate zu Rate gezogene Experten kommen dennoch zu der Erkenntnis, dass dieser Prozess weder am 17. Dezember 2014 noch am 20. Juli 2015 seinen Ausgang nahm. Er hatte schon sehr viel früher mit Themen wie Drogenhandel, Migrationsbetrug, migratorischem Menschenhandel, der Suche nach und der Rettung von Migranten, der Reaktion auf auslaufendes Erdöl, der Wiederherstellung des Postverkehrs und anderen angefangen und sich im letzten Jahr beschleunigt, wobei damit begonnen wurde, ein Netz des Vertrauens zu knüpfen.</p>
<p>Genauso wie die Verhandlungen ihre Zeit benötigt haben, um festere Formen anzunehmen, &#8220;wird die volle Normalisierung der Beziehungen erst aus einem Prozess hervorgehen, der Jahre beanspruchen wird, weil es darum geht, ein Verhältnis zwischen zwei Ländern aufzubauen, die &#8211; abgesehen von sporadischen und eher von Krisensituationen verursachten Episoden &#8211; mehr als ein halbes Jahrhundert lang nicht miteinander gesprochen haben&#8221;, wie Josefina Vidal gegenüber Cubadebate erklärte.</p>
<p>Die Generaldirektorin der Sektion für die Vereinigten Staaten im Außenministerium erinnerte daran, dass Kuba immer gesagt hat, dass dieser Prozess drei unterschiedliche Blöcke durchlaufe, die sich in den Zeitplänen der nach dem 20. Juli eingesetzten bilateralen Kommission widerspiegeln; und dass man nicht abwarten müsse bis einer davon abgeschlossen sei, um mit dem nächsten zu beginnen, sondern dass diese Vorgänge gemäß der Komplexitäten einer jeden Angelegenheit durchaus parallel verlaufen könnten.</p>
<p>Die drei Blöcke sind folgende:</p>
<p><strong>1. Themen, die jeweils für eine Seite von Interesse sind</strong>. Im Falle Kubas gehören dazu solche, deren Lösung ausstehend ist und von denen einige auf die vorrevolutionäre Zeit zurück gehen, wie der Marinestützpunkt in Guantánamo; dazu gehören die Blockade, die subversiven Programme, Radio und TV Martí, die privilegierende Migrationspolitik, das Abwerbungsprogramm für Gesundheitspersonal und verschiedene Interessengebiete, wie Marken- und Patentrechte&#8230;</p>
<p><strong>2. Themen von gemeinsamem Interesse</strong>, darunter solche, bei denen Möglichkeiten der Kooperation zwischen beiden Ländern auszumachen sind, die es erlauben, allmählich Verbindungen und Vertrauensverhältnisse aufzubauen.</p>
<p><strong>3. Räume für einen Dialog</strong>. Darin können bilaterale oder multilaterale Themen enthalten sein, die auf den Vorschlag einer der Verhandlungsparteien oder auch auf Dritte zurückgehen können. Dazu gehört der Dialog über Entschädigungen, die Menschenrechte, der Menschenhandel, der Klimawandel, sowie der Schutz des geistigen Eigentums bzw. des Urheberrechts…</p>
<p>Viele dieser Angelegenheiten werden zu ihrer Lösung Zeit brauchen, da die Bedingungen für einen Mentalitätswechsel gegenüber der Insel in den Vereinigten Staaten noch nicht reif sind, weil dazu die Abschaffung von Gesetzen notwendig ist, deren Beibehaltung und möglichst erweiterte Sanktionsregime vom Kongress hartnäckig zur Debatte gestellt werden.</p>
<p>So müssen zum Beispiel die subversiven Programme der Vereinigten Staaten gegen Kuba als Gesetze außer Kraft gesetzt werden, eine Sache, die das Washingtoner Kapitol &#8211; wie die jüngsten Ereignisse zeigen &#8211; nicht zu gewährleisten bereit ist. Als Beispiel mag die Tatsache genügen, dass die Regierung von Barack Obama in der Bilanzerstellung für das Fiskaljahr 2017 eine Verringerung des Etats für Projekte zum &#8220;Regimewechsel&#8221; auf der Insel auf 15 Millionen Dollar vorgeschlagen hatte, für die zuvor jährlich 20 Millionen bewilligt worden waren. Die republikanische Kongressabgeordnete für den Bundesstaat Florida, Ileana Ros-Lehtinen, brachte dagegen eine Korrektur ein, um nicht nur die Verminderung der Mittel zu verhindern, sondern diese sogar auf 30 Millionen Dollar zu erhöhen.</p>
<p>Warum hat also Kuba &#8211; wie so mancher sich fragen mag &#8211; nicht bereits vor der Wiederaufnahme der Beziehungen die Aufhebung der Blockade verlangt? Dies geschah aus einem offensichtlichen Grund: die Insel hatte die Gespräche mit dem wesentlichen Ziel begonnen, die drei Kubaner frei zu bekommen, die immer noch in den Vereinigten Staaten einsaßen. Wäre es logisch gewesen auf die Aufhebung der Blockade zu warten, um die Heimkehr von Gerardo, Antonio und Ramón auszuhandeln? Nein. Dies geschah unter anderem deshalb, weil &#8211; abgesehen davon, welche Vorrechte ein Präsident besitzen mag &#8211; das, was im Kongress geschieht, nicht unbedingt vom Willen des Amtsinhabers abhängt, der sich gegen die wirtschaftlichen Sanktionsregelungen gegenüber Kuba ausgesprochen hatte.</p>
<p>Das Begreifen dieser Tatsache bedeutet keine Naivität. Der Forscher Louis A. Pérez Jr. hat in einem ausgezeichneten Essay daran erinnert, dass die Beharrlichkeit der US-Regierung hinsichtlich eines Regierungswechsels in Kuba sich nicht um einen Deut verringert hat und dass wir &#8220;in Wahrheit eher eine Veränderung der Mittel als eine Änderung der Ziele erleben. Es geht um eine Neuaufstellung der nordamerikanischen Veränderungsstrategien: auch wenn es nicht so sehr um einen kurzfristigen Regimewechsel geht, dann doch um eine langfristige Veränderung des Systems&#8221;. Die neue Spielweise der Vereinigten Staaten hat also nichts mit Fairplay zu tun.</p>
<p>18 Monate nach der Ankunft der drei Helden und zwölf Monate nach der erneuten Hissung der kubanischen Flagge auf Washingtoner Boden, kann Kuba sich den Luxus leisten daran zu erinnern, dass die Respektierung und die strikte Einhaltung der Prinzipien ihre Eignung für das Zusammenleben zweier Nachbarländer bewiesen haben, die jahrzehntelang öffentlich nicht miteinander gesprochen hatten.</p>
<p><em></em><strong>Politisch-diplomatische Ergebnisse bei von Kuba priorisierten Themen:</strong></p>
<ul>
<li>Die Rückkehr von Gerardo, Ramón und Antonio nach Kuba.</li>
<li>Die Streichung Kubas von der Liste der &#8220;Förderstaaten des internationalen Terrorismus&#8221;.</li>
<li>Die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen und die Wiedereröffnung von Botschaften in beiden Ländern.</li>
<li>Die Abhaltung von drei Treffen zwischen den Präsidenten beider Länder, das letzte davon im Rahmen des Besuches von Präsident Obama in Kuba.</li>
<li>Die Realisierung zahlreicher hochrangiger Besuche in beiden Richtungen:
<ul>
<li>Besuche in Kuba: Die Außen-, Handels-, Landwirtschafts- und Transportminister, der Vizeminister für Innere Sicherheit, die Leiter verschiedener Behörden (wie des Nationalen Meeresinstitutes, der Behörde für das Zollwesen und den Schutz der Grenzen und der Kleinhandelsbehörde), sowie weitere höhere Funktionäre.</li>
<li>Besuche in den USA: Die Außen-, Außenhandels-, Landwirtschafts- und Gesundheitsminister, sowie die Präsidenten des [nationalen Sportverbandes] INDER und der Zivilen Luftfahrtbehörde IACC und der erste Vizeminister für öffentliche Gesundheit.</li>
</ul>
</li>
<li>Die Einrichtung der bilateralen Kubanisch-US-Amerikanischen Kommission zur Überwachung der bilateralen Agenda: zur Lösung anstehende Themen, zur Zusammenarbeit auf Gebieten von gemeinsamem Interesse, zum Dialog über bilaterale und multilaterale Themen. Dazu haben bisher drei Zusammenkünfte mit jeweils wechselnden Verhandlungsorten stattgefunden.</li>
<li>Die Erneuerung der Registrierung der Marke Havana Club in den USA.</li>
<li>Die Wiederaufnahme des direkten Postverkehrs.</li>
<li>Die Herausnahme Kubas aus den Sicherheitshinweisen für Häfen seitens des US-Küstenschutzes.</li>
<li>Der Beginn der Verhandlungen zwischen Kuba den USA und Mexiko über die Begrenzung des Östlichen Polygons im Golf von Mexiko.</li>
</ul>
<p><strong>Bilaterale Vereinbarungen und Kooperationsabkommen zu Themen von gemeinsamem Interesse</strong></p>
<ul>
<li>Ein Memorandum zur Verständigung über die Konservierung und den Umgang mit geschützten Seegebieten.</li>
<li>Eine gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit beim Schutz der Umwelt.</li>
<li>Ein Pilotplan zur Wiederherstellung des direkten Luftpostverkehrs.</li>
<li>Ein Memorandum zur Verständigung über die Einrichtung regulärer Flugverbindungen.</li>
<li>Eine Programm zur Zusammenarbeit bei der Fortbildung von Englischlehrern.</li>
<li>Ein Memorandum zur Verständigung über die Kooperation bei der Verbesserung der Sicherheit der Seeschifffahrt.</li>
<li>Ein Memorandum zur Verständigung über die Zusammenarbeit in der Landwirtschaft.</li>
<li>Ein Memorandum zur Verständigung zwischen der Allgemeinen Zollbehörde der Republik [Kuba] und dem Ministerium für Innere Sicherheit der USA in punkto Kooperation im Bereich der Sicherheit der Reisenden und des Handels.</li>
<li>Ein Memorandum zur Verständigung zwischen dem Kubanischen Gesundheitsministerium [MINSAP] und dem US-Gesundheitsministerium zur allgemeinen Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich.</li>
<li>Eine Übereinkunft zwischen der kubanischen Behörde für Zivilluftfahrt IACC und der Agentur für Transportsicherheit der USA bezüglich des Verhaltens der Sicherheitskräfte an Bord von Charterflügen, die zwischen beiden Ländern operieren.</li>
</ul>
<p>Zur Zeit werden bilaterale Kooparationsmechanismen über folgende Themen verhandelt: die Bekämpfung des Drogenhandels; die Anwendung und Erfüllung von Gesetzen; die Suche nach und die Rettung von Bootsflüchtlingen; Reaktionen auf das Ausströmen von Erdöl und anderer Substanzen ins Meer; Meteorologie, Klima, atmosphärische Vergiftung, die Registrierung von Erdbeben und geologischer Informationen, sowie die Konservierung und der Erhalt von geschützten Gebieten der Erde.</p>
<p>Es haben bereits über 30 technische Zusammentreffen über Themen wie Luft- und Flugsicherheit, die Sicherheit der Ozeane und der Häfen, die Anwendung und Erfüllung von Recht und Gesetz, den Kampf gegen Drogenhandel, Menschenhandel und Migrationsbetrug, über Cybersicherheit, Aktienwäsche, Terrorismus, Gesundheit, Landwirtschaft, Umwelt, Gewässerkunde und Seekarten und vieles mehr stattgefunden.</p>
<p><strong>Dialoge über bi- und multilaterale Themen</strong></p>
<p>Im Rahmen von rund einem Dutzend von Zusammenkünften gab es Dialoge über:</p>
<ul>
<li>wirtschaftliche und finanzielle regulatorische Themen</li>
<li>Menschenhandel</li>
<li>Klimawandel</li>
<li>gegenseitige Entschädigungen</li>
<li>Menschenrechte</li>
<li>Telekommunikation</li>
</ul>
<p><strong>Reisen und Austauschbeziehungen</strong></p>
<p>Reisen und kulturelle, wissenschaftliche, akademische und sportliche Austauschaktivitäten zwischen beiden Ländern haben zugenommen. Mit Abschluss des Jahres 2015 ergaben sich über 1300 Austauschmaßnahmen zwischen kubanischen Körperschaften und ihren US-amerikanischen Gegenübern, was bezogen auf das Jahr 2014 ein Wachstum von 43% ausmachte.</p>
<p>Im Jahre 2015 stiegen die (über 160.000) Reisen US-amerikanischer Staatsbürger nach Kuba im Vergleich zum Vorjahr um 76 Prozent, während die der in den USA wohnhaften Kubaner um 13 Prozent anwuchsen (mehr als 294.000). Im ersten Halbjahr 2016 betrugen die Steigerungen in diesen beiden Kategorien 80 Prozent (mehr als 138.000 US-Besucher) beziehungsweise zwei Prozent (über 114.000 kubanischer Residenten in den USA) im Verhältnis zum ersten Halbjahr 2015.</p>
<p><strong>Kommerzielle Wirtschaftsoperationen</strong></p>
<ul>
<li>Abkommen bezüglich Telekommunikationsdienstleistungen zwischen [der kubanischen Telefongesellschaft] ETECSA und den US-amerikanischen Firmen IDT, Sprint, Verizon und T-Mobile.</li>
<li>Verträge mit dem Unternehmen Starwood über die administrative Leitung und Kommerzialisierung von drei Hotels in Havanna.</li>
<li>Der Beginn von Operationen von Kreuzfahrtschiffen der Gesellschaft Carnival.</li>
</ul>
<div><strong>Quelle: <a href="http://www.cubadebate.cu/noticias/2016/07/19/que-ha-pasado-un-ano-despues-de-la-reapertura-de-las-embajadas-en-washington-y-la-habana/#.V44TuRLg9MI"  target="_blank" rel="nofollow">Cubadebate</a></strong></div>
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