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	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; Ernährung</title>
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		<title>Mehr Produktionszentren exportieren</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2021 21:50:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von den 17 existierenden Produktionszentren in Kuba mit Exportpotential verfügen sieben bereits über Unternehmen, die für diesen Prozess befähigt sind, während weiter daran gearbeitet wird, diese Kapazität zu erhöhen, berichtete auf Twitter, Vivian Herrera, Generaldirektorin für Außenhandel des Ministeriums für Außenhandel und Auslandsinvestitionen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5122" alt="CUba exportaciones" src="/files/2021/05/CUba-exportaciones.jpg" width="300" height="250" />Von den 17 existierenden Produktionszentren in Kuba mit Exportpotential verfügen sieben bereits über Unternehmen, die für diesen Prozess befähigt sind, während weiter daran gearbeitet wird, diese Kapazität zu erhöhen, berichtete auf Twitter, Vivian Herrera, Generaldirektorin für Außenhandel des Ministeriums für Außenhandel und Auslandsinvestitionen.</p>
<p>Die Direktorin führt die Unternehmen mit Exportfähigkeit in den Produktionszentren auf: Agroindustrial Victoria de Girón, in der Provinz Matanzas; Agroindustrial Ceballos, in Ciego de Avila, und Holmeca, Fábrica de Implementos Agrícolas 26 de Julio, in Holguín.</p>
<p>Desweiteren gehören zu dieser Gruppe das Agroindustrial de Granos Sur del Jíbaro in Sancti Spíritus, die Asdrúbal López Vázquez Kaffeeverarbeitungsanlage und das Land- und Forstwirtschaftsunternehmen sowie das Kokosunternehmen von Baracoa, beide in Guantánamo. Darüber hinaus verfügt über diese Fähigkeit das Exportzentrum der Ostregion, zu dem die Einheiten der Landwirtschaftsgruppe und der Land- und Forstwirtschaftsunternehmensgruppe mit dem gemischten Unternehmen Tropical Contramaestre S.A. in Santiago de Cuba gehören.</p>
<p><strong>(Quelle: Granma)</strong></p>
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		<title>Neue Maßnahmen zur Steigerung der Lebensmittelproduktion</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2021 21:35:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was gebilligt wurde, umfasst Aspekte im Zusammenhang mit den Preisen für Betriebsmittel und einige landwirtschaftliche Erzeugnisse, den Prozess der Anstellung der Belegschaft, das Marketing, die Förderung lokaler Entwicklungsprojekte, die Umsetzung finanzieller Mittel und das Zahlen von Steuern.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5117" alt="Canel visita agricultura" src="/files/2021/05/Canel-visita-agricultura.jpg" width="300" height="250" />Was gebilligt wurde, umfasst Aspekte im Zusammenhang mit den Preisen für Betriebsmittel und einige landwirtschaftliche Erzeugnisse, den Prozess der Anstellung der Belegschaft, das Marketing, die Förderung lokaler Entwicklungsprojekte, die Umsetzung finanzieller Mittel und das Zahlen von Steuern.</p>
<p>„Wir vertrauen auf unsere Produzenten, auf unsere staatlichen Unternehmen, die gestärkt werden müssen, auf den Genossenschaftssektor und auf unsere Bauernschaft, denn Sie sind Akteure, die mit der Revolution geboren wurden und sich mit ihr entwickelt haben, die sich der Revolution als würdig erwiesen und so auch zur Revolution beigetragen haben.“</p>
<p>Dies sagte im Namen der Führung der kubanischen Partei und der Regierung der Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, bei einem Arbeitstreffen am gestrigen Dienstag mit landwirtschaftlichen Erzeugern, Experten und Wissenschaftlern aus verschiedenen Zweigen sowie Vertretern verschiedener Institutionen, auf dem 63 neue Maßnahmen zur Steigerung der Lebensmittelproduktion genehmigt wurden, von denen 30 als vorrangig und einige als unmittelbar umzusetzen angesehen werden.</p>
<p>„Sie selber haben uns alarmiert, Sie haben uns dazu veranlasst, nach einer Reihe von Umgestaltungen zu suchen, die wir nicht länger verschieben konnten&#8221;, resümierte er, nachdem er fast vier Stunden lang per Videokonferenz mit mehr als 1.300 Menschen in allen Provinzen gesprochen hatte.</p>
<p>Als Herausforderung formulierte er, „die Maßnahmen umzusetzen, zu produzieren, zu vermarkten, zu kontrollieren und die Bemühungen fortzusetzen, unsere Bevölkerung zufriedenzustellen, auch zu wachsen, voranzukommen, sich zu verbessern und, wie stets, zu siegen&#8221;.</p>
<p>Vor dem von Zuversicht und Optimismus geprägten Dialog hatte Vizepremier Jorge Luis Tapia Fonseca jede der Maßnahmen erläutert, die, wie er versicherte, „nicht in einem Büro entstanden&#8221; seien und für deren Verfertigung verschiedene Kriterien auf allen Ebenen mit dem Ziel berücksichtigt worden seien, ihre Umsetzung zu verbessern und die Produktivkräfte zu stimulieren.</p>
<p>„Eine höhere Produktion anstreben und auf unbefriedigte Forderungen reagieren&#8221; sei eine der größten Herausforderungen, betonte Premierminister Manuel Marrero Cruz bei dem Treffen, an dem auch der zweite Sekretär des Zentralkomitees der Partei, José Ramón Machado Ventura, der Vizepräsident der Republik, Salvador Valdés Mesa, die Vizepremierminister sowie Leiter verschiedener Organisationen teilnahmen.</p>
<p>Laut Tapia Fonseca reagieren die Maßnahmen grundsätzlich auf Probleme im Zusammenhang mit strukturellen, organisatorischen und Produktionsproblemen, solchen der Landnutzung und der Nutzungsdauer sowie solchen finanzieller Natur.</p>
<p>Eine der am häufigsten vorkommenden Fragestellungen unter den Produzenten, so der Vizepremierminister, betreffe die Stromtarife. Nach sorgfältigen Bewertungen sei daher entschieden worden, sie bei allen landwirtschaftlichen Tätigkeiten zu reduzieren. Diese Tarife, so sagte er, seien das ganze Jahr über fest, unabhängig von den Schwankungen der Ölpreise auf dem internationalen Markt und der internen Erzeugungsstruktur.</p>
<p>Dieser Beschluss, die Sätze für Strom und Wasser zu senken, bedeute zusätzliche Ausgaben des Staatshaushalts als Subvention zwischen 240 und 400 Millionen Pesos.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt der Maßnahmen seien die Preise in der Rinderzucht. Tapia Fonseca zufolge ist beschlossen worden, den Preis für den Liter Kuhmilch bei 7,50 CUP zu halten. Für den Fall, dass der monatliche Lieferplan für die Branche erfüllt oder übererfüllt wird, soll er auf 9,00 CUP erhöht werden. „Die Zahlung dieses Anreizes will verhindern, dass die im ersten monatlichen Lieferplan vertraglich vereinbarten Milchmengen reduziert werden.&#8221;</p>
<p>Darüber hinaus werde der freie Verkauf von Milch und ihren Derivaten auf der Basis der Einhaltung der Indikatoren für Viehzucht, Qualität und Sicherheit sowie des vertraglich vereinbarten Lieferplans genehmigt wie auch die Vermarktung von Rindfleisch bei Einhaltung der staatlichen Auflagen und unter der Voraussetzung der Garantie, dass die Viehmenge nicht abnimmt.</p>
<p>Als wesentliches Element definierte er den Anwerbungsprozess, um sicherzustellen, dass in den Pflanz-, Produktions- und Verkaufsplänen der Vertrag das Instrument der Beziehung zwischen den Produktionsformen und den einzelnen Produzenten ist. Er bewertete dies als ein strategisches Kernthema, das eine tägliche und systematische Evaluation erfordere.</p>
<p>Was gebilligt worden sei, umfasse Aspekte im Zusammenhang mit den Preisen für Betriebsmittel und einige landwirtschaftliche Erzeugnisse, den Prozess der Anstellung der Belegschaft, das Marketing, die Förderung lokaler Entwicklungsprojekte, die Umsetzung finanzieller Mittel und das Zahlen von Steuern.</p>
<p>Gezeichnet durch tiefgehende Wortbeiträge und die Anerkennung, wie viel Arbeit von der Führung des Landes geleistet wurde, um die Hindernisse für eine erhöhte Produktion von Lebensmitteln zu beseitigen, war ein Gedankenaustausch von etwa zwanzig Teilnehmern, bei dem mehrere von ihnen betonten, in einem allgemeinen Sinne griffen die Maßnahmen „die wichtigsten Ansätze von der Basis her“ auf, die nicht alle mit der „Aufgabe Neuordnung“ verbunden seien, da sie schon früher vorhanden waren.</p>
<p>„Das Problem besteht nicht darin, die Preise zu erhöhen oder zu senken, sondern darin, die Mechanismen im Land anzupassen und dass das Essen dahin kommt, wo es hingehört&#8221;, gab Fernando Ravelo Jaime, Produzent aus Artemisa, zu bedenken.</p>
<p>AM WICHTIGSTEN IST ES, NICHT ANZUHALTEN</p>
<p>„Die Klugheit und die Beiträge der Produzenten werden gefördert, wenn auf der Grundlage ihrer Erfahrungen die Bedeutung und der Umfang, die diese Maßnahmen haben können, geklärt sind&#8221;, so der Präsident der Republik, als er die Schlussfolgerungen des intensiven Austausches zog.</p>
<p>In diesem Zusammenhang versicherte er, dass von diesem Moment an eine Reihe von Themen offen bleibe, an denen weiter gearbeitet werde. „Wir sind entschlossen“, sagte er, „weiterhin Wege und Lösungen zu finden, um auch einen Konsens herzustellen. Dies sind dringendere und unmittelbarere Maßnahmen, die angewendet werden müssen, aber wir werden schrittweise weitere umsetzen.“</p>
<p>Das Staatsoberhaupt erinnerte daran, dass diese Maßnahmen auch Teil dessen sind, was in Kuba entwickelt wurde, um dem gegenwärtigen Szenario des Landes zu begegnen, das durch die Verschärfung der von der Regierung der Vereinigten Staaten verhängten wirtschaftlichen, kommerziellen und finanziellen Blockade und deren Auswirkungen geprägt ist und durch die Pandemie.</p>
<p>„All dies“, so betonte er, „veranlasste uns, die Strategie für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung gutzuheißen, nicht nur Widerstand zu leisten, sondern auch voranzukommen, dem Nationalen Entwicklungsplan bis 2030 größere Impulse zu verleihen und den baldigen 8. Parteitag mit der höchstmöglichen Anzahl erfüllter Richtlinien zu erreichen.“</p>
<p>Als Teil dieser gesamten Strategie schätzte er, eine der radikalen Veränderungen, die unausweichlich konkretisiert werden mussten, habe genau mit den Hindernissen und den strukturellen, funktionalen, Produktions-, Dienstleistungs- und Beziehungsproblemen zwischen den verschiedenen Wirtschaftsakteuren des Landwirtschaftssystems in Verbindung gestanden.</p>
<p>Zu dieser Reihe von Maßnahmen zu gelangen, sei eine demokratische, partizipative und integrative Übung gewesen, bei der die Kriterien der staatlichen und nichtstaatlichen Erzeuger berücksichtigt worden seien, auch die von Experten, Akademikern, Forschungszentren, landwirtschaftlichen Managementstrukturen und vielen anderen Akteuren des Landes.</p>
<p>Der Präsident äußerte sich auch zu der Notwendigkeit, angemessenere Mechanismen zu schaffen, um Inputs zu erlangen, unsere Unternehmen und Produzenten effizienter zu machen, ländliche Gemeinden zu entwickeln, mehr Stabilität in der Belegschaft zu erreichen und die soziale Verantwortung zu stärken.</p>
<p>Ein Schlüsselelement, hob er hervor, sei es, stets im Auge zu behalten, „bei allem, was wir vorschlagen, bei allem, was wir umsetzen werden&#8221;, auf der Grundlage von Effizienz zu arbeiten. Alles, was vernünftig sei, weil es Effizienz verspreche, könne man diskutieren. Was man hingegen nicht tun könne, sei, etwas auf der Basis von Ineffizienz einzugliedern, betonte er.</p>
<p>„Ich glaube, dass dieses Treffen“, so bemerkte er, „eine Ermutigung war – etwas, das uns antreibt und uns sagt, dass wir dabei sind, Wege zu finden, die, obwohl sie noch perfektioniert werden müssen, Elemente sofort lösen werden.“</p>
<p>„Wir können nicht alle Probleme auf einmal lösen“, sagte er, „aber wir können diese Maßnahmen anwenden und mit ihnen voranschreiten – Maßnahmen, die wir ergriffen haben, weil wir euch zugehört haben. Jetzt müssen wir uns weiter anpassen und korrigieren, während wir vorwärts gehen.“</p>
<p>„Wir wollen einem Erzeuger nicht vorschreiben, was er säen soll“, versicherte er, „aber wir müssen sehen, was wir als Land produzieren müssen und wie wir uns beteiligen. Wir alle müssen in diesen Zeiten etwas für das Land tun. Wir müssen uns alle der Verteidigung der Revolution widmen.&#8221;<br />
<strong><br />
(Quelle: Granma)</strong></p>
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		<title>Kuba und Venezuela unterzeichnen bilaterales Abkommen zur Produktion von Lebensmitteln</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2021 22:20:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Landwirtschaftsministerien Kubas und Venezuelas haben gestern in Havanna ein Abkommen zur Förderung der bilateralen Entwicklung der Lebensmittelproduktion durch Zusammenarbeit in den Bereichen Viehzucht, Fischzucht, Gewinnung von Getreide, Hülsenfrüchten, Knollen und Anbau von Eiweiß- und Futterpflanzen unterzeichnet.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5010" alt="Venezuela Cuba" src="/files/2021/03/Venezuela-Cuba.jpg" width="300" height="250" />Die Landwirtschaftsministerien Kubas und Venezuelas haben gestern in Havanna ein Abkommen zur Förderung der bilateralen Entwicklung der Lebensmittelproduktion durch Zusammenarbeit in den Bereichen Viehzucht, Fischzucht, Gewinnung von Getreide, Hülsenfrüchten, Knollen und Anbau von Eiweiß- und Futterpflanzen unterzeichnet.</p>
<p>Das Abkommen wurde auf der XXI. Sitzung der Zwischenstaatlichen Kommission des integralen Kooperationsabkommens Kuba-Venezuela unter dem Vorsitz des kubanischen Vizepremierministers Ricardo Cabrisas Ruiz und der Exekutiv-Vizepräsidentin der Bolivarischen Republik, Delcy Rodríguez Gómez, abgeschlossen, die die Herausforderungen und Ziele der Zusammenarbeit im Jahr 2021 und die Fortschritte der im Gang befindlichen Projekte evaluierten unter Einbeziehung der politischen Situation und der Prüfungen, die COVID-19 auferlegt.</p>
<p>Es wurde auch ein Kooperationsprojekt zur Ausweitung und umfassenden Nutzung von Moringa, Thitonia, Maulbeere und anderen Weidepflanzen in Venezuela unterzeichnet, das den Austausch von Wissen und Produktion in Bereichen des agronomischen Managements und der agroindustriellen Umsetzung zur Erzeugung von Tierfutter vorsieht.</p>
<p>Cabrisas Ruiz erklärte, dass der genehmigte jährliche Kooperationsplan darauf abziele, Schlüsselsektoren wie das Gesundheitswesen zu verbessern – mit gemeinsamen Anstrengungen, um die Auswirkungen der Pandemie zu mildern und Maßnahmen zur Entwicklung und Anwendung kubanischer Impfstoffkandidaten zu ergreifen – und die Verknüpfungen zu den damit verbundenen Aktivitäten wie Energie, Transport, Bildung, Kultur und Sport zu stärken.</p>
<p>Solche Projekte werden als Grundlage für die Ausarbeitung des Widerstands- und Entwicklungsplans (Netzwerke) von 2030 dienen, der das Ergebnis einer Verbindung des Nationalen Wirtschaftsentwicklungsplans Kubas bis 2030 und des Heimatplans der südamerikanischen Nation bis 2025 darstellt.</p>
<p>Die venezolanische Vizepräsidentin hob den Widerstand der beiden Länder gegen die Blockade und die ständigen einseitigen Zwangsmaßnahmen der Vereinigten Staaten hervor: „Die Zusammenarbeit zwischen Kuba und Venezuela war essentiell für das Bestehen im Widerstand unserer beiden Völker, die nicht erlauben, dass man sie erpresst, und die ihren siegreichen Weg in der Zukunft fortsetzen werden.“</p>
<p>Die Delegationen, die sich aus Ministern beider Länder zusammensetzten, bekräftigten ihre Entschlossenheit, die Verbesserung und Ausweitung ihrer Beziehungen in allen Bereichen der Entwicklung voranzutreiben, um die negativen Auswirkungen der von den Vereinigten Staaten als Politik aufrechterhaltenen wirtschaftlichen Verfolgung und Erstickung gegen beide Nationen zu überwinden.</p>
<p><strong>(Quelle: Granma)</strong></p>
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		<title>Kuba und FAO künden neues Projekt zur Förderung der Nahrungsmittelautonomie an</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2021 18:07:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kuba kündigt den Start eines neuen Projekts an, das die Klimaresilienz bei der landwirtschaftlichen Produktion in ländlichen Gemeinden der Insel verstärken soll. Wie aus der Website der UN-Organisation für Nahrung und Landwirtschaft (FAO) hervorgeht, wird das Projekt mit einem virtuellen Workshop gestartet, der bis zum 5. März geht und auf die technische Beratung dieser UNO-Organisation und des Grünen Klimafonds zählen kann.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4990" alt="Cuba agricultura FAO" src="/files/2021/03/Cuba-agricultura-FAO.jpg" width="300" height="251" />Kuba kündigt den Start eines neuen Projekts an, das die Klimaresilienz bei der landwirtschaftlichen Produktion in ländlichen Gemeinden der Insel verstärken soll.</p>
<p>Wie aus der Website der UN-Organisation für Nahrung und Landwirtschaft (FAO) hervorgeht, wird das Projekt mit einem virtuellen Workshop gestartet, der bis zum 5. März geht und auf die technische Beratung dieser UNO-Organisation und des Grünen Klimafonds zählen kann.</p>
<p>Es wird vom kubanischen Landwirtschaftsministerium (Minag) durchgeführt und umfasst drei Provinzen und sieben Gemeinden, die besonders dem Klimawandel ausgesetzt sind: Corralillo, Quemado de Güines und Santo Domingo in Villa Clara, Los Arabos in Matanzas und Amancio Rodríguez, Colombia und Jobabo in Las Tunas.</p>
<p>Über 240 000 Bewohnern dieser Zonen kommt diese Initiative zugute, die neue agroforstwirtschaftliche Module für 35.000 Hektar einführen wird, die mit Marabusträüchern und degradiertem Grasland bedeckt sind. Mit den vorgesehenen Aktionen wird sich die Wasserinfiltration verbessern, die Erosion vermindern und als Folge wird die Produktivität und die Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Ökosysteme zunehmen.</p>
<p>Die Durchführung des Projekts ist auf sieben Jahre angesetzt und es trägt sowohl zum Nationalen Plan der Nahrungsmittelsouveränität als auch zur Aufgabe Vida bei, wie es in Cubadebate heißt. Dabei werde man mit 51. 713 Landwirten und Familienangehörigen darunter 23.788 Frauen arbeiten.</p>
<p>Das Projekt wird auch der Entwicklung von inklusiven Ernährungssystemen einen Impuls gegen, die nachhaltig und resilient sind und gleichzeitig dem landwirtschaftlichen Sektor dabei helfen, sich an den Klimawandel anzupassen und die Resilienz der lokalen Lebensgrundlagen, was die Bewältigung von Risiken angeht, zu verbessern.</p>
<p>Bei der Eröffnung des virtuellen Workshops, der das Projekt ankündigt, war die in Kuba Ansässige UNO-Koordinatorin und Vertreterin Consuelo Vida und der Vertreter der FAO auf der Insel Marcelo Resende anwesend.</p>
<p>„Das Projekt erreicht Kuba in einem entscheidenden Moment, da der kleine, sich in der Entwicklung befindliche Inselstaat, sich der doppelten Herausforderung der COVID-19 Pandemie und des Klimawandels stellen muss“, sagte der Direktor der Abteilung für Klimawandel, Biodiversität und Umwelt der FAO Eduardo Mansur.</p>
<p>„Abgesichts dieser Pandemie ist es wie nie zuvor notwendig, eine grüne und resiliente Erholung voranzutreiben“, fügte er hinzu. Er zeigte sein Vertrauen in die Unterstützung Kubas für diese klimatische Maßnahme, von der er erwarte, dass sie dauerhafte Auswirkungen habe und den anderen Inselstaaten Erfahrungen und Lektionen liefern könne.</p>
<p><strong>(Quelle: Granma)</strong></p>
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		<title>Die Gemeinde entscheidet über den Erfolg des Lebensmittelprogramms</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 01:26:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vizepräsident Salvador Valdés Mesa sagte, dass an der Basis dringend eine Änderung der Mentalität nötig sei, weil sich dort entscheide, ob die von der Führung des Landes abgesteckten politischen Maßnahmen erfolgreich seien. „Wir brauchen starke, kraftvolle Gemeinden mit einer guten Entwicklungsstrategie, um den von uns erhofften Erfolg des Programms der Selbstversorgung mit Lebensmitteln zu erzielen“]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4973" alt="Industria alimentos" src="/files/2021/03/Industria-alimentos.jpg" width="300" height="259" />Vizepräsident Salvador Valdés Mesa sagte, dass an der Basis dringend eine Änderung der Mentalität nötig sei, weil sich dort entscheide, ob die von der Führung des Landes abgesteckten politischen Maßnahmen erfolgreich seien</p>
<p>„Wir brauchen starke, kraftvolle Gemeinden mit einer guten Entwicklungsstrategie, um den von uns erhofften Erfolg des Programms der Selbstversorgung mit Lebensmitteln zu erzielen“, sagte der Vizepräsident der Republik Salvador Valdés Mesa bei dem Treffen in Villa Clara, das dieses Programm analysierte.</p>
<p>Er drängte auf eine Änderung der Mentalität an der Basis, wo dieses Politik umgesetzt werde. Nachdem der Delegierte für Landwirtschaft Yosvany Martín Peña über den Fortgang des Programms der Selbstversorgung in den Gemeinden berichtet hatte, wollte Valdés Mesa die Ursachen erfahren, die zu einer Verzögerung in Gemeinden wie Sagua la Grande, Ranchuelo und Santa Clara bei der Erfüllung des Ziels von 30 Pfund Wurzelgemüse und Gemüse pro Kopf geführt haben.</p>
<p>Um dieses Ziel zu erreichen, müssten genau die Anbauflächen festgelegt werden, außerdem die produktiven Grundlagen, die dafür benötigt würden und die Produzenten und die Fristen, die dafür erforderlich seien, und dies müsse systematisch kontrolliert werden, machte er deutlich.<br />
Der erste Vizepräsident der Republik Salvador Valdés Mesa leitete das Treffen in Villa Clara, auf dem das Lebensmittelprogramm analysiert wurde.</p>
<p>Zum Fortgang der Aufgabe Neuordnung in der Landwirtschaft sagte er, dass „ wir man über die Bedenken der Produzenten hinsichtlich einiger Preise sprechen und Lösungen finden werden, aber was nicht geschehen darf, ist, dass einer nicht aussät und nicht hart daran arbeitet, dass wir vorankommen“, fügte er hinzu.</p>
<p>In Cienfuegos setzte sich der Vizepräsident dafür ein, über die 30 Pfd. Pro Kopf hinaus ständig mehr Yucca, Bananen und Süßkartoffeln zu pflanzen, da dieses Gebiet die Bedingungen erfülle, sich in eine der ersten Provinzen des Landes zu verwandeln, die dieses Ziel erreichen.</p>
<p><strong>(Quelle: Granma)</strong></p>
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		<title>15 landwirtschaftliche Zentren mit Exportpotential in Kuba</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2021 00:00:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bis Dezember 2020 wurden 15 landwirtschaftliche Exportzentren im Land identifiziert, in denen Unternehmen, unabhängige Landwirte und Kooperativen zusammenarbeiten und sich darauf vorbereiten, ihre eigenen Produktionen zu exportieren. Von diesen verfügen bereits vier über Unternehmen mit Genehmigung für Aktivitäten auf dem internationalen Markt, sagte Vivian Hernandez Cid, Direktorin für Außenhandel des Ministeriums für Außenhandel und Investitionen (Mincex), gegenüber Granma.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4927" alt="cuba producciones exportar" src="/files/2021/02/cuba-producciones-exportar.jpg" width="300" height="249" />Bis Dezember 2020 wurden 15 landwirtschaftliche Exportzentren im Land identifiziert, in denen Unternehmen, unabhängige Landwirte und Kooperativen zusammenarbeiten und sich darauf vorbereiten, ihre eigenen Produktionen zu exportieren. Von diesen verfügen bereits vier über Unternehmen mit Genehmigung für Aktivitäten auf dem internationalen Markt, sagte Vivian Hernandez Cid, Direktorin für Außenhandel des Ministeriums für Außenhandel und Investitionen (Mincex), gegenüber Granma.</p>
<p>Die vier Zentren, die bisher diese Bedingungen erfüllen, sind: Das Ceballos Agrarindustrieunternehmen aus Ciego de Avila; das Asdrubal Lopez Kaffeeverarbeitungsunternehmen aus Guantanamo; das Agrarindustrieunternehmen Victoria de Giron und das Exportzentrum der Ostregion.</p>
<p>Sie führte Ceballos und Victoria de Girón als Beispiel an, die einen Anstieg der Verkäufe an den Tourismus und andere Sektoren aufweisen und dabei auch Exporte von produktiven Formen aus anderen Provinzen, einschließlich Formen der nicht-staatlichen Verwaltung, aufgenommen haben.</p>
<p>„Asdrubal Lopez hat Ende 2020 seinen ersten Direktexport über Cubaexport erreicht; währenddessen das Exportzentrum der Ostregion, das Einheiten der landwirtschaftlichen Gruppe und der Geschäftsgruppe Agroforstwirtschaft mit dem Mischunternehmen Tropical Contramaestre S.A. unter sich vereinigt, im dritten Quartal die ersten Lieferungen von ätherischem Öl und Fruchtkonzentraten durchgeführt hat.“</p>
<p>Laut Hernández Cid wird besonderes Augenmerk auf die zu gründenden Exportzentren gelegt, darunter die Granos Sur del Jíbaro Agrarindustrieunternehmen, das Baracoa Agroforstwirtschaftliche und Kokos- Unternehmen und das Jesús Montané Oropesa Agrarindustrieunternehmen.</p>
<p><strong>(Quelle: Granma)<br />
</strong></p>
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		<title>Verbesserung der pflanzengenetischen Ressourcen und des Saatguts</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2020 16:31:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da sich die Güte der pflanzengenetischen Ressourcen und des Saatguts auf die land- und forstwirtschaftlichen Erträge des Landes auswirken und sie die biologische Grundlage für die Ernährungssicherheit in Kuba darstellen, ist für deren Management eine vom Landwirtschaftsministerium (MINAG) geregelte Richtlinie festgelegt worden und es unterliegt rechtlichen Bestimmungen, die deren korrekte Umsetzung garantieren.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4729" alt="alimentos" src="/files/2020/08/alimentos.jpg" width="300" height="239" />Da sich die Güte der pflanzengenetischen Ressourcen und des Saatguts auf die land- und forstwirtschaftlichen Erträge des Landes auswirken und sie die biologische Grundlage für die Ernährungssicherheit in Kuba darstellen, ist für deren Management eine vom Landwirtschaftsministerium (MINAG) geregelte Richtlinie festgelegt worden und es unterliegt rechtlichen Bestimmungen, die deren korrekte Umsetzung garantieren.</p>
<p>Laut Rolando Quincoses Arteaga, dem Direktor für Saatgut und pflanzengenetische Ressourcen des MINAG, besteht das Ziel dieser Politik darin, die technologische Unterstützung für die Erhaltung und Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen zu gewährleisten sowie die Qualität des Saatguts zu verbessern und die Erträge des Sektors zu steigern.</p>
<p>„In der Richtlinie sind 19 Grundsätze festgelegt, die das Management der pflanzengenetischen Ressourcen und des Saatguts in Übereinstimmung mit den von Kuba unterzeichneten internationalen Verträgen, wie dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt und dem internationalen Vertrag über pflanzengenetische Ressourcen für Lebensmittel und Landwirtschaft, regeln. Darüber hinaus ist Kuba im Rahmen der Welthandelsorganisation Unterzeichner des Abkommens über Aspekte des geistigen Eigentums.“</p>
<p>Unter den Grundprinzipien der Richtlinie hob der Beamte die Rettung und den Schutz von genetischem Material sowie von Pflanzenarten hervor, die in natürlichen Umgebungen geschützt werden. Zu diesem Zweck werden Pflanzenzüchtungsprogramme entwickelt, um Sorten und Hybriden zu erhalten, die an die gegenwärtigen und zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels angepasst sind.</p>
<p>„Das Saatgutsystem, angefangen vom ursprünglichen und grundlegenden Saatgut, das in Forschungsinstituten und Universitäten hergestellt wird, bis zu dem, das von ausgewählten Produzenten erhalten wird, wird ebenfalls perfektioniert. Außerden wird eine staatliche Kontrolle der Saatgutproduktion eingeführt, die deren Inspektion und Zertifizierung garantiert“, sagte er.</p>
<p>Quincoses Arteaga fügte hinzu, dass in dem maßgeblichen Dokument ebenfalls festegelegt ist, dass diese Angelegenheit seitens des Wirtschaftsplans des Landes in Bezug auf Ausrüstung, Verbrauchsmitteln und Dienstleistungen für die spezialisierte Herstellung von Saatgut priorisiert behandelt wird. Ebenso wird das Thema der pflanzengenetischen Ressourcen und des Saatgut in das Schulungsprogramm für Facharbeiter und Techniker aufgenommen, und eine entsprechende Aktualisierung der Studienprogramme an den Universitäten ist geplant.</p>
<p>Der Direktor für phytigenetische Ressourcen und Saatgut des MINAG fügte hinzu, dass die Umsetzung dieser Richtlinie vorsieht, bis 2030 90 % der für Ernährung und Landwirtschaft nützlichen Pflanzenarten in natürlichen Umgebungen zu erhalten, und 100 % des in Keimplasmabanken gezüchteten genetischen Materials. Ebenso sollen die Züchtungsprogramme für Nutzpflanzen konsolidiert werden, wobei der Schwerpunkt auf Weiden- und Futterpflanzen, Mais, Kaffee, Bohnen, Kartoffeln, Forstpflanzen, Tomaten, Paprika, Salatpflanzen und Obstbäumen liegt und ein Produktionspotenzial von 32 Millionen Vitro-Pflanzen pro Jahr erreicht werden soll.</p>
<p>„Wir arbeiten auch daran, 100 % des für die land- und forstwirtschaftliche Produktionen erforderlichen zertifizierten Saatguts zur Verfügung zu haben und eine 100% ige Inspektion und Zertifizierung der Gebiete zu erreichen, die für die Produktion von botanischem, agamischem und biotechnologischem Saatgut bestimmt sind.&#8221; , er schloss.</p>
<p>In ähnlicher Weise gab die oben genannte Quelle an, dass zur Einhaltung der Richtlinie über Saatgut und pflanzengenetische Ressourcen ein Rechtsrahmen erstellt wurde, der aus dem Gesetzesdekret Nr. 388 vom 7. Oktober 2019 „Über pflanzengenetische Ressourcen für Lebensmittel und Landwirtschaft und Saatgut“ und dem in jüngerer Zeit angenommenen Dekret Nr. 10 vom 17. Juli 2020 besteht, das die „Verordnung des Gesetzesdekrets Nr. 388“ darstellt.</p>
<p>„Diese Norm regelt die Erhaltung und Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen sowie den Zugang zu ihnen und das System der Einstufung, Zulassung und Rücknahme kommerzieller Sorten. Es enthält auch die Vorschriften, die für die Kette der Saatgutproduktion, -konservierung und -vermarktung, die Anwendung der Gentechnik und der Biotechnologie bei der Gewinnung von Sorten und der Erzeugung von Saatgut genehmigt wurden, sowie Vorschriften für deren Ein- und Ausfuhr. Darüber hinaus legt die Verordnung die Verfahren zur Umsetzung der Bestimmungen des Gesetzesdekrets und die Verantwortlichen für deren Ausführung fest“, sagte Quincoses Arteaga.</p>
<p>Saatgut in Kuba, Ausgangspunkt unseres Nahrungsmittelsystems</p>
<p>Die Arbeit in Bezug auf Saatgut und pflanzengenetische Ressourcen ist in einem System organisiert, das die nationale, provinzielle und kommunale Ebene abdeckt und vom MINAG geleitet wird. Auf nationaler Ebene sind im budgetgestützten staatlichen Bereich nebem der Saatgutdirektion des MINAG eine wissenschaftlich-technische Gruppe dieses Ministeriums zu diesem Thema sowie die Forschungsinstitute und Universitäten beteiligt, an denen diese Wissenslinien verfolgt wird.</p>
<p>„Die Provinzen und Gemeinden werden von den Delegationen oder Direktionen für Landwirtschaft auf diesen Ebenen vertreten, zu denen die Spezialisten für Saatgut und phytogenetische Ressourcen gehören, die für die Durchführung, Umsetzung und Kontrolle der Politik der Prospektion, Konservierung, Einführung und Erhaltung, Dokumentation und Nutzung der pflanzengenetischen Ressourcen und des Saatguts sowie für die Qualitätsprüflabors und Pflanzenschutzstationen verantwortlich sind“, sagte Quincoses Arteaga.</p>
<p>Ebenso betonte der Beamte, dass der Zyklus der Gewinnung und Kategorisierung von Saatgut mit der Konservierung, Erhaltung und Verbesserung der pflanzengenetischen Ressourcen beginnt. Die Forschungsinstitute und Universitäten &#8211; sagte er &#8211; erhalten das ursprüngliche Saatgut, führen Erweiterungsarbeiten unter verschiedenen edaphoklimatischen Bedingungen durch und bewerten das neue Produkt im öffentlichen Register für gewerbliche Sorten.</p>
<p>„Diese Unternehmen multiplizieren dieses Material, um das Grundsaatgut zu erhalten, das sie an das Produktions- und Vermarktungsunternehmen für Saatgut verkaufen sowie an die landwirtschaftlichen Unternehmen, die für die Vermehrung von registriertem und zertifiziertem Saatgut verantwortlich sind, und sie schließen mit ausgewählten Genossenschaften und Landwirten Verträge über die Mengen ab, die zur Unterstützung kommerzieller Pflanzungen benötigt werden“, erklärte er.</p>
<p>Ebenso wies er darauf hin, dass die funktionale Struktur des Systems Sastgut und phytogenetische Ressourcen der Republik Kuba aus 20 Forschungsinstituten besteht. Diese gehören dem MINAG, (10), dem Ministerium für Hochschulbildung (6), dem Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Umwelt (2), der Unternehmensgruppe AzCuba (1) und dem Unternehmen BioCubaFarma (1) an. Darüber hinaus besteht dieses System aus den vom MINAG betreuten übergeordneten Organisationen der Unternehmensführung, dem Netz der kommunalen Saatgutfarmen der städtischen und vorstädtischen Landwirtschaft und der Militärischen Landwirtschaftsunion sowie der landwirtschaftlichen Unternehmensgruppe des Innenministeriums.</p>
<p>Diese Tätigkeit verfügt nach Angaben des Direktors für pflanzengenetische Ressourcen und Saatgut des MINAG über eine solide Produktionsbasis. Diese besteht aus 229 Grundeinheiten der Genossenschaftsproduktion, 166 landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften und 3.723 Produzenten, die in Kredit- und Dienstleistungsgenossenschaften zusammengefasst sind. Das System hat 1.739 Beschäftigte, davon 220 im haushaltsgestützten System.</p>
<p>„Die Saatgutproduktion umfasst erfolgt im ganzen Land auf einer Fläche von 46.485,18 Hektar, was 1,45 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche entspricht. Davon sind 6.803,6 Hektar für Mischkulturen bestimmt, 21,4 für Heilpflanzen, 41,49 für Zitrusfrüchte; 6.818,2 für Reis, 1.409,66 für Weiden- und Futterpflanzen, 1.135,15 für den Forstsektor, während der Saatgutproduktion von Kaffee 287,8 Hektar dienen, neun der von Kakao und 135,15 der von Tabak und auf einer Fläche von 22.868,1 Hektar Zuckerrohrsaatgut produziert wird“, berichtete er.</p>
<p>Der Beamte fügte hinzu, dass das Land derzeit Kulturen habe, die hinsichtlich der Zertifizierung von Saatgut für den kommerziellen Anbau güstig dastehen, und hob unter diesen führenden Kulturen Reis, Tabak, Kaffee und Kakao hervor, wobei die beiden letzteren zu 90 % mit zertifiziertem Saatgut angebaut werden. Er argumentierte jedoch auch, dass es Arten gibt, bei denen hart daran gearbeitet wird, den in den letzten Jahren verlorenen Boden wiederzugewinnen, so bei Knollenfrüchten und Gemüsebananen, Weiden-, Futter- und Proteinpflanzen.</p>
<p>&#8220;Obwohl die Ergebnisse nicht ausreichen, um der Nachfrage des Landes nach Qualitätssaatgut gerecht zu werden, sind in seiner genetischen Kategorie erhebliche Fortschritte zu verzeichnen“, schloss er.</p>
<p><strong>(Quelle: Granma)</strong></p>
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		<title>Investitionen erhöhen die Produktionskapazität der kubanischen Molkereien</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jul 2018 16:47:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Um die Milchproduktion im Land zu erhöhen und basierend auf Vielfalt, Qualität, Sicherheit und Priorität von lokalen Produkten Mehrwert zu erzielen, arbeiten wir an der Modernisierung von Anlagen mit dem Eintritt neuer Ausrüstungen und der Reparatur der bestehenden, was sich auf den Ausbau der Produktionskapazitäten ausgewirkt hat“, sagte Sergio Silva Sotolongo, Leiter der Nationalgruppe für Molkereiprodukte.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4201" alt="Cuba produccion alimentos" src="/files/2018/07/Cuba-produccion-alimentos.jpg" width="300" height="250" />„Um die Milchproduktion im Land zu erhöhen und basierend auf Vielfalt, Qualität, Sicherheit und Priorität von lokalen Produkten Mehrwert zu erzielen, arbeiten wir an der Modernisierung von Anlagen mit dem Eintritt neuer Ausrüstungen und der Reparatur der bestehenden, was sich auf den Ausbau der Produktionskapazitäten ausgewirkt hat“, sagte Sergio Silva Sotolongo, Leiter der Nationalgruppe für Molkereiprodukte.</p>
<p>Das laufende Programm, das in sieben Fabriken seinen Anfang nahm, umfasst und die Einrichtung der Produktionsräume der Entrahmer, Klärer, Presser, Former und Pasteurisierer, zusammen mit einer wesentlichen Verbesserung der Kühlsysteme. Dies wurde im Rahmen eines Treffens von Führungskräften, Technologen, Forschern und Meisterkäseherstellern aus ganz Kuba bekannt gegeben, das kürzlich vom Provinzunternehmen der Molkereiprodukte Camagüey organisiert wurde.</p>
<p>Solche Investitionen und die notwendige Ausbildung des Personals werden es ermöglichen, die Befriedigung der gegenwärtigen und zukünftigen Nachfrage sowohl auf dem einheimischen Markt als auch im wachsenden und vielversprechenden Tourismussektor schrittweise voranzutreiben.</p>
<p>Nach Angaben von Jesús Rodríguez Mendoza, dem ersten Vizepräsidenten der Unternehmensgruppe der Nahrungsmittelindustrie, werden allein um den Bedürfnissen des Tourismus gerecht zu werden jährlich mehr als 7.000 Tonnen Käse importiert.</p>
<p>„Das ist die wichtigste Herausforderung für die nationale Industrie“, versicherte er. Deshalb wies er unter anderem an, die Auswirkungen der Investitionen auf Qualität, Vielfalt und Produktionsniveau zu bewerten und an jedem Ort die industriellen Erträge zu messen, die mit der Qualität der Milch und der technologischen Disziplin in Verbindung stehen.</p>
<p>Bei dieser Gelegenheit wurde auch an das Treffen von mehr als einem Dutzend Käsermeister des Landes mit Comandante en Jefe Fidel Castro erinnert. Damals unterhielten sie sich mit Fidel über die Möglichkeiten, die Käsekultur wiederaufleben zu lassen, und Fidel wies an, die Ausbildung des Fachpersonals für die bessere Verwendung der Milch und ihrer Derivate auszubauen. Jener Moment bildete den Beginn einer neuen Phase der Umgestaltung der Branche, deren erste Ergebnisse beim derzeitigen Treffen bewertet wurden.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Gute Ideen würdigen</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 00:03:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Beschäftigten der städtischen und vorstädtischen Landwirtschaft würdigten die Rolle Raúl Castros, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Partei und Präsident des Staats- und des Ministerrats, bei der Förderung und Entwicklung dieses Programms.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3839" alt="Agriculktura urbana" src="/files/2018/02/Agriculktura-urbana.jpg" width="300" height="249" />Die Beschäftigten der städtischen und vorstädtischen Landwirtschaft würdigten die Rolle Raúl Castros, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Partei und Präsident des Staats- und des Ministerrats, bei der Förderung und Entwicklung dieses Programms.</p>
<p>In dessen Namen nahm José Ramón Machado Ventura, zweiter Sekretär der Partei und Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats, die Anerkennung während des Jahresversammlung des Tätigkeitsbereichs entgegen, bei der die Arbeit im Jahr 2017 ausgewertet wurde. Er übermittelte den Arbeitern auch eine Gratulationsbotschaft von Raúl sowie seinen Aufruf, sich nicht mit dem zufrieden zu geben, was erreicht wurde.</p>
<p>Bei dieser Gelegenheit sprach sich Machado Ventura für eine rationellere Nutzung des Bodens aus, um die Produktivität und den Ertrag zu steigern, und wies auf die Notwendigkeit des Fruchtfolgewechsels hin.</p>
<p>Er forderte auch dazu auf, den Markt zu nutzen, die die kubanischen Agrarprodukte haben, und die Exporte zu erhöhen. Es sollte nicht nur die Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln angestrebt werden, betonte er.</p>
<p>Das Programm der städtischen und vorstädtischen Landwirtschaft Kubas wurde seit 1997 als ein organisiertes System entwickelt und hat seine Vorgeschichte im Jahr 1987, als Raúl, damals Minister der Revolutionären Streitkräfte, die Verbreitung der organoponischen Anbaumethode im Land vorschlug.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Geschäfte in der Hungerskrise und die (absichtliche?) Verkennung ihrer wahren Ursachen</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 14:41:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von wem sind diese Stimmen, die man in der letzten Zeit ständig hört? Von verlorenen Gestalten in der Wüste? Aber nein. Sie kommen diesmal von den Medien. Sie berichten besorgt: In Ostafrika herrscht eine Hungersnot. Internationalen Organisationen zufolge sind 11,5 Millionen Menschen davon bedroht. Nach der richtigen Antwort sucht man fieberhaft. Auch hier in Österreich. Ist das ein Zeichen dafür, dass die Hoffnung trotz allem stärker wird? ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong> Vladislav Marjanović</strong></p>
<p><strong>(Tlaxcala)<br />
</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img class="alignleft size-full wp-image-2528" alt="" src="/files/2011/10/crisis-alimentaria.jpg" width="300" height="250" />Wie eine Stimme in der Wüste</h3>
<p>Von wem sind diese Stimmen, die man in der letzten Zeit ständig hört? Von verlorenen Gestalten in der Wüste? Aber nein. Sie kommen diesmal von den Medien. Sie berichten besorgt: In Ostafrika herrscht eine Hungersnot. Internationalen Organisationen zufolge sind 11,5 Millionen Menschen davon bedroht. Die Meldungen überstürzen sich: Somalia, Äthiopien, Kenia, Dürre, Kriege, Flüchtlingsströme… Humanitäre Organisationen sind in Aufregung. Der gute Wille für die Hilfeleistung ist da, die notwendigen Mittel aber fehlen. Dem reichen Westen fällt das Geben immer schwerer, weil er verarmt. Allein in den USA leben 46,2 Millionen Menschen unterhalb der Armutsgrenze. Europa geht es auch nicht besser: Griechenland ist bankrott, Ungarn ebenfalls, Portugal, Spanien, Irland und Italien folgen, dann vielleicht sogar Frankreich. Zwar hält sich Deutschland noch über Wasser und das kleine Österreich scheint noch immer eine Insel der Seligen zu sein. Doch am Horizont zeigen sich bereits die Vorboten der Stagnation und der Rezession.</p>
<p>Kommen afrikanische Verhältnisse auch hierher? Falls es dazu kommt, wird dann die Welt untergehen? Laut dem berühmten Maya-Kalender soll dies bereits ím nächsten Jahr geschehen. Oder vielleicht etwas später? Alles hängt von den Menschen ab, denn es läuft etwas schief in der Gesellschaft. Aber was?</p>
<p>Nach der richtigen Antwort sucht man fieberhaft. Auch hier in Österreich. Ist das ein Zeichen dafür, dass die Hoffnung trotz allem stärker wird? Laut einer Podiumsdiskussion, die am 15. September d.J. in Wien stattfand, könnte vielleicht die Antwort doch lauten: „Ja!“ Kein Geringerer als das renommierte Renner-Institut der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) hat sie veranstaltet und zwar unter dem Titel: „Geschäfte in der Hungerkrise. Die Ressource Land – ein globaler Supermarkt?“ Wenn die Institution, die als Kaderschmiede der größten, dazu noch regierenden Partei Österreichs als Gastgeber für das Gespräch über ein so formuliertes Thema auftritt, dann bestimmt nicht zufällig. Man hätte schon glauben können, dass die SPÖ einen ideologischen Wandel vollzieht. Es schien, als ob die traditionelle Nachsichtigkeit im Hinblick auf die Arbeitgeberklasse (vulgo Bourgeoisie) aufgegeben wird und dass diese in fast alle Skandale der österreichischen zweiten Republik verwickelte Partei, die sogar Studenten mit dem Slogan bedachten: „Wer hat euch verraten? Die Sozialdemokraten!“ sich wieder auf dem von ihrem Begründer Victor Adler vorgegebenen Weg befindet. Nun, jetzt handelt es sich nicht mehr um die in sklavenähnlichen Umständen gehaltenen Ziegelarbeiter der Firma „Wienerberger“, bei denen sich Victor Adler, damals ein junger Arzt, eingeschmuggelt hat, um über ihr Los zu berichten. Diesmal geht es darum, der wachsenden Hungersnot, die die Welt bedroht, ein Ende zu machen.</p>
<p>Gerade wegen dieser edlen Absicht erwartete man mit Recht, dass zumindest die SPÖ-Prominenz (von anderen gar nicht zu reden) durch ihre Präsenz zur Bedeutung dieser Podiumsdiskussion beitragen wird. Davon war leider keine Spur. Nicht einmal das prominente Renner-Institut stellte zu diesem Zweck ihre Räumlichkeiten zur Verfügung, sondern verlegte sie in einem vom Zentrum weit entfernten bescheidenen Hotel. Dort wurden die Anwesenden nicht von dem Direktor oder seinem Stellvertreter, sondern von einem Mitarbeiter (Mag. Sebastian Schulbach), der die Diskussion moderierte, begrüßt. Für das Publikum, das weder zahlreich noch prominent war, hat das gereicht. Anwesend waren übrigens nur paar Dutzend Leute. Gerade genug für eine intime Atmosphäre, die aber dennoch fehlte. Kein Andrang von Journalisten war zu bemerken. Nur eine Kamera stand im Saal und es wurde angekündigt, dass eine halbstündige Sendung über der Podiumsdiskussion am 22. September 2011 ausgestrahlt wird, was tatsächlich geschah.</p>
<h3>Ein horrendes Bild</h3>
<p>Für die Behandlung eines so wichtigen Problems wirkte das Ambient im Saal offenbar nicht ermutigend. Den Teilnehmern – es handelte sich um Brigitte Reisinger von FIAN_Österreich, Roman Herre, von FIAN Deutschland, Jennifer Franco, von Tansnational Institute aus Amsterdam und Nyikaw Ochalla von der Anuak Survival Organisation aus Äthiopien – die sich mit dieser Frage fachlich beschäftigen, fehlte offensichtlich die Kommunikationsgabe. Statt einer suggestiven Darstellung, die Zuhörer für die Dramatik des Landraubs zu sensibilisieren und durch eigene Ansätze, die Bereitschaft zum Engagement gegen diesen Trend zu stärken, boten die Teilnehmer eher eine trockene Berichterstattung von Tatsachen auf eine Art und Weise, wie dies Amtsinhaber üblicherweise machen. Ihre schwache, nervöse und sogar stotternde Stimme, verstärkte diesen Eindruck. Beinahe hätte man das Gefühl, als ob die Podiumsdiskutanten auf der Hut waren, bestimmte Grenzen nicht zu überschreiten.</p>
<p>Der Einblick in einige sehr akribisch verfasste Broschüren der Organisation FIAN (= Food First Information and Action Network) ließ allerdings vermuten, dass die Teilnehmer sich darauf beschränkt haben, ihren Inhalt auf konzise aber leider nicht sehr geschickte Weise zu resümieren. Dies unter anderem auch deshalb, weil der Titel der Veranstaltung sich von dem eines Projekts über den Landraub von FIAN-Österreich kaum unterschied. Dieses Projekt, das 2010 genehmigt, mit 30.000 Euro dotiert und durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit unterstützt wurde, soll folgende Aktivitäten zusammenfassen: „Recherche, Erstellung von drei Länderprofilen, Distribution dieser Briefings und Arbeitsgespräche bezüglich der Ergebnisse und Entwicklungen mit politischen EntscheidungsträgerInnen und JournalistInnen, die Präsentation der Länderprofile bei den Filmtagen ‚Hunger, Macht, Profite IV im Herbst 2010’“ Es handelt sich also um ein wissenschaftliches Studium und der Präsentation seiner Ergebnisse. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.</p>
<p>Wissenschaft – das sind Fakten und Zahlen, die für sich sprechen. Nun, sie sind so erschreckend, dass ihre bloße Erwähnung bei jedem der sie zur Kenntnis nimmt, eine gerechte Empörung hervorruft. Roman Herre, von FIAN-Deutschland erinnerte daran, dass Landraub ein globales Phänomen geworden ist und dass bisher 80 Millionen Hektar Land weltweit und unter der Mitwirkung von nationalen Regierungen veräußert worden sind. Nyikaw Ochalla, von der Anuak Survival Organisation, der früher für das äthiopische Außenministerium gearbeitet hat, erwähnte, dass allein in der fruchtbaren äthiopischen Region Gambella, wo 300.000 Menschen leben, bereits 256.000 Hektar Land verpachtet seien. Investoren aus 36 Länder seien präsent in Gambella und zwei Drittel des Landes in Gambella gehöre bereits indischen, saudischen und anderen Firmen. Weil so viel Ackerland bereits an ausländische Konzerne verpachtet sei, werde die lokale Bevölkerung aus ihren Gebieten vertrieben. Somit sei, laut Ochalla, die Hungersnot in Äthiopien nicht nur eine Folge von der Dürre, sondern sie werde gemacht. Jennifer Franco, von Transnational Institute in Amsterdam wies darauf hin, dass es dabei nicht nur um Landraub, sondern auch um Wasserraub gehe, wodurch eine neue Form des Kolonialismus entstehe. Doch, bemerkte sie, die Weltgemeinschaft tue nichts dagegen. Brigitte Reisinger von FIAN-Österreich kritisierte die Weltbank, die sich zunächst für die Deregulierung der Landes- und Investitionsgesetze eingesetzt habe, während sie jetzt danach strebe, den Landraub zu regulieren. Regulierungen aber schützen nicht vor Spekulationen, bemerkte Jeniffer Franco. Nun, wenn Regulierungen nicht helfen, welche Strategien soll man dann anwenden, um den Landraub zu stoppen, fragte sich Roman Herre. Seine Antwort: Die Zivilgesellschaft soll sich zu diesem Thema lauter zum Wort melden. Er erinnerte daran, dass anlässlich des Weltsozialforums, das in Dakar im Februar 2011 stattfand und an dem FIAN auch teilnahm, 500 Organisationen einen Appell zur Einstellung des Landraubs unterzeichnet hätten. Damit werde einerseits die Tür zum Dialog mit den Regierungen geöffnet und andererseits das Bewusstsein über die Notwendigkeit des Widerstandes verstärkt. Dieser Widerstand habe in manchen Ländern zum Abbruch von Landraubprojekten geführt, so dass die lokale Bevölkerung auf ihre Felder zurückkehren konnte.</p>
<h3>Ein Schritt in die richtige Richtung?</h3>
<p>Was soll man aber weiter unternehmen, um den Landraub zu bannen? Laut Roman Herre müssen die Menschenrechte im Rahmen der internationalen Rechtsprechung ein größeres Gewicht erhalten. FIAN fordert, dass die globale Steuerung der Agrarmärkte dem Komitee für Welternährung der Vereinten Nationen zu übergeben sei, weil diese über demokratische Verfahren verfüge, durch die Länder des Südens mitbestimmen können über das, was mit ihren eigenen Gebieten passiere.</p>
<p>Für Roman Herre ist dies ein Schritt in die richtige Richtung. Mit anderen Worten, es sollte eine Lösung im Rahmen des herrschenden (neoliberalen) Systems sein. Auffallend ist auch, dass als Landräuber einige Agrarkonzerne aus Indien oder Saudi-Arabien namentlich genannt waren, jene aus Europa oder den USA aber nur pauschal erwähnt wurden. Von Treibstoffpflanzen war noch die Rede, über die gentechnisch veränderten Getreidepflanzen aber nicht. Es gab keine Forderung, solche Firmen geschweige denn ihre Führungsriege vor einem internationalen Strafgericht wegen Völkermordes durch von Landraub verursachten Hungersnöten anzuklagen. Von einem Einsatz zur Mobilisierung gegen jenes System, das soziale Missetaten fördert, gar nicht zu reden. Das wäre schon ein Aufruf zur Revolution.</p>
<p>So weit gehen wollten die Teilnehmer an der Podiumsdiskussion über die Geschäfte mit der Hungersnot offensichtlich nicht. Die Weltordnung in Frage zu stellen und ihren Ersatz zu verlangen wäre ein Verstoß gegen die wissenschaftliche Ethik, oder besser gesagt, die Scholastik. Man lernt bereits an den Unis, dass eine seriöse wissenschaftliche Arbeit den Bereich der Zahlen und Fakten nicht verlassen darf. Die Wissenschaft ist neutral und die Wissenschaftler müssen es ebenfalls sein, um nicht parteiisch zu sein. Was die Politik mit wissenschaftlichen Ergebnissen macht, das ist nicht ihre Angelegenheit.</p>
<p>Wird man aber trotz des strikten Festhaltens am Prinzip der Neutralität der Wissenschaft doch nicht in der Bann der Politik gezogen? Das hängt von Sponsoren ab. Als Geldgeber diktieren sie auch die Spielregeln. Die elementarste davon ist: man beißt nicht die Hand, die einen füttert. Wer aber unterstützt die FIAN und das Transnational Institute? Um das zu eruieren, muss man ein bisschen recherchieren.</p>
<h3>Die Drahtzieher</h3>
<p>FIAN hat zumindest auf den letzten Seiten seiner Jahresberichte eine Sponsorenliste veröffentlicht, bei denen sich diese Institution für ihre Unterstützung bedankt. Neben einigen kirchlichen Stiftungen findet man dabei auch die berüchtigte Ford Foundation, die zwar philanthropische Initiativen und sogar zahlreiche alternative Medien in den USA unterstützt, aber auch in Verbindung mit dem US-Geheimdienst CIA und dem Rat für Auslandsbeziehungen, Council on Foreign Relations (CFR), steht. Eine weiterer Unterstützer des FIAN ist die deutsche Heinrich-Böll-Stiftung, die zwar grün, aber sehr darum bemüht ist, die Demokratie nach westlichem neoliberalen Muster im Rest der Welt zu verankern. Das war eigentlich ein Anliegen des Namenstifters dieser Institution, der wie die TV-Dokumentation des deutsch-französischen Fernsehkanals ARTE am 29. November 2006 enthüllt hat, für mehrere Tarnorganisationen des US-Geheimdienstes gearbeitet hat.</p>
<p>Das Transnational Institute hat einen andere Art von Förderern: Die Europäische Kommission, die Nichtregierungsorganisation OXFAM Novib aus den Niederlanden, das niederländische Außenministerium, die Open Society Institute aus der Schweiz und, vor allem, die Samuel Rubin Foundation. Von allen diesen Verfechtern der neoliberalen Weltordnung ist die letztere insofern interessant, weil sein Gründer, Samuel Rubin, ein ehemaliger russische Bolschewik war. Nun, obwohl Rubin sich durch die Übernahme der Parfum-Firma Faberge bereichert hat, ist er seiner ursprünglichen ideologischen Überzeugung treu geblieben. Deshalb wurde er in den USA als sowjetischer Agent betrachtet, der durch das bekannte Institute for Policy Studies (IPS) gegen amerikanische Interessen wirkte. In der Tat hat sich das IPS, durch die die Unterstützung des Transnational Institute in Amsterdam, für die Schaffung eines Korrektivs gegen „ungezügelte Märkte und Individualismus“ geäußert, ist gegen die Globalisierung aufgetreten und hat sogar die NATO-Intervention in ex-Jugoslawien verurteilt. Aber auf der Liste der Sponsoren des IPS wird man unter anderem die Ford Foundation, den Rockefeller Brothers Fund, die Tides Foundation und die Open Society des Magnaten George Soros finden. Die damalige Direktorin von New World Foundation, Hillary Clinton, hat in den Achtzigerjahren die IPS unterstützt und ihr Mann, Bill Clinton, hat während seiner Amtszeit zwei angesehene Mitglieder des IPS zu seinen Beratern ernannt: Derek Shearer für Wirtschaftsfragen und Anthony Lake für die nationale Sicherheit.</p>
<p>Sind FIAN und das Transnational Institute eine US-Angelegenheit und insbesondere der Demokratischen Partei? Es fällt beim besten Willen schwer, dies anders zu interpretieren. Die Demokratische Partei in den USA ist wieder an der Macht und hinter dem jetzigen Präsidenten Obama agiert der mächtige Clinton-Clan und ihre noch mächtigeren Sponsoren, die gerade dabei sind, die Welt nach ihren wirtschaftlichen und politischen Machtinteressen umzugestalten und dafür die Massen mit sozialkritischen Parolen zu verführen, um sie für sich zu gewinnen. Scheinbar macht auch die SPÖ bei dieser Politik diskret mit. Alles muss geändert werden, damit sich nichts ändert.</p>
<h3>Wissenschaftler und ihre soziale Verantwortung</h3>
<p>Mag sein, dass FIAN und das Transnational Institute in dieses Konzept eingebunden sind. Das vermindert aber nicht den dokumentarischen Wert ihrer Arbeit. Diese große Leistung wird vor allem für Wissenschaftler eine Fundgrube sein für die Schilderung der Fehlentwicklung unserer Zeit. Das horrende Bild, das daraus entstehen wird, könnte den Menschen verdeutlichen, dass das Problem der Hungersnöte, der Armut und der sozialen Ungleichheit nie im Rahmen jener gesellschaftlichen Ordnung, die sie erzeugt hat, beseitigt werden kann. Um dies zu erreichen, muss man sie sprengen, damit es möglich wird, auf ihren Trümmern ein gerechteres und humaneres System aufzubauen. Gerade Wissenschaftler haben eine moralische Verpflichtung, aufgrund ihrer Kenntnisse und Forschungsergebnisse darauf hinzuweisen, denn die wissenschaftliche Neutralität soll keinesfalls mit der sozialen Gleichgültigkeit gleichgestellt werden. So weit sind die Teilnehmer an der Podiumsdiskussion über die Geschäfte in der Hungerskrise leider nicht gegangen oder haben es nicht gewagt zu tun. Man beißt doch nicht die Hand, die wissenschaftliche Institutionen bzw. Projekte füttert. Unwissentlich, oder vielleicht doch wissentlich, haben sie statt der Wissenschaft ihren Sponsoren einen Dienst geleistet, welche durch Förderung solcher Arbeiten nicht ausschließlich philanthropische Ziele verfolgen. Daher endete diese Veranstaltung ähnlich wie jede Sonntagsmesse, mit einem „Geht hin in Frieden…“ bis zum Büffet, der beim Eingang stand und bis zum nächsten Mal.</p>
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