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	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; El Salvador</title>
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		<title>Vizepräsidentin des kubanischen Staatsrats trifft gewählten Präsidenten El Salvadors</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jun 2019 18:39:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[El Salvador hat von Kuba viel zu lernen, insbesondere im Bereich der öffentlichen Gesundheit", sagte der gewählte Präsident El Salvadors, Nayib Bukele, beim Empfang der Vizepräsidentin des Staatsrats der Insel, Gladys Bejerano Portela, die an der Amtseinführung Bukeles am vergangenen Samstag teilnahm.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4448" alt="El Salvador-Cuba" src="/files/2019/06/El-Salvador-Cuba.jpg" width="300" height="253" />El Salvador hat von Kuba viel zu lernen, insbesondere im Bereich der öffentlichen Gesundheit&#8221;, sagte der gewählte Präsident El Salvadors, Nayib Bukele, beim Empfang der Vizepräsidentin des Staatsrats der Insel, Gladys Bejerano Portela, die an der Amtseinführung Bukeles am vergangenen Samstag teilnahm.</p>
<p>Der neue Präsident versicherte, dass die Beziehungen seiner Regierung zu Kuba auf bilateraler Entwicklung und gegenseitiger Zusammenarbeit beruhen werden, während Bejerano Portela dem Gastgeber die Grüße des kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel Bermúdez mit seinen besten Wünschen für die kommenden Jahre der Regierungszeit übermittelte.</p>
<p>Prensa Latina berichtet, dass Kuba die gegenwärtigen politischen, wirtschaftlichen und kooperativen Beziehungen sowie die freundschaftlichen Bindungen zwischen beiden Nationen fortsetzen werde. Seit der Wiederaufnahme solcher Verknüpfungen hat Kuba seine Zusammenarbeit in Sektoren wie Gesundheit, Bildung, Kultur, Sport, Umwelt und anderen Bereichen von gemeinsamem Interesse angeboten. Hervorgehoben werden unter anderem die Erfahrungen von Augenärzten bei mehr als 34.000 kostenlosen Operationen des Grauen Star, von Pterygium und Retinopathien sowie die Umsetzung der kubanischen Methode „Yo Sí Puedo“ unter Anleitung von geschulten Pädagogen, die dazu beigetragen haben, den Analphabetismus-Index in El Salvador auf 6,6 % zu senken.</p>
<p>Diese Meilensteine wurden auch vom scheidenden Präsidenten Salvador Sánchez Cerén hervorgehoben, der an seinem letzten Regierungstag mit der kubanischen Vizepräsidentin des Staatsrats zusammengetroffen war.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Treffen Raúls mit dem Präsidenten von El Salvador</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2015 20:07:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Präsident des Staats-und des Ministerrats Raúl Castro Ruz hatte am Sonntagnachmittag ein Treffen mit dem Compañero Salvador Sánchez Cerén, Präsident der Bruderrepublik El Salvador. Beide Würdenträger konstatierten mit Zufriedenheit, auf welch gutem Weg die bilateralen Beziehungen und die Perspektiven zum Ausbau der Zusammenarbeit sind. Sie sprachen auch über internationale und regionale Themen beiderseitigen Interesses, insbesondere über die Konsolidierung der lateinamerikanischen und karibischen Integration.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3004" alt="Raul y ceren" src="/files/2015/08/Raul-y-ceren.jpg" width="300" height="206" />Der Präsident des Staats-und des Ministerrats Raúl Castro Ruz hatte am Sonntagnachmittag ein Treffen mit dem Compañero Salvador Sánchez Cerén, Präsident der Bruderrepublik El Salvador.</p>
<p>Beide Würdenträger konstatierten mit Zufriedenheit, auf welch gutem Weg die bilateralen Beziehungen und die Perspektiven zum Ausbau der Zusammenarbeit sind. Sie sprachen auch über internationale und regionale Themen beiderseitigen Interesses, insbesondere über die Konsolidierung der lateinamerikanischen und karibischen Integration.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Präsident von El Salvador hebt das Beispiel der Fünf Helden hervor</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2015 14:20:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerardo, Ramón, Antonio, Fer nando und René kamen zusammen mit mehreren Angehörigen nach El Salvador, nachdem sie an den Feierlichkeiten zum 36. Jahrestag der Sandinistischen Volksrevolution in Nicaragua teilgenommen hatten. Die Regierung dankte den Helden dafür, „entschlossen ihre Intelligenz und die Aufopferung ihrer Leben der Liebe zum Leben, zum Vaterland, zum Kampf gegen den Terrorismus gewidmet zu haben, um das Volk Kubas und auch das der Vereinigten Staaten vor dem Tod zu schützen“.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2954" alt="los cinco en salvador" src="/files/2015/07/los-cinco-en-salvador.jpg" width="300" height="205" />„Ihr seid Botschafter der Hoffnung und Würde der Völker Lateinamerikas. Wir haben viel von Euch zu lernen. Euch sei gesagt, dass Eure Geschichte weiterhin unsere Völker darin bestärken wird, die Ideale der Gerechtigkeit und Freiheit am Leben zu erhalten“, sagte Präsident Salvador Sánchez Cerén am Dienstag über die fünf kubanischen Helden bei deren Begrüßung in El Salvador.</p>
<p>Für den Regierungschef symbolisiert die Erfahrung, die diese Männer durchlebt haben, „den Sieg des Lebens über den Terrorismus und den Tod, ein Beispiel der Würde und der Vaterlandsliebe, die alle Lateinamerikaner mit Stolz erfüllen“.</p>
<p>„Dieser historische Moment, den wir mit Ihrer Befreiung erleben, ist dem andauernden Kampf solidarischer Organisationen in aller Welt geschuldet, unter denen sich das Volk der Vereinigten Staaten, Regierungen, Persönlichkeiten wie zahlreiche Nobelpreisträger und eine große Zahl internationaler Instanzen befinden, die nicht aufhörten, nach Gerechtigkeit für Euch und für die brüderliche Republik Kuba zu suchen“, fügte er während eines Treffens mit Ge rar do, Antonio, Ramón, René und Fer nando im Amtssitz des Präsidenen hinzu.</p>
<p>Die Regierung dankte den Helden dafür, „entschlossen ihre Intelligenz und die Aufopferung ihrer Leben der Liebe zum Leben, zum Vaterland, zum Kampf gegen den Terrorismus gewidmet zu haben, um das Volk Kubas und auch das der Vereinigten Staaten vor dem Tod zu schützen“.</p>
<p>Sánchez Cerén begrüßte die Annäherung zwischen den Regierungen Kubas und der Vereinigten Staaten, da sie „ein Zeichen der Verständigung und Respektierung der souveränen Gleichheit der Staaten und der Selbstbestimmung der Völker“ darstelle.</p>
<p>Seinerseits legte Gerardo Her nán dez im Namen seiner Gefährten dar, dass der Umstand, mit dem Volk El Salvadors zusammen zu sein, einen „Sieg der Solidarität und der Einheit“ darstelle, hinter der die Botschaft stehe, dass „wenn man ausharrt und in seinen Prinzipien fest bleibt, auch wenn der Sieg auf sich warten lässt, er doch immer eintritt und die gerechten Ideen und die Loyalität siegen“.</p>
<p>„Uns, die Fünf, beflügelte natürlich das Beispiel des Widerstandes und des Kampfes unseres Volkes, unserer Revolution, aber ebenso inspirierte uns das Beispiel des Kampfes, der Aufopferung und des Widerstandes des salvadorianischen Volkes“, sagte Gerardo, wie die Web-Site der Präsidentschaft dieses mittelamerikanischen Landes ausweist.</p>
<p>Gerardo, Ramón, Antonio, Fer nando und René kamen mit mehreren ihrer Angehörigen nach El Salvador, nach ihrem Besuch in Nicaragua, wo sie an den Feierlichkeiten zum 36. Jahrestag der Sandinistischen Volksrevolution teilgenommen hatten.</p>
<p>Wie PL berichtet, waren bei der Zusammenkunft die First Lady, Margarita Villalta; der Außenminister, Hu go Martínez; der Technische Sekretär der Präsidentschaft, Roberto Lo renzana, und der Beauftragte für Regierungsfähigkeit, Franzi Hato Has bún, zugegen.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Kubanische Delegation bei der Seligsprechung von Monsignore Oscar Romero</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2015/05/22/kubanische-delegation-bei-der-seligsprechung-von-monsignore-oscar-romero/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2015 19:36:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Erste Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez führt die Delegation an, die an der Seligsprechung von Monsignore Oscar Arnulfo Romero am 23.Mai in El Salvador teilnimmt. Zur Delegation gehören außerdem die Leiterin des Büros für Religiöse Angelegenheiten im Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Kubas Caridad Diego Bello, der stellvertretende Außenminister Rogelio Sierra Díaz und die kubanische Botschafterin in El Salvador, Iliana Fonseca Lorente an.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2853" alt="monsenor_romero" src="/files/2015/05/monsenor_romero.jpg" width="300" height="200" />Der Erste Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez führt die Delegation an, die an der Seligsprechung von Monsignore Oscar Arnulfo Romero am 23.Mai in El Salvador teilnimmt. Zur Delegation gehören außerdem die Leiterin des Büros für Religiöse Angelegenheiten im Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Kubas Caridad Diego Bello, der stellvertretende Außenminister Rogelio Sierra Díaz und die kubanische Botschafterin in El Salvador, Iliana Fonseca Lorente an.</p>
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		<title>Zwischen Emigration und Verbrechen</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/03/26/zwischen-emigration-und-verbrechen/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 01:48:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Realität ist die, dass viele junge Mittelamerikaner vom Imperialismus dazu geführt worden sind, eine unerbittliche und in zunehmendem Maße unüberwindbare Grenze zu überqueren, bzw. Dienste in den Millionen-schweren Banden der Drogenhändler zu leisten. Und ich frage mich: Wäre nicht solch ein Adjustment-Act-Gesetz, wie es vor knapp einem halben Jahrhundert zur Bestrafung von Kuba erfunden wurde, aber angewandt auf alle Lateinamerikaner gerechter? Wird die Anzahl derjenigen weiter bis ins Unendliche anwachsen, die bei dem Versuch umkommen, die Grenze zu den Vereinigten Staaten zu überqueren, und die der Zehntausenden die jedes Jahr in jenen Völkern sterben, denen Sie eine „Gleichberechtigte Partnerschaft“ anbieten?]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lateinamerikaner sind weder geborene Kriminelle noch haben sie die Drogen erfunden.</p>
<p>Die Azteken und Mayas und andere präkolumbische Menschengruppen von Mexiko und Mittelamerika waren zum Beispiel ausgezeichnete Ackerbauern und ihnen war der Koka-Anbau nicht einmal bekannt.</p>
<p>Die Quechuas und Aimaras waren in der Lage, nahrhafte Lebensmittel auf perfekten Terrassen anzubauen, welche sich den Kurven der Berge anpassten. Auf Hochebenen von oft mehr als drei- oder viertausend Meter Höhe bauten sie den Gänsefuß, ein proteinreiches Getreide, und die Kartoffel an.</p>
<p>Ihnen war ebenfalls der Kokastrauch bekannt, den sie anbauten, und deren Blätter sie seit Urzeiten kauten, um die strengen Bedingungen aufgrund der Höhe zu mildern. Es handelte sich um einen tausendjährigen Brauch, den die Völker mit solchen Erzeugnissen wie dem Kaffee, dem Tabak, dem Likör und anderen pflegen.</p>
<p>Der Kokastrauch stammt von den schroffen Abhängen der Anden im Amazonasgebiet. Ihre Bewohner kannten ihn lange vor Entstehung des Inka-Reichs, dessen Territorium sich während seiner größten Blütezeit vom jetzigen Gebiet des kolumbianischen Südens, über ganz Ecuador, Peru, Bolivien, den Osten von Chile und den Nordwesten von Argentinien erstreckte und circa zwei Millionen Quadratkilometer betrug.</p>
<p>Der Konsum des Kokablattes wurde zum Privileg der Inkaherrscher und des Adels bei den religiösen Zeremonien.</p>
<p>Als das Reich nach der spanischen Invasion zu existieren aufhörte, stimulierten die neuen Herrscher den traditionellen Brauch, das Blatt zu kauen, um die Arbeitszeiten der indigenen Arbeitskräfte zu verlängern, ein Recht, das beibehalten wurde, bis das Einheits-Übereinkommen über Betäubungsmittel der Vereinten Nationen die Verwendung des Kokablattes verboten hat, ausgenommen für medizinische bzw. wissenschaftliche Zwecke.</p>
<p>Fast alle Länder haben sie unterzeichnet. Jegliches Thema in Bezug auf die Gesundheit wurde kaum diskutiert. Der Kokainhandel hatte damals noch nicht diesen riesigen Umfang erreicht. In den seitdem vergangenen Jahren sind schwerwiegende Probleme aufgetaucht, die einer tiefgehenden Analyse bedürfen.</p>
<p>Bezüglich des dornigen Themas der Beziehung zwischen den Drogen und dem organisierten Verbrechen hat die UNO selbst feinfühlig behauptet, dass „Lateinamerika bei der Bekämpfung des Verbrechens uneffizient ist.“</p>
<p>Die von verschiedenen Einrichtungen veröffentlichte Information variiert, da es sich um eine sehr sensible Angelegenheit handelt.  Die Angaben sind manchmal so komplex und verschiedenartig, dass sie zu Verwirrung führen können. Aber es können absolut keine Zweifel darüber gehegt werden, dass das Problem sich beschleunigt verschlimmert.</p>
<p>Vor knapp eineinhalb Monaten, am 11. Februar 2011, bot ein in Mexiko City vom Bürgerrat für Öffentliche Sicherheit und Gerechtigkeit jenes Landes veröffentlichter Bericht, der auf der Anzahl von Mord- und Totschlagfällen im Jahr 2010 beruht, interessante Angaben über die 50 Städte der Welt mit der größten Gewalttätigkeit. In ihm wird behauptet, dass 25% davon sich in Mexiko befinden. Zum dritten Mal nacheinander nimmt die Stadt Juárez, an der Grenze zu den Vereinigten Staaten, hierbei den ersten Platz ein.</p>
<p>Darauf folgend legt er dar, dass „…in jenem Jahr die Rate der vorsätzlichen Morde von Juárez um 35% höher lag als die von Kandahar in Afghanistan – die Nummer zwei auf der Rangliste &#8211; und 941% höher als die von Bagdad …“, das heißt, knapp zehnmal größer als die der Hauptstadt von Irak, der Stadt, die Platz 50 auf der Liste einnimmt.</p>
<p>Fast sofort fügt der Bericht hinzu, dass die Stadt San Pedro Sula, in Honduras, mit 125 Morden pro 100.000 Einwohnern den dritten Platz einnimmt; nur übertroffen von der mexikanischen Stadt Juárez mit 229; und von Kandahar, Afghanistan, mit 169.</p>
<p>Tegucigalpa, Honduras, nimmt mit 109 Morden je 100.000 Einwohner den sechsten Platz ein.</p>
<p>Auf diese Weise kann wahrgenommen werden, dass Honduras, das Land mit dem US-Luftstützpunkt von Palmerola, wo ein Putsch stattgefunden hat und dies schon zu Obamas Regierungszeit, zwei Städte hat, die zu den sechs mit den meisten Morden der Welt gehören. Guatemala (Stadt) erreicht 106.</p>
<p>Gemäß genanntem Bericht gehört ebenfalls die kolumbianische Stadt Medellin mit 87,42 zu den gewalttätigsten von Amerika und der Welt.</p>
<p>Die Rede des US-Präsidenten Barack Obama in El Salvador und seine anschließende Pressekonferenz brachten mich dazu, mich verpflichtet zu sehen, diese Linien zum Thema zu verfassen.</p>
<p>In der Reflexion vom 21. März habe ich seine fehlende Ethik kritisiert, da er in Chile nicht einmal den Namen von Salvador Allende genannt hat, einem Symbol der Würde und des Muts für die Welt, der infolge des Putsches starb, der von einem US-Präsidenten ausgelöst wurde.</p>
<p>Da mir bekannt war, dass er am darauf folgenden Tage El Salvador besuchen würde, ein mittelamerikanisches Land, das Symbol der Kämpfe der Völker unseres Amerikas ist, und das in unserer Hemisphäre am meisten infolge der Politik der Vereinigten Staaten gelitten hat, sagte ich Folgendes: „Dort wird er recht erfinderisch sein müssen, denn in dieser mittelamerikanischen Brudernation haben jene Waffen und Ausbilder, die das Land von seinem Land bekommen hat, viel Blut vergossen.“</p>
<p>Ich habe ihm eine gute Reise gewünscht und „etwas mehr Besonnenheit“. Ich muss zugeben, dass er bei seiner langen Rundreise auf der letzten Strecke etwas vorsichtiger war.</p>
<p>Monsignore Oscar Arnulfo Romero war ein von allen Lateinamerikanern bewunderter Mensch, sowohl von Gläubigen als von Nicht-Gläubigen, wie auch die Jesuitenpriester, die feige von jenen Schergen ermordet wurden, die von den Vereinigten Staaten ausgebildet, unterstützt und bis an die Zähne bewaffnet worden waren. In El Salvador hat der FMLN, eine kämpferisch links orientierte Organisation, einen der heroischsten Kämpfe unseres Kontinents ausgefochten.</p>
<p>Das salvadorianische Volk hat jener Partei den Sieg gegeben, die aus dem Schoße jener ruhmreichen Kämpfer hervorgegangen ist, von denen noch nicht der Zeitpunkt gekommen ist, deren Geschichte tiefgründig festzuhalten.</p>
<p>Dringlich notwendig ist aber, das dramatische Dilemma zu konfrontieren, das El Salvador lebt, so wie es Mexiko lebt, und der Rest von Mittelamerika und Südamerika.</p>
<p>Obama selbst brachte zum Ausdruck, dass circa 2 Millionen Salvadorianer in den Vereinigten Staaten leben, was 30% der Bevölkerung jenes Landes entspricht. Die brutale, gegen die Patrioten ausgelöste Repression und die systematische, von den Vereinigten Staaten aufgezwungene Ausplünderung von El Salvador haben Hunderttausende von Salvadorianern zum Emigrieren in jenes Land gezwungen.</p>
<p>Das Neue besteht darin, dass sich ausgehend von der verzweifelten Situation der Mittelamerikaner die fabulöse Macht der Terror-Banden, die hoch entwickelten Waffen und die vom US-Markt hervorgebrachte Nachfrage nach Drogen vereinen.</p>
<p>Der Präsident von El Salvador sagte in der kurzen, der des Gastes vorausgegangenen Rede wörtlich Folgendes: „Ich habe Ihnen gegenüber darauf beharrt, dass das Thema des organisierten Verbrechens, der Drogenhandel-Tätigkeiten, der zivilen Unsicherheit kein Thema ist, das allein El Salvador, Guatemala, Honduras oder Nicaragua beschäftigt, und nicht einmal nur Mexiko bzw. Kolumbien; sondern dass dies ein Thema ist, das uns als Region zu schaffen macht, und wir in diesem Sinne dabei sind, über die Initiative CARFI eine regionale Strategie aufzubauen.“</p>
<p>„…ich habe Ihnen gegenüber darauf beharrt, dass dies ein Thema ist, dass nicht nur aus der Perspektive der Verfolgung des Delikts, der Stärkung unserer Polizei und Armeen zu sehen ist, sondern ebenfalls darin, Nachdruck auf eine vorbeugende Politik gegen das Verbrechen zu legen, und die beste Waffe zur Bekämpfung des Verbrechens in der Region besteht darin, in der Sozialpolitik zu investieren.“</p>
<p>Bei seiner Antwort sagte der US-amerikanische Präsident Folgendes: „Präsident Funes hat sich verpflichtet, mehr wirtschaftliche Möglichkeiten hier in El Salvador zu schaffen, damit die Leute sich nicht gezwungen sehen, sich gen Norden zu wenden, um den Unterhalt ihre Familien zu suchen.“</p>
<p>„Ich weiß, dass das besonders für jene circa 2 Millionen Salvadorianer wichtig ist, die zurzeit in den Vereinigten Staaten leben und arbeiten.“</p>
<p>„…Ich habe den Präsidenten über die neuen, von mir verkündeten Maßnahmen zum Verbraucherschutz informiert, die den Menschen mehr Information geben und ihnen garantieren, dass ihre Geldsendungen wirklich bei ihren Angehörigen zu Hause ankommen.</p>
<p>Heute beginnen wir ebenfalls neue Anstrengungen, um die Drogenhändler und Banden zu bekämpfen, die so viel Gewalt in allen Ländern verursacht haben, besonders hier in Mittelamerika.“</p>
<p>„…werden wir $200 Millionen dafür aufwenden, die Bemühungen hier in der Region zu unterstützen, was einschließt, […] jenen sozialen und wirtschaftlichen Kräften die Stirn zu bieten, welche die Jugendlichen  zur Kriminalität veranlassen. Wir werden dabei helfen, die Gerichte zu stärken, die Gruppen der Zivilgesellschaft und die Einrichtungen, welche den Rechtsstaat verteidigen.“</p>
<p>Ich benötige weiter kein einziges Wort mehr, um das Wesen einer schmerzhaft traurigen Situation auszudrücken.</p>
<p>Die Realität ist die, dass viele junge Mittelamerikaner vom Imperialismus dazu geführt worden sind, eine unerbittliche und in zunehmendem Maße unüberwindbare Grenze zu überqueren, bzw. Dienste in den Millionen-schweren Banden der Drogenhändler zu leisten.</p>
<p>Und ich frage mich: Wäre nicht solch ein Adjustment-Act-Gesetz, wie es vor knapp einem halben Jahrhundert zur Bestrafung von Kuba erfunden wurde, aber angewandt auf alle Lateinamerikaner gerechter? Wird die Anzahl derjenigen weiter bis ins Unendliche anwachsen, die bei dem Versuch umkommen, die Grenze zu den Vereinigten Staaten zu überqueren, und die der Zehntausenden die jedes Jahr in jenen Völkern sterben, denen Sie eine „Gleichberechtigte Partnerschaft“ anbieten?</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-101320 firma" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/03/firma-de-fidel-25-de-marzo-de-2011-300x171.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz<br />
25. März 2011<br />
20:46 Uhr</strong></p>
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