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	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; CIA</title>
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		<title>DER ÜBERWÄLTIGENDE SIEG VON DANIEL UND DER FSLN</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 14:44:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
		<category><![CDATA[CIA]]></category>
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		<description><![CDATA[In der gegenwärtigen Welt sind die Probleme äußerst kompliziert und schwierig. Aber solange die Welt existiert, können und müssen wir, als kleine Länder, unsere Rechte auf Unabhängigkeit, Zusammenarbeit, Entwicklung und Frieden ausüben.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 72 Stunden, am Sonntag dem 6. November, haben allgemeine Wahlen stattgefunden, bei denen Daniel Ortega und der FSLN (Sandinistische Nationale Befreiungsfront) von Nicaragua einen überwältigenden Sieg erreicht haben.</p>
<p>Der blinde Zufall wollte, dass am darauf folgenden Tag das 94. Jubiläum der ruhmreichen Sowjetischen Sozialistischen Revolution begangen wurde. Russische Arbeiter, Bauern und Soldaten haben unauslöschliche Seiten in der Geschichte geschrieben und der Name von Lenin wird sich für immer unter allen jenen Männern und Frauen auszeichnen, die von einem gerechten Schicksal für die Menschheit träumen.</p>
<p>Diese Themen sind immer komplizierter und nie werden die Bemühungen ausreichend genug sein, die in die Erziehung und Ausbildung   der neuen Generationen investiert werden. Deshalb widme ich heute diese Seiten, um dieses Ereignis zu kommentieren, inmitten von so vielen anderen, die täglich auf der Welt vorkommen und über die uns auf solch einer zunehmenden Anzahl von Wegen Nachrichten zukommen, die wir uns vor ein paar Jahrzehnten kaum vorstellen konnten.</p>
<p>Ich muss sagen, dass die Wahlen in Nicaragua auf traditionelle und bürgerliche Art durchgeführt wurden, die absolut nicht gerecht oder gleichmäßig ist, da in der Regel die oligarchischen, den nationalen Interessen feindlichen und proimperialistisch eingestellten Bevölkerungsgruppen das Monopol über die wirtschaftlichen Mittel und die Ressourcen der Werbung und Propaganda  besitzen, die im allgemeinen, und besonders in unserer Hemisphäre, im Dienst der politischen und militärischen Interessen des Imperiums stehen, weswegen das Ausmaß des sandinistischen Sieges noch höher einzuschätzen ist.</p>
<p>Das ist eine Wahrheit, die in unserem Vaterland seit dem Tod von José Martí am 19. Mai 1895 in Dos Ríos gut bekannt ist, als er „mit der Unabhängigkeit Kubas rechtzeitig verhindern wollte, dass die Vereinigten Staaten sich entlang der Antillen ausbreiten und mit dieser zusätzlichen Kraft über unsere Länder Amerikas herfallen.“ Wir werden es immer wieder wiederholen, vor allem, weil unser Volk fünfzig Jahre lang der anhaltenden Wirtschaftblockade sowie den brutalen Angriffen dieses Imperiums standgehalten hat.</p>
<p>Trotzdem  ist unser Volk nicht vom Hass bewegt, sondern von den Ideen beseelt. Aus ihnen ist unsere Solidarität mit dem Volk von Sandino, dem General der freien Menschen, hervorgegangen. Wir haben voller Bewunderung seine Geschichte gelesen, als wir vor mehr als 60 Jahren Studenten waren und noch nicht jene wunderbaren kulturellen Perspektiven wie jene hatten, die in ein paar Tagen gemeinsam mit den Mittelschülern an dem Universitätsfestival des Buches und der Literatur teilnehmen werden, einer schon zu einer wunderschönen Tradition gewordenen Veranstaltung.</p>
<p>Der heldenhafte Tod des nicaraguanischen Helden, der gegen die Yankee-Besatzung seines Gebietes gekämpft hat, ist immer eine Quelle der Inspiration für die kubanischen Revolutionäre gewesen. Deshalb ist unsere Solidarität mit den nicaraguanischen Volk seit dem ersten Tage des Siegs der Revolution am 1. Januar 1959 überhaupt nicht merkwürdig.</p>
<p>Gestern, d.h. am 8. November, hat uns die Tageszeitung <em>Granma </em>den heldenhaften Tod des Begründers der FSLN, Carlos Fonseca Amador, im November 1976 – kaum zweieinhalb Jahre vor dem Sieg &#8211; ins Gedächtnis gerufen. Amador, „El Tayacán (<em>Hirt und Führer</em>) &#8211; Sieger über den Tod“, und wie im Text eines schönen Liedes zu seinen Ehren geschrieben steht: „Bräutigam des rotschwarzen Vaterlandes, ganz Nicaragua ruft dir zu: wir sind an deiner Seite!“.</p>
<p>Daniel kenne ich recht gut; nie hat er extremistische Haltungen eingenommen und er ist den grundlegenden Prinzipien immer unveränderlich treu gewesen. Mit der Präsidentschaft betraut, ausgehend von einer kollektiven politischen Führung, hat er sich immer durch ein respektvolles Benehmen gegenüber den Standpunkten von Genossen jener Tendenzen ausgezeichnet, die in einer bestimmten Kampfetappe vor dem Sieg innerhalb des Sandinismus entstanden sind. So wurde er zu einem Einheitsfaktor für die Revolutionäre und hatte regelmäßige Treffen mit dem Volk. Deswegen wurde er so beliebt unter den ärmsten Bevölkerungsgruppen Nicaraguas.</p>
<p>Da die Sandinistische Revolution so tiefgründig war, hat dies den Hass der nicaraguanischen Oligarchie und des Yankee-Imperialismus gegen sie hervorgerufen.</p>
<p>Die grässlichsten Verbrechen wurden gegen sein Land und sein Volk bei jenen schmutzigen Machenschaften begangen, die von Reagan und Bush, jeweils von der Präsidentschaft bzw. der Central Intelligence Agency aus gefördert wurden.</p>
<p>So wurden zahlreiche konterrevolutionäre Banden von ihnen organisiert, ausgebildet und versorgt; der Drogenhandel wurde zu einem Finanzierungsmittel für die Konterrevolution und zehntausende Waffen wurden ins Land eingeführt, die den Tod oder die Verstümmelung Tausender Nicaraguaner verursacht haben.</p>
<p>Die Sandino-Anhänger haben die Wahlen inmitten jenes unfairen und ungleichen Kampfes aufrechterhalten.</p>
<p>Dazu kam der Zusammenbruch des sozialistischen Lagers, die imminente Auflösung der UdSSR und der Beginn der so genannten Sonderperiode in unserem Vaterland. Unter so schwierigen Umständen und trotz der Unterstützung der Mehrheit des nicaraguanischen Volkes, die bei allen Meinungsumfragen zum Ausdruck kam, war eine siegreiche Wahl nicht möglich.</p>
<p>Das nicaraguanische Volk wurde noch einmal gezwungen, fast 17 Jahre korrupte und proimperialistische Regierungen zu erleiden. Die in Nicaragua schon erreichten Kennziffern im Gesundheitswesen, bei der Alphabetisierung und auf dem Gebiet der sozialen Gerechtigkeit  begannen schmerzhaft abzusinken. Trotzdem haben die sandinistischen Revolutionäre unter der Führung von Daniel alle diese bitteren Jahre weitergekämpft und das Volk hat die Regierung zurückgewonnen, obwohl dies unter sehr schwierigen Bedingungen geschah, die eine äußerst große Erfahrung und politische Weisheit erforderten.</p>
<p>Kuba war weiterhin der brutalen Yankee-Blockade unterworfen und litt außerdem unter den harten Folgen der Sonderperiode und die Feindseligkeit eines der schlimmsten  Mörder, der die Vereinigten Staaten  regiert hat, George W. Bush, der Sohn jenes Vaters, der die schmutzigen Machenschaften in Nicaragua gefördert hatte, sowie den Terroristen Posada Carriles freigelassen hatte, damit dieser Waffen unter den Konterrevolutionären in Nicaragua verteilen konnte, und Orlando Bosch, den anderen Autor des Verbrechens von Barbados, begnadigt hat.</p>
<p>Jedoch mit der Bolivarianischen Revolution in Venezuela sowie der Machtübernahme von solchen Regierungen in Ecuador, Bolivien, Brasilien, Uruguay, Argentinien und Paraguay, die sich für die Unabhängigkeit und Integration  der lateinamerikanischen Völker engagieren, begann eine neue Etappe  in Unserem Amerika.</p>
<p>Es freut uns außerdem sagen zu können, dass die  Solidarität Kubas mit dem Vaterland von Sandino im politischen und sozialen Bereich niemals aufgehört hat. Gerechterweise muss ich sagen, dass Nicaragua eines der Länder war, die die kubanische Solidarität im Gesundheits- und Bildungswesen am besten genutzt hat.</p>
<p>Die Tausenden Ärzte, die  in diesem heldenhaften brüderlichen Land gearbeitet haben, sind wirklich echt motiviert wegen der ausgezeichneten Nutzung und Anwendung, die alle ihre Bemühungen seitens der Sandinisten gefunden haben. Dasselbe kann von den Tausenden Lehrern behauptet werden, die sie einst in der ersten Etappe des Revolutionsprozesses in die abgelegenen Gebirge geschickt haben, um dort den Bauern das Lesen und Schreiben beizubringen. Heute sind die  Erfahrungen im Bildungsbereich  allgemein, und besonders die von der medizinischen Ausbildung in der Lateinamerikanischen Medizinschule abgeleiteten Erfahrungen, wo Tausende ausgezeichnete Ärzte ausgebildet werden, an Nicaragua weitergegeben worden. Diese Realitäten sind für unser Volk ein ausgezeichneter Ansporn.</p>
<p>Diese Details, die ich erwähnt habe, sind nur ein Beispiel der fruchtbaren Bemühungen der sandinistischen Revolutionäre zugunsten der Entwicklung ihres Vaterlandes.</p>
<p>Das Wichtigste bei der Rolle, die Daniel innehat, und meiner Meinung nach der Grund überhaupt seines überwältigenden Sieges, besteht darin, dass er immer im Kontakt mit dem Volk geblieben ist, und ununterbrochen für seinen Wohlstand gekämpft hat.</p>
<p>Er ist jetzt ein echt erfahrener Leader, der in der Lage gewesen ist, komplizierte und schwierige Situationen ab jenen Jahre zu meistern, in denen das Land erneut unter der Schirmherrschaft des raffgierigen Imperialismus stand. Er versteht es, komplizierte Probleme auf  intelligente Weise zu lösen, weiß, was er tun kann oder nicht, was er tun darf oder nicht, um den Frieden und die nachhaltigen Fortschritte bei der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des Landes zu gewährleisten. Er weiß ganz genau, dass er den überwältigenden Sieg seinem heldenhaften und tapferen Volk verdankt, dank dessen umfangreicher Beteiligung und der fast zwei Drittel für ihn abgegebenen Stimmen. Er ist in der Lage gewesen, enge Beziehung zu den Arbeiter, den Bauern, den Studierenden, den Jugendlichen, den Frauen, den Fachkräften, den Akademikern, den Künstlern und zu allen fortschrittlichen Bevölkerungsgruppen und Kräften aufzubauen, von denen das Land getragen wird und die es voranbringen. Meiner Meinung nach ist der Aufruf an alle demokratischen politischen  Kräfte ganz in Ordnung, an alle Kräfte, die bereit sind, für die Unabhängigkeit und die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes zu arbeiten.</p>
<p>In der gegenwärtigen Welt sind die Probleme äußerst kompliziert und schwierig. Aber solange die Welt existiert, können und müssen wir, als kleine Länder, unsere Rechte auf Unabhängigkeit, Zusammenarbeit, Entwicklung und Frieden ausüben.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/11/firma-de-fidel-9-de-noviembre-de-2011-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz</strong></p>
<p><strong>9. November 2011</strong></p>
<p><strong>20:12 Uhr</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der stählerne Wille (Zweiter und abschließender Teil)</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/reflexionen-fidel/2011/10/19/der-stahlerne-wille-zweiter-und-abschliesender-teil/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 18:13:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
		<category><![CDATA[CIA]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
		<category><![CDATA[René González]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Als 1976 die schlimmsten Terrorismus-Akte gegen Kuba stattfanden, besonders die Zerstörung während des Flugs jenes kubanischen Flugzeuges, das in Barbados mit 73 Passagieren an Bord gestartet war - darunter Piloten, Stewardessen und Hilfspersonal, die ihre pflichtgemäßen Dienste bei dieser Fluggesellschaft leisteten; die gesamte Jugendmannschaft, die bei der Fechtmeisterschaft von Mittelamerika und der Karibik  alle Goldmedaillen gewonnen hatte; die Passagiere, sowohl die kubanischen als auch aus anderen Ländern, die vertrauensvoll in jenem Flugzeug reisten...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als 1976 die schlimmsten Terrorismus-Akte gegen Kuba stattfanden, besonders die Zerstörung während des Flugs jenes kubanischen Flugzeuges, das in Barbados mit 73 Passagieren an Bord gestartet war &#8211; darunter Piloten, Stewardessen und Hilfspersonal, die ihre pflichtgemäßen Dienste bei dieser Fluggesellschaft leisteten; die gesamte Jugendmannschaft, die bei der Fechtmeisterschaft von Mittelamerika und der Karibik alle Goldmedaillen gewonnen hatte; die Passagiere, sowohl die kubanischen als auch aus anderen Ländern, die vertrauensvoll in jenem Flugzeug reisten –, lösten diese Handlungen solche Empörung aus, dass zur Trauerfeier die größte außerordentliche und dicht gedrängte Kundgebung zusammenkam, die ich je gesehen habe und die bildlich festgehalten geblieben ist.  Die Szenen von Schmerz und Leiden waren und sind immer noch unauslöschlich. Möglicherweise hat keine der Führungspersönlichkeiten der USA diese je sehen können und viele andere auf der Welt ebenso nicht.  Es wäre anschaulich, dass solche Szenen durch die Medien verbreitet würden, damit die Motivationen unserer heldenhaften antiterroristischen Kämpfer gut begriffen werden.</p>
<p>Bush Senior war bereits ein wichtiger Offizier des Geheimdienstes der Vereinigten Staaten, als dieser die Aufgabe erteilt bekam, die Konterrevolution in Kuba zu organisieren. Der CIA gründete in Florida seinen größten Stützpunkt für militärische Operationen der westlichen Hemisphäre. Diesem wurde die Verantwortung für alle subversiven Aktionen übertragen, die in Kuba durchgeführt wurden, einschließlich der versuchten Morde von den Revolutionsführen, und er wurde mit den Plänen und Berechnungen betraut, die &#8211; aufgrund der in der Schweinebucht bewiesenen Entschlossenheit unseres Volkes, bis zum letzten Blutstropfen zu kämpfen -, eine enorme Anzahl von Verlusten auf beiden Seiten gekostet hätten, wenn diese erfolgreich gewesen wären. Bush hat nie begriffen, dass der Sieg von Kuba viele Menschenleben gerettet hat, sowohl kubanische als auch US-amerikanische.</p>
<p>Das abscheuliche Verbrechen von Barbados ereignete sich, als er bereits CIA-Direktor war, mit fast genauso viel Autorität wie Präsident Ford.</p>
<p>Im Juni jenes Jahres rief er in Bonao, in der Dominikanischen Republik, zu einem Treffen auf, um  die <em>Koordination der Vereinten Revolutionären Organisationen</em> unter der persönlichen Beaufsichtigung von Vernon Walters, damaliger stellvertretender CIA-Direktor, zu gründen. Man höre genau hin: „Vereinte Revolutionäre Organisationen“.</p>
<p>Orlando Bosch und Posada Carriles, Agenten im aktiven Dienste jener Einrichtung, wurden zu Führern dieser Organisation ernannt. So beginnt eine neue Etappe von Terror-Akten gegen Kuba. Am 6. Oktober 1976 leiteten Orlando Bosch und Posada Carriles persönlich die Sabotage, um das Flugzeug von Cubana de Aviación während des Flugs in die Luft zu sprengen.</p>
<p>Die Behörden verhafteten die Verantwortlichen und haben sie  Venezuela überstellt.</p>
<p>Der Skandal war so groß, dass der Regierung jenes Landes, damals Verbündeter von den Vereinigten Staaten und Komplize seiner Verbrechen inner- und außerhalb von Venezuela, keine andere Möglichkeit blieb, als diese vor venezolanische Gerichte zu stellen.</p>
<p>Die Sandinistische Revolution siegte im Juli 1979. Gefördert von den Vereinigten Staaten wurde der blutige schmutzige Krieg in diesem Land ausgelöst. Reagan war bereits Präsident der Vereinigten Staaten.</p>
<p>Als Gerald Ford Nixon ablöste, war der wegen den Mordversuchen an ausländischen Führungspersönlichkeiten ausgelöste Skandal so groß, dass er die Beteiligung von US-amerikanischen Beamten an solchen Aktionen verbot. Der Kongress lehnte die Fonds für den schmutzigen Krieg in Nicaragua ab.  So wurde Posada Carriles benötigt. Der CIA bestach über die so genannte Cuban American National Fundation mit reichhaltigen Geldsummen die entsprechenden Gefängniswärter und der Terrorist verließ das Gefängnis, als ob er irgendein Besucher wäre. Nachdem er schnellstens nach Ilopango, in El Salvador, überführt worden war, leitete er nicht nur die Waffenlieferungen, die tausende Tote und Verstümmelungen von nicaraguanischen Patrioten verursachten, sondern erwarb auch, mit der Unterstützung des CIA, Drogen in Mittelamerika, führte diese in die Vereinigten Staaten ein und kaufte US-amerikanische Waffen für die nicaraguanischen Konterrevolutionäre.</p>
<p>Um Platz zu sparen, lasse ich zahlreiche Daten der brutalen Geschichte aus.</p>
<p>Es ist unbegreiflich, warum der illustre Nobelpreisträger, der der US-Regierung vorsteht, Gefallen daran findet, die dumme Idee zu wiederholen, dass Kuba ein terroristisches Land sei; weiterhin die vier kubanischen antiterroristischen Kämpfer in isolierten Gefängnissen und unter menschenfeindlichen Lebensbedingungen belässt, eine Strafe, die heutzutage gegen keinen einzigen Staatsangehörigen eines anderen Landes verhängt wird, der Gegner der Vereinigten Staaten ist, desto weniger, wenn keine US-Streitkraft zugibt, von ihnen auch nur in irgendeine Gefahr gebracht worden zu sein; und René verbietet, in seine Heimat und den Schoß seiner Familie zurückzukehren.</p>
<p>Am selben Sonntag, dem 9. Oktober, als René dem kubanischen Volk seine mutige Botschaft übermittelte, zeichnete er eine andere brüderliche „Botschaft an Fidel und Raúl“ auf und filmte diese. Auf Empfehlung von Ricardo Alarcón, Vorsitzender der Nationalversammlung, wurde keine von beiden Botschaften veröffentlicht, bis der Bewährungsbeamte des Bundesgerichtshof der Florida ihm formell die Bedingungen mitteilen würde, die ihm während der drei Jahre der „überwachten Freiheit“ auferlegt werden.</p>
<p>Nachdem dies erfolgte, freue ich mich, unserem Volk den Inhalt jener Botschaft mitteilen zu können, die unsere Patrioten so sehr ehrt und ihr vorbildliches Verhalten sowie ihren stählernen Wille zum Ausdruck bringt.</p>
<p><em>Lieber Comandante!</em></p>
<p><em>Zuallererst eine Umarmung für Sie, meine Dankbarkeit und Hochachtung nicht nur für all die Unterstützung, die Sie uns zukommen lassen haben, und  für die Art und Weise, mit der Sie ein ganzes Volk und die internationale Solidarität zugunsten unserer Sache mobilisiert haben, sondern auch, und an erster Stelle, weil Sie uns als Eingebung dienten, weil Sie das Vorbild gewesen sind, dem wir während dieser 13 Jahren gefolgt sind, und weil Sie für uns wie eine Flagge gewesen sind, der zu folgen wir nie aufhören würden.</em></p>
<p><em>Für uns war diese Aufgabe nichts Anderes als die Fortsetzung von alledem, was Sie alle gemacht haben, was Ihre Generation für das kubanische Volk und den Rest der Menschheit getan hat. </em></p>
<p><em>Für mich ist es eine riesige Freude, Ihnen diese Botschaft zukommen zu lassen, Ihnen eine Umarmung aus der Ferne zu schicken, die Sie auf diesem Weg erhalten werden, denn ich weiß, dass wir uns schließlich umarmen werden. Obwohl unsere Gegner alles versuchen, es zu verhindern, weiß ich, dass wir uns diese brüderliche Umarmung geben werden. Ich weiß, dass wir Fünf zurückkehren werden, weil Sie es versprochen haben und weil Sie die Energie, das Beste der Menschheit, den Willen der ganzen Welt mobilisiert haben, damit dies geschieht. </em></p>
<p><em>Für uns ist es eine Ehre, jener Sache zu dienen, die Sie in dem kubanischen Volk inspiriert haben, es ist eine Ehre, Anhänger von Ihnen zu sein, Anhänger des Weges, den Sie und Raúl eröffneten, und wir werden nie aufhören, dieses Vertrauen zu verdienen, das Sie uns entgegengebracht haben. </em></p>
<p><em>Beiden, Ihnen, Fidel, und Raúl, der uns heute durch diese neue, schwierige, komplizierte aber herrliche Etappe führt, in der wir mit Engagement damit beschäftigt sind, die wirtschaftliche Abhängigkeit zu brechen, die uns noch anbindet und die verhindert, die von uns gewünschte Gesellschaft aufzubauen, schicke ich Ihnen seitens der Fünf eine Umarmung und sage Ihnen, dass wir immer auf Sie vertraut haben. Als wir allein im „Loch“ waren, als wir in Einzelhaft waren, als wir keine Nachrichten bekamen, als meine vier Brüder keine Nachricht über ihre Familien hatten, weil man es ihnen  nicht sagen durfte, haben wir immer auf Sie vertraut, wussten wir immer, dass Sie Ihre Söhne und Töchter nie im Stich lassen würden, weil wir immer wussten, dass die Revolution diejenigen, die sie verteidigen, nie im Stich lassen würde. Aus diesem Grund verdient sie es, verteidigt zu werden, und aus diesem Grund werden wir dies immer tun.</em></p>
<p><em>Und obwohl ich mir nicht sicher bin, dass wir alle jene Ehrerweisungen verdienen, die uns gemacht wurden, kann ich Ihnen doch versichern, dass wir den Rest des Lebens, der uns übrig bleibt, dem widmen werden, es zu verdienen, weil Sie uns inspirieren, weil Sie die Flagge sind, die uns gelehrt hat, wie wir uns zu verhalten haben, und bis zum Ende unseres Lebens werden wir versuchen, das Vertrauen zu verdienen, das Sie auf uns gesetzt haben. </em></p>
<p><em>Für mich ist dies hier jetzt ein Schützengraben, aus dem ich denselben Kampf führen werde, zu dem Sie uns aufgerufen haben, und ich werde bis zum Ende weiter machen, bis endlich Gerechtigkeit walten lassen wird, ich werde Ihren Befehlen folgen, um zu machen, was zu tun ist.</em></p>
<p><em>Und ich sage Fidel und Raúl: Comandantes, beide, befehlen Sie! </em></p>
<p><em><img class="alignnone" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/10/firma-la-voluntad-de-acero-segunda-parte-300x166.jpg" alt="" width="300" height="166" /><br />
</em></p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz</strong></p>
<p><strong>17. Oktober 2011</strong></p>
<p><strong> 22:35 Uhr</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Libyen vor langem Krieg</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 16:11:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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		<description><![CDATA[Als »schrecklich« haben Beobachter gegenüber der katholischen Nachrichtenagentur ­Fides die Erstürmung der »Bab Al-Asisija« in Tripolis bezeichnet. Das weitläufige Regierungszentrum mit der Residenz von Staatschef Muammar Al-Ghaddafi war am Dienstag abend von den Aufständischen besetzt worden. »Die Flugzeuge der NATO warfen stundenlang Bomben auf die Festung ab«, zitierte die offizielle Agentur des Vatikan einen Augenzeugen. Bei dem Angriff seien die Kämpfer des Nationalen Übergangsrates von lokalen Berberstämmen, NATO-Sondereinheiten und Soldaten arabischer Staaten unterstützt worden, berichteten das dem israelischen Geheimdienst nahestehende Internetportal Debka und der britische Guardian.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Von Karin Leukefeld</h4>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2368" alt="" src="/files/2011/08/libia-saqueo-palacio-gadafi.jpg" width="300" height="250" />Als »schrecklich« haben Beobachter gegenüber der katholischen Nachrichtenagentur Fides die Erstürmung der »Bab Al-Asisija« in Tripolis bezeichnet. Das weitläufige Regierungszentrum mit der Residenz von Staatschef Muammar Al-Ghaddafi war am Dienstag abend von den Aufständischen besetzt worden. »Die Flugzeuge der NATO warfen stundenlang Bomben auf die Festung ab«, zitierte die offizielle Agentur des Vatikan einen Augenzeugen. Bei dem Angriff seien die Kämpfer des Nationalen Übergangsrates von lokalen Berberstämmen, NATO-Sondereinheiten und Soldaten arabischer Staaten unterstützt worden, berichteten das dem israelischen Geheimdienst nahestehende Internetportal Debka und der britische Guardian.</p>
<p>Die New York Times hatte am Dienstag unter Berufung auf namentlich nicht genannte Regierungsverantwortliche in Washington bestätigt, daß US-Präsident Barack Obama bereits Ende März die CIA ermächtigt hatte, die libyschen Rebellen direkt zu unterstützen. Er habe weitreichende Operationen für den Geheimdienst genehmigt, »jede Art verdeckter Aktionen«. Nordamerikanische Beobachter äußerten sich indes unzufrieden mit der aktuellen Situation in der libyschen Hauptstadt. Die Rebellen seien schlecht organisiert und undiszipliniert. Gruppen von Aufständischen zogen plündernd durch die Stadt, berichteten Journalisten vor Ort.</p>
<p>Die Einwohner von Tripolis gingen »sehr zurückhaltend auf die Straßen«, wo die Rebellen patrouillierten, meldete Fides. Jeder werde dort zu einer lebenden Zielscheibe. Lebensmittel und Treibstoff seien knapp. Die Mönche im Franziskanerkloster hätten sich verbarrikadiert, alle Telefonverbindungen seien zusammengebrochen. Der päpstliche Nuntius in der Haupstadt, Bischof Giovanni Innocenzo Martinelli, sagte gegenüber Radio Vatikan, er rechne mit einem langen Kampf zwischen den Rebellen und den Ghaddafi-Anhängern und rief alle Seiten zum Dialog auf. In Libyen herrsche Chaos, viele Menschen befürchteten eine Entwicklung wie in Somalia.</p>
<p>Im südafrikanischen Johannesburg haben derweil mehr als 200 afrikanische Intellektuelle die Bombardierung Libyens durch die NATO als »Teil eines Plans zur Rekolonialisierung des Kontinents« verurteilt. Der UN-Sicherheitsrat sei für eine »kriegerische Diplomatie mißbraucht« worden, um einen »Regimewechsel in Libyen« zu erzwingen und »die Afrikanische Union auszugrenzen«, heißt es in der Stellungnahme. Chris Landsberg, Professor für Politik an der Universität von Johannesburg sagte für die Gruppe, die NATO habe »das Völkerrecht verletzt«. Zu den Unterzeichnern des Briefes gehören auch der frühere südafrikanische Präsident Thabo Mbeki sowie die ehemaligen Kabinettsmitglieder Ronnie Kasrils und Aziz Pahad. Der Dichter und Schriftsteller Wally Serote sagte, der einzige Weg zum Frieden für das Volk in Libyen sei der Verhandlungsplan, den die Afrikanische ­Union (AU) vorgelegt habe. Staatschef Jacob Zuma warf der NATO ebenfalls vor, durch ihr Vorgehen die Umsetzung der AU-Friedenspläne verhindert zu haben. »Wir hätten sehr viele Menschenleben retten können«, erklärte Zuma in Kapstadt.</p>
<p>Die Rebellen haben unterdessen denjenigen aus dem Umfeld Ghaddafis, die den Staatschef gefangennehmen oder umbringen, Straffreiheit angeboten. Zudem setzte ein Geschäftsmann aus Bengasi ein Kopfgeld in Höhe von etwas mehr als einer Million Euro auf seine Ergreifung aus.</p>
<p>(<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.jungewelt.de/2011/08-25/063.php" >JungeWelt</a>)</p>
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