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	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; Chile</title>
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		<title>Plebiszit in Chile: ein langer aber hoffnungsvoller Weg</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2020 16:38:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[40 Jahre sind seit der während der Diktatur von Augusto Pinochet entstandenen Verfassung vergangen, der Tyrannei, die für den Staatsstreich gegen Salvador Allende, den Tod Tausender Bürger und das Verschwinden vieler anderer mehr verantwortlich war und die, dank eines Handbuchs aus den USA, die Umsetzung des neoliberalen Modells durchsetzte, das sich schließlich als Fehlschlag herausstellte.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4846" alt="Chile votacion" src="/files/2020/10/Chile-votacion.jpg" width="300" height="253" />In den letzten vier Jahrzehnten haben verschiedene „demokratische“ Regierungen. die den den Präsidentenpalast La Moneda besetzten, Verfassungsänderungen versprochen und in einigen Fällen auch kosmetische Ausbesserungen vorgenommen, ohne jedoch auch nur an der Struktur des neoliberalen Systems zu kratzen</p>
<p>40 Jahre sind seit der während der Diktatur von Augusto Pinochet entstandenen Verfassung vergangen, der Tyrannei, die für den Staatsstreich gegen Salvador Allende, den Tod Tausender Bürger und das Verschwinden vieler anderer mehr verantwortlich war und die, dank eines Handbuchs aus den USA, die Umsetzung des neoliberalen Modells durchsetzte, das sich schließlich als Fehlschlag herausstellte.</p>
<p>In den letzten vier Jahrzehnten haben verschiedene „demokratische“ Regierungen. die den den Präsidentenpalast La Moneda besetzten, Verfassungsänderungen versprochen und in einigen Fällen auch kosmetische Ausbesserungen vorgenommen, ohne jedoch auch nur an der Struktur des neoliberalen Systems zu kratzen.</p>
<p>Im Jahr 2019 verwandelten sich die Demonstrationen, die es auch in den Jahren zuvor schon gab, in eine wahrhaft soziale Explosion, bei der Millionen Chilenen auf den Straßen unter anderem eine neue Politik im Bereich Gesundheit, Bildung, Pensionen und den Entwurf einer neuen Verfassung einforderten.</p>
<p>Bevor es zu diesem 25. Oktober kommen konnte, war leider der Tod von Dutzenden von jungen Chilenen zu beklagen, die durch die Repression der Carabinieri ums Leben kamen. Viele andere verloren das Augenlicht durch die Hartgummi- und Metallgeschosse, die gegen sie abgefeuert wurden und weitere Tausende landeten im Gefängnis.</p>
<p>Dieses Plebiszit war ein Tag voller Hoffnung für ein Volk, das ein „Ja“ zur Verfassung einer neuen Magna Charta und noch mehr benötigt, um den Kurs eines kranken Systems zu verändern.</p>
<p>Bis zum Redaktionsschluss lagen noch keine deutliche Tendenz der Stimmen vor, aber es war bereits zu erkennen, dass die Wahlbeteiligung in den letzten acht Jahren nie höher war.</p>
<p>Aber auch wenn das „Ja“ siegt, hat man noch eine lange Wartezeit vor sich. Dann wird ein Prozess in Gang gesetzt werden, der die Wahl der Mitglieder für eine verfassunggebende Versammlung im April 2021 beinhaltet, die dann in einem Zeitraum zwischen neun Monaten und einem Jahr dieses neue Grundgesetz verfassen soll, über das dann, laut AP, in einem weiteren Plebiszit in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 abgestimmt wird.</p>
<p>Zweifellos ein langer, aber hoffnungsvoller Weg.</p>
<p><strong>(Quelle: Granma)</strong></p>
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		<title>Díaz-Canel: Es begeistert und ist bewegend, dass die Kräfte der Linken Lateinamerikas unsere gemeinsame Geschichte des Kampfes ehren</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2020 17:55:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Miguel Diaz Canel]]></category>
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		<description><![CDATA[Liebe Mónica Valente, liebe Compañeros, Brüder und Schwestern des Sao Paulo Forums, es begeistert und ist bewegend, dass in diesem Jahr, das für alle derart von den Herausforderung des Überlebens bestimmt wird, die Kräfte der Linken Lateinamerikas unsere gemeinsame Geschichte des Kampfes ehren, indem sie beschlossen, den 50. Jahrestag der Gründung der Unidad Popular zu begehen. Die Unidad Popular, die mythische chilenische Unidad Popular, brachte nicht nur den Sozialisten Salvador Allende an die Macht.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4805" alt="Allende" src="/files/2020/10/Allende.jpg" width="300" height="257" />Liebe Mónica Valente, liebe Compañeros, Brüder und Schwestern des Sao Paulo Forums, es begeistert und ist bewegend, dass in diesem Jahr, das für alle derart von den Herausforderung des Überlebens bestimmt wird, die Kräfte der Linken Lateinamerikas unsere gemeinsame Geschichte des Kampfes ehren, indem sie beschlossen, den 50. Jahrestag der Gründung der Unidad Popular zu begehen.</p>
<p>Die Unidad Popular, die mythische chilenische Unidad Popular, brachte nicht nur den Sozialisten Salvador Allende an die Macht, sondern eröffnete einen Weg der Hoffnung, zum ersten Mal über den Weg der Wahlen eine sozialistische Gesellschaft aufbauen zu können.</p>
<p>Sie tat dies auf so kreative Weise, mit Begeisterung und wirklich mit dem Volk, so dass wir heute noch die Freude in ihren Liedern spüren können, die inmitten des tiefgehenden Kampfes der gesamten Gesellschaft sich umzuwandeln, alles umzuwandeln, entstanden sind.</p>
<p>Dies war ein so leidenschaftlicher und ansteckender Prozess, dass seine Gegner von außen, in trauriger Allinaz mit denen im Innern, ihn nach kaum drei Jahren an der Regierung mit Kugeln durchlöcherten.</p>
<p>In etwas mehr als tausend Tagen, in denen die Unidad Popular an der Macht war, gelang es ihr dieses Land umzuwandeln, die historischen Sehnsüchte des chilenischen Volkes wie die Nationalisierung des Kupfers, die Enteignung der großen Latifundien und die Ausweitung der Bildung und Gesundheit für alle umzusetzen,</p>
<p>Kurz gesagt, sie wagte die Interessen des großen nationalen und internationalen Kapitals mit dem einzigen Ziel anzutasten, es in die Hände seiner legitimen Besitzer zu legen und dem Volk die Rechte zu geben, die man ihm bis dahin verwehrt hatte.</p>
<p>Wie die Agrarreform von Arbenz und die der kubanischen Revolution, wie unsere Nationalisierungen und unsere souveränen Entscheidungen, standen auch das, was die chilenische Linke erobert hatte, unter Belagerung und ihre Wirtschaft wurde blockiert. Ein Medienkrieg ohnegleichen entlud sich gegen diese Erfahrung und das Imperium leitete die Operationen für einen Sturz auf die schlimmste Weise.</p>
<p>Chile trat in die dunkle Nacht des Faschismus ein, der seine Klauen mit Hilfe der Operation Condor– der Transnationalen des Terrors- auf ganzSüdamerika ausdehnte. Die Putschmilitärs importieren Yankee Schulen und Methoden, um den Auftrag des Nordens zu erfüllen. Der Neoliberalismus begann sich als magische Formel für die Entwicklung durchzusetzen. Aber keine Lüge dauert ewig. Das chilenische Modell der Chicago Boys, das als erfolgreich verkauft wurde, endete damit von seinem Volk genauso verachtet zu werden wie der Putsch von Augusto Pinochet. Und der revolutionäre Prozess der 70er Jahre verblieb mit seinen in der Geschichte Lateinamerikas schmerzhaften aber unumgänglichen Lektionen für zukünftige revolutionäre Prozesse in der Region. Kein sozialer Kämpfer, kein Politiker der Linken könnte heute seine Kämpfe bestehen, ohne diesen Prozess zu berücksichtigen.</p>
<p>Die Methoden um die Einheit der diversen Kräfte zu erreichen sind ebenso lehrreich, wie die, die ihre Feinde einsetzten, um sie zu zerschlagen vom Medienkrieg bis zum gewöhnlichen Faschismus.</p>
<p>Es ist eine Pflicht und eine Gelegenheit, um, wenn auch nur für einige Minute und aus der Ferne, anzuhalten, um nachzudenken, was jene Regierung bedeutete, was die Unidad Popular bedeutete, was die Sammlung der linken Kräfte um ein sozialistisches Ideal bedeutete und mit welchen Mitteln der Imperialismus es geschafft ha, dies alles zu zerschlagen, indem er mit Blut und Feuer ein Wirtschaftsmodell durchsetzte, das die Mehrheit ausschließt und selbst in seinen sogenannten demokratischen Perioden unterdrückt.</p>
<p>50 Jahre nach dem historischen Sieg der Unidad Popular und auch in Erinnerung und zu Ehren des beispielhaften Widerstands gegen den faschistischen Putsch gegen Salvador Allende 1973, möchte ich mit ihnen eine sehr persönliche Erinnerung teilen, die eng mit dem Ereignis verbunden ist, dessen wir heute gedenken.</p>
<p>Im Januar 2013 begleitete ich Armeegeneral Raúl Castro Ruz zum ersten Gipfeltreffen der CELAC, das in Santiago de Chile stattfand. Wir besuchten den Regierungspalast La Moneda, wo Salvador Allende, die zentrale Figur der Unidad Popular, die wir heute ehren, heroisch im Kampf fiel. Als wir gerade dort ankamen, erhielt die Delegation einen Anruf aus Kuba. Es war der Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz, der, als er erfuhr, wo wir uns befanden, uns sagte: „Dort herrscht ein bestimmter Geist, findet ihn“.</p>
<p>Diese Aufforderung von einem Marxisten wie Fidel, hatte nichts Mythisches an sich. Er wollte uns zweifellos aufrufen, die Geschichte vorbeiziehen zu lassen, die für uns noch viele Lehren hat. Möge dieses halbe Jahrhundert der Unidad Popular als Ansporn dienen, sie zu finden.</p>
<p><strong>(Quelle: Granma)</strong></p>
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		<title>Evo Morales erwartet ein faires Urteil im Prozess gegen Chile</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 22:51:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Den Haag Tribunal]]></category>
		<category><![CDATA[Evo Morales]]></category>
		<category><![CDATA[Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Mar]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Präsident von Bolivien, Evo Morales, hat am Montag sein Vertrauen zum Ausdruck gebracht, dass der Internationale Gerichtshof (IGH) von Den Haag eine "faire und genaue Entscheidung" über die Forderung nach Zugang zum Meer von seinem Land gegenüber Chile treffen werde.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3968" alt="Bolivia Mar" src="/files/2018/03/Bolivia-Mar.jpg" width="300" height="224" />Der Präsident von Bolivien, Evo Morales, hat am Montag sein Vertrauen zum Ausdruck gebracht, dass der Internationale Gerichtshof (IGH) von Den Haag eine &#8220;faire und genaue Entscheidung&#8221; über die Forderung nach Zugang zum Meer von seinem Land gegenüber Chile treffen werde.</p>
<p>Am Montag, dem ersten Tag der mündlichen Verhandlungsrunde in diesem Fall, rief der indigene Staatschef auf einer Pressekonferenz den Gerichtshof dazu auf, „die Probleme zwischen Bolivien und Chile und der ganzen Welt zu lösen“.</p>
<p>An anderer Stelle sagte der Präsident, dass es einige Gruppen geben werde, die danach trachten werden, die Verteidigung Boliviens vor dem Gerichtshof zu „geringschätzen“, „aber wir fordern nur Chile auf, seinem Anerbieten nachzukommen“.</p>
<p>Die mündlichen Ausführungen sind Teil eines fast fünfjährigen Prozesses im IGH und gehen auf eine bolivianische Forderung zurück, das südliche Land zu Verhandlungen zu zwingen, die einen souveränen Zugang zum Meer ermöglichen.</p>
<p>Am heutigen Dienstag werden die Darlegungen Boliviens in Den Haag fortgesetzt. Am 21. ruht die Verhandlung und danach ist Chile an der Reihe, seine Argumente am 22. und 23. März zu präsentieren, berichtet PL.</p>
<p>Bolivien verlor nach dem Pazifikkrieg (1879-1883) seinen Zugang zum Meer, ein Konflikt, der aufgrund wirtschaftlicher und territorialer Probleme ausgelöst worden war. Peru war als Verbündeter der Bolivianer beteiligt.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Eusebio Leal erhält älteste Auszeichnung Chiles</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Feb 2018 17:37:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Anerkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Eusebio Leal]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>

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		<description><![CDATA[Bewegt nahm Dr. Eusebio Spengler gestern in Havanna bei einer Feier aus den Händen des Botschafters der Republik Chile in Kuba Ricardo Herrera Saldías die Komtur des Verdienstordens entgegen. Der Historiker der Stadt Havanna dankte der Präsidentin Chiles Michelle Bachelet und erinnerte an die Bindungen, die seit der Epoche des Unabhängigkeitskrieges mit der Andennation bestehen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3902" alt="eusebio-chile1" src="/files/2018/02/eusebio-chile1-300x199.jpg" width="300" height="199" />Bewegt nahm Dr. Eusebio Spengler gestern in Havanna bei einer Feier aus den Händen des Botschafters der Republik Chile in Kuba Ricardo Herrera Saldías die Komtur des Verdienstordens entgegen.</p>
<p>Der Historiker der Stadt Havanna dankte der Präsidentin Chiles Michelle Bachelet und erinnerte an die Bindungen, die seit der Epoche des Unabhängigkeitskrieges mit der Andennation bestehen.</p>
<p>„Dies ist ein besonderes Land, das unseren Charakter bildet: dort zwischen den Vulkanen und hier zwischen Bergen und Palmen, am Ufer des Meeres, das uns nicht trennt, sondern eint“, sagte er.</p>
<p>Der Botschafter Chiles in Kuba verlas einen an Dr. Eusebio Leal gerichteten Brief der chilenischen Präsidentin. In dem Schreiben spricht sie von dem Stolz, den es für ihr Land bedeutet, den Orden, demjenigen zu verleihen, der sich als einer der bedeutendsten Urheber des lateinamerikanischen Bewusstseins für dessen Kulturerbe hervorhebt, einem Mann, der Jahrzehnte lang sein Leben der Erhaltung und Verteidigung des historischen Gedächtnisses unserer Völker gewidmet hat.</p>
<p>„Die Nation hofft, dass dieser Beweis ihrer Wertschätzung und Würdigung den Geehrten dazu anspornt, das lobenswerte Handeln, das Ausdruck seiner vorzüglichen Persönlichkeit und noblen Freundschaft zu Chile ist, fortzusetzen“, heißt es in dem Dekret zur Auszeichnung.</p>
<p>Der Verdienstorden Chiles ist die älteste Auszeichnung des Landes und wurde im Jahr 1817 durch den Befreier General Bernardo O’ Higgins ins Leben gerufen. Er wird an ausländische Bürger verliehen, die sich durch herausragende der Republik Chile geleistete Dienste, verdient gemacht haben.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Wanderer filmt ersten Ausbruch des Calbuco</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2015 20:55:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Calbuco]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkan]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vulkan Calbuco speiht noch immer heiße Asche in die Umgebung. Noch mehr Menschen verlassen ihre Häuser. Nun taucht ein Video vom ersten Ausbruch am Mittwoch auf.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2766" alt="CHILE-VOLCANO" src="/files/2015/04/CHILE-VOLCANO.jpg" width="300" height="197" />Der Vulkan Calbuco speiht noch immer heiße Asche in die Umgebung. Noch mehr Menschen verlassen ihre Häuser. Nun taucht ein Video vom ersten Ausbruch am Mittwoch auf.<br />
Für die Menschen, die rund um den Vulkan Calbuco im Süden Chiles leben, war dessen Ausbruch eine mittelschwere Katastrophe. Sie mussten ihr Heim verlassen und darauf hoffen, dass Lava und Asche ihren Besitz nicht zu sehr in Mitleidenschaft ziehen. Gleichzeitig war der Ausbruch aber auch ein faszinierendes Naturschauspiel, das spektakuläre Bilder lieferte.</p>
<p>Nun ist ein Video aufgetaucht, das ein <a rel="nofollow" href="https://www.youtube.com/watch?v=1DmiIdyyuD8"  target="_blank">Wanderer im Moment des ersten Ausbruchs des Vulkans gefilmt hat</a>. Es zeigt in mittelmäßiger Qualität, wie die erste Aschewolke aus dem Krater aufsteigt. Zunächst ist der Mann sich gar nicht im Klaren darüber, wie groß die Tragweite des Geschehens: Er sagt nur &#8220;Wow&#8221;. Das ändert sich jedoch schnell. Er stößt einen in Chile üblichen, aber nicht ganz jugendfreien Fluch aus und schaltet die Kamera ab. Er dürfte die Beine in die Hand genommen haben und die Gegend rund um den Vulkan verlassen haben.</p>
<p>Der Berg spuckt noch immer heiße Asche in die Luft. Daher wurden nun noch einmal 2000 Menschen aus der Umgebung in Sicherheit gebracht &#8211; insgesamt haben nun 6500 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen. Nach den starken Ausbrüchen am Mittwoch und Donnerstag haben sich die Eruptionen aber mittlerweile abgeschwächt. Entwarnung gibt es aber noch nicht. Die Lage sei instabil, melden Behörden, es könne auch Lava austreten.</p>
<p>Die Aschewolke hatte am Freitag auch Santiago de Chile, Buenos Aires in Argentinien und Montevideo in Uruguay erreicht.  In der Umgebung des Vulkans bedeckte eine bis zu 50 Zentimeter dicke Ascheschicht Straßen und Häuser. In Argentinien fiel der Ascheregen in drei patagonischen Provinzen, in denen Flughäfen geschlossen wurden. Mehrere internationale Flüge in die Hauptstädte von Chile, Argentinien und Uruguay wurden auf andere Ziele verlegt.</p>
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		<item>
		<title>Tränengas und Wasserwerfer gegen Studenten-Protest in Chile</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2015 02:32:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>

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		<description><![CDATA[Zehntausende Studenten sind in Santiago auf die Straße gegangen, um gegen Korruption und die schleppenden Reformen im Bildungssystem zu demonstrieren. Der zunächst friedliche Protest endete in Krawallen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2738" alt="chile educación 300" src="/files/2015/04/chile-educación-300-300x225.jpg" width="300" height="225" />Den Studenten reicht es: Bei den Protesten in der Hauptstadt Santiago machten die Teilnehmer ihrem Unmut über die schleppende Umsetzung der versprochenen Bildungsreform Luft. Die Studenten bemängeln vor allem, dass die öffentlichen Schulen schlecht und die privaten Universitäten zu teuer sind. Im Reformprozess beklagen sie zu wenig Mitspracherechte bei den von Präsidentin Michelle Bachelet nach ihrer Wahl im Dezember 2013 versprochenen tiefgreifenden Veränderungen im Bildungssystem. Zudem brachten die Studenten mit ihrem Protest ihre Wut über eine Serie von Korruptionsskandalen zum Ausdruck, in die Politiker und Unternehmer verwickelt sind.</p>
<p>Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmer an den Protesten auf 40.000, die Veranstalter sprachen von 150.000 Demonstranten. Nach der anfangs friedlichen Kundgebung kam es zu Krawallen, bei denen Studenten Steine und Benzinbomben auf die Polizisten warfen. Die Staatsmacht reagierte prompt und feuerte mit Wasserwerfern und Tränengas zurück. Nach Angaben der Sicherheitskräfte wurden sieben Polizisten verletzt, mehr als 130 Demonstranten wurden festgenommen.</p>
<p>Bachelets Glaubwürdigkeit untergrabenMehrere Korruptionsskandale um Steuerhinterziehung, Geldwäsche und illegale Wahlkampffinanzierung hatten Chile zuletzt erschüttert. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Firmen, die hohe Summen an Regierungs- und Oppositionspolitiker gezahlt haben sollen &#8211; für nie geleistete Beratungstätigkeit. Zwei renommierte Unternehmer kamen in Untersuchungshaft.</p>
<p>Verwickelt in die jüngsten Korruptionsskandale ist auch Bachelets ältester Sohn Sebastian Davalos Bachelet. Gegen den 36-Jährigen und seine Frau wird wegen Vetternwirtschaft ermittelt. Das Ehepaar hatte Ende 2013 einen Kredit in Höhe von zehn Millionen Dollar (9,3 Millionen Euro) beim Geldhaus Banco de Chile erhalten, den zuvor drei andere Banken abgelehnt hatten. Mit dem Kredit kaufte die Firma von Bachelets Schwiegertochter Natalia Compagnon ein Grundstück, das sie mit einem Gewinn von fünf Millionen Dollar weiter veräußerte, nachdem es für den Bau von Wohnungen freigegeben wurde. Der Präsidentin macht der Skandal schwer zu schaffen. In Umfragen kommt sie nur noch auf rund 30 Prozent Zustimmung.</p>
<p>Proteste gegen das Bildungssystem, das noch aus der Zeit der Militärdiktatur von Augusto Pinochet stammt (1973 &#8211; 1990), gibt es seit Jahren: Es gibt viele teure Privatschulen und private Universitäten, die vor allem aufs Geldverdienen aus sind. Umgerechnet mehrere tausend Euro pro Jahr kostet oftmals das Studium, die Lebenshaltungskosten nicht eingerechnet.</p>
<p>(DW-TV)</p>
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		</item>
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		<title>Protest gegen Piñera</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2011/09/07/protest-gegen-pinera/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 03:13:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Camila Vallejo]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Piñera]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Million Menschen bei einem Kulturfestival zur Solidarität mit den Studenten, Hunderttausende in einem zweitägigen Generalstreik, das Kulturministerium stundenlang besetzt – die seit Monaten anhaltenden Bildungsproteste in Chile zeigen keine Ermüdungserscheinungen, sondern haben in den vergangenen Tagen sogar noch an Kraft gewonnen. Daran konnte auch das brutale Vorgehen der chilenischen Polizei nichts ändern. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="font-size: 13px;font-weight: normal"></p>
<div id="attachment_2438" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img class="size-full wp-image-2438" src="/files/2011/09/p-camila-vallejo.jpg" alt="Camila Vallejo" width="300" height="250" /><p class="wp-caption-text">Camila Vallejo</p></div>
<p>Eine Million Menschen bei einem Kulturfestival zur Solidarität mit den Studenten, Hunderttausende in einem zweitägigen Generalstreik, das Kulturministerium stundenlang besetzt – die seit Monaten anhaltenden Bildungsproteste in Chile zeigen keine Ermüdungserscheinungen, sondern haben in den vergangenen Tagen sogar noch an Kraft gewonnen. Daran konnte auch das brutale Vorgehen der chilenischen Polizei nichts ändern. </span></h1>
<h1><span style="font-size: 13px;font-weight: normal">Die an die Repression während der Pinochet-Diktatur erinnernden Prügelorgien vor allem der paramilitärischen Carabineros sorgten vielmehr dafür, daß auch Protestformen, die einst im Kampf gegen die Militärjunta populär geworden waren, wieder auftauchten, zum Beispiel die »Caceroladas« oder »Cacerolazos«: Tausende Menschen trommeln auf ihre Kochtöpfe und sorgen so für ohrenbetäubenden Lärm.</span></h1>
<div>Wochenlang versuchte sich der rechte Staatschef Sebastián Piñera mit schönen Worten aus der Affäre zu ziehen, doch erst am vergangenen Wochenende lud er die protestierenden Schüler und Studenten zu Gesprächen ein. Die haben es damit jetzt nicht mehr eilig. Camila Vallejo, die bei ihren Kommilitonen beliebte und bei der chilenischen Rechten verhaßte Vorsitzende des Studentenverbandes FECH, unternahm am Mittwoch lieber eine kurze Reise nach Brasilien, um die dort kämpfenden Jugendlichen zu unterstützen – und die Solidaritätsbekundungen der brasilianischen Studenten abzuholen.</p>
<p>Das heutige Hochschulsystem in Chile ist ein Erbe der Diktatur. Auf Befehl der Junta wurde 1981 das bis dahin kostenfreie Studium abgeschafft. Es folgte eine Welle von Privatisierungen, die auch nach dem Sturz Pinochets in den 90er Jahren fortgesetzt wurde. Überall wurden für die betuchten Kinder der Oberschicht private Universitäten eröffnet, während die Ausgaben für die öffentlichen Einrichtungen gekürzt wurden. Jetzt reicht es den Studenten. »Wir wollen kostenlose und hochwertige Bildung für alle Chilenen und ein Ende der Profitorientierung der Bildungseinrichtungen«, fordert Vallejo. Und findet für diese Forderung die Unterstützung von Gewerkschaften, Parteien und einer breiten Mehrheit in der Bevölkerung.Santiago Baez</p></div>
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		<title>Zwischen Emigration und Verbrechen</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 01:48:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Realität ist die, dass viele junge Mittelamerikaner vom Imperialismus dazu geführt worden sind, eine unerbittliche und in zunehmendem Maße unüberwindbare Grenze zu überqueren, bzw. Dienste in den Millionen-schweren Banden der Drogenhändler zu leisten. Und ich frage mich: Wäre nicht solch ein Adjustment-Act-Gesetz, wie es vor knapp einem halben Jahrhundert zur Bestrafung von Kuba erfunden wurde, aber angewandt auf alle Lateinamerikaner gerechter? Wird die Anzahl derjenigen weiter bis ins Unendliche anwachsen, die bei dem Versuch umkommen, die Grenze zu den Vereinigten Staaten zu überqueren, und die der Zehntausenden die jedes Jahr in jenen Völkern sterben, denen Sie eine „Gleichberechtigte Partnerschaft“ anbieten?]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lateinamerikaner sind weder geborene Kriminelle noch haben sie die Drogen erfunden.</p>
<p>Die Azteken und Mayas und andere präkolumbische Menschengruppen von Mexiko und Mittelamerika waren zum Beispiel ausgezeichnete Ackerbauern und ihnen war der Koka-Anbau nicht einmal bekannt.</p>
<p>Die Quechuas und Aimaras waren in der Lage, nahrhafte Lebensmittel auf perfekten Terrassen anzubauen, welche sich den Kurven der Berge anpassten. Auf Hochebenen von oft mehr als drei- oder viertausend Meter Höhe bauten sie den Gänsefuß, ein proteinreiches Getreide, und die Kartoffel an.</p>
<p>Ihnen war ebenfalls der Kokastrauch bekannt, den sie anbauten, und deren Blätter sie seit Urzeiten kauten, um die strengen Bedingungen aufgrund der Höhe zu mildern. Es handelte sich um einen tausendjährigen Brauch, den die Völker mit solchen Erzeugnissen wie dem Kaffee, dem Tabak, dem Likör und anderen pflegen.</p>
<p>Der Kokastrauch stammt von den schroffen Abhängen der Anden im Amazonasgebiet. Ihre Bewohner kannten ihn lange vor Entstehung des Inka-Reichs, dessen Territorium sich während seiner größten Blütezeit vom jetzigen Gebiet des kolumbianischen Südens, über ganz Ecuador, Peru, Bolivien, den Osten von Chile und den Nordwesten von Argentinien erstreckte und circa zwei Millionen Quadratkilometer betrug.</p>
<p>Der Konsum des Kokablattes wurde zum Privileg der Inkaherrscher und des Adels bei den religiösen Zeremonien.</p>
<p>Als das Reich nach der spanischen Invasion zu existieren aufhörte, stimulierten die neuen Herrscher den traditionellen Brauch, das Blatt zu kauen, um die Arbeitszeiten der indigenen Arbeitskräfte zu verlängern, ein Recht, das beibehalten wurde, bis das Einheits-Übereinkommen über Betäubungsmittel der Vereinten Nationen die Verwendung des Kokablattes verboten hat, ausgenommen für medizinische bzw. wissenschaftliche Zwecke.</p>
<p>Fast alle Länder haben sie unterzeichnet. Jegliches Thema in Bezug auf die Gesundheit wurde kaum diskutiert. Der Kokainhandel hatte damals noch nicht diesen riesigen Umfang erreicht. In den seitdem vergangenen Jahren sind schwerwiegende Probleme aufgetaucht, die einer tiefgehenden Analyse bedürfen.</p>
<p>Bezüglich des dornigen Themas der Beziehung zwischen den Drogen und dem organisierten Verbrechen hat die UNO selbst feinfühlig behauptet, dass „Lateinamerika bei der Bekämpfung des Verbrechens uneffizient ist.“</p>
<p>Die von verschiedenen Einrichtungen veröffentlichte Information variiert, da es sich um eine sehr sensible Angelegenheit handelt.  Die Angaben sind manchmal so komplex und verschiedenartig, dass sie zu Verwirrung führen können. Aber es können absolut keine Zweifel darüber gehegt werden, dass das Problem sich beschleunigt verschlimmert.</p>
<p>Vor knapp eineinhalb Monaten, am 11. Februar 2011, bot ein in Mexiko City vom Bürgerrat für Öffentliche Sicherheit und Gerechtigkeit jenes Landes veröffentlichter Bericht, der auf der Anzahl von Mord- und Totschlagfällen im Jahr 2010 beruht, interessante Angaben über die 50 Städte der Welt mit der größten Gewalttätigkeit. In ihm wird behauptet, dass 25% davon sich in Mexiko befinden. Zum dritten Mal nacheinander nimmt die Stadt Juárez, an der Grenze zu den Vereinigten Staaten, hierbei den ersten Platz ein.</p>
<p>Darauf folgend legt er dar, dass „…in jenem Jahr die Rate der vorsätzlichen Morde von Juárez um 35% höher lag als die von Kandahar in Afghanistan – die Nummer zwei auf der Rangliste &#8211; und 941% höher als die von Bagdad …“, das heißt, knapp zehnmal größer als die der Hauptstadt von Irak, der Stadt, die Platz 50 auf der Liste einnimmt.</p>
<p>Fast sofort fügt der Bericht hinzu, dass die Stadt San Pedro Sula, in Honduras, mit 125 Morden pro 100.000 Einwohnern den dritten Platz einnimmt; nur übertroffen von der mexikanischen Stadt Juárez mit 229; und von Kandahar, Afghanistan, mit 169.</p>
<p>Tegucigalpa, Honduras, nimmt mit 109 Morden je 100.000 Einwohner den sechsten Platz ein.</p>
<p>Auf diese Weise kann wahrgenommen werden, dass Honduras, das Land mit dem US-Luftstützpunkt von Palmerola, wo ein Putsch stattgefunden hat und dies schon zu Obamas Regierungszeit, zwei Städte hat, die zu den sechs mit den meisten Morden der Welt gehören. Guatemala (Stadt) erreicht 106.</p>
<p>Gemäß genanntem Bericht gehört ebenfalls die kolumbianische Stadt Medellin mit 87,42 zu den gewalttätigsten von Amerika und der Welt.</p>
<p>Die Rede des US-Präsidenten Barack Obama in El Salvador und seine anschließende Pressekonferenz brachten mich dazu, mich verpflichtet zu sehen, diese Linien zum Thema zu verfassen.</p>
<p>In der Reflexion vom 21. März habe ich seine fehlende Ethik kritisiert, da er in Chile nicht einmal den Namen von Salvador Allende genannt hat, einem Symbol der Würde und des Muts für die Welt, der infolge des Putsches starb, der von einem US-Präsidenten ausgelöst wurde.</p>
<p>Da mir bekannt war, dass er am darauf folgenden Tage El Salvador besuchen würde, ein mittelamerikanisches Land, das Symbol der Kämpfe der Völker unseres Amerikas ist, und das in unserer Hemisphäre am meisten infolge der Politik der Vereinigten Staaten gelitten hat, sagte ich Folgendes: „Dort wird er recht erfinderisch sein müssen, denn in dieser mittelamerikanischen Brudernation haben jene Waffen und Ausbilder, die das Land von seinem Land bekommen hat, viel Blut vergossen.“</p>
<p>Ich habe ihm eine gute Reise gewünscht und „etwas mehr Besonnenheit“. Ich muss zugeben, dass er bei seiner langen Rundreise auf der letzten Strecke etwas vorsichtiger war.</p>
<p>Monsignore Oscar Arnulfo Romero war ein von allen Lateinamerikanern bewunderter Mensch, sowohl von Gläubigen als von Nicht-Gläubigen, wie auch die Jesuitenpriester, die feige von jenen Schergen ermordet wurden, die von den Vereinigten Staaten ausgebildet, unterstützt und bis an die Zähne bewaffnet worden waren. In El Salvador hat der FMLN, eine kämpferisch links orientierte Organisation, einen der heroischsten Kämpfe unseres Kontinents ausgefochten.</p>
<p>Das salvadorianische Volk hat jener Partei den Sieg gegeben, die aus dem Schoße jener ruhmreichen Kämpfer hervorgegangen ist, von denen noch nicht der Zeitpunkt gekommen ist, deren Geschichte tiefgründig festzuhalten.</p>
<p>Dringlich notwendig ist aber, das dramatische Dilemma zu konfrontieren, das El Salvador lebt, so wie es Mexiko lebt, und der Rest von Mittelamerika und Südamerika.</p>
<p>Obama selbst brachte zum Ausdruck, dass circa 2 Millionen Salvadorianer in den Vereinigten Staaten leben, was 30% der Bevölkerung jenes Landes entspricht. Die brutale, gegen die Patrioten ausgelöste Repression und die systematische, von den Vereinigten Staaten aufgezwungene Ausplünderung von El Salvador haben Hunderttausende von Salvadorianern zum Emigrieren in jenes Land gezwungen.</p>
<p>Das Neue besteht darin, dass sich ausgehend von der verzweifelten Situation der Mittelamerikaner die fabulöse Macht der Terror-Banden, die hoch entwickelten Waffen und die vom US-Markt hervorgebrachte Nachfrage nach Drogen vereinen.</p>
<p>Der Präsident von El Salvador sagte in der kurzen, der des Gastes vorausgegangenen Rede wörtlich Folgendes: „Ich habe Ihnen gegenüber darauf beharrt, dass das Thema des organisierten Verbrechens, der Drogenhandel-Tätigkeiten, der zivilen Unsicherheit kein Thema ist, das allein El Salvador, Guatemala, Honduras oder Nicaragua beschäftigt, und nicht einmal nur Mexiko bzw. Kolumbien; sondern dass dies ein Thema ist, das uns als Region zu schaffen macht, und wir in diesem Sinne dabei sind, über die Initiative CARFI eine regionale Strategie aufzubauen.“</p>
<p>„…ich habe Ihnen gegenüber darauf beharrt, dass dies ein Thema ist, dass nicht nur aus der Perspektive der Verfolgung des Delikts, der Stärkung unserer Polizei und Armeen zu sehen ist, sondern ebenfalls darin, Nachdruck auf eine vorbeugende Politik gegen das Verbrechen zu legen, und die beste Waffe zur Bekämpfung des Verbrechens in der Region besteht darin, in der Sozialpolitik zu investieren.“</p>
<p>Bei seiner Antwort sagte der US-amerikanische Präsident Folgendes: „Präsident Funes hat sich verpflichtet, mehr wirtschaftliche Möglichkeiten hier in El Salvador zu schaffen, damit die Leute sich nicht gezwungen sehen, sich gen Norden zu wenden, um den Unterhalt ihre Familien zu suchen.“</p>
<p>„Ich weiß, dass das besonders für jene circa 2 Millionen Salvadorianer wichtig ist, die zurzeit in den Vereinigten Staaten leben und arbeiten.“</p>
<p>„…Ich habe den Präsidenten über die neuen, von mir verkündeten Maßnahmen zum Verbraucherschutz informiert, die den Menschen mehr Information geben und ihnen garantieren, dass ihre Geldsendungen wirklich bei ihren Angehörigen zu Hause ankommen.</p>
<p>Heute beginnen wir ebenfalls neue Anstrengungen, um die Drogenhändler und Banden zu bekämpfen, die so viel Gewalt in allen Ländern verursacht haben, besonders hier in Mittelamerika.“</p>
<p>„…werden wir $200 Millionen dafür aufwenden, die Bemühungen hier in der Region zu unterstützen, was einschließt, […] jenen sozialen und wirtschaftlichen Kräften die Stirn zu bieten, welche die Jugendlichen  zur Kriminalität veranlassen. Wir werden dabei helfen, die Gerichte zu stärken, die Gruppen der Zivilgesellschaft und die Einrichtungen, welche den Rechtsstaat verteidigen.“</p>
<p>Ich benötige weiter kein einziges Wort mehr, um das Wesen einer schmerzhaft traurigen Situation auszudrücken.</p>
<p>Die Realität ist die, dass viele junge Mittelamerikaner vom Imperialismus dazu geführt worden sind, eine unerbittliche und in zunehmendem Maße unüberwindbare Grenze zu überqueren, bzw. Dienste in den Millionen-schweren Banden der Drogenhändler zu leisten.</p>
<p>Und ich frage mich: Wäre nicht solch ein Adjustment-Act-Gesetz, wie es vor knapp einem halben Jahrhundert zur Bestrafung von Kuba erfunden wurde, aber angewandt auf alle Lateinamerikaner gerechter? Wird die Anzahl derjenigen weiter bis ins Unendliche anwachsen, die bei dem Versuch umkommen, die Grenze zu den Vereinigten Staaten zu überqueren, und die der Zehntausenden die jedes Jahr in jenen Völkern sterben, denen Sie eine „Gleichberechtigte Partnerschaft“ anbieten?</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-101320 firma" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/03/firma-de-fidel-25-de-marzo-de-2011-300x171.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz<br />
25. März 2011<br />
20:46 Uhr</strong></p>
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		<title>Was in Wirklichkeit Mit Der „Gleichberechtigten Partnerschaft“ Beabsichtigt Wird</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 01:52:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
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		<description><![CDATA[Der gestrige Tag war lang. Von Mittag an habe ich das Auf und Ab von Obama in Chile verfolgt, genauso wie ich es am Vortag mit seinen Abenteuern in der Metropole von Rio de Janeiro getan hatte. Jene Stadt hatte in einer glänzenden Herausforderung Chicago in seinem Streben, Austragungsort der Olympiade von 2016 zu werden, besiegt, als der neue Präsident der Vereinigten Staaten und Friedensnobelpreisträger ein Nachahmer von Martin Luther King schien.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der gestrige Tag war lang. Von Mittag an habe ich das Auf und Ab von Obama in Chile verfolgt, genauso wie ich es am Vortag mit seinen Abenteuern in der Metropole von Rio de Janeiro getan hatte. Jene Stadt hatte in einer glänzenden Herausforderung Chicago in seinem Streben, Austragungsort der Olympiade von 2016 zu werden, besiegt, als der neue Präsident der Vereinigten Staaten und Friedensnobelpreisträger ein Nachahmer von Martin Luther King schien.</p>
<p>Niemandem war bekannt, wann er in Santiago de Chile ankommen würde und was ein Präsident der Vereinigten Staaten dort tun würde, wo einer seiner Vorgänger das schmerzhafte Verbrechen begangen hatte, den Sturz und den Tod seines heroischen Präsidenten, schreckliche Folterungen und die Ermordung von Tausenden von Chilenen  auszulösen.</p>
<p>Ich versuchte meinerseits, gleichzeitig jene Nachrichten zu verfolgen, die über die Tragödie von Japan und den brutalen,  gegen Libyen ausgelösten Krieg eintrafen, während der illustre Besucher in jener Region der Welt, wo der Reichtum am schlechtesten verteilt ist, die “gleichberechtigte Partnerschaft“ verkündete.</p>
<p>Bei so vielen Dingen auf einmal habe ich nicht so ganz aufgepasst und deshalb nichts von dem opulenten Bankett mit hunderten von Personen gesehen, bei dem Delikatessen serviert wurden, mit denen die Natur die Meere versehen hat. Wenn dasselbe in einem Restaurant von Tokio, wo bis zu 300.000 Dollar für einen frischen Gemeinen Tunfisch gezahlt wird, stattgefunden hätte, dann hätte man bis zu 10 Millionen Dollar zusammenbekommen.</p>
<p>Das war zuviel Arbeit für einen jungen Menschen meines Alters. Ich habe eine kurze Reflexion geschrieben und danach lange geschlafen.</p>
<p>Heute Morgen fühlte ich mich frisch. Mein Freund würde nicht vor Mittag in El Salvador ankommen. Ich bat um die Agenturmeldungen, Internet-Artikel und andere, kürzlich eingetroffene Materialien.</p>
<p>So sah ich zuerst, dass die Agenturmeldungen durch meine Schuld dem viel Bedeutung beigemessen hatten, was ich in Bezug auf das Amt des Ersten Parteisekretärs gesagt hatte, und ich werde das so kurz als möglich erläutern. Dadurch, dass ich mich auf die “gleichberechtigte Partnerschaft” von Barack Obama konzentriert hatte, eine historisch so relevante Angelegenheit – und ich meine das ernst -, hatte ich nicht einmal daran gedacht, dass im kommenden Monat der Parteitag stattfinden wird.</p>
<p>Meine Haltung zum Thema war grundlegend logisch. Als ich den Ernst meines Gesundheitszustandes begriff, habe ich das getan, was meiner Meinung nach damals, als ich den schmerzhaften Unfall in Santa Clara erlitten hatte, nicht notwendig gewesen war. Die Behandlung nach dem Sturz war hart, aber mein Leben schwebte nicht in Gefahr.</p>
<p>Im Gegensatz dazu war jedoch zu jenem Zeitpunkt, als ich jenen Appell vom 31. Juli schrieb, für mich offensichtlich, dass der Gesundheitszustand äußerst kritisch war.</p>
<p>So legte ich sofort alle meine öffentlichen Ämter nieder und fügte dem einige Anweisungen hinzu, um der Bevölkerung Sicherheit und Ruhe zu geben.</p>
<p>Die Niederlegung jedes einzelnen meiner Ämter für sich war nicht notwendig.</p>
<p>Die für mich wichtigste Funktion war die des Ersten Parteisekretärs. Wegen der Ideologie und aus Prinzip entspricht jenem politischen Posten in einer revolutionären Etappe die größte Autorität.  Das andere von mir ausgeübte Amt war das des Vorsitzenden des Staatsrats und der Regierung, gewählt von der Nationalversammlung. Für beide Ämter gab es einen Stellvertreter, und das nicht aufgrund der Familienbande, die ich niemals als Quelle für Rechte angesehen habe, sondern beruhend auf der Erfahrung und den Verdiensten.</p>
<p>Den Rang Comandante en Jefe hatte mir der Kampf selbst verliehen, eher eine Sache des Zufalls als von persönlichen Verdiensten. Die Revolution selbst hat in einer späteren Etappe korrekterweise dem Präsidenten &#8211; eine Funktion, die meines Erachtens mit der des Ersten Parteisekretärs verbunden sein sollte -,  die Leitung aller militärischen Einrichtungen übertragen. So muss meiner Meinung nach solch ein Land wie Kuba sein, dass immer ein so bedeutendes Hindernis wie das von den Vereinigten Staaten geschaffene Imperium konfrontieren musste.</p>
<p>Seit dem vorangegangenen Parteitag sind knapp 14 Jahre vergangen. Diese fielen mit der Auflösung der UdSSR und des Sozialistischen Lagers zusammen, mit der Sonderperiode und meiner eigenen Krankheit.</p>
<p>Als ich nach und nach teilweise meine Gesundheit wiedererlangte, ist mir absolut nicht die Idee gekommen bzw. habe ich absolut nicht die Notwendigkeit gesehen, der Förmlichkeit halber ausdrücklich von irgendeinem Amt zurückzutreten. In jenem Zeitraum akzeptierte ich die Ehre, als Abgeordneter zur Nationalversammlung gewählt zu sein, da das persönliche Erscheinen dort nicht erforderlich war, und so konnte ich mit dieser Ideen austauschen.</p>
<p>Da ich mehr Zeit als je zum Beobachten und mich zu informieren habe, und um bestimmte Standpunkte darzulegen, werde ich bescheiden meine Pflicht im Kampf um jene Ideen erfüllen, die ich während meines bescheidenen Lebens verteidigt habe.</p>
<p>Die Leser möchten mir bitte die für diese Erläuterung aufgewandte Zeit verzeihen, die genannten Umstände haben mich dazu gezwungen.</p>
<p>Die wichtigste Angelegenheit, das habe ich nicht vergessen, ist das ungewöhnliche Bündnis zwischen Millionären und Hungernden, welches der illustre Präsident der Vereinigten Staaten vorschlägt.</p>
<p>Die gut Informierten – jene, denen z. B. die Geschichte der Hemisphäre bekannt ist, ihre Kämpfe, oder sogar nur allein der Kampf des Volkes von Kuba zur Verteidigung der Revolution gegenüber dem Imperium, das, wie Obama selbst anerkennt, länger gedauert hat als “seine eigene Existenz” -, werden sicherlich über seinen Vorschlag erstaunt sein.</p>
<p>Es ist bekannt, dass der jetzige Präsident die Worte sehr gut miteinander zu verknüpfen versteht, Umstände, die ihm neben der Wirtschaftskrise, der zunehmenden Arbeitslosigkeit, dem Verlust von Wohnungen und dem Tod von US-Soldaten in den stupiden Kriegen von Bush geholfen haben, den Sieg zu erreichen.</p>
<p>Nachdem ich ihn so gut beobachtet habe, würde ich mich nicht wundern, wenn er der Autor des lächerlichen Titels wäre, auf den das Gemetzel in Libyen getauft wurde: „Odyssee des Tagesanbruchs“, das den Staub der Überreste von Homer und jener anderen erzittern ließ, welche dazu beigetragen haben, die Legende der berühmten griechischen Gedichte zu schmieden. Obwohl ich zugebe, dass der Titel vielleicht eine Schöpfung der militärischen Führung ist, denen die tausenden Atomwaffen  unterstehen, mit denen auf einen einfachen Befehl des Nobelpreisträgers hin unserer Gattung das Ende bereitet werden kann.</p>
<p>Von seiner Rede an die Weißen, Schwarzen, Indios, Mestizen und Nicht-Mestizen, Gläubigen und Nicht-Gläubigen von den Amerikas, die er im Kulturzentrum des Palastes La Moneda gehalten hat, haben die US-Botschaften überall wortgetreue Kopien verteilt, und er wurde übersetzt und über Chile TV und  CNN verbreitet, und ich kann mir vorstellen, über andere Sender in anderen Sprachen.</p>
<p>Sie war in jenem Stil gehalten wie die im ersten Jahr seiner Regierungszeit in Kairo, der Hauptstadt seines Freundes und Verbündeten Hosni Mubarak, über dessen dem Volk entwendete Dollar in zweistelliger Millionenhöhe anzunehmen ist, dass dies einem Präsidenten der Vereinigten Staaten bekannt war.</p>
<p>“…Chile hat gezeigt, dass es keinen Grund für uns gibt, in Rassen […]  bzw. ethnische Konflikte getrennt zu sein”, versicherte er; auf diese Art und Weise wurde das amerikanische Problem verschwinden lassen.</p>
<p>Er besteht fast sofort wie besessen auf „…diesem wunderbaren Ort, wo wir uns befinden, wenige Schritte von dem entfernt, wo Chile vor wenigen Jahrzehnten seine Demokratie verloren hat…“ Alles, nur nicht den Putsch nennen, den Mord an dem grundanständigen General Schneider, oder den ruhmreichen Namen von Salvador Allende, so, als ob die Vereinigten Staaten absolut nichts damit zu tun hätten.</p>
<p>Der große Dichter Pablo Neruda, dessen Tod durch den verräterischen Putsch beschleunigt worden ist, wurde mehr als einmal genannt, in diesem Fall, um auf sehr schöne poetische Art und Weise zu behaupten: unsere vorrangigen &#8220;Sterne&#8221; sind der “Kampf” und die “Hoffnung”. Weiß Obama nicht, dass Pablo Neruda Kommunist war, Freund der Kubanischen Revolution, ein großer Bewunderer von Simón Bolivar, welcher alle hundert Jahre neu geboren wird, und dass er den Heroischen Guerillakämpfer Ernesto Guevara inspirierte?</p>
<p>Fast seit Beginn von Barack Obamas Botschaft war ich erstaunt über seine tiefgründigen Geschichtskenntnisse. Irgendein verantwortungsloser Berater hat vergessen, ihm zu erklären, dass Neruda Mitglied der Kommunistischen Partei Chiles war. Nach anderen  Absätzen ohne viel Bedeutung gibt er Folgendes zu: „Ich weiß, dass ich nicht der erste US-Präsident bin, der einen neuen Geist der Zusammenarbeit mit unseren lateinamerikanischen Nachbarn verspricht. Ich weiß, dass die Vereinigten Staaten diese Region manchmal ausgeschlossen haben.“</p>
<p>„…Lateinamerika ist weder der alte Stereotyp einer Region in ständigem Konflikt noch der in unendlichen Zyklen der Armut gefangen gehaltene.“</p>
<p>„In Kolumbien haben große Opfer seitens der Bürger und der Sicherheitskräfte solch ein Sicherheitsniveau wiederhergestellt, das dort seit Jahrzehnten nicht zu sehen war.“ Dort hat es nie auch nur Drogenhandel, paramilitärische Einheiten bzw. geheime Friedhöfe gegeben.</p>
<p>In seiner Rede sind weder die Arbeiterklasse noch die landlosen Bauern existent, auch nicht die Analphabeten, die Säuglings- und Müttersterblichkeit, diejenigen, die das Augenlicht verlieren oder Opfer solcher Parasiten wie dem Chagas-Erreger sind, oder von auf solchen Bakterien wie dem Cholera-Erreger beruhenden Krankheiten.</p>
<p>„Von Guadalajara bis Santiago und São Paulo gibt es eine MITTELSCHICHT, die mehr von sich selbst und von ihrer Regierung fordert”, sagte er.</p>
<p>“Als ein Putsch in Honduras die demokratische Entwicklung bedrohte, haben die Länder der Hemisphäre sich einmütig auf die Interamerikanische Demokratie-Charta berufen, was dazu beigetragen hat, die Grundlagen für die Rückkehr zum Rechtsstaat zu legen.&#8221;</p>
<p>Der echte Grund für die wunderbare Rede von Obama kommt unbestreitbar auf der Hälfte seiner Botschaft und mit seinen folgenden eigenen Worten zum Ausdruck: „Allein Lateinamerika wird erneut bedeutsamer für die Vereinigten Staaten, besonders für unsere Wirtschaft,  werden. […]  Wir kaufen mehr seiner Erzeugnisse und Dienstleistungen als jedes andere Land, und wir investieren mehr in dieser Region als jedes andere Land. […] wir exportieren nach Lateinamerika dreimal mehr als nach China. Unsere Exporte in diese Region… nehmen schneller zu, als die in alle anderen Regionen der Welt…” So kann möglicherweise daraus abgeleitet werden, dass “die Vereinigten Staaten so viel besser florieren  werden, je besser Lateinamerika florieren wird.”</p>
<p>Weiter widmet er den realen Tatsachen folgende geistlose Worte:</p>
<p>„Aber seien wir offen und geben wir auch zu […]  dass der Fortschritt des amerikanischen Kontinents nicht ausreichend schnell vonstatten geht. Zumindest nicht für die Millionen, die unter der Ungerechtigkeit und der äußersten Armut leiden. Oder für die Kinder in den Elendsvierteln und Slums, die nur dieselben Möglichkeiten haben möchten, die die anderen haben.“</p>
<p>„Die politische und wirtschaftliche Macht ist all zu oft in den Händen von Wenigen konzentriert, anstelle der Mehrheit zu dienen”, sagte er wörtlich.</p>
<p>„Wir sind nicht die erste Generation, die sich diesen Herausforderungen stellt. Vor genau 50 Jahren hat Präsident John F. Kennedy eine ehrgeizige Allianz für den Fortschritt vorgeschlagen.“</p>
<p>„Die Herausforderung des Präsidenten Kennedy hält an: ‚eine Erdhalbkugel zu erbauen, wo alle [Völker] die Hoffnung auf ein angemessenes Lebensniveau haben und alle ihr Leben mit Würde und Freiheit führen können’.“</p>
<p>Es ist erstaunlich, dass er jetzt mit dieser plumpen Geschichte kommt, die eine Beleidigung für die menschliche Intelligenz ist.</p>
<p>Er hatte keine andere Wahl, als unter den großen Katastrophen ein Problem zu erwähnen, das durch den riesigen US-Markt und mit Mordwaffen jenes Landes hervorgerufen wird: „Die Banden von Kriminellen und Drogenhändlern sind nicht nur eine Bedrohung für die Sicherheit der Bürger, sondern auch eine Bedrohung für die Entwicklung, da sie die für die Wirtschaft nötigen Investitionen abschrecken. Sie sind auch eine direkte Bedrohung für die Demokratie, weil sie die Korruption fördern, die die Einrichtungen von innen her unterminiert.“</p>
<p>Später fügte er widerwillig hinzu: „Aber niemals werden wir die Attraktivität der Drogenkartelle und Banden beseitigen, solange wir nicht die sozialen und wirtschaftlichen Kräfte konfrontieren, die die Kriminalität schüren. Wir müssen die vulnerablen Jugendlichen erreichen, bevor sie auf die Drogen oder die Kriminalität zurückgreifen.“</p>
<p>„Als Präsident habe ich klar geäußert, dass wir in den Vereinigten Staaten unsere Verantwortung für die durch die Drogen verursachte Gewalt akzeptieren. Die Nachfrage nach Drogen, einschließlich derjenigen in den Vereinigten Staaten, beschleunigt diese Krise. Deswegen haben wir eine neue Strategie für die Drogenbekämpfung entwickelt, die auf die Verringerung der Nachfrage nach Drogen durch Bildung, Prävention und Behandlung konzentriert ist.“</p>
<p>Was er nicht sagte ist, dass in Honduras 76 Menschen je 100.000 Einwohnern aufgrund der Gewalt sterben, 19 Mal mehr als in Kuba, wo dieses Problem, trotz der Nähe der Vereinigten Staaten, praktisch kaum existiert.</p>
<p>Nach ein paar ähnlichen solchen Nichtigkeiten, wie zum Beispiel über die Waffen, die sie auf dem Weg nach Mexiko beschlagnahmen, ein Abkommen des Pazifik-Raums, die Interamerikanische Entwicklungsbank, mit der sie sich gemäß seiner Aussage bemühen, den &#8220;Microfinance Growth Fund for the Americas&#8221; (Wachstumsfonds durch Mikrofinanzierung für die Amerikas) zu erhöhen sowie die Schaffung neuer &#8220;Pathways to Prosperity&#8221; (Wohlstandswege) zu versprechen und andere geschwollene Begriffe, die er auf Englisch und Spanisch sagte, kam er zu seinen unsinnigen Versprechungen über die Einheit der Hemisphäre zurück und versuchte, die Zuhörer mit den Risiken des Klimawandels zu beeindrucken.</p>
<p>Obama fügte hinzu: „Wenn jemand Zweifel an der Dringlichkeit des Klimawandels hat, braucht der nur den amerikanischen Kontinent von innen anzublicken, von den schweren Stürmen in der Karibik bis zum Abschmelzen von Gletschern in den Anden und dem Verlust von Wäldern und Ackerland in der gesamten Region.“ Ohne den Mut zu haben anzuerkennen, dass sein Land der Hauptverantwortliche dieser Tragödie ist.</p>
<p>Er erklärte, dass er stolz darauf sei zu verkünden „&#8230; dass die USA mit Partnern in der Region arbeiten, darunter des privaten Sektors, um  die Anzahl der US-Studenten in Lateinamerika um 100.000 zu erhöhen und in 100.000 die Anzahl der lateinamerikanischen Studenten in den Vereinigten Staaten.“ Es ist reichlich bekannt, was das Studium der Medizin oder eines anderen Studiengangs in jenem Land kostet, sowie der schamlose, von den Vereinigten Staaten ausgeübte Brain-Drain.</p>
<p>Er hat viel geredet, um schließlich eine Lobrede auf die OAS zu halten, welche Roa „Ministerium der Yankee-Kolonien“ genannt hat, als er mit dieser denkwürdigen Anklage unseres Vaterlandes bei den Vereinten Nationen informierte, dass die US-Regierung am 15. April 1961 mit B-26-Bombern, die mit  kubanischen Insignien bemalt waren, unser Hoheitsgebiet angegriffen hatte; eine beschämende Tatsache, die sich in 23 Tagen zum 50. Male jährt.</p>
<p>So dachte er, dass alles vollkommen vorbereitet sei, um das Recht zu verkünden, die Ordnung in unserem Land zu zerrütten.</p>
<p>Ritterlich hat er gestanden, dass „sie jetzt erlauben, dass die US-Amerikaner Geldüberweisungen nach Kuba senden, um den Menschen in Kuba eine gewisse wirtschaftliche Hoffnung sowie auch mehr Unabhängigkeit von den Behörden zu geben.“</p>
<p>„&#8230; wir werden weitere Wege suchen, um die Unabhängigkeit des kubanischen Volkes zu erhöhen, da es Recht auf die gleiche Freiheit wie alle anderen in dieser Hemisphäre hat.“</p>
<p>Dann gestand er, dass die Blockade Kuba schadet und der Wirtschaft Ressourcen entzieht. Warum gesteht er nicht, dass die Absichten von Eisenhower und das erklärte Ziel der Vereinigten Staaten, als sie sie verhängten, waren, das kubanische Volk durch Verhungern zu besiegen?</p>
<p>Warum hält es sich? Wie viel Milliarden US-Dollar beträgt schon die von den Vereinigten Staaten an unser Land zu zahlende Entschädigung? Warum behalten sie weiterhin die 5 heroischen kubanischen Antiterroristen im Gefängnis? Warum wendet man das Gesetz Adjustment Act nicht auf alle Lateinamerikaner an, statt zu erlauben, dass Tausende von ihnen an der Grenze zu Mexiko, welche diesem Land nach dem Entreißen von mehr als der Hälfte seines Territoriums aufgezwungenen wurde, sterben oder verletzt werden?</p>
<p>Ich bitte den Präsidenten der Vereinigten Staaten, meine Offenheit zu entschuldigen.</p>
<p>Ich hege keine feindseligen Gefühle gegen ihn oder sein Volk.</p>
<p>Ich erfülle meine Pflicht, meine Meinung über die „gleichberechtigte Partnerschaft“ darzulegen.</p>
<p>Die Vereinigten Staaten werden nichts mit der Schaffung und Förderung eines Söldner-Berufes gewinnen. Ich kann Ihnen versichern, dass die besten und am besten vorbereiteten Jugendlichen unseres Landes, die das Studium an der Universität für Informationswissenschaften absolviert haben, viel mehr über Internet und Computertechnik als der Nobelpreisträger und Präsident der Vereinigten Staaten wissen.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.cubadebate.cu/wp-content/uploads/2011/03/firma-de-fidel-22-de-marzo-de-2011-300x184.png" alt="" width="300" height="184" /></p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz</strong><br />
<strong>22. März 2011</strong><br />
<strong> 21:17 Uh</strong>r</p>
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		<title>Meine Stiefelchen Drücken Mich</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 19:16:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reflexionen von Fidel]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
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		<category><![CDATA[Salvador Allende]]></category>
		<category><![CDATA[US-Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Während in Japan die verunglückten Meiler radioaktive Gase abgeben und Flugzeuge von monströser Gestalt und Atom-U-Boote ferngesteuerte tödliche Geschosse auf Libyen, ein nordafrikanisches Land der Dritten Welt von knapp 6 Millionen Einwohnern, abwerfen, erzählte Barack Obama den Chilenen so eine Geschichte, wie ich sie als 4jähriger hörte: „Meine Stiefelchen drücken mich, meine Strümpfe lassen mich schwitzen; aber den Kuss, den du mir gegeben hast, den führe ich im Herzen mit mir“.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Während in Japan die verunglückten Meiler radioaktive Gase abgeben und Flugzeuge von monströser Gestalt und Atom-U-Boote ferngesteuerte tödliche Geschosse auf Libyen, ein nordafrikanisches Land der Dritten Welt von knapp 6 Millionen Einwohnern, abwerfen, erzählte Barack Obama den Chilenen so eine Geschichte, wie ich sie als 4jähriger hörte: „Meine Stiefelchen drücken mich, meine Strümpfe lassen mich schwitzen; aber den Kuss, den du mir gegeben hast, den führe ich im Herzen mit mir“.</p>
<p>Einige seiner Zuhörer in jenem „Centro Cultural“ von Santiago de Chile blieben sprachlos.</p>
<p>Als der Präsident nach der Erwähnung des treulosen Kuba in Erwartung von stürmischem Applaus ungeduldig das Publikum anschaute, folgte ein eisiges Schweigen.  Hinter ihm – was für ein verflixter Zufall – befand sich, an der Seite der anderen lateinamerikanischen Flaggen, eben auch die von Kuba.</p>
<p>Wenn er eine Sekunde über seine rechte Schulter geschaut hätte, wäre ihm wie ein Schatten das Symbol jener Revolution auf der rebellischen Insel ins Auge gefallen, welche sein mächtiges Land zerstören wollte, aber nicht konnte.</p>
<p>Jegliche Person, die erwarten würde, dass die Völker Unseres Amerikas den 50. Jahrestag der Söldnerinvasion auf die Schweinebucht applaudieren würden, oder 50 Jahre grausamer Wirtschaftsblockade gegenüber einem Bruderland, 50 Jahre der Bedrohungen und Terror-Anschläge, die tausende Opfer gekostet haben, 50 Jahre Mordpläne gegen die historischen Führungspersönlichkeiten des Prozesses, dann wäre diese ohne Zweifel außerordentlich optimistisch.</p>
<p>Ich fühlte mich mit seinen Worten angesprochen.</p>
<p>Ich habe der Revolution tatsächlich lange Zeit meine Dienste geleistet, aber ich habe niemals Risiken gescheut bzw. in der Verfassung enthaltene Prinzipien oder ideologische bzw. ethische Grundsätze verletzt; ich bedauere, nicht mehr über solch einen Gesundheitszustand zu verfügen, um ihr weiter zu dienen.</p>
<p>Als ich erkrankte, bin ich ohne Zögern von allen meinen staatlichen und politischen Ämtern zurückgetreten, sogar von dem als Erster Parteisekretär, und habe nach dem Appell vom 31. Juli 2006 nie versucht, diese erneut auszuüben, auch nicht, nachdem ich ein Jahr später meine Gesundheit teilweise wiedererlangt hatte, obwohl alle mich freundlich weiterhin so betitelten.</p>
<p>Aber ich bin das, was ich versprochen habe und werde dies weiterhin sein: ein Soldat der Ideen, und zwar solange ich denken bzw. atmen kann.</p>
<p>Als Obama über den Putsch gegen den heroischen Präsidenten Salvador Allende befragt wurde, der wie viele andere von den Vereinigten Staaten gefördert worden war, und über den mysteriösen Tod von Eduardo Frei Montalva, der von Agenten der DINA, einem Geschöpf der US-Regierung, ermordet worden ist, verlor er sein ruhiges Gemüt und begann zu stottern.</p>
<p>Der Kommentar des chilenischen Fernsehens nach seiner Rede, der zum Ausdruck brachte, dass Obama der Hemisphäre schon nichts mehr zu bieten habe, war ohne Zweifel treffend.</p>
<p>Ich, meinerseits, möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich Hass gegen seine Person hege, und noch weniger gegen das Volk der Vereinigten Staaten, dem ich den Beitrag vieler seiner Söhne und Töchter zur Kultur und Wissenschaft anerkenne.</p>
<p>Obama steht jetzt am morgigen Dienstag eine Reise nach El Salvador bevor. Dort wird er recht erfinderisch sein müssen, denn in dieser mittelamerikanischen Brudernation haben jene Waffen und Ausbilder, die das Land von seinem Land bekommen hat, viel Blut vergossen.</p>
<p>Ich wünsche ihm gute Reise und etwas mehr Besonnenheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fidel Castro Ruz</strong></p>
<p><strong>21. März 2011</strong></p>
<p><strong>21:32 Uhr</strong></p>
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