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	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; Bergbau</title>
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		<title>Größer Industriebetrieb für Marmor in Kuba nimmt Produktion für Export wieder auf</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 22:11:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die diesjährige Herstellung von 20.000 Quadratmetern Marmorplatten, die für den Export bestimmt sind, könnte die Rückkehr des in Caitillo in der Provinz Granma gelegenen größten Betriebs zur Verarbeitung dieses Gesteins in den Außenhandel bedeuten.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4477" alt="marmol Granma" src="/files/2019/06/marmol-Granma.jpg" width="300" height="231" />Die diesjährige Herstellung von 20.000 Quadratmetern Marmorplatten, die für den Export bestimmt sind, könnte die Rückkehr des in Caitillo in der Provinz Granma gelegenen größten Betriebs zur Verarbeitung dieses Gesteins in den Außenhandel bedeuten.</p>
<p>Das Kombinat Manuel Hernández Osorio, das zur Unternehmenseinheit Mármoles Oriente gehört hat eine tiefgehende technologische Modernisierung erfahren, die sich aktuell in der abschließenden Phase befindet. Es verfügt über zwei Produktionslinien und bietet die Bedingungen, Blöcke verschiedener Gesteinsarten, die den unterschiedlichen Orten des Landes entnommen wurden, zu akzeptieren.</p>
<p>Der Direktor des Kombinats José Miguel Rodríguez führte gegenüber Granma aus, dass bis jetzt an die 4.000 Quadratmeter Marmor verarbeitet worden seien, darunter roter Rojo Campiña aus Cienfuegos und grauer Gris Siboney aus der Insel der Jugend. Dabei geht man vom Fortschritt bei der Entwicklung des Abbaus im örtlichen Steinbruch Crema Valle aus, um den dortigen Marmor dem Export hinzuzufügen.</p>
<p>Bis zur Festlegung der Märkte durch die zum Bauministerium gehörenden Exportfirma Siboney wird die Fabrik in Granma Produktionen anhäufen, um sofort auf eine mögliche Nachfrage reagieren zu können. Die letzten Lieferungen ins Ausland fanden vor drei Jahren statt.</p>
<p>Rodríguez hob hervor, dass der örtliche, aus dem Steinbruch La Crema stammende Marmor traditionell der kubanische Marmor mit der größten Nachfrage war, und dass das aktuelle Sortiment – besonders die Bodenplatten 40&#215;40 cm – bei nationalen Investitionen im Tourismus, im Gesundheitsbereich und anderen Sektoren eingesetzt würden. Aus diesem Grund hänge seine Eingliederung in den Exportbereich vom Anstieg der Abbauarbeiten ab.</p>
<p>Da die traditionelle Abbaustätte erschöpft sei, habe man vor kurzem einen neuen Steinbruch eröffnet, mit dem im zweiten Halbjahr dieses Jahres die Bedingungen dafür geschaffen seien, ein monatliches Potential von tausend Kubikmeter Gestein zu fördern, von denen das Kombinat allein 850 benötige, was 160 Blöcken zwischen jeweils 15 und 20 Tonnen entspreche.</p>
<p>Die Wiedereingliederung des Kombinats aus Granma in den Exportmarkt, zusammen mit der Suche nach Alternativen für die Nutzung der bei der Herstellung von Baumaterial entstehenden Gesteinsabfälle, sind Teil der Übereinkünfte, die sich aus dem letzten Regierungsbesuchs in der Provinz ergaben und kurzfristig erfüllt werden können. Dies besonders, nachdem die vorgesehenen Investitionen sowohl in der Industrie als auch beim Abbau abgeschlossen sind.</p>
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		<title>Die tiefste Mine und die modernste Fabrik</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2018 18:36:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch wenn das Polymetallische Castellanos Projekt offiziell noch nicht eröffnet wurde, produziert es bereits für den Export. Ein Schiff mit dort erzeugten Blei- und Zinkkonzentraten macht sich alle drei Tage vom Hafen Santa Lucía auf den Weg nach Mariel, von wo aus die Fracht ins Ausland verschickt wird.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3943" alt="Mineria cuba" src="/files/2018/03/Mineria-cuba.jpg" width="300" height="247" />Auch wenn das Polymetallische Castellanos Projekt offiziell noch nicht eröffnet wurde, produziert es bereits für den Export.</p>
<p>Ein Schiff mit dort erzeugten Blei- und Zinkkonzentraten macht sich alle drei Tage vom Hafen Santa Lucía auf den Weg nach Mariel, von wo aus die Fracht ins Ausland verschickt wird.</p>
<p>Zur Zeit sind es 33 Container pro Fahrt, die etwa 700 Tonnen enthalten, aber wenn in diesem Monat ein Hafenkran installiert ist, werden sich diese Zahlen verdoppeln.</p>
<p>In der Mine und in der Fabrik wird 24 Stunden am Tag gearbeitet.</p>
<p>Es war am Vormittag, als wir das Interview mit dem Geschäftsführer des Joint-Venture Unternehmens Minera Caribe S.A. (Emincar), der das Castellanos Projekt leitet, führten, aber er versicherte uns, dass wenn wir am frühen Morgen gekommen wären, der Betrieb um uns herum der gleiche gewesen wäre.</p>
<p>Von einer Erhöhung aus, die die Grenze der Erzlagerstätte markiert, erklärt uns der Ingenieur Carlos Fuentes, dass man, um an das Erz zu kommen, über drei Millionen Kubikmeter unbrauchbares Gestein bewegen musste.</p>
<p>Das bedeutet, dass man einen Berg von 114 Metern abtragen musste, um an das Gestein zu kommen, das Blei und Zink enthält.</p>
<p>Unten, auf einer schwärzlichen Erde, sind die Bagger und Bulldozer immer weiter dabei den ersten Steinbruch des Vorkommens abzubauen, dem man den Namen Farallones gegeben hat.</p>
<p>Zur Zeit arbeitet man 42 Meter über dem Meeresspiegel und man geht immer tiefer. Nach Ende dieser Etappe des Projekts, innerhalb von 11 Jahren, werden die Operationen wenigstens 106 Meter bewältigt haben.</p>
<p>Castellanos wird so zur tiefsten Tagebaumine des Landes.</p>
<p>„ Wenn man das von Beginn der Arbeiten berechnet, werden es über 200 Meter sein, die wir in die Tiefe gehen“, sagte Carlos und er fügt hinzu, dass für die Streckenführung der Zugangswege und bei der Hangsicherung viel Professionalität gefragt sei, um Einstürze zu vermeiden.</p>
<p>„Wir haben es hier mit einer schwierigen Mine zu tun“, warnt er.</p>
<p>Carlos kommt aus Moa und ist von der beruflichen Herausforderung motiviert, die ein Projekt wie Castellanos darstellt.</p>
<p>„Dort, in Moa, gibt es große Vorkommen und sie werden horizontal abgebaut. Die höchste Tiefe ist dort etwa 10 Meter. Hier aber geht man vertikal vor. Das ist die erste Erfahrung, die man in unserem Land mit dieser Art Bergbau macht. Außerdem ist es ein polymetallisches Vorkommen, in dem es neben Blei und Zink Gesteine gibt, die du nur im Studium kennengelernt hast.“</p>
<p>MIT VOLLER KRAFT</p>
<p>Wie von Anfang an geplant, wurde Castellanos nach einer kolossalen Investition von 272 Millionen Dollar im Juli letzten Jahres in Betrieb genommen und begann drei Monate später mit der Lieferung von Blei- und Zinkkonzentraten.</p>
<p>Das Produktionsniveau ist ab dann progressiv angestiegen. Ingenieur Eusebio Hernández erklärt, dass im Januar 60.000 Tonnen Erz bearbeitet worden seien, im Februar bereits 73.000, im März gehe man von 78.000 Tonnen aus und im April rechne man damit, die 83.000 Tonnen pro Monat zu erreichen.</p>
<p>„Zum jetzigen Zeitpunkt kommen stündlich zwischen 135 und 140 Tonnen in die Fabrik, aber diese Zahl soll auf 160 ansteigen; das ist die für diese Fabrik vorgesehene Kapazität. Wir sind noch in der Etappe die technologischen Parameter zu optimieren“, führt er weiter aus.</p>
<p>Seit im Dezember mit den Exporten begonnen wurde, bis Ende Februar haben 7.532 Tonnen Bleikonzentrate und 17.442 Tonnen Zinkkonzentrate die Fabrik verlassen.</p>
<p>Wie der Emincar Geschäftsführer sagte, sind in der Castellanos Lagerstätte Reserven für 11 Jahre vorhanden und in der Nähe, etwa 1,5 km entfernt, gebe es ein noch größeres Vorkommen (Santa Lucía), das eine Ausdehnung der Lebensdauer der Fabrik um weitere 14 Jahre ermögliche.</p>
<p>Für ein Gebiet mit großer Bergbautradition, für das der Verfall der Preise für Metall und die hohen Produktionskosten in den 90er Jahren bis zu Beginn von 2000 zu einer völligen Einstellung der Arbeit geführt hat, ist mit der Inbetriebnahme des Werks ein Traum in Erfüllung gegangen.</p>
<p>Das sagt Yovani Núñez, einer der vielen Bewohner der Region im Norden Pinar del Rios, der nach der Schließung der Mine gezwungen war, den Beruf zu wechseln.</p>
<p>„Insgesamt war ich sieben Jahre außerhalb dieses Sektors, aber ich habe mich immer über das Projekt auf dem Laufenden gehalten, denn das ist, was ich studiert habe und was ich gerne mache“, erzählt Yovani.</p>
<p>Nach seinerm Abschluss als metallurgischer Ingenieur hat er im Gold, im Kupfer und in der Sulfometallfabrik von Santa Lucía gearbeitet, aber keine der damals gemachten Erfahrungen gleiche Castellanos. „Das hier ist viel größer und auch viel schwieriger“, sagt er.</p>
<p>Hinter ihm, in einem Saal mit verschiedenen Monitoren, überwacht ein Spezialist die Prozesse, die in der riesigen Installation stattfinden.</p>
<p>„Alles wird von hier aus kontrolliert“, erklärt Eusebio Hernández, „die Inbetriebnahme der Pumpe, die Dosierung der Reagenzien, man interpetiert die Werte und wenn man irgendeinen technologischen Parameter korrigieren muss, gibt man das an das entsprechende Personal weiter.</p>
<p>Im Bereich Bergbau ist das die erste vollautomatisierte Fabrik“, fügt er hinzu.</p>
<p>So liefert nach über einem Jahrhundert des Bergbaus im Norden Pinar del Rios das Polymetallprojekt Castellanos neue Beiträge zur Geschichte dieser Region, mit dem tiefsten Tagebauabbau Kuba, der modernsten Fabrik und wer weiß, welche Neuerung sich noch auf diesem Weg ergibt.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Kuba treibt seine Bergbauindustrie voran</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/news/2018/02/21/kuba-treibt-seine-bergbauindustrie-voran/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Feb 2018 17:55:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Bergbauunternehmen Camagüey hat große Perspektiven für den Abbau von Mineralien, die reich an Silber und Gold sind und für die Nutzung von mineralhaltigen medizinischen Heilwässern, besonders in den Provinzen Ciego de Ávila, Camagüey und Las Tunas.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3886" alt="mineria Cuba" src="/files/2018/02/mineria-Cuba.jpg" width="300" height="240" />Das Bergbauunternehmen Camagüey hat große Perspektiven für den Abbau von Mineralien, die reich an Silber und Gold sind und für die Nutzung von mineralhaltigen medizinischen Heilwässern, besonders in den Provinzen Ciego de Ávila, Camagüey und Las Tunas.</p>
<p>Wie Prensa Latina berichtet sind die Vorkommen Chrom Camagüey, Gold Jacinto und Gold Golden Hill wichtige Lagerstätten unter der Verantwortung dieses Unternehmens, wo große Investitionen getätigt wurden.</p>
<p>Nachdem das Projekt in Zusammenarbeit mit der Bolivarischen Alternative für die Völker Amerikas seit 2011 in Golden Hill, Jobabo, in der Provinz Las Tunas in die Wege geleitet wurde, hat das kubanische Unternehmen die geologische Forschung, die Ausbeutung, die Verarbeitung, den Transport und die Vermarktung von Mineralien dieser Art perfektioniert.</p>
<p>Für die Erforschung des Geländes und für das Labor, für die Bohrung und die Ausbeutung der Vorkommen seien Ausrüstungen hoher Technologie erforderlich, erklärte die Präsidentin der kubanischen Gesellschaft für Geologie Ofelia Pérez in Camagüey. Die Blockade durch die Vereinigten Staaten verhindere jedoch bessere Investitionen in die Vorkommen.</p>
<p>Im Fall von Golden Hill haben die Fachleute einen Ausbeutungszeitraum von einem Jahrzehnt berechnet und man geht davon aus, dass man im Jahr 2018 etwa 111 kg Gold gewinnen wird.</p>
<p>Auch wenn hier weltweit gesehen nicht so viel Gold exportiert und vermarktet wird, so ermöglichen diese Vorkommnisse Kuba aber in einem Moment Gewinne zu machen, in dem die Feinunze Gold auf dem internationalen Markt mit 1.300 US-Dollar gehandelt wird.</p>
<p>Der Unternehmenszweig Chrom Camagüey hat seinen Betrieb in La Victoria eingerichtet und dessen Extraktionsarbeit gehört wegen der hohen Qualität des dortigen Minerals zur besten des Landes.</p>
<p>Gold Jacinto ist noch dabei ausgiebig zu erforschen, welche Möglichlichkeiten diese Lagerstätte eröffnen könnte.</p>
<p>Zu den Industriezweigen die von der Goldgewinnung profitieren, gehören die Elektro- und Glasindustrie sowie die Luftfahrt- und Computerindistrie.</p>
<p><strong>(Granma)</strong></p>
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		<title>Warum Proteste von Bergarbeiterkooperativen in Bolivien?</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2016 20:50:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Benutzung von Kooperativen durch transnationale Unternehmen mit der Absicht, Boliviens Bodenschätze zu privatisieren und zu kontrollieren, sei der wahre Hintergrund für die jüngsten gewaltsamen Proteste, versicherte am gestrigen Sonntag der Minister Carlos Romero. Er sagte außerdem, dass der Mord am Stellvertretenden Minister für Inneres und die Polizei Rodolfo Llanes Teil einer konspirativen und auf Staatsstreich ausgerichteten Mobilisierung sei, die dazu dienen solle, die Institutionalität des Staates zu untergraben und das Regime der Privatisierung der natürlichen Ressourcen wiederherzustellen, heißt es bei PL.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3390" alt="Bolivia mineros, protestas" src="/files/2016/08/Bolivia-mineros-protestas.jpg" width="300" height="174" />Die Benutzung von Kooperativen durch transnationale Unternehmen mit der Absicht, Boliviens Bodenschätze zu privatisieren und zu kontrollieren, sei der wahre Hintergrund für die jüngsten gewaltsamen Proteste, versicherte am gestrigen Sonntag der Minister Carlos Romero.</p>
<p>Er sagte außerdem, dass der Mord am Stellvertretenden Minister für Inneres und die Polizei Rodolfo Llanes Teil einer konspirativen und auf Staatsstreich ausgerichteten Mobilisierung sei, die dazu dienen solle, die Institutionalität des Staates zu untergraben und das Regime der Privatisierung der natürlichen Ressourcen wiederherzustellen, heißt es bei PL.</p>
<p>In einem speziellen Wortbeitrag analysierte der Regierungschef ausführlich den Ursprung des Konflikts mit den Minenkooperativen, indem er Beweise für mangelnde Dialogbereitschaft dieses Sektors vorlegte trotz der verstärkten Aufrufe seitens der Regierung, in Verhandlungen zu treten.</p>
<p>In gleicher Weise zeigte er Beweise für die Manipulation durch die Medien auf, die das Ziel verfolgten, Verwirrung in der öffentlichen Meinung über die Essenz des Konflikts zu stiften und das Szenarium von Gewalt und Straßenblockaden zu rechtfertigen, das sich seit Anfang des Monats aufgebaut hat.</p>
<p>Wenn man die Menge an Sprengkörpern betrachte, die allein in Panduro, dem Hauptschauplatz der Auseinandersetzungen etwa 185 km von La Paz entfernt, zusammengekommen sei, so lasse dies keinen anderen Schluss zu als den, dass man es mit einer Konfrontationsstrategie zu tun habe, die Hunderte von Toten billigend in Kauf nehme.</p>
<p>Außerdem töte eine Bewegung, die Rechte einfordere, keinen Staatsbeamten; keine solche Bewegung würde jemanden entführen, foltern und ermorden, wie es kürzlich mit dem Stellvertretenden Minister Llanes geschehen ist.</p>
<p>Auch erinnerte Romero daran, dass lange vor der Unterzeichnung des aktuellen Bergbaugesetzes einige Minenkooperativen bereits 31 Verträge mit Privatunternehmen geschlossen hatten.</p>
<p>Wie Präsident Evo Morales im Vorfeld der Unruhen bereits gesagt habe, handelte es sich dabei um “Unternehmen, die als Kooperativen getarnt waren”.</p>
<p>Mit über 50 Arten von Mineralien ragt das Land heraus in der Förderung von Zinn, Silber, Kupfer, Wolfram, Antimon, Zink, Gold, wertvollen Steinen wie dem „Bolivianita“, der nur in Bolivien vorkommt, das außerdem die größten Reserven an Lithium des gesamten Planeten besitzt.</p>
<p>Unterdessen informierte die Richterin Ana Dorado darüber, dass sie verfügt habe, sechs Minenarbeiter, die beschuldigt werden, die geistigen und materiellen Urheber des Mordes an Llanes zu sein, in Vorbeugehaft zu nehmen.</p>
<p>Dorado erklärte vor der Presse in der über La Paz gelegenen Stadt El Alto, dass fünf von ihnen im Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses von Chonchocoro einsitzen, während sich der Sechste in Patacamaya in Verwahrung befindet.</p>
<p>Unter den Verhafteten ist der Führer der Nationalen Föderation der Minenkooperativen (Fencomin) Carlos Mamani Copa. Er gehört zu denen, die in das Hochsicherheitsgefängnis überstellt wurden.</p>
<p><strong>(Prensa Latina)</strong></p>
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