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	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; Algier</title>
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		<title>Raúl: „Wir stehen Algerien zur Seite und unterstützen es“</title>
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		<pubDate>Tue, 05 May 2015 19:33:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Algier]]></category>
		<category><![CDATA[Raul Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter den in diesen Tagen behandelten Themen erwähnte Raúl das Interesse beider Seiten an der Herstellung von Impfstoffen und Arzneimitteln sowie an der weiteren Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich. Am Montagnachmittag empfing der algerische Präsident Abdelaziz Bouteflika in seiner offiziellen Residenz den kubanischen Präsidenten Raúl Castro Ruz, der mit seinen ersten Worten Grüße und Wünsche für gute Gesundheit des Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz an den innigen Freund Kubas übermittelte. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2796" alt="Raul Argelia" src="/files/2015/05/Raul-Argelia.jpg" width="300" height="225" />Unter den in diesen Tagen behandelten Themen erwähnte Raúl das Interesse beider Seiten an der Herstellung von Impfstoffen und Arzneimitteln sowie an der weiteren Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich.</p>
<p>Am Montagnachmittag empfing der algerische Präsident Abdelaziz Bouteflika in seiner offiziellen Residenz den kubanischen Präsidenten Raúl Castro Ruz, der mit seinen ersten Worten Grüße und Wünsche für gute Gesundheit des Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz an den innigen Freund Kubas übermittelte.</p>
<p>Sofort fügte Raúl hinzu, dass er nie vergessen habe, wie im Jahre 2006 angesichts der schweren Erkrankung des Comandante en Jefe Bouteflika spontan seine Bereitschaft erklärt hatte, dem Führer der kubanischen Revolution sein Blut zu spenden.</p>
<p>Mehr als zwei Stunden sprachen sie miteinander, zunächst privat und später unter Mitwirkung der begleitenden Delegationen. Nach dem Treffen stellte sich Raúl in einem lebhaften Dialog über seinen Algerienbesuch der kubanischen und der algerischen Presse.</p>
<p>Dabei sprach er über seine Eindrücke während der ersten Tage und über die Freundschaft, die beide Länder vereint. Auf die Frage einer algerischen Journalistin zum Stand der bilateralen Beziehungen hin sagte der kubanische Präsident: „Sie sind gut wie immer.</p>
<p>Der Präsident und ich haben ausführlich über verschiedene Themen geredet wie die internationale Situation und die in unseren Regionen, über die internationale Politik Algeriens wie über die unsrige.“ Das Wichtigste sei die völlige Übereinstimmung bei den Kriterien, sagte er und fügte hinzu: „Ich habe ihn und seine Regierung für die internationale Politik gelobt. Wir unsererseits stehen an der Seite Algeriens und unterstützen es.“</p>
<p>Der kubanische Präsident stellte die Frage in den Raum: „Wie wäre es wohl um diese Region Nordafrikas bestellt ohne die Stabilität, die Algerien heute bietet?“ „Wenn ich das internationale Panorama betrachte, habe ich das Gefühl, dass man verrückt wird, hier Kriege, dort Bomben, mehr in der Nähe Interventionen, die Zerstörung von Ländern, Wahnsinn, wo soll das hinführen? Deshalb denke ich, ohne zu zögern, und stimme mit meiner Delegation darin überein, dass die Außenpolitik der Volksrepublik Algerien sehr positiv ist.“</p>
<p>„Mit großer Zufriedenheit gebe ich unsere Haltung zum heroischen und kämpferischen Algerien, wie Fidel es bezeichnet, bekannt“, sagte er. Journalisten gegenüber sagte Raúl, dass er bald in das nordafrikanische Land zurückkehren werde, vielleicht noch in diesem Jahr, und erinnerte daran, dass er zum dritten Mal als Präsident von Kuba hier sei. „Ich habe die Erlaubnis von Bouteflika, jedes Mal, wenn ich durch die Gegend komme, hier zu landen, ohne Visum. Ich warne Sie“, scherzte er.</p>
<p>Auf die in diesen Tagen behandelten Themen eingehend erwähnte Raúl das Interesse beider Seiten an der Herstellung von Impfstoffen und Arzneimitteln sowie an der weiteren Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich. Er erinnerte daran, dass die erste internationale Mission der kubanischen Medizin gerade in Algerien stattgefunden hatte, im Jahr 1963.</p>
<p>Sie leitete damals der jetzige zweite Sekretär der Kommunistischen Partei Kubas, José Ramón Machado Ventura. Er erinnerte an die heldenhafte Arbeit der kubanischen Ärzte in Kontinenten wie Afrika und Lateinamerika und hob die Arbeit des kubanischen Gesundheitspersonals bei der Bekämpfung von Ebola hervor, die sich nicht nur auf die direkte Behandlung in den betroffenen Gebiete beschränkte, sondern auch die Ausbildung Tausender Spezialisten aus vielen Teilen der Welt zur Eindämmung der Epidemie umfasste.</p>
<p>Raúl sprach mit den Reportern auch über verschiedene Themen der kubanischen Gegenwart, wobei er auf die entscheidende Rolle der kubanischen Frauen in der Entwicklung des Landes und auf die demografischen Herausforderungen einging.</p>
<p>Seine Ausführungen waren Teil eines regen Austausches, der ihn, wie er sagte, vergessen ließ, dass es sich um ein Presseinterview handelte.</p>
<p>Das Interview schloss mit einem scherzhaften Austausch mit den Medienvertretern. Dieser Moment wurde auf einem gemeinsamen Foto festgehalten, ein weiteres Zeichen der in diesen Tagen hier erlebten Empathie.</p>
<p><strong>(Leticia Martínez, enviada especial de Granma)</strong></p>
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		<title>Raúl im heldenhaften und kämpferischen Algerien</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2015 18:43:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Raul Castro]]></category>

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		<description><![CDATA[Der kubanische Präsident stattet dem Maghreb-Land zum dritten Mal, seit er die Präsidentschaft des Staats- und des Ministerrats innehat, einen Besuch ab.  Unter einer heißen Sonne bei 30 Grad Celsius und nach einem fast neunstündigen Flug kam Präsident Raúl Castro Ruz am Sonntagmittag Ortszeit (etwa um sieben Uhr früh kubanischer Zeit) in der algerischen Hauptstadt an, um einen dreitägigen Besuch zu absolvieren, der bereits sein dritter Aufenthalt in dem Maghreb-Land ist, seit er im Jahre 2008 Präsident des Staats- und des Ministerrats wurde.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2782" alt="Raul Argelia 2015" src="/files/2015/05/Raul-Argelia-2015.jpg" width="300" height="225" />Der kubanische Präsident stattet dem Maghreb-Land zum dritten Mal, seit er die Präsidentschaft des Staats- und des Ministerrats innehat, einen Besuch ab</p>
<p>Unter einer heißen Sonne bei 30 Grad Celsius und nach einem fast neunstündigen Flug kam Präsident Raúl Castro Ruz am Sonntagmittag Ortszeit (etwa um sieben Uhr früh kubanischer Zeit) in der algerischen Hauptstadt an, um einen dreitägigen Besuch zu absolvieren, der bereits sein dritter Aufenthalt in dem Maghreb-Land ist, seit er im Jahre 2008 Präsident des Staats- und des Ministerrats wurde.</p>
<p>Der Präsident des Nationalrats Adelkader Bensalah hieß ihn auf dem Internationalen Flughafen Houari Boumediene willkommen und begleitete ihn auf dem roten Teppich bis zu einem Podium, von wo aus man 21 Salutschüsse und die Hymnen beider Länder hörte.</p>
<p>Später tauschten sich beide Delegationen im prachtvollen Ehrensaal des Protokolls aus. Bei seinem Besuch wird Raúl vom Vizepräsidenten des Ministerrats Ricardo Cabrisas Ruiz, Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla, dem Minister der Revolutionären Streitkräfte Leopoldo Cintra Frías sowie dem kubanischen Botschafter in Algerien Raúl Bárzaga Navas begleitet. Nach dem ersten Meinungsaustausch begaben sich die beiden Delegationen zur Gedenkstätte der Märtyrer, ein emblematischer Ort, der auf einem der Hügel dieser Stadt gelegen ist, an dem die im algerischen Unabhängigkeitskrieg Gefallenen geehrt werden.</p>
<p>Dieses Denkmal wurde 1982 eingeweiht und es wurde in der Form von drei Palmenblättern errichtet, unter denen sich die ewige Flamme befindet. Am Rand der Palmenblätter stehen Statuen von Soldaten, von denen jeder eine Etappe des algerischen Kampfes repräsentiert. Dort legte der kubanische Präsident ein Blumengebinde nieder, genauso, wie er es bei seinem offiziellen Besuch getan hatte, den er dem Land im Februar 2009 abgestattet hatte.</p>
<p>Dann lud ihn der Präsident des Nationalen Rates zu einem Ort seitlich der Gedenkstätte ein, von wo man einen wundervollen Ausblick auf die majestätische Bucht und die Stadt Algier hat. Sie unterhielten sich einige Minuten über die Geschichte der Stadt, ihre Architektur und die Arbeit des modernen Hafens.</p>
<p>Für den am Montag geplanten Tagesablauf sind ein Höflichkeitsbesuch beim Präsidenten der Nationalversammlung Ould Khelifa und ein Treffen mit Premierminister Abdelmalek Sellal vorgesehen. Schließlich wird er mit dem großen Freund Kubas, dem algerischen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika, zusammentreffen.</p>
<p>Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass beide Länder am 17 Oktober 1962 diplomatische Beziehungen miteinander aufnahmen, wodurch Kuba zum ersten Land Amerikas wurde, das Algerien diplomatisch anerkannte.</p>
<p>Ein Höhepunkt dieser Beziehungen war am 23. Mai 1963, als Kuba die erste medizinische Mission dorthin entsandte, die dann 13 Monate in Algerien arbeitete. So entstand die emblematische internationale medizinische Zusammenarbeit, die dem Land soviel Anerkennung gebracht hat.</p>
<p>Zu verschiedenen Anlässen hatte auch der Comandante en Jefe Fidel Castro dieses Land besucht, das er im Mai 2001 während eines Treffens mit Bouteflika als das „heroische und kämpferische Algerien“ bezeichnete. Ebenfalls zahlreich waren die Gelegenheiten, bei denen Ernesto Guevara das Land besuchte. Gegenwärtig werden die bilateralen Beziehungen von beiden Ländern als ausgezeichnet bewertet.</p>
<p>Bei der Zusammenarbeit ist das ophtalmologische Programm hervorzuheben, dass den Bau von sieben Krankenhäusern vorsieht, von denen vier bereits in Betrieb sind. Kubanische Ärzte verschiedener Fachgebiete befinden sich in 16 algerischen Provinzen und versorgen eine Bevölkerung von mehr als 15 Millionen. Mit diesem Besuch des kubanischen Präsidenten wird das Band der Freundschaft zwischen Algerien und Kuba noch enger, das, wie dieser bei einem Treffen mit der Presse, die über seinen Besuch im Juli 2009 berichtete, gesagt hatte „genau so unzerstörbar ist, wie vor 50 Jahren“.</p>
<p>Da ist es kein Zufall, dass man auf den Straßen der Stadt kubanische Fahnen und Fotos von Raúl Castro sehen konnte. Außerdem sind die Medien des Landes voll des Lobes ob dieser historischen Beziehung und haben aus den Archiven Bilder der Besuche hervorgeholt, die Fidel, Raúl und der Che diesem Land abgestattet hatten.</p>
<p><strong>(Leticia Martínez, enviada especial de Granma)</strong></p>
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