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	<title>Cubadebate (Deutsch) &#187; Meinung</title>
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		<title>Eskalation nach Abzug</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 16:54:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und bewaffneten Gruppen in Syrien haben am Wochenende erneut viele Tote gefordert. Die Armee hatte am Donnerstag eine Offensive in den von Aufständischen kontrollierten Teilen der Stadt Homs gestartet. Die Kämpfe hielten das ganze Wochenende an. Gefechte und Explosionen wurden auch aus verschiedenen Vororten der syrischen Hauptstadt Damaskus gemeldet. Aus Kreisen syrischer Oppositioneller hieß es, daß bis zu 200 Menschen getötet worden seien. Überprüfen lassen sich die Angaben nicht.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-2600" src="/files/2012/01/serveImage.php_.jpg" alt="" width="300" height="250" /></strong>Die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und  bewaffneten Gruppen in Syrien haben am Wochenende erneut viele Tote  gefordert. Die Armee hatte am Donnerstag eine Offensive in den von  Aufständischen kontrollierten Teilen der Stadt Homs gestartet. Die  Kämpfe hielten das ganze Wochenende an. Gefechte und Explosionen wurden  auch aus verschiedenen Vororten der syrischen Hauptstadt Damaskus  gemeldet. Aus Kreisen syrischer Oppositioneller hieß es, daß bis zu 200  Menschen getötet worden seien. Überprüfen lassen sich die Angaben nicht.  Die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete am Sonntag  wiederum von Dutzenden getöteten Soldaten und Sicherheitskräften. Im  Osten des Landes wurde bei Deir Ezzor eine Ölpipeline gesprengt.</p>
<p>Die Berichte von Aufständischen, sie hätten in Homs fünf iranische  Militärs festgenommen, die »unter dem Kommando der Geheimdienste der  Luftwaffe« stünden, waren vom syrischen Elektrizitätsminister Imad  Khamis bereits am Samstag zurückgewiesen worden. Die gezeigten Männer  seien Ingenieure der iranischen ­MAPNA-Gruppe, die in Syrien im  Energiesektor arbeite. Sie seien mit zwei weiteren Mitarbeitern Ende  2011 in Jandar entführt worden, wo ­MAPNA ein Elektrizitätswerk  betreibe. Die Regierung bemühe sich seit Wochen vergeblich um ihre  Freilassung.</p>
<p>Beobachter führen die Militäroffensive der syrischen Armee darauf  zurück, daß sich die Zahl der Anschläge bewaffneter Gruppen in den  vergangenen Wochen deutlich erhöht hat. Der im Aktionsplan der  Arabischen Liga vorgesehene Rückzug der Armee aus Wohngebieten habe  nicht zum Abzug der bewaffneten Gruppen geführt, konstatierte Syriens  Außenminister Walid Mouallem in der vergangenen Woche in Damaskus. Die  Angriffe hätten sich vielmehr verdreifacht. Die britische BBC traf in  Douma und Sheba, Vororten der Hauptstadt, mit bewaffneten Kämpfern  zusammen, die angaben, der »Freien Syrischen Armee« anzugehören. Die  Armee, so BBC-Korrespondent Jeremy Bowen, sei in den Zentren dieser Orte  nicht zu sehen gewesen.</p>
<p>Die Arabischen Liga erklärte am Samstag, ihre erst vor einer Woche  verlängerte Beobachtermission in Syrien auszusetzen. Die syrische  Regierung zeigte sich »überrascht« und bedauerte die Entscheidung.  Rußland verurteilte sie, da die Beobachter ein »nützliches Instrument«  seien. Die Entscheidung der Liga und die neuen Forderungen aus dem  UN-Sicherheitsrat stärkten »die Hardliner auf beiden Seiten«,  kritisierte der Historiker und frühere syrische Präsidentenberater  George Jabbour gegenüber <em>junge Welt</em> in Damaskus. Am Freitag hatte  das 15köpfige UN-Gremium hinter verschlossenen Türen über einen  weiteren Resolutionsentwurf beraten, der von den europäischen  Ratsmitgliedern in Zusammenarbeit mit der Arabischen Liga vorgelegt  worden war. Alle Staaten werden darin aufgefordert,  Wirtschaftssanktionen gegen die syrische Führung zu verhängen. Präsident  Baschar Al-Assad solle seine Macht an einen Stellvertreter abgeben,  eine Regierung der nationalen Einheit bilden und Neuwahlen einleiten.</p>
<p>Der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin erklärte, sein Land könne  dem neuen Entwurf nicht zustimmen, »weil er die Position Moskaus nicht  berücksichtigt«. Rußland lehnt Sanktionen, ein Waffenembargo, die  Forderung nach einem »Regimewechsel« und jede militärische Einmischung  in Syrien ab. Moskau macht die syrische Führung wie Teile der Opposition  für die Gewalt verantwortlich. China, Südafrika, Brasilien und Indien  teilen diese Auffassung und werben ebenfalls für einen Dialog.</p>
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		<title>Barbarei geht weiter</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 20:11:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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		<description><![CDATA[In Libyen droht eine blutige Schlacht um die Städte Sirte und Bani Walid, die noch unter der Kontrolle von Einheiten stehen, die loyal zum langjährigen Staatschef Muammar Al-Ghaddafi geblieben sind. Wie der Verhandlungschef des »Nationalen Übergangsrates«, Abdullah Kenshil, am Montag bestätigte, haben die Verteidiger der beiden Städte eine Kapitulation abgelehnt und angekündigt, einem Angriff durch die Aufständischen und die NATO Widerstand zu leisten.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Von André Scheer / Modaira Rubio</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2421" src="/files/2011/09/1libia1.jpg" alt="" width="300" height="250" />In Libyen droht eine blutige Schlacht um die Städte Sirte und Bani  Walid, die noch unter der Kontrolle von Einheiten stehen, die loyal zum  langjährigen Staatschef Muammar Al-Ghaddafi geblieben sind. Wie der  Verhandlungschef des »Nationalen Übergangsrates«, Abdullah Kenshil, am  Montag bestätigte, haben die Verteidiger der beiden Städte eine  Kapitulation abgelehnt und angekündigt, einem Angriff durch die  Aufständischen und die NATO Widerstand zu leisten. Der kubanischen  Nachrichtenagentur Prensa Latina zufolge berichteten Einwohner von Bani  Walid, die die Stadt aus Angst vor den drohenden Kämpfen verlassen  haben, die Soldaten Ghaddafis hätten sich mit ihren Waffen aus der Stadt  in die nahegelegenen Berge zurückgezogen, um von dort aus Widerstand zu  leisten.&lt;&gt;</p>
<p>Die NATO setzt unterdessen ihre Bombenangriffe auf Libyen fort. Während  westliche Medien eifrig den Eindruck verbreiten, der »Nationale  Übergangsrat« habe die Lage in dem nordafrikanischen Land praktisch  vollständig unter Kontrolle, verteidigte NATO-Generalsekretär Anders  Fogh Rasmussen der Nachrichtenagentur Reuters zufolge die Fortsetzung  des Luftkriegs und behauptete, Pro-Ghaddafi-Kräfte bedrohten noch immer  die Bevölkerung, »so daß die NATO-Verbündeten weiter mit Luftangriffen  gegen das alte Militär vorgehen« müßten.</p>
<p>In Caracas hat Venezuelas Präsident Hugo Chávez das Vorgehen der  Militärallianz in Libyen erneut als »Barbarei« verurteilt. Gegenüber dem  staatlichen Fernsehen VTV dementierte er, daß Venezuela sich als  Asylland für Ghaddafi bereithalte. »Jede Führungspersönlichkeit, die an  der Spitze einer Widerstandsbewegung steht, hat nur einen Ausweg: zu  siegen oder zu sterben. Ghaddafi hat zum Guerillakrieg aufgerufen und  ist weit davon entfernt, Libyen zu verlassen«, unterstrich Chávez.  Zugleich warnte er mögliche Aggressoren, nach dem libyschen Muster gegen  Venezuela oder andere Länder Lateinamerikas vorzugehen: »Venezuela ist  nicht Nord­afrika«, unterstrich er. Zwar drohe derzeit eine Aggression  gegen sein Land nicht unmittelbar, »aber wir stehen auf der Liste«. In  Afrika und Südamerika lagerten 40 Prozent der weltweiten Erdölreserven,  »daher das militärische Interesse der USA und Europas an diesem Gebiet«,  so Chávez.</p>
<p>Auch Kuba hat angekündigt, den libyschen »Nationalen Übergangsrat« nicht  anzuerkennen. In einem offiziellen Kommuniqué des Außenministe­riums in  Havanna, das die Tageszeitung Granma am Montag veröffentlichte,  informiert die Regierung über den Abzug der kubanischen Diplomaten aus  Libyen und ruft erneut zu einer Verhandlungslösung auf. Kuba werde nur  eine Regierung anerkennen, »die sich in diesem Land auf legitime Weise  ohne ausländische Intervention durch den freien, souveränen und einzigen  Willen des libyschen Brudervolkes konstituiert«, heißt es in dem  Dokument.</p>
<p>Auch Nicaragua sieht in dem Führungsgremium der Rebellen keine legitime  Vertretung des libyschen Volkes, sondern lediglich ein Instrument der  NATO-Interventionisten, erklärte in Managua Präsident Daniel Ortega.  Eine neue Regierung könne sich nur in einem Klima des Friedens durch  eine Entscheidung des libyschen Volkes legitimieren, so Ortega.</p>
<p>(<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.jungewelt.de/2011/09-06/026.php" ><strong>JungeWelt</strong></a>)</p>
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		<title>Menschenjagd in Libyen</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 20:47:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im NATO-Krieg gegen das Regime des libyschen Revolutionsführers Muammar Al-Ghaddafi sind nach Angaben des Rebellenkommandeurs Hischam Abu Hadscher in den vergangenen sechs Monaten mindestens 50000 Menschen getötet worden. Die vom US-Sender CNN verbreitete Zahl umfasse getötete Kämpfer wie auch zivile Opfer.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Von Rüdiger Göbel</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2403" src="/files/2011/09/ManHunt.jpg" alt="" width="300" height="250" />Im NATO-Krieg gegen das Regime des libyschen Revolutionsführers Muammar  Al-Ghaddafi sind nach Angaben des Rebellenkommandeurs Hischam Abu  Hadscher in den vergangenen sechs Monaten mindestens 50000 Menschen  getötet worden. Die vom US-Sender CNN verbreitete Zahl umfasse getötete  Kämpfer wie auch zivile Opfer.</p>
<p>Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wirft den von  der NATO unterstützten Aufständischen in Libyen gewaltsame Übergriffe  gegen Schwarze vor. Die Angriffe müßten ein Ende finden und die Täter  sofort festgenommen werden, erklärte AI am Mittwoch in Brüssel. Bei  einem Besuch in Tripolis sei eine Delegation Zeuge geworden, wie  schwarze Krankenhauspatienten von Aufständischen festgenommen oder  mißhandelt worden seien. Schwarze Libyer und Arbeiter aus afrikanischen  Staaten südlich der Sahara wurden mehrfach Opfer von Übergriffen der  NATO-Rebellen. Die hatten zu Kriegsbeginn Meldungen in Umlauf gebracht,  die reguläre libysche Armee habe afrikanische Söldner für den  Bürgerkrieg rekrutiert. Bis heute gibt es dafür keinen Beleg.</p>
<p>Die Nothilfeorganisation »Ärzte ohne Grenzen« hat in der libyschen  Hauptstadt Tripolis mit der Gesundheitsversorgung von Migranten aus  afrikanischen Ländern südlich der Sahara begonnen. Eine Gruppe von rund  1000 Personen lebe auf einer verlassenen Militärbasis in Tripolis auf  Schiffen und im Hafen, weitere 200 Menschen hätten nach Ausbruch der  Kämpfe in den südlichen Stadtteilen von Tripolis auf Farmland Schutz  gesucht. »Viele dieser Menschen sind schon vor Kämpfen in ihren  Heimatländern geflohen, aus Somalia, dem Sudan oder anderen  afrikanischen Staaten«, erklärte Simon Burroughs, der  Nothilfe-Koordinator von »Ärzte ohne Grenzen« in Tripolis, am Mittwoch.</p>
<p>Die Jagd auf Schwarze dürfte bei der heutigen Libyen-Konferenz in Paris  keine Rolle spielen. Der Tag wurde bewußt gewählt. Der 1. September war  in Libyen 41 Jahre lang der Tag, an dem der Sturz von König Idris und  die Revolution von 1969 gefeiert wurde. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon,  US-Außenministerin Hillary Clinton, die Spitze des libyschen  Übergangsrates und rund sechzig Delegationen aus Europa, Afrika und der  arabischen Welt werden zu der internationalen Konferenz erwartet. Auch  Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihr Kommen angekündigt. Even­tuell  geht es auch um die Entsendung deutscher Soldaten. Der französische  Außenminister Alain Juppé sagte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:  »Wir haben unsere Rolle gespielt, jetzt sollen andere übernehmen.« Über  eine Beteiligung Deutschlands an einer UN-Beobachtermission wäre  Frankreich »froh«. Merkel hat dazu in Bild am Sonntag bereits erklärt:  »Wenn man uns Deutsche fragt, werden wir selbstverständlich prüfen, was  wir tun können.«</p>
<p>Die Aufständischen, deren Vormarsch nur durch das massive  ­NATO-Bombardement (mehr als 20000 Einsätze der Luftwaffe) ermöglicht  wurde, lehnen nach Angaben der UNO die Entsendung ausländischer Soldaten  nach Libyen ab. Es sei »sehr klar«, daß die Rebellen künftig keine  Stationierung von UN-Blauhelmen oder anderen ausländischen Soldaten  wünschten, sagte der UN-Sonderberater Ian Martin in New York. Am Samstag  wollen sie zunächst mit dem Sturmangriff auf Ghaddafis Geburtsort Sirte  beginnen. Die Küstenstadt ist seit Tagen belagert und wird von der NATO  bombardiert.</p>
<p>(<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.jungewelt.de/2011/09-01/097.php" ><strong>Junge Welt</strong></a>)</p>
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		<title>In Lateinamerika hält sich die Freude über den Sturz Ghaddafis in Grenzen.</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 18:41:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wäh­rend welt­weit die meisten Mas­sen­me­dien bereits den Sturz des liby­schen Staats­chefs Muammar Al-​Ghaddafi gefeiert haben, halten zahl­reiche Regie­rungen in Lateinamerika und Afrika an ihrer Ver­ur­tei­lung der NATO-​Intervention gegen das nord­afri­ka­ni­sche Land fest.»Der Impe­ria­lismus bringt die Völker dazu, sich wie Hunde zu bekämpfen, bewaffnet Gruppen hier und dort, um sie anschlie­ßend zu bom­bar­dieren und das Land zu besetzen und sich ihre Reserven und ihr Erdöl anzu­eignen«, erklärte Vene­zuelas Prä­si­dent Hugo Chávez am Dienstag (Orts­zeit) in Caracas. Seine Regie­rung werde in Libyen keine Regie­rung aner­kennen, »die in Folge dieser impe­ria­lis­ti­schen Aggres­sion instal­liert« werde. Die ein­zige legi­time Füh­rung des Landes sei die von Muammar Al-​Ghaddafi.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Von André Scheer</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2377" src="/files/2011/08/libia11.jpg" alt="" width="300" height="250" />Wäh­rend welt­weit die meisten Mas­sen­me­dien bereits den Sturz des  liby­schen Staats­chefs Muammar Al-​Ghaddafi gefeiert haben, halten  zahl­reiche Regie­rungen in Lateinamerika und Afrika an ihrer  Ver­ur­tei­lung der NATO-​Intervention gegen das nord­afri­ka­ni­sche  Land fest.</p>
<p>»Der  Impe­ria­lismus bringt die Völker dazu, sich wie Hunde zu bekämpfen,  bewaffnet Gruppen hier und dort, um sie anschlie­ßend zu bom­bar­dieren  und das Land zu besetzen und sich ihre Reserven und ihr Erdöl  anzu­eignen«, erklärte Vene­zuelas Prä­si­dent Hugo Chávez am Dienstag  (Orts­zeit) in Caracas. Seine Regie­rung werde in Libyen keine  Regie­rung aner­kennen, »die in Folge dieser impe­ria­lis­ti­schen  Aggres­sion instal­liert« werde. Die ein­zige legi­time Füh­rung des  Landes sei die von Muammar Al-​Ghaddafi.</p>
<p>In Managua erklärte  Bayardo Arce, der als Wirt­schafts­be­rater dem Kabi­nett von  Prä­si­dent Daniel Ortega ange­hört, die nica­ra­gua­ni­sche Regie­rung  werde einem Asyl­an­trag Ghad­dafis statt­geben, sollte dieser gestellt  werden. »Wenn uns jemand um Asyl bitten würde, müßten wir dies positiv  erwägen, denn unser Volk erhielt in vielen Län­dern Asyl, als uns die  Somoza-​Diktatur ermor­dete. Nun müßten wir uns logi­scher­weise ebenso  ver­halten, wie wir dies ja auch schon getan haben«, sagte Arce.  Zugleich erklärte er jedoch, er halte einen sol­chen Asyl­an­trag des  liby­schen Staats­chefs prak­tisch für aus­ge­schlossen, denn er wisse  nicht, wie Ghad­dafi in das zen­tral­ame­ri­ka­ni­sche Land gelangen  sollte: »Wir haben in Libyen nicht einmal eine Bot­schaft.«<br />
Nica­ragua  war in den ver­gan­genen Monaten inter­na­tional zu einem der  wich­tigsten Ver­bün­deten der liby­schen Regie­rung geworden. Nachdem  Libyens UN-​Botschafter Abdu­rahman Shalgam zu den Auf­stän­di­schen  über­ge­laufen war und Washington seinem von Tri­polis ernannten  Nach­folger Ali Treki die Ein­reise ver­wei­gerte, hatte Nica­ra­guas  frü­herer Außen­mi­nister Miguel d’Escoto auf Bitten der liby­schen  Regie­rung im März die Ver­tre­tung des nord­afri­ka­ni­schen Landes bei  den Ver­einten Nationen übernommen.</p>
<p>Die den regie­renden  San­di­nisten nahe­ste­henden Medien hatten auch in den ver­gan­genen  Tagen keinen Hehl aus ihrer Sym­pa­thie für den Wider­stand der  liby­schen Regie­rungs­truppen gegen NATO und Rebellen gemacht. Die  Oppo­si­tion des Landes wertet des­halb den abseh­baren Sturz Ghad­dafis  auch als Nie­der­lage Ortegas. In der stramm rechten Ta­geszeitung La  Prensa äußerte deren Kom­men­tator Luís Sán­chez Sancho sogar die  Hoff­nung, »wie der Fall der Ber­liner Mauer« könne der Sturz Ghad­dafis  weg­wei­send für einen erneuten Sturz Ortegas sein. Nach dessen  Wahl­nie­der­lage 1990 habe Ghad­dafi sogar dessen pri­vaten  Lebens­un­ter­halt finan­ziert und ihm auch den Wahl­kampf 2006 bezahlt,  behaup­tete Sánchez.</p>
<p>In Quito unter­strich die Regie­rung  Ecua­dors, das Schicksal Libyens müsse durch das Volk des  nord­afri­ka­ni­schen Landes ent­schieden werden, »und nicht durch eine  Mili­tär­al­lianz, die dort mit Tau­senden Bom­ben­an­griffen  ein­dringt, um sich in bester Kolo­ni­al­tra­di­tion das Erd­öl­ge­biet  eines Landes einzuverleiben«.</p>
<p>Der für Asien, Afrika und Ozea­nien  zustän­dige Staats­se­kretär im ecua­do­ria­ni­schen  Außen­mi­nis­te­rium, Rafael Quin­tero, zeigte sich besorgt über die  Ver­let­zung inter­na­tio­naler Abkommen und der Men­schen­rechte in  Libyen und warnte, daß dies als »Modell« dienen könne, um später auch in  anderen Län­dern zu inter­ve­nieren. Er for­derte einen sofor­tigen  Rückzug aus­län­di­scher Truppen aus Libyen.</p>
<p><strong>(<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.jungewelt.de/2011/08-25/038.php" >Junge Welt</a></strong>)</p>
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		<title>Libyen vor langem Krieg</title>
<link>http://de.cubadebate.cu/meinung/2011/08/25/libyen-vor-langem-krieg/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 16:11:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cubadebate</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als »schrecklich« haben Beobachter gegenüber der katholischen Nachrichtenagentur ­Fides die Erstürmung der »Bab Al-Asisija« in Tripolis bezeichnet. Das weitläufige Regierungszentrum mit der Residenz von Staatschef Muammar Al-Ghaddafi war am Dienstag abend von den Aufständischen besetzt worden. »Die Flugzeuge der NATO warfen stundenlang Bomben auf die Festung ab«, zitierte die offizielle Agentur des Vatikan einen Augenzeugen. Bei dem Angriff seien die Kämpfer des Nationalen Übergangsrates von lokalen Berberstämmen, NATO-Sondereinheiten und Soldaten arabischer Staaten unterstützt worden, berichteten das dem israelischen Geheimdienst nahestehende Internetportal Debka und der britische Guardian.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>Von Karin Leukefeld</h4>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2368" alt="" src="/files/2011/08/libia-saqueo-palacio-gadafi.jpg" width="300" height="250" />Als »schrecklich« haben Beobachter gegenüber der katholischen Nachrichtenagentur Fides die Erstürmung der »Bab Al-Asisija« in Tripolis bezeichnet. Das weitläufige Regierungszentrum mit der Residenz von Staatschef Muammar Al-Ghaddafi war am Dienstag abend von den Aufständischen besetzt worden. »Die Flugzeuge der NATO warfen stundenlang Bomben auf die Festung ab«, zitierte die offizielle Agentur des Vatikan einen Augenzeugen. Bei dem Angriff seien die Kämpfer des Nationalen Übergangsrates von lokalen Berberstämmen, NATO-Sondereinheiten und Soldaten arabischer Staaten unterstützt worden, berichteten das dem israelischen Geheimdienst nahestehende Internetportal Debka und der britische Guardian.</p>
<p>Die New York Times hatte am Dienstag unter Berufung auf namentlich nicht genannte Regierungsverantwortliche in Washington bestätigt, daß US-Präsident Barack Obama bereits Ende März die CIA ermächtigt hatte, die libyschen Rebellen direkt zu unterstützen. Er habe weitreichende Operationen für den Geheimdienst genehmigt, »jede Art verdeckter Aktionen«. Nordamerikanische Beobachter äußerten sich indes unzufrieden mit der aktuellen Situation in der libyschen Hauptstadt. Die Rebellen seien schlecht organisiert und undiszipliniert. Gruppen von Aufständischen zogen plündernd durch die Stadt, berichteten Journalisten vor Ort.</p>
<p>Die Einwohner von Tripolis gingen »sehr zurückhaltend auf die Straßen«, wo die Rebellen patrouillierten, meldete Fides. Jeder werde dort zu einer lebenden Zielscheibe. Lebensmittel und Treibstoff seien knapp. Die Mönche im Franziskanerkloster hätten sich verbarrikadiert, alle Telefonverbindungen seien zusammengebrochen. Der päpstliche Nuntius in der Haupstadt, Bischof Giovanni Innocenzo Martinelli, sagte gegenüber Radio Vatikan, er rechne mit einem langen Kampf zwischen den Rebellen und den Ghaddafi-Anhängern und rief alle Seiten zum Dialog auf. In Libyen herrsche Chaos, viele Menschen befürchteten eine Entwicklung wie in Somalia.</p>
<p>Im südafrikanischen Johannesburg haben derweil mehr als 200 afrikanische Intellektuelle die Bombardierung Libyens durch die NATO als »Teil eines Plans zur Rekolonialisierung des Kontinents« verurteilt. Der UN-Sicherheitsrat sei für eine »kriegerische Diplomatie mißbraucht« worden, um einen »Regimewechsel in Libyen« zu erzwingen und »die Afrikanische Union auszugrenzen«, heißt es in der Stellungnahme. Chris Landsberg, Professor für Politik an der Universität von Johannesburg sagte für die Gruppe, die NATO habe »das Völkerrecht verletzt«. Zu den Unterzeichnern des Briefes gehören auch der frühere südafrikanische Präsident Thabo Mbeki sowie die ehemaligen Kabinettsmitglieder Ronnie Kasrils und Aziz Pahad. Der Dichter und Schriftsteller Wally Serote sagte, der einzige Weg zum Frieden für das Volk in Libyen sei der Verhandlungsplan, den die Afrikanische ­Union (AU) vorgelegt habe. Staatschef Jacob Zuma warf der NATO ebenfalls vor, durch ihr Vorgehen die Umsetzung der AU-Friedenspläne verhindert zu haben. »Wir hätten sehr viele Menschenleben retten können«, erklärte Zuma in Kapstadt.</p>
<p>Die Rebellen haben unterdessen denjenigen aus dem Umfeld Ghaddafis, die den Staatschef gefangennehmen oder umbringen, Straffreiheit angeboten. Zudem setzte ein Geschäftsmann aus Bengasi ein Kopfgeld in Höhe von etwas mehr als einer Million Euro auf seine Ergreifung aus.</p>
<p>(<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.jungewelt.de/2011/08-25/063.php" >JungeWelt</a>)</p>
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